US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

suche-links1 2 .. 41suche-rechts

The Conversation vom 12.06.2018

"Trump-Kim deal: why the two Koreas will probably never become one country again"

https://theconversation.com/trump-kim-deal-why-the-two-koreas-will-probably-never-become-one-country-agai
n-98040

Selbst im Fall einer erfolgreichen Umsetzung der Vereinbarungen Donald Trumps und Kim Jong-uns wäre eine Wiedervereinigung Nord- und Südkoreas nahezu ausgeschlossen, meint Niki J.P. Alsford. "Today’s younger Koreans have no memory of the 'unified' state, and more and more young people in South Korea seem content with the idea of two Koreas. After all, it’s perfectly normal for two countries to share historical heritage and linguistic background without thinking of themselves as a single 'divided nation'. This fits a global trend towards a world of more smaller countries, not new larger ones. (...) As the world order becomes more and more dominated by the relationship between two superpowers, North Korea may once again look play China off against its principal rival, as it did in the 1960s after the Sino-Soviet split. In so doing, Kim can reap the maximum benefit in terms of economic, political, and potentially military aid – all of which will in turn help him retain power even as North Korea grows and living conditions there improve."

Mehr lesen


Deutschlandfunk vom 12.06.2018

"Kim hat deutlich mehr erreicht als Trump"

http://www.deutschlandfunk.de/nordkorea-gipfel-kim-hat-deutlich-mehr-erreicht-als-trump.720.de.html?dram:
article_id=420234

Martin Ganslmeier zieht im Deutschlandfunk ein Fazit des Gipfels von Singapur: "Atmosphärisch lief es besser als erwartet. Inhaltlich hat Kim Jong Un allerdings deutlich mehr erreicht als Donald Trump."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.06.2018

"Herrn Kims Gespür für den Markt"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wie-kim-jong-un-nordkorea-modernisiert-15631905.html

Thomas Gutschker berichtet über neu entstandenen Möglichkeiten für private Unternehmer im nach außen noch immer stalinistisch geprägten Nordkorea. "Südkoreanische Ökonomen schätzen, dass der private Sektor im Norden inzwischen ein Drittel bis die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Heute profitieren vor allem Städter davon. Besonders jene zwei Millionen in Pjöngjang, die zum größten Teil im Dienst des Regimes stehen. Sie können in westlich anmutenden Geschäften chinesische Elektronik, Kühlschränke oder teure Handtaschen kaufen."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 11.06.2018

"Trumps 'große Sache'"

http://www.fr.de/politik/trump-trifft-kim-trumps-grosse-sache-a-1522207

Karl Doemens sieht nur ein Ziel, welches US-Präsident Donald Trumps verfolgt. Seine eigene Größe. "Trump inszeniert die Befriedung der kommunistischen Atommacht als One-Man-Show. Zweimal ist sein Außenminister Mike Pompeo in Pjöngjang gewesen. Aber im Grunde hängt alles vom persönlichen Showdown in Singapur ab: Mann gegen Mann. Ehrenwort für Ehrenwort. Wie im Kino. 'Ich glaube nicht, dass ich mich sehr vorbereiten muss', hat Trump ernsthaft gesagt: 'Es geht um die Grundhaltung. Es geht um die Bereitschaft, Dinge erledigen zu wollen.' Und auf die Frage, wie er feststellen wolle, ob Kim ihn hinters Licht führe, brüstete sich Trump mit seiner Intuition: 'Das weiß ich innerhalb der ersten Minute.'"

Mehr lesen


Spiegel Online vom 11.06.2018

"Worüber Trump und Kim sprechen - und worüber nicht"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-kim-jong-un-worueber-die-beiden-in-singapur-sprech
en-a-1211488.html

Vanessa Steinmetz konzentiert sich in ihrer Analyse auf Spiegel Online auf die unterschiedlichen Ziele, die die beiden Staatschefs bei ihrem Treffen in Singapur verfolgen. "Bei den Gesprächen in Singapur zwischen Trump und Kim wird es vor allem um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel gehen - wobei beide Seiten unterschiedliche Vorstellungen davon haben. Die US-Regierung fordert einen vollständigen und verifizierbaren Abbau, Nordkorea eine Reduzierung der militärischen Präsenz der Amerikaner in Südkorea sowie Sicherheitsgarantien. Einigen könnten sich beide Seiten immerhin auf einen Friedensvertrag für Korea. Die Menschenrechtslage in Nordkorea steht hingegen nicht auf der Agenda."

Mehr lesen


Süddeutsche Zeitung vom 11.06.2018

"Ein weltpolitisches Abenteuer"

http://www.sueddeutsche.de/politik/trump-kim-gipfel-chronik-1.4009739

Christoph Giesen, und Stefan Kornelius haben eine Chronologie des Gipfels zwischen Nordkorea und den USA zusammengestellt. "Die Geschichte der Annäherung zwischen den USA und Nordkorea lässt sich nicht wirklich schreiben, weil zu wenig bekannt ist über Motive und Absichten der wichtigsten Akteure, über geschickt gelenkte Manöver und Zufälligkeiten im Twitter-Zeitalter. Was bekannt ist, reicht freilich aus, um den Glauben an die Gesetze der diplomatischen Schwerkraft zu verlieren: Denn entweder hat hier ein außenpolitisch unbeleckter US-Präsident einen Coup gelandet, oder dieser Präsident wurde Opfer seines Größenwahns und verspielt gerade zentrale strategische Interessen seines Landes in Ostasien."

Mehr lesen


Deutsche Welle vom 10.06.2018

"Militärische Dimension des Gipfels Trump - Kim"

http://www.dw.com/de/milit%C3%A4rische-dimension-des-gipfels-trump-kim/a-44124487

Die Deutsche Welle gibt einen Überblick zum militärischen Kräfteverhältnis auf der koreanischen Halbinsel. "Auf der koreanischen Halbinsel stehen sich seit dem Koreakrieg - der 1953 mit einem Waffenstillstand eingefroren, aber offiziell nie beendet wurde - zwei der größten Armeen der Welt gegenüber. Südkorea zählt laut dem Index des Internationalen Konversionszentrums (BICC) in Bonn zu den am stärksten militarisierten Nationen der Welt. Weltweit belegt es Platz sechs auf dem zuletzt 2016 aktualisierten Index. Da zu Nordkorea wichtige Informationen fehlen, wird es nicht im Index geführt, wobei aber davon auszugehen ist, dass ebenfalls 'ein hoher Grad an Militarisierung besteht', wie Marius Bales vom BICC sagt. 'Das ist naheliegend, wenn von 24 Million Einwohnern 1,2 Millionen im Militär dienen.' Hinter den beiden hochgerüsteten Koreas stehen deren jeweilige Bündnispartner, die zugleich Rivalen sind. Auf der Seite Nordkoreas die Volksrepublik China, auf der Seite Südkoreas die USA. Das südkoreanisch-amerikanische Verhältnis wurde 1953 durch ein Militärbündnis festgeschrieben. 1961 unterzeichnete Nordkorea mit China und Russland einen Freundschaftsvertrag, der gegenseitige militärische und wirtschaftliche Hilfe umfasste. Russland kündigte den militärischen Beistandspakt, mit China ist er nach wie vor in Kraft. Japan, das sich ebenfalls von Nordkorea bedroht fühlt, nimmt eine Sonderrolle ein, da es zwar mit den USA eng verbündet ist, aber ein durch Kolonialvergangenheit und Zweiten Weltkrieg belastetes Verhältnis zu Südkorea hat."

Mehr lesen


The Atlantic vom 04.06.2018

"The Threat to Kim Jong Un Within North Korea"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/06/the-threat-to-kim-jong-un-within-north-korea/56
1950/?utm_source=feed

Das Atomwaffenprogramm in Nordkorea sei in der Bevölkerung über Generationen hinweg als Schlüssel zu Sicherheit und Wohlstand dargestellt worden, erklärt Uri Friedman. Sollte Staatschef Kim Jong-un tatsächlich auf das Programm verzichten wollen, könnte er deshalb auf internen Widerstand stoßen. "How do you pivot away from an arduous decades-old program, which you and your father and grandfather have lauded as the centerpiece of your country’s security and prosperity, without alienating a whole lot of people? As the Korea expert Van Jackson recently wrote, 'North Korea’s nuclear weapons program has birthed a large bureaucratic and elite constituency in Pyongyang — an entire nuclear 'industry' of scientists, engineers and warfighters, and a corresponding maintenance and supply chain. The resource and human capital commitment to North Korea’s nuclear weapons enterprise means denuclearization could generate internal enemies, especially if declared by an unproven leader,' even one who has proven ruthless in purging high-ranking rivals since coming to power in 2011."

Mehr lesen


The Guardian vom 04.06.2018

"North Korea sacks top three military officials, as nuclear summit nears"

https://www.theguardian.com/world/2018/jun/04/north-koreas-top-three-military-officials-sacked-as-nuclear
-summit-nears

Vor dem geplanten Gipfeltreffen mit Donald Trump hat Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un offenbar drei hochrangige interne Kritiker seines neuen Kurses ihrer Ämter enthoben. "North Korea’s top three military officials have been removed from their posts, a senior US official said on Sunday, a shakeup that could signal the North’s leader, Kim Jong-un, is working to silence dissent ahead of a summit with Donald Trump in Singapore next week. (...) US officials believe there was some dissent in the military about Kim’s approaches to South Korea and the US. Kim likely wants to ensure any deal struck in his meeting with Trump will not face opposition at home. Since coming to power in 2011, Kim has conducted several purges in an effort to consolidate power. The young leader was just 27 years old when he took power in a society that reveres older cadres."

Mehr lesen


Spiegel Online vom 04.06.2018

"Nordkorea entlässt offenbar hochrangige Militärs"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-entlaesst-offenbar-hochrangige-militaerkommandeure-a-1210
992.html

Im Vorfeld des geplanten Treffens mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un drei wichtige Militärs entlassen, berichtet Spiegel Online. "Nach Angaben von Wissenschaftlern von NK Leadership Watch zeigt der Wechsel an der Spitze des militärischen Politbüros, dass die Partei ihre Kontrolle über die Volksarmee verstärken wolle. Das GPB könne sich möglicherweise politischen Entscheidungen der Staatsführung entgegenstellen oder versuchen, von künftigen Wirtschaftshilfen Südkoreas zu profitieren. Der neue GPB-Direktor Kim Su Gil sei ein sehr enger Vertrauter von Kim Jong Un."

Mehr lesen


Die Welt vom 02.06.2018

"Denuklearisierung? Kim wird nicht seinen Großvater verraten"

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176904539/Nordkorea-Gipfel-Denuklearisierung-Kim-wird-nicht
-seinen-Grossvater-verraten.html

Torsten Krauel kommentiert den aller Voraussicht nach nun wohl doch bevorstehenden Nordkorea-Gipfel. "Wenn sich Donald Trump am 12. Juni mit Kim Jong-un trifft, wird das der Auftakt einer ganzen Reihe weiterer Treffen sein. Doch schon jetzt steht fest: Um eine vollständige Denuklearisierung Nordkoreas geht es nicht."

Mehr lesen


Tageszeitung vom 02.06.2018

"Subversive Flaschenpost"

http://www.taz.de/Widerstand-gegen-Regime-in-Nordkorea/!5509558/

Fabian Kretschmer berichtet über die Arbeit südkoreanischer Aktivisten, die der Gesprächsbereitschaft des nordkoreanischen Machthabers nicht trauen wollen und die Kraft der Gezeiten nutzen, um ihre nordkoreanischen Nachbarn mit auf USB-Sticks gespeicherten Informationen über das reale Weltgeschehen zu informieren. "Gewöhnliche Plastikflaschen" werden von den Aktivisten mit je 700 Gramm Reis gefüllt. "Darin ist jeweils ein USB-Stick versteckt, auf dem südkoreanische TV-Serien zu sehen sind, aber auch untertitelte Reden von US-Präsident Donald Trump sowie digitale Bibeln.(...) 'Der Reis ernährt dich für ein, zwei Tage', sagt Park: 'aber der USB-Stick kann dein ganzes Leben verändern.' Der Beweis ist Frau Lee, 70, großer Strohhut, faltige Haut. Ihren richtigen Namen möchte sie nicht nennen, denn im Norden habe sie Mann und Sohn zurückgelassen."

Mehr lesen


The New Yorker vom 29.05.2018

"News Whiplash and a Sense of History in the Making in South Korea"

https://www.newyorker.com/news/dispatch/news-whiplash-and-a-sense-of-history-in-the-making-in-south-korea

Trotz der widersprüchlichen Entwicklung des Verhandlungsprozesses mit Nordkorea herrsche in Südkorea Optimismus und Hoffnung vor, berichtet E. Tammy Kim. "[President Moon Jae-in] has become the go-between figure in this drama. Although his conservative opponents have cast doubt on the peace process and accused him of cozying up to a dictator, there is, particularly among South Korea’s journalists, academics, and mainstream policy-makers, enormous reverence for Moon, and a sense that peninsular history is in the making. (...) For decades, South Koreans have lived under the spectre of North Korea’s Kim dynasty and the legacy of violent military rule in their own country. This helps explain why Moon’s embrace of Kim Jong Un, a man with a penchant for extrajudicial murder, seems less odious to South Koreans than to Western observers. What choice does Moon have?"

Mehr lesen


CNN vom 29.05.2018

"China's ramping up pressure on Taiwan"

https://edition.cnn.com/2018/05/28/asia/taiwan-china-explainer-intl/index.html

China bemühe sich weiterhin darum, Taiwan international zu isolieren, berichtet Katie Hunt. Mit Burkina Faso und der Dominikanischen Republik habe die Insel nun zwei weitere Verbündete an Peking verloren. "Taiwan accuses Beijing of 'dollar diplomacy,' enticing countries to switch allegiance with cash or other incentives -- a strategy that's become easier as China's grown richer and its pockets deeper. Beijing has also focused its attention on companies that don't toe its line on Taiwan. Some 44 airlines were recently warned not to list Taiwan separately from China on their websites and given a deadline to comply, a move the US government has described on May 5 as 'Orwellian nonsense.' (...) Bringing Taiwan back to the fold has eluded China's Communist leaders for nearly seven decades and would be a huge achievement for President Xi Jinping, who now has the option to rule for life. Chong-Pin Lin, a former deputy defense minister in Taiwan, said he believes reunification is still a long-term goal for Xi. For now, he says, Beijing is focused on deterring Taiwan from making a declaration of independence -- something that would be a huge embarrassment for Xi. 'Beijing is skillful at applying psychological pressure on Taiwan,' he says."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 41suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Zum Shop