US-Soldaten in Afghanistan

2.1. Deutschland / Europa

suche-links1 2 .. 182suche-rechts

Handelsblatt vom 18.08.2018

"Putin fordert Europas Hilfe beim Wiederaufbau in Syrien, Merkel pocht auf internationale Lösung"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/treffen-in-meseberg-putin-fordert-europas-hilfe-beim-w
iederaufbau-in-syrien-merkel-pocht-auf-internationale-loesung/22928370.html

Das Handelsblatt berichtet über das Treffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Putin in Meseberg. "Kanzlerin Angela Merkel und Russlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Wladimir Putin haben über Lösungswege aus den Krisen in Syrien und der Ukraine beraten. Nach ihrem gut dreistündigen Treffen im brandenburgischen Meseberg reiste Putin am Samstagabend zurück nach Russland. Über Inhalte ihrer Beratungen wurde nichts bekannt."

Mehr lesen


Freitag vom 17.08.2018

"Zweiter Klasse"

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zweiter-klasse

Luisa Marie Schulz hat für ihre Reportage Angehörige der russischen Minderheit in Lettland auf einer Zugfahrt begleitet. "Lettland feiert dieses Jahr hundert Jahre Unabhängigkeit vom russischen Reich. Auf die Abgrenzung vom großen östlichen Nachbarn, der ab 1840 nochmals für ein halbes Jahrhundert die baltischen Staaten besetzt hat, ist man in der jungen Republik stolz. Den russischen Letten dagegen hat diese Grenze das Leben nicht leichter gemacht. Sie leben zwischen den Stühlen. Auf dieser Strecke kann man das miterleben."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 17.08.2018

"Jesidinnen sahen ihren IS-Peiniger in Baden-Württemberg"

http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/jesiden-jesidinnen-sahen-ihren-is-peiniger-in-baden-wuerttemb
erg-a-1565236

Mehrere junge vom IS verschleppte Jesidinnen haben nach eigenen Angaben ihren Peiniger in Baden-Württemberg wiedererkannt. Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass das Landeskriminalamt in einem Fall Ermittlungen aufgenommen habe. "Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg erklärte, es habe am 13. März Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen. Diese könnten derzeit jedoch nicht fortgesetzt werden, weil Aschwak Hadschi als Zeugin 'für Rückfragen aktuell nicht erreichbar ist'. Tatsächlich verließ Hadschi Ende März nach eigenen Worten aus Angst vor ihrem IS-Peiniger Deutschland und kehrte in den Irak zurück, wo sie seither mit ihrer Mutter und ihrem Bruder lebt."

Mehr lesen


War on the Rocks vom 15.08.2018

"Dealing with the Russian Lake Next Door: Romania and Black Sea"

https://warontherocks.com/2018/08/dealing-with-the-russian-lake-next-door-romania-and-black-sea-security/

Im 5. Teil einer Artikelserie über die neue strategische Bedeutung des Schwarzen Meeres beschäftigt sich Iulia-Sabina Joja mit der Rolle Rumäniens. "The Black Sea is a body of many monikers: NATO euphemistically calls the sea an area of 'strategic importance,' former Romanian President Traian Băsescu famously dubbed it 'a Russian lake' in 2005 and the Russians, in response, labeled the body 'a NATO lake.' While traditionally Romania has considered the Black Sea 'its best neighbor,' these labels reflect today’s heightened threat perceptions in the region. Yet ultimately none of these nicknames, laden with geostrategic significance though they are, show the reality."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 15.08.2018

"Die paradoxe Wirkung der Hilfen!"

http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/fluchtursachen-die-paradoxe-wirkung-der-hilfen-a-1563162

Stefan Sauer beschreibt, wie die von vielen geforderte Bekämpfung von Fluchtursachen einer aktuellen Studie des Washingtoner Center for Global Development (CGD) zufolge das Gegenteil ihrer eigentlichen Ziele erreichen kann. "Danach führen wachsender Wohlstand, bessere Bildung und geringere Kindersterblichkeit keineswegs automatisch zu einem Rückgang der Wanderungsbewegungen. Im Gegenteil bringt ein höherer Lebensstandard in armen Ländern zunächst einmal steigende Auswanderungszahlen mit sich. Demnach trüge die 'Bekämpfung von Fluchtursachen' faktisch zu mehr Migration bei anstatt sie zu begrenzen."

Mehr lesen


ipg-journal vom 14.08.2018

"Das Gespenst der deutschen Bombe"

https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/das-gespenst-der-deutschen-bomb
e-2921/

Tobias Fella, Referent für Außen- und Sicherheitspolitik in der Internationalen Politikanalyse der Friedrich-Ebert-Stiftung, hält die Debatte über eine mögliche nukleare Bewaffnung der Bundeswehr für "unverantwortlich". "In dieser Diskussion aber wird klar, dass ein nuklear-bewaffnetes Deutschland tatsächlich ein fatales Signal wäre, ein eklatanter Bruch mit einer hart erkämpften Nachkriegsidentität, zu der ein Verzicht auf ABC-Waffen gehört. Die 'deutsche Frage' wäre zurück auf der internationalen Agenda. Denn nicht irgendein Land hätte zum Sprung zur Atommacht angesetzt, zur Einzel-Hegemonie über Europa, sondern eines, das in jüngster Zeit nicht gerade nur Zuspruch findet, etwa für seine Austeritäts- und Migrationspolitik. Nicht zuletzt deshalb darf der Griff nach der Atombombe auch heute nicht gelingen."

Mehr lesen


ipg-journal vom 14.08.2018

"Opfer ihres Erfolgs"

https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/detail/opfer-ihres-erfolgs-2916/

Timo Rinke und Marco Funk stellen fest, dass "Europas Populisten", zu denen sie neben dem italienischen "ultrarechten Innenminister Matteo Salvini" auch den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz zählen, große Probleme bei der Umsetzung ihrer "vermeintlichen Lösungen zur Migrationsfrage" hätten. "Nach einem ereignisreichen Gipfel des Europäischen Rates am 28. Juni 2018 und einer beispiellosen Koalitionskrise in Deutschland um das Thema Migration dämmert selbst den Hardlinern, dass es keine Lösung ohne eine EU-weite Zusammenarbeit geben kann. Plötzlich sind sie gezwungen echte Kompromissbereitschaft zeigen und ein Konzept zu nutzen, das für sie schon als ausgedient galt: den Multilateralismus. Diese Erkenntnis fällt schwer."

Mehr lesen


Tageszeitung vom 12.08.2018

"Jeder Angriff ist einer zu viel"

http://www.taz.de/Kommentar-Gewalt-gegen-Asylsuchende/!5524610/

Der Rückgang von Angriffen auf Asylsuchende in Deutschland sollte nach Ansicht von Daniel Kretschmar nicht als Entwarnung verstanden werden. "Nur noch 700 Angriffe auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte im ersten Halbjahr 2018 – das ist das aktuelle Ergebnis der regelmäßigen Abfrage der Zahlen beim Bundesinnenministerium durch die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke. Die Zahl der Attacken hat damit deutlich gegenüber den Vorjahren abgenommen, ist aber, um das Offensichtliche noch einmal auszusprechen, zu hoch. Jede einzelne Brandstiftung, jeder Schlag, jedes dahingeschmierte Hakenkreuz ist zu viel."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 11.08.2018

"Der allzu ferne Krieg"

http://www.fr.de/politik/ukraine-der-allzu-ferne-krieg-a-1560877

Thomas Fritz kritisiert die schwindende Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für den Ukrainekonflikt. "Seit 2014 tobt der blutige Konflikt zwischen ukrainischen Streitkräften und prorussischen Rebellen, die einen Teil der Ostukraine besetzt und die Volksrepubliken Luhansk und Donezk ausgerufen haben. Russland bestreitet offiziell seine Beteiligung, obwohl Medienberichte nahelegen, dass Moskau mit Soldaten und Material die Separatisten unterstützt. Rund 11.000 Menschen starben in den Kämpfen, darunter etwa 3000 Zivilisten. Schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen haben ihre Heimat verlassen. Aus der Weltöffentlichkeit ist der Konflikt weitgehend verschwunden – doch für Olena Zgurska und ihre Schüler ist er Teil des Alltags."

Mehr lesen


Zeit Online vom 11.08.2018

"Weltkongress besorgt über steigende Zahl antisemitischer Straftaten"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/antisemitismus-deutschland-bundesregierung-juedisc
her-weltkongress-wjc

Der Jüdische Weltkongress hat die Bundesregierung aufgefordert, sich im Kampf gegen Antisemitismus stärker zu engagieren. "Der Jüdische Weltkongress (WJC) ist besorgt über die steigende Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland. Die Bundesregierung habe ein bewundernswertes Engagement zur Bekämpfung von Antisemitismus bewiesen, sagte WJC-Präsident Ronald Lauder. Als Beispiel nannte er die Ernennung von Felix Klein zum ersten Regierungsbeauftragten für die jüdische Gemeinschaft. Dennoch müsse Deutschland sich noch mehr bemühen, um den 'stetigen Anstieg gewalttätiger Vorfälle und Belästigungen zu stoppen und sicherzustellen, dass sich die deutschen Juden weiter sicher und wertgeschätzt fühlen'."

Mehr lesen


spiked vom 10.08.2018

"The myth of a New Nazism"

http://www.spiked-online.com/spiked-review/article/the-myth-of-a-new-nazism/21679#.W3EtDXmtTDC

Der Historiker Udi Greenberg, Autor des Buches "The Weimar Century: German Émigrés and the Ideological Foundations of the Cold War", erläutert in diesem Interview, warum er Vergleiche rechtspopulistischer Bewegungen von heute mit dem Faschismus der 1930er Jahre für unangebracht hält. "Militante Demokraten" könnten angesichts dieser falschen Parallelen wie ihre Vorgänger in den 1940er Jahren zu dem Schluss kommen, dass der Demokratie nicht mehr zu trauen sei. "They came to the conclusion that fascism proved that democracy could not be trusted. And that for democracy to survive, the state had to curtail some freedoms. This line of thinking, this idea of militant democracy, which proved very influential in the US, led to the creation of very undemocratic, unaccountable institutions like the Central Intelligence Agency and the National Security Council in the US. It was an ideological tendency that also led to the dramatic limiting of political horizons in postwar Europe. (...) The reason this recent development on the left stood out for us was that too many on the left today make the same argument as the militant democrats – both contend that technocracy is the best means to preserve democracy. So, if the masses are not to be trusted, then you have to transfer as much power as possible into the hands of technocrats, who know what’s good for the masses, who will make the right call. And you have to shield technocrats from democratic accountability precisely to make those calls."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 182suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Zum Shop