US-Soldaten in Afghanistan

2.7. Subsahara-Afrika

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Spiegel Online vom 18.07.2018

"Wie nachhaltig ist der Frieden?"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eritrea-wird-das-nordkorea-afrikas-jetzt-ein-normales-land-a-121906
1.html

Christoph Titz berichtet nach der überraschenden Annäherung Äthiopiens und Eritreas, dass es auf dem Weg zu einem nachhaltigen Frieden und echter Kooperation noch einige Hindernisse gebe. "Äthiopiens hundert Millionen Einwohner werden in einem starren Vier-Parteien-System autokratisch regiert. Der jugendlich wirkende Premier Abiy hat in seinen ersten hundert Amtstagen seit April bereits für Aufregung gesorgt: Er versprach die Privatisierung von Staatsbetrieben, ließ politische Gefangene frei, beendete den Ausnahmezustand. Aber Spannungen in dem multiethnischen Riesenland in Ostafrika bestehen weiter, und werden die gut klingenden Zukunftspläne des früheren Geheimdienstchefs Abiy noch auf harte Probe stellen. (...) Und Eritrea? Es gilt als eine Art Nordkorea auf dem afrikanischen Kontinent: arm, extrem militarisiert, ohne freie Presse. Bis vor Kurzem war es völlig isoliert, es dringen kaum Informationen nach außen. Es ist nicht einmal bekannt, wie viele Menschen überhaupt dort leben. (...) Eritreische Oppositionelle im Ausland glauben trotzdem nicht an einen tiefgreifenden Wandel. Die Hoffnung, dass der Friedensschluss Afewerki letztlich die Führerrolle kosten könnte, haben sie nicht. Der Präsident sehe sich nun vielmehr als Sieger im äthiopischen Machtkampf, auch und gerade gegen die von ihm verhasste Partei TPLF, der sein neuer äthiopischer Partner Abiy nicht angehört. Ein Exilant in Deutschland, der vor mehr als 30 Jahren mit Anfang 20 nach Deutschland kam, sagt dazu: 'Versöhnung ist nicht in Sicht.'"

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Frankfurter Rundschau vom 15.07.2018

"Haupteinnahmequelle: Heroin"

http://www.fr.de/politik/mosambik-haupteinnahmequelle-heroin-a-1544172

Mosambik sei dabei, zu einer "Drehscheibe des Heroinhandels zwischen Afghanistan und Europa" zu werden, berichtet Johannes Dieterich unter Verweis auf eine neue Studie der Genfer "Globalen Initiative gegen das transnationale organisierte Verbrechen". "Für den Drogenhandel zwischen den Mohnfeldern in Afghanistan und den europäischen Konsumentenländern werde die 'südliche Route' immer wichtiger, erklären die Autoren der Studie. Die 'nördliche Route' über den Iran, die Türkei und den Balkan hingegen sei wegen Unruhen und verschärften Kontrollen fast zum Erliegen gekommen. (...) Aus dem ehemaligen Bürgerkriegsland Mosambik ist längst ein Drogenstaat geworden. Selbst die regierende Frelimo-Partei ist offenbar in den Rauschgifthandel verwickelt. In Mosambik gebe es eine 'enge Zusammenarbeit' zwischen führenden Persönlichkeiten der Frelimo und den Drogenhändlern, heißt es in der Studie."

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Süddeutsche Zeitung vom 09.07.2018

"Einer der sinnlosesten Konflikte Afrikas geht zu Ende"

http://www.sueddeutsche.de/politik/eritrea-aethiopien-frieden-1.4047074

Die Süddeutsche Zeitung begrüßt nach dem Friedensschluss zwischen Eritrea und Äthiopien das Ende eines der "sinnlosesten Konflikte Afrikas". "Der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Issaias Afwerki unterzeichneten am Montag eine 'Gemeinsame Erklärung des Friedens und der Freundschaft', wie der eritreische Informationsminister Yemane Gebremeskel mitteilte. Beide Länder strebten nun eine 'enge Zusammenarbeit im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und sicherheitspolitischen Bereich' an. Die Erklärung markiert eine Kehrtwende im Verhältnis der beiden Staaten: Von 1998 bis 2000 führten sie einen erbitterten Krieg gegeneinander, in dem etwa 100 000 Menschen getötet wurden. Der Konflikt hat gute Chancen, als besonders sinnlos in die Geschichte einzugehen. Er brach aus, weil sich beide Staaten nicht einig waren, wem das Örtchen Badme gehört. Badme ist ein Ort mit etwa tausend Einwohnern inmitten einer heißen, weitgehend unfruchtbaren Ebene."

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Associated Press vom 08.07.2018

"With hugs, leaders of rivals Ethiopia, Eritrea finally meet"

https://apnews.com/9c5c3675d2114e0ea089e51df902d1b7

Die Anführer der lange Zeit verfeindeten Länder Äthiopien und Eritrea haben sich der Associated Press zufolge zum ersten Mal seit fast 20 Jahren getroffen und damit das Ende eines der am längsten dauernden Konflikte Afrikas in weitere Nähe gerückt. "The visit comes a month after [Ethiopia’s reformist new Prime Minister Abiy Ahmed] surprised people by fully accepting a peace deal that ended a two-year border war between the two East African nations that killed tens of thousands. Ethiopia and Eritrea have not had diplomatic ties since the war began in 1998, with Abiy himself fighting in a town that remains contested today, and the countries have skirmished since then. (...) Abiy’s move broke a long stalemate between Afwerki and the long-dominant Tigrayan party in Ethiopia’s ruling coalition. 'Abiy represents the majority of Ethiopians rather than the Tigrayan ethnic group' and is not beholden to it, [Martin Plaut, author of 'Understanding Eritrea' and a senior research fellow with the Institute of Commonwealth Studies at the University of London], said, adding that Afwerki accepted the peace gesture 'since it allowed him to portray it as a triumph over his Tigrayan rivals.' Not everyone has welcomed Ethiopia’s embrace of the peace deal, with some residents in the northern Tigray region bordering Eritrea holding protests."

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Standard vom 01.07.2018

"Europa! Herz der Finsternis"

https://derstandard.at/2000082491730/Christoph-Ransmayr-Europa-Herz-der-Finsternis?ref=article

Christoph Ransmayr macht Europa für die ökonomische Schwäche der Länder des afrikanischen Kontinents mitverantwortlich. "Wohin immer ein Afrikareisender sich auf diesem Kontinent wandte, selbst wenn er nur unterwegs war, um weiße Nashörner, Elefanten, Hyänen oder Leoparden zu bestaunen (oder zu jagen), musste er auf die Spuren Europas stoßen, auf eine zertrampelte Bühne der Grausamkeit, dazu aber auch: auf Quellgebiete des europäischen Reichtums. Ohne die hier geschürften Erze und seltenen Erden, ohne die Gold- und Silber- und Diamantenminen und unzähligen anderen Bodenschätze, ohne die hier eingebrachten Ernten, ohne die Arbeitskraft von Abermillionen Sklaven und Billigstlohnarbeitern wäre Europa wohl bis zum heutigen Tag noch längst nicht jenes Paradies, als das es in jenen Flüchtlingsströmen ersehnt und bewundert wird, die auf den Schlachtfeldern von europäisch mitverschuldeten Kriegen und Elends- und Dürregebieten entspringen."

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Frankfurter Rundschau vom 29.06.2018

"Der Frieden, an den keiner glaubt"

http://www.fr.de/politik/suedsudan-der-frieden-an-den-keiner-glaubt-a-1534466

Johannes Dieterich berichtet über einen erneuten Versuch, den Konflikt in Südsudan durch Verhandlungen zu lösen. In der vergangenen Woche haben die Bürgerkriegsparteien demnach einen Friedensvertrag unterzeichnet, über dessen Wert noch Unklarheit herrscht. "Ob das neue Abkommen seine zwei Seiten Papier wert ist, wird sich noch weisen. Beobachter warnen, dass auch dieses Vertragswerk dem Misstrauen zwischen den zahlreichen zersplitterten Bürgerkriegsparteien zum Opfer fallen könnte. Schon die Unterzeichnung des Dokuments in Khartum war voller Ironie: Sie geschah ausgerechnet unter Aufsicht des sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir, der vom Strafgerichtshof in den Haag wegen Kriegsverbrechen in Darfur angeklagt ist und jahrzehntelang gegen die südsudanesische Befreiungsbewegung SPLA Krieg geführt hat."

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Al Jazeera English vom 27.06.2018

"Eritrea and Ethiopia: 'The beginning of a beautiful friendship'"

https://www.aljazeera.com/indepth/opinion/eritrea-ethiopia-beginning-beautiful-friendship-180627102735349
.html

Nach dem Besuch des Außenministers Eritreas in Äthiopien hat Abraham T Zere die Hoffnung, dass der jahrelange Konflikt zwischen beiden Ländern endlich beigelegt werden kann. Allerdings gebe es immer noch einige Hindernisse, die die Annäherung der beiden Regierungen bremsen könnten. "On June 23, as thousands gathered in Addis Ababa's Meskel square to attend a rally in support of the new government, a blast left more than 150 injured and at least two dead. The grenade attack, for which no group has yet claimed responsibility, clearly demonstrated that there still is a tough road before for the reformist prime minister. In addition to such security threats, Ahmed is also likely to face multiple challenges from within the state, especially from the Tigrayan People's Liberation Front (TPLF). (...) It won't be easy for the Eritrean government to suddenly reverse course and tacitly acknowledge its own chronic wrongdoings, but peace with Ethiopia will eventually force Asmara to implement reforms and loosen its grip over its citizens. (...) While there are forces within both countries that continue to try and block normalisation efforts, sustainable peace between seems closer than ever before."

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Tageszeitung vom 27.06.2018

"EU-finanzierte Truppe tötet Zivilisten"

http://www.taz.de/Eingreiftruppe-G5-Sahel-in-Mali/!5513887/

Dominic Johnson berichtet über die Vorwürfe gegen die multinationale Sahel-Einsatzgruppe "G5-Sahel", deren Mitglieder schwere Menschenrechtsverletzungen begangen haben sollen. "Eine Untersuchung habe ergeben, dass Soldaten des malischen G5-Bataillons am 19. Mai 'summarisch und/oder wahllos 12 Zivilisten auf dem Viehmarkt von Boulkessy hingerichtet haben', erklärte die UN-Mission in Malis Hauptstadt Bamako am Dienstagabend. Der Untersuchungsbericht sei den malischen Behörden zwecks Strafverfolgung zugeleitet worden."

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BBC vom 21.06.2018

"Have Zimbabwe's generals turned into democrats?"

https://www.bbc.com/news/world-africa-44551834

Über ein halbes Jahr nach dem erfolgreichen Militärputsch gegen den langjährigen Präsidenten Robert Mugabe gebe sich die neue Regierung Simbabwes alle Mühe, demokratisch zu erscheinen, berichtet BBC-Korrespondent Fergal Keane nach einem Treffen mit Ex-General und Außenminister Sibusiso Moyo. Die anstehenden Wahlen am 30. Juli würden zeigen, wie ernst es damit gemeint sei. "There is no comparison - so far - with the terror of the Mugabe years - when elections often meant open season on opposition politicians. There were killings, kidnappings and widespread torture. I ventured tentatively onto this year's campaign trail. After all, I was one of a number of BBC reporters banned from Zimbabwe until the fall of Mr Mugabe. Journalists, human rights activists, opposition politicians were all targets of the old regime. It was an extraordinary experience to watch the opposition MDC (Movement for Democratic Change) leader, Nelson Chamisa, campaign outside a police station in rural Masvingo province. Those who might once have attacked him could now only watch from behind the wire fence of their barracks. Zimbabwe's hopes of definitively ending international isolation depends on the police and soldiers abandoning the old brutal habits."

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Middle East Online vom 20.06.2018

"Positive signals between Ethiopia, Eritrea"

https://www.middle-east-online.com/en/positive-signals-between-ethiopia-eritrea

Eritreas Präsident Isaias Afwerki habe auf das Angebot Äthiopiens, sich an das Waffenstillstandsabkommen aus dem Jahr 2000 halten zu wollen, nach einigem Zögern positiv reagiert, berichtet Middle East Online. "Speaking at a Martyrs' Day event in the capital, Asmara, 72-year-old Isaias said he was sending a delegation to Addis Ababa to understand the position of new Ethiopian Prime Minister Abiy Ahmed and 'chart out a plan'. It was the first response from Eritrea, one of Africa's most closed and authoritarian states, to Abiy's shock pledge this month to honour all the terms of a peace deal that ended a 1998-2000 war between the Horn of Africa neighbours. The conflict drew comparisons to the First World War, with waves of soldiers forced to march through minefields towards Eritrean trenches where they were cut down by machinegun fire. As many as 80,000 are believed to have been killed in total."

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Süddeutsche Zeitung vom 20.06.2018

"Dadaab ist ein Freiluftgefängnis"

http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingscamp-in-kenia-dadaab-ist-ein-freiluftgefaengnis-1.4022810

Vera Deleja-Hotko im Gespräch mit Hussen Mohamud, genannt Suud Olat, ein in den USA lebender Student der Film- und Kommunikationswissenschaften, der von seinem ersten Lebensjahr an zwanzig Jahre in einem Flüchtlingscamp in Kenia gelebt hatte. "Seit sechs Jahren lebt der 27-Jährige in den USA, studiert im zweiten Semester Film und Kommunikation an einer Universität in Minnesota und ist Vorstandsmitglied von Film Aid International, einer NGO, die Videos für und mit Geflüchteten produziert. Am World Refugee Day will er US-Präsident Donald Trump eine wichtige Frage stellen."

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Al Jazeera English vom 11.06.2018

"How Ethiopia's peace offer caught Eritrea's regime by surprise"

https://www.aljazeera.com/indepth/opinion/ethiopia-peace-offer-caught-eritrea-regime-surprise-18061108383
0015.html

Äthiopien hat am 5. Juni überraschend angekündigt, sich künftig an das im Jahr 2000 vereinbarte Waffenstillstandsabkommen halten zu wollen, um den seit vielen Jahren andauernden Grenzkonflikt mit dem Nachbarstaat Eritrea beenden zu können. Bisher habe das international zunehmend isolierte Regime in Eritrea nicht auf das Angebot reagiert, berichtet der im Exil lebende Abraham T Zere, Direktor von PEN Eritrea. "(...) the Eritrean government appears to be caught off guard by Ethiopia's unexpected readiness to resolve the long-standing bone of contention between the two countries. The Eritrean regime seems confused, unprepared and clueless about how it should respond to Ethiopia's peace offer. Ethiopia's call for normalisation and peace put President Afwerki in a very difficult position, as it undermines his current strategy of blaming Ethiopia for his repressive rule. Afwerki kept the country under tight control for two decades by using the 'Ethiopia threat' as an excuse."

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Tageszeitung vom 10.06.2018

"Der Feind ist mein Hirte"

http://www.taz.de/Muslime-gegen-Christen-in-Nigeria/!5509023/

Karin Gänsler, Westafrika-Korrespondentin der Tageszeitung, berichtet über Angriffe muslimischer Extremisten gegen Christen in Nigeria. "Muslimische Fulani terrorisieren uns, sagen Christen. Überall sind Viehdiebe, sagen Fulani. Wie Nigerias 'Middle Belt' zur Kriegszone wird."

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Council on Foreign Relations vom 05.06.2018

"U.S. Military Presence in Sub-Saharan Africa Will Likely Decline"

https://www.cfr.org/blog/us-military-presence-sub-saharan-africa-will-likely-decline

Zahl und Umfang der Antiterroroperationen amerikanischer Spezialeinheiten in Subsahara-Afrika sollen nach dem Willen des US-Verteidigungsministeriums in den kommenden Monaten offenbar deutlich reduziert werden. Auslöser dieser Entscheidung ist eine offizielle Untersuchung, die nach dem Tod von vier US-Soldaten bei einem Überfall in Niger im vergangenen Oktober eingeleitet wurde. "At the time, especially in Congress, there was concern about the U.S. presence in Niger and personnel's involvement with fighting rather than exclusively with training and advising. The Department of Defense subsequently conducted a thorough investigation, which, according to the New York Times, will likely result in a reduction of the number of Special Forces in Africa. AFRICOM has reportedly been asked to develop scenarios for counterterrorism operations in Africa if Special Forces were reduced by 25 percent over 18 months and 50 percent over 36 months. Citing Defense Department sources, the Times also reports that there is concern that Special Forces, numbering about 7,300 in 92 countries around the world, are over-stretched. There are about 1,200 Special Forces personnel currently in Africa."

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Guardian vom 05.06.2018

"Niger Islamic State hostage: 'They want to kill foreign soldiers'"

https://www.theguardian.com/world/2018/jun/05/hostage-niger-islamic-state-group-they-want-to-kill-foreign
-soldiers

Ruth Maclean hat sich für den Guardian mit einem nigerischen Soldaten unterhalten, der drei Monate von der radikalislamischen Terrorgruppe "Islamic State in the Greater Sahara" (ISGS) festgehalten wurde. Die dem IS nahestehende Gruppe wird auch für den Tod von vier US-Soldaten im Oktober 2017 verantwortlich gemacht. "Little is known about ISGS. The Guardian pieced together their history by talking to intelligence, military, political and rebel sources across Niger. Sahraoui, the leader and founder, may be a jihadist pledged to Islamic State, but his camel and motorbike-mounted militants are very different to ISIS fighters in Iraq and Syria. Sahraoui is thought to be originally from the disputed territory of Western Sahara and spent time in Algeria before coming to Mali. After years at the Movement for Unity and Jihad in West Africa (MUJAO) and the al-Qaida-linked group al-Murabitoun, he split off to found ISGS, piggybacking on a conflict on the Niger-Mali border that had been rumbling on for decades and was ripe for exploitation."

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