US-Soldaten in Afghanistan

5. NSA / Überwachung / Big Data

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Zeit Online vom 14.02.2018

"US-Geheimdienste warnen vor neuer russischer Einmischung"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-02/cyberangriff-cia-russland-usa-kongress-zwischenwahl

FBI und NSA befürchten einen erneuten Versuch Russlands, Einfluss auf US-Wahlen nehmen zu wollen, berichtet Zeit Online. "(...)der nationale Geheimdienstdirektor, Dan Coats, und der Leiter der NSA, Mike Rogers, sagten, die russische Einmischung dauere an. 'Das wird sich nicht ändern oder aufhören', sagte Rogers. Man habe es mit einem Informationskrieg zu tun. Coats sprach von einem Versuch, in den USA Zwietracht zu stiften. 'Wir erwarten, dass Russland falsche Konten in sozialen Medien, Personen unter falscher Flagge, sympathische Sprecher und andere Möglichkeiten dazu nutzt, um die USA sozial und politisch zu spalten.'" Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.02.2018

"Im Raster"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dass-wir-ueberwacht-werden-ist-klar-aber-von-wem-und-wie-eine-s
purensuche-15445555.html

Laura Meschede hat sich in ihrer Multimedia-Reportage auf die Suche gemacht, was mit ihren Daten, die sie täglich produziert geschieht. "Wir werden überwacht, das ist klar. Aber: Was passiert eigentlich mit all den Informationen über uns, nachdem sie eingesammelt wurden? Wer überwacht uns – und wie?" Weiter...


heise.de vom 11.02.2018

"Missing Link: Cyberwar in der Trump-Ära - gezielter Angriff auf die Idee von Wahrheit"

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Cyberwar-in-der-Trump-Aera-gezielter-Angriff-auf-die
-Idee-von-Wahrheit-3965086.html

Stefan Krempl sammelt wissenschaftliche Meinungen und Untersuchungen aus verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen des Cyberwars. "Geisteswissenschaftler machten sich daran, das schwammige Konzept der informationellen Kriegsführung zu entschlüsseln und Auswege aufzuzeigen. Ihnen zufolge ziehen Wirtschaft, Militär und Politik beim Cyberwar an einem Strick." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 11.02.2018

"Der Traum aller Diktatoren"

http://www.fr.de/politik/china-der-traum-aller-diktatoren-a-1444981

China treibt derzeit den Aufbau eines "totalen, technisierten Überwachungsstaates" voran, schreibt Finn Mayer-Kuckuk in der Frankfurter Rundschau. "Inzwischen kann niemand mehr seine Handlungen oder seinen Aufenthaltsort verbergen. Die Behörden haben sich in den vergangenen Jahren bereits Zugriff auf alle Datenspuren in der Digitalwelt verschafft. Jetzt stopfen sie die letzten Schlupflöcher in der Realität. Die moderne Technik macht den Traum aller Diktatoren wahr: Der Staat weiß alles und sieht alles." Weiter...


Quartz vom 08.02.2018

"Chinese police are wearing sunglasses that can recognize faces"

https://qz.com/1202075/chinese-police-are-using-facial-recognition-glasses-for-survelliance/

In China sind Polizisten zum ersten Mal mit Brillen ausgestattet worden, die eine Gesichtserkennung von Passanten ermöglichen sollen. "Railway police in Zhengzhou, a central Chinese city, are the first in the country to use facial-recognition eyewear to screen passengers during the Lunar New Year travel rush, Chinese state media reported (link in Chinese) this week. The devices have already helped nab seven fugitives related to major criminal cases such as human trafficking and hit-and-runs, and 26 others who were traveling with fake identities. The glasses are connected to tablets that contain an offline database that can match passengers with suspected criminals. Unlike fixed cameras with facial-recognition capability, the wearable allows police to act more swiftly before their targets disappear into the crowd." Weiter...


National Geographic vom 07.02.2018

"They Are Watching You — and Everything Else on the Planet"

https://www.nationalgeographic.com/magazine/2018/02/surveillance-watching-you/

Angesichts der zunehmenden technologischen Überwachungsmöglichkeiten und des lauter werdenden Rufs nach mehr Sicherheit könnte das heutige Konzept der Privatsphäre bald der Vergangenheit angehören, schreibt Robert Draper in seiner Reportage für das Magazin National Geographic. "The desire for privacy, [Carnegie Mellon University professor of information technology Alessandro Acquisti] says, 'is a universal trait among humans, across cultures and across time. You find evidence of it in ancient Rome, ancient Greece, in the Bible, in the Quran. What’s worrisome is that if all of us at an individual level suffer from the loss of privacy, society as a whole may realize its value only after we’ve lost it for good.' Is a looming state of Orwellian bleakness already a fait accompli? Or is there a more hopeful outlook, one in which a world under watch in many ways might be better off? (...) 'If you want a picture of the future,' Orwell darkly warned in his classic, 'imagine a boot stamping on a human face — forever.' This authoritarian vision discounts the possibility that governments might use such tools to make the streets safer. Recall, for example, the footage from security cameras that cracked the cases of the 2005 London subway and 2013 Boston Marathon bombings." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 06.02.2018

"Man darf sich nicht auf irgendwelche Programme verlassen"

http://www.sueddeutsche.de/digital/interview-am-morgen-man-darf-sich-nicht-auf-irgendwelche-programme-ver
lassen-1.3854391

IT-Experte Thorsten Schröder verrät im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung seine Tipps für mehr Sicherheit im Netz. "Thorsten Schröder ist IT-Sicherheitsexperte und berät mit seiner Firma mittelständische und große Unternehmen. Zudem setzt er sich im Chaos Computer Club für digitale Grundrechte ein. Zum heutigen Safer Internet Day erklärt Schröder, worauf Nutzer im Netz achten sollten und wie sie dank weniger Schritte sicherer surfen können." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 06.02.2018

"Alexa, spiel mir das Lied vom wahren Lauschangriff"

https://www.nzz.ch/feuilleton/alexa-spiel-mir-das-lied-vom-wahren-lauschangriff-ld.1354235

Seit Weihnachten 2017 stehen sie in vielen Wohnungen. Alexa, Goolge, Siri & Co. Was bedeuten die smarten Lautsprecher für unsere Privatsphäre und unsere Sicherheit? Felix Simon beschreibt Aufgaben und Ziele der "apokalyptischen Reiter der digitalen Revolution", die uns die neuen Spielzeuge unter den Weihnachtsbaum gebracht haben. "Technologischer Fortschritt macht unser Leben zunehmend komfortabler, doch im Gegenzug verzichten wir gerne auf immer mehr Privatsphäre. Da ändert es auch nichts, dass viele Bürger in Umfragen Datenschutzbedenken äussern und sich über die Macht der Internetriesen besorgt zeigen. Wenn das «intelligente» Gerät während des Zwiebelschneidens in der Küche auf Wunsch die neuesten Nachrichten vorliest oder Notizen macht – ohne dass man die Arbeit unterbrechen muss –, sind alle Ängste schnell vergessen. Privatsphäre versus Bequemlichkeit ist der wichtigste Kompromiss unserer Zeit, ob wir es wollen oder nicht." Weiter...


Telegraph vom 04.02.2018

"Bedroom hackers bigger threat than Russia, regulator says"

http://www.telegraph.co.uk/news/2018/02/04/bedroom-hackers-bigger-threat-russia-regulator-says/

Die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham hat Regierungsbehörden in einer Rede empfohlen, sich weniger Sorgen um staatlich geförderte "Cyberterroristen" anderer Länder als um Hackerangriffe "böswilliger" Teenager zu machen. "In a speech to the heads of the civil service and other public bodies, Elizabeth Denham said that most breaches are preventable and bosses should consider the reputational damage as well as financial losses. But rather than panicking about rogue states such as Russia hacking into their systems, civil servants should plan to protect themselves against teenage boys who attack simply to show that they are able to, the regulator warned. 'We make a mistake if we throw up our hands and worry about state sponsored attacks – we know those are rare,' Ms Denham said. 'You should be worrying about the malicious kid in his bedroom who hacks in to your system because he can. Or the opportunistic thief who understands the value of the data you hold and knows how to get his hands on it. Because you left the door wide open.'" Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.02.2018

"BND angeblich an amerikanischer Geheimaktion beteiligt"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bnd-angeblich-an-amerikanischer-geheimaktion-beteiligt-15430810
.html

Um der Terrorgefahr zurückkehrender IS-Kämpfer nach Deutschland zu begegnen, beteilige sich der Bundesnachrichtendienst (BND) offenbar an einer von Amerikanern geführten Geheimaktion, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die geheime Einheit sammelt demnach Informationen über Kämpfer der Terrorgruppe 'Islamischer Staat' (IS) in Syrien und im Irak. Sie werde vom amerikanischen Joint Special Operations Command von einer Militärbasis in Jordanien aus gesteuert. Dabei würden Dokumente, Datenträger, DNA-Spuren und Fingerabdrücke ausgewertet, die Spezialkräfte in ehemaligen IS-Hochburgen sichergestellt haben. Der BND und die Bundeswehr seien der Auffassung, diese Zusammenarbeit sei notwendig, um der Terrorgefahr durch IS-Rückkehrer zu begegnen." Weiter...


Foreign Policy vom 31.01.2018

"Size Doesn’t Matter for Spies Anymore"

http://foreignpolicy.com/2018/01/31/size-doesnt-matter-for-spies-anymore/

Die zunehmende Bedeutung der Cyberspionage hat nach Ansicht von Mark Galeotti dazu geführt, dass die internationale Geheimdienstwelt "demokratisiert" worden sei. Auch die Dienste kleinerer Länder seien heute in der Lage, mit relativ kleinen Budgets einen großen Unterschied zu machen. "Although it is possible to sink huge budgets into cyberespionage, especially if one moves into the realms of mass data mining, the essence of hacking is simple: a few smart hackers, decent hardware, and access to the net. It requires no language training institutes, no months spent cultivating a potential source, no 'legends' — carefully constructed fake identities — and no special communications means to get the information back home. Just as cybercriminals have come to appreciate the innate economy, security, and transnationalism of the internet, so have the cyberspooks. (...) When small countries’ intelligence agencies have a better chance of making big discoveries, that gives them something more: leverage." Weiter...


Tageszeitung vom 30.01.2018

"China schottet sein Internet weiter ab"

https://www.taz.de/!5477920/

Ein neues Cybersicherheitsgesetz in China verlangt auch von ausländischen IT-Konzernen, ihre Kundendaten innerhalb der Landesgrenzen zu speichern, berichtet die Tageszeitung. Staatliche Behörden müsste der Zugriff auf die Daten jederzeit gewährt werden. Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 28.01.2018

"Netzpolitiker warnen vor Einsatz des Staatstrojaners"

http://www.sueddeutsche.de/digital/it-sicherheit-netzpolitiker-warnen-vor-einsatz-des-staatstrojaners-1.3
844670

Hakan Tanriverdi sammelt überwiegend kritische Stimmen zum Einsatz des sogenannten "Staatstrojaners" zum Ausspionieren der Daten von Verdächtigen. "Netzpolitiker verschiedener Fraktionen und Bürgerrechtler warnen vor den Gefahren, die der Einsatz eines Staatstrojaners mit sich bringt. Dabei handelt es sich um eine Software, die vom Bundeskriminalamt (BKA) bereits eingesetzt wird. Über das Ausnutzen von Schwachstellen in Smartphones und Tablets gelingt es den Ermittlern, auf Daten von verdächtigen Personen zuzugreifen. Bisher sind sie an diesem Punkt gescheitert, da Chat-Apps wie Signal oder Whatsapp die eigenen Nachrichten auf eine Art und Weise verschlüsseln, die keiner außenstehenden Partei den Zugriff erlaubt." Weiter...


The Intercept vom 24.01.2018

"NSA Deletes 'Honesty' and 'Openness' From Core Values"

https://theintercept.com/2018/01/24/nsa-core-values-honesty-deleted/

Jean Marc Manach berichtet, dass der US-Geheimdienst NSA sein öffentlich vertretenes Leitbild vor kurzem auf bemerkenswerte Art und Weise geändert hat. "Since at least May 2016, the surveillance agency had featured honesty as the first of four 'core values' listed on NSA.gov, alongside 'respect for the law,' 'integrity,' and 'transparency.' The agency vowed on the site to 'be truthful with each other.' On January 12, however, the NSA removed the mission statement page – which can still be viewed through the Internet Archive – and replaced it with a new version. Now, the parts about honesty and the pledge to be truthful have been deleted. The agency’s new top value is 'commitment to service,' which it says means 'excellence in the pursuit of our critical mission.' Those are not the only striking alterations. In its old core values, the NSA explained that it would strive to be deserving of the 'great trust' placed in it by national leaders and American citizens. It said that it would 'honor the public’s need for openness.' But those phrases are now gone; all references to 'trust,' 'honor,' and 'openness' have disappeared." Weiter...


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