US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Deutsche Welle vom 17.06.2018

"Viele Journalisten fliehen aus dem Jemen"

http://www.dw.com/de/jemen-journalisten-drohungen-morde-verfolgung-entf%C3%BChrung/a-44265690

Seit dem Jahr 2015 wurden 30 Journalisten im Jemen getötet. Sie sind damit die mit am stärksten gefährdetste Bevölkerungsgruppe des Landes, schreibt Gouri Sharma auf der Deutschen Welle. "Der Krieg zwischen der Regierung und Huthi-Rebellen bedroht jeden der mehr als 25 Millionen Einwohner des Jemen. Doch Journalisten zählen wegen ihres Berufs in vielen Kriegen zu den Feindbildern der Konfliktparteien. So auch im Jemen: '30 Journalisten wurden seit 2015 getötet, drei von ihnen allein in den letzten zwei Monaten', sagt Mustafa Nasr, Vorsitzender des 'Studies & Economic Media Center' (SEMC) mit Sitz in Taiz. Journalisten würden getötet, gekidnappt oder würden Opfer anderer Arten von Gewalt oder Gewaltandrohung."

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Deutschlandfunk vom 15.06.2018

"Erdogan hat die Türkei in eine islamistische Ecke getrieben"

http://www.deutschlandfunk.de/politischer-islam-in-der-tuerkei-erdogan-hat-die-tuerkei-in.886.de.html?dra
m:article_id=420390

Benedikt Schulz im Gespräch mit Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums "Globaler Islam" über den Auftrieb des politischen Islam in der Türkei. Verantwortlich hierfür sei Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. "Das ist das Projekt von Recep Tayyip Erdogan, das er ja schon relativ früh hatte. Da hat er dann zwischendurch mal wieder ein bisschen davon Abstand genommen, als auch die Verhandlungen mit der EU eigentlich recht fruchtbar waren und viele dachten: na ja, unter Erdogan geht es vielleicht tatsächlich, dass Demokratie und Islam sich gut verbinden. Was er tatsächlich getan hat ist, damals zusammen mit seinem Partner Gülen, Schritt für Schritt die Gesellschaft zu unterwandern, Schritt für Schritt Machtpositionen auszubauen, das haben die beide Hand in Hand gemacht. Und das Ziel von beiden war, das Werk Atatürks quasi wieder umzudrehen. Was Erdogan tatsächlich geschafft hat ist, die Türkei ganz stark in eine islamistische Ecke hineinzutreiben."

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ipg-journal vom 14.06.2018

"Mit großer Macht kommt große Verantwortung"

http://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/detail/mit-grosser-macht-kommt-grosse-verantwortun
g-2792/

"Russlands starke Position in Syrien erweist sich für den Kreml als Fluch und Segen", konstatiert Lars Hauch in seiner Analyse der russischen Nahost-Strategie. "Der in Syrien ausgetragene Konflikt zwischen Israel und Iran treibt das Assad-Regime in die Arme Russlands. Das liegt durchaus im Interesse des Kremls, der so seinen Einfluss im Land stärken und seine guten Beziehungen zu Israel aufrechterhalten kann. Doch gleichermaßen erfordert diese zentrale Rolle eine Einsatzbereitschaft, die den Plänen der russischen Regierung, sich mittelfristig aus Syrien zurückzuziehen, ganz und gar nicht entgegenkommt."

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Al Jazeera English vom 14.06.2018

"ISIL: An Eye for an Eye in Iraq"

https://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2018/06/isil-eye-eye-iraq-180613071528506.html

Der niederländische Journalist Tom Kleijn hat die 40-jährige Anführerin einer irakischen Miliz getroffen, die bei der Vertreibung des IS geholfen hat und seitdem ehemalige Kämpfer und Anhänger der Terrormiliz aufspürt und mit zum Teil umstrittenen Methoden bestraft. "(...) after it was militarily defeated and largely driven out by the Iraqi army and international forces in late 2017, local militias took over short term responsibility for law and order in some of the areas ISIL had relinquished. They began searching for fugitives, meting out an uncompromising form of justice on captured enemy fighters and their alleged civilian collaborators who came into their hands. One of the most reputedly vengeful of those militias operated in the strategically important Shirqat district, which lies between the cities of Tikrit and Mosul. Unusually, its commander was a 40-year-old woman, Wahida Mohamed al-Jumaily, who's also known as Um Hanadi. She and her 80-man force had played a key role in driving ISIL out of the area and had since shown their utter determination to keep it that way."

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Deutsche Welle vom 14.06.2018

"Jemenitische Regierungstruppen starten Rückeroberung Hudaidas"

http://www.dw.com/de/jemenitische-regierungstruppen-starten-r%C3%BCckeroberung-hudaidas/a-44213611

Trotz internationaler Warnungen vor einer humanitären Katastrophe haben jemenitische Truppen damit begonnen, eine wichtige Hafenstadt aus der Hand der Huthi-Rebellen zurückzuerobern, berichtet die Deutsche Welle. "Jemens Regierung begründete das Vorrücken damit, dass Verhandlungen mit den Huthi-Rebellen zum Abzug aus Hudaida gescheitert seien. Alle 'politischen und friedlichen Mittel' seien erschöpft, hieß es aus Sanaa. Den schiitischen Rebellen wirft die Regierung vor, über Hudaida iranische Waffen zu importieren - insbesondere ballistische Raketen, mit denen die Milizen zuletzt häufiger Ziele in Saudi-Arabien angegriffen haben."

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BBC vom 13.06.2018

"Yemen war: Saudi-backed forces begin assault on Hudaydah port"

https://www.bbc.com/news/world-middle-east-44463749

In Jemen hat die Schlacht um die von Huthi-Rebellen gehaltene Küstenstadt Hudaydah begonnen. Beobachter und Hilfsorganisationen fürchten, dass die Kämpfe den Hafen der Stadt und damit den wichtigsten Anlaufpunkt für Hilfslieferungen lahmlegen könnten. "The coastal city of Hudaydah is where most of the aid arrives for people in Yemen's rebel-held areas. Agencies have warned of a humanitarian catastrophe. About eight million people are at risk of starvation in the war-torn country. Pro-government strikes began after Iranian-backed Houthi rebels ignored a deadline to withdraw by midnight (21:00 GMT on Tuesday). It is the first time the Saudi-led coalition of mostly Gulf states has tried to capture such a well-defended major city in Yemen."

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Arte.tv vom 12.06.2018

"Die Minenräumer von Bengasi"

https://www.arte.tv/de/videos/078747-000-A/die-minenraeumer-von-bengasi/

Arte.tv stellt in diesem Beitrag die gefährliche Arbeit der Minenräumer von Benghanzi vor, die ohne Schutzausrüstung die explosiven Hinterlassenschaften des Terrornetzwerks "Islamischer Staat" beseitigen. "Am Anfang waren sie zu achtzehnt: die Minenräumer von Bengasi. Familienväter, die in den Ruinen von Libyens zweitgrößter Stadt mit bloßen Händen nach tödlichen Sprengfallen suchen. In Häusern, Hotels, in der Universität und auf Spielplätzen haben IS-Fanatiker die perfiden Fallen versteckt, als sie vertrieben wurden. Am Ende der Dreharbeiten ist nur noch einer von ihnen unverletzt."

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Die Welt vom 12.06.2018

"Greift Assad jetzt die Kurden an?"

https://www.welt.de/politik/ausland/article177390510/Syrien-Krieg-Ist-Assad-stark-genug-um-die-Kurden-anz
ugreifen.html

Die syrische Regierung plant derzeit eine militärische Offensive gegen die im Südwesten Syriens liegende Stadt Daraa, in der 2011 die ersten Proteste gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad stattgefunden haben, berichtet Alfred Hackensberger in der Welt. Sollte Daraa fallen, wäre das nächste Ziel Assads die Kurdengebiete östlich des Euphrats. "Das Regime von Baschar al-Assad steht so gut da wie lange nicht, zwei Drittel Syriens sind unter seiner Kontrolle. Nun will der Machthaber den Rest des Landes zurückerobern: erst die Provinz Daraa – und dann das von Kurden beherrschte Gebiet."

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Al Jazeera English vom 11.06.2018

"Turkey election: All you need to know about the June 24 polls"

https://www.aljazeera.com/indepth/interactive/2018/06/turkey-elections-june-24-polls-180611104841735.html

Al Jazeera hat in diesem Beitrag wichtige Informationen zu den anstehenden Wahlen in der Türkei zusammengetragen. "Turkish citizens will be voting on June 24 in election to select the new members of parliament, and, more significantly, to elect a president with increased powers. Amendments made to the constitution last year will give the new president substantial executive powers compared to the mostly symbolic role the office in the current parliamentary system. In contrast, the powers of the cabinet and parliament, which are currently the main executive and legislative branches in Turkish political system, will be reduced. The parliament moved the election, originally scheduled for November 3, 2019, forward by more than a year in April. The race will take place under a state of emergency that has been ongoing since a coup attempt against the government of Recep Tayyip Erdogan in July 2016. Here is all you need to know about the upcoming key election."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 11.06.2018

"Trotz Reformen wird Saudi-Arabien autoritärer"

https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/2018/trotz-reformen-wird-saudi-arabien-autoritaerer/

Guido Steinberg mit einer Analyse der Reformbemühungen der saudisch-arabischen Führung. "Während Reformen in Saudi-Arabien das Land für Einige lebenswerter machen, werden jene, die politisch oder religiös nicht auf der Linie des Königshauses sind, aggressiver verfolgt als zuvor."

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Al Jazeera English vom 10.06.2018

"What's next for Syria?"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/syria-180609112619426.html

Lizzie Porter erläutert in ihrer Reportage aus der syrischen Provinz Idlib, dass die Einwohner sich nicht nur mit russischen Luftangriffen, sondern zunehmend auch mit Machtkonflikten der dort herrschenden Rebellen und einer Zunahme von Gewalt und Verbrechen auseinandersetzen müssen. Der syrischen Regierung sei es dagegen gelungen, die komplexen Stammesbeziehungen in Teilen des Landes zu nutzen, um sich die Loyalität neuer Milizen zu sichern. Eine politische Lösung des Konflikts erscheine vor diesem Hintergrund noch komplizierter. "Local media activists have documented 93 assassination attempts in Idlib since the end of April, mostly targeting fighters and commanders from Hay'et Tahrir al-Sham (HTS), the al-Qaeda affiliate that holds sway in Idlib. (...) 'Instead of competing with the regime, [the rebels] are competing with each other', Haid Haid, research fellow at the International Centre for the Study of Radicalisation, told Al Jazeera. (...) Analysts believe the international coalition against ISIL has underestimated the importance of tribes in northern and eastern Syria's dynamics. The US has relied on the SDF in anti-ISIL operations, but its dominance has marginalised other groups and it lacks legitimacy among local populations. Iranian and pro-Assad forces have played on Syria's tribal affiliations more fruitfully, highlighting the room for manoeuvre and influence that pro-regime forces enjoy in the north."

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Al-Monitor vom 08.06.2018

"Fate of Syrian refugees hot election topic in Turkey"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2018/06/turkey-elections-fate-syrian-refugees-hot-topic.html

Der Umstand eines Aufenthalts von über 3,5 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei spiele im politischen Vorfeld der türkischen Wahlen am 24. Juni eine zentrale Rolle, berichtet Mehmet Cetingulec. "Opposition leaders call for the Syrians to go home as soon as the conditions in Syria allow, while the government maintains its welcoming attitude and even advocates Turkish citizenship for the refugees. (...) CHP leader Kemal Kilicdaroglu has also voiced harsh objections to naturalization. Referring to Turkey’s military campaign in northern Syria, he grumbled in a May interview that young Turks were 'falling martyrs for Syria in al-Bab,' while Syrian youths 'pace the streets with jaunty swagger' in Turkey. 'Is this something that reason can accept? I am not an adversary of Syrians, but I am against the naturalization of Syrians while 6.5 million people are jobless in this country,' he said. 'The civil war in Syria should come to an end as soon as possible, and our Syrian brothers should return home.'"

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Spiegel Online vom 07.06.2018

"Iran bereitet sich technisch auf Scheitern des Atomdeals vor"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/iran-bereitet-sich-technisch-auf-scheitern-des-atomdeals-vor-mi
ke-pompeo-droht-a-1211612.html

Spiegel Online berichtet über die Übertragung eines Live-Interviews mit dem iranischen Vizepräsidenten Ali Akbar Salehi, in dem dieser mitteilte, dass der Iran innerhalb eines Monats die Zentrifugenfabrik Ahmadi-Roschan in Natanz in Zentraliran betriebsbereit machen werde. 'Wir hoffen, dass ein Scheitern des Deals nicht eintreffen wird, aber technisch bereiten wir uns trotzdem schon vor', sagte Salehi(...). Seinen Angaben zufolge verstoßen die Vorbereitungen weder gegen das Abkommen noch gegen die Vorschriften der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA."

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Zeit Online vom 06.06.2018

"Chaos lohnt sich"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/libyen-wahlen-buergerkrieg-migration-emmanuel-macron

Susanne Kaiser schafft eine gedankliche Ordnung beim Blick auf das libysche Chaos, in dem sie die Interessen der vielen unterschiedlichen Akteure im Land aufzeigt und miteinander in Verbindung bringt. "Libyen ist ein gescheiterter Staat, in dem Warlords und Kriminelle herrschen. Doch im Dezember sollen Wahlen stattfinden. Kann das funktionieren?"

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