US-Soldaten in Afghanistan

2.1. Deutschland / Europa

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.08.2018

"Wie stark ist die italienische Mafia in Deutschland?"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tatort/faz-net-tatortsicherung-wie-stark-ist-die-italienisch
e-mafia-in-deutschland-15375015.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat mit Blick auf die jüngste Folge der ARD-Serie Tatort Experten zum Agieren der Mafia in Deutschland befragt. Eine befragte Expertin hierzu: "Sie ist höchst aktiv, seitdem sich sizilianische Clans aus der Provinz Agrigent im Gefolge der Gastarbeiter vor Jahrzehnten in Städten wie Mannheim oder Pforzheim niederließen. Die Clans, die sich in Mannheim niedergelassen haben, gehören zur 'Stidda', einer Abspaltung von der sizilianischen Cosa Nostra, die ihre materielle Stärke vor allem aus ihren Geschäften in Deutschland zog, also aus Gastronomie, Drogen- und Waffenhandel, später auch aus weiteren Geschäftsfeldern wie dem Baugewerbe und dem Immobilienhandel. Die Clans der Stidda kamen aus der Gegend des sizilianischen Palma di Montechiaro in den Mannheimer Stadtteil Jungbusch - wo Anfang der 1990er Jahre auch blutige Bandenkriege ausgetragen wurden." Weiter...


New Eastern Europe vom 20.02.2018

"New German government will need to engage more deeply in the Western Balkans"

http://neweasterneurope.eu/2018/02/20/new-german-government-will-need-engage-deeply-western-balkans/

Robert Ledger hofft, dass die kommende deutsche Bundesregierung in ihrer Außenpolitik aktiver versuchen wird, die Länder des Westbalkans stärker in den Orbit der EU zu bringen. "Germany is a reluctant leader within the EU, even more so in external affairs. Nevertheless, it has become clear that Balkan leaders look to Berlin, rather than Brussels or other European capitals. With a new coalition government on the horizon, it is important that Germany expends some political capital on bringing the remaining Western Balkan countries further into the EU’s orbit. The alternative for both the EU and the Balkan region – on a whole host of issues – if membership hopes dim further, will be much worse." Weiter...


Los Angeles Times vom 19.02.2018

"Laughing? Not so much. Most Russians just wish the election-tampering story would go away"

http://www.latimes.com/world/europe/la-fg-russia-indictments-20180219-story.html

In der russischen Öffentlichkeit werde die amerikanische Anschuldigung, dass Russland die amerikanische Präsidentschaftswahl beeinflusst habe, überwiegend mit "Ermüdung" aufgenommen, berichtet Sabra Ayres aus Moskau. Viele bezweifelten, dass die russische Regierung tatsächlich mächtig genug sei, die amerikanische Demokratie derart zu erschüttern. "Many Russians have come to see the constant news stories about alleged Russian meddling in U.S. elections as simply rumors based on a return to Cold War paranoia. 'What do I think about this? I can only say that it is the internal political affairs of America, and Trump himself must deal with his citizens and with his authority among the people who elected him,' said Olga Piskareva, 48, a teacher in Moscow. 'Trump creates PR around himself, but sanctions remain for us. It's just politics.' While many Russians would like the election-meddling topic to disappear, there is a vocal minority trying to bring attention to the corrosive nature of internet trolls and the effect of misinformation campaigns on the domestic audience as well." Weiter...


Deutsche Welle vom 19.02.2018

"Insiderin über Anklage gegen russische Trolle"

http://www.dw.com/de/insiderin-%C3%BCber-anklage-gegen-russische-trolle/a-42645898

Juri Rescheto im Gespräch mit der russischen NGO-Aktivistin Ludmilla Sawtschuk über ihre Erfahrungen als Mitarbeiterin in einer russischen "Trollfabrik". "Niemand weiß, wie stark sie die Wahlen beeinflusst haben, wie stark der eine oder der andere US-Amerikaner seine Wahlentscheidung unter dem russischen Einfluss geändert hat. Es gab diese Einmischung zweifellos. Auch wenn nur eine einzige Person gegen Geld für das US-amerikanische Publikum etwas auf Englisch in sozialen Netzwerken geschrieben hätte, wäre das ein Einmischungsversuch. Ich habe keine Zweifel, dass die USA mir der Anklage das Richtige tun. Natürlich waren es keine 13 und keine 130 Personen. Dahinter steckt eine umfassende Arbeit, die immer noch fortgesetzt wird. Ich schätze, gegen die Menschen auf der Liste gab es ausreichend Beweise für eine Anklage." Weiter...


Freitag vom 19.02.2018

"Europa muss auch militärisch kooperieren"

https://www.freitag.de/autoren/stefan-soehngen/europa-muss-auch-militaerisch-kooperieren

Stefan Söhngen fordert im Freitag die Linke in Europa auf, einen eigenen Gegenentwurf zu einer europäischen Militärunion zu formulieren, anstatt eine solche pauschal abzulehnen. "Die Idee Streitkräfte unter dem Banner der Europäischen Union zu vereinen hat trotz aller berechtigten Bedenken großes Potential. Zunächst kommt es zu einem Zusammenrücken der EU Länder, was prinzipiell gut ist. Außerdem wird in einer multinationalen Armee der Nationalismus innerhalb der einzelnen Armeen wie z.B. der Bundeswehr deutlich eingedämmt. Eine gemeinsame Armee ist außerdem deutlich kostengünstiger als 27 einzelne Armeen. Innereuropäische Kriege würden ohne nationale Armeen nun endlich der Geschichte angehören. Des Weiteren ist eine demokratische Kontrolle des Heeres durch das Europaparlament möglich. Gemeinsame Europäische Streitkräfte ermöglichen auch langfristig gesehen eine Emanzipation von der NATO, was in Zeiten Donald Trumps wichtiger denn je ist." Weiter...


18.02.2018

"Verharmlosen, leugnen, aufrüsten"

http://www.taz.de/Kommentar-Sicherheitskonferenz/!5482793/

Andreas Zumach kommentiert in der Tageszeitung die Ergebnisse der Münchner Sicherheitskonferenz. "Hochrangige Politiker aus vielen Ländern der Welt verharmlosen Kriege, militärische Interventionen und Aufrüstung. Ein schlechtes Zeichen." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 18.02.2018

"Kosovo-Serben fühlen sich im Sich gelassen"

http://www.fr.de/politik/kosovo-kosovo-serben-fuehlen-sich-im-sich-gelassen-a-1449787

Adelheid Wölfl mit einer Reportage über die Stadt Mitrovica im Norden des Kosovo, zehn Jahre nach dessen Unabhängigkeit. "Die Menschen fühlen sich hier im Unklaren, sie wissen nicht, was die Zukunft bringen wird. Deshalb ist auch die Gegenwart irgendwie egal. Auf den Grünflächen liegen Plastiktüten, Poster hängen halb abgerissen von den Häuserwänden. Es wird gebaut, aber die Häuser wachsen planlos nebeneinander. Nur die serbischen Flaggen strahlen proper in Rot, Blau und Weiß an beiden Seiten der König-Petar-I-Straße. Schließlich ist heute serbischer Staatsfeiertag." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.02.2018

"Auf dem Weg in eine neue Welt"

http://www.faz.net/aktuell/politik/sicherheitskonferenz/kommentar-von-f-a-z-redakteuer-nikolas-busse-zur-
sicherheitskonferenz-15453040.html

Nikolas Busse kommentiert den Auftritt von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin hält den Amerikanern auf der Sicherheitskonferenz einen Vortrag über den Wert der Entwicklungshilfe. Bemerkenswert - angesichts des desolaten Zustandes 'ihrer' Bundeswehr." Weiter...


La Stampa vom 17.02.2018

"How Russian Twitter accounts are trying to influence the Italian vote"

http://www.lastampa.it/2018/02/17/esteri/lastampa-in-english/how-russian-twitter-accounts-are-trying-to-i
nfluence-the-italian-vote-3lK1heJxAe71xmjXPsvrXO/pagina.html

Die italienische Zeitung La Stampa berichtet, dass fünf Twitter-Accounts entdeckt worden seien, mit denen russische Agenten angeblich versuchen, die italienischen Parlamentswahlen am 4. März zugunsten Russlands, der Lega Nord und der Fünf-Sterne-Bewegung zu beeinflussen. "In recent weeks, an authoritative international source, who professionally followed Moscow’s bid in Western elections, reported five Twitter accounts in Italy. The accounts exhibit similar characteristics to those of Russian trolls active in other countries. (...) Obviously there is no definitive proof of the organic relationship between accounts and an attempt to influence our elections, but by connecting the dots we believe it is possible, and perhaps the agencies equipped and authorized to do so could arrive at a similar conclusion. The size of the effort must not be misleading, because in other countries it happened near analogously, with small unsuspected stings. Low budget, taking an destabilizing result. (...) For Italy it would be important to ascertain whether a foreign power is trying to interfere with our elections, at any level. We are a democratic country and parties have the right to choose the programs they prefer. However, if they collaborate with other nations, or intend to change Italy’s international alliances, voters have the right to know this and this should be part of the political debate." Weiter...


Guardian vom 17.02.2018

"Theresa May wants new security treaty with EU next year"

https://www.theguardian.com/politics/2018/feb/17/theresa-may-wants-new-security-treaty-with-eu-next-year

Die britische Premierministerin Theresa May hat bei ihrem Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz vorgeschlagen, nach dem Rückzug Großbritanniens aus der EU zügig eine neue Kooperation in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu vereinbaren. "Theresa May wants to leave the EU’s common foreign and security policy as early as next year, but would show flexibility around the UK’s red lines to secure a new security treaty. 'There is no reason why we should not agree distinct agreements for our foreign and defence policy cooperation in the time-limited implementation period', the British prime minister told European and US officials at the Munich security conference on Saturday. 'The key aspects of our future partnership in this area will already be effective from 2019.' (...) May also called on her country’s EU partners not to let 'rigid institutional restrictions' get in the way of a wide-ranging post-Brexit security partnership. There would be 'damaging real-world consequences' if none were agreed, she said." Weiter...


nachtkritik.de vom 16.02.2018

"Stille Post"

https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15009:interview-mit-regisseur-seb
astian-hartmann-ueber-den-unter-arrest-stehenden-theatermacher-kirill-serebrennikov-und-der-situation-am-
gogol-center-moskau&catid=53&Itemid=83

Die Nachtkritik im Gespräch mit dem Regisseur Sebastian Hartmann "über seinen unter Arrest stehenden Kollegen Kirill Serebrennikov und die Situation am Gogol Center Moskau". "Persönlich bin ich sehr geneigt, den Vorgang als politische Repressalie wahrzunehmen. Und ich hätte mir das von Kirill gern genauer beschreiben lassen." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.02.2018

"Münchner Sicherheit"

http://www.faz.net/aktuell/politik/faz-net-countdown-muenchner-sicherheit-15449385.html

Würde Horst Seehofer als künftiger Bundesinnenminister die bayerische "Expertise" in Sachen Sicherheit mit nach Berlin bringen können, fragt Carsten Knop in der Frankfurter Allgemeine Zeitung und gibt zu bedenken. "Im Siegestaumel nach der Nacht des langen Schweigens habe der nämlich übersehen, dass gemäß den Vereinbarungen mit der SPD das Justizministerium bei den Sozialdemokraten bleibe. Der Justizminister aber könne den Innenminister so gut wie überall ausbremsen: innere Sicherheit, Einwanderung, Integration, Abschiebung, ohne den Kollegen von der Justiz laufe wenig." Weiter...


Spiegel Online vom 13.02.2018

"Zwischenfall im Mittelmeer - Erdogan warnt Zypern"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-droht-zypern-und-griechenland-wegen-erdgas-a-1
193205.html

Im Streit um die Erdgasförderung im östlichen Mittelmeer ist es erneut zu einem Zwischenfall mit türkischen Militärs gekommen, berichtet Spiegel Online. "Den vierten Tag in Folge haben türkische Kriegsschiffe ein vom italienischen Energieunternehmen ENI gemietetes Bohrschiff daran gehindert, ein Erkundungsgebiet südöstlich der zyprischen Hafenstadt Larnaka zu erreichen." Weiter...


Freitag vom 11.02.2018

"In einer verprügelten Stadt"

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/in-einer-verpruegelten-stadt

Lennart Laberenz porträtiert den Cottbuser Gemischtwarenhändler Ranjder Abdulrahman, der aus dem Irak kommend 2011 in Cottbus gelandet ist und dort vor allem für seine arabische, aber auch internationale und deutsche Kundschaft hinter dem Verkaufstresen steht. "Journalisten-Frage: Bei was fühlt sich Abdulrahman, der alles kann, fremd? Nachdenken, kassieren, einpacken: 'Geiz.' Nur an sich denken, nichts zurückgeben, nur schauen, wo man was umsonst bekommen könne. Man denkt: Hier müsste der Bürgermeister mal vorbeikommen, er könnte viel lernen." Weiter...


Munich Security Conference vom 08.02.2018

"Munich Security Report 2018: 'To the Brink - and Back?'"

https://www.securityconference.de/de/debatte/munich-security-report/

Die Münchner Sicherheitskonferenz wird in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. Februar stattfinden. Im Vorfeld der Konferenz ist erneut der Munich Security Report (MSR) veröffentlicht worden. "Für die internationale Sicherheit war das Jahr 2017 unter anderem geprägt von Anzeichen einer anhaltenden Erosion der so genannten liberalen internationalen Ordnung, einer immer unberechenbareren US-Außenpolitik sowie der Gefahr einer nuklearen Konfrontation mit Nordkorea. Die Spannungen in vielen Teilen der Welt haben zugenommen: Die Rhetorik zwischen den USA und Nordkorea ist eskaliert, das Zerwürfnis im Golf hat sich intensiviert, nicht nur zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, und es stehen große Rüstungskontrollverträge auf dem Spiel. Im letzten Jahr ist die Welt näher - viel zu nah - an die Schwelle von extremen Konflikten gerückt (...) Unter der Überschrift 'To the Brink - and Back?' gibt der Munich Security Report 2018 einen Überblick über die wichtigsten sicherheitspolitischen Themen und bietet Daten, Analysen, Karten und Infografiken." Weiter...


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