US-Soldaten in Afghanistan

2.9. Sonstige

International Crisis Group vom 12.10.2017

"The Social Roots of Jihadist Violence in Burkina Faso’s North"

https://www.crisisgroup.org/africa/west-africa/burkina-faso/254-social-roots-jihadist-violence-burkina-fa
sos-north

Die zunehmende radikalislamische Gewalt im westafrikanischen Burkina Faso habe nicht nur religiöse und sicherheitspolitische, sondern auch tiefsitzende lokale und soziale Ursachen, die bei der Konfliktlösung unbedingt beachtet werden sollten, mahnt die International Crisis Group in diesem ausführlichen Lagebericht. "Long spared by the Sahel’s armed groups, Burkina Faso now faces increasingly frequent and lethal attacks in its north. Although this insecurity in large part is an extension of the Malian conflict, the crisis has strong local dynamics. Ansarul Islam, the group behind much of the violence, which often is portrayed as tied to jihadists elsewhere in the Sahel, is first and foremost a movement challenging the prevailing social order in Soum province, in Burkina’s Sahel region. While military operations reasserted the state’s control in the spring of 2017, the crisis is far from over." Weiter...


Deutschlandfunk vom 07.10.2017

"Wie Australien seine Bürger entwaffnete"

http://www.deutschlandfunk.de/waffengesetze-wie-australien-seine-buerger-entwaffnete.1773.de.html?dram:ar
ticle_id=397660

Holger Senzel erinnert im Deutschlandfunk an die Verschärfung der australischen Waffengesetze nach einem Amoklauf mit 35 Toten im Jahr 1996. "Australien hatte früher ein ähnlich laxes Waffenrecht wie die USA. Das änderte sich 1996 nach einen Amoklauf mit 35 Toten. Die Gesetze wurden in Rekordzeit verschärft, Hunderttausende Waffen verschrottet. Die Zahl der Todesfälle durch Schusswaffen halbierte sich daraufhin." Weiter...


Die Welt vom 06.11.2015

"Ein Superspion wird Kanadas Verteidigungsminister"

http://welt.de/politik/ausland/article148497239/Ein-Superspion-wird-Kanadas-Verteidigungsminister.html

Mit Harjit Sajjan sei zum ersten Mal ein Sikh, der zudem in Afghanistan als 'eine Art Superspion' gegen die Taliban gekämpft habe, zum Verteidigungsminister Kanadas ernannt worden, berichtet die Welt. "Mit Harjit Sajjan hat Kanadas neuer Premier Justin Trudeau den wohl außergewöhnlichsten Verteidigungsminister ausgewählt, den es im Westen seit Langem gegeben hat. Und das nicht nur, weil Sajjan aus dem indischen Punjab stammt und der erste Sikh ist, der diesen Posten innerhalb der Nato bekleidet (und der erste Sikh war, der ein kanadisches Regiment befehligte). Dokumente zeigen auch, dass der hochdekorierte Soldat ein echter Kriegsheld ist, der sich bei seinen drei Einsätzen in Afghanistan nicht nur oft in Lebensgefahr begeben hat, sondern der im ständigen Feindkontakt mit den Taliban auch wichtige Aufklärungsarbeit leistete." Weiter...


War on the Rocks vom 21.10.2015

"5 Things Americans Need to Know About the New Canadian Prime Minister’s Foreign Policy"

http://warontherocks.com/2015/10/5-things-americans-need-to-know-about-the-new-canadian-prime-ministers-f
oreign-policy/

Stephen Saideman nennt fünf außenpolitische Richtungsentscheidungen der neuen liberalen Regierung in Kanada, die auch für die USA von Bedeutung sein werden. "What are the five key things Americans need to know? 1. Canada is not going to spend much more money on defense, but not much less either. (...) 2. Canada will remain engaged, but probably opt to participate more in institutionalized multilateral efforts and less ad hoc coalitions of the willing. (...) 3. Canada will take more steps to deal with climate change. (...) 4. Expect more Canadian diplomacy. (...) 5. Despite pulling out of the anti-ISIL bombing mission, Canada is likely to have better relations with the United States in the days ahead." Weiter...


Die Welt vom 25.05.2015

"Angehörige von Drohnenopfern verklagen Deutschland"

http://www.welt.de/politik/ausland/article141435446/Angehoerige-von-Drohnenopfern-verklagen-Deutschland.h
tml

Deutschland leite sensible Daten für die Drohnensteuerung über den US-Stützpunkt Ramstein weiter, so der Vorwurf von US-Drohnenopfern, die nun gerichtlich gegen die Bundesrepublik vorgehen, um ihre Rechte einzuklagen, berichtet die Welt. "Es geht um amerikanische Kampfdrohnen, um deren Opfer im Jemen – und um die Rolle Deutschlands: Vor dem Kölner Verwaltungsgericht wird ab dem 27. Mai ein brisanter Fall verhandelt. Drei Jemeniten, die bei einem US-Drohnenangriff nach eigenen Angaben zwei Verwandte verloren haben, klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland. Denn sie gehen davon aus, dass die Daten für die Drohnensteuerung über den US-Stützpunkt im pfälzischen Ramstein weitergeleitet werden. Die Kläger halten die Drohnenangriffe im Jemen für völker- und menschenrechtswidrig. Sie wollen, dass die Bundesrepublik den USA die Nutzung von Ramstein für diese Zwecke untersagt. Das ergebe sich aus dem Grundgesetz, wonach der Staat zum Schutz von Leib und Leben verpflichtet ist." Weiter...


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