US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Al-Monitor vom 21.12.2015

"How to help Libya … before it’s too late"

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/12/libya-danger-isis-control-syria-iraq.html

Der libysche Journalist Mustafa Fetouri empfiehlt der internationalen Gemeinschaft ein schnelles Handeln, bevor der "Islamische Staat" in Libyen militärisch nicht mehr besiegt werden könne. "The anti-IS coalition in Syria and Iraq should move quickly and help Libya before it is too late and it finds itself in a similar scenario there. Its assistance could take different forms. First, pressure should be applied to the two rival governments to accept the UN-proposed unity government as quickly as possible. It is unlikely IS can be defeated with air power alone, as evidenced in Syria and Iraq, so a unified government is necessary to undertake operations on the ground. Second, the UN should lift the arms embargo imposed on Libya since the 2011 war. This would allow a new government to acquire the military hardware it needs to mount a serious fight against all terror groups in the country, including Ansar al-Sharia in Benghazi. Third, Turkey and Qatar should stop interfering in Libyan internal affairs. Libya’s internationally recognized government has accused both countries of supplying arms to Islamists in the western part of the country."

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Zeit Online vom 21.12.2015

"So wird es keinen Frieden geben"

http://www.deutschlandfunk.de/militaeroperation-in-der-tuerkei-so-wird-es-keinen-frieden.720.de.html?dram
:article_id=340520

Thomas Bormann fordert angesichts der türkischen Militäroperation gegen die kurdische PKK eine Reaktion aus Berlin und Brüssel. "Die Kurden im Südosten der Türkei fühlen sich hilflos: angegriffen von der eigenen Regierung und im Stich gelassen vom Rest der Welt. 'Wo ist Europa?', fragen sie mit Recht. Denn solange sich kein Politiker in Brüssel oder Berlin traut, mahnende Worte an die türkische Regierung zu richten oder besser noch - Beobachter und Vermittler ins Kampfgebiet zu schicken, so lange wird sich Erdogan ermutigt fühlen, seinen Kampf mit aller Gewalt fortzusetzen. Dann aber wird sich die Spirale der Gewalt immer schneller drehen und Woche für Woche werden Dutzende Menschen sterben im Südosten der Türkei."

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BBC vom 19.12.2015

"Is Saudi Arabia to blame for Islamic State?"

http://www.bbc.com/news/world-middle-east-35101612

Die BBC hat fünf Experten gefragt, ob Saudi-Arabien für den Aufstieg des "Islamischen Staates" verantwortlich gemacht werden könne. Bernard Haykel von der Princeton University weist dabei auf die bekannten Parallelen der IS-Ideologie zum saudi-arabischen Wahhabismus hin. Das frühere Al-Qaida-Mitglied Aimen Dean meint dagegen, dass der in Saudi-Arabien praktizierte Salafismus oft missverstanden werde. "The traditional Salafism practised mainly in Saudi Arabia and especially by the religious establishment might not have a favourable view of other strands of Islam, but is nonetheless very active in combating political violence because it believes in the sanctity of governance. It is better to put law and order and stability above the pursuit of justice and political ideals. (...) The religious establishment in Saudi Arabia hasn't actually done anything in the form of discriminating violently against other forms of Islam. (...) How many Saudi security forces died in the fight against al-Qaeda and ISIS? How many ISIS and al-Qaeda prisoners are in the prisons of Saudi Arabia? This year alone 1,850 ISIS suspects have been arrested in Saudi Arabia. (...) Just the simple expression of sympathy [for ISIS] could land you in prison in Saudi Arabia. (...) Saudi jails are filled with radical Islamists, yet across the Gulf Iranian jails are filled with liberals and human rights campaigners. Who is the moderate and who is the hard-liner?"

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.12.2015

"Türkei will Truppen aus Irak abziehen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/nach-obamas-forderung-tuerkei-will-truppen-aus-ira
k-abziehen-13975998.html

Nach einem Telefonat zwischen dem türkischen Staatschef Erdogan und US-Präsident Obama hat die Türkei angekündigt, ihre Truppen aus dem Nordirak abzuziehen. "Nach Angaben des Weißen Hauses vereinbarten Obama und Erdogan 'diplomatische Bemühungen', um den Kampf gegen die IS-Miliz zwischen den Vereinigten Staaten, der Türkei und dem Irak besser zu koordinieren. Bei dem Telefonat sei es auch um die amerikanisch-türkische Zusammenarbeit beim Kampf gegen die Dschihadisten in Syrien gegangen."

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Al-Monitor vom 18.12.2015

"Will Turkey end up stuck between Kurds, Russia?"

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/12/turkey-syria-russia-kurdish-war-gives-putin-a-card.html

Ankara riskiere mit dem Konfrontationskurs gegenüber Moskau, dass sich die Russen offen an die Seite der Kurden stellen, meint der türkische Kolumnist Kadri Gursel. "An old Turkish proverb says, 'You can’t carry two watermelons under one arm,' meaning that two big tasks should not be tackled at the same time. These days, the Ankara regime seems to be attempting exactly that. At home, it is waging a war on the Kurdistan Workers Party (PKK), and regionally, it is sliding into a cold war with Russia that carries the risk of heated confrontation. As a natural outcome, these two wars could draw Russia and the PKK together, creating a tough challenge for Turkey."

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Spiegel Online vom 17.12.2015

"Saudi-Arabiens Anti-Terror-Allianz: Überrumpelte Partner erfuhren von ihrer Teilnahme aus den Medien"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-pakistan-malaysia-und-libanon-ueberrascht-von-anti-te
rror-allianz-a-1068243.html

Weder Pakistan, noch Malaysia, noch der Libanon seien vor der Ankündigung einer neuen Militärkoalition durch den saudischen Verteidigungsminister Salman bin Mohammed über ihre angebliche Teilnahme informiert worden, berichtet Spiegel Online. "Auch Libanons Regierung wurde von der Ankündigung aus Riad kalt erwischt. 'Das Außenministerium hat weder ein Schreiben noch einen Telefonanruf bezüglich der Gründung dieser Allianz erhalten', hieß es aus Beirut. Trotzdem wird Libanon als Gründungsmitglied aufgeführt. Nun streitet die Regierung darüber, wie sie weiter vorgehen soll. Der sunnitische Ministerpräsident Tammam Salam begrüßte die Bildung der Koalition, schiitische und christliche Regierungsvertreter lehnten die Beteiligung an der Allianz ab, weil sie neben Saudi-Arabien fast ausschließlich von sunnitischen Staaten getragen wird."

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Deutsche Welle vom 16.12.2015

"Schwacher Staat, starke Dschihadisten"

http://www.dw.com/de/schwacher-staat-starke-dschihadisten/a-18923335

Je länger eine Einigung der Konfliktparteien in Libyen auf sich warten lasse, desto gefährlicher werde die Lage im Land, warnt Kersten Knipp. "Die Unterzeichnung des Friedensabkommens für Libyen ist verschoben worden - symptomatisch für die politischen Schwierigkeiten. Dabei ist eine Einigung dringend nötig, damit der IS das Machtvakuum nicht füllt."

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Cicero vom 16.12.2015

"Tunesien erstickt am Terror"

http://www.cicero.de/weltbuehne/fuenf-jahre-arabischer-fruehling-tunesien-erstickt-am-terror/60253

Elisabeth Lehmann berichtet fünf Jahre nach dem Beginn des "Arabischen Frühlings" über eine wachsende Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher in Tunesien. "Die tunesischen Behörden versuchen Stärke zu beweisen – und sind im Grunde vollkommen machtlos. Seit März herrscht fast durchgehend der Ausnahmezustand in dem kleinen Land. Nach dem Anschlag im November wurde eine Ausgangssperre für die Abende verhängt. Moscheen, die nicht unter Regierungskontrolle stehen, werden geschlossen, genauso wie die Grenze zu Libyen."

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Neue Zürcher Zeitung vom 16.12.2015

"Der Kampf für Syriens Kulturerbe"

http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_architektur/der-kampf-fuer-syriens-kulturerbe-ld.3676

Monika Bolliger berichtet aus Damaskus über die "verzweifelte Mission" des syrischen Archäologen Maamun Abdulkarim, der syrisches Kulturgut vor der Zerstörung im Bürgerkrieg schützen wolle. "'Regierungen kommen und gehen. Unser Kulturerbe ist viel älter. Einmal zerstörte Stätten sind für immer weg – das ist ein Verlust für die kommenden Generationen und die ganze Menschheit', sagt er. Es bricht ihm das Herz, zusehen zu müssen, wie Syriens historisches Erbe dem Krieg zum Opfer fällt. Tatenlos will er das nicht tun. Deshalb hat der Archäologieprofessor 2012 freiwillig das Amt des Direktors der syrischen Antikenbehörde übernommen – temporär, wie er betont. Ein Regierungsgehalt habe er nicht akzeptiert. Der Archäologe wünscht sich sehnlichst, dass der Krieg ein Ende nimmt und er sich wieder seiner Forschung zuwenden kann."

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Guardian vom 16.12.2015

"New evidence supports claims about Syrian state detention deaths"

http://www.theguardian.com/world/2015/dec/16/7000-syrians-died-state-detention-tortured-executed-caesar-p
hotographs

Human Rights Watch hat konkrete Belege für den Tod von 19 Gefangenen des Assad-Regimes in Syrien vorgelegt, die den Vorwurf stützen, dass das Regime in den letzten Jahren bis zu 7.000 Menschen entführt, gefoltert und getötet habe. "A leading rights group has released new evidence that up to 7,000 Syrians who died in state detention centres were tortured, mistreated, or executed and insisted that holding officials to account should be central to peace efforts. Human Rights Watch has identified 19 victims from a mass collection of photographs known as the Caesar files, which were released by a military defector who chronicled deaths in Syrian regime custody for more than two years. Details of the deaths shed new light on the conditions endured by detainees in at least five government-run detention centres, which are thought to have held at least 117,000 people since anti-regime protests broke out in March 2011."

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The Independent vom 15.12.2015

"Why it's time to grant Isis diplomatic recognition"

http://www.independent.co.uk/voices/why-we-should-grant-isis-diplomatic-recognition-a6773761.html

Vadim Nikitim glaubt, dass der IS international als souveräner Staat diplomatisch anerkannt werden sollte. Die frühe Geschichte der Sowjetunion zeige, dass "Pariastaaten" mit dieser Taktik zu einem moderateren Verhalten gebracht werden könnten. "Shunned by the international community, the Bolsheviks acted in much the same way as Isis do now. (...) Britain finally established diplomatic relations in 1924; nearly a decade passed before the US and most of the rest of the world followed suit. Widespread diplomatic recognition of the USSR did little to quell the internal excesses of the regime. But it did correspond to a shift in Soviet foreign policy from ideological zealotry to greater pragmatism and accommodation with its neighbours. (...) Only by accepting reality and extending diplomatic recognition to Isis can the West hope to gain a credible means to moderate and constrain its further advance."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.12.2015

"Kein Sieg für niemanden"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/krieg-gegen-is-in-syrien-nach-terror-in-paris-1396
4377.html

In Syrien fänden gegenwärtig zwei Kriege gleichzeitig statt, schreibt Rainer Hermann angesichts der komplizierten Gemengelage von Akteuren im syrischen Bürgerkrieg. "In Syrien überlappen sich zwei Kriege, und beide weiten sich aus. Im älteren stehen sich das Regime in Damaskus und die Opposition gegenüber. In diesem Konflikt greifen seit Herbst Russland und Iran verstärkt zugunsten des Regimes ein. Im zweiten, jüngeren, bekämpft eine Allianz aus 64 Staaten unter amerikanischer Führung die Terrormiliz 'Islamischer Staat' (IS), die auf Kosten der Opposition und des Regimes Territorium hinzugewonnen hat. Auch dieser Konflikt weitet sich aus. Seit den Terroranschlägen vom 13. November in Paris greifen zusätzlich zu den amerikanischen auch französische und britische Kampfflugzeuge Stellungen des IS an. Vielleicht beteiligt sich künftig gar ein islamisches Bündnis unter saudischer Führung."

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Zeit Online vom 14.12.2015

"Das stille Sterben im Mittelmeer"

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-12/mittelmeer-tote-frontex-fluechtlinge

Noch immer sterben Menschen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer. In den Medien sei davon allerdings mittlerweile nur noch wenig zu lesen, stellen Paul Blickle, Philip Faigle und Julian Stahnke fest. "Auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien sind in diesem Jahr bisher 2738 Menschen ertrunken – deutlich mehr als im Vorjahr. Die zentrale Mittelmeerroute bleibt in diesem Jahr die gefährlichste von allen', sagt Charles Heller, Forscher am Goldsmiths College in London und einer der Gründer der Organisation Watch the Med, die sich für die Bootsflüchtlinge im Mittelmeer engagiert. 'Das wird gerade komplett vergessen, weil die Medien sich vor allem auf die Balkanflüchtlinge fokussieren.'"

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Spiegel Online vom 14.12.2015

"Warnung aus Frankreich: IS-Miliz rückt auf Ölfelder in Libyen vor"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-rueckt-auf-oelfelder-in-libyen-vor-a-1067708.html

Von den Küstengebieten Libyens aus dringt die Terrormiliz "Islamischer Staat" Berichten zufolge offenbar ins Landesinnere vor, um wichtige Ölquellen unter ihre Kontrolle zu bringen. "Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte am Montag dem Radiosender RTL, bisher sei die IS-Organisation in Sirte an der Mittelmeerküste angesiedelt, wo sie einen Streifen von 250 Kilometern Länge kontrolliere. 'Aber sie fangen an, ins Landesinnere vorzudringen und versuchen, sich Zugang zu Ölquellen und Ölreserven zu verschaffen.' Frankreich warnt seit einigen Wochen vor einem wachsenden Einfluss des IS in Libyen und flog in der vergangenen Woche Aufklärungsflüge über dem Land."

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Blätter für deutsche und internationale Politik vom 14.12.2015

"Syrien: Das mörderische Patt"

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/dezember/syrien-das-moerderische-patt

Patrick Cockburn versucht, die machtpolitischen Verstrickungen im syrischen Bürgerkrieg zu entknoten. "Großmächterivalität erklärt nur eine der Konfrontationen, die in Syrien stattfinden, und die Fixierung auf Russlands Eingreifen lenkt von anderen wichtigen Entwicklungen ab. So hat sich das regionale Ringen zwischen Schiiten und Sunniten in den letzten Wochen intensiviert, ohne dass die Außenwelt dies sonderlich beachtet hätte. Für die schiitischen Staaten im gesamten Mittleren Osten gab es nie ernsthafte Zweifel daran, dass sie sich mit den von Saudi-Arabien angeführten sunnitischen Staaten und deren Verbündeten in Syrien und im Irak in einem Kampf auf Leben und Tod befinden. Führende Schiiten weisen die in Washington beliebte Vorstellung zurück, dass es eine zahlenmäßig relevante, gemäßigte und nicht sektiererische sunnitische Opposition gebe, die zu einer Machtteilung in Damaskus und Bagdad bereit sei. Sie halten das für bloße Propaganda, die von Saudi-Arabien und Katar unterstützte Medien verbreiten."

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