US-Soldaten in Afghanistan

4. Militär und bewaffnete Konflikte

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.12.2019

"Amerikas Militär setzt auf künstliche Intelligenz"

https://www.faz.net/aktuell/politik/sicherheitskonferenz/strategiepapier-amerikas-militaer-setzt-auf-kuen
stliche-intelligenz-16038946.html

Ein aktuelles Strategiepapier des amerikanischen Verteidigungsministeriums setzt verstärkt auf den Einsatz künstlicher Intelligenz in der US-Armee, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Andere Länder, insbesondere China und Russland, investierten in beachtlichem Maße in Künstliche Intelligenz zu militärischen Zwecken, heißt es darin. Dies gelte auch für Anwendungen, die Fragen über die Achtung internationaler Normen sowie der Menschenrechte aufwürfen. Zudem gefährdeten diese Investitionen die technologischen und operativen Vorteile der Vereinigten Staaten und drohten die freie Weltordnung zu destabilisieren. Amerika und seine Verbündeten müssten Künstliche Intelligenz einsetzen, um ihre strategische Position zu halten und sich auf künftigen Schlachtfeldern durchzusetzen, sagte Pentagon-Sprecher Dana Deasy."

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Augen Geradeaus! vom 19.09.2019

"Alternde Gesellschaft, Konkurrenz zur Wirtschaft – und wo sollen die Soldaten herkommen?"

https://augengeradeaus.net/2018/09/alternde-gesellschaft-konkurrenz-zur-wirtschaft-und-wo-sollen-die-sold
aten-herkommen/

Thomas Wiegold rezensiert einen Reuters-Artikel über die japanischen Streitkräfte und zieht einen Vergleich zu den deutschen Streitkräften. "Eine alternde Gesellschaft, in der die Zahl der jungen Frauen und Männer stetig abnimmt. Eine brummende Wirtschaft, die den Arbeitsmarkt leerfegt. Eine pazifistische Grundströmung nach einem verloren Krieg. Eine politisch unsichere außenpolitische Lage. Und Streitkräfte, die in dieser Situation große Probleme haben, ihren Nachwuchs zu finden: Was fast schon wie eine Beschreibung Deutschlands klingen könnte, ist in einem anderen Industrieland praktisch Realität. Die Folgen für die Streitkräfte, oder genauer (noch) die Selbstverteidigungskräfte in Japan, beschreiben Reuters-Kollegen in dieser lesenswerten Geschichte"

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NBC News vom 12.02.2019

"Report: Space will likely be a battlefield in any U.S. conflict with China, Russia"

https://www.nbcnews.com/news/military/report-space-will-likely-be-battlefield-any-conflict-between-u-n970
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Die Defense Intelligence Agency (DIA), der Geheimdienst des Pentagons, geht in einem neuen Bericht davon aus, dass ein möglicher Konflikt der USA mit China oder Russland auch im Weltall ausgetragen würde. "(...) a new DIA report, 'Challenges to Security in Space,' warns that both China and Russia are making advances in space technology, and that both are likely to turn to space early on in any major military conflict to cripple their adversaries. 'Space is now a war-fighting domain like the land, sea and air,' a U.S. defense official said. 'We can't view space as a sanctuary from attack.' (...) U.S. defense and intelligence officials say neither China nor Russia has surpassed the U.S. in space capabilities, but that they are investing broadly to try to best the American military, and that they are now integrating weapons that could attack in space into their conventional units."

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Reuters vom 12.02.2019

"North Korea may have made more nuclear bombs, but threat reduced: study"

https://www.reuters.com/article/us-northkorea-usa-nuclear-study/north-korea-may-have-made-more-nuclear-bo
mbs-but-threat-reduced-study-idUSKCN1Q10EL

Das Center for International Security and Cooperation der Stanford University stellt in einem neuen Bericht fest, dass sich die vom nordkoreanischen Atomwaffenprogramm ausgehende Gefahr trotz der offenbar fortgesetzten Produktion von Raketentreibstoff reduziert hat. Grund sei die Aussetzung der Atomwaffen- und Raketentests seit Beginn der Verhandlungen mit den USA. "'The Stanford report said that while North Korea was likely to have continued work on warhead miniaturization and to ensure they can stand up to delivery via intercontinental ballistic missiles, the halt in testing greatly limited its ability to make such improvements. 'They have continued the machinery to turn out plutonium and highly enriched uranium,' [Siegfried Hecker, a former director of the U.S. Los Alamos weapons laboratory in New Mexico who is now at Stanford and was one of the report’s authors,] said, 'but it also depends on weaponization - the design, build and test and then the delivery.' 'When they ended missile testing, those things rolled backwards. So when I look at the whole spectrum, to me North Korea ... is less dangerous today than it was at the end of 2017, in spite of the fact that they may have made another five to seven weapons worth of nuclear material.'"

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Spiegel Online vom 11.02.2019

"Britisches Militär soll 'mehr tödliche Schlagkraft entwickeln'"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-mays-verteidigungsminister-sieht-grossbritannien-als-militae
rische-fuehrungsmacht-a-1252605.html

Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson sieht für die Armee bei der Wahrnehmung der internationalen Interessen seines Landes nach dem Brexit eine größere Rolle, berichtet Spiegel Online. "'Der Brexit hat uns an einen großen Moment in unserer Geschichte gebracht. Ein Moment, in dem wir unsere globale Präsenz stärken, unsere tödliche Schlagkraft steigern und unser Gewicht erhöhen müssen', heißt es in dem Manuskript für eine Rede, die Williamson am Montag in London halten will. In dem Entwurf heißt es unter anderem, die Grenzen zwischen Frieden und Krieg seien verschwommen. Großbritannien und seine Verbündeten müssten bereit sein, Gewalt 'zur Unterstützung unserer Interessen einzusetzen'."

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Tagesspiegel vom 10.02.2019

"Guttenberg hat die Bundeswehr zerstört"

https://www.tagesspiegel.de/politik/ex-verteidigungsminister-volker-ruehe-guttenberg-hat-die-bundeswehr-z
erstoert/23968822.html

Der Tagesspiegel im Gespräch mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Volker Rühe über Fehler der deutschen Sicherheitspolitik, atomare Aufrüstung – und seine Nachfolger. "Die Union war früher die Bundeswehrpartei. Das ist nicht mehr so. Mir blieb fast die Spucke weg, als der CSU-Vorsitzende Söder einen Marschall-Plan für die Bundeswehr gefordert hat. Aber vielleicht ist das auch wieder gut nach der Zerstörung der Bundeswehr durch den CSU-Minister zu Guttenberg. Die CSU hat da etwas gutzumachen, und ich hoffe, dass sie steht, wenn es darum geht, die Bundeswehr der Zukunft zu schaffen."

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Die Presse vom 09.02.2019

"Russland reaktiviert legendäre Garde-Panzerarmee"

https://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4922240/Russland-reaktiviert-legendaere-GardePanzerarmee
?fbclid=IwAR2FcWIk1K6hSzXG64Nmy-UCbYrfpmzI770-0lmm50_RXz5s9eRctr2tWY0

Die 1998 aufgelöste 1. Garde-Panzerarmee Russlands wurde reaktiviert und solle der Sicherung nach Westen dienen, berichtet Wolfgang Greber in der Presse. "Schon im Vorjahr hatte ein russischer Militärexperte, der pensionierte Generalleutnant Juri Netkatschew, darauf hingewiesen, dass laut der aktuellen Militärdoktrin viele militärische Bedrohungen vom Westen ausgingen und es bis vor kurzem in der Richtung nicht genug russische Truppen gegeben habe. Der Westen solle die neue Armee nicht fürchten, sie sei 'als Mittel zur Abschreckung nötig'. Und: 'Wenn es in der Ukraine zu irreversiblen Vorgängen und möglicherweise ihrem Zerfall kommt, könnte ein Nato-Truppeneinmarsch in die Ukraine uns kalt erwischen.' Daher brauche Russland diesen neuen Großverband."

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The Nation vom 07.02.2019

"Inside the Secretive US Air Campaign In Somalia"

https://www.thenation.com/article/somalia-secret-air-campaign/

Amanda Sperber berichtet in dieser Reportage über den Luftkrieg der USA in Somalia, der seit dem Amtsantritt Donald Trumps noch geheimer als früher ablaufe. "Since Donald Trump took office, the US military has approximately tripled the number of strikes that it conducts each year in Somalia, according to figures confirmed by the Pentagon, while such actions — and the reasons behind them — have become increasingly opaque. 'It’s hard to know what standards and processes the Trump administration, since taking office in 2017, has been applying to counterterrorism operations in places like Somalia, given the administration’s retrenchment on transparency with respect to the overall policy framework governing counterterrorism strikes,' said Joshua Geltzer, the senior director for counterterrorism at the National Security Council from 2015 to 2017."

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Antiwar.com vom 07.02.2019

"US Military Plans for All Troops to Be Out of Syria by End of April"

https://news.antiwar.com/2019/02/07/us-military-plans-for-all-troops-to-be-out-of-syria-by-end-of-april/

Pentagon-Planer gehen einem Bericht des Wall Street Journal davon aus, dass der vollständige Abzug der US-Truppen aus Syrien Ende April abgeschlossen werden könnte. "The most specificity any officials have offered on the US plan for Syria, Pentagon officials confirmed Thursday that the current in-military timeline is to have all US troops out of the country by the end of April. Officials confirmed this could be altered by policy changes in the future, but that for now the intention is to withdraw a significant number of the forces by mid-March, and the rest by the end of April. The State Department was quick to contradict on this matter, saying that there is no timeline for withdrawing from Syria, and that the US is still committed to protecting the Kurdish YPG, and expelling all Iranian troops from Syria."

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The American Conservative vom 07.02.2019

"Trump’s 'Eyeball-to-Eyeball' Orders to the Generals on Syria"

https://www.theamericanconservative.com/articles/trumps-eyeball-to-eyeball-orders-to-the-generals-on-syri
a/

Trotz der breiten Kritik aus beiden Parteien im Kongress will US-Präsident Trump am angekündigten Truppenabzug aus Syrien festhalten. "(...) the reaction to Trump’s decision was so overwhelmingly negative that Washington pundits speculated that it was only a matter of time before Trump 'walked back' the decision by slowing the withdrawal — a deferential nod, it was said, to wiser and more seasoned foreign policy veterans. In fact, that not only hasn’t happened, the president has dug in his heels, issuing eyeball-to-eyeball orders to military commanders that are anything but ambiguous. (...) for perhaps the first time in his presidency, Trump has succeeded not only in confusing his critics but (perhaps inadvertently) flushing them out. In truth, it’s nearly impossible to ignore the obvious: that those who whinge on about Trump 'turning Syria over to Iran' or 'betraying the Kurds' are the same people who got us into this mess in the first place."

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BBC vom 07.02.2019

"Syria war: Families and fighters flee IS's last village"

https://www.bbc.com/news/world-middle-east-47155507

US-Präsident Trump geht davon aus, dass das frühere "Kalifat" des "Islamischen Staates" in Syrien und Irak in der nächsten Woche vollständig zurückerobert sein wird. IS-Kämpfer und deren Angehörige fliehen offenbar bereits jetzt aus den letzten vom IS kontrollierten Dörfern im Osten des Landes. "Islamic State group (IS) members and their families have been fleeing the group's last sliver of territory in eastern Syria, as US-backed militia advance towards them. Men, women and children, some with serious injuries, others describing running out of food, have been leaving the group's rapidly shrinking enclave, which the US military on Tuesday said amounted to about 50 sq km (20 sq miles)."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.02.2019

"Kein Schrott"

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutsche-marine-gorch-fock-war-der-aufreger-zum-jahresauftakt-
16029066.html

Wer alles bei der Marine zu "Schrott" abstemple, diskreditiere die Bundeswehr zu Unrecht, kommentiert Peter Carstens in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Dass selbst diese Bürokratie, Monstername: BAAINBw, nicht nur Kritik verdient, erfuhr man dann ebenfalls vom Vizeadmiral. Er kündigte nämlich nicht nur den zügigen Neubau von fünf Korvetten des Typs K-135 an, sondern schrieb auch noch dazu: 'Aus Trendwenden werden graue Schiffe. Prima Leistung des Projekteams von BAAINBw und Marine.' Die fünf Schiffe, jedes rund 90 Meter lang und für rund 60 Mann Besatzung gebaut, sollen im Jahresrhythmus fertig werden und dann in Rostock-Warnemünde stationiert werden, wo bereits fünf Korvetten derselben Klasse ihren Heimathafen haben. Außerdem soll, wenn nicht noch etwas dazwischen kommt, das erste Schiff der neuen Fregatten in Dienst gestellt werden. Das alles zeigt nicht gleich, dass bei der Marine alles in schönster Ordnung wäre. Doch von 'alles Schrott' zu reden, diskreditiert zu Unrecht eine Bundeswehr, deren parlamentarische Chefs, ministerielle Kommandoinhaber und bürokratische Apparate doch viel tun, um die Zustände zu verbessern. Man kann zuversichtlich sein: Die Schiffe werden kommen, die 'Gorch Fock' wird wieder segeln."

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Berliner Morgenpost vom 06.02.2019

"Autonome Waffen: Führen Killerroboter bald unsere Kriege?"

https://www.morgenpost.de/politik/article216378261/Autonome-Waffen-Fuehren-Killerroboter-bald-unsere-Krie
ge.html

Miguel Sanches sammelt Stimmen aus Politik und Wissenschaft zum Stand der Forschung und der politischen Entscheidungen in Sachen Autonomer Waffensysteme. "Weltweit werden autonome Waffen entwickelt. Sollten sie verboten werden? Die Bundesregierung hat dazu bislang keine klare Meinung."

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Neue Zürcher Zeitung vom 06.02.2019

"Die deutsche Rüstungsindustrie ist unter politischem Druck"

https://www.nzz.ch/international/deutschland/waffenexporte-deutschlands-ruestungsindustrie-unter-druck-ld
.1456417

Aktuelle Beschränkungen von Rüstungsexporten setzen die Rüstungsindustrie zunehmend unter Druck, konstatiert Jonas Hermann in der Neuen Zürcher Zeitung. "Die Exporte der Waffenhersteller sind um fast einen Viertel eingebrochen. Arbeitsplätze sind in Gefahr, und die Industrie wirft der Regierung Willkür vor. Besonders umstritten ist ein Exportverbot von Patrouillenboote für Saudiarabien."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 05.02.2019

"Deutsche Kampfflugzeuge steigen zu 30 Alarmeinsätzen auf"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/baltikum-eurofighter-steigen-zu-30-alarmeinsaetzen-auf-160255
78.html?GEPC=s3&fbclid=IwAR1faSt2g8FG_6QHayxYHjzLpL91NxjPU9d02Qd3pdHnd1oPDu1guy5_vlk

Die bei den osteuropäischen Nato-Partnern stationierten deutschen Kampfflugzeuge sind im vergangenen Halbjahr wegen des Auftauchens ungekennzeichneter russischer Flugzeuge über der Ostsee zu 30 Alarmeinsätzen aufgestiegen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Immer wieder fliegen russische Flugzeuge ohne Kennzeichnung über die Ostsee zur russischen Enklave Kaliningrad, die zwischen Polen und Litauen liegt. Die Eurofighter steigen in solchen Fällen innerhalb von 15 Minuten auf und begleiten die anonymen Flieger. Die Einsätze dauern in Regel ein bis zwei Stunden."

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