US-Soldaten in Afghanistan

8. Konflikt der Kulturen

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Süddeutsche Zeitung vom 20.11.2017

"Polizei im Kulturschock"

http://www.sueddeutsche.de/panorama/integrationsdebatte-polizei-im-kulturschock-1.3751158

Hannah Beitzer untersucht in ihrem Beitrag zur Integrationsdebatte den aktuellen Zustand der Berliner Polizeiakademie, der zuletzt u.a. vorgeworfen wurde, von arabischen Clans unterwandert zu sein. "Schlechte Bildung, mangelnde Integration, Rassismus: Es sind die großen Themen unserer Zeit, die hier verhandelt werden. Das ist kein Zufall, sagt der Staatsrechtsprofessor Christoph Gusy: 'Die Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft.' Das sei einerseits gut: 'Polizisten sind Bürgerinnen und Bürger in Uniform, die die Regeln und Tugenden umsetzen, die wir alle vertreten sollen.' Anderseits bedeute das auch, dass unter Polizisten dieselben Konfliktlinien auftreten, dieselben Debatten geführt werden müssen, wie im Rest der Gesellschaft." Weiter...


Spiegel Online vom 14.11.2017

"Minister aus Emiraten hält deutsche Moschee-Kontrolle für zu lasch"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/vereinigte-arabische-emirate-minister-haelt-deutsche-moschee-ko
ntrolle-fuer-zu-lasch-a-1177841.html

Der Toleranzminister der Vereinigten Arabischen Emirate hat Deutschland eine stärkere Kontrolle von Moscheen empfohlen, berichtet Spiegel Online. "'Man kann nicht einfach eine Moschee öffnen und jedem erlauben, dorthin zu gehen und zu predigen. Es muss eine Lizenz dafür geben', sagte er. Die Länder auf dem Kontinent hätten es gut gemeint, als sie 'diesen Leuten' erlaubten, ihre eigenen Moscheen und ihre eigenen Gemeindezentren zu betreiben. Doch religiöse Führer müssten ausgebildet sein, sich mit dem Islam auskennen und eine Lizenz haben. In Deutschland spielt der Staat bei der Auswahl der Prediger in Moscheen keine Rolle. Moscheen brauchen auch keine Genehmigung. Hintergrund ist die vom Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.11.2017

"Sechste Säule der Terroristen"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/polizeischutz-bei-charlie-hebdo-15280046.html

Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo befinde sich nach der Veröffentlichung einer Karikatur erneut im Visier von Islamisten, berichtet die FAZ. Thema der Zeichnung seien die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den konservativen Islamwissenschaftler Tariq Ramadan. "Schonte das französische Innenministerium Ramadan, weil er für den Dialog mit den Jugendlichen in den Banlieues gebraucht wurde? Die Journalisten, die informiert waren, schwiegen aus Mangel an Beweisen. Die islamischen Organisationen, die Ramadan unterstützten, hüllen sich in betretenes Schweigen. Ramadans Verteidigung ist so unvorstellbar wie sein Verhalten: Es sei alles gelogen und handele sich um eine Verschwörung der französischen Juden. Für 'Charlie Hebdo' ist der Sündenfall des Theologen, der die islamischen Tugenden predigt, ein gefundenes Fressen. Die Satirezeitschrift brachte Ramadan mit einer Erektion in der Hose auf das Cover: 'Die sechste Säule des Islams'. (...) Wegen des Tariq-Ramadan-Covers wird die Zeitschrift von einer 'Welle massiver Morddrohungen' überschwemmt." Weiter...


Zeit Online vom 05.11.2017

"Mohammed in der Hölle"

http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/04/islam-mittelalter-bedrohung-feindbild

Der Wiener Kulturwissenschaftler Gerhard Schweizer führt das europäische "Feindbild Islam" auf die Bedrohung der christlichen Welt im Mittelalter zurück. Dabei werde in vielen Berichten ein "verzerrtes Bild" verbreitet, das die islamische Welt auf ihre negativen Aspekte reduziere. "Heute berichten die Medien in ganz Europa regelmäßig über Probleme bei der Integration: über Muslime, die eine säkulare, pluralistische Demokratie ablehnen; über 'Ehrenmorde' an Frauen. Das sind unbestreitbare Fakten. Ein verzerrtes Bild entsteht indes, wenn sie zur dominierenden Eigenschaft des Islams erklärt werden, obwohl diese Religion auch ganz andere Verhaltensweisen ermöglicht. So unterstellt man Muslimen, sie seien durchweg von dem Gedanken besessen, ihre Religion und Kultur missionarisch dem 'Abendland' aufzuzwingen. Es wäre jedoch fatal, im Terror der Dschihadisten und in der rigiden Glaubenslehre der Islamisten den eigentlichen Islam zu sehen." Weiter...


The Times of Israel vom 06.10.2017

"Denmark to join European nations in outlawing burqas, niqabs"

https://www.timesofisrael.com/denmark-to-join-european-nations-in-outlawing-burqas-niqabs/

Nach Österreich, Frankreich und Belgien will nun auch Dänemark das öffentliche Tragen einer Burka oder eines Gesichtsschleiers verbieten. "Jakob Ellemann-Jensen of Denmark’s Liberal Party, which leads a center-right governing coalition, said the proposed law was not aimed at any religions and was not proposing a ban of scarves, turbans or yarmulkes, the traditional Jewish skullcaps. 'This is not a ban on religious clothing, this is a ban on masking,' Ellemann-Jensen said Friday after a meeting in Parliament, as cited by Reuters. A large majority of lawmakers, including the opposition Social Democrats — Denmark’s largest party — have said they would vote for such a law, popularly known as the 'Burqa Ban.' The move is mostly seen as directed at the dress worn by some ultra-conservative Muslim women. Few Muslim women in Denmark wear full-face veils." Weiter...


Tageszeitung vom 28.09.2017

"Ein Zeichen des Misstrauens"

http://www.taz.de/Kommentar-Neue-Schengen-Regeln/!5448192/

Die neuen Schengen-Regeln seien ein Zugeständnis an die Rechtspopulisten sowie ein Geschenk für ihre zukünftigen Kampagnen, schreibt Christian Jakob in seinem Kommentar für die Tageszeitung. "Wer Schengen beschneiden will, macht es ihnen leicht. Genau das tut die EU. Es wäre an ihr, ein Signal zu setzen: Offene Grenzen, wenigstens im Innern, sind keine Bedrohung, sie sind die Zukunft des Kontinents. Dass sie im Streit nun einknickt und den Mitgliedstaaten erlaubt, Schengen praktisch nach Belieben aussetzen zu können, wird von den Europahassern als klares Eingeständnis interpretiert, dass es doch keine so gute Idee war, die Grenzkontrollen in Europa abzuschaffen." Weiter...


Freitag vom 22.09.2017

"Das Gegenteil von gut ist gut gemeint"

https://www.freitag.de/autoren/mmuessig/das-gegenteil-von-gut-ist-gut-gemeint

Magdalena Müssig zeigt sich in ihrer Replik auf einen Artikel ihrer Kollegin Ulrike Heidenreich verärgert darüber, dass diese ihrer Ansicht nach Flüchtlinge und Frauen gegeneinander auszuspielen versucht. "Ihre Argumentation weist gefährliche Gemeinsamkeiten zu einem sogenannten Feminismus von rechts auf, der rassistische und islamfeindliche Thesen unter dem Deckmantel verbreitet, Migranten und Geflüchtete bedrohten Frauenrechte. (An anderer Stelle habe ich darüber geschrieben, warum sich auf einmal Menschen, die den Begriff Feminismus bisher nur mit schmerzverzerrtem Gesicht aussprechen konnten, für Frauenrechte einsetzen). Wie gesagt, ich unterstelle Ihnen keine AfD-Nähe, ich unterstelle Ihnen auch keinen Rechtspopulismus. Aber ich unterstelle Ihnen, dass Sie in Ihrer Argumentation ähnlich vorgehen." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 21.09.2017

"Bevor ich zurückgehe, bringe ich mich um"

http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/homosexualitaet-in-pakistan-bevor-ich-zurueckgehe-bringe-ich-
mich-um-a-1354185

Katja Thorwarth im Gespräch mit Sufyan Arshad, einem homosexuellen pakistanischen Asylbewerber und Knud Wechterstein, der Geflüchtete im Asylverfahren begleitet. "Sufyan Arshad wurde in seiner Heimat Pakistan wegen seiner Homosexualität verfolgt und musste fliehen. Hier findet er Hilfe bei den Rainbow Refugees." Weiter...


Zeit Online vom 18.09.2017

"Die Stadt, die sich der AfD-Logik entzieht"

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/frankfurt-afd-auslaenderanteil-rechte-bundestagswahl/kompl
ettansicht

Paul Middelhoff über das Paradoxon, dass der Fremdenhass in Gebieten mit hohem Ausländeranteil am gerinsten sein soll. "Nirgendwo in Deutschland ist der Ausländeranteil so hoch wie in Frankfurt – eigentlich ein Thema für die AfD. Doch nicht einmal sie selbst erwartet hier Wahlerfolge." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 05.09.2017

"Der Strom versiegt"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fluechtlinge-immer-weniger-kommen-ueber-das-mittelmeer-1518054
7-p4.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

Die Einbindung eines Warlords in Libyen bei der Küstenwache sei maßgeblich dafür verantwortlich zu machen, dass die Flüchtlingszahlen über das Mittelmeer derzeit so niedrig sind, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "In Italien kommen kaum noch Migranten an, und das in der besten Jahreszeit. Was ist da los? Die Antwort führt an die libysche Küste. Westlich von Tripolis sind plötzlich die Schleuser in Nöten." Weiter...


spiked vom 30.08.2017

"Charlie Hebdo: still standing up for freedom"

http://www.spiked-online.com/newsite/article/charlie-hebdo-still-standing-up-for-freedom/20262

Naomi Firsht verteidigt das französische Satiremagazin Charlie Hebdo, das nach einem kontroversen Titelbild zum jüngsten Terroranschlag in Barcelona erneut in die Kritik geraten ist. "Had any of those outraged by the satire of this satirical journal actually bothered to read the accompanying editorial by Charlie editor Laurent Sourisseau (or Riss), they would have discovered that the cover is actually a comment on Western reaction to Islamist attacks. Charlie chose this provocative cover to express its frustration at politicians and the media over their refusal to talk about the part religion plays in terror attacks. (...) Charlie once again makes the case for free speech. Nothing, no one and no religion should be above criticism in a free society. What is more, it takes particular bravery for Charlie to be the one who says so – a journal whose staff died defending this right to question all beliefs and speak freely. As the cover so aptly demonstrates, a society that encourages the removal of serious issues from open debate makes a mockery of itself — and is far more 'dangerous' to our free way of life than a cartoon could ever be." Weiter...


The Economist vom 26.08.2017

"Can political Islam make it in the modern world?"

https://www.economist.com/news/briefing/21727061-auguries-are-mixed-can-political-islam-make-it-modern-wo
rld

Nach Ansicht des britischen Economist ist die Frage nach der Zukunft des politischen Islams noch nicht endgültig geklärt. "When elected, ostensibly moderate and democratic Islamists have too often proved to be neither, lending credence to the argument that their commitment to democracy goes little further than 'one man, one vote, one time.' But some Islamists are participating in politics, and even leading governments, moderately and effectively. (...) It is unsettling for liberals to know that, even in the minority, Islamists can ratchet up restrictions. But that is, in the end, the sort of risk democracies of all stamps live with — and which, if the democracies are strong, can be fought. Hence the belief of some analysts that elections, not liberalism, matter most: illiberal democracy, they say, is a precursor to liberal democracy." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 24.08.2017

"Muslime sind in Europa zwar integriert – aber nicht immer akzeptiert"

https://www.nzz.ch/international/studie-zur-integration-von-muslimen-in-europa-integriert-aber-nicht-akze
ptiert-ld.1312369

Die Neue Zürcher Zeitung stellt Ergebnisse einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Integration von Muslimen in Westeuropa vor. "Verglichen wird die Situation von Personen, die vor 2010 nach Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich, Frankreich und Grossbritannien eingewandert sind. Die Studie hat eine progressive Stossrichtung: Integration wird nicht als Angleichung an eine 'Leitkultur' verstanden. Stattdessen versuchen die Autoren unter anderem zu messen, inwieweit Teilhabechancen verwirklicht werden. Verfasst wurde die Studie von zwei Forschern des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung der Universität Duisburg-Essen." Weiter...


Newsweek vom 23.08.2017

"Barcelona Attack: Charlie Hebdo Publishes Controversial Anti-Islam Cover Art"

http://www.newsweek.com/barcelona-attack-charlie-hebdo-publishes-controversial-front-cover-about-islam-65
3959

Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hat nach dem Terroranschlag in Barcelona Jack Moore zufolge erneut eine provokative Karikatur veröffentlicht. "The satirical French magazine Charlie Hebdo on Wednesday published a provocative front cover in reaction to the vehicle-ramming attack in Barcelona last Thursday, sarcastically calling Islam a 'religion of peace.' The magazine’s artwork shows a white van in the background with two cross-eyed, bloodied bodies lying motionless on the floor. The words read: 'Islam, the religion of eternal peace.' Most of those implicated in the Barcelona vehicle-ramming attack and a second attack in the Catalonian town of Cambrils were Moroccan-born Muslims. The magazine’s editor, Laurent 'Riss' Sourisseau, justified the decision in an editorial, saying that the publication was sending a message that the French elite was too scared to communicate. 'The debates and questions about the role of religion, and in particular the role of Islam, in these attacks have completely disappeared,' he wrote." Weiter...


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