US-Soldaten in Afghanistan

6. Wissenschaft und Forschung

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Reason vom 03.08.2019

"Impending Defeat for the Four Horsemen of the Apocalypse"

https://reason.com/2019/08/03/impending-defeat-for-the-four-horsemen-of-the-apocalypse/

Im Gegensatz zu den vielen schlechten Nachrichten aus aller Welt weist Ronald Bailey darauf hin, dass sich wichtige globale Trends durchaus in eine positive Richtung bewegen. Für die Überbetonung negativer Entwicklungen gebe es u.a. psychologische Gründe. "Smart people seek to be well-informed and so tend to be more voracious consumers of news. Since journalism focuses on dramatic events that go wrong, the nature of news thus tends to mislead readers and viewers into thinking that the world is in worse shape than it really is. This mental shortcut is called the availability bias, a name bestowed on it in 1973 by the behavioral scientists Amos Tversky and Daniel Kahneman. 'People tend to assess the relative importance of issues by the ease with which they are retrieved from memory — and this is largely determined by the extent of coverage in the media,' explains Kahneman in his book 'Thinking, Fast and Slow'. Another reason for the ubiquity of mistaken gloom derives from evolutionary psychology. A Stone Age person hears a rustle in the grass. Is it the wind or a lion? If he assumes it's the wind and the rustling turns out to be a lion, then that person does not live to become one of our ancestors. We are the descendants of the worried folks who tended to assume that all rustles in the grass were dangerous predators."

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Center for Security Studies vom 31.07.2019

"Der Einfluss von Terrorismus auf Einstellungen gegenüber Migration in Europa"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/07/the-consequences-of-terrorism-on-migration-attitudes-acros
s-europe-.html

Das Center for Security Studies hat eine hauseigene Studie über den Einfluss von Terroranschlägen auf die öffentliche Meinung zum Thema Migration veröffentlicht. "Wie beeinflussen Terroranschläge die öffentliche Meinung zum Thema Migration? Die Ergebnisse einer Studie von CSS Forscher Enzo Nussio deuten darauf hin, dass der tägliche Erfahrungsaustausch mit Einwanderern dazu führen kann, dass Menschen weniger empfänglich für Diskurse sind, die Migration mit Terrorismus in Verbindung bringen."

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Süddeutsche Zeitung vom 15.07.2019

"Wenn Proteste in Gewalt umschlagen"

https://www.sueddeutsche.de/politik/protest-demonstrationen-gewalt-1.4515934

Thomas Hürner und Clara Lipkowski haben vier Konfliktforscher zu den Ursachen von Protestgewalt befragt. "Fliegende Pflastersteine, brennende Autos, Rauchwolken, verletzte Demonstranten und Polizisten: Immer wieder verwandeln sich Proteste in gewalttätige Ausschreitungen, in Exzesse, die sich nicht mehr steuern lassen. Und immer wieder diskutiert die Öffentlichkeit anschließend darüber, wie sich das vermeiden lässt. Der Berliner Protestforscher Dieter Rucht, der Hamburger Konfliktforscher Nils Zurawski, die Potsdamer Sozialpsychologin Barbara Krahé und der Berliner Polizeieinsatzleiter Andreas Suhr über die drängendsten Fragen zu Protestgewalt."

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Vision of Humanity vom 12.06.2019

"Global Peace Index 2019"

http://visionofhumanity.org/indexes/global-peace-index/

Das australische Institute for Economics and Peace (IEP) zieht in seinem diesjährigen Global Peace Index ein gemischtes Fazit der Entwicklung der globalen Sicherheit. "The average level of global peacefulness improved very slightly last year on the 2019 Global Peace Index (GPI). This was the first time that the index improved in the last five years. (...) Despite the improvement this year, the world remains considerably less peaceful now than a decade ago, with the average level of peacefulness deteriorating by 3.78 per cent since 2008. Global peacefulness has only improved for three of the last ten years. A wide range of factors drove the fall in peacefulness over the past decade including increased terrorist activity, the intensification of conflicts in the Middle East, rising regional tensions in Eastern Europe and northeast Asia, increasing numbers of refugees, and heightened political tensions in Europe and the US. This deterioration was partially offset by improvements in many of the measures of the Militarisation domain of the GPI. There has been a consistent reduction in military expenditure as a percentage of GDP for the majority of countries, as well as a fall in the armed services personnel rate for most countries in the world."

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Foreign Policy vom 04.06.2019

"You Can’t Defeat Nationalism, So Stop Trying"

https://foreignpolicy.com/2019/06/04/you-cant-defeat-nationalism-so-stop-trying/

Politikwissenschaftler Stephen Walt ist sicher, dass nationale Gemeinschaften auch künftig eine prägende Rolle in der internationalen Politik spielen werden. Dies werde sowohl positive als auch negative Effekte haben, könne aber nicht einfach weggewünscht werden. "The challenge, therefore, is to acknowledge its value and limit its vices. That is, of course, easier said than done. At the very least, its power and persistence needs to be recognized and respected. Among other things, a healthy respect for nationalism’s power would discourage powerful states from thinking they can remake the world according to their own particular designs, and help us avoid the hubristic fantasies that have caused so much harm in recent years. We live in a world of bristling nationalisms, that’s not going to change anytime soon, and acknowledging that is a good basis on which to construct a more realistic foreign policy."

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ipg-journal vom 03.06.2019

"Was bedeutet Abschreckung wirklich?"

https://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/was-bedeutet-abschreckung-wirklich-3494/

Volker Lehmann im Gespräch mit Angela Kane, Leiterin des Büros für Abrüstungsfragen im UN-Sekretariat in New York, "über nukleare Abrüstung, das Verbot von Kernwaffen und die Rolle Deutschlands".

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Migazin vom 27.05.2019

"Hass im Internet lange unterschätzt"

http://www.migazin.de/2019/05/27/gewaltforscher-hass-im-internet-lange-unterschaetzt/

Holger Spierig schreibt im Migazin über Maßnahmen gegen Hasskommentare in den sozialen Medien. "Hasskommentare in den sozialen Medien sind nach Einschätzung des Konfliktforschers Andreas Zick lange Zeit unterschätzt worden. 'Gefährlich werden sie, wenn sie zu Hass und Gewalt auffordern und die Menschenwürde angreifen', sagte der Wissenschaftler dem 'Evangelischen Pressedienst' nach einer mehrtägigen Veranstaltung an der Universität Bielefeld über sogenannte Hate Speech. Hasskommentare würden von extremistischen Gruppen genutzt, um Menschen für ihre Ideologien und Zwecke zu rekrutieren. Vielen sei nicht bewusst, dass Hasskommentare der Radikalisierung dienten, warnte Zick."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 27.05.2019

"Polizei"

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/291195/polizei

Die Bundeszentrale für politische Bildung verweist auf die jüngste Ausgabe ihrer Publikation "Aus Politik und Zeitgeschichte". Thema der aktuellen Ausgabge ist die Präventivarbeit der deutschen Polizei. "Als einzige Institution, die befugt ist, physischen Zwang einzusetzen, kann die Polizei weit in die durch die Verfassung geschützten Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingreifen. Daher wird eine solche Entwicklung im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat von einer kritischen Reflexion begleitet, insbesondere vor dem Hintergrund umstrittener Polizeigewalt, rechtsextremer Verbindungen von Polizeibeamten sowie von Diskussionen über den diskriminierenden Charakter von Polizeipraktiken."

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Migazin vom 15.05.2019

"Seehofer sieht 'massives Problem' von rechts"

http://www.migazin.de/2019/05/15/kriminalstatistik-seehofer-sieht-massives-problem-von-rechts/

Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigt sich "massiv" besorgt über den Anstieg rechtsextremer Gewalttaten, berichtet das Migazin. "Die Kriminalstatistik zeigt einen Rückgang politisch motivierter Straftaten. Entwarnung gibt Innenminister Seehofer aber nicht. Dass die Taten Rechtsextremer nicht sinken, ihre Gewalttaten sogar zunehmen, sieht er als massives Problem."

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Deutschlandfunk vom 15.05.2019

"Bundesregierung will sich nicht an Völkerrecht halten"

https://www.deutschlandfunk.de/anwalt-zu-deutschen-is-kindern-bundesregierung-will-sich.1769.de.html?dram
:article_id=448860

Peter Sawicki im Gespräch mit dem Anwalt Dirk Schoenian über die seiner Ansicht nach bestehende Verletzung des Völkerrechts durch die Bundesregierung, die zwei deutschen Waisenkindern aus einem syrischen Flüchtlingslager die Einreise nach Deutschland verwehren möchte. "'Das eine Kind ist in Deutschland geboren, da haben wir Papiere', sagte der Hannoveraner Anwalt Dirk Schoenian im Dlf. Die mittlerweile verstorbene Mutter sei deutsche Staatsangehörige. Das gelte auch für das zweite Kind. Die in Baden-Württemberg lebenden Großeltern haben nun die Vormundschaft für die Kinder. 'Nachvollziehbare Gründe, weshalb die Kinder nicht geholt werden, existieren meines Erachtens nicht', betonte der Anwalt. Die beiden Kinder seien allein ins syrisches Flüchtlingslager Al Hol gekommen, da ihre Mutter nicht genügend Geld für die Fluchthelfer gehabt habe, um selbst mitzukommen. Im Lager kümmere sich eine Marokkanerin um die Kinder. Sie stehe mit den deutschen Großeltern in telefonischem Kontakt. Daher werde es vermutlich auch keine Probleme geben, die Kinder in dem überfüllten Lager zu finden. Zudem seien auch deutsche Geheimdienste und Journalisten vor Ort. Demzufolge müsste es also möglich sein, diese Kinder nach Deutschland zu bringen."

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Political Violence @ a Glance vom 02.05.2019

"Reactions to Terrorism Can Bring Serious Harm"

http://politicalviolenceataglance.org/2019/05/02/reactions-to-terrorism-can-bring-serious-harm/

Renard Sexton, Rachel Wellhausen und Mike Findley haben untersucht, welche Folgen es hat, wenn Regierungen nach unerwarteten Terroranschlägen neue Sicherheitsmaßnahmen durch die Kürzung der Sozialbudgets finanzieren. "The vast majority of terrorist attacks take place in developing countries, which often lack the capital to boost spending in hard times. In a new study, we demonstrate how violent terrorism causes elected officials to shift budgets from 'butter' — the social services governments provide — and transfer it to 'guns' — the military, police, and security sectors that drive the response to terrorism. Unfortunately, pulling money from 'butter' can have real effects on health and welfare outcomes. (...) These findings highlight a broader challenge that developing countries that suffer from terrorism must confront: how to keep social services afloat during times of insecurity. Surviving in office in the short run is a first priority, but under-spending on social welfare has long-term consequences."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.04.2019

"Eine 'Friedensdividende' reicht nicht"

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-eine-friedensdividende-reicht-nicht-16149216.html?
printPagedArticle=true#pageIndex_0

Robin Schroeder vom Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel (ISPK) erläutert in einem Gastbeitrag für die FAZ Konfliktlösungsansätze zur Stabilisierung von Krisengebieten. "Krisengebiete zu stabilisieren, soll ein Schwerpunkt deutscher Außenpolitik sein. Doch worum geht es eigentlich? Das wissen oft nicht einmal die Beteiligten genau. (...) Seit den 1990er Jahren besteht Konsens, dass die Stabilisierung von Krisengebieten eine zivil-militärische Querschnittsaufgabe ist. Was dies jedoch konkret für die zivile Seite bedeutet, blieb unklar. Diese Situation führte dazu, dass Staaten ihr ziviles Engagement zur Stabilisierung von Krisengebieten vor allem mit der Bereitstellung von humanitärer Hilfe und Projekten mit langfristigen Entwicklungszielen gleichsetzten. Dies oft zum Leidwesen humanitärer Organisationen und Entwicklungshelfer, welche ihre Arbeit vielfach gar nicht als Stabilisierung im Sinne eines direkten Beitrages zur Herstellung von Sicherheit und Frieden betrachten. Das Beispiel Afghanistan veranschaulicht die Problematik."

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The Observer vom 21.04.2019

"Jared Diamond: So how do states recover from crises? Same way as people do"

https://www.theguardian.com/books/2019/apr/21/jared-diamond-upheaval-migration-minorities-how-countries-s
olve-crisis

Andrew Anthony hat mit dem renommierten Historiker Jared Diamond über dessen neues Buch "Upheaval. How Nations Cope with Crisis and Change" gesprochen, in dem Diamond anhand einiger Fallbeispiele erläutert, wie Länder auf tiefgreifende politische Krisen reagieren. "The book is made up of a number of case studies looking at how different nations have dealt with crises. Diamond examines Finland after its war with the Soviet Union, Chile and the legacy of General Pinochet’s rule, Japan’s response to foreign superiority in the 19th century, Indonesia after the Suharto massacres, Germany’s postwar rebuilding and Australia’s search for a postcolonial identity. (...) In Upheaval, Diamond compares national crises with the kinds of personal crises that most of us undergo – divorce, death of a loved one, loss of employment – at some stage. The way we deal with a crisis is by changing ourselves in some respects. Recovery is a balance between retaining those aspects of our outlook that have proved helpful and then forging new ways of dealing with the changed circumstances."

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The Economist vom 20.04.2019

"How to predict when a despot will fall"

https://www.economist.com/international/2019/04/20/how-to-predict-when-a-despot-will-fall?fsrc=rss%7Cint

Der Economist präsentiert die Ergebnisse einer Untersuchung der Organisation One Earth Future (oef), die Daten zahlreicher Revolten gegen autoritäre Regierungen gesammelt und analysiert hat. "Coups and revolutions present unique challenges for forecasters. They are both extremely rare and, notes Andreas Beger of Predictive Heuristics, a consultancy, by definition conspiratorial — they do not advertise themselves in advance. Perhaps the most rigorous quantitative forecast of political upheaval comes from One Earth Future (oef), an ngo based in Colorado that publishes a predictive model, CoupCast. It reckons that the factors correlating most strongly with the risk of a coup include: the rate of economic growth; how long a regime has been in power; how long since a country’s most recent coup; and whether it has been hit by extreme weather, such as a flood or a drought".

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Council on Foreign Relations vom 03.04.2019

"The State of Global Democracy Today is Even Worse Than It Looks: V-Dem’s New Democracy Research"

https://www.cfr.org/blog/state-global-democracy-today-even-worse-it-looks-v-dems-new-democracy-research

Joshua Kurlantzick stellt die Ergebnisse einer Studie des Projekts "Varieties of Democracy" vor, der zufolge die "dritte Welle der Autokratisierung" mehr Demokratien betreffe als angenommen. "(...) a fascinating new article, based on groundbreaking new research, suggests that the global retreat of democracy is actually worse than it appears, even to some of its most pessimistic observers. In an article for Democratization, Anna Luhrmann and Staffan Lindberg of the University of Gothenburg, who base their conclusions on the V-Dem, or Varieties of Democracy, Project’s findings, argue that a 'third wave of autocratization' (following the world’s two previous autocratic waves last century), or a move away from democracy, is actually affecting more democracies than was commonly thought, although usually through gradual reversals, with legal facades, rather than an abrupt democratic reversal like a coup."

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