US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Arab Youth Survey vom 22.04.2015

"Arab Youth Survey - Top 10 Findings"

http://www.arabyouthsurvey.com/en/findings/

Im Arab Youth Survey 2015 sind 3.500 arabische Jugendliche in 16 Ländern zu ihren Hoffnungen und Befürchtungen befragt worden. Die Aussichten einer Demokratisierung der eigenen Länder werden von vielen Befragten demzufolge wieder pessimistischer eingeschätzt. "Confidence that the Arab Spring would bring positive change across the region is declining. In 2015, just 38 per cent agree that the Arab world is better off following the Arab Spring, compared to 72 per cent in 2012. As a result, Arab youth are uncertain about whether democracy could ever work in the Middle East with 39 per cent agreeing with the statement 'democracy will never work in the region,' 36 per cent think it will work while the remaining 25 per cent are unsure."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.04.2015

"Früherer Präsident Mursi zu 20 Jahren Haft verurteilt"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/aegyptens-ex-praesident-mohammed-mursi-muss-ins-gefaeng
nis-13550017.html

Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über das erste Urteil gegen Ex-Präsident Muhammad Mursi seit dessen Entmachtung 2013. "Ein Gericht in Kairo hat am Dienstag den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi zu 20 Jahren Gefängnis wegen Totschlags und versuchten Totschlags verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem islamistischen Politiker vorgeworfen, für den Tod von Demonstranten im Dezember 2012 vor dem Präsidentenpalast verantwortlich zu sein. Das Gericht sah dafür die Anklage des Mordes nicht für erwiesen an. Für diesen Tatbestand hätte Mursi die Todesstrafe gedroht."

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Al Arabiya vom 21.04.2015

"Egypt’s Mursi sentenced to 20 years in prison"

http://english.alarabiya.net/en/News/middle-east/2015/04/21/Egypt-s-Mursi-faces-death-penalty-in-first-ve
rdict.html

Ein ägyptisches Gericht hat den vom Militär gestürzten Präsidenten Mursi wegen dessen Verantwortung für die angebliche Verhaftung und Folter von Gefangenen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil in zwei weiteren Prozessen wird im Mai erwartet, Mursi könnte dort wegen Geheimnisverrats zum Tode verurteilt werden. "(...) the court acquitted Morsi - Egypt's first freely elected president - of murder charges that could have seen him sentenced to death over the killings of a journalist and two protesters during clashes outside a presidential palace in 2012. Mursi had been facing the prospect of a death penalty, which would have been a symbolic blow against his Muslim Brotherhood movement - target of a brutal government crackdown after then army chief and now president Abdel Fattah al-Sisi overthrew him on July 3, 2013."

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Zenith vom 20.04.2015

"Mit diesem Hass hatten wir nicht gerechnet"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/mit-diesem-hass-hatten-wir-nicht-gerechnet-004398/

Mirco Keilberth im Gespräch mit der libyschen Aktivistin Amina Megherbi über den Bürgerkrieg in Libyen. "Vier Jahre nach Beginn des Aufstands gegen Muammar al-Gaddafi herrscht in Libyen Bürgerkrieg. Die Aktivistin und ehemalige Abgeordnete Amina Megherbi erlebte hautnah mit, wie der demokratische Übergangsprozess vor einem Jahr scheiterte."

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Die Welt vom 20.04.2015

"Krieg der Stadtplaner"

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article139790125/Krieg-der-Stadtplaner.html

Aus unterschiedlichen Beweggründen machen sich sowohl die syrische Regierung als auch eine deutsche Initiative Gedanken um den Wiederaufbau der zu großen Teilen zerstörten syrischen Millionenstadt Aleppo, berichtet die Welt. "In Aleppo fallen noch Bomben, doch im Hintergrund wird schon um die Architektur der syrischen Metropole gekämpft. Während das Regime zerstörte Straßenzüge an Investoren verkaufen will, plant eine deutsche Initiative den Wiederaufbau der Altstadt".

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 19.04.2015

"Libanesischer Balanceakt am Abgrund"

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2015A37_wmm.pdf

Heiko Wimmen sieht im Libanon ein "rudimentäres Funktionieren der politischen Institutionen, vor allem aber eine vorläufige Stabilisierung der Sicherheitslage". Europa sei dazu aufgefordert, "den Dialog zwischen den libanesischen Parteien durch Vermittlung zu unterstützen und einem Übergreifen regionaler Spannungen entgegenzuwirken."

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Reuters vom 17.04.2015

"Locals worry about al Qaeda threat as tribesmen seize east Yemen"

http://uk.reuters.com/article/2015/04/17/yemen-security-idUKL5N0XE1BE20150417

Der Al-Qaida in Jemen sei es offenbar gelungen, den eskalierenden Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung und den schiitischen Huthi-Rebellen für eigene Zwecke auszunutzen, berichtet Mohammed Mukhashaf. "In recent days, troops appear to have abandoned much of the eastern province of Hadramawt, leaving it under control of a new group calling itself the Council of Sunni Scholars. The Council's armed tribesmen took charge of an airport and an oil facility in the province's seaside capital Mukalla on Thursday. (...) Local politicians say the Council, now effectively the de facto ruling authority in the province, is separate from al Qaeda but includes some figures associated with al Qaeda in the past. It negotiated with al Qaeda gunmen who appeared on the streets of Mukalla two weeks ago, and since then appears to have reached some kind of accommodation with them, although the nature of that relationship appears ambiguous. An official in the province told Reuters: 'A local committee (of tribesmen) was formed to administer Hadramawt, and this committee benefits al Qaeda.'"

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Global Voices vom 16.04.2015

"Kuwait, Bahrain and Saudi Arabia Silence Anti-War Voices on Yemen"

http://globalvoicesonline.org/2015/04/16/arab-gulf-countries-crackdown-on-anti-war-voices-has-a-long-hist
ory/

Mohamed Hassan berichtet, dass die Regierungen der arabischen Golfstaaten die Repression von Gegnern der Militärintervention in Jemen spürbar verstärkt hätten. "Kuwait and Bahrain have jailed activists for speaking up against the Saudi-led war on Yemen. This crackdown continues in the steps of a historic trend across the region to rein in opposition voices. (...) While the recent wave of crackdown on anti-war voices is alarming within the current situation, there appears to be a concerted effort to amplify the sound of war drums. From the single song 'Oh Welcome War' to the 'Decisive storm poet,' a new identity is being formed around the culture of war in the region. (...) What is more alarming is bringing religion into the equation, pitting the war as one between Sunni Muslims against Houthi 'apostates'."

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ARD vom 15.04.2015

"Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet"

https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE&app=desktop

Die SWR Tele-Akademie hat im April dieses Jahres einen Vortrag des Politik- und Islamwissenschaftlers Michael Lüders online gestellt, in dem dieser über die Auswirkungen westlicher Politik im Orient referiert. "Beginnend mit dem inszenierten Putsch gegen die Regierung von Mossadegh 1953 analysiert Michael Lüders die Folgen westlicher Politik in der arabisch-islamischen Welt".

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Carnegie Middle East Center vom 15.04.2015

"The Egyptian Armed Forces and the Remaking of an Economic Empire"

http://carnegie-mec.org/2015/04/15/egyptian-armed-forces-and-remaking-of-economic-empire/i736

Die innenpolitische und wirtschaftliche Machtposition des ägyptischen Militärs sei nach dem Sturz von zwei Präsidenten so stark wie nie, schreibt Shana Marshall in ihrer Analyse für das Carnegie Middle East Center. Dies verringere auch die Möglichkeit amerikanischer Einflussnahme. "The Egyptian military’s current dominance — buttressed by popular support and Gulf assistance — leaves U.S. policymakers with few meaningful options to pressure Cairo on human rights or political reform. Withholding military aid is less of a threat than it once was, as the $1.3 billion annual sum is dwarfed by the magnitude of Gulf assistance, which has exceeded $20 billion since 2013. (...) Nor would a large increase in military aid necessarily improve relations with Cairo, as the U.S. military assistance program has in fact been extremely costly to the Egyptian side."

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Tageszeitung vom 15.04.2015

"Abadi kämpft an vielen Fronten"

http://www.taz.de/Konflikt-im-Irak/!158196/

Der irakische Ministerpräsident Abadi treffe mit seinem Wunsch nach stärkerer militärischer US-Unterstützung im Kampf gegen den Islamischen Staat im Irak auf großen Widerstand, berichtet die Tageszeitung. "Einer der größten Widersacher von Abadi ist sein Vorgänger Nuri al-Maliki, der jetzt Vizepräsident ist. Maliki hat mit seinem antisunnitischen Kurs maßgeblich zum Aufstieg des IS beigetragen. Davon will er freilich nichts wissen, aus seiner Sicht sind die Sunniten verantwortlich, die er mit dem IS über einen Kamm schert. Gemeinsam mit seinen Anhängern torpediert er nach Kräften die Reformvorhaben von Abadi. So ist an ihrem Widerstand bisher auch die Verabschiedung eines Gesetzes gescheitert, das die Bewaffnung der Sunniten ermöglichen würde."

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Spiegel Online vom 15.04.2015

"Bericht aus dem Flüchtlingslager Jarmuk: 'Die Menschen essen Gras'"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jarmuk-in-damaskus-bericht-aus-dem-fluechtlingslager-a-1027977.html

Die palästinensisch-syrische Journalistin Riham Kousa berichtet über die Zustände in ihrer früheren Heimat, dem Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus. "Mehr als 170 Menschen sind in Jarmuk an Hunger und Unterernährung gestorben - aber noch immer weiß niemand, was oder wo das ist. Im Flüchtlingslager essen Menschen Gras; Jugendliche weinen; betteln, sie frei zu lassen, raus aus diesem Gefängnis, raus aus Jarmuk."

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Tageszeitung vom 14.04.2015

"Der Aufschrei bleibt aus"

http://www.taz.de/Reaktionen-auf-IS-Einmarsch-in-Jarmuk/!158101/

"Unter Palästinensern und den Regierungen der Region ist die Haltung zu Syrien gespalten", schreibt die Tageszeitung und wundert sich über die verhaltenen Reaktionen in der arabischen Welt auf die Vorgänge in Jarmuk. "Mag sein, dass nach Hama, Homs, Aleppo und vielen anderen Städten und Dörfern in Syrien Jarmuk nur ein weiterer Name auf einer langen Liste des Schreckens ist. Mag sein, dass die aufrüttelnden Bilder im Fernsehen fehlen aus einem Land, in dem ausländischen und syrischen Journalisten sowie Medienaktivisten Entführung, Folter oder Tod drohen. Doch das entschuldigt die verhaltenen Reaktionen im Fall Jarmuk nicht. Wo bleibt der Aufschrei?"

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ipg-journal vom 14.04.2015

"Mobilisierung mit dem Instrument der Angst"

http://www.ipg-journal.de/kolumne/artikel/mobilisierung-mit-dem-instrument-der-angst-875/

Daniel Gerlach über das Schicksal der im syrischen Yarmuk verbliebenen palästinensischen Bevölkerung, die zwischen dem Terror des Islamischen Staats und der Aushungerungspolitik des syrischen Regimes aufgerieben werde. "Früher einmal stand das Wort 'Yarmuk' für eine Sternstunde der islamischen Eroberungen: eine Schlacht zwischen militärisch Ebenbürtigen – den Byzantinern, ihren Hilfstruppen und den arabischen Muslimen. Letztere konnten den Kampf Anno Domini 636 für sich entscheiden: mit taktischem Geschick und natürlich Gottes Hilfe. Die Welt des 21. Jahrhunderts wird 'Yarmuk' als etwas anderes in Erinnerung behalten: als eine von Palästinensern bewohnte Banlieue im Süden von Damaskus, aber auch als ein Fanal der Niedertracht in diesem Syrienkrieg. Vom 'Islamischen Staat' terrorisiert und vom Regime ausgehundert – für diesen Dualismus der Erpressung, der nach vier Jahren Krieg in Syrien hinlänglich bekannt sein sollte, steht fortan das Wort 'Yarmuk'."

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TomDispatch vom 12.04.2015

"The Iranian Ascendancy Twelve Years Later, We Know the Winner in Iraq: Iran"

http://www.tomdispatch.com/blog/175980/tomgram%3A_peter_van_buren%2C_in_the_middle_east%2C_bet_on_a_winne
r_%28iran!%29/

Peter Van Buren hat keinen Zweifel daran, dass der Iran der große Gewinner der Umwälzungen im Nahen Osten seit der Irak-Invasion der USA sei. "Iran should send America a fruit basket to thank it for setting the stage so perfectly for its ascent. (...) Iran is well positioned to ascend. Geopolitically, alone in the region it is a nation that has existed more or less within its current borders for thousands of years. It is almost completely ethnically stable and religiously, culturally, and linguistically homogeneous, with its minorities comparatively under control. While still governed in large part by its clerics, Iran has seen evolving democratic electoral transitions at the secular level. Politically, history is on Iran's side. (...) Despite Iran's gains, the U.S. will still be the biggest kid on the block for years, possibly decades, to come. One hopes that America will not use that military and economic strength to lash out at the new regional power it inadvertently helped midwife."

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