US-Soldaten in Afghanistan

4. Militär und bewaffnete Konflikte

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Augen Geradeaus! vom 29.12.2018

"Mehr Geld für die Truppe: Mit unnötigem Streit ins neue Jahr"

http://augengeradeaus.net/2017/12/mehr-geld-fuer-die-truppe-mit-unnoetigem-streit-ins-neue-jahr/

Thomas Wiegold sieht mit Blick auf die sicherheitspolitische Ausrichtung einer möglichen neuen großen Koalition einen gewichtigen Streitpunkt zwischen CSU und SPD, der sich vor allem an den Wünschen ihrer Wähler festmachen lasse. "(...) genau so provokant wie die CSU für ihre Wähler die zwei Prozent zu benötigen scheint, genau so entschieden braucht die SPD die Ablehnung eben dieser zwei Prozent für ihre Wähler. Mit anderen Worten: Das bedeutet unnötigen Streit noch vor Beginn von Koalitionsverhandlungen. Und für die Bundeswehr und die Verteidigungsausgaben hat es keinerlei praktische Bedeutung. Denn auch wenn die Truppe mehr Geld braucht (wie viel tatsächlich, das könnte noch ein ein Debattenpunkt werden). Es reicht ja nicht, einen Scheck rüber zu reichen: Das ganze schöne Geld muss auch sinnvoll verwendet werden – und das ist ganz offensichtlich nicht nur eine Frage der Summe, sondern auch eine Frage der Prozesse und der Leute, die nötige Ausgaben auch sinnvoll einsetzen und steuern können." Weiter...


The Independent vom 20.02.2018

"This could be the last siege of the Syrian war"

https://www.independent.co.uk/voices/eastern-ghouta-syria-bashar-al-assad-air-strike-mosul-a8219926.html

Die verlustreiche Belagerung von Ost-Ghouta könnte im syrischen Krieg die letzte dieser Art sein, schreibt Patrick Cockburn, Nahostkorrespondent des Independent. Syrische Regierungstruppen hätten den Druck auf die Rebellenenklave seit dem Ende des letzten Jahres erhöht und versuchten nun, mit Luftangriffen und Artilleriebeschuss eine Bodenoffensive vorzubereiten oder eine Massenevakuierung wie in Ost-Aleppo zu erzwingen. "Eastern Ghouta has held out longest because it was large, strongly held and could grow part of its own food. But the rebel factions in control were divided, occasionally fought each other and had no strategy to counter the Syrian army’s steady advances other than firing mortars into pro-government districts like Christian Bab Touma in the Damascus Old City. (...) The Syrian and – to a lesser extent – the Iraqi wars have been wars of sieges in which limited numbers of ground troops are deployed, but are supported by massive air power. This was true of the Syrian government and Russians against Isis, al-Qaeda linked groups and jihadi rebels. But it was also true of the Kurdish YPG (People’s Protection Units) backed by US airpower in the four month siege of Raqqa and the Iraqi Army, also backed by the US air force and its own artillery, in the nine-month siege of Mosul. The latter was probably the bloodiest of all these sieges because of the size of the city, the ferocity of the fighting and the refusal of Isis to allow the civilian population to escape from West Mosul and from the close-packed Old City." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 20.02.2018

"Kaputte Truppe"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-kaputte-truppe-1.3873874

Christoph Hickmann kommentiert die aktuellen Berichte über Mängel bei der Bundeswehr und erklärt, warum seiner Ansicht nach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dennoch im Amt bleiben sollte. Von der Leyen solle "trotz allen Unmuts in der Truppe, Verteidigungsministerin bleiben und möglichst vier Jahre fortsetzen, was sie begonnen hat. Erst dann wird man beurteilen können, was ihre Ankündigungen wert waren. Ginge sie jetzt, hinge ihr immer nach, manches auf den Weg, aber nichts zu Ende gebracht zu haben." Weiter...


RealClearDefense vom 19.02.2018

"Can the German Navy Be Saved?"

https://www.realcleardefense.com/articles/2018/02/19/can_the_german_navy_be_saved_113075.html

John Beckner und Helmoed Heitman warnen, dass die Deutsche Marine, die sich zuletzt durch einige erfolgreich absolvierte internationale Missionen hervorgetan habe, in den kommenden Jahren viel von ihrer Einsatzfähigkeit einbüßen könnte. Dies sei nicht nur eine Folge mangelnder Finanzierung, sondern vor allem auf schlechte Planung und falsche Richtungsentscheidungen zurückzuführen. "While it is nice to blame 'budget cuts,' the Marine’s problems go well beyond a lack of money. The German Navy has major problems with all its major components; submarines, surface ships, and what’s left of its naval air capability. (..) Press reports state the problem is 'lack of spares,' and that 'Germany can no longer afford to stock spares for these expensive submarines.' Really? It boggles the mind that the wealthiest country in the EU cannot even afford to support a U Boat fleet of six vessels. (...) The German Navy’s current condition is a true 'Schande;' an embarrassment for Europe’s wealthiest country. The German Navy needs to immediately advocate to increase its budget and capabilities. Its mission in the event of hostilities in the Baltics is essential for NATO; it needs to be funded to carry out this mission. It needs to modernize its planning and procurement processes." Weiter...


Middle East Online vom 19.02.2018

"Pro-Assad militias to enter Syria's Afrin"

http://www.middle-east-online.com/english/?id=87325

Regierungsnahe Milizen werden Berichten zufolge demnächst im nordsyrischen Afrin an der Seite der Kurden gegen türkische Truppen und deren verbündete Rebellengruppen kämpfen. "While President Bashar al-Assad's government and the YPG espouse utterly different visions for Syria's future and their forces have clashed at times, they have mostly avoided direct conflict during the war and see common cause in combating the Turkish military and allied rebel groups. 'Popular forces will arrive in Afrin in the next few hours to support the steadfastness of its people in confronting the aggression which Turkish regime forces have launched on the region,' state news agency SANA reported, citing its correspondent in Aleppo." Weiter...


Die Welt vom 19.02.2018

"Biodiesel legt Tornados lahm"

https://www.welt.de/wirtschaft/article173723347/Bundeswehr-Biodiesel-legt-Tornados-auf-dem-Fliegerhorst-J
agel-lahm.html

Nun trifft ein erneuter Mangel auch funktionstüchtige Ausrüstung der Bundeswehr, berichtet die Welt. "Alle Tornados auf dem Fliegerhorst Jagel haben seit einer Woche Flugverbot. Der Grund: zu viel Biodiesel im Kerosin. Die Flieger würden zwar 'nicht vom Himmel fallen', heißt es. Aber alle Tanks werden gespült." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.02.2018

"Der Bundeswehr fehlen auch Schutzwesten und Zelte"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mangelnde-ausruestung-bundeswehr-fehlen-schutzwesten-und-zelte-
fuer-nato-einsatz-15456447.html

Aus Sicht von Verteidigungsexperten sind die jüngsten Berichte über Mängel bei der Bundeswehr ein Skandal, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Für den Einsatz der Bundeswehr 2019 bei der schnellen Eingreiftruppe der Nato fehlen der Truppe nicht nur Panzer, sondern auch Schutzwesten, Winterbekleidung und Zelte. Das geht laut 'Rheinischer Post' aus einem Papier des Heereskommandos hervor. 'Im Bereich bewegliche Unterbringung im Einsatz weist das Heer bis mind. 2021 eine Fähigkeitslücke auf', heiße es in dem internen Bericht des Heereskommandos. Parlamentarier reagierten empört. Derartige Versorgungslücken, zumal bei wichtigen Nato-Vorhaben, 'können und werden wir nicht akzeptieren', sagte SPD-Verteidigungsexperte Fritz Felgentreu dem Blatt. Auch Florian Hahn (CSU) verlangte, die Materiallücken zu schließen, wie es im Koalitionsvertrag festgeschrieben sei." Weiter...


Lawfare vom 18.02.2018

"The Origins of the Drone Program"

https://www.lawfareblog.com/origins-drone-program

Christopher J. Fuller, Historiker an der University of Southampton, rekapituliert in seinem Essay die Entwicklung von Kampfdrohnen zu den heute wohl wichtigsten Werkzeugen des amerikanischen Antiterrorkriegs. "Of all of the weapons in the U.S. arsenal, none is more associated with the current conflict against terrorist forces than the armed drone. From the first lethal strike on the opening night of Operation Enduring Freedom, to the controversy surrounding the targeted killing of U.S. citizen Anwar al-Awlaki, these unmanned aerial vehicles (UAVs) have been at the forefront of America’s post-9/11 conflicts. Their capabilities have shaped U.S. counterterrorism policy, and forced an evolution in the Laws of Armed Conflict, pushing the boundaries of traditional concepts of imminence, self-defense, and even what constitutes a warzone. As the Trump administration’s sharp escalation of strikes in Yemen and Somalia has reignited debate over the legality, efficacy, and wisdom of the approach, it is worth revisiting the historical origins of this weapon system to better understand the context within which the United States is conducting its counterterrorism operations." Weiter...


Los Angeles Times vom 18.02.2018

"Russia's shadowy world of military contractors: independent mercenaries, or working for the Kremlin?"

http://www.latimes.com/world/europe/la-fg-russia-mercenaries-20180218-story.html

Bei einem US-Luftangriff im Osten Syriens sind am 7. Februar Berichten zufolge dutzende russische Söldner getötet oder verletzt worden. Sabra Ayres schreibt, dass bisher nicht bekannt sei, warum die privaten Sicherheitsunternehmen in Syrien aktiv seien und welche Verbindungen sie zum Kreml hätten. Interviews mit Hinterbliebenen hätten ergeben, dass die Opfer Angestellte der Wagner-Gruppe gewesen seien. "The company is believed to be organized by Dmitry Utkin, a former Ukrainian citizen who fought in eastern Ukraine on the side of the separatist rebels and later formed the Wagner Group in 2014. The group is named after Utkin's nom de guerre. Like Utkin, many of the Wagner fighters fought first in eastern Ukraine, where Russia-backed militias have been waging a separatist movement against Ukrainian forces since 2014. (...) The Ukrainian conflict has proven to be a steady source for Wagner's recruitment. According to Russian media, most of the Wagner fighters killed in the U.S. airstrike on Feb. 7 also served at one point with the separatist rebels in eastern Ukraine. Because private military companies are illegal in Russia, the company is registered in Argentina. Most military analysts estimate there are 2,000 mercenaries in Syria working for Wagner. (...) Private military companies are not unique to Russia. Such companies provided services to the U.S. in Iraq and Afghanistan." Weiter...


OpenDemocracy vom 18.02.2018

"It’s about time we all admit that Putin has prevailed in Syria"

https://www.opendemocracy.net/north-africa-west-asia/danny-makki/Syria-russia-assad-putin-Iran-Israel-Mid
dle-East-oil-USA-war

Trotz der immer komplizierter erscheinenden Umstände des andauernden Kriegs in Syrien hält Danny Makki es für ausgemacht, dass Russland, Iran und Präsident Assad ihre wichtigsten Ziele bereits erreicht hätten. "Over two years on from Moscow’s much maligned decision to intervene and prop up its long term Syrian ally, the Russians have been vindicated, insofar as the so-called Islamic State has been defeated and expelled from all Syrian cities, the last of which in Deir-Ezzor broke the back of the terror group. The Syrian army, with assistance from Iranian backed militias, Hezbollah and Russian firepower is now on the victory march towards the remaining opposition strongholds in Idleb, Eastern Ghouta, Daraa and Qunaitra, possibly finishing the military side of the conflict by the end of 2018. (...) Most important of all, Russia saved its only genuine ally in the Middle East, maintaining and expanding its power and military bases whilst sending out a strong message to the world: Russia has a new found appetite for power politics in the Middle East. (...) Russia is also set for a long term economic investment in the country and has secured a long-term foothold in Syria’s energy sector potentially making Syria a future long term transit hub for oil and gas shipments to Europe." Weiter...


Radio Free Europe/Radio Liberty vom 18.02.2018

"U.S. Says 'Extremely Unlikely' Turkey Used Chemical Weapons Against Kurds"

https://www.rferl.org/a/turkey-chemical-weapons-afrin-syria-us-unlikely/29046947.html

Die US-Regierung hält es für "extrem unwahrscheinlich", dass die Türkei tatsächlich Giftgas gegen die Kurden in Syrien eingesetzt hat. "The U.S. comments come after claims by the head of Afrin hospital in northern Syria that six men were treated late on February 16 after shelling and had symptoms that appeared to indicate exposure to toxic agents, including 'enlarged pupils' and 'breathing difficulties.' The claims could not be independently verified. Videos from the hospital showed people being fitted with oxygen masks but who did not otherwise show symptoms of a chemical attack. (...) The alleged use of chemical weapons in the seven-year civil war in Syria has long been an issue, with the United Nations previously declaring evidence of use by President Bashar al-Assad in his fight against rebels. U.S. national security adviser H.R. McMaster, speaking at the Munich Security Conference on February 17, said public reports 'clearly show' that Assad's forces are continuing to use chemical weapons." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.02.2018

"Wir belügen uns selbst"

http://www.faz.net/aktuell/politik/sicherheitskonferenz/james-cartwright-auf-der-muenchener-sicherheitsko
nferenz-zur-atomaren-abruestung-15455184.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Videointerview zu Atomaren Waffen mit US-General James Catwright, ehemals Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte. Catwright setzt sich heute in der Global-Zero-Initiative für nukleare Abrüstung ein. Weiter...


Presseportal vom 15.02.2018

"Viel mehr als Schwert oder Schild"

https://www.presseportal.de/pm/65442/3868300

Joachim Zießler im Gespräch in der Lüneburger Landeszeitung mit dem Marineexperten Dr. Sebastian Bruns über Nutzen und Funktion moderner Flugzeugträger in der Armee von heute. "Den Begriff Kanonenboot-Politik würde ich vermeiden, da dieser schon finstere Absichten suggeriert. Tatsächlich aber bleiben Flugzeugträger das Mittel der Wahl, um Macht über große Distanzen projizieren zu können. Einfach weil Flugzeugträger dank des internationalen Seerechts relativ nah an ein Krisengebiet oder in die Nähe eines verbündeten Staates verlegt werden können. Wollte man dasselbe mit Heeres- oder Luftwaffeneinheiten machen, müsste man sich zuvor umständlich Basen und Überflugrechte sichern. Dagegen hat man mit einem Flugzeugträger, der außerhalb aller Hoheitsgewässer operieren kann, eine breite Palette von Möglichkeiten: Vom Flagge zeigen bei gemeinsamen Übungen mit Verbündeten über das Flagge zeigen bei Rivalen, indem man Jets und Helikopter in deren Nähe starten lässt, bis hin zu Bombardements, wie jetzt in Syrien. Weil das Spektrum des Flugzeugträgers so breit ist, ist er ein bewährtes Instrument, seine politischen Interessen auch weit entfernt vom eigenen Territorium durchzusetzen. " Weiter...


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