US-Soldaten in Afghanistan

5. NSA / Überwachung / Big Data

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Defense One vom 05.10.2018

"Winning 'Like War': A Conversation about Social Media and Conflict with Peter Singer"

https://www.defenseone.com/ideas/2018/10/winning-war-social-media-and-conflict-conversation-peter-singer/
151806/?oref=d-topstory

Patrick Tucker hat sich ausführlich mit Peter W. Singer über dessen neues Buch "Like War: The Weaponization of Social Media" unterhalten. "A new book looks at how 'likes' and lies are reshaping the nature of war and peace around the globe. We sat down with the author."

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GameStar vom 01.10.2018

"Web-Erfinder Tim Berners-Lee - Angriff auf Amazon, Facebook & Google mit Solid"

https://www.gamestar.de/artikel/web-erfinder-tim-berners-lee-angriff-auf-amazon-facebook-google-mit-solid
,3335317.html

GameStar berichtet über eine Initiative des Erfinders des World Wide Webs, Tim Berners-Lee, die helfen soll, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. "Basis ist ein sogenannter Pod (Persönlicher Online-Datenspeicher), in dem ein Nutzer alle seine persönlichen Informationen aufbewahrt. Wer auf diese Daten zugreifen kann, liegt vollkommen in der Hand der Besitzer eines Pods. Für jede einzelne Solid-App und jeden Solid-Dienst kann genau bestimmt werden, welchen Bereich der Daten verwendet werden dürfen und welche nicht. Neu erstellte Daten eines Dienstes gehören ebenfalls zum Pod."

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Guardian vom 01.10.2018

"Fears Coalition's surveillance bill could destroy privilege against self-incrimination"

https://www.theguardian.com/world/2018/oct/01/fears-coalitions-surveillance-laws-could-force-access-to-en
crypted-messages

Ein geplantes Überwachungsgesetz in Australien könnte nach Ansicht von Bürgerrechtlern dazu führen, dass Internet-Provider staatliche Überwachungssoftware als vermeintliche Software-Updates verteilen. Bürger könnten zudem gezwungen werden, den Behörden Zugang zu ihren gesicherten elektronischen Geräten zu gewähren. "The draft bill appears to permit the government to compel a provider to send users a notification to update software such as Facebook Messenger, 'however, the downloaded software may not be an application update, but technology that allows a law enforcement agency to access the individual’s phone messages', it said. The AHRC noted that assistance orders could compel 'a target or a target’s associate to provide the password, pin code, sequence or fingerprint necessary to unlock a phone'. It warned the regime may 'potentially impinge on the privilege against self-incrimination … if a suspect is ordered to provide information … that is only known to them — under threat of 10 years’ imprisonment for failure to comply'."

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Deutschlandfunk Kultur vom 01.10.2018

"Warum der Verfassungsschutz in liberale Hände gehört"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-maassen-absetzung-warum-der-verfassungsschutz-in.1005.de.html?d
ram:article_id=429306

Der Kriminologe Nils Zurawski fordert auf Deutschlandfunk Kultur infolge der Absetzung von Hans-Georg Maaßen als Chef des Verfassungsschutzers, den deutschen Inlandsgeheimdienst liberal denkenden Menschen anzuvertrauen. "Es geht darum, das Freund-Feind-Schema zu verlassen, um die tatsächlichen Gefahren zu erkennen und diese nicht auch noch mutwillig zu produzieren, indem man der Erkenntnis willen mit dem Terror paktiert. Mir scheint, dass könnten liberale Menschen besser. Mit einer klaren Haltung müssten sie sich nicht ständig opportunistisch an die Herrschaft anpassen, sondern könnten die Grundlagen der Herrschaft im Blick haben, in unserem Falle das Grundgesetz."

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Zeit Online vom 28.09.2018

"Hacker hatten Zugriff auf Daten von 50 Millionen Facebooknutzern"

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-09/datenschutz-facebook-nutzerdaten-datenpanne-account-auslo
gge

Zeit Online berichtet über eine massive Sicherheitslücke bei Facebook, in deren Folge Angreifer Zugriff auf Daten von knapp 50 Millionen Nutzern der Social Media-Plattform gehabt haben. "Fast 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer waren betroffen, teilte das Unternehmen mit. Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebookmitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzerinnen anzeigen lassen können. Die Schwachstelle erlaubte es ihnen den Angaben nach, die sogenannten Token zu übernehmen – eine Art Loginhilfe, die auf einem Gerät gespeichert wird. Damit kann ein Nutzer schnell sein Profil öffnen, ohne jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen. Laut Facebook kopierten die Angreifer 50 Millionen dieser Token. Theoretisch könnten sich die Angreifer damit vollen Zugang zu den betroffenen Profilen verschaffen."

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Carnegie Endowment for International Peace vom 27.09.2018

"It Started With Porn"

http://carnegieendowment.org/2018/09/27/it-started-with-porn-pub-77360

Moisés Naím erläutert, warum die Technik zur täuschend echten Manipulation digitaler Bilder ("deepfake") auch in der Sicherheitspolitik bald zu einer Gefahr werden könnte. "Image manipulation is nothing new. Authoritarian governments have a long history of 'disappearing' disgraced leaders from official photographs. And since 1990 Photoshop has allowed users to alter digital photographs, a practice that has become so common it is considered a verb by Merriam-Webster. But deepfake is different. And much more dangerous. In just the year since the fake celebrity porn videos appeared, the technology has improved dramatically. Everything about these videos is hyper realistic, and the person’s voice and gestures are so exactly rendered that it becomes impossible to know it is a forgery without using sophisticated verification programs. And perhaps the biggest danger of deepfake is that the technology is available to anyone. (...) The possible uses of deepfake in politics, economics, or international relations are as varied as they are sinister. The release of a video showing a presidential candidate saying or doing reprehensible things shortly before the elections will certainly become a more commonly used election trick. (...) The counterfeit videos’ potential to cloud relations between countries and exacerbate international conflicts is also enormous."

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The American Conservative vom 26.09.2018

"The Coming Sino-American Internet Schism"

https://www.theamericanconservative.com/articles/the-coming-sino-american-internet-schism/

Die geopolitische Rivalität zwischen den USA und China wird sich nach Ansicht des früheren Google-Chefs Eric Schmidt auch in der Zukunft des Internets niederschlagen. Schmidt zufolge könnte sich das Netz in einen von den USA und einen von China dominierten Teil aufspalten. Nach Ansicht von James P. Pinkerton würde sich der liberale Westen in diesem Fall auf neuem geistigen Territorium bewegen: "Most obviously, it seems destined to reverse the basic presumption of liberal thinking over the past few centuries, which held that the world was converging towards a parliament of man. (...) any yearned-for universalism will likely soon enough have a collision with particularism. By such a reckoning, the looming U.S.-China split of the early 21st century — seemingly made all the more inevitable by roiling disputes over trade, tariffs, and the territory of the South China Sea — will be seen as a kind of cosmic comeuppance."

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Süddeutsche Zeitung vom 26.09.2018

"Die Handynummer ist in China ein Kontrollinstrument"

https://www.sueddeutsche.de/digital/ueberwachung-die-handynummer-ist-in-china-ein-kontrollinstrument-1.41
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Das Internet könnte in den kommenden zehn Jahren in zwei Teile zerfallen, prognostiziert der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt. "Auf der einen Seite ein US-amerikanisch dominiertes freies Netz. Auf der anderen Seite ein chinesisch geführtes Internet. Das, so Schmidt, würde zwar 'fortschrittliche Produkte und Dienstleistungen' enthalten, aber auch strenger Zensur unterliegen."

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netzpolitik.org vom 24.09.2018

"Wie man in 69 Jahren einen Überwachungsstaat aufbaut"

https://netzpolitik.org/2018/wie-man-in-69-jahren-einen-ueberwachungsstaat-aufbaut/

Ein Jahr nach einer von netzpoltik.org veröffentlichen "Chronik des Überwachungsstaates" analysiert Lennart Mühlenmeier die diesbezügliche Entwicklung in Deutschland, "Vor einem Jahr veröffentlichten wir die Chronik des Überwachungsstaates, eine Liste von Gesetzen mit Kontext zu schwerwiegenden, politischen Entscheidungen und Skandalen. Nun analysieren wir eben diese Entwicklung, in der Überwachung ausgebaut und Freiheiten eingeschränkt werden."

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Foreign Policy vom 21.09.2018

"Trump Has a New Weapon to Cause 'the Cyber' Mayhem"

https://foreignpolicy.com/2018/09/21/trump-has-a-new-weapon-to-cause-the-cyber-mayhem/

Die US-Regierung hat in der vergangenen Woche Elias Groll zufolge einen weiteren Schritt zur Umsetzung einer offensiven Cyberkriegs-Strategie unternommen. Experten schätzten den neuen Kurs als riskant ein. "In rolling out the administration’s new 'National Cyber Strategy,' National Security Advisor John Bolton said that Trump had removed restrictions on the use of offensive cyber-operations and replaced them with a more permissive legal regime that gives the Defense Department and other agencies greater authority to penetrate foreign networks to deter hacks on U.S. systems. (...) One big concern with offensive cyberweapons is that they can cause collateral damage far beyond the original, intended target. In 2017, Russian operatives unleashed the NotPetya ransomware on the Ukrainian financial system, but the virulent worm spread around the world and caused billions of dollars in damage, shut down hospitals, and caused massive disruptions to global shipping and commerce. Granting Defense Department officials the authority to launch retaliatory cyberattacks could risk turning the global internet into a 'free-fire zone,' said Martin Libicki, a professor at the U.S. Naval Academy who has written extensively on deterrence in cyberspace."

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Süddeutsche Zeitung vom 17.09.2018

"Der Fluch des Schlapphuts"

https://www.sueddeutsche.de/politik/maassen-der-fluch-des-schlapphuts-1.4132989

Der deutsche Verfassungsschutz war nie ein Ort der Integrität, konstatiert Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung. "Eine Ablösung Maaßens könnte nun auch Anlass sein, sich Gedanken über die Zukunft des Verfassungsschutzes zu machen. Die Strukturdefizite, die sich im NSU-Komplex auf katastrophale Weise zeigten, gibt es immer noch; die Doppel- und Mehrfachzuständigkeiten, die zu viel Verwirrung führen, auch. Es ist so: Der Verfassungsschutz macht exakt das, was die Staatsschutzabteilungen der Polizei und der Staatsanwaltschaften im Rahmen ihrer umfassenderen Kompetenzen zur Verfolgung von extremistischen Gewalttaten auch machen. Die Mehrfachbefassung mit den gleichen Gefahren führt, wie der Fall Maaßen/Chemnitz zeigt, zu Wirrwarr und Desinformation. Die Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus gehört in eine Hand: in die der Polizei und, bei Straftaten, der Staatsanwaltschaft. Der Staatsrechtler Hans Peter Bull hat dazu einen klugen Vorschlag gemacht: Der Verfassungsschutz soll zu einem wissenschaftlichen Institut geschrumpft werden, das für die Analyse von offenen Quellen zuständig ist."

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Frankfurter Rundschau vom 17.09.2018

"Skandalöse Relativierung der Hetzjagd von Chemnitz"

http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/hans-georg-maassen-skandaloese-relativierung-der-hetzjagd-von
-chemnitz-a-1583995

Stephan Hebel findet, dass der Präsident des Verfassungsschutzes nicht erst jetzt "seine Blindheit gegenüber den Bedrohungen von rechts" bewiesen habe. "NSU-Terror, Fall Anis Amri, Treffen mit AfD-Politikern, die Hetzjagd von Chemnitz: Maaßen hat derart nachdrücklich seine Blindheit (oder Sympathie?) gegenüber den Bedrohungen von rechts bewiesen, dass ein Verbleiben im Amt den Skandal um seine Person noch steigern würde. Aber es geht nicht um die Sache, und wenn, dann nur am Rande."

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ze.tt vom 17.09.2018

"Verfassungsschutz: Welche Aufgaben hat der Geheimdienst?"

https://ze.tt/verfassungsschutz-welche-aufgaben-hat-der-geheimdienst/

Aus Anlass eines für möglich gehaltenen Rücktritts von Hans-Georg Maaßen als Präsident des Verfassungsschutzes noch in dieser Woche, behandelt ze.tt die wichtigsten Fragen zur Rolle des Verfassungsschutzes allgemein. "Niemand weiß, ob Hans-Georg Maaßen am Ende der Woche noch in seiner Position als Verfassungsschutzchef ist. Maaßen hatte vergangene Woche in einem Interview mit der Bild die Authentizität eines Videos aus Chemnitz bezweifelt, das zeigt, wie Neonazis Menschen über die Straße jagen. Recherchen von ze.tt und unseren Kolleg*innen von ZEIT ONLINE zeigten jedoch: Das Video ist echt. Seither steht Maaßen massiv in der Kritik. Die SPD-Spitze fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Entlassung Maaßens auf, ein Krisengespräch über den Verbleib Maaßens wurde auf Dienstag vertragt. Merkel soll sich laut Welt bereits dazu entschieden haben, dass Maaßen gehen muss. Auch die Behörde, die Maaßen seit 2012 leitet, wird regelmäßig kritisiert. Warum ist das so? Welche Rolle hat der Verfassungsschutz für die Bundesrepublik Deutschland?"

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.09.2018

"Hinweise auf Rechtsextreme in AfD blieben liegen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bfv-hinweise-auf-rechte-in-afd-blieben-liegen-15790986.html

Einem aktuellen Bericht zufolge soll das Bundesamt für Verfassungsschutz Hinweise zu rechtsextremen AfD-Strukturen in mehreren Bundesländern monatelang liegen gelassen haben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz sagte am Sonntag: 'Es handelt sich um extrem besorgniserregende Vorwürfe, die zwingend der Aufklärung benötigen.' Seine Fraktion werde am Montagmorgen beantragen, dass sich das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags schnellstmöglich mit den Anschuldigungen der Länder gegenüber dem Bundesamt beschäftigt. Von Notz fügte mit Blick auf die Kritik an Maaßen hinzu, eine Entlassung des Verfassungsschutzpräsidenten allein reiche nicht aus, 'es bedarf vielmehr dringend eines strukturellen Neustarts beim Verfassungsschutz'"

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