US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Zeit Online vom 24.02.2018

"Neues Leben in Mossul"

http://www.zeit.de/video/2018-01/5718152626001/irak-neues-leben-in-mossul

Zeit Online zeigt im Videostream Bilder aus dem befreiten Mossul, das drei Jahre unter der Herrschaft der Terrormiliz "Islamischer Staat" gelitten hat und dessen Bevölkerung nun die wiedergewonnene Freiheit genießt. "Drei Jahre lang stand Mossul unter IS-Herrschaft, vor gut sechs Monaten gewann die Regierung die Kontrolle über die irakische Stadt zurück. Nun erwacht der Ostteil der Stadt langsam wieder zum Leben." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 22.02.2018

"Der Krieg aller gegen alle"

http://www.fr.de/politik/syrien-der-krieg-aller-gegen-alle-a-1453231

"Syrien ist ein riesiges grausames Schlachtfeld – allen Friedensrufen und Initiativen zum Trotz", schreibt Martin Gehlen in seinem Text über die aktuellen Entwicklungen im syrischen Bürgerkrieg. "Seit nun sieben Jahre wird in Syrien gekämpft und gestorben und kein Ende ist in Sicht. Der 'Islamische Staat' ist nach einem dreijährigen Ringen besiegt, dafür aber gehen seit Beginn des Jahres die Beteiligten der internationalen Anti-IS-Allianz heftiger denn je aufeinander los. Die Lage in dem Bürgerkriegsland gerät mehr und mehr außer Kontrolle – mit unabsehbaren Folgen für seine Bewohner, für die nahöstliche Region und für das Machtgefüge des Globus. Viele Lunten lodern an dem Pulverfass Syrien. Wir dokumentieren die fünf wichtigsten Konfrontationen in diesem Vielfrontenkrieg." Weiter...


Deutschlandfunk vom 22.02.2018

"Es kommt nicht auf die Türkei an, sondern auf Russland"

http://www.deutschlandfunk.de/militaereinsatz-in-syrien-es-kommt-nicht-auf-die-tuerkei-an.694.de.html?dra
m:article_id=411351

Christoph Heinemann im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Hüseyin Bagci über die Hintergründe des militärischen Vorgehens der Türkei in Nordsyrien. "(...)Die Türkei hat die Position, dass ihre Grenzen von einer Gruppe kontrolliert werden, die nicht vom Regime Assad kontrolliert wird. Deswegen betrachtet die Türkei die Kurden im Norden von Syrien als eine Gefahr für ihre eigene Sicherheit. Aber wir wissen, dass es militärisch gesehen nicht eine direkte Gefahr für die Türkei ist." Weiter...


Deutsche Welle vom 21.02.2018

"Der pervertierte Krieg in Syrien"

http://www.dw.com/de/kommentar-der-pervertierte-krieg-in-syrien/a-42673001

Kersten Knipp mag in der Entwicklung des syrischen Bürgerkrieges keine Logik mehr erkennen. "Der Logik der Interventionsmächte in Syrien zu folgen, bedeutet den Einstieg in eine pervertierte Mathematik. Wer paktiert mit wem warum? Nichts geht mehr auf, Gleichungen halten nur einige Momente, sprich Tage, bis sie wieder in sich zusammenfallen. Dann: Neustart der Analyse bei Null. Neues Chaos, neuer Versuch, die Logik der Bündnisse zu verstehen, am Abend dann die Erkenntnis, dass auch die neuen Annahmen nur für kurze Zeit halten werden. Will sagen: Die Motive der Akteure haben alle Rationalität verloren. Jede Rationalität jedenfalls, die über die Frist einiger Tage oder Wochen hinausreicht." Weiter...


Spiegel Online vom 21.02.2018

"48 Stunden, 250 Tote, 1200 Verletzte"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ost-ghuta-in-syrien-48-stunden-250-tote-1200-verletzte-a-1194573.ht
ml

Spiegel Online berichtet von den "blutigsten Angriffswellen" syrischer Regierungstruppen seit Beginn des Bürgerkrieges. "Seit dem Jahr 2013 seien dort nicht mehr so viele Menschen binnen zwei Tagen getötet worden. Allein am Dienstag starben den Angaben zufolge 106 Zivilisten, darunter zahlreiche Kinder. Zudem seien seit Montag mehr als 1200 Menschen verletzt worden, viele davon schwer." Weiter...


The Christian Science Monitor vom 20.02.2018

"In Tunis suburb, a revolutionary demand: jobs, not freedoms"

https://www.csmonitor.com/World/Middle-East/2018/0220/In-Tunis-suburb-a-revolutionary-demand-jobs-not-fre
edoms

Taylor Luck berichtet aus Douar Hicher im Norden Tunesiens, dass die eigentlichen Ursachen der Revolution des Arabischen Frühlings heute stärker denn je zu Tage treten. Für viele junge Tunesier seien Arbeitsplätze wichtiger als neue politische Freiheiten. Die Regierung habe dies nach wie vor nicht erkannt, so die Warnung einiger Aktivisten. "'Our problem isn’t politics or freedoms: it is unemployment and marginalization,' says Oussama Marassi, a humanitarian and political activist, who like many residents is without electricity or running water. 'Seven years after the revolution, and either our politicians still haven’t learned that, or they just don’t care.' (...) Experts warn that these populations, after having their hopes raised by the Arab Spring, may be the ones to carry the next stage of popular protests and insurrection, and represent the greatest political threat to their governments. (...) Since the 2011 revolution, urban migration from rural areas has increased dramatically. The population of three-square-mile Douar Hicher grew from 80,000 to more than 100,000 between 2014 and 2017 alone. According to a 2014 World Bank report, some 90 percent of rural families in Tunisia report that members have migrated to urban centers. Many end up in Douar Hicher." Weiter...


ipg-journal vom 20.02.2018

"Der Westen hat die Kurden nicht verraten"

http://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/detail/der-westen-hat-die-kurden-nicht-verraten-25
98/

Lars Hauch zählt "wesentliche" Punkte auf, warum seiner Ansicht nach keine Verrat des Westens gegenüber den Kurden in Syrien vorliege. "Erstens hat der 'Westen' nur äußerst begrenzten Einfluss auf die Situation in Afrin. Zweitens wurde den kurdischen Milizen nie versprochen, ihnen im Fall eines Angriffs auf Afrin zur Seite zu stehen. Drittens hat der 'Westen', allen voran die USA, bis dato die übrigen von der YPG kontrollierten Gebiete durchaus verteidigt und viertens hat die YPG mit ihrer Politik der letzten drei Jahre die derzeitige Eskalation mit herbeigeführt." Weiter...


Reuters vom 20.02.2018

"More bombs hit Syria's Ghouta, death toll highest since 2013"

https://uk.reuters.com/article/uk-mideast-crisis-syria-ghouta/more-bombs-hit-syrias-ghouta-death-toll-hig
hest-since-2013-idUKKCN1G40NI

Seit Sonntag seien im von Rebellengruppen gehaltenen Ost-Ghouta bei Damaskus über 250 Menschen durch Artilleriebeschuss und Luftangriffe der syrischen Regierungstruppen getötet worden, berichten Ellen Francis und Angus McDowall. "The wave of air strikes, rocket fire and shelling has sparked international condemnation. France, a permanent member of the U.N. Security Council, described the bombardment as a serious violation of international humanitarian law. (...) Panos Moumtzis, the United Nations’ humanitarian coordinator for Syria, on Tuesday condemned the bombing of five hospitals in eastern Ghouta and said intentional attacks on medical facilities 'may amount to war crimes'. (...) Rescuers said the air raids created 'a state of terror' among residents in eastern Ghouta, where the U.N. says nearly 400,000 people live. The pocket of satellite towns and farms has been under government siege since 2013. Factions in Ghouta fired mortars at Damascus on Tuesday, killing six people and injuring 28, Syrian state TV said. The army retaliated and pounded militant targets, according to the state news agency SANA." Weiter...


Tageszeitung vom 20.02.2018

"Türkei schlägt syrische Kämpfer zurück"

http://www.taz.de/Eskalation-im-Syrienkrieg/!5486592/

Die Sorge vor einer größeren Eskalation zwischen der Türkei und Syrien wächst, schreibt die Tageszeitung angesichts der Konfrontation syrischer und türkischer Truppen in Afrin. "Die Türkei steht im Syrien-Konflikt auf der Seite der Rebellen, die gegen die syrische Regierung kämpfen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im Januar als 'Mörder' bezeichnet. Die Türkei kooperiert aber mit Syriens Verbündeten Russland und Iran und handelte mit ihnen unter anderem so genannte Deeskalationszonen aus. Erdoğan kündigte am Dienstag eine Belagerung der Stadt Afrin 'in den nächsten Tagen' an. 'Auf diese Weise wird die Hilfe von außen blockiert', erklärte er in Ankara. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte vor einer Spaltung des Bürgerkriegslandes und forderte die Türkei dazu auf, mit der syrischen Regierung in Dialog zu treten. Es sei nicht hinnehmbar, wenn 'das Kurden-Problem' dazu genutzt werde, Chaos in der Region zu säen und Staaten zu spalten, sagte er." Weiter...


Deutsche Welle vom 20.02.2018

"Afrin und das syrische Schlachtfeld"

http://www.dw.com/de/afrin-und-das-syrische-schlachtfeld/a-42664307

Kersten Knipp sucht nach Antworten für die Beweggründe der an der derzeitigen erneuten Eskalation der Gewalt im syrischen Bürgerkrieg beteiligten Konfliktparteien. "Immer ungenierter schalten sich ausländische Staaten in den Krieg in Syrien ein. Neue Maßstäbe setzt der Einmarsch der Türkei. Rigoros versucht Ankara, seine Interessen durchzusetzen. Doch diese Politik ist riskant." Weiter...


The Globalist vom 20.02.2018

"A Saudi Break With Ultra-Conservatism?"

https://www.theglobalist.com/brussels-mosque-saudi-arabia-ultra-conservatism/

Saudi-Arabien habe überraschend seine Kontrolle über eine Moschee in Belgien aufgegeben, deren saudische Prediger zunehmend als extremistisch kritisiert worden seien, berichtet James M. Dorsey. Dabei könnte es sich allerdings um eine PR-Maßnahme des Königshauses handeln. "Despite this one decision, Saudi Arabia appears to be making less of clean break on the frontlines of its support for ultra-conservative and/or militant groups elsewhere. Take the case of North Africa. Algerian media reports last month detailed Saudi propagation of a quietist, apolitical yet supremacist and anti-pluralistic form of Sunni Muslim ultra-conservatism in the country. The media published a letter by a prominent Saudi scholar that appointed three ultra-conservative Algerian clerics as the representatives of Salafism. (...) Saudi worries about Iran and its influence are too strong to count on more Saudi moderation, except in a few cases such as the Brussels mosque (where the PR value of a mosque closing is significant)." Weiter...


Zeit Online vom 20.02.2018

"Fast 100 Tote durch Luftangriffe in Ostghuta"

http://www.zeit.de/politik/2018-02/syrien-ost-ghuta-luftangriffe-tote

Zeit Online berichtet über die aktuelle Lage im umkämpften Rebellengebiet Ostghuta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus, dass unter neuen Luftangriffen und Artilleriebeschuss durch die syrische Armee zu leiden hat. "Aktivisten der Region meldeten Angriffe auf zahlreiche Orte. Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge wurden vor allem Wohngebiete getroffen. Bilder der Weißhelme zeigten Opfer, die unter Trümmern begraben waren. Auf den Aufnahmen waren Menschen zu sehen, die verzweifelt versuchten, Überlebende aus zerstörten Häusern zu retten. Bereits am Vortag hatte es Angriffe auf Ostghuta gegeben." Weiter...


Tageszeitung vom 20.02.2018

"Die falschen Verbündeten"

http://www.taz.de/Kommentar-Assad-Truppen-in-Afrin/!5482925/

Beate Seel kommentiert die Bitte der Kurden im Norden Syriens nach militärischer Hilfe durch die Regierungstruppen von Diktator Baschar al-Assad. "Das mag zwar nachvollziehbar sein, eine gute Idee ist das jedoch nicht. Das Assad-Regime hat sich seit dem Beginn der Proteste im Frühjahr 2011 in keiner Weise geändert und schon gar nicht demokratisiert. Nach wie vor sterben Menschen unter Folter im Gefängnis. Andere werden in die Flucht getrieben oder in ihren Ortschaften belagert und ausgehungert. In den letzten Hochburgen der Opposition wie Ost-Ghouta bei Damaskus oder in der Provinz Idlib lebt die Bevölkerung derzeit mit der täglichen Angst vor syrischen und russischen Luftangriffen. So ist es kein Wunder, dass nicht alle Kurden in Idlib auf Assads Hilfe hoffen. Sie wissen sehr wohl, dass weder die Türkei noch Russland, der Iran oder die Regierung in Damaskus selbst demokratische Verhältnisse anstreben. Und sie wissen auch, dass ihre Vorstellung einer Demokratischen Föderation Nordsyriens im Rahmen eines föderativen politischen Systems für das Land unter Assad kaum eine Chance hat." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.02.2018

"Kurden wollen mit Assad-Truppen gegen Türken kämpfen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/syrien-kurden-verbuenden-sich-mit-syrischer-armee-15456624.htm
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Die syrische Armee wird Grenzposten in der Region Afrin stationieren, um die Kurden im Kampf gegen die türkische Armee zu unterstützen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die Truppen von Syriens Machthaber Assad könnten innerhalb von zwei Tagen dorthin verlegt werden. Die Vereinbarung sei zunächst rein militärisch. Die Kurden in Afrin hatten zuvor die Assad-Armee zur Hilfe gegen die Türkei aufgerufen." Weiter...


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