US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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Asia Times vom 20.08.2018

"China’s ‘Private Army’ prowls the ‘New Silk Road’"

http://www.atimes.com/article/chinas-private-army-prowls-the-new-silk-road/

China schützt sein globales Investitionsprojekt der Neuen Seidenstraße Gordon Watts zufolge auch mit Hilfe privater paramilitärischer Sicherheitsunternehmen. "It has been described as China’s 'Private Army.' Fueled by growing demand from domestic companies involved in the multi-trillion-dollar Belt and Road Initiative, independent security groups are expanding in the country. In 2013, there were 4,000-registered firms, employing more than 4.3 million personnel. By 2017, the figure had jumped to 5,000 with staff numbers hovering around the five-million mark. Many of these operatives are former People’s Liberation Army veterans, who have been recruited by security companies closely linked to 'New Silk Road' projects."

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Asia Times vom 20.08.2018

"Tragedy of Korean divided families captured on camera"

http://www.atimes.com/article/tragedy-of-korean-divided-families-captured-on-camera/

Andrew Salmon berichtet über die erste Zusammenführung von Familien aus Nord- und Südkorea seit 2015. "Following an agreement at the April summit between North Korean leader Kim Jong Un and South Korean President Moon Jae-in, family reunions took place this afternoon in the South Korea-established resort in Mount Kumgang in southeastern North Korea. Eighty-nine South Koreans out of some 57,000 eligible persons with family members on the north side of the border were chosen, by a government-run lottery, for today’s reunion. Four other persons had also been chosen to go but were unable to make the trip at the last minute due to health issues. One hundred eighty-nine North Koreans are expected to join them."

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The Week vom 15.08.2018

"Let Korea fix Korea"

https://theweek.com/articles/790044/let-korea-fix-korea

In der westlichen Debatte über die ausbleibenden Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea wird nach Ansicht von Bonnie Kristian zu wenig beachtet, dass in den Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea langsam aber stetig Fortschritte erzielt werden. Die USA sollten sich diesem Prozess nicht in den Weg stellen, so ihre Empfehlung. "It is now the United States' chief responsibility to get out of the way. (...) Where Trump may happily tout his deal-making prowess with Kim one day only to be buffeted by the bad advice of administration hawks the next, for Moon, a sober and patient approach is the only option. The monstrosity of an avoidable war may be ignored in Washington, but not in Seoul. Moon may not lead exactly as we'd like, but he will not be talked into an unnecessary war the moment Kim strikes an uncooperative tone. To the extent that Trump opened communication with Kim and made the prospect of war with North Korea less likely, he deserves credit for what he's done. But now it is time to do less. Let Korea take it from here."

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Tageszeitung vom 14.08.2018

"Die Angst vor dem Russen"

https://www.taz.de/!5524739/

Barbara Oertel schreibt, dass der kurze Krieg Georgiens gegen Russland vor zehn Jahren "weite Teile der georgischen Gesellschaft nachhaltig traumatisiert" habe. Da ein Beitritt zur NATO oder zur EU vorerst kaum wahrscheinlich sei, sollte sich das Land "auf seine eigenen Stärken besinnen", so ihre Empfehlung. "Da gibt es so einiges auf der Habenseite. Immerhin hat das Land, das nach den Wahlen von 2012 als einziges in der Region einen gewaltfreien Machtwechsel hinbekommen hat, in Sachen Korruptionsbekämpfung und Justizreformen Fortschritte vorzuweisen. Das honorierte die EU 2017 mit der Gewährung von Visafreiheit. Auch im Verhältnis zu Südossetien und Abchasien scheint Kreativität allmählich die Oberhand zu gewinnen. 'Ein Schritt in eine bessere Zukunft', heißt eine neue Strategie der Regierung, die den Handel mit den beiden Republiken fördern und jungen Menschen von dort Bildungsangebote machen will. Das Konzept Softpower einzusetzen, könnte aufgehen – wenngleich nicht mit kurzfristigen Erfolgen zu rechnen ist. Denn dem hat Russland nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.08.2018

"Nord- und Südkorea treffen sich zu dritten Gipfel"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nord-und-suedkorea-treffen-sich-zu-dritten-gipfel-im-september
-15735357.html

Die beiden Staatschefs Kim Jong-un und Moon Jae-in wollen sich im September in Pjöngjang erneut auf einem Gipfeltreffen über die Annäherung Nord- und Südkoreas austauschen. "Beim ersten Gipfeltreffen zwischen Moon und Kim im April hatten beide Seiten vereinbart, dass es im Herbst diesen Jahres ein weiteres Treffen der zwei Staatschefs in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang geben solle. Im Mai kam es zu einem spontan einberufenen zweiten Spitzentreffen zwischen Moon und Kim in Panmunjom."

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The European vom 12.08.2018

"Die Lehre aus dem Kaukasuskrieg 2008: Die Konflikte sind nicht eingefroren"

https://www.theeuropean.de/uwe-halbach/14496-interview-mit-uwe-halbach--2

Der Kaukasus-Experte Uwe Halbach hält die Begriffe "frozen conflict" und "Genozid" zur Umschreibung von Konflikten im Südkaukasus in diesem Interview für unpassend. Die Debatte über einen möglichen NATO-Beitritt Georgiens beschreibt er folgendermaßen: "Russland wertet die Osterweiterung der Nato generell als einen westlichen Vertrauensbruch und als Provokation. Das hat Putin nicht nur 2007 in seiner Wutrede auf der Münchener Sicherheitskonferenz deutlich gemacht. Ob die Sicherheit Russlands wirklich durch einen Nato-Beitritt bedroht ist, ist eine ganz andere Frage. Vielmehr verdeutlicht Russlands starke Ablehnung den Machtverlust in Bezug auf Staaten, die früher einmal zum Warschauer-Pakt System oder zum sowjetischen Territorium gehörten. In der Nato und der EU gibt es unterschiedliche Bewertungen, inwieweit man darauf Rücksicht nehmen sollte: Immerhin hat Russland kein Vetorecht, was die Nato-Erweiterung betrifft. Während Deutschland und Frankreich eher vorsichtiger sind, sprechen sich Polen und die baltischen Staaten eindeutig für die Aufnahme aus. Diese Staaten sagen auch: Die Nicht-Erteilung des Membership Action Plans 2008 habe Russland erst grünes Licht für Aggression gegeben."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 11.08.2018

"Militarisierungsprozesse im Südkaukasus"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2018A44_hlb.pdf

In einem aktuellen Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik analysiert Uwe Halbach die Aufrüstung und Kriegsrhetorik im Umfeld der ungelösten Territorialkonflikte im Südkaukasus. "Derzeit lenkt der politische Wandel in Armenien die internationale Aufmerksamkeit wieder auf den Südkaukasus. Doch die Sicherheitslage in der Region wird nach wie vor von ungelösten Territorialkonflikten bestimmt, in deren Schatten die Kontrahenten eine erhebliche Aufrüstung betrieben haben. Dies gilt vor allem für die Gegner im Konflikt um Berg-Karabach – für Aserbaidschan und Armenien, die im Globalen Militarisierungsindex an exponierter Stelle figurieren. Der vor zehn Jahren über Südossetien ausgebrochene 'Augustkrieg' zwischen Georgien und Russland war eine Lektion darüber, wohin eine solche Militarisierung im Umfeld angeblich 'eingefrorener Konflikte' führen kann. Georgien hat in der Folge die Option, Konflikte militärisch zu lösen, deutlich zurückgestellt und seine vor 2008 beträchtlichen Militärausgaben reduziert."

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Konrad-Adenauer-Stiftung vom 09.08.2018

"Entspannung zwischen Nord- und Südkorea"

http://www.kas.de/wf/de/33.49955/

Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung berichten in diesem Video über die Situation in Ostasien und die Annäherung auf der koreanischen Halbinsel. "Die koreanische Halbinsel steht im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Seitdem Kim Jong Un die Macht von seinem Vater übernommen hat, reihte der nordkoreanische Diktator einen Raketen- und Nukleartest an den nächsten. Doch im Januar 2018 trafen sich Vertreter beider Staaten nach zwei Jahren Funkstille wieder zu Gesprächen - und im April 2018 kamen sogar die Staatschefs zusammen."

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The National Interest vom 07.08.2018

"Could India's Missile Defense Trigger a Nuclear War with Pakistan?"

https://nationalinterest.org/blog/buzz/could-indias-missile-defense-trigger-nuclear-war-pakistan-28107

Der erfolgreiche Test eines indischen Raketenabwehrsystems könnte das Wettrüsten zwischen Indien und Pakistan gefährlich anheizen, warnt Michael Peck. "When America and the Soviet Union developed anti-missile systems in the 1960s, the opposing superpower either built more missiles, or increased the number of warheads on existing missiles, to saturate enemy defenses. So what will Pakistan do? (...) a Pakistani buildup might prompt an India buildup, sparking a vicious cycle reminiscent of the Cold War. India and Pakistan 'are already in an arms race for all intents and purposes and have been so for some time,' Georgetown University professor C. Christine Fair, who has written on the Pakistani military, told The National Interest. (...) 'The biggest problem from India's side is that it all too frequently announced that it has a capability which mobilizes Pakistan to innovate when in fact India is a long way from achieving the stated capability but Pakistan has already developed a counter measure,' Fair warns."

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Asia Times vom 06.08.2018

"Could Tokyo ever go critical and make nuclear weapons?"

http://www.atimes.com/article/could-tokyo-ever-go-critical-and-make-nuclear-weapons/

Japan besitzt heute das Material, das technische Wissen und die wirtschaftlichen Kapazitäten, um in kürzester Zeit bis zu 6.000 Atomwaffen herzustellen, schreibt Robert E. McCoy anlässlich des Jahrestags des Atombombenabwurfs über Hiroshima. "(...) Japan has had an actual nuclear weapons policy since 1969 – although that had been secret until 1994 when it was leaked. The leaked document states in part that 'for the time being we will maintain the policy of not possessing nuclear weapons,' but 'keep the economic and technical potential for the production of nuclear weapons, while seeing to it that Japan will not be interfered with in this regard.' Known as technical deterrence, this wording allows Japan to claim adherence to the nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) by not possessing nuclear weapons, while at the same time demonstrating that it has the intent to produce them if and when needed. (...) However, both statute and policy can be easily changed. Any 'extraordinary events' that would justify Japan leaving the NPT could trigger such changes."

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Al Jazeera English vom 04.08.2018

"North Korea continues work on nuclear programme: UN report"

https://www.aljazeera.com/news/2018/08/north-korea-continues-work-nuclear-programme-report-18080406171669
9.html

Einem vertraulichen UN-Bericht zufolge hat Nordkorea sein Atomprogramm keineswegs eingestellt. "North Korea continues to develop its nuclear programme and is violating international sanctions by clandestinely transferring weapons and fuel, a confidential United Nations report said. By turning off tracking systems on ships, the North Asian nation was able to carry out illicit ship-to-ship petroleum transfers, an activity that has 'increased in scope, scale and sophistication', media quoted the leaked report as saying on Friday. It also said 'prohibited military cooperation with the Syrian Arab Republic has continued unabated'."

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New York Times vom 01.08.2018

"Kashmir’s War Gets Smaller, Dirtier and More Intimate"

https://www.nytimes.com/2018/08/01/world/asia/kashmir-war-india-pakistan.html?emc=edit_th_180802&nl=today
sheadlines&nlid=201795340802

Der Konflikt in Kaschmir, der die beiden Atommächte Indien und Pakistan in der Vergangenheit immer wieder an den Rand eines gefährlichen Kriegs gebracht habe, sei zu einer überwiegend lokalen Angelegenheit geworden, schreibt Jeffrey Gettleman in seiner Reportage. "Kashmir’s war, a territorial dispute between India and neighboring Pakistan, has smoldered for decades. Now it is collapsing into itself. The violence is becoming smaller, more intimate and harder to escape. Years ago, Pakistan pushed thousands of militants across the border as a proxy army to wreak havoc in the Indian-controlled parts of Kashmir. Now, the resistance inside the Indian areas is overwhelmingly homegrown. The conflict today is probably driven less by geopolitics than by internal Indian politics, which have increasingly taken an anti-Muslim direction. Most of the fighters are young men like Sameer Tiger from quiet brick-walled villages like Qasbayar, who draw support from a population deeply resentful of India’s governing party and years of occupation."

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Cicero vom 24.07.2018

"Viele empfinden die Daten-Überwachung als praktisch"

https://www.cicero.de/wirtschaft/sozialkreditsysteme-china-ueberwachung-staat-vertrauen-markt-unternehmen
-kredite

Die Sinologin Genia Kostka hat eine wissenschaftliche Studie über die neuen chinesischen Sozialkreditsysteme veröffentlicht, bei denen Bürger und Kunden nach ihrem Verhalten bewertet, belohnt und eventuell bestraft werden. In diesem Interview erklärt sie, warum viele Chinesen die Überwachungssysteme durchaus begrüßen. "Wir haben per Online-Umfrage gut 2.200 chinesische Bürgerinnen und Bürger befragt. Dabei kam heraus, dass mehr als 80 Prozent die staatlichen und auch die kommerziellen Sozialkreditsysteme als positiv bewerten. (...) Die Kommunistische Partei, so denken viele, habe sowieso bereits viele Informationen über sie. Wenn das Politbüro auf Daten zugreifen möchte, bekommt es die auch. Das ist natürlich eine sehr passive Haltung zum Datensammeln. Tatsächlich zeigt die hohe Zustimmung für die Sozialkreditsysteme vor allem, dass die Befragten sich eine gesteigerte Lebensqualität wünschen. Viele empfinden die Systeme nämlich schlicht als praktisch. (...) Was die Studie aber auch zeigt, dass den Befragten Fairness sehr wichtig ist. Momentan empfinden die Leute ihre Bewertung offenbar als fair. Sollte sich das ändern, hätte das mit Sicherheit Auswirkungen auf die Akzeptanz."

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Spiegel Online vom 24.07.2018

"Nordkorea startet Abbau von Raketentest-Anlage"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-startet-im-atomkonflikt-abbau-von-raketentest-anlage-a-12
19878.html

Nordkorea habe mit der Demontage von Einrichtungen für Raketentests begonnen, berichtet auch Spiegel Online. Während US-Experten darin eine Maßnahme zur Vertrauensbildung sähen, kämen aus Südkorea eher skeptische Töne. "Laut Lee Choon Geun, einem Spezialisten für Raketen am südkoreanischen Institut für Wissenschaft und Technik, gibt Nordkorea nicht viel auf, indem das Land den Testbereich der Anlage abbaue. Denn Pjöngjang sei offenbar ohnehin zufrieden mit den aktuellen Langstreckenraketen. Einen Effekt auf die nuklearen Kapazitäten Nordkoreas hätte also nur eine Demontage der gesamten Anlage. Denn damit würde Pjöngjang seinen besten Standort aufgeben, um Interkontinentalraketen letztlich auch abzufeuern. Hoffnung gebe, dass auch ein schienengebundenes Verarbeitungsgebäude abgebaut worden sei."

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