US-Soldaten in Afghanistan

4. Militär und bewaffnete Konflikte

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Frankfurter Rundschau vom 12.03.2015

"Das Heer rüstet für Abschreckung"

http://www.fr-online.de/politik/nato-und-bundeswehr-das-heer-ruestet-fuer-abschreckung,1472596,30102306.h
tml

"Aus der 'Armee im Einsatz', auf die seit dem Sozialdemokraten Peter Struck ('Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt') die Verteidigungsminister die Bundeswehr ausgerichtet haben, ist wieder eine Armee geworden, die dafür übt, dass sie nicht eingesetzt werden muss", schreibt Thomas Kröter in der Frankfurter Rundschau. "Die Bundeswehr soll wieder vor allem abschrecken. (...) Der Gegner heißt nicht mehr Sowjetunion, sondern Russland. Der Gegner Nr. 1 sitzt also immer noch im Moskauer Kreml. Seit der Annexion der Krim und der russischen Unterstützung für die Separatisten in der Ostukraine sehen Deutschland und seine Nato-Partner das Land als Bedrohung an. Vorbei der politische Frühling, als Michail Gorbatschow die Völker des russischen Einflussbereichs in die Unabhängigkeit entließ und so die deutsche Einheit erst möglich machte."

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Spiegel Online vom 11.03.2015

"Bundeswehr in der Ukraine-Krise: Testfall für die Trümmertruppe"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundeswehr-in-der-ukraine-krise-5000-mann-als-eingreiftruppe-a-1022
858.html

Matthias Gebauer zeigt anhand der Panzergrenadiere von Marienberg, wie schwach die Bundeswehr derzeit aufgestellt sei. "Dass die Bundeswehr mit der Aufstellung der 'Speerspitze' überfordert war, weiß Kasdorf, wohl auch deswegen spricht er ständig von einer 'anspruchsvollen Aufgabe'. Tatsächlich wurde der Bundeswehrführung deutlich, dass die Erzgebirgstruppe zwar auf dem Papier gut aufgestellt war, in der Realität aber nur professionell ihre Mängel verwaltete. Es fehlte an Gewehren, Pistolen, Schutzwesten, Nachtsichtbrillen. So eklatant waren die Lücken, dass die Soldaten bei einer Übung einen bemalten Besenstiel als Kanonenattrappe auf einen 'Boxer' steckten."

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War is Boring vom 10.03.2015

"Ethiopia Spends Very Little Money on Its Military - And It Works"

https://medium.com/war-is-boring/ethiopia-spends-very-little-money-on-its-military-and-it-works-1be0d725f
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Robert Beckhusen erklärt, wie es Äthiopien gelungen sei, mit relativ geringem Aufwand eine der schlagkräftigsten Armeen in Afrika aufzubauen. "Politicians and generals around the world often argue that bigger budgets and military effectiveness have a direct correlation - like a formula that shows an army getting tougher the more money you pour into it. But a bloated budget can lead to a military being worse off - if a country squanders the money and spends it on the wrong things. 'In emphasizing troop training and modern, domestically produced, equipment, [Ethiopia] has managed to keep its military expenditures low, its armed forces well prepared, and its territory relatively safe from attack,' OE Watch stated."

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RealClearDefense vom 10.03.2015

"Explained: Russia's Military Options in Ukraine"

http://www.realcleardefense.com/articles/2015/03/10/explained_russias_military_options_in_ukraine_.html

Die Denkfabrik Stratfor analysiert den Konflikt in der Ukraine aus rein militärischer Perspektive und stellt fest, dass die von Moskau kontrollierten Gebiete bisher nur mit großem Aufwand zu verteidigen wären. Russland habe sechs Optionen für weitergehende militärische Operationen. "Stratfor examined six basic military options that Russia might consider in addressing its security concerns in Ukraine, ranging from small harassment operations to an all-out invasion of eastern Ukraine up to the Dnieper River. We then assessed the likely time and forces required to conduct these operations in order to determine the overall effort and costs required, and the Russian military's ability to execute each operation. In order to get a baseline assessment for operations under current conditions, we initially assumed in looking at these scenarios that the only opponent would be Ukrainian forces already involved in the conflict."

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Defense One vom 09.03.2015

"In Ukraine, Tomorrow’s Drone War Is Alive Today"

http://www.defenseone.com/technology/2015/03/ukraine-tomorrows-drone-war-alive-today/107085/?oref=d-river

Der Krieg in der Ukraine sei der erste Konflikt, in dem auf beiden Seiten regelmäßig Drohnen zum Einsatz kommen, schreibt Patrick Tucker. Auf Seiten der Regierungstruppen würden die Drohnen durch freiwillige Spenden bereitgestellt. "Off-the-shelf solutions will not push back the forces blowing westward from Russia. Even if the United States were to provide lethal aid in the form of shoulder-fired missiles, radar and drones, a fundamental capabilities and resupply gap would persist on the ground. The DPR and other pro-Russian military groups have a more willing backer and clean supply lines to the front. 'No one thinks the Ukrainian army would beat the Russians,' Pifer told Defense One. The crisis in Eastern Ukraine is providing a glimpse of how future wars not only will be fought but funded. It’s also a living lesson in how quickly war changes technology, and vice versa."

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Deutschlandfunk vom 08.03.2015

"Europäische Armee ist die Zukunft"

http://www.deutschlandfunk.de/verteidigungsministerin-von-der-leyen-europaeische-armee.868.de.html?dram:a
rticle_id=313608

Klaus Remme im Gespräch mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen über Frauenquote, Personalpolitik, Antiterrorkampf, Rüstungspolitik und Ukrainekrise. "Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) fordert weitere Investitionen in die Bundeswehr. Seit der Wiedervereinigung habe die Truppe einen Schrumpfungsprozess erlebt, sagte sie im DLF. Gleichzeitig lobte sie die Zusammenarbeit mit den niederländischen Streitkräften und betonte, dass eine europäische Armee die Zukunft sei."

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War on the Rocks vom 06.03.2015

"(W)Archives: Another Munich or Another Cuban Missile Crisis?"

http://warontherocks.com/2015/03/warchives-another-munich-or-another-cuban-missile-crisis/

Tom Wein empfiehlt die Lektüre der Vorträge des einflussreichen US-Diplomaten George F. Kennan, der sich bereits 1957 Gedanken über die Logik militärischer Konfrontationen im Atomzeitalter gemacht habe. Kennans Überlegungen könnten auf die aktuelle Ukraine-Krise angewendet werden. "(...) Kennan made two realizations of considerable contemporary relevance. The first is that it is essential for the continental European powers to defend themselves, without the assistance of nuclear-armed states. The second is that this is best done by the formation of militias designed to provide resistance to a Soviet occupying force, since the prospect of stopping their divisions at a rigidly defended border is remote."

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The Nation vom 05.03.2015

"American Drone Operators Are Quitting in Record Numbers"

http://www.thenation.com/article/200337/american-drone-operators-are-quitting-record-numbers

Pratap Chatterjee berichtet, dass sich die US Air Force einer großen Zahl von Kündigungen ihrer Drohnenpiloten gegenübersehe. Als mögliche Gründe würden Überarbeitung und psychologischer Stress genannt. "But is it possible that a brand-new form of war — by remote control — is also spawning a brand-new, as yet unlabeled, form of psychological strain? Some have called drone war a 'coward’s war' (an opinion that, according to reports from among the drone-traumatized in places like Yemen and Pakistan, is seconded by its victims). Could it be that the feeling is even shared by drone pilots themselves, that a sense of dishonor in fighting from behind a screen thousands of miles from harm’s way is having an unexpected impact of a kind psychologists have never before witnessed?"

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Süddeutsche Zeitung vom 05.03.2015

"Waffen für die Saudis"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundessicherheitsrat-waffen-fuer-die-saudis-1.2377717

Auf Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag hat das Wirtschaftsministerium Daten über Rüstungsexportgenehmigungen der letzten zwölf Jahre veröffentlicht. "Die Genehmigungen an sich finden sich tatsächlich bereits in den jährlich erschienenen Rüstungsexportberichten (die mittlerweile zweimal jährlich herauskommen), doch in der Antwort auf die Linken-Anfrage nennt das Ministerium sogar die Namen der Unternehmen. Der Linken-Abgeordnete Jan van Aken sagt, nun werde zudem 'die direkte Verantwortung der Beteiligten deutlich'. Man wisse jetzt etwa, 'dass die Kanzlerin und die versammelten Minister' im März 2009 Militärhubschrauber für den Irak genehmigt hätten. Zeithistorisch hat die Auflistung tatsächlich viel zu bieten."

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Spiegel Online vom 03.03.2015

"Ausbildungsmission im Nordirak: Bundeswehr fürchtet IS-Anschläge auf deutsche Soldaten"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-warnt-vor-is-anschlaegen-auf-deutsche-soldaten-a-102
1439.html

Informationen Spiegel Onlines zufolge, wappne sich die Bundeswehr bei ihrer Nord-Irak-Mission gegen Anschläge durch die Terrormilizen des Islamischen Staates, berichtet Matthias Gebauer auf Spiegel Online. "In einem als Verschlusssache eingestuften militärischen Lagebild von Ende Februar heißt es, 'bei aufwachsender Präsenz deutscher Soldaten muss von einem erhöhten Risiko terroristischer Anschläge ausgegangen werden'."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 02.03.2015

"UN Says Death Toll In 'Merciless' Ukraine War Exceeds 6,000"

http://www.rferl.org/content/ukraine-war-death-toll/26877036.html

Neuen Zahlen der UNO zufolge hat der Krieg im Osten der Ukraine bislang über 6.000 Opfer gefordert. "In a statement on March 2, UN High Commissioner for Human Rights Zeid Raad al-Hussein decried the 'merciless devastation of civilian lives and infrastructure' in the war between government forces and Russian-backed separatists who hold parts of the Donetsk and Luhansk provinces. 'More than 6,000 lives have now been lost in less than a year due to the fighting in eastern Ukraine,' he said."

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Augen Geradeaus! vom 01.03.2015

"Mehr Verteidigungsetat, frühestens ab 2017? Das gezielte Missverständnis"

http://augengeradeaus.net/2015/03/mehr-verteidigungsetat-fruehestens-ab-2017-das-gezielte-missverstaendni
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"Die Truppe bräuchte schon vor 2017 mehr Geld, wenn sie all das erfüllen soll, was von den Fachleuten in Brüssel (und wohl auch im eigenen Haus) als nötig eingeschätzt wird", schreibt Thomas Wiegold mit Blick auf die Debatte zum deutschen Verteidigungshaushalt. "Auch ohne die teuren Neubestellungen ist Geld nötig, um zum Beispiel das fliegende Gerät öfter in die Luft zu bringen – das kostet nämlich richtig was. Oder um größere Verbände quer durch Europa zu verschieben. Oder auch nur, um allen Soldaten eine Strickmütze zuzugestehen. Von all’ dem ist allerdings bei den Finanzdebatten so gut wie nie die Rede."

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Al Arabiya vom 01.03.2015

"Iraqi airforce strikes ISIS targets in Tikrit"

http://english.alarabiya.net/en/News/middle-east/2015/03/02/Iraqi-air-forces-strike-ISIS-targets-in-Tikri
t-.html

Die irakische Armee hat ihre angekündigte März-Offensive gegen den Islamischen Staat begonnen, um die Stadt Tikrit zurückzuerobern. "The offensive will be supported by air strikes from the U.S.-led coalition against ISIS, the Iraqi army said earlier. Residents of Tikrit were reportedly told to evacuate the area ahead of the military operation. Iraqi officials and militia commanders regard the recapture of Tikrit as an essential step toward the liberation of Mosul."

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Augen Geradeaus! vom 01.03.2015

"Die Arktis: Künftig doch militärisches Aufmarschgebiet?"

http://augengeradeaus.net/2015/03/die-arktis-kuenftig-doch-militaerisches-aufmarschgebiet/

Thomas Wiegold macht sich auf Augen Geradeaus! Gedanken zu sicherheitspolitischen und militärischen Interessenskonflikten in der Arktis. "Während die Nutzung der Bodenschätze angesichts des finanziellen Aufwandes weiterhin eine Zukunftsvision bleibt, sehen vor allem Russland und die USA die Projektion militärischer Macht für die Arktis offensichtlich als Notwendigkeit an. Zwei aktuelle Meldungen aus der vergangenen Woche:(...)"

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Y – Das Magazin der Bundeswehr vom 26.02.2015

"Das Trauma trifft alle"

http://www.y-punkt.de/portal/a/ypunkt/!ut/p/c4/LYvBCsIwEAX_aDehoujN2os9CqWtF0mbUJamSQgbi-DHm4BvYC7DwydmnH
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Y – das Magazin der Bundeswehr beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem posttraumatischen Belastungssyndrom. "Wenn Soldaten aus dem Einsatz heimkehren, ist der Krieg für sie nicht immer vorbei. Die Erinnerung an Gefahr und Gewalt kann den Alltag im Frieden vergiften. Traumatisierte und ihre Angehörigen kämpfen gemeinsam um ein Leben nach dem Gefecht."

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