US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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Zeit Online vom 01.10.2018

"Nord- und Südkorea räumen Landminen an gemeinsamer Grenze"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/abruestung-nordkorea-suedkorea-landminen-raeumung-abkommen

Im Rahmen einer Einigung zwischen Süd- und Nordkorea über eine militärische Entspannung haben beide Seiten offenbar damit begonnen, Landminen in der Pufferzone zwischen beiden Staaten zu entfernen, berichtet Zeit Online. "Die Räumungsaktion geht auf Vereinbarungen zurück, die beide Seiten während des jüngsten Gipfeltreffens zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im vergangenen Monat in Pjöngjang getroffen hatten. In Panmunjom sowie an einer anderen Frontlinie wollen beide Staaten später gemeinsam nach den Überresten vermisster Soldaten aus dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 suchen."

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Zeit Online vom 29.09.2018

"Kims Außenminister wirft USA Blockade vor"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/nordkorea-aussenminister-ri-yong-ho-usa-abruestung-sanktionen

Nordkorea werde sich nicht als "Erste selbst entwaffnen". Mit diesen Worten hat der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho der US-Regierung vorgeworfen, durch die nach wie vor bestehenden US-Sanktionen gegen Nordkorea die Verhandlungen über eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel zu blockieren, berichtet Zeit Online. "'Ohne jegliches Vertrauen in die USA wird es kein Vertrauen in unsere nationale Sicherheit geben – und unter solchen Umständen gibt es keinen Weg, dass wir uns als Erste selbst entwaffnen', sagte der Chefdiplomat weiter. Dass Strafmaßnahmen Nordkorea 'in die Knie zwingen könnten', sei 'ein Wunschtraum von Leuten, die uns nicht kennen'. Um Vertrauen aufzubauen, habe sein Land seine Atom- und Raketentests gestoppt und eine Atomtestanlage zerstört. Von US-Seite habe es darauf aber keine 'entsprechenden Reaktionen' gegeben."

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Spiegel Online vom 25.09.2018

"Myanmars Militär soll Rohingya-Vertreibung geplant haben"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/myanmar-militaer-soll-rohingya-vertreibung-geplant-haben-a-1229864.
html

Ein aktueller Bericht des US-Außenministeriums über das Vorgehen gegen die Rohingya wirft dem myanmarischen Militär vor, die Minderheit gezielt terrorisiert zu haben: "'Umfang und Ausmaß der Militäroperation lassen darauf schließen, dass sie sorgfältig geplant und koordiniert war', heißt es in dem Bericht, der nach den Worten von Regierungsvertretern die Grundlage für weitere Sanktionen bilden könnte. Er bewertet die Gewaltkampagne aber nicht als Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit, anders als Menschenrechtsorganisationen und Uno-Experten."

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The Washington Post vom 23.09.2018

"Japan’s Abe finds himself on sidelines amid outreach with North Korea"

https://www.washingtonpost.com/world/japans-abe-finds-himself-on-sidelines-amid-outreach-with-north-korea
/2018/09/23/5dce8842-bdac-11e8-97f6-0cbdd4d9270e_story.html?noredirect=on&utm_term=.02db6c92cafa

In den Staatsmedien Nordkoreas habe Japan die USA als Feindbild derzeit abgelöst, berichtet Simon Denyer. Japan sei im internationalen Verhandlungsprozess an den Rand gedrängt worden. So habe sich Premierminister Abe bisher umsonst um ein eigenes Gipfeltreffen mit Kim Jong-un bemüht. "North Korea’s propaganda machine has gone easy on the United States this year. But it has stepped up its vilification of Japan, sparing no opportunity to remind its citizens of Korea’s suffering under Japanese colonial rule in the decades before World War II. Japan, North Korean state media argues, is nothing less than 'heinous war criminal state,' populated by 'island barbarians' and led by a 'kingpin of corruption' who has done only evil deeds since taking power. The question is whether all that bluster matters. After all, the North had blasted the United States with a similar propaganda barrage for decades. But the fast-moving events this year have highlighted Japan’s outlier status as possible deals are cut and new relationships are formed. 'There is a real danger that Abe’s Japan is going to get left behind,' said Koichi Nakano, a political-science professor at Tokyo’s Sophia University."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 19.09.2018

"Facetten des Nordkorea-Konflikts"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S18_hlp_mro.pdf

Hanns Günther Hilpert erörtert in seinem Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik Deutschlands und Europas Interessen an einer friedlichen Lösung des Nordkorea-Konflikts. "Für Deutschland und Europa ist eine friedliche Lösung des Konflikts – oder zumindest die Vermeidung einer militärischen Eskalation – von zentraler Bedeutung. Europa kann und sollte darauf hinwirken, dass Nordkorea als Herausforderung für die globalen Ordnungsstrukturen behandelt wird. Eine Bearbeitung der unter den Begriff 'Nordkorea-Konflikt' subsumierten Problemlagen, die darauf zielt, einen Krieg zu vermeiden, die globalen Ordnungsstrukturen zu festigen und die Situation der Menschen in Nordkorea zu verbessern, erfordert einen langen Atem und wird nur schrittweise Erfolge zeitigen."

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Spiegel Online vom 19.09.2018

"Nordkorea will Atomanlage schließen und Inspekteure zulassen"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kim-jong-un-und-moon-jae-in-wollen-koreanische-halbinsel-von-atomwa
ffen-befreien-a-1228812.html

Spiegel Online berichtet über die Ergebnisse des erneuten Gipfeltreffens zwischen den südkoreanischen und nordkoreanischen Regierungschefs. "Kim Jong Un hat sich nach Angaben des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zum Abbau seiner landesweit größten Atomanlage bereit erklärt. Zudem will Nordkoreas Machthaber bald nach Seoul reisen - eine Premiere."

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Zeit Online vom 18.09.2018

"Internationales Strafgericht nimmt Vorermittlungen gegen Myanmar auf"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/vertreibung-rohingya-myanmar-strafgerichtshof-den-
haag-vorermittlungen

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag prüft derzeit, ob es ausreichend Beweise für Ermittlungen wegen Menschenrechtsverstößen bei der Vertreibung der Rohingya in Myanmar gegeben hat, berichtet Zeit Online. "Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Vorermittlungen gegen Myanmar wegen der Vertreibung der Rohingya-Minderheit eingeleitet. Das teilte die Chefanklägerin der Behörde, Fatou Bensouda, nun mit. So wolle sie feststellen, ob es ausreichende Beweise für Ermittlungen gebe, sagte Bensouda. Sie werde Berichte über mutmaßliche Zwangsmaßnahmen prüfen, die zur Vertreibung von Rohingya geführt haben sollen. Dem Militär in Myanmar werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter Vergewaltigung, Mord und Folter. Etwa 700.000 Angehörige der Minderheit der Rohingya flohen seit dem Sommer 2017 ins benachbarte Bangladesch."

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brand eins vom 18.09.2018

"Was wäre, wenn Nord- und Südkorea wieder ein Land wären?"

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/wetter/was-waere-wenn-nord-und-suedk
orea-wieder-ein-land-waeren

Christoph Koch schaut sich im Detail an, wie eine Vereinigung Nord- und Südkoreas vonstatten gehen würde und wohin sich ein solcher Staat entwickeln könnte. "Eine Wiedervereinigung zweier Länder auf einem derart unterschiedlichen Entwicklungsstand müsste nach Auskunft des Korea-Experten Bernt Berger mit einer wirtschaftlichen Kooperation beginnen. 'Ich gehe davon aus, dass man zuerst Investitionskorridore entlang der Küsten schaffen würde', sagt er, 'bis hinauf zu den Sonderwirtschaftszonen, die Nordkorea bereits mit China aufgebaut hat.' Berger ist bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Spezialist für die koreanische Halbinsel. Eine politische Vereinigung sei aber deutlich schwieriger: 'Das sozialistische System im Norden hat sich seit mehr als 60 Jahren abgeschottet und ist beinahe eine Klan-Gesellschaft mit verschiedenen Familien, die das System beherrschen', so Berger. 'Eine politische Einheit müsste mit diesen Familieninteressen abgeglichen werden – keine einfache Aufgabe.'"

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Spiegel Online vom 11.09.2018

"Nordkoreas Machthaber Kim will offenbar zweites Treffen mit Trump"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-kim-jong-un-will-offenbar-zweites-treffen-a-1227467.ht
ml

Nach einem als "warmherzig" beschriebenen Brief des nordkoreanischen Diktators an US-Präsident Donald Trump bereitet das Weiße Haus einen zweiten Gipfel zwischen Trump und Kim Jong Un vor, berichtet Spiegle Online. "Seit vergangener Woche verbreitet Trump (...) wieder Optimismus. Auf Twitter brüstete sich der US-Präsident damit, dass Kim 'unerschütterlichen Glauben* an ihn habe. 'Danke an den Vorsitzenden Kim. Wir bekommen das zusammen hin', schrieb er."

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BBC vom 08.09.2018

"North Korea holds parade without ballistic missiles, reports say"

https://www.bbc.co.uk/news/world-asia-45417037

Nordkorea hat bei einer Militärparade am Sonntag auf die Präsentation seiner Langstreckenraketen verzichtet. "The parade is being scrutinised for clues about North Korea's weapons arsenal and professed commitment to denuclearisation. Some analysts had predicted that Mr Kim would tone down the display after his summit with US President Donald Trump. A large display of ICBMs - which can reach the US mainland, potentially carrying a nuclear warhead - would have been seen as provocative."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.09.2018

"Nächster Korea-Gipfel am 18. September"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naechster-gipfel-von-sued-und-nordkorea-am-18-september-157739
56.html

Noch in diesem Monat wollen sich die beiden Regierungschefs Nordkoreas und Südkoreas zu einem Gipfeltreffen in Pjöngjang treffen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ob auf diesem Treffen ein "Durchbruch" beim Wunsch nach einer atomfreien koreanischen Halbinsel erzielt werden könne, sei ungewiss. "Bei seinem Treffen mit der Delegation habe Kim Jong-un zudem seine Bereitschaft zur atomaren Abrüstung bekräftigt, hieß es. 'Der Norden und der Süden sollten ihre Bemühungen zum Erreichen der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel intensivieren', zitierte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA Kim am Donnerstag. 'Es ist unsere unveränderte Haltung und sein Wille, die Gefahr eines bewaffneten Konflikts und den Horror des Krieges von der koreanischen Halbinsel zu verbannen und sie in eine Wiege des Friedens ohne Atomwaffen und frei von atomarer Bedrohung zu verwandeln', hieß es von KCNA weiter."

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War on the Rocks vom 05.09.2018

"The Demographics of Southeast Asian Jihadism"

https://warontherocks.com/2018/09/the-demographics-of-southeast-asian-jihadism/

Daveed Gartenstein-Ross, Vivian Hagerty and Madeline Dement haben über zwei Jahre lang die demografische Zusammensetzung dschihadistischer Gruppen untersucht und stellen in diesem Beitrag die Ergebnisse für Südostasien vor. "There is little research to date elucidating the demographics of typical members of Southeast Asian jihadist groups who may carry out or support attacks like the Lamitan City bombing. This article is designed to advance the state of knowledge about Southeast Asian jihadism by drawing on original research into the demographic characteristics of 242 Southeast Asia-based jihadists. While there are limitations to the representativeness of demographic information derived from open sources, which will be discussed subsequently, having a larger amount of data on the phenomenon can aid in better assessing the plausibility of existing hypotheses about jihadism in the region."

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Telegraph vom 05.09.2018

"The precipitous fall of Aung San Suu Kyi should serve as a warning to Western liberals"

https://www.telegraph.co.uk/news/2018/09/05/precipitous-fall-aung-san-suu-kyi-should-serve-warning-wester
n/

Con Coughlin meint, dass der Wandel der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von einer international gefeierten Menschenrechtsaktivistin zur Regierungschefin und Mitverantwortlichen für den Genozid an den Rohingya-Muslimen in Myanmar westlichen Liberalen als Warnung dienen sollte. "The UN’s investigators have little sympathy. They are highly critical of Ms Suu Kyi for failing to use her 'moral authority' to stop the terror, and claim her civilian government, 'through their acts and omissions' have 'contributed to the commission of atrocity crimes'. There are important lessons for us all in Ms Suu Kyi’s dramatic fall from grace. This is, after all, not the first time the British public has been seduced by the charismatic appeal of a liberation movement. (...) This is not to say that we must never support democracy movements abroad. They are to be welcomed, and encouraged where prudent. But Britons trusted Ms Suu Kyi too quickly and too fully, without knowing much about Burmese politics or the movement she led. What was portrayed in the Western media as a stunning victory could equally, to seasoned observers, be seen as a risky compromise in which the military cut a deal with forces that threatened to end its rule. That this compromise would break down or bear rotten fruit was very much predictable."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.08.2018

"Burma weist UN-Bericht zurück"

http://www.faz.net/aktuell/politik/myanmar-weist-un-bericht-zurueck-und-sperrt-facebook-konten-15759267.h
tml

Die Regierung von Myanmar hat einem UN-Bericht widersprochen, der die Vertreibung von Angehörigen der Rohingya-Minderheit vor einem Jahr als Völkermord eingestuft hat. "Regierungssprecher Zaw Htay verwies am Dienstag darauf, dass die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi selbst eine 'unabhängige' Kommission eingesetzt habe. Die Kommission soll sich auch mit Vorwürfen befassen, dass von Burmas Militär grundlegende Menschenrechte verletzt wurden."

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Zeit Online vom 28.08.2018

"Südkorea stellt 850 Millionen Euro für innerkoreanischen Ausbau bereit"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/beziehungen-nordkorea-suedkorea-japan-usa-atomkonflikt

Südkorea will die geplante Modernisierung des nordkoreanischen Straßen- und Eisenbahnnetzes mit 850 Millionen Euro unterstützen. "Für 'gemeinsamen Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel' erhöht Südkorea den Etat zum Infrastrukturausbau in Nordkorea. Japan dagegen will die Raketenabwehr ausbauen."

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