US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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The Daily Star vom 29.01.2014

"What a President Sisi must clarify"

http://www.dailystar.com.lb/Opinion/Columnist/2014/Jan-29/245618-what-a-president-sisi-must-clarify.ashx#
axzz2rijcT8WG

Rami G. Khouri weist darauf hin, dass bisher kaum etwas über die politischen Ansichten und Ziele des wahrscheinlich nächsten ägyptischen Präsidenten Abdel-Fattah al-Sisi bekannt sei. Angesichts der großen Probleme im Land könne Sisis große Unterstützung in der Bevölkerung schnell in ebenso große Ablehnung umschlagen. "Sisi should be aware of the fact that he is preparing to assume the presidency on the strength of the two greatest but most fickle passions that any political leader can count on to shape his or her incumbency – blind love and fierce fear – because the mass adoration he enjoys on the basis of these frenzies can disappear as quickly as it appeared. The combination of intense love for Sisi as the national savior and deep fear of the hapless Muslim Brotherhood due to its miserable and greedy yearlong performance in office means that Sisi’s strong mandate can last as long as any fleeting emotion lasts with a human being – perhaps months at best." Weiter...


Reuters vom 29.01.2014

"Syria has shipped out less than 5 percent of chemical weapons"

http://www.reuters.com/article/2014/01/29/us-syria-crisis-chemical-idUSBREA0S19720140129?feedType=RSS&fee
dName=worldNews

Nach den Erfolgsmeldungen zu Beginn der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen durch internationale Experten sei der Prozess nun deutlich in Verzug geraten, berichtet Anthony Deutsch exklusiv für Reuters. "Syria has given up less than 5 percent of its chemical weapons arsenal and will miss next week's deadline to send all toxic agents abroad for destruction, sources familiar with the matter said on Wednesday. (...) 'It's not enough and there is no sign of more,' one source briefed on the situation said. The internationally backed operation, overseen by a joint OPCW-United Nations mission, is now 6-8 weeks behind schedule. Damascus needs to show it is still serious about relinquishing its chemical weapons, the sources told Reuters." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 29.01.2014

"Mursi droht die Todesstrafe"

http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/aegypten-mursi-droht-die-todesstrafe,7151782,26027210.
html

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die erneute Prozesseröffnung gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi und weitere führende Muslimbrüder in Kairo. "Es ist nicht der erste Prozess gegen Mursi, aber ein besonders spektakulärer. Ihm und 130 Mitangeklagten wird vorgeworfen, mit islamistischen Gruppen aus dem Ausland zusammengearbeitet und ihnen dabei geholfen zu haben, in Ägypten Fuß zu fassen. Mit Hilfe der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas sollen die Angeklagten dann ihren eigenen Gefängnisausbruch organisiert haben." Weiter...


Financial Times vom 28.01.2014

"Jingoistic nationalism replaces revolution in Egypt"

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/39fee4ce-8829-11e3-a926-00144feab7de.html?ftcamp=published_links%2Frss%2Fw
orld%2Ffeed%2F%2Fproduct&siteedition=intl#axzz2rmWddx33

Borzou Daragahi beschreibt die gegenwärtige politische Stimmung in Ägypten als "kollektive Massenpsychose". Die Sicherheitsinstitutionen würden glorifiziert, der zum Feldmarschall beförderte Abd al-Fattah al-Sisi werde beinahe kultähnlich verehrt. "'It’s as if they are trying to weed out any desire of dissent and non-submission to anything other than the state,' says Mohamed Dahshan, a Harvard scholar specialising in Egypt. 'It’s like I bow to you and do whatever you want. There’s this voluntary submission. It’s shocking because it’s also humiliating.' (...) Although the 2011 revolution was against authoritarian rule, Egyptian politics to its practitioners remains a zero-sum, winner takes all game. Wael Abdel-Fatah, a columnist, lamented in an essay last week that Egypt was stuck in a vicious circle where 'hysteria is a substitute to political and social participation' characterised by public 'festivals' of power. 'It is a fascism without any political programme or agenda,' he wrote." Weiter...


BBC vom 28.01.2014

"Tunisia's Ennahda and Ettakattol women MPs celebrate"

http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-25916831

Die Verabschiedung der neuen Verfassung in Tunesien werde von Aktivistinnen und Politikerinnen als großer Sieg für die Frauenrechte im Land gefeiert, berichtet Naveena Kottoor aus Tunis. "Tunisia's new constitution could usher in momentous change for women, following the adoption of a clause which guarantees gender equality in legislative assemblies and for steps to be taken to protect women against violence, a first in the Arab world. 'This article is a revolution in itself. It's a big, historic step, not only for Tunisian women,' says Lobna Jeribi, who celebrated until the early hours of the morning after the constitution had been adopted. Ms Jeribi is a member of the Ettakattol party, one of the secular coalition partners within the Islamist-led government. 'It was a very emotional moment for me when we passed it,' she says." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik vom 27.01.2014

"Tunesiens Demokratisierung: Lernen aus den Katastrophen der Anderen"

http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/kurz-gesagt/tunesiens-demokratisierung-lernen-aus-den-katastro
phen-der-anderen.html

Isabelle Werenfels über die Bedeutung des tunesischen Demokratisierungsprozesses für die Region. "Der tunesische Demokratisierungsprozess ist auch eine Folge negativer Entwicklungen in anderen arabischen Staaten. Ebenso können tunesische Entwicklungen Signale in die Region senden. Europäische Politik sollte dies nutzen(...)" Weiter...


Spiegel Online vom 26.01.2014

"Militärpolitik: Von der Leyen will Bundeswehr verstärkt im Ausland einsetzen"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/von-der-leyen-fuer-staerkeres-engagement-der-bundeswehr-im-ausl
and-a-945568.html

Die Bundeswehr soll nach dem Willen von Bundesverteidigungsministerin von der Leyen stärkere Präsenz in Krisenregionen zeigen, berichtet Spiegel Online. "'Wir können nicht zur Seite schauen, wenn Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, schon allein aus humanitären Gründen', sagte die CDU-Politikerin dem SPIEGEL mit Blick auf die geplante Aufstockung des Bundeswehreinsatzes in Afrika. 'In Zentralafrika entfaltet sich ein blutiger Krieg zwischen Christen und Muslimen. Wir können nicht zulassen, dass der Konflikt die ganze Region in Flammen setzt.'" Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.01.2014

"Das ist nicht das Ägypten, das wir uns wünschen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/jahrestag-der-revolution-fast-50-tote-bei-proteste
n-in-aegypten-12768885.html

Markus Bickel berichtet über die erneute Eskalation der Gewalt in Ägypten im Vorfeld der anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. "Drei Jahre nach dem Volksaufstand gegen Mubarak eskaliert der Machtkampf zwischen Armee und Anhängern des gestürzten Präsidenten Mursi. Bei Anschlägen und Zusammenstößen sind Dutzende Tote zu beklagen." Weiter...


Tageszeitung vom 25.01.2014

"Vom Funken zur Explosion"

http://www.taz.de/Drei-Jahre-Arabische-Revolution/!131050/

Die Tageszeitung mit einem Rückblick auf drei Jahre Arabischer Revolutionen. "Tunesien, Syrien, Oman – vor drei Jahren begannen die Menschen in der arabischen Welt, sich gegen ihre Autokraten zu erheben. Ein Rückblick." Weiter...


Die Welt vom 24.01.2014

"Die Tage auf dem Tahrir-Platz waren magisch"

http://www.welt.de/kultur/article124139116/Die-Tage-auf-dem-Tahrir-Platz-waren-magisch.html

Die ägyptische Autorin Ahdaf Soueif zieht im Gespräch mit der Welt Bilanz nach drei Jahren Arabischer Frühling. "Die Wahrheit ist: Das Regime war nie weg. Es hatte sich zurückgezogen und andere Formen angenommen. Aber das Geld und die Macht blieben dort, wo sie immer waren: bei der Elite, der Armee. Jetzt kehren die alten Strukturen zurück, in einer noch radikaleren Weise." Weiter...


McClatchy vom 22.01.2014

"Many Syrians still see Assad as indispensable in saving their country"

http://www.mcclatchydc.com/2014/01/22/215230/many-syrians-still-see-assad-as.html

Syriens Machthaber Assad werde in Syrien nicht nur von den Alawiten unterstützt, berichtet Jonathan S. Landay. Auch viele andere Syrer sähen im Machterhalt des Diktators die einzige Möglichkeit, das Land vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren. "(...) conversations with dozens of people over 10 days in Tartous, Damascus and other regime-held areas show that it is not just Alawites who support the head of this iron-fisted police state. Backing for Assad also comes from Christians, other religious minorities, and even some Sunnis. There’s one overwhelming reason: They see him as the only leader dedicated to defend them from the thousands of al Qaida-linked foreign jihadis who’ve poured into Syria over the last two years. Many believe that foreigners planned and are directing the insurgency and, unlike some Syrian rebels, can’t be negotiated with. Assad 'is the lesser of two evils,' said a Christian resident of the divided city of Homs who asked not to be further identified in order to speak freely." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 22.01.2014

"Statt Freiheit nur mehr Schall und Wahn?"

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/statt-freiheit-nur-mehr-schall-und-wahn-1.18226071

Die ägyptische Schriftstellerin und Journalistin Mansura Eseddin zeichnet nach dem ägyptischen Verfassungsreferendum ein Stimmungsbild der ägyptischen Gesellschaft. "Man hat wenig Grund zur Hoffnung – es sei denn, es formierten sich signifikante Kräfte ausserhalb des gegenwärtigen, polarisierten Spannungsfelds. Kräfte, die sich nicht mehr mit schallenden, doch hohltönenden Parolen begnügen, sondern die sich im Rahmen eines klaren und begrenzten politischen Programms für die ursprünglichen Ziele der Revolution einsetzen würden." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 22.01.2014

"Versuch zur Verwaltung des Konflikts"

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/versuch-zur-verwaltung-des-konflikts-1.1822623
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"In 'Genf I' wurde die Schaffung einer Übergangsregierung für Syrien in Aussicht gestellt. Für 'Genf II' hofft man nur noch auf Waffenruhe. Aber auch dies wäre ein grosser Fortschritt", schreibt Jürg Biischoff in der Neuen Zürcher Zeitung. Weiter...


Boston Review vom 21.01.2014

"What Killed Egyptian Democracy?"

http://www.bostonreview.net/forum/mohammad-fadel-what-killed-egyptian-democracy

Der ägyptische Demokratieversuch sei vor allem aufgrund der "Ungeduld" der liberalen Opposition gescheitert, schreibt Mohammad Fadel, Rechtsprofessor an der University of Toronto, in seiner ausführlichen Analyse der Umwälzungen in Ägypten. Die idealistischen Revolutionäre vom Tahrir-Platz hätten die konkreten Bedingungen der politischen Situation in Ägypten missachtet und nicht gewusst, wie sie mit der demokratisch legitimierten Regierung der Muslimbruderschaft umgehen sollen, so Fadel. "The idealists who halted the democratic experiment failed to understand what democratic theorists have long recognized: that the very conditions that produce democracy — liberty and equality — also produce factionalism, instability, and violence. If clashes are not mediated through some acceptable institutional arrangement, they are likely to be resolved through despotism. (...) A successful democracy emerges gradually, inspired by the fierce, even fanatical, belief in the ability of democracy to improve the people’s political virtue over time. Ironically Egypt’s most radical democrats did not have this faith." Weiter...


Die Welt vom 21.01.2014

"An manchen Tagen habe ich 50 Leichen fotografiert"

http://www.welt.de/politik/ausland/article124079737/An-manchen-Tagen-habe-ich-50-Leichen-fotografiert.htm
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Alfred Hackensberger berichtet über die Folterbilder eines mutmaßlichen syrischen Deserteurs mit dem Decknamen Cesar, der Bilder von 11.000 Opfern aus dem von der Regierung kontrollierten Gebiet herausgeschmuggelt haben will. "Die Bilder der Opfer sind nur schwer auszuhalten: Blut befleckte Leichen, die Oberkörper mit tiefen, rote Striemen übersät und Strangulierungsmerkmale, die von professionell agierenden Killern zeugen. Viele der Toten sind bis auf die Knochen abgemagert. Die 'Welt' hat sich entschieden, diese Bilder wegen ihrer außergewöhnlichen Grausamkeit bis auf eines nicht zu zeigen. Wer sie dennoch sehen möchte, kann den gesamten Bericht auf der Internetseite der britischen Zeitung 'Guardian' einsehen." Weiter...


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