US-Soldaten in Afghanistan

5. NSA / Überwachung / Big Data

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Zeit Online vom 06.11.2018

"Mehrere EU-Staaten wollen Daten noch enger austauschen"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/anti-terror-kampf-eu-zusammenarbeit-opferschutz

Bei einem Treffen europäischer Justizminister in Paris haben sich die beteiligten Länder darauf geeinigt, künftig vermehrt Informationen über Terrorverfahren auszutauschen. "Auch beim Opferschutz wollen die Länder grenzübergreifend zusammenarbeiten. Beim Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt des Berliner Breitscheidplatzes habe man gesehen, dass es schwierig war, bei Opfern aus dem Ausland angemessen zu reagieren, so [Bundesjustizministerin] Barley. Andere Länder wie Frankreich seien da schon deutlich erfahrener. Zwischen Opferbeauftragten soll nun ein Netzwerk etabliert werden. Zudem sollen Hass und Propaganda in sozialen Netzwerken stärker bekämpft werden."

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Standard vom 03.11.2018

"Polizei nutzt Algorithmen, um Verbrechen vorherzusehen – Kritiker sehen 'Aberglaube'"

https://derstandard.at/2000090545361/Nicht-mehr-als-Aberglaube-Polizei-nutzt-Algorithmen-um-Verbrechen-vo
rherzusehen

Muzayen al-Youssef und Markus Sulzbacher berichten über die Bemühungen der österreichischen Polizei, Straftaten mit Hilfe einer Software vorherzusagen. "Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt: Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von Minority Report klingt, ist in Österreich bereits Realität. 'Predictive Policing' (zu Deutsch: vorhersagende Polizeiarbeit) gehört mittlerweile zum Alltag der Polizei. Das Bundeskriminalamt in Wien heuert eigene Programmierer an, die sich mit 'Crime-Mapping', der geografischen Zuordnung von Kriminalität, befassen. Derzeit kommen Algorithmen verstärkt zur Bekämpfung von sogenannten Dämmerungseinbrüchen zum Einsatz."

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Telepolis vom 01.11.2018

"Internet 2018: Desinformation und Propaganda 'vergiften' die Digitalsphäre"

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Internet-2018-Desinformation-und-Propaganda-vergiften-die-Digital
sphaere-4209210.html

Stefan Krempl stellt den Bericht "Freedom of the Net 2018" der US-Nichtregierungsorganisation Freedom House vor. "Regierungen rund um die Welt verschärfen die Kontrolle über die Daten der Bürger und nutzen das Totschlagargument 'Fake News', um abweichende Meinungen zu unterdrücken. Damit unterwandern sie nicht nur das Vertrauen in das Internet, sondern auch die Grundlagen der Demokratie. (...) Die Autoren malen darin 'den Aufstieg des digitalen Autoritarismus' an die Wand. 'Online verbreitete Desinformation und Propaganda haben den öffentlichen Raum vergiftet', konstatieren sie. 'Die ungezügelte Sammlung persönlicher Daten hat das traditionale Verständnis von Privatheit eingerissen.' Immer mehr Staatenlenkern erscheine zudem 'das chinesische Modell umfassender Zensur und automatisierter Überwachungssysteme' attraktiv. Im Ergebnis habe sich der Stand der Internetfreiheit insgesamt zum achten Mal in Folge verschlechtert."

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netzpolitik.org vom 29.10.2018

"Bundesregierung stellt Industrie vor Menschenrechte"

https://netzpolitik.org/2018/ueberwachungsexporte-bundesregierung-stellt-industrie-vor-menschenrechte/?fb
clid=IwAR2bbRRXUnRnbh_u8nAKQcxp_U-zL8wi_ePNmJyIkVe5wQJCykPD5sqs6CM

netzpolitik.org veröffentlicht vertrauliche Protokolle der Verhandlungen über den Export von Überwachungstechnologien der EU-Kommission. "Die Worte des damaligen Vizekanzlers und Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel ließen eigentlich keinen Zweifel zu, dass der Handel mit Überwachungstechnologie künftig schärfer reguliert werden müsse. 'Bislang sind die europäischen Regelungen für den Export solcher Technologien in andere Länder lückenhaft. […] Wir werden uns in Brüssel, aber auch international, für zügige europäische und weltweite Regelungen einsetzen', sagte der SPD-Politiker noch im Sommer 2015. Da hatte Deutschland gerade die nationalen Kontrollen für Späh-Software verschärft und den Druck auf Brüssel erhöht, den schattigen Markt der Überwachungsindustrie auch auf EU-Ebene endlich konsequenter zu regulieren. Wir veröffentlichen jetzt eine Reihe an Verhandlungsdokumenten, die belegen, dass von den einstigen Versprechungen heute kaum noch etwas übrig geblieben ist. Tatsächlich hat die Bundesregierung nun in einigen Punkten sogar gegen Verbesserungsvorschläge gestimmt, die EU-Kommission und Europaparlament in jahrelangen Verhandlungsrunden erarbeitet hatten. In anderen Bereichen scheiterte die Strategie der deutschen Beamten in Brüssel durch taktische Fehleinschätzungen, sodass sich mittlerweile ein regelrechter Block gegen Deutschland gebildet hat. Die historische Reform steht damit vor dem Aus."

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NBC News vom 28.10.2018

"Deep Fakes: How they are made and how they can be detected"

https://www.nbcnews.com/mach/video/deep-fakes-how-they-are-made-and-how-they-can-be-detected-135441721998
9?v=railb&

NBC News erläutert in diesem Video, wie sogenannte "Deep Fakes" funktionieren. Die täuschend echt wirkenden Bild- und Tonfälschungen werden von Experten zunehmend als ernste Gefahr betrachtet. "Advances in machine-learning and A.I have now made it possible to swap someone else’s face and voice into a video, and make it look like they did or said something….anything you want. These videos and photos are called deepfakes, and they’re getting more sophisticated by the day. The technology harnesses machine-learning techniques – feeding a computer real data about images so it can create the fake."

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European Union Institute for Security Studies vom 23.10.2018

"Hacks, leaks and disruptions – Russian cyber strategies"

https://www.iss.europa.eu/content/hacks-leaks-and-disruptions-–-russian-cyber-strategies

Das European Union Institute for Security Studies hat einen neuen Sammelband herausgegeben, der sich mit den Hintergründen der russischen Cyber-Strategie beschäftigt. "What is the relationship between cyber activities conducted by Russia at home and abroad? What role do cyber operations play as an instrument of Russia’s coercive diplomacy? How different is Russia from other cyber powers, and how do we know for sure if the Kremlin is behind certain cyberattacks that have been attributed to it? This Chaillot Paper examines these and other key questions as it explores how Russia’s increasingly assertive behaviour in cyberspace has lent new urgency to the debate about cybersecurity in the West."

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Spiegel Online vom 17.10.2018

"Weltsicht durch die Filterbrille"

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/radikalisierung-im-netz-weltsicht-durch-die-filterbrille-a-1233736.htm
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Sasha Lobo erläutert in seiner Spiegel Online-Kolumne wie mittels sogenannter Filterbrillen - angewandt im Netz - eine Radikalisierung stattfinden kann. "Im Netz sehen manche die Welt anders als andere - durch eine Filterbrille. Setzt man diese Brille auf, ist plötzlich alles klar: Die Juden sind schuld. Oder die Frauen. Oder die Flüchtlinge. Und das Gehirn fällt auf diesen Unfug rein."

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Council on Foreign Relations vom 16.10.2018

"Disinformation on Steroids"

https://www.cfr.org/report/deep-fake-disinformation-steroids

Die beiden Rechtsexperten Robert Chesney und Danielle K. Citron erläutern in diesem "Cyber Brief" für den Council on Foreign Relations, warum sie Bildfälschungen durch sogenannte "Deep Fakes" für ein ernstes Problem für demokratische Regierungen und für die internationale Ordnung halten. Sie empfehlen einige konkrete Gegenmaßnahmen. "As this technology spreads, the ability to produce bogus yet credible video and audio content will come within the reach of an ever-larger array of governments, nonstate actors, and individuals. As a result, the ability to advance lies using hyperrealistic, fake evidence is poised for a great leap forward. (...) Enhancing current efforts by the National Science Foundation, Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), and Intelligence Advanced Research Projects Agency (IARPA) could spur breakthroughs that lead to scalable and robust detection capacities and digital provenance solutions. In the meantime, the current wave of interest in improving the extent to which social media companies seek to prevent or remove fraudulent content has pushed companies to take advantage of available detection technologies — flagging suspect content for further scrutiny, providing clear warnings to users, removing known deep fakes, and sharing such content in an effort to help prevent it from being reposted elsewhere (following a model used to limit the spread of child pornography). While by no means a complete solution, all of this would be a useful step forward."

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netzpolitik.org vom 16.10.2018

"Überwachungstest am Südkreuz: Geschönte Ergebnisse und vage Zukunftspläne"

https://netzpolitik.org/2018/ueberwachungstest-am-suedkreuz-geschoente-ergebnisse-und-vage-zukunftsplaene
/?fbclid=IwAR3BMQqc9w5KQMAfj1VheDMrPFbujVQ1k6NMfm-kWVhtTzsLEPgaYHgkwrU

Ingo Dachwitz berichtet über massive Kritik am Abschlussbericht zum Überwachungstest am Berliner Südkreuz. "Während Innenminister Horst Seehofer die Leistungsfähigkeit der am Bahnhof Südkreuz getesteten biometrischen Überwachungstechnik preist, übt der Chaos Computer Club deftige Kritik an dem jüngst veröffentlichten Abschlussbericht. Die Liberalen im Bundestag bringen mit einer Kleinen Anfrage unterdessen irittierende Details zur zweiten Testphase ans Licht."

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Migazin vom 12.10.2018

"Auswertung von Handys Asylsuchender widerlegt nur selten Identität"

http://www.migazin.de/2018/10/12/schlechter-scherz-auswertung-handys-asylsuchender/

Die mit dem Ziel Identitätstäuscher unter Asylbewerbern zu überführen eingeführten Auswertungen von Handydaten haben nur in zwei Prozent der Fälle die vom Flüchtling angegebene Identität widerlegen können, berichtet das Migazin über die Beantwortung einer aktuelle Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. "Von Januar bis Ende Juli wurde nur in zwei Prozent der Fälle, in denen Datenträger ausgewertet wurden, die vom Flüchtling angegebene Identität widerlegt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, über die zuerst die 'Süddeutsche Zeitung' berichtet hatte. In gut einem Drittel der Fälle wurden die Angaben des Asylsuchenden bestätigt. In den allermeisten Fällen (64 Prozent) konnten durch das Auslesen der Handydaten keine Erkenntnisse gewonnen werden."

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Handelsblatt vom 09.10.2018

"Apple weist Bericht über Spionage-Chips auch vor US-Kongress zurück"

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/angeblicher-hackerangriff-apple-weist-bericht-ueber-sp
ionage-chips-auch-vor-us-kongress-zurueck/23162866.html?ticket=ST-12013673-etwAG5Vlc5Z3xpGMSLID-ap3

Sowohl Apple wie auch Amazon haben einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg "ungewöhnlich scharf" dementiert, wonach das chinesische Militär kleine Computerchips direkt in die Elektronik von Servern der beiden Firmen und weiterer Unternehmen eingebaut haben soll, um die Kontrolle über die Server zu übernehmen und Informationen anzuzapfen, berichtet das Handelsblatt.

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Defense One vom 08.10.2018

"Police-Grade Surveillance Technology Comes to the Playground"

https://www.defenseone.com/technology/2018/10/police-grade-surveillance-technology-comes-playground/15185
4/?oref=d-river

Schulen in den USA werden aus Furcht vor neuen Amokläufen immer häufiger mit Sicherheits- und Überwachungssystemen ausgerüstet, die üblicherweise von der Polizei eingesetzt werden, berichtet Sydney Fussell. Ethische Fragen zum Einsatz dieser Sicherheitsmaßnahmen rücken dabei auch auf Seiten der Schüler weitgehend in den Hintergrund. "Rather than seeing surveillance technology, broadly, or face recognition, specifically, as invasive or disruptive to the learning environment, he has noticed the opposite: Students accept the presence of the tech without question. 'As our kids get older, they’ve been through all that before,' [Greg Bronson, a Lockport native and the president of the local teachers’ union,] says, referring to a number of emergency drills mandated by the state. Lockport students run school-shooting drills almost monthly. Bronson hypothesizes that, soon enough, face recognition and other technologies will just become part of the architecture of the modern school day, much the same as the drills. 'If anything,' he said, 'the bigger issue is getting them to take it seriously, because they have become so routine.'"

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Zeit Online vom 06.10.2018

"Liebesgrüße aus Peking"

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-10/cybersicherheit-spionage-chips-supermicro-china-usa

Lisa Hegemann analysiert die Hintergründe einer bereits 2015 entdeckten angeblichen Hardwaremanipulation von Servern eines amerikanischen Computerherstellers durch die chinesische Armee. "Die schädliche Hardware sei in der Lage gewesen, mit anderen Computern in Kontakt zu treten und alten Code im Betriebssystem zu verändern, heißt es bei Bloomberg. Damit könnten Server so manipuliert werden, dass sie zum Beispiel nicht länger nach Passwörtern fragen und ihren Angreifern im schlimmsten Fall vollen Zugang zu allen über die Rechner laufenden Daten gewähren. Möglich wäre das, weil die Chips an einer sensiblen Stelle eingebaut worden sein sollen, nämlich am Baseboard Management Controller, einem Mikrocontroller, der an der Schnittstelle zwischen Software und Hardware sitzt. Ob noch heute entsprechende Spionagechips in aktiven Servern vorhanden sind, ist unklar."

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Defense One vom 05.10.2018

"Winning 'Like War': A Conversation about Social Media and Conflict with Peter Singer"

https://www.defenseone.com/ideas/2018/10/winning-war-social-media-and-conflict-conversation-peter-singer/
151806/?oref=d-topstory

Patrick Tucker hat sich ausführlich mit Peter W. Singer über dessen neues Buch "Like War: The Weaponization of Social Media" unterhalten. "A new book looks at how 'likes' and lies are reshaping the nature of war and peace around the globe. We sat down with the author."

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