US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Telepolis vom 18.10.2015

"Syrien: Mehr als 250.000 Menschen getötet, 12 Millionen auf der Flucht"

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46294/1.html

"Wie erfolgreich waren die US-Luftangriffe auf den Islamischen Staat", fragt Florian Rötzer mit Blick auf unterschiedliche Schätzungen zu den aktuellen Opferzahlen. "Die Vereinten Nationen gehen von 240.000 oder mehr als 250.000 Menschen aus, die seit 2011 getötet wurden. Über eine Million Menschen seien verletzt worden. Die Hälfte der Syrer ist geflohen oder vertrieben worden, öfter mehrmals, die Hälfte davon Kinder. 2015 waren es noch einmal eine Million, die zu den fast 8 Millionen hinzukamen, davon leben 4,5 Millionen in für humanitäre Missionen schwer oder gar nicht zugänglichen Gegenden. 12 Millionen Menschen in Syrien benötigen humanitäre Hilfe, auch die vier Millionen, die in die Nachbarländer geflohen sind. Schon Ende 2013 haben nach der UN Dreiviertel der Menschen in Syrien in Armut gelebt, die Hälfte in extremer Armut."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 18.10.2015

"Reaktionen auf den 'Islamischen Staat' (ISIS) in Russland und Nachbarländern"

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2015A85_hlb.pdf

Russland sei tatsächlich an seinen Grenzen durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" bedroht, habe aber andere Motive, die es in seiner Unterstützung des syrischen Machthabers antreibe, konstatiert Uwe Halbach in seinem Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik. "Russland hat sein militärisches Eingreifen in Syrien mit eigenen Sicherheitsinteressen im Kampf gegen den 'Islamischen Staat' (IS, ISIS) begründet und auf die Notwendigkeit einer internationalen Kooperation beim Vorgehen gegen diese Terrormiliz verwiesen. Anzeichen dafür, dass Russland und seine kaukasischen und zentralasiatischen Nachbarn durch den IS bedroht werden könnten, haben sich im Laufe des Jahres 2015 verdichtet. Der bisherige Verlauf des russischen Militäreinsatzes in Syrien zeigt aber, dass diese Begründung eher instrumentellen Charakter hat und hinter Motive zurücktritt, die sich vielmehr aus einem russischen Großmachtanspruch auf eine maßgebliche Rolle im Mittleren Osten ableiten."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.10.2015

"Sie wollen nicht mehr kämpfen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/syrische-fluechtlinge-sie-wollen-nicht-mehr-kaempfen
-13862432.html

Manche sehen in den vielen jungen syrischen Männern, die in Deutschland als Flüchtlinge landen, eine potentielle Gefahr für das friedliche Zusammenleben in Deutschland. Nicht so Markus Wehner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Viele werden wohl doch in Deutschland bleiben, wenn sie sich hier hoffentlich gut und möglichst rasch integriert haben. Ein Teil aber wird irgendwann zurückgehen, um die zerstörte Heimat wieder aufzubauen - mit dem Wissen, den Erfahrungen aus einer westlichen Demokratie und den Fähigkeiten, die sie in Deutschland erworben haben. Es ist eine Friedensreserve für den Tag X, die nun in Deutschland angekommen ist."

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Atlantic Council vom 16.10.2015

"SyriaSource"

http://www.atlanticcouncil.org/blogs/syriasource/about-syriasource

Der Atlantic Council hat mit SyriaSource einen neuen Blog ins Netz gestellt, in dem Nachrichten, Berichte und Analysen internationaler Autoren und Experten zur Lage in Syrien gesammelt werden. "SyriaSource, a new project of the Rafik Hariri Center for the Middle East, amplifies Syrian voices, alongside Atlantic Council researchers and fellows, to showcase issues most pertinent to Syrians. The blog will feature news and analysis directly from Syrian Sources as well as international experts."

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15.10.2015

"Es wird ungemütlich"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23569

Detlef David Kauschke im Gespräch mit Jewish-Agency-Chef Natan Sharansky "über Europas Flüchtlingskrise und die bedrohliche Lage im Nahen Osten".

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Freitag vom 14.10.2015

"Eine Jugendkultur"

https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/eine-jugendkultur

Sabine Kebir rezensiert im Freitag das Buch von "IS-Jäger N°1" Peter Neumann mit dem Titel "Die neuen Djihadisten. ISIS, Europa und die nächste Welle des Terrorismus". Kompetent erscheine der Autor "(...) in der Schilderung der Geschichte und der Persönlichkeiten der großen islamistischen Gruppen und der Konkurrenz, die zwischen ihnen herrscht. Sie könne zu einem auch für den Westen gefährlichen Anschlags-Wettbewerb führen: Al Qaida, die gegenüber dem IS an Strahlkraft verloren hat, dürfte über einen neuen 11. September nachdenken."

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The National Interest vom 14.10.2015

"ISIS Is Coming: Why Militias in Libya Need to Unite — And Fast"

http://nationalinterest.org/feature/isis-coming-why-militias-libya-need-unite—-fast-14067

Jason Pack berichtet über die politischen Konflikte in Libyen und warnt, dass der "Islamische Staat" die Spaltung des Landes bereits genutzt habe, um die Stadt Sirte unter seine Kontrolle zu bringen. Einige libysche Milizen schienen die Gefahr erkannt zu haben und kooperierten trotz ihrer politischen Konflikte miteinander. "Such pragmatism from the militia commanders hasn’t come a moment too soon. If the political stalemate persists and factionalization worsens, IS will only be able to inflict greater damage and gain control over larger swaths of territory. The only feasible path towards minimizing the IS threat lies in the kind of cooperation that is now taking place between the Warshefana and Misratan militias and others. If key militias supporting opposing political blocs can show more vision than high-level political leadership and put aside their differences to confront the common enemy, both the security and political situations stand to benefit."

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Deutsche Welle vom 13.10.2015

"Amnesty wirft Kurdenkämpfern in Syrien Kriegsverbrechen vor"

http://www.dw.com/de/amnesty-wirft-kurdenk%C3%A4mpfern-in-syrien-kriegsverbrechen-vor/a-18777962

Die Kurdenmiliz YPG zerstöre im Norden und Nordosten Syriens ganze Dörfer und Städte, stellt ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International dar. "Eine in 14 Städte und Dörfer in der Region entsandte Mission habe Verheerungen vorgefunden, die nicht das Ergebnis von Kämpfen gegen die Dschihadistenmiliz 'Islamischer Staat' (IS) seien. Vielmehr habe es sich um eine 'gezielte und koordinierte Kampagne zur kollektiven Bestrafung' gehandelt. Getroffen werden sollten damit die Einwohner von Dörfern, die angeblich IS-Kämpfern Zuflucht boten oder zuvor vom IS kontrolliert wurden."

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International Crisis Group vom 12.10.2015

"Algeria and Its Neighbours"

http://www.crisisgroup.org/en/regions/middle-east-north-africa/north-africa/algeria/164-algeria-and-its-n
eighbours.aspx

Algerien nehme seit einiger Zeit eine "unverzichtbare" Vermittlerrolle in Nordafrika und der Sahelzone ein, lobt die International Crisis Group in diesem Bericht. "Where insecurity, foreign meddling and polarisation are on the rise across the region, it has at key moments promoted dialogue and state-building as the best means for lifting neighbours out of crisis, thus to safeguard its own long-term security. What some call Algeria’s 'return' to regional politics after a long absence since its 'black­decade' civil war in the 1990s has been positive in many respects: its approach of promoting inclusion and compromise to stabilise its neighbours, driven by enlightened self-interest, presents an opportunity for an international system that has struggled to tackle the challenges engendered by the Arab uprisings."

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Hurriyet Daily News vom 12.10.2015

"Arab youth prefer a 'slower system change from within'"

http://www.hurriyetdailynews.com/arab-youth-prefer-a-slower-system-change-from-within.aspx?pageID=238&nID
=89710&NewsCatID=352

Die Erfahrungen des Arabischen Frühlings hätten dazu geführt, dass viele idealistische arabische Jugendliche revolutionäre politische Veränderungen eher fürchten, meint die im Westen tätige arabische Politikwissenschaftlerin Bessma Momani in diesem Interview. "I believe the social and cultural values of the Arab Spring are still there: The same cries for economic opportunity, for bringing down corruption, for political freedoms such as freedom of speech. But there is a change in tactics. It’s different in different countries. The Egyptian youth said, 'We realized we were so focused on taking down the regime, we didn’t talk about what happens after. We didn’t have a plan.' I think the war in Syria has made many Arab youth very fearful of revolution. I think that changed the mentality about revolution. They think 'Maybe next time we work slowly to change the system from within.'"

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Al-Monitor vom 12.10.2015

"Four years after Gadhafi, is Libya better off?"

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/10/libya-gaddafi-death-four-years-better-worse-hrw-bayada-
city.html

Vier Jahre nach dem gewaltsamen Tod des libyschen Diktators Muammar Gaddafi seien viele Libyer der Ansicht, dass das alltägliche Leben unter dem gestürzten Regime sicherer und "normaler" gewesen sei, berichtet Mustafa Fetouri. "Compared to a year ago, life for ordinary Libyans in the capital might have improved a little, but it is still far from normal — and normal here is in comparison to what it used to be under Gadhafi. People still lack security and struggle to make ends meet, with skyrocketing prices and little subsidized basic food available. Basic medical services are almost nonexistent, forcing people to seek treatment in neighboring Tunisia. Those with financial means seeking to go to Europe for whatever reason find it even harder, since all Western embassies have long since closed; in order to apply for a visa, any Libyan citizen must travel to Tunis, Tunisia. (...) Meanwhile, political factions continue to quarrel about the shape of the next government in endless UN-led talks that recently ended in Skhirat, Morocco. People are less hopeful that their country can be saved anytime soon."

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OpenDemocracy vom 12.10.2015

"Ankara bombing and the end of the Turkish Republic"

https://www.opendemocracy.net/umut-ozkirimli/ankara-bombing-and-end-of-turkish-republic

Umut Ozkirimli, Politikwissenschaftler an der schwedischen Lund University, sieht den blutigen Terroranschlag in Ankara als vorläufigen Höhepunkt eines seit zwei Jahren andauernden Niedergangs der türkischen Republik. "This does not mean that the territorial integrity of the country will be forfeited. But the anger that pits half of the society against the other is too intense, the divisions that run through various ethnic, religious or ideological groups are too deep to paper over. Moreover, as I have alluded to above, the quest of the Kurds for the full recognition of their identity and rights, especially in the context of the developments in Iraq and Syria, is in the long-run irreversible. Whatever the results of the forthcoming November 1 elections (assuming that they will be held), Turkey will embark on a long and possibly painful journey to a 'less unitary', less centralized system."

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The Independent vom 12.10.2015

"The West rightly condemns Isis' vandalism of ancient sites – but not Saudi Arabia's"

http://www.independent.co.uk/voices/the-west-rightly-condemns-isis-vandalism-of-ancient-sites-but-not-whe
n-the-saudis-do-it-a6689931.html

Robert Fisk wirft Saudi-Arabien vor, Artefakte und historische Stätten der muslimischen Geschichte innerhalb des Landes ähnlich rigoros zu vernichten wie der "Islamische Staat". Im Gegensatz zur Reaktion auf die Taten der Terrormiliz schweige der Westen angesichts dieser Zerstörungen beharrlich. "It’s not that Saudi Arabia’s self-destruction of history is unknown – The Independent was one of the first Western newspapers to give it publicity in pre-Isis days. Nor, may the saints preserve us from such folly and the kingdom’s lawyers, must we ever suggest that the Saudi regime supports Isis. But if we are to understand just what Isis is – and what it represents and who admires it – then we must study much more carefully the frightening religious habits that connect Isis, the Taliban and al-Qaeda to the people of a country whose king calls himself the 'Caretaker of the Two Noble Sanctuaries' of Mecca and Medina."

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Your Middle East vom 12.10.2015

"The terrible, violent summer reflects nothing so much as an elite’s greed for power"

http://www.yourmiddleeast.com/opinion/turkey-is-being-torn-apart-by-bad-leaders-and-bad-neighbours_35709

Alpaslan Ozerdem von der Coventry University beschuldigt nach dem Terroranschlag in Ankara die politische Elite des Landes, keine Rücksicht auf die zivilen Opfer ihrer "zynischen" Machtspiele zu nehmen. "Ultimately, the power game is simple enough. At the elections hastily called for November, President Recep Tayyip Erdogan’s AKP needs to garner only a few per cent more than it did in June to win the majority it needs for Erdogan to bolster his powers and make himself the country’s executive president. To that end, pro-government media has been in overdrive throughout the summer, deliberately fuelling an environment of division, paranoia and mistrust in hopes of winning votes out of pure fear."

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The Christian Science Monitor vom 11.10.2015

"Exodus to Europe? Despite hardships, most Syrians opt to stay in Turkey."

http://www.csmonitor.com/World/Middle-East/2015/1011/Exodus-to-Europe-Despite-hardships-most-Syrians-opt-
to-stay-in-Turkey

Scott Peterson berichtet in seiner Reportage über die schwierige Situation der über zwei Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei. "Refugee purgatory in Turkey may be better than dodging bullets, government barrel bombs, and jihadists in Syria. But for many, life in Turkey is an uncertain existence marked by severe want, second-class status, and constant humiliation, and a lack of options that the United Nations and relief agencies are struggling to remedy. (...) In a world awash with a human tide of refugees fleeing conflict from Libya to Afghanistan, Turkey hosts more than any other nation and says it has spent $7.6 billion to care for them. Turkey’s 23 refugee camps hold about 260,000 people; the remaining 87 percent live in local communities."

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