US-Soldaten in Afghanistan

2.7. Subsahara-Afrika

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Al Jazeera English vom 12.06.2019

"What's behind the ethnic violence in Mali?"

https://www.aljazeera.com/programmes/insidestory/2019/06/ethnic-violence-mali-190612190809988.html

Im Al-Jazeera-Programm Inside Story haben Experten über die Hintergründe der offenbar ethnisch motivierten Gewaltwelle in Mali diskutiert. "Ethnic tension is threatening to further destabilise Mali. Violence is worsening in the long-running dispute between the Dogon and Fulani people - and armed groups linked to al-Qaeda are exploiting the unrest. Dozens of people were killed in a village home to Dogon farmers when men armed with machetes and guns attacked on Sunday. The attack is similar to the ransacking of a Fulani village in March, where nearly 160 died. What is behind these killings and why can't the government protect Malians?"

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Tageszeitung vom 11.06.2019

"Militärrat nimmt Soldaten fest"

http://www.taz.de/Protest-Niederschlagung-im-Sudan/!5601610/

Der im Sudan herrschende Militärrat hat eine Woche nach den gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen oppositionelle Demonstranten mehrere Soldaten in Gewahrsam genommen, berichtet die Tageszeitung. "Der herrschende Militärrat teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur Suna am Montagabend mit, zuvor habe ein Ermittlungsausschuss vorläufige Beweise gegen einige Einheiten der aktiven Streitkräfte geliefert. Alle Schuldigen würden ohne Verzögerung zur Rechenschaft gezogen. Die Zahl der Festgenommenen und die Vorwürfe gegen sie wurden aber nicht mitgeteilt."

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Tageszeitung vom 09.06.2019

"Herr Zozo lächelt wieder"

https://www.taz.de/25-Jahre-nach-Voelkermord-in-Ruanda/!5599529/

François Misser mit einem Stimmungsbild aus Ruanda, 25 Jahre nach dem Völkermord an der Tutsi-Minderheit. "Ruanda ist heute nicht mehr das Land, das es vor dem Völkermord war. Aber es bleibt ein Ort der sehr straffen sozialen Kontrolle."

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Tageszeitung vom 06.06.2019

"Tiananmen wird zum Regelfall"

https://www.taz.de/!5598154/

Dominic Johnson kritisiert den Umgang der Weltöffentlichkeit mit den Repressionen des sudanesischen Militärs gegen die oppositionelle Protestbewegung. "Der Sturz al-Bashirs war der Erfolg einer mutigen Protestbewegung. Aber die wird jetzt niedergeschlagen und von der Welt allein gelassen."

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UN Dispatch vom 05.06.2019

"Why the United Nations is Suddenly Warning About Drought and Famine in Somalia"

https://www.undispatch.com/why-the-united-nations-is-suddenly-warning-about-drought-and-famine-in-somalia
/

Die UNO hat vor einer neuen Hungersnot in Somalia gewarnt und will internationale Spenden in Höhe von 700 Millionen US-Dollar sammeln, um die Krise abzuwenden. Mark Leon Goldberg erklärt, warum es gerade jetzt zu der UN-Warnung gekommen ist. "The difference between a 'crisis' and an 'emergency' is laid out by what is known at the UN as the 'Integrated Phase Classification.' This is a way to measure and determine levels of food insecurity. As you can see, moving from crisis level to emergency level means food security has gotten considerably worse, in many cases forcing people to completely liquidate whatever assets they have to survive. When large numbers of people no longer have assets to liquidate and no longer have access to food at all is when mortality rates skyrocket–particularly for children. When at least one in five households faces an extreme lack of food, and more than 30 percent of children under five are suffering from acute malnutrition (wasting), and at least two people out of every 10,000 are dying each day, then a famine is declared. There is no famine in Somalia…yet. But if this crisis continues and if that $700 million is not raised from international donors, famine could strike Somalia later this year."

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Tageszeitung vom 05.06.2019

"Gewehre und Gerüchte"

http://www.taz.de/Gewalteskalation-im-Sudan/!5598278/

Ilona Eveleens, Auslandskorrespondentin der Tageszeitung für Kenia, berichtet über die Gewalteskalation im Sudan. "Allmählich wird das Ausmaß der Gewalt klar, mit der Sudans Militär die Protestbewegung zerschlagen hat. Sudans Hauptstadt lebt jetzt in Angst."

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Al Jazeera English vom 05.06.2019

"Sudan crackdown on protesters: All the latest updates"

https://www.aljazeera.com/news/2019/06/sudan-crackdown-protesters-latest-updates-190603065755468.html

Die Zahl der Todesopfer bei der gewaltsamen Vertreibung von Protestierenden im Sudan ist Al Jazeera zufolge auf 60 angestiegen. "The assault on Monday was the worst violence in Sudan since the April 11 overthrow of long-time leader Omar al-Bashir and drew sharp condemnation from the United Nations, the African Union and others. Protest leaders, who are seeking a speedy transition to civilian rule, called the raid 'a massacre' aimed at breaking up a weeks-long sit-in outside the military headquarters in Khartoum. But the ruling Transitional Military Council (TMC) denied trying to disperse the protest, saying security forces had targeted 'unruly' groups nearby."

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The Guardian vom 04.06.2019

"Sudan paramilitaries raped and assaulted protesters and medics"

https://www.theguardian.com/world/2019/jun/04/sudans-military-council-calls-for-snap-elections-in-wake-of
-deadly-protests

Jason Burke, Afrika-Korrespondent des Guardians, berichtet über neue Details des gewaltsamen Vorgehens gegen Protestierende in einem Lager in der Hauptstadt Khartoum. "Paramilitaries (...) also committed multiple sexual assaults, beat up medical staff and volunteers at clinics, looted and destroyed property in hospitals and threatened doctors and medical workers with reprisals if they provided care to the wounded, witnesses have said. Hundreds were injured in the attack on a sit-in in the centre of the Sudanese capital and in clashes afterwards as the paramilitaries, from the feared Rapid Support Forces (RSF) spread through the city to quell sporadic unrest. Video clips circulated on social media show the RSF and other armed forces shooting and beating unarmed people on the streets. (...) Jehanne Henry, the associate Africa director of Human Rights Watch, said the reports of sexual assaults were credible but the extent of such violence was unclear. 'There are beatings on the streets. It looks like a bunch of thugs. There has been sexual violence … This would not be a surprise,' Henry said."

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Deutsche Welle vom 04.06.2019

"Sudan: Das Ende des Traums von der Demokratie?"

https://www.dw.com/de/sudan-das-ende-des-traums-von-der-demokratie/g-49047564

Bei der Auflösung des zentralen Protestcamps der sudanesischen Opposition wurden mindestens 35 Menschen getötet, berichtet die Deutsche Welle in einer Bildergalerie. "Es war früh am Montagmorgen, als Sicherheitskräfte im Zentrum von Sudans Hauptstadt Khartum auf den Platz vorrückten, auf dem Demonstranten in wochenlanger Sitzblockade ausgeharrt hatten. Nach Angaben von Augenzeugen und Aktivisten griffen die Soldaten mit Schlagstöcken, Tränengas und scharfer Munition an. Die Demonstranten versuchten, unter anderem mit brennenden Reifen, Barrikaden zu errichten."

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Frankfurter Rundschau vom 04.06.2019

"Sudanesisches Militär kündigt Neuwahlen an!"

https://www.fr.de/politik/tote-bei-zuspitzung-innenpolitischen-krise-im-sudan-zr-12343410.html

Nach dem Blutbad in Khartum stehe die sudanesische Militärführung unter internationalem Druck, schreibt die Frankfurter Rundschau. "Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, bezeichnete die 'Gewalt der sudanesischen Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten in Khartum' als abscheulich'. Der Übergangsrat müsse den Übergang zu einer Zivilregierung beschleunigen und damit auf die berechtigten Forderungen der Menschen reagieren, schrieb Bolton in der Nacht zum Dienstag auf Twitter. 'Die Verantwortung fällt auf den militärischen Übergangsrat', hatte zuvor die US-Botschaft in Khartum getwittert."

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Tageszeitung vom 04.06.2019

"Wem Menschenleben egal sind"

http://www.taz.de/Kommentar-Gewalteskalation-im-Sudan/!5596806/

Dominic Johnson befürchtet eine Ausweitung der Gewalt im Sudan in einen echten Bürgerkrieg. "Nun machen die Gewaltherrscher, denen Menschenleben im Sudan schon immer egal waren, Tabula rasa. Der Zeitpunkt ist symbolträchtig: Nach dem Ramadan, wenn das Leben nach einem Monat nächtlichen Ausschweifens in geordnete Bahnen zurückkehrt, soll auf den Straßen wieder Ordnung herrschen. Dass an vorderster Front gegen die Protestbewegung jetzt die RSF-Miliz steht, an deren Händen das Blut aus dem Krieg in Darfur vor fünfzehn Jahren klebt, ist ein ebenso deutliches Zeichen. Der brutalste Gewaltakteur Sudans ergreift die Initiative – und erhebt damit zugleich einen klaren Machtanspruch innerhalb des in rivalisierende Fraktionen gespaltenen Militär- und Sicherheitsapparats."

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Tageszeitung vom 03.06.2019

"Die Miliz frisst die Revolution"

http://www.taz.de/Krise-im-Sudan/!5596683/

Karim El-Gawhary berichten über den gegenwärtigen Machtpoker zwischen den sudanesischen Militärs und den Demonstranten auf der Straße. "Die Hoffnung auf einen neuen Sudan und die Unsicherheit, ob der alte Sudan noch einmal zuschlagen wird, liegen in Khartum nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt. Rund um das Militärhauptquartier der Hauptstadt haben Demonstranten seit Anfang April ihr Protestlager aufgeschlagen und fordern unermüdlich eine zivile Regierung, nachdem Diktator Omar al-Bashir gestürzt wurde und ein Übergangsmilitärrat die Geschicke des Landes übernahm. Aber draußen vor den Barrikaden geben bewaffnete Männer den Ton an. Fast an jeder Straßenecke in Khartum sind Pick-up-Trucks mit aufgepflanzten Maschinengewehren postiert. Manche tragen die Nummernschilder der regulären Armee, die meisten von ihnen gehören aber einer Miliz an, die sich Rapid Support Force (RSF) nennt."

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Neue Zürcher Zeitung vom 24.05.2019

"Wer in Simbabwe das Regime kritisiert, gilt als Terrorist"

https://www.nzz.ch/international/wer-das-regime-kritisiert-gilt-als-terrorist-ld.1484162

David Signer berichtet aus Dakar über die politische Entwicklung in Simbabwe unter Mugabes Nachfolger Emmerson Mnangagwa. "Simbabwe wird seit Ende 2017 von Mnangagwa regiert, der Robert Mugabe ablöste. Mugabe hatte das Land 37 Jahre lang mit eiserner Hand geführt und wirtschaftlich ruiniert. Mnangagwa, ein langjähriger Weggefährte von Mugabe, gilt als ebenso rücksichtslos. Viele gaben zu bedenken, dass er den repressiven Kurs seines Vorgängers fortführen werde. Diese Befürchtung hat sich bestätigt. Es ist Mnangagwa nicht gelungen, die desolate Situation im Land zu verbessern, und Andersdenkende werden weiterhin brutal verfolgt."

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The Economist vom 23.05.2019

"How climate change can fuel wars"

https://www.economist.com/international/2019/05/25/how-climate-change-can-fuel-wars?fsrc=rss%7Cint

Anhaltende Dürreperioden und andere Konsequenzen des Klimawandels könnten in Afrika bald zu neuen Konflikten über den Zugang zu Wasser und fruchtbaren Böden führen, warnt der Economist. "Globally, the proportion of people who die violently has been falling for decades, as poverty has tumbled and wars between states have become rarer. But many fret that climate change will be so disruptive that it will make future conflicts more likely. (...) the most immediate threat is of civil wars, not inter-state ones, and one of the most vulnerable regions is the Sahel, an arid strip below the Sahara desert. Here, the roots of many conflicts lie in competition over dwindling fertile land. (...) Green campaigners and eager headline-writers sometimes oversimplify the link between global warming and war. It is never the sole cause. But several studies suggest that, by increasing the frequency and intensity of extreme weather events, including floods and droughts, it makes conflict likelier than it would otherwise be. (...) Despite all these caveats, climate change clearly can play a part in fostering conflict. The Sahel is warming 1.5 times faster than the global average, owing to greenhouse-gas emissions. In future, most models suggest, it will experience more extreme and less predictable rains over shorter seasons. In a region where most people still grow or rear their own food, that could make millions desperate and restless."

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Council on Foreign Relations vom 21.05.2019

"Farmer Herder Clashes in Chad Follow Familiar Pattern"

https://www.cfr.org/blog/farmer-herder-clashes-chad-follow-familiar-pattern

John Campbell berichtet über gewalttätige Zusammenstöße zwischen Bauern und Hirten im Tschad, bei denen seit dem 16. Mai 35 Menschen getötet worden seien. "The media reports do not cite religious differences between the herders and farmer — the region in which the clashes took place is predominantly Muslim — though they may exist. Chad itself is about 60 percent Muslim, while the remainder is split between Christians and those of traditional beliefs. However, herders and farmers historically have been from different ethnic groups, and in this case it appears that the herders are Arab and the farmers are black Africans. Hence, an apparent conflict over land use may also have or develop an ethnic dimension. In Nigeria, Chad’s more populous and more crowded neighbor to the southwest, farmer-herder conflict over water and land is a major source of instability and death tolls are far higher than those reported from Chad. (...) The Chadian and Nigerian governments are weak, with N'Djamena and Abuja unable to maintain security over large areas of their territory. Hence, cycles of attacks, cattle rustling, and other criminal activity are often a factor in ongoing conflicts between herders and farmers."

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