US-Soldaten in Afghanistan

6. Wissenschaft und Forschung

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The Economist vom 16.06.2018

"After decades of triumph, democracy is losing ground"

https://www.economist.com/international/2018/06/16/after-decades-of-triumph-democracy-is-losing-ground

Der Economist fragt nach den Ursachen für die Krise der Demokratie, die in den letzten Jahren in vielen Ländern zu beobachten sei. Organisationen wie Freedom House markieren demnach die Finanzkrise 2008 als Beginn des aktuellen Trends. "The mature democracies of the West are not yet in serious danger. Donald Trump may scorn liberal norms, but America’s checks and balances are strong, and will outlast him. The real threat is to less mature democracies, where institutions are weaker and democratic habits less ingrained. Nonetheless, what happens in the West affects these places. (...) Globally, public support for democracy remains high. A Pew poll of 38 countries found that a median of 78% of people agreed that a system where elected representatives make laws was a good one. But hefty minorities approved of non-democratic alternatives. (...) Much has been said about the failures of liberal democracies. Although they are typically rich and peaceful, many of their citizens are disgruntled. Globalisation and technology have made them fear for their jobs. The culture wars ensure that more or less everyone feels disrespected by someone. The rise of autocracy is in part a reaction to these big historical trends. But it is also because power-hungry leaders have learned how to exploit them."

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Zeit Online vom 06.06.2018

"Mehr Kriegstote, mehr Flüchtlinge, weniger Frieden"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/global-peace-index-weltfriedenslage-krieg-fluechtlinge-versch
lechterung

"Die Welt ist weniger friedlich geworden" so das Ergebnis des aktuellen Global Peace Index, berichtet Zeit Online. "Den Global Peace Index erhebt das Institute for Economics and Peace, ein australischer Thinktank. Die 163 untersuchten Länder umfassen 99,7 Prozent der Weltbevölkerung. Die Friedlichkeit wird anhand von 23 Indikatoren aus drei Schlüsselbereichen gemessen: 'andauernde Konflikte', 'Sicherheit und Schutz' und 'Militarisierung'. Zur anhaltenden Verschlechterung der Friedenslage tragen dem Index zufolge vor allem die Eskalationen zwischenstaatlicher und interner bewaffneter Konflikte, der wachsende Terrorismus und ein vermindertes Engagement für UN-Friedensmissionen bei."

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Political Violence @ a Glance vom 23.05.2018

"What We Know – and Don’t Know – about Religious Civil Wars"

http://politicalviolenceataglance.org/2018/05/23/what-we-know-and-dont-know-about-religious-civil-wars/

Desirée Nilsson und Isak Svensson von der Uppsala University haben Daten analysiert, die ihrer Ansicht nach darauf hindeuten, dass einige geläufige Annahmen über die religiöse Dimension internationaler Konflikte hinterfragt werden sollten. "Drawing on the data and findings presented in that article, we shed light on three widely held beliefs concerning religious conflicts. Claim 1. 'Armed conflicts between actors from different religious identities are becoming more common' The patterns in our data suggest otherwise. (...) If we talk about conflicts in which religion serves as an identity-marker – such as in conflicts between Shia and Sunni Muslims, or Catholics and Protestants – then religious conflicts are neither decreasing nor increasing in numbers. (...) Claim 2. 'Islamist armed conflicts are increasing' We can discern such a trend, but only in part. (...) Conflicts fought over transnational Islamist claims – involving, in particular, groups associated with ISIS and al-Qaida – have been increasing for some years now, although ISIS has now lost most of its heartland territory in Iraq and Syria. Islamist revolutionary conflicts (e.g. in Algeria involving AIS) and Islamist separatist conflicts (e.g. the Patani conflict in Thailand) – where the religious claims do not transcend borders – are not increasing in frequency. (...) Claim 3. 'Religious claims cannot be negotiated' The basic answer to this is: we do not (yet) know."

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ipg-journal vom 09.05.2018

"Das Ende der Geschichte kommt noch"

http://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/das-ende-der-geschichte-kommt-noch-2714/

Nikolaos Gavalakis im Gespräch mit dem amerikanischen Politikwissenschaftler Francis Fukuyama über sein Festhalten an der Idee, die liberale Demokratie sei Ziel und Endpunkt geschichtlicher Entwicklung. "Ich halte es für extrem voreilig, dieses Projekt für beendet zu erklären. Wenn man sich in der Welt umsieht, dann gibt es durchaus neue populistisch regierte Länder wie Ungarn und Polen, aber das ist nicht der vorherrschende Trend. Natürlich bereitet dieser Widerstand gegen Globalisierung und Eliten Sorge. Aber es ist überhaupt noch nicht ausgemacht, dass das Ende der Geschichte in der illiberalen Demokratie in Ungarn läge oder dass Putins Modell ein Universalmodell wäre, dem andere folgen werden. Ich glaube, die liberale Demokratie ist noch immer die beste Regierungsform, und das hat viele Gründe; es ist das nachhaltigste Modell, und meiner Ansicht nach wird es sich wahrscheinlich selbst korrigieren."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 30.04.2018

"Intelligente Grenzen und interoperable Datenbanken für die innere Sicherheit der EU"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S04_bsg.pdf

Die Stiftung Wissenschaft und Politik veröffentlicht eine Studie zu den Umsetzungsrisiken und rechtsstaatliche Anforderungen an die von der EU angestrebten sogenannten intelligenten Grenzen und den Ausbau ihrer Datenbanken. "Die Bemühungen, die komplexen Reformvorhaben zu verwirklichen, haben sich zuletzt beschleunigt. Dieser Prozess ist mit drei Risiken verbunden. Erstens kann sich die Einführung intelligenter Grenzen über Jahre hinziehen; dabei gibt es in vielen EU-Mitgliedstaaten bereits heute erhebliche Umsetzungsdefizite beim polizeilichen Informationsmanagement. Zweitens drohen überzogene Erwartungen, was die Effektivität intelligenter Grenzen im Kampf gegen Terrorismus und irreguläre Migration betrifft. Drittens besteht kein klarer Zusammenhang zwischen neuer Sicherheitstechnik und den Chancen darauf, die Personenfreizügigkeit aufrechtzuerhalten oder das Vertrauen der Bürger in die EU zu bewahren."

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Aspenia online vom 24.04.2018

"Democracy will worsen in 2019 and 2020"

https://www.aspeninstitute.it/aspenia-online/article/democracy-will-worsen-2019-and-2020

Joshua Kurlantzick erwartet, dass die Demokratie sich in den kommenden Jahren international weiter auf dem Rückzug befinden wird. Dieser Trend halte nun schon seit einer Dekade an, habe sich seit 2016 aber noch einmal verstärkt. "But if 2016 and 2017 looked bad, the next three years could well be worse. I have noted, (...) that one major challenge to democracy in the coming years will be the potential expansion of populist leaders to Southeast Asia, where they could challenge democratic institutions and further corrode democratic culture. Thailand’s former leader Thaksin Shinawatra, and current Philippine president Rodrigo Duterte provide models for Southeast Asian populism, but in Indonesia and possibly even in the future in Myanmar and, once again, in Thailand, populists could win elections in the next two years. (...) In Latin America, anti-system parties appears to be growing as well, creating the possibility that far-right Brazilian presidential candidate Jair Bolsonaro, who praises the country’s military past, could be the country’s next president . Perhaps just as worrisome, the Brazilian military seems to be wielding greater power over civilian duties than it has in years. No matter what, the growing distrust of democracy in one of the world’s biggest democratic powers is another negative sign – one amidst many – that the coming years will only see democracy’s global regression speed up."

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Die Welt vom 23.04.2018

"Wahrheit! Again, again and again"

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article175694047/Wider-den-Populismus-Wahrheit-Again-again-and-aga
in.html

Adam Michnik, Chefredakteur der polnischen Zeitung Gazeta Wyborcza, beklagt in seinem Gastbeitrag für die Welt eine wachsende Verachtung für Pluralismus und Dialog. Es sei auch die Aufgabe der Presse, sich diesem Trend entgegenzustellen. "Thomas Jefferson, einer der Gründerväter der amerikanischen Demokratie, schrieb im Jahre 1786: 'Die Grundlage für unser System bildet die öffentliche Meinung, die wichtigste Aufgabe besteht darin, dieses Gesetz zu erhalten. Wenn ich entscheiden müsste, ob es besser wäre, eine Regierung ohne freie Presse zu haben oder freie Presse ohne eine Regierung, dann würde ich nicht zögern, mich für die zweite Möglichkeit zu entscheiden.' Dieses glaubensfeste Bekenntnis zur freien Presse sowie zur Notwendigkeit eines mutigen und gewissenhaften Journalismus sollte auch unser Leitbild sein. Es lohnt sich, Hilfe und Rat bei den alten Meistern zu suchen, die uns an Weisheit überragen. Sie sind es, die uns durch das Labyrinth dunkler Zeiten geleiten können."

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Foreign Affairs vom 23.04.2018

"Is Democracy Dying?"

https://www.foreignaffairs.com/articles/2018-04-16/democracy-dying?cid=Is%20Democracy%20Dying

Das Magazin Foreign Affairs fragt in seiner aktuellen Ausgabe, ob die Demokratie heute "im Sterben liege". Gideon Rose schreibt in seiner Einleitung, dass die größten Herausforderungen für die führenden Demokratien in der Welt nicht externer, sondern interner Natur seien: "Centralization of power in the executive, politicization of the judiciary, attacks on independent media, the use of public office for private gain — the signs of democratic regression are well known. The only surprising thing is where they’ve turned up. As a Latin American friend put it ruefully, 'We’ve seen this movie before, just never in English.' (...) The time, resources, and opportunity to turn things around are there; the only things missing are political will and leadership. As Benjamin Franklin walked out of the Constitutional Convention in 1787, a woman asked him, 'Well, Doctor, what have we got, a republic or a monarchy?' Franklin replied, 'A republic, if you can keep it.' Two and a quarter centuries on, not much has changed."

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ipg-journal vom 20.04.2018

"Die Ordnung zerfällt"

http://www.ipg-journal.de/regionen/nordamerika/artikel/detail/die-ordnung-zerfaellt-2684/

Yascha Mounk, Autor des Buches "Der Zerfall der Demokratie", weist in diesem Interview auf gemeinsame Faktoren des Erstarkens des Populismus in Deutschland, den USA und anderen Ländern hin. "Für mich geht es (...) um Faktoren, die in vielen verschiedenen Ländern gleichzeitig am Wirken sind. Und das ist zuerst einmal die Stagnation der Lebensqualität für durchschnittliche Bürger. Anders als in der Nachkriegszeit haben die Menschen heute vielerorts nicht mehr das Gefühl, dass es ihnen besser geht als ihren Eltern. Zweitens sorgt die langwierige, schwierige und auch historisch einzigartige Umwandlung von monoethnischen, monokulturellen in multiethnische Gesellschaften für Sorgen. Und drittens ist da das Aufkommen des Internets und von sozialen Medien. Dieses führt dazu, dass Menschen, die dem System kaum mehr trauen, die Menschen anderer Hautfarbe oder aus anderen Kulturkreisen nicht als ihresgleichen anerkennen wollen, es viel einfacher haben, Hass zu verbreiten und sich politisch zu organisieren."

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Foreign Affairs vom 16.04.2018

"Eastern Europe's Illiberal Revolution"

https://www.foreignaffairs.com/articles/hungary/2018-04-16/eastern-europes-illiberal-revolution?cid=nlc-f
a_twofa-20180419

Der Politikwissenschaftler Ivan Krastev analysiert die Hintergründe der "illiberalen Revolution", die in vielen Ländern Osteuropas zu beobachten sei. Samuel P. Huntington habe eine solche Reaktion auf die "dritte Welle" der Demokratisierung bereits 1991 vorhergesagt. "In an article for the Journal of Democracy titled 'Democracy’s Third Wave,' Huntington pointed out that the two previous waves of democratization, from the 1820s to the 1920s and from 1945 to the 1960s, had been followed by 'reverse waves,' in which 'democratic systems were replaced ... by historically new forms of authoritarian rule.' (...) Why has democracy declared war on liberalism most openly in eastern Europe? The answer lies in the peculiar nature of the revolutions of 1989, when the states of eastern Europe freed themselves from the Soviet empire. Unlike previous revolutions, the ones in 1989 were concerned not with utopia but with the idea of normality — that is, the revolutionaries expressed a desire to lead the type of normal life already available to people in western Europe. (...) The new populists are not fascists. They do not believe in the transformative power of violence, and they are not nearly as repressive as the fascists were. But they are indifferent to liberal checks and balances and do not see the need for constitutional constraints on the power of the majority — constraints that form a central part of EU law. The main challenge posed by eastern European populism is therefore not to the existence of democracy at the level of the nation but to the cohesion of the EU."

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Foreign Affairs vom 16.04.2018

"National Identity and Political Power"

https://www.foreignaffairs.com/articles/world/2018-04-16/national-identity-and-political-power?cid=nlc-fa
_twofa-20180419

Andreas Wimmer schreibt in seinen Überlegungen zum Nationalismus, dass nationale Identität einen Patriotismus hervorbringen könne, der bei der politischen Integration vieler Länder eine wichtige Rolle spiele. Dies sei besonders der Fall, wenn ethnische Gruppen in nationalen Regierungen angemessen repräsentiert sind. "Especially for developing countries struggling with political integration, building a sense of national solidarity above and beyond ethnic or regional identities is crucial. An important question for both academics and policymakers, therefore, is why citizens develop much stronger attachments to their nation in some countries than in others. Why, for example, are Americans, Ghanaians, and Thai more patriotic than Germans and Taiwanese? Scholars have offered a number of explanations, including a country’s ethnic diversity (with more homogeneous populations more nationalistic than very diverse ones), integration into the global economy (with more nationalism in globalized countries), or record in war. Yet my own research suggests a different explanation: people identify with their country when they see their own ethnic group represented in the national government. Political representation, in other words, breeds national identification — in diverse countries as much as in more homogeneous ones."

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Frankfurter Rundschau vom 08.04.2018

"Die Angst der Überlebenden"

http://www.fr.de/wissen/klimawandel/klimawandel/klimawandel-die-angst-der-ueberlebenden-a-1480422

Der Klimawandel wird nach Ansicht vieler Experten auch künftig weltweit zu immer mehr Naturkatastrophen führen. Susanne Götze macht auf die psychischen Folgen für überlebende Opfer dieser Katastrophen aufmerksam. "Klimaforscher gehen davon aus, dass die Stärke und Häufigkeit von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Starkregen und Dürren zunehmen. Hurrikans wie Harvey, Irma und Maria sowie Überschwemmungen, Waldbrände, Dürren und Erdbeben haben im vergangenen Jahr die Versicherungsbranche so viel Geld gekostet wie nie. Nun warnt der nordamerikanische Fachverband für Psychologie, die American Psychological Association: Die Folgen der Erderwärmung können psychische Krankheiten wie Depressionen auslösen. Der Verband und die Nichtregierungsorganisation Ecoamerica weisen in ihrem mittlerweile zweiten Report über die psychische Gesundheit in Zeiten des Klimawandels auf diese oft vernachlässigten Leiden hin."

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Guardian vom 05.04.2018

"The demise of the nation state"

https://www.theguardian.com/news/2018/apr/05/demise-of-the-nation-state-rana-dasgupta

Der britisch-indische Autor Rana Dasgupta hält den in vielen Ländern "wiederauflebenden Nationalismus" für die "letzten Krämpfe" eines überholten politischen Systems. Der Nationalstaat in seiner Prägung des 20. Jahrhunderts befinde sich nach Jahrzehnten der Globalisierung weltweit in einem unaufhaltsamen Niedergang. Schritte in eine neue Richtung müssten mit drei Maßnahmen einhergehen, so Dasgupta: "The first is clear: global financial regulation. Today’s great engines of wealth creation are distributed in such a way as to elude national taxation systems (94% of Apple’s cash reserves are held offshore; this $250bn is greater than the combined foreign reserves of the British government and the Bank of England), which is diminishing all nation states, materially and symbolically. (...) Second: global flexible democracy. As new local and transnational political currents become more powerful, the nation state’s rigid monopoly on political life is becoming increasingly unviable. (...) Third, and finally: we need to find new conceptions of citizenship. Citizenship is itself the primordial kind of injustice in the world. It functions as an extreme form of inherited property and, like other systems in which inherited privilege is overwhelmingly determinant, it arouses little allegiance in those who inherit nothing."

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The American Conservative vom 29.03.2018

"In Defense of Ethnic Nationalism"

http://www.theamericanconservative.com/articles/in-defense-of-ethnic-nationalism/

Skomantas Pocius verteidigt dagegen das Konzept des "ethnischen Nationalismus" und erläutert am Beispiel Litauens, dass die politisch getragene Rückkehr zu einer ethnischen Identität einen befreienden Charakter haben könne. "Nationalism has numerous critics. (...) What all sides agree on, then, is that ethnic nationalism is inherently objectionable and dangerous. But events in Eastern Europe less than three decades ago teach that such a judgment is hasty and unreasonable. In fact, ethnic nationalism can be a powerful force for good. Though we should always be wary of those who misuse it, we shouldn’t fear ethnic nationalism itself. And while it certainly isn’t proper everywhere, it isn’t everywhere improper. To condemn it as evil is to condemn states like Lithuania. (...) We should not fear or disdain a nationalism that expresses a nation’s desire to rule itself while respecting individuals and minorities — not even if it is based on ethnic identity. Yes, ethnic nationalism can be misused. But as the story of Lithuanian independence shows, it can also be a valuable force for freedom and happiness."

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ipg-journal vom 26.03.2018

"Lob der Nation"

http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/heimat/artikel/detail/lob-der-nation-2638/

Michael Brönning hält die in der medialen Berichterstattung verbreitete Gleichsetzung des Nationalstaates mit Chauvinismus, Ausgrenzung und Hass für einen Fehler. "Der Nationalstaat gilt als rückwärtsgewandt und impraktikabel, unsolidarisch und in Anbetracht globaler Herausforderungen als ineffektiv und überholt – von der Nation ganz zu schweigen. (...) Angesichts der allzu verbreiteten Rede vom Sündenfall des Nationalstaats sollten sich progressive Akteure daran erinnern, dass Demokratie, Partizipation, Gerechtigkeit sowie Solidarität und Integration in einer globalisierten Welt ohne den Nationalstaat als Forum progressiver Politik schlichtweg nicht realisierbar sind. (...) Schon ein oberflächlicher Blick auf aktuelle globale Herausforderungen bestätigt, dass heute nicht ein Zuviel, sondern ein Zuwenig an Staatlichkeit das eigentliche Problem darstellt. Auf globaler Ebene hat sich bislang nur der Nationalstaat als demokratisch legitimierter und handlungsfähiger Akteur erwiesen, der sich daranmachen kann, die ökonomische Hyperglobalisierung politisch einzuhegen."

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