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US-Soldaten in Afghanistan

2.1. Deutschland / Europa

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The Moscow Times vom 15.01.2015

"Increasingly, Russians See No Alternative to Putin"

http://www.themoscowtimes.com/news/article/increasingly-russians-see-no-alternative-to-putin/514428.html

Die nächsten russischen Präsidentschaftswahlen stehen erst in drei Jahren an, viele Russen können sich einer neuen Umfrage des unabhängigen Levada Centers zufolge aber schon jetzt keinen anderen Präsidenten als Wladimir Putin vorstellen. "The poll, conducted between Dec. 19 and 22 among 1,600 people, revealed a major increase in the number of those hoping Putin will remain in power, even in light of the recent economic downturn. Fifty-five percent of respondents said they want him to remain in the post of president after 2018, compared with 32 percent last March. (...) Thursday's poll suggests that some of the domestic support stems from the perception shared by 54 percent of respondents that there is simply no alternative to Putin. A mere 10 percent of respondents said they could think of someone worthy of facing off with Putin. Another 24 percent said such a person could be found if necessary."

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Zeit Online vom 15.01.2015

"Die Sanktionen dürfen nicht aufhören"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/eu-sanktionen-russland-beibehalten

"Worte zählen nichts in diesem Krieg", konstatiert Alice Bota mit Blick auf den andauernden Konflikt in der Ukraine. "Nichts ist geschehen, was einen Menschen im Osten der Ukraine mit Zuversicht dieses Jahr beginnen ließe: Die Waffenruhe, Anfang September beschlossen, ist nichts wert; es sterben noch immer Menschen, in Luhansk, nahe Donezk oder in der von Ukrainern kontrollierten Kleinstadt Wolnowacha, wo am Dienstag Granaten einen Bus an einem ukrainischen Checkpoint zerfetzten. Wieder einmal starben Zivilisten, wieder einmal gaben sich beide Seiten die Schuld für eine Tragödie, die nahezu alltäglich geworden ist. Genauso wenig zählen die Beschwörungen der Politiker, dass es in den Gesprächen mit Ukrainern und Russen bald schon Fortschritte geben werde, geben müsse, weil dieser Krieg beide Länder unendlich viel kostet."

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Spiegel Online vom 15.01.2015

"Regierungserklärung: Merkel nimmt Muslime in Schutz"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-nimmt-muslime-gegen-schuldzuweisungen-in-schutz-a-101304
9.html

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung bekräftigt, dass man islamistischem Terror und Islamfeindlichkeit trotzen wolle, berichtet Spiegel Online. "Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung die Anschläge von Islamisten in Frankreich scharf verurteilt - und die Freundschaft zum Nachbarland betont. 'Wir sind erschüttert und fassungslos über den Tod von 17 Menschen, die in der vergangenen Woche dem blanken Hass des Terrorismus zum Opfer gefallen sind', sagte die CDU-Politikerin. 'Deutschland und Frankreich verbindet eine besondere Freundschaft, Deutschland und Frankreich stehen zusammen.'"

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14.01.2015

"The New Ukraine Is Run by Rogues, Sexpots, Warlords, Lunatics and Oligarchs"

http://observer.com/2015/01/the-new-ukraine-is-run-by-rogues-sexpots-warlords-lunatics-and-oligarchs/

Mikhail Klikushin mit einem wenig schmeichelhaften Porträt aktueller Parlamentsabgeordneter und Regierungsmitglieder in der Ukraine. "As exhilarating winds of change swept through the Ukrainian government, Western newspapers giddily reported the fact that after the last elections for the first time in decades there would be no Communists in the Ukrainian Parliament. But that means all possible organized opposition to the current president and prime minister is gone. Instead, the new Rada has a big group of parliamentarians of very uncertain political loyalties and even dubious mental state – former warlords and street activists who distinguished themselves during street fights and tire burnings. These government rookies are sometimes turning to strange ways of self-promotion, now within the walls of the Parliament."

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The Intercept vom 14.01.2015

"France Arrests a Comedian For His Facebook Comments, Showing the Sham of the West’s 'Free Speech' Celebration"

https://firstlook.org/theintercept/2015/01/14/days-hosting-massive-free-speech-march-france-arrests-comed
ian-facebook-comments/

Mit der Verhaftung des französischen Komikers Dieudonné für dessen kontroverse Kommentierung der Terroranschläge in Paris sei die offizielle Feier der Meinungsfreiheit in Frankreich schnell als "Mogelpackung" enttarnt worden, meint Glenn Greenwald. "The day before the Charlie Hebdo attack, I coincidentally documented the multiple cases in the west – including in the U.S. – where Muslims have been prosecuted and even imprisoned for their political speech. Vanishingly few of this week’s bold free expression mavens have ever uttered a peep of protest about any of those cases – either before the Charlie Hebdo attack or since. That’s because 'free speech,' in the hands of many westerners, actually means: it is vital that the ideas I like be protected, and the right to offend groups I dislike be cherished; anything else is fair game."

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Slate vom 14.01.2015

"No One in Europe Is Tougher on Terror Than France. That Didn’t Stop the Attacks."

http://www.slate.com/blogs/the_slatest/2015/01/13/charlie_hebdo_no_one_in_europe_is_tougher_on_terror_tha
n_france_that_didn.html

Joshua Keating erinnert angesichts aktueller Forderungen nach neuen Sicherheitsgesetzen daran, dass in Frankreich bereits vor den Terroranschlägen der vergangenen Woche einige der umfassendsten Antiterror-Richtlinien der demokratischen Welt gegolten hätten. "Since a wave of terrorist bombings in the 1980s, France has continually expanded the authority of counterterrorism investigators, known as investigative magistrates, to order wiretaps and hold suspects for long periods of time without charges. These expansive powers have at times made France the envy of some foreign observers and governments. (...) Other governments are already using last week’s events in Paris as a pretext to argue for more expansive counterterrorism powers, but as France’s example shows, even the toughest counterterrorism rules are no guarantee of safety."

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The Globalist vom 13.01.2015

"Kaliningrad: Achilles’ Heel for the West"

http://www.theglobalist.com/kaliningrad-achilles-heel-for-the-west/

Greg Austin berichtet, dass Russland die Stationierung atomwaffenfähiger ballistischer Boden-Boden-Raketen in der Enklave Kaliningrad bestätigt habe. Der Konflikt mit dem Westen habe nun eine atomare Dimension, zudem müsse Kaliningrad von der EU als neuer potentieller Unruheherd in Betracht gezogen werden. "Russia’s aim in its Kaliningrad gambit is to put on the table for Europe the risk of opening up the entire fabric of continental security, mostly de-nuclearized, that has been set in place since the end of the Cold War. It reminds all parties of the wartime military occupation in 1945 and the tough post-war negotiations on territorial control of the Soviet Union and the Allies. (...) Russia may begin to push Europe to the point where it needs to trade peace and quiet around Kaliningrad and the Baltic region for peace and quiet around (Russian-held) Crimea."

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Zeit Online vom 13.01.2015

"Mohammed-Karikaturen sind keine Mutprobe"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/attentat-paris-charlie-hebdo

"Medien müssen nicht Karikaturen von 'Charlie Hebdo' abbilden, um Solidarität gegen mörderische Fanatiker zu zeigen. Das eigene Ethos muss ihren Umgang damit bestimmen", schreibt Theo Sommer in seiner Diskussion der unterschiedlichen Ansätze für eine adäquate Reaktion der Medien auf die Pariser Anschläge. "Ehe ich die unterschiedlichen Antworten auf diese Frage skizziere, noch eine Vorbemerkung. Charlie Hebdo hat sich nie solch allgemeiner Wertschätzung erfreut, wie sie das Satiremagazin seit dem Massaker vom vergangenen Donnerstag erfährt – dies belegen schon die Auflagenzahlen, magere 60.000, vielleicht sogar nur 30.000. In seiner militanten Religionsfeindlichkeit hat das Blatt alle provoziert, Muslime, Christen, Juden, Buddhisten. Nichts war ihm heilig. Es war frech, respektlos, unehrerbietig, oft geschmacklos, krude, vulgär, obszön. Die Absicht, auf die Schippe zu nehmen, Tabus zu brechen, zu kränken, zu verunglimpfen, kannte keine Grenzen des Anstands. Jedermanns Sache war dies alles nicht. Nicht von ungefähr beschuldigte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius das Magazin 2012, in der Auseinandersetzung mit dem Islamismus gieße die Redaktion Öl ins Feuer. Gleichwohl: In freien Ländern gibt es ein Recht auf Provokation, auf Tabubruch, auf Vulgarität und Geschmacklosigkeit, sogar ein Recht zu beleidigen, soweit dies im Rahmen der geltenden Gesetze geschieht (wie es umgekehrt ein Recht auf Beleidigtsein gibt, ein Recht freilich, das niemandem gestattet, die Beleidigung mit Kalaschnikows zu ahnden). Diese Prinzipien müssen wir alle, Medien und Gesellschaft gleichermaßen, hochhalten und verteidigen. Getreu Voltaires Grundsatz: 'Ich bin nicht Ihrer Meinung, aber ich werde mich bis zum Letzten dafür schlagen, dass Sie sie sagen dürfen.' Die Financial Times hat recht: 'We are all Voltairians now.'"

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Spiegel Online vom 13.01.2015

"Strategien nach den Anschlägen in Paris: So kämpft Europa gegen den Terror"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/terroranschlaege-von-paris-interaktive-karte-eu-staaten-reaktion-a-
1012561.html

Ein Redaktionsteam von Spiegel Online hat die verschiedenen Strategien europäischer Staaten beim Kampf gegen den Terrorismus zusammengetragen. "Mehr Macht für die Geheimdienste, strengere Grenzkontrollen und Sicherheitsvorschriften: Nach den Attentaten von Paris wird in vielen EU-Ländern der Ruf nach schärferen Anti-Terror-Maßnahmen laut. Der Überblick."

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Die Welt vom 12.01.2015

"Was 'Charlie' mich alles gelehrt hat"

http://www.welt.de/kultur/article136291132/Was-Charlie-mich-alles-gelehrt-hat.html

Die französische Autorin Marie Darrieussecq berichtet in der Welt über den Einfluss der Satirezeitschrift Chalie Hebdo auf ihr Weltbild. "Ein 'unverantwortliches Blatt', so nannten die Redakteure ihr Magazin. Und wurden damit zu einer nationalen Institution. 'Charlie Hebdo' ist ein Schatz. Ein persönlicher und prominenter Nachruf."

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Spiegel Online vom 11.01.2015

"Gorbatschow über Ost-West-Beziehungen: 'Der Vertrauensverlust ist katastrophal'"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/gorbatschow-warnt-vor-grossem-krieg-in-europa-a-1012201.html

Spiegel Online mit einer Zusammenfassung eines nur in der Printausgabe zugänglichen Interviews mit dem ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow über die aktuelle Lage in Russland sowie dem Verhältnis seiner Heimat zum Westen. "Mit scharfen Worten bewertet Michail Gorbatschow die aktuelle Weltpolitik. Im Gespräch mit dem SPIEGEL warnt der Friedensnobelpreisträger vor einem großen Krieg in Europa - und erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland."

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The New Yorker vom 10.01.2015

"Le Pen’s Moment"

http://www.newyorker.com/news/news-desk/le-pens-moment

Philip Gourevitch erwartet, dass der rechtspopulistische Front National am stärksten vom Stimmungsumschwung nach den Terroranschlägen der vergangenen Woche in Frankreich profitieren wird. Mit dem Ausschluss der FN-Vorsitzenden Marine Le Pen vom großen Trauermarsch am Sonntag sei die französische Regierung in deren Falle getappt. "The exclusion of the Front was great news for Le Pen. Nobody believed that she would have wanted to go and be associated with the political mainstream, but, by failing to invite her, the Socialists had given her a cudgel. 'I don’t intend to submit myself to this blackmail,' she told Le Monde. 'It’s a total perversion of the concept of national union. They’ll have to accept the consequences from the voters.'"

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Chatham House vom 09.01.2015

"Paris Attacks May Distort Western Policy Focus"

http://www.chathamhouse.org/expert/comment/16623

Jane Kinninmont warnt die europäischen Regierungen davor, die Beziehungen zu den muslimischen Ländern der MENA-Region nach den Terroranschlägen in Frankreich nur noch im Kontext ihrer Antiterror-Politik zu beurteilen. "A preoccupation with counterterrorism is understandable insofar as politicians and policy-makers always prioritize the security of their home country over broader international goals. The security of citizens is one of the primary responsibilities of government. (...) But Europe and the US need to ensure that the importance of counterterrorism does not distort their priorities, and avoid repeating mistakes of the 'war on terror'."

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Les In Rocks vom 09.01.2015

"'Libération' raconte la conférence de rédac’ de 'Charlie Hebdo' dans ses locaux"

http://www.lesinrocks.com/2015/01/09/actualite/liberation-raconte-la-conference-de-redac-de-charlie-hebdo
-dans-ses-locaux-11545309/

"Les In Rocks" veröffentlicht den unter einer Creative Commons-Lizenz(CC-BY-SAY 3.0) veröffentlichten Bericht über die erste Redaktionssitzung der Satirezeitschrift Charlie Hebdo nach dem Attentat.

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EUobserver.com vom 08.01.2015

"EU mulls response to Russia's information war"

https://euobserver.com/foreign/127135

Die niederländische Regierung hat eine neue Studie in Auftrag gegeben, die europäische Gegenmaßnahmen zum russischen "Informationskrieg" in der Ukraine entwickeln soll. "One problem for the EU is how to react without undermining journalistic values. Looking at the difference between 'news' and 'propaganda', [David Welch, a British historian, who set up a centre for propaganda studies at Kent University,] said: 'News presents its audience with a straightforward statement of 'facts', which have nevertheless been chosen and edited. But propaganda packages this information in order to evoke a certain response'. He said there's nothing wrong with disseminating 'propaganda' so long as it 'serves a constructive purpose'. Eihenbaums noted that any EU news channel 'must be attractive, but with accurate information … it must not be a propaganda organ'. He cited RFE/RL, a US-funded broadcaster, and Britain's BBC as models because they do both Ukraine-critical and Russia-critical stories."

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