US-Soldaten in Afghanistan

2.6. Afghanistan / Pakistan

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Zeit Online vom 22.08.2018

"Eine tote Deutsche bei Anschlag in Kabul"

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/afghanistan-anschlag-kabul-deutsches-todesopfer

Unter den Opfern des Anschlags auf ein internationales Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul vergangene Woche ist offenbar auch eine Deutsche, berichtet Zeit Online. "Dies teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Die Angehörigen würden informiert. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei der Toten um eine Mitarbeiterin einer internationalen Hilfsorganisation. Wie die Sprecherin des Ministeriums weiter mitteilte, gibt es keine Hinweise auf andere deutsche Verletzte." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 15.02.2018

"Zivile Opfer auf neuem Höchststand"

http://www.fr.de/politik/afghanistan-zivile-opfer-auf-neuem-hoechststand-a-1448644

2017 sind in Afghanistan knapp 2.300 Zivilisten getötet oder verletzt worden, berichtet die Frankfurter Rundschau. Dies bedeute einen Anstieg um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und sei mehr als in jedem anderen Jahr des Konflikts, so die Zeitung."'2017 wurde die höchste Zahl an zivilen Opfern durch Selbstmordattentate und komplexe Anschläge in einem einzigen Jahr in Afghanistan registriert', heißt es in dem Bericht der UN-Mission für Afghanistan (Unama). Demnach wurden 605 Zivilisten getötet und 1690 weitere verletzt. 'Die Zahlen allein können nicht das entsetzliche menschliche Leid beschreiben, das den einfachen Menschen zugefügt wird, insbesondere Frauen und Kindern', erklärte der UN-Gesandte für Afghanistan, Tadamichi Yamamoto." Weiter...


The Times vom 08.02.2018

"Pentagon prepares massive onslaught against Taliban"

https://www.thetimes.co.uk/edition/world/pentagon-prepares-massive-onslaught-against-the-taliban-r0jjg288
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Das Pentagon will der kommenden Frühjahrsoffensive der Taliban in Afghanistan in diesem Jahr mit eigenen "massiven" Operationen entgegentreten, berichtet Michael Evans. Einige Politiker und Experten zweifelten allerdings an den Erfolgsaussichten des erneuten Versuchs, die Taliban militärisch in die Knie zu zwingen. "Some of the finest US military brains have put their mind to countering the insurgents — General David Petraeus and General Stanley McChrystal among them. Yet the Taliban appear to be as strong as ever and able to strike in the heart of Afghanistan’s capital city. Much to the surprise of some of his closest advisers, President Trump vowed to have one more go at succeeding where Presidents Obama and George W Bush failed. He was persuaded by the current commander in Kabul, General John Nicholson, and by Jim Mattis, his defence secretary, that it was wrong to abandon Afghanistan, and that a more tailored military strategy, supported by extra troops, more bombers and additional special forces could make the difference." Weiter...


ipg-journal vom 07.02.2018

"Ehrlichkeit muss auch am Hindukusch verteidigt werden"

http://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/ehrlichkeit-muss-auch-am-hindukusch-verteidigt-we
rden-2580/

Almut Wieland-Karimi geht angesichts der anhaltenden prekären Sicherheitslage in Afghanistan der Frage nach, was die deutschen Ziele am Hindukusch siebzehn Jahre nach 9/11 seien. "Und was sind die Ursachen für die Unruhe? Dabei lässt sich von den Norwegern lernen. Im Sommer 2016 legte eine Untersuchungskommission unter Leitung des ehemaligen Außen- und Verteidigungsministers Bjørn Tore Godal eine schonungslose Evaluierung aller militärischen, zivilen und diplomatischen Beiträge Norwegens zum internationalen Afghanistan-Engagement vor. Norwegen habe das erste Ziel, ein guter Alliierter der USA zu sein, erreicht und das Nato-Bündnis gestärkt – genauso wie Deutschland mit seiner uneingeschränkten Solidarität'. Die beiden weiteren Ziele, dem internationalen Terrorismus in Afghanistan den Nährboden zu entziehen und einen funktionierenden, stabilen Staat aufzubauen, seien nur teilweise oder gar nicht erreicht worden. Deutschland engagiert sich mit denselben Zielen wie Norwegen in Afghanistan. Hinzugekommen ist die sogenannte Fluchtursachenbekämpfung, nachdem in den Jahren 2015 und 2016 etwa 200 000 zumeist junge afghanische Männer nach Deutschland gekommen sind." Weiter...


The Christian Science Monitor vom 02.02.2018

"Afghanistan by the numbers: inside the fight over facts"

https://www.csmonitor.com/World/Middle-East/2018/0202/Afghanistan-by-the-numbers-inside-the-fight-over-fa
cts

Scott Peterson macht darauf aufmerksam, dass die amerikanische Öffentlichkeit über den Stand des Krieges in Afghanistan nach Ansicht vieler Experten nicht mehr angemessen informiert wird. Jahrelang öffentlich zugängliche Zahlen zum Krieg werden demnach vom US-Militär nicht länger zur Verfügung gestellt. "The increased opacity comes after Mr. Trump last summer ordered several thousand more US troops to Afghanistan, raising the total level to some 14,000, on a mission to secure 'victory.' Airstrikes have been ramped up to the highest level since 2010. 'Of course it’s a cover-up. What else can it be, when you hide figures? The thing is, it is not going well,' says Thomas Ruttig, a co-director of the Kabul-based Afghanistan Analysts Network (AAN) with decades of experience in Afghanistan. 'There are millions and millions [of dollars] thrown out for what they call 'public diplomacy' and 'narrative building,' or whatever, and no one except themselves is believing in it,' says Mr. Ruttig, speaking from Berlin." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 01.02.2018

"Kabul ist ein verdammtes Gefängnis geworden"

http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-die-mauermaler-von-kabul-1.3844179

Jan Heidtmann stellt eine Künstlergruppe in der afghanischen Hauptstadt Kabul vor, die mit Gemälden auf den zahlreichen Betonabsperrungen, die das Straßenbild Kabuls prägen, gegen die von den Mauern ausgehende Tristesse vorgehen will. "Um die 500 Bilder hat die Gruppe in den vergangenen zweieinhalb Jahren gemalt: den Talib, der keinen Raketenwerfer im Arm hält, sondern einen riesigen Bleistift; den Jungen, der liest, statt zu arbeiten an der Mauer eines Ministeriums; das Verbotsschild, in dem ein Mann mit einem Mädchen an der Hand eingezeichnet ist. Ein Appell gegen die weit verbreiteten Kinderehen." Weiter...


BBC vom 30.01.2018

"Taliban threaten 70% of Afghanistan, BBC finds"

http://www.bbc.com/news/world-asia-42863116

Eine Untersuchung der BBC hat ergeben, dass die Taliban gegenwärtig in 70% des Territoriums Afghanistans aktiv sind. "Months of research across the country show how areas the Taliban threaten or control have surged since foreign combat troops left in 2014. The Afghan government played down the report, saying it controls most areas. But recent attacks claimed by Taliban and Islamic State militants have killed scores in Kabul and elsewhere. (...) The BBC investigation - conducted during late 2017 - provides a rare snapshot of the security situation in every Afghan district between 23 August and 21 November." Weiter...


Voice of America vom 30.01.2018

"US Military Blames 'Human Error' for Refusal to Share Key Data on Afghanistan"

https://www.voanews.com/a/report-on-us-military-activity-in-afghan/4230789.html

Der neue Quartalsbericht des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) zeichnet ein ernüchterndes Bild von der aktuellen Situation in Afghanistan. John Sopko von SIGAR kritisierte auch, dass wesentliche Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten worden seien. Das Pentagon bestreitet, dass dies eine bewusste Entscheidung war und macht dafür "menschliches Versagen" verantwortlich, berichtet Jeff Seldin. "In a tweet Tuesday, SIGAR called the district control numbers 'one of the last publicly available indicators for Congress — many of whose staff don't have access to classified info — & for American people to know how US effort in #Afghanistan going.' Even without having the latest data on the extent of government or insurgent control across Afghanistan, the new SIGAR report painted a bleak picture of U.S. efforts to secure the country (...). The report found the recent increase in U.S. military attacks on the Taliban and other insurgent groups had failed to bolster the Afghan government's control over its population. In October alone, the U.S. dropped 653 munitions on enemy combatants, a record since 2012 and three times the figure from October 2016, the report said." Weiter...


Deutsche Welle vom 29.01.2018

"Tote bei Angriff auf Militärbasis in Kabul"

http://www.dw.com/de/tote-bei-angriff-auf-milit%C3%A4rbasis-in-kabul/a-42346648

Die Deutsche Welle berichtet über die jüngsten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul. "Bewaffnete haben am frühen Morgen einen Angriff auf eine Militärakademie Kabul gestartet. Mehrere Soldaten und Angreifer seien dabei getötet worden. In der afghanischen Hauptstadt bleibt die Sicherheitslage angespannt." Weiter...


BBC vom 28.01.2018

"Kabul mourns 100 dead after ambulance bomb"

http://www.bbc.com/news/world-asia-42850624

Die BBC berichtet über den jüngsten Terroranschlag der Taliban in Kabul, bei dem über hundert Menschen getötet worden sind. "Attackers drove an ambulance past a police checkpoint to get to a crowded street in a district full of government buildings and embassies. Afghanistan's government has declared a day of mourning for Sunday, as funerals take place and relatives search hospitals for survivors. The Taliban - a hardline Islamist group - said it was behind the attack. (...) The attack is the deadliest in Kabul in several months. In October, 176 people were killed in bomb attacks across Afghanistan in one week. The country's security forces in particular have suffered heavy casualties at the hands of the Taliban, who want to re-impose their strict version of Islamic law in the country. In May, 150 people were killed by a suicide bomb attack in Kabul. The Taliban denied any role, but the Afghan government says its affiliate, the Haqqani group, carried it out with support from Pakistan." Weiter...


New York Times vom 23.01.2018

"Afghan Pedophiles Get Free Pass From U.S. Military, Report Says"

https://www.nytimes.com/2018/01/23/world/asia/afghanistan-military-abuse.html?emc=edit_th_180124&nl=today
sheadlines&nlid=20179534

Ein neuer Bericht des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) kommt zu dem Schluss, dass das US-Militär regelmäßig über klare Menschenrechtsverletzungen der verbündeten afghanischen Streitkräfte hinwegsehe. "On 5,753 occasions from 2010 to 2016, the United States military reported accusations of 'gross human rights abuses' by the Afghan military, including many examples of child sexual abuse. If true, American law required military aid to be cut off to the offending unit. Not once did that happen. (...) The report released on Monday was heavily redacted, and at least in the public portions it did little to answer questions about how prevalent child sexual abuse was in the Afghan military and police, and how commonly the American military looked the other way at the widespread practice of bacha bazi, or 'boy play,' in which some Afghan commanders keep underage boys as sex slaves." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 21.01.2018

"Mindestens zehn Tote nach Hotelangriff in Kabul"

http://www.fr.de/politik/terror-in-afghanistan-mindestens-zehn-tote-nach-hotelangriff-in-kabul-a-1430647

Willi Germund berichtet über den jüngsten Terroranschlag in Kabul, bei dem Talibankämpfer sich Zugang zu einem eigentlich streng gesicherten Hotel verschafft und dort um sich geschossen haben. "Die Talibankämpfer kamen durch die Küche des Luxushotels, rannten von Tür zu Tür und schossen in Zimmer. Manche Gäste versuchten sich mit Bettlaken abzuseilen." Weiter...


Asia Times vom 16.01.2018

"Minorities packing their bags as religious freedom plunges in Pakistan"

http://www.atimes.com/article/minorities-packing-bags-religious-freedom-plunges-pakistan/

In Pakistan ziehen es immer mehr Angehörige religiöser Minderheiten vor, das Land aufgrund zunehmender Repressalien durch islamistische Gruppen zu verlassen, berichtet Kunwar Khuldune Shahid. Die Regierung habe scheinbar vor den radikalen Islamisten "kapituliert" und sehe der Entwicklung tatenlos zu. "Activists want to counter radical Islamist perspectives with a secular narrative, but Ibn Abdur Rehman, secretary-general of the Human Rights Commission of Pakistan, doesn’t see it happening anytime soon. 'This is only going to get worse,' he told Asia Times. 'The state has surrendered to the radical Islamists and plans on gradually taking away every last bit of freedom from its citizens.'" Weiter...


Monkey Cage vom 15.01.2018

"Russia is looking to engage with the Taliban. Here’s why"

https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2018/01/15/russia-is-looking-to-engage-with-the-taliba
n-heres-why/?utm_term=.167b0bae500b

Samuel Ramani analysiert die Motive der russischen Afghanistan-Strategie, zu der nach den Worten von Außenminister Lawrow auch Verhandlungen mit den Taliban gehören. Moskau setzt demnach darauf, dass Anführer im moderaten Lager der Taliban im Kampf gegen den IS und den Drogenhandel zur Kooperation bereit sind. "Russian policymakers distinguish between these two camps by analyzing the strategic interests and policy preferences of midlevel and senior Taliban leaders. In particular, they look to cooperate with Taliban factions that wield considerable political influence in regions with high concentrations of Islamic State fighters — and who oppose drug trafficking. (...) Moscow has concerns about drug-related crime from Afghanistan to Central Asia — so Taliban members who oppose drug trafficking have emerged as pragmatic partners. (...) However, there is a second motivation for Russia’s Taliban links. Building an international consensus around Moscow’s selective engagement strategy bolsters Russia’s international status as a conflict arbiter." Weiter...


Guardian vom 09.01.2018

"How the heroin trade explains the US-UK failure in Afghanistan"

https://www.theguardian.com/news/2018/jan/09/how-the-heroin-trade-explains-the-us-uk-failure-in-afghanist
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16 Jahre nach der amerikanischen Intervention in Afghanistan habe sich das Land zum ersten echten "Narco-Staat" entwickelt, stellt Alfred W McCoy in diesem bearbeiteten Auszug aus seinem Buch "In the Shadows of the American Century" fest. "Despite almost continuous combat since the invasion of October 2001, pacification efforts have failed to curtail the Taliban insurgency, largely because the US simply could not control the swelling surplus from the country’s heroin trade. Its opium production surged from around 180 tonnes in 2001 to more than 3,000 tonnes a year after the invasion, and to more than 8,000 by 2007. Every spring, the opium harvest fills the Taliban’s coffers once again, funding wages for a new crop of guerrilla fighters. (...) In one of history’s bitter ironies, Afghanistan’s unique ecology converged with American military technology to transform this remote, landlocked nation into the world’s first true narco-state – a country where illicit drugs dominate the economy, define political choices and determine the fate of foreign interventions." Weiter...


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