US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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The Independent vom 16.11.2017

"Iraqi spies have infiltrated Isis 'sleeper cells' to prevent future terror attacks, says minister"

https://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/iraq-isis-terrorism-sleeper-cells-baghdad-bombing-ar
baeen-interior-minister-araji-a8058926.html

Patrick Cockburn berichtet, dass das Ausmaß der Gewalt im Irak auf den niedrigsten Stand seit dem Sturz Saddam Huseins im Jahr 2003 gefallen sei. Dies sei auf den Niedergang des IS, aber auch auf den Einsatz von Informanten und Doppelagenten zurückzuführen, so der irakische Innenminister Qasim al-Araji in einem exklusiven Interview. "A senior Iraqi security official says that intelligence about potential Isis attacks has improved to the point that government forces can monitor a bomb from construction to detonation, allowing it to explode after evacuating civilians so Isis does not know that its bomb-making networks have been penetrated. 'We have people who work with Isis who agree to work with us,' said Interior Minister Qasim al-Araji in an interview with The Independent in Baghdad. 'Isis does not know this and we make sure our informant is not exposed.' Sometimes security forces even pay for the car that transports a bomb to Baghdad and allow it blow up in a place which Isis has targeted. 'We ask people to move and make an official statement with a false number of casualties,' he says." Weiter...


Spiegel Online vom 15.11.2017

"Macron lädt Hariri nach Frankreich ein"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-laedt-saad-hariri-und-familie-nach-frankreich-ein-a
-1178204.html

Präsident Macron hat den zurückgetretenen libanesischen Premierminister Saad Hariri nach Frankreich eigeladen. Spiegel Online schreibt, dass die Einladung als Test der Bewegungsfreiheit des in Saudi-Arabien festsitzenden Hariri angesehen werden könnte. "Saad Hariri hat am Mittwoch angekündigt, Saudi-Arabien zu verlassen und wieder in den Libanon zurückzukehren - in den kommenden Tagen. Zuvor hatte der libanesische Präsident Michel Aoun via Twitter erklärt, er vermute, der zurückgetretene Premier werde von Riad festgehalten. (...) Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters erwartet der Élyséepalast Hariris Ankunft in den 'kommenden Tagen'. Macron betonte demnach aber auch, die Einladung sei kein Angebot für Hariri, in Paris politisches Exil zu suchen. Die Einladung kann dennoch als Test interpretiert werden, um Hariris Angaben zu überprüfen, er könne sich frei bewegen." Weiter...


Spiegel Online vom 15.11.2017

"Sparta am Golf"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/abu-dhabi-wie-das-emirat-zur-grossmacht-im-nahen-osten-werden-will-
a-1177853.html

Dominik Peters schreibt, dass der Golfstaat Abu Dhabi im Nahen Osten "ausgesprochen effizient und geräuschlos" eine wirtschaftliche und sicherheitspolitische Führungsrolle eingenommen habe. "Die Erfolgsformel: Zweigleisigkeit. Abu Dhabi trägt Formel-Eins-Rennen aus, hat sich Dependancen der Pariser Sorbonne und der renommierten New York University gekauft und gönnt sich neuerdings auch ein eigenes Louvre-Museum. Das Herrscherhaus investiert seine Ölmilliarden aber nicht nur in Softpower, sondern auch und vor allem in die Außen- und Sicherheitspolitik. Anders als Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman, der mit großer Härte regiert, potenzielle Widersacher ins Gefängnis wirft, die Wirtschaft radikal reformiert und öffentlichkeitswirksam vorgibt, der konservativen Gesellschaft ein liberales Update verpassen zu wollen, setzt Mohammed bin Zayed für seinen Vormarsch auf politisches Powerplay, das effizient aber - verhältnismäßig - geräuschlos ist." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 15.11.2017

"Der Putsch und die dunklen Mächte"

http://www.fr.de/politik/tuerkei-der-putsch-und-die-dunklen-maechte-a-1387176

Frank Nordhausen berichtet über das Vorgehen türkischer Behörden gegen den türkischstämmigen US-Professor Henri J. Barkey. Barkey wird von der türkischen Regierung als Drahtzieher des gescheiterten Putschversuches vom 15. Juli 2016 angesehen. "Am Abend des Putschversuchs hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zunächst den in den USA lebenden Islamprediger Fethullah Gülen als Drahtzieher bezeichnet. Zehntausende Anhänger Gülens sind seither in Gefängnissen verschwunden oder haben ihre Arbeit verloren. Doch schon kurz nach dem Ereignis verbreitete Erdogan die Verschwörungstheorie, dass auch Gülen nur die Marionette dunkler antitürkischer Kräfte in Washington gewesen sei. Als deren wichtigsten Vollstrecker nannten Erdogan-treue Medien Barkey." Weiter...


Voice of America vom 15.11.2017

"Militant Convoy That Left Raqqa Contradicts America’s New Counter-IS Strategy"

https://www.voanews.com/a/syrian-convoy-leaves-raqqa/4115690.html

Nach einem BBC-Bericht hat das US-Militär bestätigt, dass IS-Kämpfer nach einer Vereinbarung mit Anti-IS-Kräften vor Ort die syrische Stadt Raqqa in einem Konvoi kampflos verlassen haben. "'This [convoy] is not our ideal,' U.S. Army Col. Ryan Dillon, the spokesman for the counter-Islamic State coalition, told VOA on Tuesday. 'We did not want a negotiated surrender.' According to Dillon, the convoy included about 300 potential IS fighters and 3,500 civilians who were relatives of the militants. (...) The convoy deal was brokered by the Raqqa Civilian Council, the Syrian Democratic Forces and tribal elders in the area. While the U.S. did not take part in the deal, it was aware of the convoy agreement and carefully watched the convoy as it left the city. (...) BBC’s sources report that the convoy included dozens of foreign fighters, along with tons of weapons and ammunition. Dillon told reporters at the Pentagon he did not know why there was such a discrepancy between the U.S. data and the BBC reporting on the number of foreign fighters in the convoy." Weiter...


Tageszeitung vom 14.11.2017

"53 Menschen bei Luftangriff getötet"

http://www.taz.de/Angriff-im-nordsyrischen-Atareb/!5462315/

Bei einem Luftangriff in der von syrischen Rebellen gehaltenen Kleinstadt Atareb sind Berichten zufolge mindestens 53 Menschen getötet worden. "Drei Luftschläge hätten am Montag einen Markt in der Stadt Atareb nahe Aleppo sowie eine angrenzende Polizeiwache getroffen, teilte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ob Kampfjets der syrischen Regierung oder von deren wichtigstem Unterstützer Russland hinter der Attacke stünden, sei noch unklar, erklärte die Beobachtungsstelle." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 14.11.2017

"Das saudische Debakel im Jemen"

http://www.fr.de/politik/krieg-im-jemen-das-saudische-debakel-im-jemen-a-1386474

Saudi-Arabien komme seinen strategischen Zielen im Jemen auch nach drei Jahren Bombardement der saudischen Luftwaffe nicht näher, berichtet Martin Gehlen. "Der im Jemen angezettelte Krieg entwickelt sich zu einem regionalpolitischen Desaster für Saudi-Arabien: Seit fast drei Jahren bombardiert die saudische Luftwaffe den südlichen Nachbarn in Grund und Boden, ohne dass Riad seinen strategischen Zielen näher gekommen ist. Im Gegenteil: Die weltweite Empörung über die humanitäre Katastrophe wächst." Weiter...


BBC vom 13.11.2017

"Raqqa’s dirty secret"

http://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/raqqas_dirty_secret

Quentin Sommerville und Riam Dalati haben herausgefunden, dass es bei der Befreiung der einstigen syrischen IS-Hochburg Raqqa eine geheime Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien gegeben habe, um die Kämpfe frühzeitig zu beenden. Im Gegenzug hätten hunderte IS-Angehörige, darunter auch viele ausländische Kämpfer, die Stadt verlassen dürfen. "Has the pact, which stood as Raqqa’s dirty secret, unleashed a threat to the outside world - one that has enabled militants to spread far and wide across Syria and beyond? Great pains were taken to hide it from the world. But the BBC has spoken to dozens of people who were either on the convoy, or observed it, and to the men who negotiated the deal." Weiter...


Reuters vom 13.11.2017

"Fears for Lebanese economy if Saudis impose Qatar-style blockade"

https://www.reuters.com/article/us-lebanon-politics-analysis/fears-for-lebanese-economy-if-saudis-impose-
qatar-style-blockade-idUSKBN1DD2IB

In Beirut gibt es Reuters zufolge die ernste Sorge, dass Saudi-Arabien gegenüber dem Libanon eine ähnliche Blockadepolitik wie gegenüber Katar verfolgen könnte. "Unlike Qatar, the world’s biggest supplier of liquefied natural gas with a population of just 300,000, Lebanon has neither the natural nor financial resources to ride it out, and people there are worried. Up to 400,000 Lebanese work in the Gulf region, and remittances flowing back into the country, estimated at between $7-8 billion a year, are a vital source of cash to keep the economy afloat and the heavily-indebted government functioning. 'These are serious threats to the Lebanese economy which is already dire. If they cut the transfer of remittances, that will be a disaster,' a senior Lebanese official told Reuters." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 13.11.2017

"Die nächste Krise im Nahen Osten"

http://fr.de/politik/saudi-arabien-und-libanon-die-naechste-krise-im-nahen-osten-a-1385950

Noch nie sei der Iran seinem Ziel, eine durchgängige schiitische Machtachse von Teheran bis Beirut zu errichten, so nahe gewesen, meint Martin Gehlen. Saudi-Arabien begreife inzwischen, dass der Krieg in Syrien und das Kalifat des IS für den sunnitisch-arabischen Islam eine "Doppelkatastrophe" gewesen sei. "Mit einer Serie von Paukenschlägen will Thronfolger Mohammed bin Salman jetzt alles auf einmal richten. Dem wahabitischen Klerus las er kürzlich wie noch keiner vor ihm die Leviten. Seitdem schweigen die frommen Herren betreten und warten auf ihren Zeitpunkt zum Gegenschlag. Auch dem strategischen Machtgewinn des schiitischen Erzrivalen Teheran versucht Riad auf allen Schauplätzen gleichzeitig zu begegnen. Jemen, Irak und Syrien liegen bereits in Trümmern. Der Libanon hat sich durch den Konsens seiner Eliten bisher mühsam den Frieden bewahrt. Die brachiale Einmischung des Kronprinzen jedoch könnte nun auch den Zedernstaat ins Wanken bringen." Weiter...


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