US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Frankfurter Rundschau vom 24.07.2015

"Später Kurswechsel der Türkei"

http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/kampf-gegen-is-spaeter-kurswechsel-der-tuerkei,285
01302,31302538.html

Der Kurswechsel der türkischen Regierung im Kampf gegen den Islamischen Staat werde nicht ausreichen, um die Dschihadisten zu besiegen, schreibt Andreas Schwarzkopf in der Frankfurter Rundschau. "(...) um die Dschihadisten militärisch ernsthaft zurück zu drängen oder gar zu besiegen, müsste entweder die irakische Armee mehr Kampfkraft entwickeln, oder das Bündnis selbst Truppen entsenden. Dem würde ein verlustreicher Kampf folgen. Dazu ist allerdings keiner der beteiligten Staaten bereit."

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Spiegel Online vom 23.07.2015

"Terror in der Türkei: Die Schuld der anderen"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/suruc-in-der-tuerkei-schuld-sind-nur-die-anderen-kommentar-a-104491
1.html

Hasnain Kazim kommentiert die zurückhaltenden Reaktionen der türkischen Regierung auf die Tatsache, dass es sich bei dem Terroranschlag von Suruc offenbar um eine Tat des "Islamischen Staats" (IS) handele. "Der Anschlag wäre Grund genug gewesen, Staatstrauer auszurufen und die Flaggen im ganzen Land auf Halbmast wehen zu lassen. Aber nichts dergleichen geschah. Die regierungsnahen Zeitungen, bekannt für ihre hysterische Berichterstattung und vorschnellen Schuldzuweisungen, versteckten den Hinweis, es handele sich vermutlich um eine Tat des IS, in den hinteren Zeilen. Weglassen konnten sie ihn nicht, immerhin hatte Premierminister Ahmet Davutoglu selbst erklärt, er gehe von der Täterschaft der Extremisten aus. Es waren selten kritische Töne aus Ankara. Trotzdem hat die türkische Regierung den IS bislang nicht offiziell zur Terrororganisation erklärt, die Miliz ist in der Türkei immer noch nicht verboten."

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Zeit Online vom 22.07.2015

"Es bleibt in der Familie"

http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2015-06/teheran-iran-photo-album-fs

Das Zeitmagazin stellt das Foto-Projekt "Blank Pages of an Iranian Photo Album" vor, das derzeit auf der Biennale in Venedig zu sehen ist. "Kaum ein Gegenstand im Iran ist mit so viel Bedeutung aufgeladen wie das Familienalbum. Darin werden Normalität und Träume gelebt in einem Land, das beidem enge Grenzen setzt. Die 1981 in Teheran geborene Newsha Tavakolian stellt diesen privaten Aufnahmen Fotos junger Iraner gegenüber. Frei sind auch sie nicht, aber sie üben die Revolution im Kleinen, durch künstlerisches Schaffen, Scheidung oder Flucht aus ihrer Heimat."

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Al-Monitor vom 21.07.2015

"Turkey needs to drop its dead-end foreign policy"

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/07/turkey-west-european-union-us-time-to-readjust-compass.
html

Der türkische Journalist Semih Idiz hofft, dass die Regierung in Ankara nach dem Terroranschlag des "Islamischen Staats" in Suruc ihre verfehlte Nahostpolitik aufgeben und wieder enger mit dem Westen zusammen arbeiten wird. "More and more Turkish analysts and former officials believe it is high time for Ankara to return to the Western fold to cope with the dangerous situations that have emerged and which are threatening Turkey’s vital security interests and domestic stability. The ascendance of an Iran that has made its peace with the West is also a factor that many believe will force Ankara to reappraise its current approach to the Middle East and shift from its sectarian leanings back to more neutral positions with regard to developments in the region."

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Deutsche Welle vom 21.07.2015

"Türkei-Experte: Wende Ankaras in der Syrienpolitik"

http://www.dw.com/de/t%C3%BCrkei-experte-wende-ankaras-in-der-syrienpolitik/a-18597893

Christoph Hasselbach im Gespräch mit dem Türkei-Experten Günter Seufert über die möglichen Auswirkungen des Terroranschlags im türkischen Suruç auf die Nahostpolitik Ankaras. "Wir sehen jetzt, dass die Türkei aufgrund dieser ersten Anschläge anfängt umzusteuern, allerdings auch aufgrund des amerikanischen Drucks. Wir wissen zum Beispiel, dass es in den letzten Wochen im Zusammenhang mit dem IS zum ersten Mal Festnahmen gegeben hat, Festnahmen nicht aufgrund von bereits begangenen Anschlägen, sondern Festnahmen von IS-Unterstützern. Das ist ganz neu, dass die Polizei jetzt wirklich gegen den IS vorgeht und dass auch das Militär jetzt wöchentlich meldet, wieviele Leute an der Grenze abgefangen worden sind. Die Amerikaner und die europäischen Staaten fordern seit anderthalb Jahren, dass die Türkei gegen diese grenzüberschreitenden Kämpfer aus Europa und anderen Regionen vorgeht. Erst jetzt kommt die Türkei diesen Forderungen nach. Und es gibt Leute, die glauben, dass dieser jüngste Anschlag eine Rache des IS gegen diese neue Politik der Türkei war."

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Tagesanzeiger vom 21.07.2015

"Die IS-Fanatiker zu lange ignoriert"

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/die-isfanatiker-zu-lange-ignoriert/story/20930744

Die Strategie der türkischen Regierung, den internationalen Kampf gegen den IS zu "hintertreiben", sei mit dem Anschlag in der türkischen Grenzstadt Suruç gescheitert, schreibt Mike Szymanski im Schweizer Tagesanzeiger. "Der heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat den IS lange nicht als wirkliche Bedrohung für sein Land wahrgenommen. Für Regierungschef Ahmet Davutoglu waren die Kämpfer des Islamischen Staates anfangs bloss wütende Menschen. Auch dann noch, als der menschenverachtende Fanatismus dieser Islamisten die Weltöffentlichkeit schockierte, war die Politik der Türkei von Verharmlosung geprägt. Den Kampf der internationalen Allianz gegen den IS hat Ankara nicht nur halbherzig unterstützt, sie hat ihn sogar hintertrieben: Dem Terrortourismus leistete die Türkei Vorschub, indem sie ihre Grenze lange Zeit für Kämpfer durchlässig hielt."

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Neue Zürcher Zeitung vom 21.07.2015

"Die psychische Belastung war enorm"

http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/die-psychische-belastung-war-enorm-1.18582876

Cigdem Akyol im Gespräch mit dem türkischen Journalisten Ahmet Sik über dessen Hafterfahrungen und den aktuellen Stand der Medienfreiheit in der Türkei. "Das ganze Land ist für uns Journalisten wie ein grosses Gefängnis, man muss uns überhaupt nicht festnehmen. Aus Angst vor der Arbeitslosigkeit zensieren wir uns selbst. Die Kollegen schreiben das, was ihre Vorgesetzten von ihnen hören wollen. Für mich war es schwierig, nach der Haft wieder in den Beruf einzusteigen, denn niemand wollte mich beschäftigen. Ein Journalist, der für Menschenrechte und auch seine eigenen Rechte eintritt, gilt als Querkopf, der Ärger macht."

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Tageszeitung vom 21.07.2015

"Angst vor dem Staat – der Kurden"

http://www.taz.de/!5215790/

Jürgen Gottschlich, Auslandskorrespondent der Tageszeitung in der Türkei, über die "indifferente Haltung der Regierung Erdogan gegenüber dem IS". "Die indifferente Haltung der Regierung gegenüber dem IS hat seit Langem auch die Beziehungen zu den USA schwer belastet. Die Türkei tat zwar offiziell so, als würde sie die internationale Anti-IS-Koalition unterstützen, tatsächlich hintertrieb sie aber jede praktische Unterstützung. Insbesondere der große amerikanische Luftwaffenstützpunkt in Incirlik, die den Kampfgebieten in Syrien und im Irak nächstgelegene US-Air-Base, durften die US-Piloten gegen den IS nicht benutzen. Für die Kurden in der Türkei und Syrien trägt die türkische Regierung deshalb eine erhebliche Mitschuld am Erstarken des IS und entsprechend laut waren jetzt die Vorwürfe, dass der türkische Geheimdienst die IS-Anhänger in der Türkei einfach gewähren lässt."

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Zeit Online vom 21.07.2015

"Iran feiert Abkommen als 'große Niederlage' für Israel"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/iran-atomabkommen-israel-benjamin-netanjahu-sanktionen

Zeit Online berichtet über iranische Reaktionen auf die Ablehnung des Atomabkommens durch Israel. "Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat die Atomeinigung mit dem Westen als große Niederlage für den Erzfeind Israel bezeichnet. Nie zuvor sei Israel so isoliert gewesen, 'sogar innerhalb seiner eigenen Verbündeten', sagte Sarif in einer Rede im iranischen Parlament. Sarif sieht darin auch den Grund, warum der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu so wütend sei, 'überall herumschreit' und um jeden Preis die Umsetzung dieses Abkommens verhindern wolle. Mit dieser Einigung sei die jahrzehntelange Anti-Iran-Propaganda Israels endgültig am Ende, sagte der Minister, der bei den Verhandlungen als Chefunterhändler aufgetreten war."

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International Crisis Group vom 20.07.2015

"Lebanon’s Self-Defeating Survival Strategies"

http://www.crisisgroup.org/en/regions/middle-east-north-africa/syria-lebanon/lebanon/160-lebanon-s-self-d
efeating-survival-strategies.aspx

Die International Crisis Group stellt in diesem neuen Bericht fest, dass die bisherige "Überlebensstrategie" des Libanon angesichts der neuen Krisen in der Region an ihre Grenzen gelangt sei. "(...) today’s dynamics bear an uncanny similarity to those that preceded the civil war. The militia culture of old, which on the face of it dissipated as armed groups were partially absorbed into the state, is resurgent. Longstanding socio-economic disparities are deepening. A large Syrian refugee influx evokes the earlier wave of Palestinian refugees, whose rejection by wide segments of society and subsequent politicisation gradually turned what started as a concern into a major security threat. Hizbollah has added a highly divisive sectarian regional role to its original raison d’être as a resistance movement against Israel, for which it used to enjoy wide support. The army, a cross-sectarian institution considered the backbone of what remains of the state, is increasingly polarising."

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Vice vom 20.07.2015

"The Rise of the Islamic State in Yemen"

https://news.vice.com/article/the-rise-of-the-islamic-state-in-yemen

Auch in Jemen gewinne der "Islamische Staat" immer mehr Einfluss, berichten Peter Salisbury und Ahlam Mohsen in ihrer Reportage für Vice. "The IS attacks appear designed to create discord between Yemen's Sunnis and Shias, according to Katherine Zimmerman, an al Qaeda analyst at the conservative American Enterprise Institute and a Yemen specialist. She says the IS strategy is in line with the sectarian divide-and-conquer technique the group has employed to spectacular effect in Iraq and Syria. 'The Islamic State is growing in the areas where the Houthis are,' she said. 'If it can push Yemen towards greater sectarianism, then IS will thrive.' But Yemenis argue that IS has yet to achieve the same success it has had in Iraq and Syria, because of Yemen's more ingrained culture of religious coexistence."

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Zeit Online vom 20.07.2015

"Selva träumt nicht mehr"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/nordirak-fluechtlinge-islamischer-staat/komplettansicht

Michael Stürzenhofecker über das Schicksal der von der Terrormiliz Islamischer Staat vertriebenen Jesiden, die heute im Kurdengebiet im Nordirak in Flüchtlingslagern leben. "Die Kurden haben Geduld mit den Flüchtlingen. Viele erinnern sich, wie Saddam Hussein Anfang der 1990er Jagd auf sie machte, ganze Dörfer auslöschte und auch nicht vor dem Einsatz von Giftgas zurückschreckte. Zehntausende retteten sich damals in Nachbarstaaten oder -regionen. Einer von ihnen war der Pfarrer Emanuel Youkhana. Er kam schließlich nach Deutschland und gründete das Hilfswerk CAPNI. Heute unterstützt die Organisation die neuen Flüchtlinge. 'Aber diesmal ist es anders, diesmal sind es mehr, diesmal werden sie länger bleiben', sagt Youkhana."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.07.2015

"IS breitet sich nach Ägypten aus"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/der-is-dehnt-sich-nach-aegypten-aus-13710547.html

Die Strategie des ägyptischen Präsidenten al Sisi zur Bekämpfung radikalislamischer Gruppen sei gescheitert, schreibt Markus Bickel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Schon der Anschlag auf den höchsten Justizvertreter Ende Juni hatte die Risse aufgezeigt, die angesichts des nicht zu stoppenden Vormarschs der militanten Islamisten zwischen den zentralen ägyptischen Machtblöcken aufgebrochen sind. Bei der Trauerfeier für Barakat mahnte Sisi in einer wütenden Rede die Justiz zu schnelleren Verfahren und legte kurz darauf ein Antiterrorgesetz vor, das Richter und Staatsanwälte mit stärkeren Befugnissen ausstattet. Beim Putsch gegen Mursi vor zwei Jahren war die Justiz – neben Polizei und Armee – noch eine der entscheidenden Stützen Sisis gewesen; nun sieht er sich von den Gerichten im Stich gelassen. Dass ein Polizist nur kurz nach dem Anschlag vor einem Gerichtsgebäude Schüsse auf einen Rechtsanwalt abgab, ist ein weiteres Indiz für die Nervosität, die die herrschende Klasse erfasst hat."

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Salon.com vom 19.07.2015

"Stories from a revolution: The beauty of leaderless Tahrir Square"

http://www.salon.com/2015/07/19/stories_from_a_revolution_the_beauty_of_leaderless_tahrir_square/

Wendell Steavenson stellt in diesem Auszug aus ihrem neuen Buch "Circling the Square: Stories From the Egyptian Revolution" fest, dass der Mangel an Führung sowohl zum Erfolg als auch zum letztlichen Scheitern der revolutionären Tahrir-Bewegung in Ägypten geführt habe. "The lack of leadership was the Egyptian revolution’s strength - until Mubarak fell. Then no one knew what to do next."

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The Spectator vom 18.07.2015

"Isis or al-Qa’eda? The Arab states have chosen the devil they know"

http://www.spectator.co.uk/features/9584112/al-qaeda-has-become-the-middle-easts-moderate-option/

Angesichts der Bedrohung durch den Islamischen Staat haben sich viele arabische Staaten Ahmed Rashid zufolge entschlossen, in Syrien die Al-Qaida zu unterstützen. Der Westen sei derzeit nicht in der Lage, eine alternative Strategie anzubieten. "The West offers no decent alternative plan. Its policy on the Middle East has been riven by contradictions, and characterised by a lack of commitment and a state of denial. So it’s the Middle Eastern states that have started calling the shots (as arguably they must do) and it’s they who have chosen al-Qa’eda as their new ally. Turkey, Saudi Arabia, Qatar and the Gulf Emirates are supporting al-Qa’eda with arms, money and a strategic dialogue."

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