US-Soldaten in Afghanistan

2.3. Israel / Palästina

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02.10.2018

"Challenges to German-Israeli relations"

https://www.jpost.com/Opinion/Challenges-to-German-Israeli-relations-568506

Anlässlich des Israel-Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel gibt George N. Tzogopoulos in der konservativen Jerusalem Post einen Überblick über den Stand der Beziehungen beider Länder aus israelischer Perspektive. "Bilateral ties are being marked by several positive developments. Cooperation on innovation and technology is indicative. Generally speaking, German companies, including multinationals and medium-size enterprises, heavily invest in Israeli startups and sectors such as sustainable transportation. (...) More importantly, the German chancellor acknowledges that antisemitism is a serious problem in her country and carefully acts to prevent its dangerous rise. (...) What is largely problematic is that the German commitment to Israel’s security is often limited in the sphere of theory. Berlin’s interpretation of international law and human rights offers no understanding for some Israeli actions such as settlements and military operations."

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The Independent vom 29.09.2018

"Two-state solution: What is the answer to the Israel-Palestine conflict Donald Trump allegedly favours?"

https://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/two-state-solution-what-is-israel-palestine-trump-mi
ddle-east-peace-deal-west-bank-a8559241.html

US-Präsident Trump hat angekündigt, in seinen Bemühungen um eine Beilegung des Nahostkonflikts nun doch eine Zweistaatenlösung anzustreben. Joe Sommerlad zufolge will Trump innerhalb der kommenden vier Monate einen entsprechenden Plan vorlegen. "Quite what form Mr Trump's eventual plan will take remains unknown but American relations with the Palestinian camp will need to improve drastically before he has any realistic hope of achieving his stated aim and succeeding where so many before him have failed."

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Zeit Online vom 29.09.2018

"Palästinenser klagen gegen Verlegung von US-Botschaft"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/palaestinenser-klage-usa-botschaft-internationaler-gerichtsho
f

Die Palästinenserführung wirft der US-Regierung in ihrer Klage vor dem Internationalen Gerichtshof vor, mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem gegen internationales Recht verstoßen zu haben, berichtet Zeit Online. "Das Gericht bestätigte, dass eine entsprechende Klageschrift eingegangen sei. Laut einem Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ist es das erste Mal, dass die Palästinenser die USA vor dem IGH verklagen. Gegen Israel waren bereits mehrmals Klagen eingereicht worden."

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Al-Monitor vom 28.09.2018

"As Gaza despairs, Hamas has one option left: intifada"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2018/09/israel-plestinians-egypt-hamas-fatah-mahmoud-abbas-gaz
a-idf.html

Shlomi Eldar schreibt, dass der Versöhnungskurs zwischen Hamas und Fatah gescheitert sei. Der Vermittler Ägypten werde dies bald offiziell bestätigen. Insider befürchteten nun, dass die Hamas nun erneut eine Konfrontation mit Israel suchen und eine entsprechende Reaktion herausfordern könnte. "'We have returned to the exact same spot we were in three months ago, but this time there is no plan in the offing that provides a bit of hope for an arrangement,' an Israeli security source noted on condition of anonymity. 'Now we are reaching the moment of truth.' It seems likely that this time, Israel will be forced to make a historic decision after years of delay: Either resign itself to counting round after round of war games planned by Hamas to save its regime, or take action to bring it down."

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The Times of Israel vom 25.09.2018

"The true threat of S-300s is not that they’re powerful, but that they’re Russian"

https://www.timesofisrael.com/the-true-threat-of-s-300s-is-not-that-theyre-powerful-but-that-theyre-russi
an/

Judah Ari Gross meint, dass die angekündigte Installation moderner russischer Luftabwehrsysteme in Syrien für das israelische Militär weniger taktische, dafür aber neue sicherheitspolitische Probleme mit sich bringen werde. "While the S-300, known by NATO as the SA-10, is far more powerful than Syria’s current long-range anti-aircraft system, the S-200 or SA-5, the Israeli Air Force has had decades to prepare for it. A number of Israeli allies operate the air defense system. The IAF has reportedly trained against S-300 batteries that once belonged to Cyprus, but are now owned by Greece, during joint aerial exercises over the years. (...) But a Russia-supplied S-300 system is not only an operational challenge — it is a geopolitical one as well. Though in his announcement Russian defense minister Shoigu said Syrian teams had been training to operate the S-300 system, it was not immediately clear if the batteries would also be staffed by Russian military personnel. If they were, this would make an Israeli decision to destroy Syrian S-300 batteries far more complicated, requiring the direct and intentional targeting of Russian forces."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 24.09.2018

"Israels Nationalstaatsgesetz"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2018A50_ltl_wlf.pdf

Peter Lintl und Stefan Wolfrum werfen dem israelischen Premierminister Bejamin Netanjahu vor, mit dem neuen Nationalstaatsgesetz Grundlagen für ein majoritäres System in Israel zu schaffen. "Am 19. Juli 2018 hat das israelische Parlament das sogenannte Nationalstaatsgesetz verabschiedet. Das Gesetz ist in Israel wie auch im internationalen Kontext stark umstritten, obwohl es strenggenommen nur wenige Neuerungen enthält. Seine Befürworter betonen, dass darin nur Realitäten zum Ausdruck kämen. Kritiker machen geltend, das Gesetz diskriminiere Minderheiten, richte sich gegen demokratische Werte und unterschlage insbesondere das Prinzip der Gleichheit. Dabei offenbart die Debatte in Israel das gesellschaftliche Spannungsverhältnis zwischen 'jüdischer' und 'demokratischer' Identität. Zudem zeigt sich, dass die maßgeblichen Unterstützer des Gesetzes auf Regierungsseite weiterreichende Absichten verfolgen, als dessen Wortlaut erkennen lässt. Ihnen geht es darum, jüdische Kollektivrechte über individuelle Rechte und Freiheiten zu stellen. Das Gesetz ist daher auch eine Manifestation derzeitiger Regierungspolitik, die darauf abzielt, Israel weg von einer eher liberalen und hin zu einer majoritären Demokratie zu führen. Insbesondere der Oberste Gerichtshof als Verteidiger liberaler Prinzipien ist von dieser Politik betroffen."

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Die Welt vom 21.09.2018

"Israel-Feinde zu Gast bei der evangelischen Kirche"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181605610/Antisemitische-BDS-Kampagne-Israel-Feinde-zu-Gas
t-bei-der-evangelischen-Kirche.html

Martin Niewendick wirft der Evangelischen Akademie Bad Boll vor, keine Berührungsängste mit Israel-Feinden zu haben. Grund für diesen Vorwurf war eine Einladung der Akademie zu einer Konferenz zum Nahostkonflikt, auf der vor allem Diskutanten auftraten, die der antisemitischen BDS-Kampagne nahestehen. "Ein größerer Dissens zwischen den rund 20 bestätigten Diskutanten aus Politik, Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft ist nicht zu erwarten: Bis auf wenige Ausnahmen stehen fast alle ideologisch oder organisatorisch der als antisemitisch geltenden Israel-Boykott-Bewegung BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) nahe."

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Jüdische Allgemeine vom 14.09.2018

"Wehrdienst für alle?"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32759

Das Oberste israelische Gericht hat der Regierung eine Frist gesetzt, die Ungleichbehandlung ultraorthodoxer Juden gegenüber wehrdienstpflichtigen Israelis zu beseitigen, berichtet die Jüdische Allgemeine. "Die Zeit drängt, denn ohne eine angepasste Gesetzgebung wären bald Tausende von ultraorthodoxen Jeschiwastudenten plötzlich nicht mehr in der Lage, ihre Verweigerungen zu erneuern, und stünden der Armee zur Verfügung. Dass dieses Szenario nicht ohne Gewalt vonstattengehen würde, darüber sind sich die meisten einig."

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Deutschlandfunk vom 13.09.2018

"Vom Ende großer Hoffnungen"

https://www.deutschlandfunk.de/25-jahre-oslo-abkommen-vom-ende-grosser-hoffnungen.1773.de.html?dram:artic
le_id=427966

Der Deutschlandfunk erinnert an das gescheiterte Oslo-Abkommen vor 25 Jahren. "Das Osloer-Abkommen zwischen Israel und der PLO begann 1993 einem historischen Handschlag zweier Erzfeinde. Doch bis heute gelten die wesentlichen Kernfragen der Prinzipienerklärung als strittig und das Abkommen selbst gilt als gescheitert. Vom Frieden scheinen beide Seiten derzeit weit entfernt."

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Frankfurter Rundschau vom 10.09.2018

"Wir haben nur noch Geld für einen Monat"

http://www.fr.de/politik/gaza-wir-haben-nur-noch-geld-fuer-einen-monat-a-1579232

Anja Reich im Gespräch mit dem Leiter des Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge, Matthias Schmale, "über die Streichung der US-Mittel, die Folgen für Schulen und die Stimmung im Gazastreifen".

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The Jerusalem Post vom 06.09.2018

"25 years after Oslo, the US pressures Palestinians to give up a lost war"

https://www.jpost.com/Opinion/25-years-after-Oslo-the-US-pressures-Palestinians-to-give-up-a-lost-war-566
739

Nach Ansicht von Ziva Dahl versucht US-Präsident Trump mit seiner aktuellen Nahost-Strategie die Palästinenser davon zu überzeugen, den Kampf in einem bereits verlorenen Krieg aufzugeben. "President Trump’s predecessors rewarded the Palestinians for bad behavior and inadvertently fueled their will to fight on. Trump has warned the Palestinians that the US will no longer acquiesce to Palestinian intransigence and that violence will cost them dearly. He is methodically discarding Palestinian demands that pose unique obstacles to peace – the right of return and status of Jerusalem – which Oslo never addressed. Former Israeli ambassador to the US Michael Oren observed, 'Each time they refused to negotiate in the past, the Palestinians were rewarded... But now the US will punish them.' [Historian and Middle East Forum president Daniel Pipes] suggests that Washington, working with Jerusalem, should convince the Palestinians of the futility of their rejectionism. He outlines steps to destroy their will to fight and promote a genuine acceptance of Israel."

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The Times of Israel vom 06.09.2018

"Shift to UNHCR criteria would strip refugee status from millions of Palestinians"

https://www.timesofisrael.com/shift-to-unhcr-criteria-would-strip-refugee-status-from-millions-of-palesti
nians/

Israels Premierminister Netanjahu hat das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aufgefordert, die Aufgaben des Palästinenser-Hilfswerks der UN (UNRWA) graduell zu übernehmen. Beide Organisationen arbeiten mit unterschiedlichen Flüchtlings-Definitionen, was Adam Rasgon zufolge dazu führen würde, dass Millionen Palästinenser ihren Flüchtlingsstatus verlören. "(...) based on a comparison of UNRWA’s refugee figures and the assessments of James Lindsay, a former UNRWA legal adviser who has written extensively on the differences between UNHCR and UNRWA, almost all of Jordan’s 2.2 million UNRWA-designated refugees would likely lose their status under UNHCR criteria, as would most of Syria’s 560,000 and just under half of Lebanon’s 521,000. All 2.17 million UNRWA-designated refugees in Gaza, the West Bank and East Jerusalem would lose that status were those areas to become parts of a sovereign Palestinian state. This would leave a refugee total of a little over half a million."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.09.2018

"Als Israel und die Palästinenser fast Frieden schlossen"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-arte-dokumentation-die-oslo-tagebuecher-15769607.html

Matthias Hannemann stellt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Arte-Dokumentation "Die Oslo-Tagebücher vor", in der die Macher an das Oslo-Abkommen von 1993 erinnern. "Das Bestechende an ihrem Film: Die Autoren haben nicht nur eine Fülle erstaunlicher Filmdokumente gefunden, nicht nur Interviews mit Persönlichkeiten wie Schimon Peres geführt, der in jenen Jahren Außenminister war – ihre Dokumentation zitiert vielmehr, teils unterstützt von nachgestellten Szenen, ausführlich aus den persönlichen Aufzeichnungen, die Beteiligte wie der Historiker Ron Pundak, Israels Verhandlungsführer Uri Savir oder auch der Arafat-Vertraute Abu Ala zum 'Oslo-Prozess' angefertigt haben."

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Deutsche Welle vom 03.09.2018

"Kein Geld mehr für UNRWA - Der Versuch, ein Problem wegzudefinieren"

https://www.dw.com/de/kommentar-kein-geld-mehr-f%C3%BCr-unrwa-der-versuch-ein-problem-wegzudefinieren/a-4
5336512

Peter Philipp vermutet hinter der Entscheidung der USA, kein Geld mehr für das Palästinenser-Hilfswerk geben zu wollen, einen "größeren Plan". "Das Argument: Die UNRWA halte das Flüchtlingsproblem künstlich am Leben, vergeude die Hilfsgelder und verhindere damit eine Lösung des Gesamt-Konflikts. Unausgesprochen bleibt dabei das eigentliche Motiv: Wenn nämlich die UNRWA erst einmal in die Knie gezwungen und die Zahl der anerkannten Flüchtlinge drastisch reduziert ist, werden erheblich weniger Palästinenser als bisher das Recht auf Rückkehr in ihre alte Heimat beanspruchen können. Und Israel kann sich dann dort mit seinen Siedlungen weiter festsetzen."

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The Times of Israel vom 02.09.2018

"Trump gets UNRWA better than Israel does"

https://blogs.timesofisrael.com/trump-gets-unrwa-better-than-israel-does/

Sivan Rahav Meir begrüßt die Streichung der US-Hilfe für das Palästinenser-Hilfswerk der UN (UNRWA) als überfällige Korrektur eines Status Quo, der im Westen nicht mehr hinterfragt worden sei. "UNRWA is the only UN agency dedicated to dealing with a specific group of refugees. It openly declares that it does not aim to settle the Palestinian refugees in other countries and thus relieve their plight and misery. In addition, UNRWA’s definition of a refugee is unique. Only in UNRWA are the descendants of Palestinian refugees also defined as refugees. This explains why their numbers are continually increasing and currently stand at 5 million fake-refugees. And that is before we have even mentioned the financial corruption in the organization or the strong links many UNRWA workers have to terror and Hamas. (...) those who do not only take a short-term view of the situation ought to be aiming to crush the entire industry of lies once and for all. This should also be in the interest of those who advocate dividing the country: to expose the true number of Palestinians and then to begin transferring funds for education and infrastructure through different channels. This is precisely what Trump proposes."

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