US-Soldaten in Afghanistan

2.7. Subsahara-Afrika

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Al Jazeera English vom 05.07.2019

"'Our revolution won': Sudan's opposition lauds deal with military"

https://www.aljazeera.com/news/2019/07/sudan-military-council-opposition-reach-power-sharing-agreement-19
0705013332385.html

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Vertreter des Militärs und der Opposition in Sudan darauf verständigt, eine Übergangsregierung zu bilden. "Sudan's ruling generals and a coalition of protest and opposition groups have reached an agreement to share power during a transition period until elections, in a deal that could break weeks of political deadlock since the overthrowing of autocratic President Omar al-Bashir in April. Both sides agreed to establish a joint military-civilian sovereign council that will rule the country by rotation 'for a period of three years or slightly more', Mohamed Hassan Lebatt, African Union (AU) mediator, said at a news conference on Friday. (...) Omar Eldigair, a leader of the Forces for Freedom and Change (FFC), an umbrella alliance of opposition groups, said the agreement 'opens the way for the formation of the institutions of the transitional authority, and we hope that this is the beginning of a new era'."

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Reuters vom 03.07.2019

"Abandoned by the UAE, Sudan’s Bashir was destined to fall"

https://www.reuters.com/investigates/special-report/sudan-bashir-fall/

Reuters-Reporter haben mit Insidern über die Hintergründe des Militärputsches in Sudan gesprochen. Der 30 Jahre herrschende Präsident Omar Hassan al-Bashir habe vor seinem Sturz offenbar zahlreiche politische Signale übersehen und mit den Vereinigten Arabischen Emiraten einen entscheidenden regionalen Verbündeten verloren. "Reuters interviewed a dozen sources with direct knowledge of events leading up to the coup to piece together how Bashir finally lost his grip on power. These sources, including a former government minister, a member of Bashir’s inner circle and a coup plotter, portrayed a leader who was skilled at manipulating and controlling rival Islamist and military factions in Sudan, but increasingly isolated in a changing Middle East. They described how Bashir mishandled one key relationship - with the United Arab Emirates. Oil-rich UAE had previously pumped billions of dollars into Sudan’s coffers. Bashir had served UAE interests in Yemen, where the Emirates and Saudi Arabia are waging a proxy war against Iran. But at the end of 2018, as Sudan’s economy imploded and protesters took to the streets, Bashir found himself without this powerful, and wealthy, friend."

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Zeit Online vom 01.07.2019

"Tote bei Protesten gegen sudanesischen Militärrat"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-07/khartum-sudan-proteste-militaer-regierung

Erstmals seit der Niederschlagung von Protesten durch das sudanesische Militär haben in Khartum und weiteren Städten wieder zehntausende Menschen für die Einsetzung einer Zivilregierung demonstriert. "An mehreren Orten in Khartum und Omdurman kamen die Protestierenden zusammen, um an den Häusern von Opfern vorbeizumarschieren, die seit Beginn des Aufstands getötet wurden. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Demonstrierende von Sicherheitskräften in Khartum davonliefen und versuchten, sich vor Tränengas zu schützen. Außerdem sah man Protestierende, die singend das Ende des Militärrats unter Abdel-Fattah Burhan forderten."

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The Economist vom 29.06.2019

"The Gulf of Guinea is now the world’s worst piracy hotspot"

https://www.economist.com/international/2019/06/29/the-gulf-of-guinea-is-now-the-worlds-worst-piracy-hots
pot?fsrc=rss%7Cint

Der Golf von Guinea vor der Küste Westafrikas habe sich zum neuen globalen Piraten-"Hotspot" entwickelt, berichtet der Economist. "Elsewhere piracy is in decline. Between 2014 and 2018 the number of incidents each year in South-East Asia fell from 141 to 60, and to just three off Somalia, which in 2007-12 faced this century’s worst piracy crisis. Under-reporting is also less of a problem in these regions. The authorities in South-East Asia are more trusted; incidents off Somalia are reported to the international navies deployed there since 2009. (...) Unlike the Somalis, west African pirates never keep the vessels, as they have nowhere to hide them. Instead, armed with ak-47s and knives, they storm a ship, round up some of the crew and return to land, where they hide their hostages. Last year, says Mr Williams, they kidnapped 193 people. The pirates have struck across the region, but are primarily a Nigerian problem. (...) Piracy is intertwined with the oil-rich delta’s myriad other problems. Unemployment is at least 20%, and banditry and oil theft on land are widespread."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.06.2019

"Äthiopischer Armee-Chef getötet"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/moeglicher-putschversuch-aethiopischer-armee-chef-getoetet-16
249767.html

Bei einem mutmaßlichen Putschversuch wurde in der äthiopischen Region Amhara der Regionalpräsident sowie weitere Regionalvertreter getötet, wenig später auch Generalstabschef Seare Mekonnen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Ministerpräsident Abiy hielt in der Nacht in Militäruniform eine Ansprache im staatlichen Fernsehen, gab jedoch keine Details zu den Ereignissen bekannt. Er erklärte, bei den Angreifern habe es sich um Einzelpersonen gehandelt. Mehrere Personen seien festgenommen worden. 'Der Coup-Versuch in Amhara verstößt gegen die Verfassung und droht, den schwer erkämpften Frieden in der Region zu zerstören', sagte der Regierungschef."

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ipg-journal vom 20.06.2019

"Rückzug vom Abzug"

https://www.ipg-journal.de/regionen/afrika/artikel/detail/rueckzug-vom-abzug-3545/

Wibke Hansen berichtet über die aktuelle Lage im Sudan und plädiert für einen Verbleib der UN-Blauhelme in Darfur. "Die Vereinten Nationen charakterisieren ihre eigene Vorgehensweise bei der Beendigung von UNAMID als 'responsible exit'. Das wird prinzipiell von allen Mitgliedern des Sicherheitsrats geteilt. Und es kann nur bedeuten, dass ein Abschluss des Abzugs und die Übergabe von Verantwortung in Darfur erst möglich sind, wenn es in Khartum eine verantwortliche Regierung gibt."

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Spiegel Online vom 18.06.2019

"Angst vor einem neuen Ruanda"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-die-uno-und-frankreich-schauen-machtlos-auf-die-massaker-a-12
72775.html

Georg Blume und Matthias Gebauer berichten über die "historisch beispiellosen" Massaker in Mali. "Attacken zwischen den unterschiedlichen Volksgruppen im Zentrum des Landes gibt es seit Jahrhunderten. Traditionell streiten sie um Ackerflächen und Weidegründe. Im aktuellen Fall sollen Angehörige der Fulbe, eines Nomadenvolks, ein Dorf der Dogon-Volksgruppe, die Landwirtschaft betreibt, angegriffen haben. Dass es jedoch zu regelrechten Massakern unter der ländlichen Bevölkerung kommt, hat historisch kein Beispiel. 'Konflikte und Kriege gab es in unserer Geschichte immer, aber keine Erbfeindschaften wie etwa zwischen Tutsi und Hutu in Ruanda. Nichts, was solche Massaker begründen kann', sagt Coulibali."

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Al Jazeera English vom 12.06.2019

"What's behind the ethnic violence in Mali?"

https://www.aljazeera.com/programmes/insidestory/2019/06/ethnic-violence-mali-190612190809988.html

Im Al-Jazeera-Programm Inside Story haben Experten über die Hintergründe der offenbar ethnisch motivierten Gewaltwelle in Mali diskutiert. "Ethnic tension is threatening to further destabilise Mali. Violence is worsening in the long-running dispute between the Dogon and Fulani people - and armed groups linked to al-Qaeda are exploiting the unrest. Dozens of people were killed in a village home to Dogon farmers when men armed with machetes and guns attacked on Sunday. The attack is similar to the ransacking of a Fulani village in March, where nearly 160 died. What is behind these killings and why can't the government protect Malians?"

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Tageszeitung vom 11.06.2019

"Militärrat nimmt Soldaten fest"

http://www.taz.de/Protest-Niederschlagung-im-Sudan/!5601610/

Der im Sudan herrschende Militärrat hat eine Woche nach den gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen oppositionelle Demonstranten mehrere Soldaten in Gewahrsam genommen, berichtet die Tageszeitung. "Der herrschende Militärrat teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur Suna am Montagabend mit, zuvor habe ein Ermittlungsausschuss vorläufige Beweise gegen einige Einheiten der aktiven Streitkräfte geliefert. Alle Schuldigen würden ohne Verzögerung zur Rechenschaft gezogen. Die Zahl der Festgenommenen und die Vorwürfe gegen sie wurden aber nicht mitgeteilt."

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Tageszeitung vom 09.06.2019

"Herr Zozo lächelt wieder"

https://www.taz.de/25-Jahre-nach-Voelkermord-in-Ruanda/!5599529/

François Misser mit einem Stimmungsbild aus Ruanda, 25 Jahre nach dem Völkermord an der Tutsi-Minderheit. "Ruanda ist heute nicht mehr das Land, das es vor dem Völkermord war. Aber es bleibt ein Ort der sehr straffen sozialen Kontrolle."

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Tageszeitung vom 06.06.2019

"Tiananmen wird zum Regelfall"

https://www.taz.de/!5598154/

Dominic Johnson kritisiert den Umgang der Weltöffentlichkeit mit den Repressionen des sudanesischen Militärs gegen die oppositionelle Protestbewegung. "Der Sturz al-Bashirs war der Erfolg einer mutigen Protestbewegung. Aber die wird jetzt niedergeschlagen und von der Welt allein gelassen."

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UN Dispatch vom 05.06.2019

"Why the United Nations is Suddenly Warning About Drought and Famine in Somalia"

https://www.undispatch.com/why-the-united-nations-is-suddenly-warning-about-drought-and-famine-in-somalia
/

Die UNO hat vor einer neuen Hungersnot in Somalia gewarnt und will internationale Spenden in Höhe von 700 Millionen US-Dollar sammeln, um die Krise abzuwenden. Mark Leon Goldberg erklärt, warum es gerade jetzt zu der UN-Warnung gekommen ist. "The difference between a 'crisis' and an 'emergency' is laid out by what is known at the UN as the 'Integrated Phase Classification.' This is a way to measure and determine levels of food insecurity. As you can see, moving from crisis level to emergency level means food security has gotten considerably worse, in many cases forcing people to completely liquidate whatever assets they have to survive. When large numbers of people no longer have assets to liquidate and no longer have access to food at all is when mortality rates skyrocket–particularly for children. When at least one in five households faces an extreme lack of food, and more than 30 percent of children under five are suffering from acute malnutrition (wasting), and at least two people out of every 10,000 are dying each day, then a famine is declared. There is no famine in Somalia…yet. But if this crisis continues and if that $700 million is not raised from international donors, famine could strike Somalia later this year."

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Tageszeitung vom 05.06.2019

"Gewehre und Gerüchte"

http://www.taz.de/Gewalteskalation-im-Sudan/!5598278/

Ilona Eveleens, Auslandskorrespondentin der Tageszeitung für Kenia, berichtet über die Gewalteskalation im Sudan. "Allmählich wird das Ausmaß der Gewalt klar, mit der Sudans Militär die Protestbewegung zerschlagen hat. Sudans Hauptstadt lebt jetzt in Angst."

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Al Jazeera English vom 05.06.2019

"Sudan crackdown on protesters: All the latest updates"

https://www.aljazeera.com/news/2019/06/sudan-crackdown-protesters-latest-updates-190603065755468.html

Die Zahl der Todesopfer bei der gewaltsamen Vertreibung von Protestierenden im Sudan ist Al Jazeera zufolge auf 60 angestiegen. "The assault on Monday was the worst violence in Sudan since the April 11 overthrow of long-time leader Omar al-Bashir and drew sharp condemnation from the United Nations, the African Union and others. Protest leaders, who are seeking a speedy transition to civilian rule, called the raid 'a massacre' aimed at breaking up a weeks-long sit-in outside the military headquarters in Khartoum. But the ruling Transitional Military Council (TMC) denied trying to disperse the protest, saying security forces had targeted 'unruly' groups nearby."

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The Guardian vom 04.06.2019

"Sudan paramilitaries raped and assaulted protesters and medics"

https://www.theguardian.com/world/2019/jun/04/sudans-military-council-calls-for-snap-elections-in-wake-of
-deadly-protests

Jason Burke, Afrika-Korrespondent des Guardians, berichtet über neue Details des gewaltsamen Vorgehens gegen Protestierende in einem Lager in der Hauptstadt Khartoum. "Paramilitaries (...) also committed multiple sexual assaults, beat up medical staff and volunteers at clinics, looted and destroyed property in hospitals and threatened doctors and medical workers with reprisals if they provided care to the wounded, witnesses have said. Hundreds were injured in the attack on a sit-in in the centre of the Sudanese capital and in clashes afterwards as the paramilitaries, from the feared Rapid Support Forces (RSF) spread through the city to quell sporadic unrest. Video clips circulated on social media show the RSF and other armed forces shooting and beating unarmed people on the streets. (...) Jehanne Henry, the associate Africa director of Human Rights Watch, said the reports of sexual assaults were credible but the extent of such violence was unclear. 'There are beatings on the streets. It looks like a bunch of thugs. There has been sexual violence … This would not be a surprise,' Henry said."

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