US-Soldaten in Afghanistan

2.3. Israel / Palästina

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The New Yorker vom 11.06.2018

"Donald Trump’s New World Order"

https://www.newyorker.com/magazine/2018/06/18/donald-trumps-new-world-order

Adam Entous beschreibt in diesem ausführlichen Essay für den New Yorker, wie US-Präsident Trump auch in der Nahost-Politik der USA eine Ära beendet habe. Die Palästinenser seien die Verlierer dieser Neuorientierung, die sich vor allem gegen den Iran richte. "Trump had run for office as a noninterventionist, with the slogan 'America First.' 'He quite honestly had very little interest in meddling in the Middle East in general and very little interest from a philosophical point of view,' a Trump confidant told me. As far as Trump was concerned, 'all of this was an annoyance.' (...) With Obama finally out of the way, Netanyahu could concentrate on getting the Trump team to embrace his grand strategy for transforming the direction of Middle Eastern politics. His overarching ambition was to diminish the Palestinian cause as a focus of world attention and to form a coalition with Saudi Arabia and the United Arab Emirates to combat Iran, which had long supported Hezbollah in Lebanon and Hamas in Gaza and had taken strategic advantage of the American folly in Iraq and the war in Syria. (...) The Palestinians seem to be the likely losers in the new New Middle East. As a senior Arab official said of the strategic alliance, 'With or without a peace plan, it’s happening.' A senior Trump adviser said, 'Iran is the reason why this is all happening.'"

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The Times vom 04.06.2018

"Secret files prove Iran is trying to build bomb, claims Israel"

https://www.thetimes.co.uk/edition/news/secret-files-prove-iran-is-trying-to-build-bomb-02qxs8mpc

Israel hat neue Geheimdokumente veröffentlicht, die belegen sollen, dass der Iran die Atomwaffenforschung keineswegs aufgegeben hat. Roger Boyes schreibt, dass damit der Druck auf Europa verstärkt werden soll, um das Atomabkommen mit dem Iran endgültig scheitern zu lassen. "One of the key documents, seen by The Times, is a memorandum that formally hands responsibility for the production of weapons-grade enriched uranium to the Iranian defence ministry. This and other written orders are part of a cache of 100,000 files snatched from a Tehran warehouse by agents of Mossad, the Israeli intelligence agency, in January. Some of the haul is being made available to the security services of Britain, France and Germany before this week’s trip to Europe by Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister."

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Tagesspiegel vom 04.06.2018

"Der Iran täuscht und mogelt"

https://www.tagesspiegel.de/politik/israels-botschafter-issacharoff-der-iran-taeuscht-und-mogelt/22636842
.html

Hannes Heine und Christian Böhme im Gespräch mit dem Israelischen Botschafter in Berlin, Jeremy Issacharoff "über Teherans Nuklearprogramm, die Gewalt in Gaza – und Verstörendes in der AfD."

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The Atlantic vom 04.06.2018

"Cyberattacks Are 'Ticking Time Bombs' for Germany"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/06/germany-cyberattacks/561914/?utm_source=feed

Sumi Somaskanda vom Berlin Policy Journal meint, dass die pazifistische Tradition in Deutschland effektive Schutzmaßnahmen gegen drohende Cyberangriffe erschwere, da es immer noch großen Widerstand gegen eine spürbare Erhöhung der Verteidigungsausgaben gebe und offensive Cyber-Missionen nur schwer zum Selbstbild der Bundeswehr passten. "These tensions came to a head in 2016, when Der Spiegel reported that the Bundeswehr’s Computer Network Operations, an elite team of hackers, broke into a cellphone provider’s network in Afghanistan to access information on a kidnapped German aid worker. Some lawmakers considered this an offensive action, and objected that they were not informed. Last year, von der Leyen triggered controversy when she said the Bundeswehr’s cyber forces are, in fact, permitted to 'offensively defend' their networks if attacked."

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Frankfurter Rundschau vom 03.06.2018

"Israelische Kampfjets bombardieren Gazastreifen"

http://www.fr.de/politik/nahost-konflikt-israelische-kampfjets-bombardieren-gazastreifen-a-1517257

In Reaktion auf erneute Angriffe palästinensischer Extremisten hat Israel am Sonntag Stellungen im Gazastreifen bombardiert, berichtet die Frankfurter Rundschau. "Nach neuen Raketenangriffen palästinensischer Extremisten im Gazastreifen haben israelische Kampfjets am Sonntag 15 Militärposten und Einrichtungen der in dem Küstengebiet regierenden Hamas bombardiert. Das teilte die israelische Armee mit. Die Luftangriffe seien auch eine Reaktion auf 'Terroraktionen, die während des gesamten Wochenendes von der Hamas-Organisation angeführt wurden', erklärte die Armee. Über Opfer des neuen Schlagabtausches wurde zunächst nichts bekannt, wie Medien berichteten."

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The National Interest vom 02.06.2018

"How Israel Tried to Destroy Iran's Nuclear Program: Assassinate the Scientists"

http://nationalinterest.org/blog/the-buzz/how-israel-tried-destroy-irans-nuclear-program-assassinate-2608
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Sebastien Roblin erinnert daran, dass Israel vor einigen Jahren versucht hat, die Entwicklung des iranischen Atomprogramms mit einer geheimen Kampagne der gezielten Tötungen iranischer Wissenschaftler aufzuhalten. "The Mossad assassination campaign did not continue after 2012, though both U.S. and Israeli intelligence sources allege it was effective in slowing the progress of the Iranian nuclear program. While assassination was disavowed by U.S. diplomatic and intelligence officials, some politicians have voiced their support for the scientist killings. After all, the reasoning goes, such targeted assassinations kill far fewer bystanders than would missiles launched in a wider military conflict. However, it’s hard to deny that the campaign used tactics that would be labelled 'terrorism' or 'murder' in the West were they waged against Israeli or American scientists engaged in weapons research. It seems assassinations are condemned or praised not according to the methods used but depending on who is performing them."

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Süddeutsche Zeitung vom 30.05.2018

"Israel bombardiert Ziele im Gazastreifen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/eskalation-im-nahen-osten-israel-bombardiert-ziele-im-gazastreifen-1.3
996602

Zwischen Israel und islamistischen Gruppen im Gazastreifen finden derzeit die schwersten Auseinandersetzungen seit dem Gazakrieg 2014 statt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Zunächst wurden vom Gazastreifen aus Mörsergranaten und Raketen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee sprach von mehr als 70 Geschossen. Nach palästinensischen Angaben sollen es mehr als hundert gewesen sein. Die radikalislamischen Organisationen 'Islamischer Dschihad' und Hamas übernahmen in einer gemeinsamen Stellungnahme die Verantwortung für die Attacken.(...)Im Gegenzug griff die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben 25 'militärische Ziele' des 'Islamischen Dschihad' und der Hamas an. Demnach wurden Einrichtungen zur Herstellung von Drohnen und Raketen getroffen sowie Waffendepots und Trainingcamps. Dabei kamen sowohl Kampfflugzeuge als auch Hubschrauber zum Einsatz. Bereits zuvor hat Israel 40 Ziele aus der Luft angegriffen."

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Die Welt vom 30.05.2018

"Israel antwortet nach Mörsergranaten-Angriff mit Beschuss Gazas"

https://www.welt.de/politik/ausland/article176802788/Schwerste-Attacken-seit-2014-Israel-antwortet-nach-M
oersergranaten-Angriff-mit-Beschuss-Gazas.html

"Israel erlebt den schwersten Angriff seit dem Gaza-Krieg 2014", schreibt die WELT: "Rund 70 Mörsergranaten und Raketen wurden am Dienstag aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert, wie die israelische Armee mitteilte. Gegen Mittag griff die israelische Luftwaffe als Reaktion darauf mehr als 30 Ziele der radikalen Palästinenserorganisationen Islamischer Dschihad und Hamas an. Die EU und die UN verurteilten die palästinensischen Attacken scharf. Ein Versuch palästinensischer Aktivisten, die israelische Seeblockade zu durchbrechen, scheiterte indes. Die USA forderten angesichts der palästinensischen Angriffe eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates."

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Jüdische Allgemeine vom 24.05.2018

"Für den Ernstfall"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31674

Sabine Brandes berichtet in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung über Vorbereitungen der israelischen Armee für mögliche Massenevakuierungen für den Fall einer erneuten Eskalation der Gewalt an der Grenze zum Gazastreifen. "Bislang hat es in Israel – trotz mehrerer Kriege – noch keine Massenevakuierungen gegeben. Kein Grund, es nicht zu planen, meint die Armee. Bis zu eine Viertelmillion Menschen in den grenznahen Regionen könnte im Notfall schnellstens in Sicherheit gebracht werden, um nicht ins Visier der Raketen von Hamas, Hisbollah oder sonstiger extremistischer Gruppen zu geraten. Sollte sie jemals durchgeführt werden, wäre es die größte Aktion dieser Art in der Geschichte des Staates. Für den Plan mit Namen 'Safe Distance' (sicherer Abstand) arbeitet das Militär mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen zusammen."

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n-tv vom 22.05.2018

"F-35 begeistert israelischen General"

https://www.n-tv.de/politik/F-35-begeistert-israelischen-General-article20445216.html

Auf einer Militärtagung im israelischen Herzlija habe sich der Oberbefehlshaber der israelischen Luftstreitkräfte, Generalmajor Amikam Norkin, lobend über die Fähigkeiten eines Tarnkappen-Kampfjets unter realen Gefechtsbedingungen geäußert, berichtet n-tv. "Vor versammelten Militärs aus verschiedenen Ländern legte Israels Luftwaffenkommandeur Augenzeugen zufolge auch Bilder vor, die den verdeckten Einsatz im Ausland belegen sollen. Auf den Aufnahmen waren israelische F-35 laut Bericht der Tageszeitung 'Haaretz' unter anderem auch über der libanesischen Hauptstadt Beirut zu sehen. Die Aufnahmen sollten seinen Zuhörern offenbar vor Augen führen, dass die F-35 unbemerkt in fremden Lufträumen operieren kann."

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spiked vom 21.05.2018

"The ugly trade in Palestinian pain"

http://www.spiked-online.com/newsite/article/the-ugly-trade-in-palestinian-pain/21414

Brendan O’Neill bezeichnet die Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten an der Grenze zu Gaza als "blutiges Theaterstück", das von der Hamas mit Blick auf das westliche Publikum inszeniert worden sei. "It is becoming increasingly clear that Hamas pushes Gaza’s people into harm’s way because it knows their suffering will strike a chord across the West. (...) Writing in the New York Times last week, Matti Friedman, a former AP desk editor in Jerusalem, touched upon this trade in Palestinian horror. He said that during his years reporting from the Middle East he even developed a certain respect for Hamas’s 'keen ability to tell a story'. Hamas’s great insight was to recognise that the vast majority of the Western media wanted 'a simple story about villains and victims', says Friedman. Most Western reporters and commentators weren’t interested in nuance and certainly not in any reading of events that might seek to understand the Israeli position. No, they wanted stories of 'dead human beings', made dead by ‘unwarranted Israeli slaughter’, says Friedman. That is, they want a morality tale, in which all complexity is chased out in favour of providing readers with a binary story of good guys and bad guys, and providing themselves with the moral kick of feeling like the exposers of simplistic terrible horrors – all executed by Israel, of course."

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Deutschlandfunk vom 21.05.2018

"Religion ist potenziell gefährlich"

http://www.deutschlandfunk.de/konflikte-um-jerusalem-religion-ist-potenziell-gefaehrlich.886.de.html?dram
:article_id=417601

Andreas Main im Gespräch mit dem Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Peter Schäfer, über die Rolle der Religion im Konflikt um Jerusalem. "Überall kann man versuchen, Staat und Religion institutionell so weit wie möglich zu trennen, aber das Religiöse und das Staatliche als Grundbedingungen einer menschlichen Konstitution lässt sich nirgendwo wirklich radikal trennen. Und deswegen kann eigentlich der Staat nur dafür sorgen, dass das Potenzial der Gefährlichkeit in der Religion – denn die Religion ist potenziell gefährlich –, dass dieses Potenzial eingegrenzt wird, und dass dieses Potenzial ständig austariert wird im Verhältnis zwischen demokratischen Grundrechten und religiösen Ansprüchen."

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The Times of Israel vom 15.05.2018

"For Hamas, dancing on the brink of chaos is a winning tactic"

https://www.timesofisrael.com/for-hamas-dancing-on-the-brink-of-chaos-is-a-winning-tactic/

Avi Issacharoff meint, dass die Hamas mit den organisierten Protesten an der Grenze zwischen Gaza und Israel eine riskante aber bislang erfolgreiche Taktik verfolge. Dies habe sich am Montag gezeigt, als die Situation fast außer Kontrolle geraten sei. "Hamas of 2018 has learned to use a vocabulary not dissimilar to that of the Palestinian Authority: 'nonviolent resistance,' 'popular struggle,' etc. And it is largely supportive of continuing the supposedly 'nonviolent' marches as long as they are under control, apparently uninterested in being dragged into all-out war. But on Monday afternoon, there came a point when Hamas almost lost control. At a time when events were clearly headed toward escalation — with Israel intensifying its airstrikes and more and more Palestinians showing willingness to rush toward the fence and sacrifice their lives — it appeared that someone in Hamas’s leadership did some course correction, giving the order to stop the demonstrations, at least for the day, and to lower the intensity a bit. It must be noted that Hamas’s ability to subsequently restrain not just the demonstrators but also Gaza’s other armed groups, none of which fired at Israel overnight, shows something of its impressive control over the Strip."

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New York Times vom 15.05.2018

"A Hope 'Each Bullet Was Justified': Israelis Reflect on Gaza Deaths"

https://www.nytimes.com/2018/05/15/world/middleeast/israelis-gaza-protests.html?emc=edit_th_180516&nl=tod
aysheadlines&nlid=201795340516

Viele Israelis rechtfertigen den Tod von 60 zumeist unbewaffneten Palästinensern an der Grenze zu Gaza, berichten Isabel Kershner und David M. Halbfinger aus dem Kibbuz Nahal Oz. "The short-story and screenwriter Etgar Keret, who clicked compulsively on a news site watching in horror as the death toll climbed, said he was taken aback by the responses of his Tel Aviv neighbors when he observed, simply, 'What a day.' Some enthusiastically agreed, assuming he meant the new American Embassy, he said. Others nodded, expressing pride in Israel’s winner of the Eurovision Song Contest. 'I was sure every person I’d meet would have a comment on Gaza, but most of them wanted to talk about Ivanka’s dress,' Mr. Keret said. 'I couldn’t help thinking it was some kind of suppression. Because, what can you say?' It was the lack of empathy he had discerned in some of his neighbors that got to him. (...) Few mainstream Israelis questioned the motives or professionalism of the soldiers charged with protecting the Gaza fence and nearby communities, with deadly force if necessary. Eran Lerman, a former deputy national security adviser who now helps run a conservative think tank in Jerusalem, said no Israelis believed that their army was callous about the loss of life. 'The only possible conclusion is they were left with very little choice,' he said."

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