US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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Spiegel Online vom 11.09.2018

"Nordkoreas Machthaber Kim will offenbar zweites Treffen mit Trump"

Nach einem als "warmherzig" beschriebenen Brief des nordkoreanischen Diktators an US-Präsident Donald Trump bereitet das Weiße Haus einen zweiten Gipfel zwischen Trump und Kim Jong Un vor, berichtet Spiegle Online. "Seit vergangener Woche verbreitet Trump (...) wieder Optimismus. Auf Twitter brüstete sich der US-Präsident damit, dass Kim 'unerschütterlichen Glauben* an ihn habe. 'Danke an den Vorsitzenden Kim. Wir bekommen das zusammen hin', schrieb er."

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BBC vom 08.09.2018

"North Korea holds parade without ballistic missiles, reports say"

Nordkorea hat bei einer Militärparade am Sonntag auf die Präsentation seiner Langstreckenraketen verzichtet. "The parade is being scrutinised for clues about North Korea's weapons arsenal and professed commitment to denuclearisation. Some analysts had predicted that Mr Kim would tone down the display after his summit with US President Donald Trump. A large display of ICBMs - which can reach the US mainland, potentially carrying a nuclear warhead - would have been seen as provocative."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.09.2018

"Nächster Korea-Gipfel am 18. September"

Noch in diesem Monat wollen sich die beiden Regierungschefs Nordkoreas und Südkoreas zu einem Gipfeltreffen in Pjöngjang treffen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ob auf diesem Treffen ein "Durchbruch" beim Wunsch nach einer atomfreien koreanischen Halbinsel erzielt werden könne, sei ungewiss. "Bei seinem Treffen mit der Delegation habe Kim Jong-un zudem seine Bereitschaft zur atomaren Abrüstung bekräftigt, hieß es. 'Der Norden und der Süden sollten ihre Bemühungen zum Erreichen der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel intensivieren', zitierte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA Kim am Donnerstag. 'Es ist unsere unveränderte Haltung und sein Wille, die Gefahr eines bewaffneten Konflikts und den Horror des Krieges von der koreanischen Halbinsel zu verbannen und sie in eine Wiege des Friedens ohne Atomwaffen und frei von atomarer Bedrohung zu verwandeln', hieß es von KCNA weiter."

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War on the Rocks vom 05.09.2018

"The Demographics of Southeast Asian Jihadism"

Daveed Gartenstein-Ross, Vivian Hagerty and Madeline Dement haben über zwei Jahre lang die demografische Zusammensetzung dschihadistischer Gruppen untersucht und stellen in diesem Beitrag die Ergebnisse für Südostasien vor. "There is little research to date elucidating the demographics of typical members of Southeast Asian jihadist groups who may carry out or support attacks like the Lamitan City bombing. This article is designed to advance the state of knowledge about Southeast Asian jihadism by drawing on original research into the demographic characteristics of 242 Southeast Asia-based jihadists. While there are limitations to the representativeness of demographic information derived from open sources, which will be discussed subsequently, having a larger amount of data on the phenomenon can aid in better assessing the plausibility of existing hypotheses about jihadism in the region."

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Telegraph vom 05.09.2018

"The precipitous fall of Aung San Suu Kyi should serve as a warning to Western liberals"

Con Coughlin meint, dass der Wandel der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von einer international gefeierten Menschenrechtsaktivistin zur Regierungschefin und Mitverantwortlichen für den Genozid an den Rohingya-Muslimen in Myanmar westlichen Liberalen als Warnung dienen sollte. "The UN’s investigators have little sympathy. They are highly critical of Ms Suu Kyi for failing to use her 'moral authority' to stop the terror, and claim her civilian government, 'through their acts and omissions' have 'contributed to the commission of atrocity crimes'. There are important lessons for us all in Ms Suu Kyi’s dramatic fall from grace. This is, after all, not the first time the British public has been seduced by the charismatic appeal of a liberation movement. (...) This is not to say that we must never support democracy movements abroad. They are to be welcomed, and encouraged where prudent. But Britons trusted Ms Suu Kyi too quickly and too fully, without knowing much about Burmese politics or the movement she led. What was portrayed in the Western media as a stunning victory could equally, to seasoned observers, be seen as a risky compromise in which the military cut a deal with forces that threatened to end its rule. That this compromise would break down or bear rotten fruit was very much predictable."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.08.2018

"Burma weist UN-Bericht zurück"

Die Regierung von Myanmar hat einem UN-Bericht widersprochen, der die Vertreibung von Angehörigen der Rohingya-Minderheit vor einem Jahr als Völkermord eingestuft hat. "Regierungssprecher Zaw Htay verwies am Dienstag darauf, dass die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi selbst eine 'unabhängige' Kommission eingesetzt habe. Die Kommission soll sich auch mit Vorwürfen befassen, dass von Burmas Militär grundlegende Menschenrechte verletzt wurden."

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Zeit Online vom 28.08.2018

"Südkorea stellt 850 Millionen Euro für innerkoreanischen Ausbau bereit"

Südkorea will die geplante Modernisierung des nordkoreanischen Straßen- und Eisenbahnnetzes mit 850 Millionen Euro unterstützen. "Für 'gemeinsamen Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel' erhöht Südkorea den Etat zum Infrastrukturausbau in Nordkorea. Japan dagegen will die Raketenabwehr ausbauen."

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Reuters vom 27.08.2018

"Myanmar generals had 'genocidal intent' against Rohingya, must face justice: U.N."

UN-Ermittler werfen dem Militär Myanmars vor, sich bei der massenhaften Vertreibung von Angehörigen der Rohingya-Minderheit vor einem Jahr des "Völkermords" schuldig gemacht zu haben. "Myanmar’s military carried out mass killings and gang rapes of Muslim Rohingya with 'genocidal intent' and the commander-in-chief and five generals should be prosecuted for orchestrating the gravest crimes under law, U.N. investigators said on Monday. The civilian government led by Aung San Suu Kyi has allowed hate speech to thrive, destroyed documents and failed to protect minorities from crimes against humanity and war crimes by the army in Rakhine, Kachin and Shan states, they said in a report. In doing so, it 'contributed to the commission of atrocity crimes', the report said."

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Politico vom 25.08.2018

"Trump anxiety spreads through South Korea"

Auch in Südkorea werde die sprunghafte Nordkorea-Strategie des US-Präsidenten mit zunehmender Besorgnis beobachtet, schreibt Cory Bennett. "The president has earned the respect of many people here for his unconventional diplomacy in meeting with North Korean leader Kim Jong Un, even among those who otherwise deride Trump as a 'merchant' who lacks the 'class' of his predecessor. But behind the surprising goodwill and relentlessly upbeat pronouncements from Seoul officials, there are creeping doubts, according to interviews this summer with current and former government advisers, a leading politician, foreign policy specialists, journalists and North Korean defectors. Among the concerns are frustration that Trump has failed to secure a formal end to the Korean War while negotiating on nuclear disarmament; worries that the president is simply seeking a 'trophy' for meeting with Kim and won’t be as engaged in the hard work to come; doubts about the 'hubris' of the White House’s all-or-nothing approach to negotiating with Pyongyang, as opposed to the incremental process favored by many South Koreans; and dismay over why Trump would launch a trade war with China at a time when he needs Beijing’s help in keeping pressure on North Korea."

Mehr lesen vom 22.08.2018

"Chinesische Regierung weitet Überwachung von religiösen Minderheiten aus"

Religiöse und ethnische Minderheiten in China werden von der Regierung in Peking immer stärker überwacht, berichtet Jannik Mertens. "Nach einem Medienbericht nutzt die chinesische Regierung vogelähnliche Drohnen zur Überwachung ihrer Bürger. Die Flugbewegungen der Drohnen sollen so realistisch wirken, dass selbst echte Vögel sich nicht davor scheuen, an ihrer Seite zu fliegen. Das Projekt läuft unter dem Codenamen 'Dove' (engl. Taube) und wird vor allem in der Xinjiang-Provinz eingesetzt, eine Region im Nordwesten Chinas, welche großteils von der muslimischen Minderheit der Uiguren bewohnt wird. Der Einsatz der 'Dove-Drohne' ist dabei, neben der schon implementierten Gesichtserkennung, den intelligenten Brillen für Polizisten und dem Sozialkredit-System, eine zusätzliche Maßnahme zur Ausweitung der staatlichen Überwachung."

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Tageszeitung vom 21.08.2018

"Die Bevölkerung als Geisel"!5525822/

Fabian Kretschmer möchte sich der allgemeinen Rührung über die befristete Zusammenführung nord- und südkoreanischer Familien nicht anschließen. "Teilnehmer von früheren Zusammenführungen berichten von schmerzhaften Erfahrungen der Entfremdung, nachdem ihre Verwandten während der Gespräche ständig ihren 'geliebten Führer Kim Jong Un' gepriesen haben. Ob sie die Wahrheit über ihr Leben in Nordkorea erzählen oder aus politischem Druck ein geschöntes Bild zeichnen? Ihre südkoreanischen Angehörigen werden es wohl nie erfahren. Insofern rufen die Treffen vor allem die Unmenschlichkeit des nordkoreanischen Systems in Erinnerung: Das Regime in Pjöngjang schottet seine Bevölkerung systematisch von der Außenwelt ab, zudem verhindert es auch das Zustandekommen regelmäßiger Familienzusammenführungen – weil es sie stets an Vorbedingungen geknüpft hat. Die vom Koreakrieg getrennten Familien waren für die Kim-Familie zuallererst politische Geiseln.“

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Asia Times vom 20.08.2018

"China’s ‘Private Army’ prowls the ‘New Silk Road’"

China schützt sein globales Investitionsprojekt der Neuen Seidenstraße Gordon Watts zufolge auch mit Hilfe privater paramilitärischer Sicherheitsunternehmen. "It has been described as China’s 'Private Army.' Fueled by growing demand from domestic companies involved in the multi-trillion-dollar Belt and Road Initiative, independent security groups are expanding in the country. In 2013, there were 4,000-registered firms, employing more than 4.3 million personnel. By 2017, the figure had jumped to 5,000 with staff numbers hovering around the five-million mark. Many of these operatives are former People’s Liberation Army veterans, who have been recruited by security companies closely linked to 'New Silk Road' projects."

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Asia Times vom 20.08.2018

"Tragedy of Korean divided families captured on camera"

Andrew Salmon berichtet über die erste Zusammenführung von Familien aus Nord- und Südkorea seit 2015. "Following an agreement at the April summit between North Korean leader Kim Jong Un and South Korean President Moon Jae-in, family reunions took place this afternoon in the South Korea-established resort in Mount Kumgang in southeastern North Korea. Eighty-nine South Koreans out of some 57,000 eligible persons with family members on the north side of the border were chosen, by a government-run lottery, for today’s reunion. Four other persons had also been chosen to go but were unable to make the trip at the last minute due to health issues. One hundred eighty-nine North Koreans are expected to join them."

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The Week vom 15.08.2018

"Let Korea fix Korea"

In der westlichen Debatte über die ausbleibenden Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea wird nach Ansicht von Bonnie Kristian zu wenig beachtet, dass in den Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea langsam aber stetig Fortschritte erzielt werden. Die USA sollten sich diesem Prozess nicht in den Weg stellen, so ihre Empfehlung. "It is now the United States' chief responsibility to get out of the way. (...) Where Trump may happily tout his deal-making prowess with Kim one day only to be buffeted by the bad advice of administration hawks the next, for Moon, a sober and patient approach is the only option. The monstrosity of an avoidable war may be ignored in Washington, but not in Seoul. Moon may not lead exactly as we'd like, but he will not be talked into an unnecessary war the moment Kim strikes an uncooperative tone. To the extent that Trump opened communication with Kim and made the prospect of war with North Korea less likely, he deserves credit for what he's done. But now it is time to do less. Let Korea take it from here."

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Tageszeitung vom 14.08.2018

"Die Angst vor dem Russen"!5524739/

Barbara Oertel schreibt, dass der kurze Krieg Georgiens gegen Russland vor zehn Jahren "weite Teile der georgischen Gesellschaft nachhaltig traumatisiert" habe. Da ein Beitritt zur NATO oder zur EU vorerst kaum wahrscheinlich sei, sollte sich das Land "auf seine eigenen Stärken besinnen", so ihre Empfehlung. "Da gibt es so einiges auf der Habenseite. Immerhin hat das Land, das nach den Wahlen von 2012 als einziges in der Region einen gewaltfreien Machtwechsel hinbekommen hat, in Sachen Korruptionsbekämpfung und Justizreformen Fortschritte vorzuweisen. Das honorierte die EU 2017 mit der Gewährung von Visafreiheit. Auch im Verhältnis zu Südossetien und Abchasien scheint Kreativität allmählich die Oberhand zu gewinnen. 'Ein Schritt in eine bessere Zukunft', heißt eine neue Strategie der Regierung, die den Handel mit den beiden Republiken fördern und jungen Menschen von dort Bildungsangebote machen will. Das Konzept Softpower einzusetzen, könnte aufgehen – wenngleich nicht mit kurzfristigen Erfolgen zu rechnen ist. Denn dem hat Russland nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen."

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