US-Soldaten in Afghanistan

2.3. Israel / Palästina

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Jüdische Allgemeine vom 16.08.2018

"Heimat des jüdischen Volkes"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32534

Der Historiker Michael Wolffsohn widerspricht in dieser Analyse einigen Kritikpunkten, die dem neuen israelischen Nationalstaatsgesetz entgegengebracht worden sind. "Woran genau nehmen die Kritiker Anstoß? Es wird behauptet, das Gesetz sei rassistisch und diskriminiere die in Israel lebenden Minderheiten. Das ist schlicht falsch. Offenbar haben es die Kritiker nicht gelesen und kennen nicht das israelische Grundgesetz. Es lohnt sich, den Text genau zu prüfen. Im Folgenden greife ich die wichtigsten Punkte heraus."

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The Times of Israel vom 15.08.2018

"Israeli democracy isn’t broken, but it is under assault"

https://www.timesofisrael.com/israeli-democracy-isnt-broken-but-it-is-under-assault/

David Horovitz sieht die kurzzeitige Verhaftung des israelkritischen US-Journalisten Peter Beinart im Ben-Gurion-Flughafen als jüngsten Beleg für die Krise, in der sich die israelische Demokratie heute befinde. "Israeli democracy isn’t broken. (...) But Israeli democracy is being battered. There are attempts to intimidate the judiciary. The media is both demonized and compromised. Financial corruption goes untreated and seeps into politics. (...) Key hierarchies are being undermined and corroded, as exemplified by Netanyahu’s allegations of police bias against him. People in positions of power are exercising it without due heed for essential rights and freedoms. Internalizing what is now expected, some, in organizations such as the Shin Bet and police force, are trending to the overzealousness epitomized by the detention of the visiting journalist and the summons of the non-Orthodox rabbi. Uniquely in the Middle East, we in Israel have enjoyed free speech, freedom of religion, a free press, equality before the law, an independent judiciary and more. But in this Israeli summer of 2018, there’s a chill in the air."

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Tablet Magazine vom 14.08.2018

"Why Israel Needs the Nation-State Law"

https://www.tabletmag.com/scroll/268510/why-israel-needs-the-nation-state-law

Liel Leibovitz verteidigt das umstrittene Nationalstaatsgesetz gegen die Kritik des linken politischen Lagers in Israel. "The overwhelming majority of Israeli Jews are still deeply committed to the Zionist idea, and see Israel as the historic homeland of the Jewish people. When the Jewish left — a political camp that had for decades embraced both Zionism and socialism without great difficulty and strove for justice without compromising its core values — abandoned its old affinities, this majority reacted by exercising its right for self-definition, a cornerstone of the democratic idea. It’s a pity that at the very moment when the nation’s Jews and Arabs alike would benefit greatly from moderation and reconciliation, the politics of radical chic triumphs and the breathless rhetoric of the extremes rings loudest."

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Neue Zürcher Zeitung vom 13.08.2018

"David Grossman: 'Wir leben in einer Art düsterer Nüchternheit'"

https://www.nzz.ch/feuilleton/david-grossman-wir-leben-in-einer-art-duesterer-nuechternheit-ld.1407184

Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist David Grossmann empfindet in seinem Blick auf den Nahostkonflikt zunehmende Hoffnungslosigkeit. "Heute, nach all den Entwicklungen, die wir durchgemacht haben, gibt es wenig Hoffnung. Stattdessen eine Art düsterer Nüchternheit, die die meisten Menschen hier glauben lässt, dass wir niemals einen echten Frieden haben werden. Dass Israel dazu verdammt ist, mit dem Schwert zu leben und durch das Schwert zu sterben. Wir stecken fest. Heute, wo wir so stark sind und so viel mehr erreicht haben, als es sich die Zionisten in ihren kühnsten Träumen hätten vorstellen können, gibt es paradoxerweise ein Gefühl der Lähmung. Als sässen wir in einer Falle: auf ewig verdammt zu Krieg und Gewalt."

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Spiegel Online vom 11.08.2018

"Tausende arabische Israelis demonstrieren gegen Nationalstaatsgesetz"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-tausende-araber-demonstrieren-gegen-nationalstaatsgesetz-a-1
222756.html

Spiegel Online berichtet über anhaltende Proteste gegen das neue Nationalstaatsgesetz in Israel. "Tausende arabische Israelis und ihre Unterstützer haben in Tel Aviv gegen das neue Nationalstaatsgesetz in Israel demonstriert. Sie forderten Gleichberechtigung und bezeichneten die israelische Regierung als 'Apartheid-Regime'. An der Demonstration nahmen auch israelische Juden teil. Die Teilnehmer riefen abwechselnd auf Arabisch und Hebräisch 'Gleichheit, Gleichheit' und 'Apartheid wird nicht durchkommen'."

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Haaretz vom 10.08.2018

"Palestinians Say Israel and Hamas Reach Cease-fire; Israel Denies"

https://www.haaretz.com/israel-news/gaza-escalation-11-israelis-wounded-3-palestinians-killed-as-over-150
-gaza-rockets-launched-at-israel-1.6361801

Haaretz berichtet über den erneuten Schlagabtausch in Gaza, bei dem das israelische Militär den Beschuss Israels durch ca. 200 Raketen mit Luftschlägen gegen etwa 150 Ziele im palästinensischen Gebiet beantwortet hat. Meldungen über einen zwischenzeitlichen Waffenstillstand wurden bislang nicht offiziell bestätigt. "Following an escalation in hostilities between Israel and Gaza beginning on Wednesday, a foreign diplomat told Haaretz that Israel and Hamas reached a cease-fire. According to the diplomat, the cease-fire is not part of a wider agreement being negotiated between the two parties. (...) An Israeli official, however, denied all reports of such an agreement being reached. The conflicting reports came shortly after Israeli security officials said the chances of a full-fledged military operation in the Gaza Strip have decreased."

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Süddeutsche Zeitung vom 09.08.2018

"Ist ein Krieg zwischen Israel und Gaza noch zu verhindern?"

https://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-ist-der-krieg-zwischen-israel-und-den-hamas-noch-zu-ve
rhindern-1.4088100

Stefan Kornelius beschäftigt sich in seiner Videoanalyse mit der aktuellen Konfrontation zwischen der Hamas und Israel. "Israels Armee reagiert mit Luftangriffen auf die Raketen der Hamas, es sind die schwersten Kämpfe seit Jahren. Aber bei einem neuen Krieg in Nahost würden beide Seiten verlieren."

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Deutsche Welle vom 08.08.2018

"USA bringen Palästinenserhilfswerk in Bedrängnis"

https://www.dw.com/de/usa-bringen-pal%C3%A4stinenserhilfswerk-in-bedr%C3%A4ngnis/a-45003574

Tania Krämer berichtet aus Gaza über die Folgen der umstrittenen Kürzung der US-Finanzierung für das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). "Seit einigen Tagen streiken UNRWA-Mitarbeiter im Hauptquartier in Gaza-Stadt und lassen das UN-Management nicht mehr in die Büros. Mit dem Sitzstreik protestieren die Mitarbeiter und Gewerkschaften gegen Teilzeitarbeit und die Streichung von Stellen. (...) Bei der UNRWA fehlen dieses Jahr auch rund 90 Millionen Dollar im Nothilfeprogramm, die im Vorjahr von den USA finanziert wurden. Damit werden die Nahrungsmittelhilfe, das Cash-vor-Work-Programm und auch der Psychologische Dienst finanziert. Letzterer muss mit Einsparungen rechnen. 'Angesichts der Kürzungen versuchen wir die Priorität auf die Nahrungsmittelhilfe zu legen, und deshalb müssen wir an den anderen beiden Programmen etwas umschichten', sagt Gazas UNRWA-Chef Schmale."

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Tageszeitung vom 08.08.2018

"Jared Kushner rettet die Welt"

http://www.taz.de/Kommentar-USA-und-der-Nahostkonflikt/!5526843/

Peter Philipp glaubt nicht, dass die neue Nahoststrategie der US-Regierung unter Führung des Schwiegersohns von US-Präsident Trump den Nahostkonflikt lösen wird. "Wenn Trump da nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat: Israels nationalistischer Premier Netanjahu ging in Kushners Elternhaus ein und aus – und der Millionärssohn wuchs mit einem entsprechenden Bild des Nahen Ostens auf. Die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und die Iran-feindliche Politik Trumps waren erste Belege hierfür, jetzt aber soll es an den Kern des Nahostkonflikts gehen: Kushner will, dass die palästinensischen Flüchtlinge ihren Flüchtlingsstatus aberkannt bekommen."

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New York Times vom 06.08.2018

"A Top Syrian Rocket Scientist Is Blown Up, and Fingers Point at Mossad"

https://www.nytimes.com/2018/08/06/world/middleeast/syrian-rocket-scientist-mossad-assassination.html?hp&
action=click&pgtype=Homepage&clickSource=story-heading&module=first-column-region®ion=top-news&WT.nav=
top-news

Die New York Times hat nach dem Attentat auf einen syrischen Raketenwissenschaftler mit anonym bleibenden Experten gesprochen, die den israelischen Geheimdienst Mossad verantwortlich machen. "It was at least the fourth assassination mission by Israel in three years against an enemy weapons engineer on foreign soil, a senior official from a Middle Eastern intelligence agency confirmed on Monday. The following account is based on information provided by the official, whose agency was informed about the operation. He spoke only on the condition of anonymity to discuss a highly classified operation. (...) An official from Syria and Iran’s alliance, speaking on the condition of anonymity because he was not authorized to talk to Western journalists, said he believed Israel had wanted to kill Mr. Asbar because of the prominent role he played in Syria’s missile program even before the current conflict broke out in 2011."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 04.08.2018

"UN Confirms Return Of Peacekeepers To Syrian-Israeli Border"

https://www.rferl.org/a/un-confirms-return-peacekeepers-syrian-israeli-border-golan-heights/29411105.html

Nachdem sie sich vor sechs Jahren aufgrund des Kriegs in Syrien zurückziehen mussten, haben UN-Blauhelme ihre Positionen in der Pufferzone der Golanhöhen nun wieder eingenommen. "United Nations has confirmed Russia's claim that UN peacekeepers have returned to a buffer zone on the border between Syria and the Israeli-occupied Golan Heights for the first time in six years. UN spokesman Farhan Haq said on August 3 that the force, known as UNDOF, is 'implementing a gradual return' to the area. 'The ultimate goal for UNDOF is full return, conditions permitting,' he said, adding that a key goal for the peacekeepers is the reopening of the Quneitra crossing between the two countries. UNDOF had patrolled the Golan Heights area until 2012 under a 1974 cease-fire deal between Israel and Syria that created a UN-monitored buffer zone between the two countries following the Arab-Israeli War of 1973."

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Qantara vom 03.08.2018

"Unter Zwang zum Kompromiss"

https://de.qantara.de/inhalt/neue-rhetorik-bei-der-hamas-unter-zwang-zum-kompromiss

Joseph Croitoru berichtet, dass die Hamas ihre "militante religiöse Rhetorik" zuletzt gemäßigt habe und in Gaza sogar die "säkulare Erinnerungskultur" der Fatah dulde. Dies treffe jedoch nicht auf den militärischen Arm der Palästinenserfraktion zu. "(...) Ihr militärischer Arm, die Qassam-Brigaden, favorisiert die Dschihad-Rhetorik wie eh und je, auch wenn man sie gegenüber dem Ausland, etwa in der englischsprachigen Version der Website der Qassam, deutlich zu mäßigen versucht. Wer hier den Begriff Dschihad sucht, wird ihn in jüngeren Beiträgen nicht finden – anders als in der arabischen Fassung, wo der Terminus nach wie vor auf Schritt und Tritt begegnet. Dass unterdessen die politische Führung der Hamas derzeit weitgehend auf dschihadistische Parolen verzichtet, heißt noch lange nicht, dass sie nicht auf andere Weise Kampfentschlossenheit demonstriert."

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Neue Zürcher Zeitung vom 03.08.2018

"Israel und Iran – in Feindschaft vereint"

https://www.nzz.ch/meinung/iran-netanyahus-gefaehrliche-obsession-ld.1407011

Christian Weisflog wirft dem israelischen Ministerpräsidenten vor, die Bedrohung durch den Iran "aus politischem Kalkül" zu überzeichnen. "Natürlich ist die iranische Bedrohung für Israel im Gegensatz zu den Beispielen paranoider Herrscher kein blosses Hirngespinst Netanyahus. Die Gefahr ist real und ist durch Teherans Erfolge in Syrien noch gewachsen. Die Frage ist jedoch, wie existenziell die Bedrohung wirklich ist und ob sie sich wie in Netanyahus Verständnis einzig mit militärischen Mitteln oder einem durch äusseren Druck erzwungenen Regimewechsel aus der Welt schaffen lässt. Bei einer nüchternen Analyse überwiegt der Eindruck, dass Netanyahu die Bedrohung überzeichnet und mit seiner kriegerischen Rhetorik in Teheran genau jene Scharfmacher stärkt, die er so fürchtet. Wenn es um Iran geht, ist der israelische Regierungschef ein Getriebener."

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Süddeutsche Zeitung vom 02.08.2018

"Netanjahu macht Israel zur illiberalen Demokratie"

https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-illiberale-demokratie-1.4077544

Alexandra Föderl-Schmid meint, dass sich Israel mit dem neuen Nationalstaatsgesetz vom Versprechen auf Gleichberechtigung verabschiedet habe, das die Staatsgründer vor 70 Jahren gegeben hätten. "Die Diskriminierung von Minderheiten - arabische Israelis, Drusen, Christen - ist künftig per Gesetz erlaubt. Das macht Israel zwar noch nicht zu einem Apartheidstaat. Aber die Ungleichbehandlung im Alltag, von der nicht-jüdische Bürger betroffen sind, wird damit legitimiert. Sie werden per Gesetz zu Bürgern zweiter Klasse degradiert - dazu trägt auch die Abstufung des Arabischen bei, das nicht mehr offizielle Amtssprache ist. Dass man sich nach der Empörung der Drusen anschickt, einen Appendix zur Beruhigung nur dieser Gruppe zu formulieren, legt erst recht die Absicht offen: Es ging vor allem um die Ausgrenzung der Palästinenser, die in Israel leben."

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Jüdische Allgemeine vom 30.07.2018

"Jeanne d’Arc aus Palästina?"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32361

Jennifer Nathalie Pyka sieht Ahed Tamimi weder als "Freiheitskämpferin" noch als "Ikone", sondern als Akteurin eines "Propaganda-Familienbetriebs". "Nun mag der durchschnittliche Medienkonsument die blonde Tamimi für das vielleicht etwas zu temperamentvolle, sonst aber harmlose Mädchen von nebenan halten. Den israelischen Sicherheitskräften zum einen, Sympathisanten des palästinensischen 'Widerstands' zum anderen ist sie hingegen schon länger wohlbekannt. Bereits 2012 protestierte sie medienwirksam mit erhobener Faust gegen einen israelischen Soldaten, woraufhin Recep Tayyip Erdogan sie umgehend mit einer »Auszeichnung für Mut« dekorierte. Drei Jahre später biss sie einem Angehörigen der israelischen Sicherheitskräfte in die Hand, als der ihren damals zwölfjährigen Bruder Muhammad wegen Steinewerfens festzunehmen versuchte. (...) Eine Cousine Bassems betätigte sich während der Zweiten Intifada als Beihelferin eines Bombenanschlags auf eine Jerusalemer Pizzeria mit 15 Toten. Zwei weitere Verwandte ermordeten 1993 gemeinschaftlich einen Israeli und verbrannten ihn. So leistet bei den Tamimis eben jeder seinen Beitrag zum 'Befreiungskampf', an dessen Ende ein »judenreines Palästina« vom Mittelmeer bis zum Jordan stehen soll. Wo die Hamas in diesem 'Kampf' auf Mörsergranaten und Feuerdrachen vertraut, setzt der Propaganda-Familienbetrieb aus Nabi Saleh bevorzugt auf Pflastersteine, YouTube und jugendlichen Charme."

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