US-Soldaten in Afghanistan

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Spiegel Online vom 15.11.2017

"Vom Freiheitskämpfer zum Tyrannen"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/robert-mugabe-in-simbabwe-vom-freiheitskaempfer-zum-tyrannen-a-1178
044.html

Spiegel Online beschreibt die Entwicklung von Simbabwes Präsident Robert Mugabe vom "gefeierten Held der afrikanischen Freiheitsbewegungen" zu einem Diktator, der sich mit einem "Schreckenssystem von Geheimpolizei, Militär, Schlägertruppen und Folterknechten" an der Macht hielt. "Dabei besaß Mugabe einst alle Chancen, als einer der großen Freiheitskämpfer Afrikas in die Geschichtsbücher einzugehen, vielleicht sogar mit Nelson Mandela in einem Atemzug genannt zu werden. Denn er hatte der schwarzen Bevölkerung in Simbabwe, dem einstigen Süd-Rhodesien, erstmals den Zugang zu Bildung und Ausbildung ermöglicht. Er baute ein Gesundheits- und Sozialsystem auf, das vor allem den Armen zugute kam. Den Landarbeitern eröffnete er die Möglichkeit, selbst Land zu besitzen. (...) Seine Erfolgsgeschichte aber wurde nun zur 'Geschichte eines Mannes, der seinen moralischen Kompass verlor', schreibt seine Biografin Heidi Holland." Weiter...


Guardian vom 15.11.2017

"Let Robert Mugabe go quietly – punishing him will not help Zimbabwe"

https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/nov/15/robert-mugabe-zimbabwe-justice-democracy-exile

Jonathan Freedland hofft im Interesse der Stabilität Simbabwes, dass dem offenbar abgesetzten Diktator Mugabe Ausreise und Exil erlaubt werden wird. "It is an age-old tension, known to all societies emerging from conflict. Sometimes it means allowing the release of prisoners guilty of acts of great violence – witness the Good Friday agreement in Northern Ireland; sometimes it means allowing the most brutal dictators to walk away scot-free, never brought to account. The bleak truth that Zimbabwe might be about to demonstrate once more is that, even though it is human to long for justice and peace, we can often have one or the other – but not both." Weiter...


Die Welt vom 15.11.2017

"Grace Mugabe bedrängt ihren Mann immer stärker"

https://www.welt.de/politik/ausland/article170628693/Grace-Mugabe-bedraengt-ihren-Mann-immer-staerker.htm
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Der Afrika-Experte Christian von Soest erklärt in diesem Interview, welche Interessen das Militär in Simbabwe mit seiner Machtübernahme verfolgt. "Der Machtkampf um die Nachfolge des inzwischen 93-jährigen Robert Mugabe ist entbrannt. Der bisherige Vizepräsident Emmerson Mnangagwa beansprucht sie, genauso wie Mugabes Ehefrau Grace. Grace Mugabe bedrängte ihren Mann zuletzt immer stärker, ihren politisch einflußreichen Widersacher Mnangagwa auszuschalten. Tatsächlich wurde der Vizepräsident vergangene Woche seines Amtes enthoben. Mnangagwa hat starken Rückhalt im Sicherheitsapparat, der sich nun gegen die Absetzung wehrt. (...) Das Militär fürchtet um die eigenen Privilegien, die man unter Mnangagwa gesichert wusste. Außerdem will der Sicherheitsapparat unbedingt Anklagen wegen unzähliger Menschenrechtsverletzungen vermeiden, die man riskiert, wenn sich die Machtverhältnisse im Land grundlegend ändern. Und tatsächlich geht es auch um wirtschaftliche Interessen, die man nicht gefährdet sehen will." Weiter...


Zeit Online vom 15.11.2017

"Diktator unter Hausarrest"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/simbabwe-robert-mugabe-armee-constantine-chiwenga-faq

Michael Stürzenhofecker berichtet über die Machtübernahme des Militärs in Simbabwe. "Das Militär hat in Simbabwe offenbar die Macht übernommen, Präsident Robert Mugabe könnte nach fast 40 Jahren abgesetzt werden. Was passiert in dem Land?" Weiter...


International Crisis Group vom 14.11.2017

"Standoff in Zimbabwe as Struggle to Succeed Mugabe Deepens"

https://www.crisisgroup.org/africa/southern-africa/zimbabwe/standoff-zimbabwe-struggle-succeed-mugabe-dee
pens

Präsident Robert Mugabe habe die politische Krise in Simbabwe mit der Entlassung von Vizepräsident Emmerson Mnangagwa entscheidend verschärft, schreibt Piers Pigou in seiner kurz vor dem aktuellen Militäraufmarsch veröffentlichten Analyse des Konflikts um die Nachfolge des 93-jährigen Machthabers. "The powerful vice president had become a serious rival and threat to the physically weakened but still astute Mugabe. (...) Mnangagwa’s support within the security sector, which is crucial to ZANU-PF’s continued rule, supposedly made him too big to fall. Evidently, this was not the case. But his removal has lifted the lid on growing discontent." Weiter...


IntelNews vom 01.11.2017

"Despite tragic deaths, New York attack reveals a weakened ISIS"

https://intelnews.org/2017/11/01/01-2207/

Joseph Fitsanakis hält den Anschlag in New York, für den offenbar ein usbekischer Anhänger des "Islamischen Staates" verantwortlich war, trotz der acht Todesopfer für ein Zeichen der Schwäche der Terrororganisation. "(...) if the Islamic State’s deadliest response to its retreat in the Middle East is a clumsy truck driver armed with a pellet gun, then Americans have little to fear from the terrorist group. (...) To begin with, an attack on cyclists with a rented utility vehicle is hardly ground-breaking at this point. (...) Additionally, the perpetrator of the attack, Uzbek immigrant Sayfullo Saipov, is hardly an inspiring figure for Islamic State supporters. (...) Once again, the question is: if the Islamic State does not utilize its deadliest and most capable operatives now, when its very existence in its Middle Eastern stronghold is being directly challenged, then when will it do so?" Weiter...


Tagesspiegel vom 01.11.2017

"Attentäter von New York radikalisierte sich in den USA"

http://www.tagesspiegel.de/politik/anschlag-in-manhattan-attentaeter-von-new-york-radikalisierte-sich-in-
den-usa/20526798.html

Der Tagesspiegel hat die bisher bekannten Informationen über den offenbar seit sieben Jahren in den USA lebenden usbekischen Einwanderer Sayfullo Saipov zusammengetragen, der am Dienstag in New York acht Menschen mit einem Kleinlaster getötet hat. "Der Attentäter hat sich nach Angaben von New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo in den USA radikalisiert. 'Nachdem er in die USA kam, hat er begonnen, sich über den IS und radikalislamische Taktiken zu informieren', sagte Cuomo dem TV-Sender CNN am Mittwoch. Die in der Nähe seines gemieteten Pick-up-Trucks gefundene Notiz habe auch eine Referenz zur Terrormiliz IS enthalten, sagte der Gouverneur dem TV-Sender CBS. Der Attentäter sei ein 'verkommener Feigling'." Weiter...


Spiegel Online vom 31.10.2017

"Festgenommener Syrer reiste 2015 als Flüchtling ein"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorverdacht-gegen-syrer-in-schwerin-19-jaehriger-reiste-als-
fluechtling-ein-a-1175775.html

Der 19-jährige Syrer, der wegen der mutmaßlichen Planung eines islamistisch motivierten Terroranschlags in Schwerin festgenommen wurde, ist offenbar im Herbst 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. "Nach den bisherigen Erkenntnissen fasste Yamen A. spätestens im Juli 2017 den Entschluss, in Deutschland einen Sprengsatz zu zünden, um eine möglichst große Anzahl von Personen zu töten und zu verletzen. In der Folge begann er laut Bundesanwaltschaft mit der Beschaffung von Bauteilen und Chemikalien, die für die Herstellung eines Sprengsatzes benötigt werden. Nach SPIEGEL-Informationen hatte der Verdächtige Zutaten für den Sprengstoff TATP und weitere Bauteile für eine Bombe im Internet bestellt. Es seien auch Bauteile für eine Fernzündung gefunden worden. Die Überwachung der Internetkontakte hat die Ermittler laut Angaben de Maizières im Sommer auch auf die Spur des jungen Mannes geführt." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 21.10.2017

"Ein Vormittag Angst"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-ein-vormittag-angst-1.3718678

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Münchner Messerangriff am Samstag. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen psychisch kranken Einzeltäter ohne terroristischen Hintergrund. "Der in Deutschland geborene Mann ist in München gemeldet, die Polizei kennt ihn bereits: Er war durch gefährliche Körperverletzungen, Drogendelikte und Diebstahl auffällig geworden. Bis zum Nachmittag weigerte sich der Mann, Fragen der Ermittler zu beantworten. Diese gehen jedoch aufgrund erster Erkenntnisse davon aus, dass der mutmaßliche Täter psychisch krank sein könnte. Ein Muster bei den Opfern war nicht festzustellen, sie seien wahrscheinlich zufällig ausgesucht worden, vermutet die Polizei. Es lägen 'keinerlei Hinweise' auf politische oder religiöse Motive vor, sagte Sprecher Marcus da Gloria Martins." Weiter...


Augen Geradeaus! vom 25.09.2017

"Nach der Wahl: Ein erster Blick auf die Verteidigungspolitiker"

http://augengeradeaus.net/2017/09/nach-der-wahl-ein-erster-blick-auf-die-verteidigungspolitiker/

Thomas Wiegold schaut sich die sicherheitspolitischen Personalien der in den neuen Bundestag einziehenden Parteien an. "Nach dieser Bundestagswahl dürfte auf längere Zeit einiges offen bleiben, auch in der personellen Zusammensetzung der künftigen Verteidigungs- wie Außenpolitik: Wann eine Koalitionsregierung zustande kommt und wer darin welche Aufgaben übernimmt, ist auch in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik noch nicht wirklich absehbar. Dennoch (nach den in der vergangenen Nacht vorgelegten vorläufigen amtlichen Endergebnissen) ein erster, naturgemäß unvollständiger Blick auf das Personal, das sich bislang mit diesem Themenfeld befasst hat und wieder in den Bundestag eingezogen ist – was natürlich noch nicht heißt, dass die bisherigen Amtsinhaber auch künftig diese Posten ausfüllen werden." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.09.2017

"Hitler im Parlament"

http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/internationale-reaktionen-auf-die-bundestagswahl-152160
62.html

Mit einer etwas anderen Quellenauswahl zeigt auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Reaktionen in aller Welt auf die Ergebnisse der Bundestagswahl. "Erleichterung in China, Glückwünsche aus Madrid und Empörung über die AfD in Ankara: Die F.A.Z.-Korrespondenten berichten über die internationalen Reaktionen auf den Ausgang der Bundestagswahl." Weiter...


Zeit Online vom 25.09.2017

"Schatten über Europa"

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/internationale-reaktionen-bundestagswahl-auslandspresse

Zeit Online sammelt Reaktionen der internationalen Presse zum Ausgang der Bundestagswahlen. "Das starke Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl beschäftigt die internationalen Medien. Einige warnen vor Rechtspopulismus, andere sehen eine 'Merkeldämmerung'." Weiter...


National Review vom 24.09.2017

"German Voters Shake Up the Elites"

http://www.nationalreview.com/article/451678/german-voters-rattle-elites-merkel-loses-strength

John Fund interpretiert das Wahlergebnis in Deutschland in der konservativen National Review als Folge der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel. Das Erstarken der AfD könne wie der Brexit und der Wahlsieg Donald Trumps als Denkzettel für die politische Elite verstanden werden. "Everyone who voted for the Alternative knew they wouldn’t enter government, but many wanted them to have a voice. Groups that have felt behind by economic and cultural change were especially attracted by its promise to upset the cozy political culture of the capital in Berlin. Consider that the Alternative party won support across the political spectrum. While 1,070,000 voters left Merkel’s Christian Democratic Union to vote for them, almost as many voters (970,000) abandoned the Social Democrats, the Greens, and the Left party (which has it roots in the old Communist regime of East Germany) to vote for a nationalist party that combines hostility to radical Islam with opposition to bigger government. After the votes were in, Left-party leader Katja Kipping mourned that 'the progressive Left has fallen below 40 percent of the vote' for the first time in any modern German election." Weiter...


Slate vom 24.09.2017

"The End of the German Exception"

http://www.slate.com/articles/news_and_politics/the_good_fight/2017/09/afd_party_enters_german_parliament
_the_country_is_no_longer_immune_from.html

Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag könne man sich von der Vorstellung verabschieden, dass Deutschland vom Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen in westlichen Demokratien aus bestimmten Gründen verschont bleiben wird, schreibt Yascha Mounk. "(...) the truth of the matter is that, for all of the idiosyncrasies that determine the outcomes of particular elections, the wider populist turn is being driven by deep and long-lasting transformations: Across North America and Western Europe, citizens suffer from stagnating living standards and an uncertain economic future. In all of these countries, they are yet to come to terms with an influx of immigrants and a changing conception of membership in the nation. And in all of these countries, the rise of the internet and of social media is making it much easier for extreme or hateful voices to leave their mark." Weiter...


Spiegel Online vom 21.08.2017

"Polizei erschießt mutmaßlichen Terroristen Abouyaaqoub"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/barcelona-polizei-erschiesst-mutmasslichen-attentaeter-younes-abouy
aaqoub-a-1163840.html

Der katalanischen Polizei ist es gelungen den mutmaßlichen Attentäter von Barcelona zu stellen, berichtet Spiegel Online. Der Attentäter ist dabei von der Polizei erschossen worden. "Eine Frau hatte die Polizei am frühen Montagnachmittag auf Abouyaaqoub aufmerksam gemacht. Er habe sich Häusern in dem kleinen Ort Subirats knapp 50 Kilometer westlich von Barcelona genähert, teilte die Behörde mit. Als er angesprochen wurde, sei er in nahe gelegene Weinberge geflüchtet. Dort wurde er demnach von der Polizei gestellt." Weiter...


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