US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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The National Interest vom 05.01.2019

"Forget North Korea: Is the Next Showdown in Asia Japan vs. South Korea?"

https://nationalinterest.org/blog/buzz/forget-north-korea-next-showdown-asia-japan-vs-south-korea-40692

Sebastien Roblin empfiehlt, bei der Beobachtung der Konflikte in Ostasien auch die Rivalität zwischen Japan und Südkorea im Auge zu behalten. Am 20. Dezember sei es zu einer Begegnung zwischen einem japanischen Kampfflugzeug und einem südkoreanischen Zerstörer gekommen, die bestätigt habe, wie angespannt die Beziehungen beider Länder nach wie vor seien. "Neither South Korea or Japan is seeking an armed conflict. However, militaries cohabiting international waters are capable of downplaying or covering up faux pas when they wish to do so, particularly when they are allied in a common cause such as defense against nuclear-armed ballistic missiles from North Korea. Several retired military officials have informally indicated the incident shouldn’t be made out to be such a big deal. Instead, first Japan and then South Korea have chosen to escalate the diplomatic conflict while using accusatory language and issuing demands for apologies. This is due to a combination of unresolved historical tensions related to Japanese colonial occupation of Korea, nationalistic theater designed for domestic consumption, and genuine divergences in foreign policy."

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Zeit Online vom 02.01.2019

"China droht Taiwan mit gewaltsamer Wiedervereinigung"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/xi-jinping-china-drohung-gewaltsame-wiedervereinigung-taiwan

Zeit Online berichtet über jüngste Drohungen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der verlautbarte, Taiwan in jedem Falle mit China wiedervereinigen zu wollen - notfalls mit Gewalt. "Der chinesische Präsident Xi Jinping will Taiwan wieder an China angliedern – notfalls auch mit Gewalt. Der Streit um den Status geht auf den Bürgerkrieg in China zurück."

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Zeit Online vom 18.12.2018

"Japan erhöht seine Rüstungsausgaben"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/japanische-armee-ruestungsausgaben-verteidigungsetat-flugzeug
traeger

Die japanische Regierung will den Verteidigungshaushalt des Landes in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. "Vonseiten der japanischen Regierung hieß es, Japan werde auch weiterhin eine ausschließlich auf Verteidigung ausgerichtete Politik betreiben. Chinas militärische Aktivitäten im Ostchinesischen Meer und anderen Gewässer seien jedoch Grund zu großer Sorge in der Region. Das Land brauche stärkere Mittel der Abschreckung, um sich gegen mögliche Bedrohungen durch Nordkorea und China behaupten zu können, argumentieren japanische Militärs. Dies verstoße nicht gegen die Verfassung. Kritiker wiesen darauf hin, dass ein Flugzeugträger Japan mit einer Schlagkraft ausstatten würde, die gegen die pazifistische Verfassung des Landes verstoße."

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Deutsche Welle vom 12.12.2018

"Kriegsrecht auf Mindanao bis Ende 2019 verlängert"

https://www.dw.com/de/kriegsrecht-auf-mindanao-bis-ende-2019-verl%C3%A4ngert/a-46696430

Bei der Bekämpfung des Terrorismus im Süden der Philippinen ist der Ausnahmezustand auf der zweitgrößten Insel Mindanao verlängert worden. "Eigentlich hätte die Regelung Ende Dezember 2018 auslaufen sollen. Begründet wird die Verlängerung damit, dass die Armee mehr Zeit brauche, den Terrorismus im Süden der Insel zu bekämpfen. Laut Verteidigungsminister Delfin Lorenzana seien noch 180 mutmaßliche Terroristen auf freiem Fuß. Oppositionspolitiker bezeichnen den erneuten Aufschub als verfassungswidrig. Sie sehen die Bürgerrechte der über 25 Millionen Inselbewohner bedroht. Kritiker befürchten außerdem, Duterte könnte die Terrorgefahr als Vorwand nehmen, um den Ausnahmezustand auf das gesamte Land auszuweiten."

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Deutschlandfunk vom 11.12.2018

"Spannungen zwischen Hindus und Muslimen nehmen zu"

https://www.deutschlandfunk.de/indien-im-wahlkampf-spannungen-zwischen-hindus-und-muslimen.886.de.html?dr
am:article_id=435520

Bernd Musch-Borowska berichtet eine erneute Eskalation der Spannungen zwischen Hindus und Muslimen in Indien. "Der Streit um ein Stück Land eskaliert – wieder mal. Vor gut 25 Jahren zerstörten Hindunationalisten die Babri-Moschee in Ayodhya – es folgten Ausschreitungen mit tausenden Toten. Jetzt ist in Ayodhya wieder die Gewalt ausgebrochen. Der Konflikt ist in Indien zum Wahlkampfthema geworden."

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Spiegel Online vom 09.12.2018

"Das dunkle System"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/straflager-in-china-drei-augenzeugen-berichten-ueber-folter-und-zwangsar
beit-a-1231166.html

Ein Redaktionsteam von Spiegel Online hat sich in einer interaktiven Online-Reportage eingehend mit den chinesischen Umerziehungslagern beschäftigt, in denen Berichten zufolge über eine Million muslimische Uiguren festgehalten werden. "Es gibt zahlreiche Berichte über Todesfälle in Straflagern. Laut Amnesty International soll in manchen Lagern sogar eine Quote existiert haben, die es den Aufsehern erlaubte, eine gewisse Anzahl von Häftlingen pro Monat zu Tode zu foltern, ohne dass sie dafür Konsequenzen fürchten mussten. Ein gut dokumentierter Todesfall in Xishanping ereignete sich nur rund ein dreiviertel Jahr vor Lis Verhaftung. Am 28. Januar 2009 starb Jiang Xiqing, 66, pensionierter Steuerbeamter und Anhänger der Glaubensgemeinschaft Falun Gong unter ungeklärten Umständen. Die Lagerleitung gab als Ursache einen Herzinfarkt an. Amnesty International berichtet indes, bei einer forensischen Untersuchung seien Prellungen im Brustbereich und drei gebrochene Rippen nachgewiesen worden. Dies weise eher darauf hin, dass der Mann zu Tode gefoltert worden sei."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 04.12.2018

"Chinas Einfluss: Legal, illegal; legitim, illegitim?"

https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/2018/chinas-einfluss-legal-illegal-legitim-illegitim/

"Je mächtiger die Volksrepublik China wird, wirtschaftlich und politisch, desto drängender stellt sich die Frage, ob Chinas Einfluss nur dem Land nützt – oder ob er zugleich andere Länder schädigt", schreibt Volker Stanzel in seiner Analyse der wirtschaftlichen und zunehmend auch außenpolitischen Machtansprüche Chinas. "Dieser Frage ist für die USA, schon bevor der derzeitige amerikanisch-chinesische Handelskrieg begann, ein Team von akademischen Chinaforschern nachgegangen. Ihr 200seitiger Bericht, den sie am 29. November 2018 veröffentlicht haben, stellt Fragen, die auch bezogen auf andere Länder gestellt werden müssen. Das wesentlichste Problem ist dabei nicht, ob Chinas Einfluss in der Welt sich verstärkt. Das ist nur selbstverständlich, wenn das bevölkerungsreichste Land der Welt in kürzester Frist zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht aufsteigt. Dann drängen chinesische Unternehmen, deren Namen vormals außerhalb Chinas niemand kannte, sogar bis in abgelegene Weltregionen vor, dann strebt dieses Land danach, Rohstoffe zu kaufen, und vor allem versucht es, seine Interessen auch dort durchzusetzen, wo man bisher von China wenig wusste."

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East Asia Forum vom 27.11.2018

"Moon’s North Korea policy in danger"

http://www.eastasiaforum.org/2018/11/27/moons-north-korea-policy-in-danger/

Eun Hee Woo, Koreaexperte an der Freien Universität Berlin, warnt, dass die erfolgreiche Nordkorea-Diplomatie des südkoreanischen Präsidenten an dessen innenpolitischen Problemen scheitern könnte. "A poorly performing economy could (...) become a serious obstacle for Moon Jae-in. Shortly before Moon’s inauguration, more than 85 per cent of the South Korean population felt that North Korea’s nuclear weapons constituted a major threat. More than 60 per cent answered ‘yes’ when asked whether or not ‘the South Korean government should agree to American military actions against the North’. But even amid such keen security anxieties, the public still saw economic recovery as the most urgent issue facing President Moon. National security was third on the list after job creation. (...) If history is anything to go by, Moon’s successful North Korea policy will not be enough to offset public frustrations with a sluggish economy. His dipping approval rating should worry supporters of a more conciliatory North Korea policy as it heralds the coming of Moon’s lame-duck period."

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Süddeutsche Zeitung vom 23.11.2018

"Wach auf, Nippon"

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/samstagsessay-wach-auf-nippon-1.4223768

Die neue Asienpolitik von US-Präsident Trump hat Japan Christoph Neidhart zufolge gezwungen, sich stärker mit der eigenen Position in Ostasien auseinanderzusetzen. Die Regierung in Tokio fürchte, international isoliert zu werden und bemühe sich deshalb um eine neue regionale Führungsrolle. "Premier Shinzo Abe hat es nun in der Hand, Ostasiens wirtschaftliche Zukunft mitzugestalten. Als Alternative drohen Japan Isolation, Schuldenkrise und Bedeutungsverlust. (...) Vor allem aber bemüht sich Tokio um ein besseres Verhältnis zu China. Im Oktober besuchte Abe Peking, wo er mit Präsident Xi Jinping eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und Japans Beteiligung an Infrastrukturprojekten von Chinas 'neuer Seidenstraße' vereinbarte. Als eine Folge davon könnte sich Tokios Bindung an die USA lockern."

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Al Jazeera English vom 21.11.2018

"US bombs continue to kill in Laos 50 years after Vietnam War"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/laotians-killed-50-years-bombing-campaign-181121000620903.html
?fbclid=IwAR3fDOX6FlciUUP00AmS3lxnoTvTBDQAu0bS7Doqr9cbOA3Z5Edavpl2q9c

Auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs warf die USA in Laos Padraic Convery zufolge Bomben mit einem Gesamtgewicht von zwei Millionen Tonnen ab. Blindgänger fordern bis heute immer wieder Todesopfer. "Now, some 80 million unexploded bombs and air-dropped cluster munitions left over continue to maim and kill Laotian men, women and children. Manixia Thor is a Laotian operations manager at the UK-based Mines Advisory Group (MAG), one of several NGOs trying to clear the land of unexploded ordnance (UXO). 'About 75 percent of injuries from cluster munitions involve children,' she tells Al Jazeera, referring to the tennis-ball sized fragmentation bomblets that have acquired the local name 'bombies'. They were dropped in their millions on Laos. Thousands of children have been killed or severely wounded by them, and Thor says they are 'everywhere'."

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Tagesspiegel vom 19.11.2018

"Wie China versucht, die Kultur der Uiguren auszulöschen"

https://www.tagesspiegel.de/kultur/menschenrechte-wie-china-versucht-die-kultur-der-uiguren-auszuloeschen
/23649560-all.html

Der Tagesspiegel lässt den chinesischen Uiguren Ilham Lutfi zu Wort kommen, der berichtet, dass die chinesische Regierung gegenüber der muslimischen Minderheit das Ziel der "Zwangssinisierung" verfolge. "Die Lage ist so vielschichtig, dass man ihr mit einfachen Antworten nicht beikommt – auch im Interesse der Menschen, um die es dabei geht. Dass derzeit die Rechtsstaatlichkeit, die auch China für sich beansprucht, mit Füßen getreten wird, steht allerdings außer Frage. Ilham Lutfi berichtet im nachfolgenden Text über das Schicksal seiner Familie und seine Erfahrungen als Auslandsuigure. Aus Rücksicht auf ihn und seine Angehörigen haben wir seinen Namen geändert, einige persönliche Lebensumstände weggelassen und Details anonymisiert. Lutfi kann derzeit wie alle Uiguren nicht einmal bei seiner Familie anrufen, ohne dass diese sofortige Konsequenzen fürchten müsste."

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IntelNews vom 14.11.2018

"ISIS fighters might declare new caliphate in Philippines, experts warn"

https://intelnews.org/2018/11/14/01-2437/

Die Zahl der IS-Anhänger in den Philippinen nimmt Ian Allen zufolge weiter zu. Experten erwarten demnach, dass die Terrororganisation das Momentum nutzen könnte, um ein neues Kalifat auszurufen. "British newspaper The Guardian cited 'a high-ranking intelligence officer' who said that between 40 and 100 foreign fighters have joined the Islamic State in the southern Philippines in the past 12 months. Most of them come from neighboring countries, such as Indonesia, Malaysia and Singapore. But there are also fighters from Pakistan, Bangladesh and several Middle Eastern countries, said the intelligence officer. One of them, a Moroccan militant, carried out a suicide bombing in Lamitan City, located on Basilan Island south of Mindanao, in July of this year, killing 11 other people. There are fears among experts that the Islamic State might declare a new caliphate there soon, as local support for militant Islamism is growing."

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Spiegel Online vom 13.11.2018

"An Inside Look at China's Reeducation Camps"

http://www.spiegel.de/international/world/an-inside-look-at-muslim-reeducation-camps-in-china-a-1238046.h
tml

Der SPIEGEL hat mit drei früheren Insassen eines chinesischen Umerziehungslagers für Muslime gesprochen, die von systematischer "Gehirnwäsche" berichten. Katrin Kuntz beschreibt in dieser Reportage aus der aktuellen Printausgabe, mit welchen Maßnahmen Peking versucht, die muslimischen Minderheiten "auf Kurs" zu bringen. "About 1 million Uighurs, Kazakhs and other Muslim minorities are currently in detention according to research conducted by the United Nations. Beijing's 'fight against terror' has led to the construction of likely hundreds of reeducation camps. DER SPIEGEL spoke with three former prisoners and a dozen families whose relatives are allegedly in indoctrination camps in Xinjian. All of them speak of brainwashing meant to bring the Muslims into line. For months, Beijing denied that these camps even existed. But because international pressure continued to increase, the government recently changed its strategy. Instead of refuting the camps' existence, it proudly declared them to be an opportunity for 'voluntary professional education' with integrated language training."

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Asia Times vom 13.11.2018

"Shock news! North Korea has missiles! And tunnels!"

http://www.atimes.com/shock-news-north-korea-has-missiles-and-tunnels/

Andrew Salmon hält die Berichterstattung der New York Times und anderer US-Medien über nordkoreanische Raketen- und Militäranlagen für reißerisch. Die Reaktion der Regierung in Südkorea auf die jüngsten Berichte sei bezeichnend: "Seoul is not always convincing when it comes to reaction to media reports, but the Blue House spokesman did the business. There is no 'deception' in play, he said, 'given that [North Korea] has no specific agreement to dismantle or disclose the facilities mentioned in the report.' The Blue House added – credibly, I think – that the existence of the missile bases is known to the military/intelligence communities in Seoul and Washington. (...) North Korea often brings out the worst in journalists: Lazy hacks can write virtually any nonsense, confident that they will not be refuted. Hence the ludicrous yarns – for example, about officials being ripped apart by dogs as a form of execution – carried in media. (That latter 'story,' incidentally, originated as a joke on the Chinese Internet). (...) Perhaps the piece was designed to attack US President Donald Trump’s (admittedly somewhat blasé) approach to North Korea. If so, it seems disingenuous – and that is putting it kindly."

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Frankfurter Rundschau vom 13.11.2018

"Amnesty entzieht Suu Kyi Ehrentitel"

http://www.fr.de/politik/botschafterin-des-gewissens-amnesty-entzieht-suu-kyi-ehrentitel-a-1620155

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi den Ehrentitel Botschafterin des Gewissens entzogen. "In einem am Montag veröffentlichten Brief an Suu Kyi zeigte sich Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo enttäuscht über die augenscheinliche 'Gleichgültigkeit' der Friedensnobelpreisträgerin gegenüber den Gräueltaten des Militärs gegen die muslimische Minderheit in ihrem Land."

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