US-Soldaten in Afghanistan

5. NSA / Überwachung / Big Data

suche-links1 2 .. 152suche-rechts

Freitag vom 11.01.2019

"Endspiel für Assange"

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/endspiel-fuer-assange

Angela Richter, Regisseurin am Schauspielhaus Köln, hat sich mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange in dessen Zufluchtsort der Ecuadorianischen Botschaft in London getroffen und ein mutmaßlich letztes Interview vor seinem Verlassen des Gebäudes geführt. "Die Stimmung in der Botschaft ist angespannt, der neue Botschafter wird erwartet. Man hat Assange die Heizung abgestellt und das Bett genommen, er schläft auf einer Yogamatte. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man alles tut, um ihm den Aufenthalt so zu erschweren, dass er sich schließlich geschlagen gibt und die Botschaft freiwillig verlässt. Doch was erwartet ihn dann?"

Mehr lesen


netzpolitik.org vom 11.01.2019

"Polizeigesetze: Brandenburg ist nicht Kalabrien"

https://netzpolitik.org/2019/polizeigesetze-brandenburg-ist-nicht-kalabrien/?fbclid=IwAR12Q6deg6CygF8w8vl
I7FiBlVZPOBauAcnVKKXz7sNx7CuHcIRQluBCR9o

Marie Bröckling sammelt die wichtigsten Aussagen des neuen geplanten Polizeigesetzes für Brandenburg. "Auch Brandenburg bekommt ein neues Polizeigesetz. Erstmals könnte hier die Linkspartei die Einführung von Staatstrojanern mittragen. Bei der Sachverständigenanhörung kam heraus, dass die Polizei die Spähsoftware eher gegen Viehdiebe als Terroristen einsetzen würde."

Mehr lesen


netzpolitik.org vom 10.01.2019

"Doxing: Tatverdächtiger war politisch motiviert, aber seine Straftaten sollen nicht politisch motiviert sein"

https://netzpolitik.org/2019/doxing-tatverdaechtiger-war-politisch-motiviert-aber-seine-straftaten-sollen
-nicht-politisch-motiviert-sein/?fbclid=IwAR2Stv6Ucmk6G1tapXNQ_KFHuUbU8BZTLdsBrLPY3sS0oaeYub2lE0bDEfk

Markus Beckedahl kritisiert den Umgang der Politik mit dem jüngsten Hackerangriff eines 20-jährigen Schülers. Wie auch schon die Taten der NSU würden diese nicht als politisch motiviert eingestuft, obwohl der Schüler seine Taten in Reaktion auf politische Äußerungen seiner Opfer begangen habe. "Jetzt soll der Doxer keine politisch motivierte Straftaten begangen haben, obwohl er politisch anders denkende Menschen, darunter diverse (Spitzen-)Politiker, mit Doxing-Strategie angreift und in ihrer Privatsphäre teilweise massiv verletzt. Das soll nicht politisch motiviert sein, weil er nur über ihre politische Aussagen verärgert ist. Doxing wird häufig im politischen Kontext als Strategie verwendet, um Menschen einzuschüchtern, anzugreifen und damit auch an ihrer Meinungsfreiheit zu hindern. Darauf deutet auch dieser Fall hin. Die Frage, ob eine Tat politisch motiviert ist oder nicht, ist für die öffentliche Wahrnehmung und Debatte relevant. Die grüne Bundestagsabgeordnete und Polizistin Irene Mihalic, die diese politisch motivierten Statistiken regelmäßig bei der Bundesregierung anfragt, erklärte uns: Ob und welchen politischen Hintergrund die Tat hatte, halte ich für eine sehr relevante Frage. Zumal wir über die mögliche politische Wirkung solcher Taten sicher noch nicht alles wissen."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.01.2019

"Handelte der Hacker doch nicht allein?"

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hacker-soll-daten-teilweise-im-darknet-erworben-haben-15981457
.html

Der 20-jährige Schüler dem vorgeworfen wird verantwortlich für den jüngsten Datenleak zu sein, hat sich offenbar im Darknet Daten gekauft, die er dann später veröffentlicht hat, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Ein anderer Teil der Zugangsdaten zu den Social-Media-Konten der Geschädigten sowie ein Teil der geleakten Social-Media-Daten selbst soll der Beschuldigte im Darknet, einem verborgenen Teil des Internets, gekauft haben. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main bestätigte 'Bild', dass gegen den Beschuldigten daher auch wegen des Vorwurfs der 'Datenhehlerei' ermittelt werde. Woher genau oder aus welchen früheren Hackerattacken, die im Darknet zum Kauf angebotenen Datensätze stammen, ist noch unklar. Für Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt gilt der Schüler nach 'Bild'-Informationen allerdings weiterhin als Einzeltäter."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 09.01.2019

"Junge Männer mit zu viel Wut"

http://www.fr.de/politik/hackerszene-junge-maenner-mit-zu-viel-wut-a-1650307

Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau verweist Netzexperte Markus Beckedahl auf die eher banalen Hintergründe des - so Beckedahl - zu einem Datenskandal "hochgejazzten" Hackerangriffs eines 20-Jährigen. "Es sind in der Regel junge Männer mit zu viel Wut, die vielleicht früher mal eine Bushaltestelle angezündet hätten und jetzt im Netz möglicherweise aus Wut über mangelnde Aufmerksamkeit oder anderen Gründen anderen Menschen Schaden zufügen. Man hat häufig das Gefühl, dass sich die Täter nicht bewusst sind, welches Leid sie bei ihren Opfern hinterlassen. Das ist für die eher Hobby, Spiel und Spaß."

Mehr lesen


jetzt.de vom 08.01.2019

"Cybermobbing ist endlos!"

https://www.jetzt.de/gesundheit/interview-mit-catarina-katzer-zu-cybermobbing

Tami Holderried im Gespräch mit der Sozialpsychologin Catarina Katzer, Leiterin des Instituts für Cyberpsychologie & Medienethik in Köln über den Kampf gegen Mobbing im Netz. "Algorithmen, und das ist es ja, was Instagram mit künstlicher Intelligenz meint, halte ich im Kampf gegen Cybermobbing für sehr wichtig. Wir müssen Mobbing filtern und möglichst früh erkennen. Das ist nur mit Algorithmen zu schaffen, weil es einfach zu viele Inhalte sind, als dass Menschen jeden Kommentar und jede Bildunterschrift lesen könnten. Die Algorithmen treffen also eine Vorentscheidung und dann schaut sich ein Mensch nochmal genauer an, was da los ist. Das reicht aber nicht. Wir müssen Täter davor bewahren, Täter zu werden. Deshalb brauchen wir einen Mechanismus, der die Täter im Moment der Veröffentlichung darauf aufmerksam macht, was sie da tun. Dazu müsste der Algorithmus also schon greifen, bevor etwas gepostet wird. Damit könnte man den Tätern sozusagen virtuell den Spiegel vorhalten."

Mehr lesen


Meedia vom 08.01.2019

"IT-Blogger Fefe zum Datenleak-Skandal: 'Aus meiner Sicht ist die Politik nicht Opfer, sondern Täter'"

https://meedia.de/2019/01/08/it-blogger-fefe-zum-datenleak-skandal-aus-meiner-sicht-ist-die-politik-nicht
-opfer-sondern-taeter/

Stefan Winterbauer im Gespräch mit dem IT-Experten Felix von Leitner über Konsequenzen aus dem aktuellen Datenskandal. "Der bekannte IT-Experte und Blogger Felix von Leitner aka Fefe hält den aktuellen Datenskandal, bei dem persönliche Informationen von zahlreichen Prominenten und Politikern veröffentlicht wurden, nicht für einen Betriebsunfall, sondern für ein Symptom eines Systemversagens. Die Politik habe die Probleme mit Datenmissbrauch, die sich nun zeigen, jahrezehntelang selbst herbeigeführt. Politiker, so Fefe, seien hier nicht die Opfer, sondern die Täter."

Mehr lesen


Zeit Online vom 08.01.2019

"Ein Schüler hackt das politische System"

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-01/datenklau-hacker-schueler-angriff-daten-politiker-datendi
ebstahl-datenleak

Zeit Online berichtet über die Festnahme des 20-jährigen Schülers, der für den jüngsten Datenklau verantwortlich sein soll. "Ein junger Mann also, Schüler noch, der bei seinen Eltern wohnt und offenbar allein handelte. Verbindungen ins Ausland fanden die Ermittler jedenfalls bislang keine, ebenso stießen sie auf keine weiteren Verdächtigen. So sagte es Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk von der ZIT am Dienstag. Vielmehr trafen die Ermittler auf einen computeraffinen Heranwachsenden, der sich seine Hackingfähigkeiten wohl selbst erarbeitet hatte. Darüber hinaus wollen sie nichts über den Täter preisgeben, weil er wegen seines Alters besonders zu schützen sei. Doch von Reue ist die Rede und davon, dass oft leichtfertig gehandelt werde und die Tragweite der Taten nicht bedacht."

Mehr lesen


Spiegel Online vom 08.01.2019

"Ermittler nehmen Tatverdächtigen fest"

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/daten-leak-ermittler-nehmen-tatverdaechtigen-fest-a-1246904.ht
ml

Ein 20-jähriger Schüler aus Mittelhessen steht im dringenden Tatverdacht, verantwortlich für den jüngsten Daten-Leak zu sein, berichtet Spiegel Online. "Den Ermittlungen zufolge handelt es sich um einen Einzeltäter. 'Das ganze Ausmaß seiner Aktion war ihm offenbar gar nicht bewusst', sagte ein Ermittler dem SPIEGEL. Der junge Mann lebt noch bei seinen Eltern. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es keine Verbindungen zu ausländischen Geheimdiensten geben."

Mehr lesen


Reuters vom 04.01.2019

"2019 will be the year of more state control"

https://www.reuters.com/article/us-lloyd-surveillance-commentary/commentary-2019-will-be-the-year-of-more
-state-control-idUSKCN1OY1OA

Mit China und Indien hätten die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt nationale Programme zur digitalen Erfassung und Überwachung der Einwohner auf den Weg gebracht, schreibt John Lloyd. In westlichen Ländern seien es Unternehmen wie Facebook, die die Kommunikation ihrer Nutzer zunehmend überwachen und "regulieren". "These developments grow in importance and scope at the same time as the authoritarian world increases its size and becomes more restrictive. (...) Neither the authoritarians nor the national populists are likely to use the new powers of surveillance, and their capacity to discipline populations, with a strong regard for human rights – at least the rights of those of whom they wish to marginalize. Instead, these powers, especially the Chinese system, are likely to be used by leaders who wish to radically alter the liberal policies and customs they have inherited."

Mehr lesen


Deutschlandfunk vom 04.01.2019

"Die Verantwortung liegt beim Staat"

https://www.deutschlandfunk.de/netzaktivist-markus-beckedahl-zum-hacker-angriff-die.807.de.html?dram:arti
cle_id=437507

Adalbert Siniawski im Gespräch mit dem Netzaktivisten Markus Beckedahl über den Hackerangriff auf Politiker und Prominente. "(...) wir haben einen sehr großen Nachholbedarf in Fragen der digitalen Kompetenz, in Fragen der Datensicherheit und es Datenschutzes. Hier sind auf der einen Seite natürlich Bürgerinnen und Bürger gefragt, die sich weiterbilden müssen. Aber vor allen Dingen liegt die Verantwortung beim Staat. Die Bundesregierung tut zu wenig, um diese sogenannte Digitalkompetenz den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, hier gibt es zu wenig Gelder und es gibt vor allen Dingen zu wenig Motivation, die Themen Datenschutz und Datensicherheit im Sinne von einer Stärkung von Verbraucherrechten in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen erleben wir gerade von der Großen Koalition – hier gerade von der CDU/CSU – eine ziemliche Blockade bei allem, was in Richtung mehr Datenschutz gehen könnte. Dazu gehört beispielsweise auch, dass unsere Datenschutzbehörden viel zu schwach aufgestellt sind, das heißt: Viel zu wenig Personal ist da, um tatsächlich den Datenschutz, der ein Grundrecht darstellt, besser abzusichern."

Mehr lesen


IntelNews vom 31.12.2018

"Year in review: The biggest spy-related stories of 2018"

https://intelnews.org/2018/12/31/01-2468/

IntelNews hat in drei Artikeln die aufsehenerregendsten Geheimdienstgeschichten des vergangenen Jahres zusammengestellt. "Since 2008, when we launched intelNews, it has been our end-of-year tradition to take a look back and highlight what we believe were the most important intelligence-related stories of the past 12 months. In anticipation of what 2019 may bring in this highly unpredictable field, we present you with our selection of the top spy stories of 2018. They are listed below in reverse order of significance."

Mehr lesen


New York Times vom 27.12.2018

"Inside Facebook’s Secret Rulebook for Global Political Speech"

https://www.nytimes.com/2018/12/27/world/facebook-moderators.html

Max Fisher berichtet über das geheime Regelwerk, mit dem das Unternehmen Facebook die Meinungsäußerung der Nutzer seiner sozialen Plattform "reguliert". "How can Facebook monitor billions of posts per day in over 100 languages, all without disturbing the endless expansion that is core to its business? The company’s solution: a network of workers using a maze of PowerPoint slides spelling out what’s forbidden. Every other Tuesday morning, several dozen Facebook employees gather over breakfast to come up with the rules, hashing out what the site’s two billion users should be allowed to say. The guidelines that emerge from these meetings are sent out to 7,500-plus moderators around the world. (After publication of this article, Facebook said it had increased that number to around 15,000.) The closely held rules are extensive, and they make the company a far more powerful arbiter of global speech than has been publicly recognized or acknowledged by the company itself, The New York Times has found."

Mehr lesen


Nachdenkseiten vom 20.12.2018

"Die Infokrieger im Dienste ihrer Majestät"

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47955

Die britische Regierung ist einem Leak der Hackergruppe Anonymous zufolge dabei, in Kooperation mit der NATO das sogenannte "Institute for Statecraft" aufzubauen, das sich auf den Informationskrieg spezialisieren soll. Jens Berger hat die bisher bekannten Informationen über das weitgehend geheime Projekt zusammengetragen und schreibt: "Kern der von Anonymous geleakten Dokumente ist ein Programm mit dem schönen Namen 'Integrity Initiative' (II), das in verschiedenen Phasen zu einem 'Bollwerk gegen die russische Desinformation' ausgebaut werden soll. Dazu hat man offenbar in neun Staaten (Spanien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Niederlande, Litauen, Norwegen, Serbien und Italien) bereits sogenannte 'Cluster' aufgebaut – 18 weitere Staaten sollen folgen. (...) Man muss sich dies alles erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: Eine geheimdienstnahe dubiose Organisation, die aus staatlichen Kassen finanziert wird, manipuliert in anderen Ländern die Meinung, stürzt missliebige Geheimdienstchefs in befreundeten Staaten, führt Cluster, die bis in das nähere Umfeld befreundeter Regierungschefs reichen und führt dazu noch im eigenen Lande über die sozialen Netzwerke einen Infokrieg gegen den Oppositionsführer. (...) Die wenigen internationalen westlichen Quellen, die überhaupt über die Affäre berichten, rücken das Ganze – kaum überraschend – in die Nähe russischer Desinformation. Demnach hätten russische Hacker die Dokumente gefälscht; was bis dato jedoch wenig wahrscheinlich ist, zumal zahlreiche Dokumente aus dem Leak bereits von offiziellen Stellen bestätigt werden mussten."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 152suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Zum Shop