US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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TIME.com vom 15.01.2019

"South Korea No Longer Lists North Korea as an 'Enemy' in Its New Defense Report"

http://time.com/5502970/south-korea-north-korea-enemies/

Südkorea hat Nordkorea in einem aktuellen Bericht des Verteidigungsministeriums von der Liste der "Feinde" des Landes gestrichen. "It’s the first time since 2010, the same year 50 South Koreans were killed in attacks blamed on the North, that the enemy label hasn’t been applied, and a further sign of better ties between the rivals. The South Korean Defense Ministry white paper doesn’t include past terms that labeled North Korea an 'enemy', a 'present enemy' or the South’s 'main enemy.' It still said the North’s weapons of mass destruction are a 'threat to peace and stability on the Korean Peninsula,' a reference to the North’s missile and nuclear program. The 'enemy' terminology has been a long-running source of animosity between the Koreas. North Korea has called the label a provocation that demonstrated Seoul’s hostility."

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Zeit Online vom 14.01.2019

"Aufstand der weiblichen Einzelkinder"

https://www.zeit.de/kultur/2019-01/feminismus-china-metoo-frauenrechte-bewegung-ein-kind-politik/komplett
ansicht

Franka Lu berichtet über eine überraschend große Resonanz der #MeToo-Bewegung in China. "Am 1. Januar 2018 erzählte Luo Xixi, eine ehemalige Studentin der Beihang Universität von Peking, auf ihrem Social-Media-Account ihre Geschichte. Sie warf ihrem Professor Chen Xiaowu vor, sie vor 14 Jahren sexuell belästigt zu haben, als er sie abends nach Hause fuhr. Ihr Post wurde an einem einzigen Tag drei Millionen Mal aufgerufen. Andere Frauen, die von Chen belästigt worden seien, traten an die Öffentlichkeit. Zwei Wochen später wurde er gefeuert. Begeistert von Luos Mut und der überraschend positiven Entwicklung erzählen nun mehr und mehr Chinesinnen ganz offen ihre Geschichten."

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East Asia Forum vom 12.01.2019

"South Korea steps up on the Korean Peninsula"

http://www.eastasiaforum.org/2019/01/12/south-korea-steps-up-on-the-korean-peninsula/

Sarah Teo lobt die diplomatische Strategie der "Mittelmacht" Südkorea im Umgang mit Nordkorea und den USA. "South Korea’s middle power diplomacy leans towards a functional strategy that is premised on managing the North Korea challenge. This is contrasted against a normative strategy, which sees middle powers focussing more on establishing broad behavioural standards and norms in the region. While the two strategies are not necessarily mutually exclusive, such a typology of middle power behaviour points to how differences in levels of resources and threat perceptions can shape the foreign policies of regional middle powers. (...) This is not to overplay South Korea’s influence on the issue. Without US and North Korean willingness to negotiate, there would be little that Seoul could do. (...) South Korea’s role is rather that of a facilitator and mediator. Its value lies in shaping a conducive environment for North Korea and the United States to hold discussions. This is reflective of middle power roles in most regional and global issues — rather than being the single most influential player, middle powers help to lay the groundwork for action."

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Spiegel Online vom 09.01.2019

"Diese Zugfahrt, die ist listig"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kim-jong-un-in-china-nordkorea-sichert-sich-bei-xi-jinping-fuer-ato
mgespraeche-ab-a-1247054.html

Katharina Graça Peters mit einer Einschätzung zum jüngsten Chinabesuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un. "Mit einem privaten Zug ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erneut nach China gereist. Kurz vor einem möglichen Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump dürfte er sich in der Volksrepublik absichern wollen."

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Project Syndicate vom 08.01.2019

"Japan First"

https://www.project-syndicate.org/commentary/trump-emboldens-japanese-nationalists-shinzo-abe-by-ian-buru
ma-2019-01

Ian Buruma analysiert die "schizophrene" Gedankenwelt der japanischen Konservativen, die zum einen die USA bewundern und zum anderen darunter leiden, in der durch die USA installierten liberalen Nachkriegsordnung leben zu müssen. Donald Trumps "America First"-Doktrin werde von ihnen als Ermutigung verstanden, wie die jüngste Entscheidung zur offiziellen Wiedereinführung des kommerziellen Walfangs zeige. "In the age of Trump, America is no longer so dependable. This might at least help to concentrate Japanese minds on how to get on in the world without the Americans. But the US has also ceased to be a model of freedom and openness. On the contrary, it has become an example of narrow nationalism, xenophobia, and isolationism. Japanese nationalists need no encouragement to follow this model. If they do so, Trump certainly will not stand in their way. They will echo the worst aspects of contemporary America – and throw away the best of what the US once had to offer."

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The National Interest vom 05.01.2019

"Forget North Korea: Is the Next Showdown in Asia Japan vs. South Korea?"

https://nationalinterest.org/blog/buzz/forget-north-korea-next-showdown-asia-japan-vs-south-korea-40692

Sebastien Roblin empfiehlt, bei der Beobachtung der Konflikte in Ostasien auch die Rivalität zwischen Japan und Südkorea im Auge zu behalten. Am 20. Dezember sei es zu einer Begegnung zwischen einem japanischen Kampfflugzeug und einem südkoreanischen Zerstörer gekommen, die bestätigt habe, wie angespannt die Beziehungen beider Länder nach wie vor seien. "Neither South Korea or Japan is seeking an armed conflict. However, militaries cohabiting international waters are capable of downplaying or covering up faux pas when they wish to do so, particularly when they are allied in a common cause such as defense against nuclear-armed ballistic missiles from North Korea. Several retired military officials have informally indicated the incident shouldn’t be made out to be such a big deal. Instead, first Japan and then South Korea have chosen to escalate the diplomatic conflict while using accusatory language and issuing demands for apologies. This is due to a combination of unresolved historical tensions related to Japanese colonial occupation of Korea, nationalistic theater designed for domestic consumption, and genuine divergences in foreign policy."

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Zeit Online vom 02.01.2019

"China droht Taiwan mit gewaltsamer Wiedervereinigung"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/xi-jinping-china-drohung-gewaltsame-wiedervereinigung-taiwan

Zeit Online berichtet über jüngste Drohungen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der verlautbarte, Taiwan in jedem Falle mit China wiedervereinigen zu wollen - notfalls mit Gewalt. "Der chinesische Präsident Xi Jinping will Taiwan wieder an China angliedern – notfalls auch mit Gewalt. Der Streit um den Status geht auf den Bürgerkrieg in China zurück."

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Zeit Online vom 18.12.2018

"Japan erhöht seine Rüstungsausgaben"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/japanische-armee-ruestungsausgaben-verteidigungsetat-flugzeug
traeger

Die japanische Regierung will den Verteidigungshaushalt des Landes in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. "Vonseiten der japanischen Regierung hieß es, Japan werde auch weiterhin eine ausschließlich auf Verteidigung ausgerichtete Politik betreiben. Chinas militärische Aktivitäten im Ostchinesischen Meer und anderen Gewässer seien jedoch Grund zu großer Sorge in der Region. Das Land brauche stärkere Mittel der Abschreckung, um sich gegen mögliche Bedrohungen durch Nordkorea und China behaupten zu können, argumentieren japanische Militärs. Dies verstoße nicht gegen die Verfassung. Kritiker wiesen darauf hin, dass ein Flugzeugträger Japan mit einer Schlagkraft ausstatten würde, die gegen die pazifistische Verfassung des Landes verstoße."

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Deutsche Welle vom 12.12.2018

"Kriegsrecht auf Mindanao bis Ende 2019 verlängert"

https://www.dw.com/de/kriegsrecht-auf-mindanao-bis-ende-2019-verl%C3%A4ngert/a-46696430

Bei der Bekämpfung des Terrorismus im Süden der Philippinen ist der Ausnahmezustand auf der zweitgrößten Insel Mindanao verlängert worden. "Eigentlich hätte die Regelung Ende Dezember 2018 auslaufen sollen. Begründet wird die Verlängerung damit, dass die Armee mehr Zeit brauche, den Terrorismus im Süden der Insel zu bekämpfen. Laut Verteidigungsminister Delfin Lorenzana seien noch 180 mutmaßliche Terroristen auf freiem Fuß. Oppositionspolitiker bezeichnen den erneuten Aufschub als verfassungswidrig. Sie sehen die Bürgerrechte der über 25 Millionen Inselbewohner bedroht. Kritiker befürchten außerdem, Duterte könnte die Terrorgefahr als Vorwand nehmen, um den Ausnahmezustand auf das gesamte Land auszuweiten."

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Deutschlandfunk vom 11.12.2018

"Spannungen zwischen Hindus und Muslimen nehmen zu"

https://www.deutschlandfunk.de/indien-im-wahlkampf-spannungen-zwischen-hindus-und-muslimen.886.de.html?dr
am:article_id=435520

Bernd Musch-Borowska berichtet eine erneute Eskalation der Spannungen zwischen Hindus und Muslimen in Indien. "Der Streit um ein Stück Land eskaliert – wieder mal. Vor gut 25 Jahren zerstörten Hindunationalisten die Babri-Moschee in Ayodhya – es folgten Ausschreitungen mit tausenden Toten. Jetzt ist in Ayodhya wieder die Gewalt ausgebrochen. Der Konflikt ist in Indien zum Wahlkampfthema geworden."

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Spiegel Online vom 09.12.2018

"Das dunkle System"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/straflager-in-china-drei-augenzeugen-berichten-ueber-folter-und-zwangsar
beit-a-1231166.html

Ein Redaktionsteam von Spiegel Online hat sich in einer interaktiven Online-Reportage eingehend mit den chinesischen Umerziehungslagern beschäftigt, in denen Berichten zufolge über eine Million muslimische Uiguren festgehalten werden. "Es gibt zahlreiche Berichte über Todesfälle in Straflagern. Laut Amnesty International soll in manchen Lagern sogar eine Quote existiert haben, die es den Aufsehern erlaubte, eine gewisse Anzahl von Häftlingen pro Monat zu Tode zu foltern, ohne dass sie dafür Konsequenzen fürchten mussten. Ein gut dokumentierter Todesfall in Xishanping ereignete sich nur rund ein dreiviertel Jahr vor Lis Verhaftung. Am 28. Januar 2009 starb Jiang Xiqing, 66, pensionierter Steuerbeamter und Anhänger der Glaubensgemeinschaft Falun Gong unter ungeklärten Umständen. Die Lagerleitung gab als Ursache einen Herzinfarkt an. Amnesty International berichtet indes, bei einer forensischen Untersuchung seien Prellungen im Brustbereich und drei gebrochene Rippen nachgewiesen worden. Dies weise eher darauf hin, dass der Mann zu Tode gefoltert worden sei."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 04.12.2018

"Chinas Einfluss: Legal, illegal; legitim, illegitim?"

https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/2018/chinas-einfluss-legal-illegal-legitim-illegitim/

"Je mächtiger die Volksrepublik China wird, wirtschaftlich und politisch, desto drängender stellt sich die Frage, ob Chinas Einfluss nur dem Land nützt – oder ob er zugleich andere Länder schädigt", schreibt Volker Stanzel in seiner Analyse der wirtschaftlichen und zunehmend auch außenpolitischen Machtansprüche Chinas. "Dieser Frage ist für die USA, schon bevor der derzeitige amerikanisch-chinesische Handelskrieg begann, ein Team von akademischen Chinaforschern nachgegangen. Ihr 200seitiger Bericht, den sie am 29. November 2018 veröffentlicht haben, stellt Fragen, die auch bezogen auf andere Länder gestellt werden müssen. Das wesentlichste Problem ist dabei nicht, ob Chinas Einfluss in der Welt sich verstärkt. Das ist nur selbstverständlich, wenn das bevölkerungsreichste Land der Welt in kürzester Frist zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht aufsteigt. Dann drängen chinesische Unternehmen, deren Namen vormals außerhalb Chinas niemand kannte, sogar bis in abgelegene Weltregionen vor, dann strebt dieses Land danach, Rohstoffe zu kaufen, und vor allem versucht es, seine Interessen auch dort durchzusetzen, wo man bisher von China wenig wusste."

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East Asia Forum vom 27.11.2018

"Moon’s North Korea policy in danger"

http://www.eastasiaforum.org/2018/11/27/moons-north-korea-policy-in-danger/

Eun Hee Woo, Koreaexperte an der Freien Universität Berlin, warnt, dass die erfolgreiche Nordkorea-Diplomatie des südkoreanischen Präsidenten an dessen innenpolitischen Problemen scheitern könnte. "A poorly performing economy could (...) become a serious obstacle for Moon Jae-in. Shortly before Moon’s inauguration, more than 85 per cent of the South Korean population felt that North Korea’s nuclear weapons constituted a major threat. More than 60 per cent answered ‘yes’ when asked whether or not ‘the South Korean government should agree to American military actions against the North’. But even amid such keen security anxieties, the public still saw economic recovery as the most urgent issue facing President Moon. National security was third on the list after job creation. (...) If history is anything to go by, Moon’s successful North Korea policy will not be enough to offset public frustrations with a sluggish economy. His dipping approval rating should worry supporters of a more conciliatory North Korea policy as it heralds the coming of Moon’s lame-duck period."

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Süddeutsche Zeitung vom 23.11.2018

"Wach auf, Nippon"

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/samstagsessay-wach-auf-nippon-1.4223768

Die neue Asienpolitik von US-Präsident Trump hat Japan Christoph Neidhart zufolge gezwungen, sich stärker mit der eigenen Position in Ostasien auseinanderzusetzen. Die Regierung in Tokio fürchte, international isoliert zu werden und bemühe sich deshalb um eine neue regionale Führungsrolle. "Premier Shinzo Abe hat es nun in der Hand, Ostasiens wirtschaftliche Zukunft mitzugestalten. Als Alternative drohen Japan Isolation, Schuldenkrise und Bedeutungsverlust. (...) Vor allem aber bemüht sich Tokio um ein besseres Verhältnis zu China. Im Oktober besuchte Abe Peking, wo er mit Präsident Xi Jinping eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und Japans Beteiligung an Infrastrukturprojekten von Chinas 'neuer Seidenstraße' vereinbarte. Als eine Folge davon könnte sich Tokios Bindung an die USA lockern."

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Al Jazeera English vom 21.11.2018

"US bombs continue to kill in Laos 50 years after Vietnam War"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/laotians-killed-50-years-bombing-campaign-181121000620903.html
?fbclid=IwAR3fDOX6FlciUUP00AmS3lxnoTvTBDQAu0bS7Doqr9cbOA3Z5Edavpl2q9c

Auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs warf die USA in Laos Padraic Convery zufolge Bomben mit einem Gesamtgewicht von zwei Millionen Tonnen ab. Blindgänger fordern bis heute immer wieder Todesopfer. "Now, some 80 million unexploded bombs and air-dropped cluster munitions left over continue to maim and kill Laotian men, women and children. Manixia Thor is a Laotian operations manager at the UK-based Mines Advisory Group (MAG), one of several NGOs trying to clear the land of unexploded ordnance (UXO). 'About 75 percent of injuries from cluster munitions involve children,' she tells Al Jazeera, referring to the tennis-ball sized fragmentation bomblets that have acquired the local name 'bombies'. They were dropped in their millions on Laos. Thousands of children have been killed or severely wounded by them, and Thor says they are 'everywhere'."

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