30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

suche-links1 .. 149 150 151 .. 513suche-rechts

Blätter für deutsche und internationale Politik vom 16.01.2016

"Syrien: Das mörderische Patt"

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/dezember/syrien-das-moerderische-patt

Patrick Cockburn erläutert ausführlich die machtpolitische Gemengelage im Syrienkonflikt. "In Syrien und im Irak ändern sich derzeit die militärischen Kräfteverhältnisse. Die russischen Luftschläge, die seit Ende September erfolgen, stärken die noch vor kurzem erschöpft wirkende, auf dem Rückzug befindliche syrische Armee und heben ihre Kampfmoral. Mit der russischen Luftunterstützung konnte die Armee jüngst in Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, und in seiner Umgebung in die Offensive kommen. Gleichzeitig versucht sie in der Provinz Idlib verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Wie es heißt, übermitteln Kommandeure syrischer Bodentruppen der russischen Luftwaffe tagtäglich die Koordinaten von 400 bis 800 möglichen Zielen, von denen allerdings nur einige wenige unmittelbar darauf angegriffen werden. Die Aussichten auf einen Sturz der Regierung Baschar al-Assads – der ohnehin nie so nahe bevorstand, wie viele behaupteten – schwinden dahin, was aber durchaus nicht heißt, dass er siegen wird.

Mehr lesen


Deutschlandfunk vom 16.01.2016

"Rückzugsort der Terrormiliz IS"

http://www.deutschlandfunk.de/libyen-rueckzugsort-der-terrormiliz-is.799.de.html?dram:article_id=342660

Mit Hilfe von Anhängern des ehemaligen libyschen Diktators Gaddafi scheint die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Libyen an Boden zu gewinnen, berichtet der Deutschlandfunk. "Selbst aus dem All sind die Rauchwolken zu sehen, die von brennenden Erdöllagern in Libyen aufsteigen, in Brand geschossen von der Terrormiliz IS. Sie gerät in Syrien und im Irak militärisch unter Druck, gewinnt in Libyen täglich an Boden und drangsaliert jetzt auch dort das Volk - offenbar mit Hilfe von Anhängern des gestürzten Diktators Gaddafi."

Mehr lesen


Zenith vom 15.01.2016

"Das Jemen-Fiasko"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/das-jemen-fiasko-004470/

Manuel Störmer macht sich für die Orientzeitschrift Zenith auf die Suche nach den "Ursachen und Wirkmechanismen des Jemenkrieges". "Der Intervention im Jemen liegen dieselben Fehler zugrunde, die die Grundfesten Saudi-Arabiens erschüttern, aber auch die anderen Golf-Monarchien gefährden: Allen voran eine gefährlich undifferenzierte Sicht auf schiitische Gruppierungen."

Mehr lesen


Süddeutsche Zeitung vom 15.01.2016

"Hunger"

http://www.sueddeutsche.de/politik/kolumne-hunger-1.2819602

Die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke schreibt in der Süddeutschen Zeitung über den Hunger in den belagerten syrischen Städten und kritisiert eine fehlende Strategie der internationalen Allianz wie auch Russlands hinsichtlich einer Hilfe für die Opfer. "Während die internationale Allianz und Russland nur darin einig zu sein scheinen, dass sie Bombardements für ein taugliches Instrument der Terror-Bekämpfung halten, so gibt es für die verzweifelte Zivilbevölkerung und jene, die ihr helfen wollen, offensichtlich keine Strategie. Wenn das elende Verrecken in den umlagerten Gebieten enden soll, braucht es mindestens humanitäre Korridore, über die Lebensmittel und medizinische Versorgung gewährleistet werden können. Von einer Flugverbotszone, die die grausamen Fassbomben-Angriffe verhindern würde, ganz zu schweigen. Es ist kein Zufall, dass heute nur im kurdischen Nord-Irak eine lebendige Zivilgesellschaft und halbwegs stabile und demokratische Institutionen existieren - das ist letztlich das Ergebnis der Flugverbotszone, die die Kurden vor den Angriffen Saddam Husseins schützte. Die Erbitterung der Menschen in Syrien jedenfalls ist längst in ihre letzte Muskelschicht gekrochen."

Mehr lesen


Al-Monitor vom 14.01.2016

"It’s official: Sunnis joining Iraq's Popular Mobilization Units"

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2016/01/iraq-sunnis-join-shiite-popular-mobilization-forces.htm
l#ixzz3xJjk1paB

Im Irak hätten sich 40.000 Sunniten bereit erklärt, als Freiwillige in Einheiten der bisher vorwiegend schiitischen Popular Mobilization Forces gegen den "Islamischen Staat" zu kämpfen, berichtet Mustafa Saadoun. "Security expert Hisham al-Hashemi told Al-Monitor, 'The presence of Sunni fighters within the Popular Mobilization Units ranks is a prelude to the establishment of a national military movement — which may be the National Guard — especially in light of the positive relationship between Shiite and Sunni fighters within the Popular Mobilization, as they are fighting side by side to liberate Sunni towns.' The 40,000 Sunni fighters will be concentrated in the provinces of Anbar, Salahuddin and Ninevah, where they will be joined by 10,000 more at a later stage, he said."

Mehr lesen


OilPrice.com vom 14.01.2016

"Saudi Arabia: A Weak Kingdom On Its Knees?"

http://oilprice.com/Energy/Energy-General/Saudi-Arabia-A-Weak-Kingdom-On-Its-Knees.html

Das gegenwärtige Auftreten Saudi-Arabiens sei auf mehrere Entwicklungen zurückzuführen, die das Königreich langfristig zu schwächen drohen, schreibt Tom Kool. Ein offener Krieg mit dem Iran bleibe trotzdem unwahrscheinlich. "1. Saudi Arabia losing its leadership in the OPEC (...) 2. Burning through reserves—fast (...) By the most optimistic opinion, Saudi Arabia can survive low oil prices only for four years. 3. Iran has assumed a very significant leadership role among Shia Arabs (...) 4. Saudi Arabia cannot defeat Iran in a direct war (...) 5. Saudi Arabia knows it won't have U.S. support for a direct war with Iran (...) At the end of the day, Saudi Arabia has overextended itself, and overestimated its prowess and it does not have the clout that it once had to be able to do this effectively. If you're wondering whether there will be an all-out war between Saudi Arabia and Iran, it's unlikely. At this point, the Saudis are likely to continue the proxy war and hope that the Iranians do something foolish to upset the nuclear deal with the West. Until then, Saudi Arabia will make a lot of noise and attempt subversive activities, but nothing more."

Mehr lesen


bento vom 14.01.2016

"Tunesische Bloggerin: 'Uns ist die Sache entglitten'"

http://www.bento.de/politik/fuenf-jahre-arabischer-fruehling-tunesiche-bloggerin-erklaert-was-sich-veraen
dert-hat-255186/#refsponi

Auf bento.de berichtet die tunesische Bloggerin Lina Ben Mhenni über ihre Erfahrungen während und nach dem Ausbruch des Arabischen Frühlings, der in ihrem Heimatland seinen Anfang genommen hatte. "Mit der Entmachtung des Diktators Zine el-Abidine Ben Ali im Januar 2011 war ein Traum für mich wahr geworden. Die fünf Jahre danach sind wie ein Wimpernschlag vergangen – sie waren voller Emotionen, Ereignisse und Veränderungen. Die tunesische Bürgerbewegung ist für mich heute präsenter den je."

Mehr lesen


Fountainink Ink vom 13.01.2016

"Gulf countries played a role in the Syrian uprising"

http://series.fountainink.in/gulf-countries-role-uprising/

Der indische Diplomat V. P. Haran, der die Entwicklung in Syrien zwischen 2009 und 2012 als Botschafter seines Landes mitverfolgte, hat in diesem Interview des indischen Magazins Fountain Ink den arabischen Golfstaaten eine erhebliche Mitverantwortung für den Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien zugewiesen. Die Ablehnung der Assad-Regierung durch Teile der Bevölkerung sei zu dieser Zeit in vielen Medien übertrieben dargestellt worden. "Bashar al-Assad was a popular leader and this is partly why he is still in power. There is no adequate internal opposition and a lot of the problems in Syria have been created by foreign sources that are trying to get rid of an inconvenient regime. (...) Also this is not just a Sunni-Shia fight. Look at the numbers. There are over 50 per cent Sunni Muslims in Syria and there are Kurds, Druze, Maronites, Assyrians, Alawites and others who make the remainder. Bashar al-Assad has the full support of the minorities and even a large percentage of the Sunni Muslims support him."

Mehr lesen


Carnegie Endowment for International Peace vom 13.01.2016

"An Unhappy Marriage: Civil-Military Relations in Post-Saddam Iraq"

http://carnegieendowment.org/2016/01/13/unhappy-marriage-civil-military-relations-in-post-saddam-iraq/im0
0

Florence Gaub untersucht in diesem Bericht für das Carnegie Middle East Center, welchen Einfluss die Beziehungen zwischen der zivilen und der militärischen Führung im Irak auf die demokratische Transition des Landes haben. Die fast kampflose Flucht irakischer Truppen vor der Einnahme der Stadt Mosul durch den "Islamischen Staat" habe zu Reformen geführt, die seitdem von Premierminister Haider al-Abadi weitergeführt worden seien. "Upon assuming the post of prime minister in September 2014, Haider al-Abadi initiated further reforms. These included decentralizing governmental structures, combating corruption, abolishing the multiple posts of vice president, and declaring an end to political sectarianism. If implemented, these reforms will go a long way to improving civil-military relations in Iraq. An empowered parliament and Defense Ministry could ensure that the armed forces are brought under civilian control. Ending the sectarian and partisan quotas would also enhance professionalism in the military. Most importantly, reforms might not only rehabilitate the image of the new, new Iraqi army but also repair how Iraqis relate to their state as a whole."

Mehr lesen


Eurasia Review vom 13.01.2016

"Morocco And The Arab Spring: A Crisis Averted?"

http://www.eurasiareview.com/13012016-morocco-and-the-arab-spring-a-crisis-averted-analysis/

Malik Ibrahim erläutert, wie das Königreich Marokko in den Jahren des Arabischen Frühlings auf Proteste der eigenen Bevölkerung reagiert und damit eine politische "Implosion" verhindert habe. Viele der von König Mohammed versprochenen Reformen seien zwar bis heute nicht umgesetzt worden, aktuell fürchte die Bevölkerung allerdings vor allem Instabilität und Gewalt wie in anderen Ländern der Region. "Nearly five years after those demonstrations, neither the palace nor the elected government have pushed forward with a fundamental restructuring of the balance of power within the state. While greater commitments to human rights norms and official accountability were made, activists point out they have yet to be put into practice. Nevertheless, Morocco’s limited steps forward are a far cry from the implosion of other states in the region, and today’s Moroccan public may well fear instability and violence abroad far more than at home."

Mehr lesen


Middle East Online vom 13.01.2016

"Tunisia has turned into key exporter of jihadists"

http://www.middle-east-online.com/english/?id=74677

Tunesien habe sich zu einem "strategischen Hinterland" und einer wichtigen Rekrutierungsbasis für Dschihadisten verwandelt, schreibt Middle East Online. Experten machen dafür das autoritäre Erbe des gestürzten Regimes von Zine El Abidine Ben Ali und die porösen Staatsgrenzen verantwortlich. "The Carnegie report – 'Market for Jihad: radicalisation in Tunisia' - said the fall of Ben Ali's regime 'created a vacuum that allowed radical groups to preach their ideas and recruit new members'. (...) Five years since his overthrow, Tunisia is 'paying the price of Ben Ali's mistaken policies towards religion,' said a senior security official who declined to be named. (...) In a report dedicated to Tunisia's 'porous borders', the International Crisis Group think-tank drew a correlation between the rise of jihadism and contraband across the frontiers with Algeria and Libya. Smuggling operations have long served as an informal economy in Tunisia, providing a livelihood for many people in poor regions, even before Ben Ali. But with conflict raging across the border in Libya, the frontier has also served as a gateway for jihadists and weapons."

Mehr lesen


Tageszeitung vom 13.01.2016

"Selbst der IS schaut zu"

http://www.taz.de/!5264976/

Yasmina al-Gannabi im Gespräch mit dem irakischen Journalisten Ahmed Albasheer, der seinen Job als Fernsehjournalist an den Nagel gehängt hat, um eine eigene Youtube-Comedy-Show aufzuziehen und das offenbar erfolgreich. "Meine Absicht war und ist es weiterhin, den Politikern die Stimme des Volkes nahe zu bringen. Im Irak gibt es keine freien Medien. Als ich jedoch gemerkt habe, dass das Volk den Politikern im Land egal ist, habe ich nach einem anderen Weg gesucht, um sie unter Druck zu setzen und Veränderungen zu schaffen."

Mehr lesen


The New Yorker vom 13.01.2016

"The Front Lines - On the border of ISIS territory, Iraqi civilians fight for their survival."

http://www.newyorker.com/magazine/2016/01/18/the-front-lines

Luke Mogelson hat eine kurdische Peschmerga-Einheit im Norden Iraks besucht und berichtet in seiner Reportage über die aktuelle Pattsituation im Kampf gegen den "Islamischen Staat" nahe der beiden Städte Sindschar und Mosul. Dabei macht er auch auf die Rivalität zwischen den Peschmerga und den kurdischen Milizen der PKK aufmerksam. "The peshmerga are not the only Kurdish force fighting ISIS in Iraq. For nearly a year before the peshmerga operation in Sinjar, a rival faction had been battling ISIS largely independently in the town. The fighters belonged to the Kurdistan Workers Party, or P.K.K., which Barzani refuses to recognize. (...) After the peshmerga abandoned Sinjar, in 2014, the P.K.K. opened a corridor from the mountains into Kurdish-controlled Syria, enabling thousands of Yazidis to escape. Many of these refugees were subsequently armed and organized into militias, which returned to Sinjar, under the supervision of P.K.K. guerrillas, to confront ISIS in their home town."

Mehr lesen


Spiegel Online vom 13.01.2016

"Terror in Istanbul: Türkischer Geheimdienst warnte Polizei vor Anschlag"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-tuerkischer-geheimdienst-warnte-polizei-vor-anschlag-a-107
1742.html

Der türkische Geheimdienst hat offenbar die Polizei vor dem Anschlag von Istanbul zweimal gewarnt, dass so etwas geplant sei, berichtet Spiegel Online. "Doch wer steckt hinter der Attacke von Istanbul? Fahnder suchen nach 19 verdächtigen Frauen und Männern aus Syrien."

Mehr lesen


Spiegel Online vom 13.01.2016

"Anschlag in Istanbul: Zehn Opfer sind Deutsche"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-neun-deutsche-ein-norweger-ein-peruaner-getoetet-a-1071798
.html

Nach Aussage von Bundesinnenminister De Maizière sei der Anschlag in Istanbul nicht gezielt gegen Deutsche gerichtet gewesen, berichtet Spiegel Online. "Der Bundesinnenminister sagte, es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war. Er bat alle deutschen Touristen in der Türkei, ihren Urlaub fortzusetzen. 'Ich sehe keinen Grund, von Reisen in die Türkei abzusehen', sagte de Maiziere. Allerdings müssten die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden."

Mehr lesen


suche-links1 .. 149 150 151 .. 513suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

16 Autor*innen aus Krisengebieten wünschen sich für ihre Zukunft weiterschreiben zu können. In di...

Sicherheitspolitik verstehen

Sicherheitspolitik verstehen

Wie sieht eine zeitgemäße Sicherheitspolitik angesichts einer zunehmend komplexer werdenden und st...

Am Hindukusch – und weiter?

Am Hindukusch – und weiter?

Ende 2014 zogen die letzten deutschen ISAF-Truppen aus Afghanistan ab. Dieser Band zieht Bilanz, fra...

Zum Shop