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US-Soldaten in Afghanistan

8. Konflikt der Kulturen

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Süddeutsche Zeitung vom 06.11.2019

"Kaum schalte ich den Fernseher an, erklärt mir jemand, wie gefährlich ich bin"

https://www.sueddeutsche.de/politik/kopftuch-frankreich-islam-1.4667295

Nadia Pantel berichtet in ihrer Reportage aus Paris über die erhitzte französische Debatte über Islam und Islamophobie. "Je nach Blickwinkel hat Frankreichs aktuelle Debatte um den Platz des Islam in der Gesellschaft am 28. September oder am 3. Oktober begonnen. Am 28. September hielt der Publizist Éric Zemmour auf einer Veranstaltung der rechtsextremen Galionsfigur Marion Maréchal, Nichte der Politikerin Marine Le Pen, eine Rede, die man durchaus als Aufruf zum Bürgerkrieg verstehen konnte und die live im Fernsehen übertragen wurde. Zemmour sprach vom 'Vernichtungskrieg gegen den weißen, heterosexuellen Mann', vom 'Totalitarismus des Islam', der in Frankreich die Demokratie zerstört habe, vom 'Bevölkerungsaustausch', von der 'demografischen' Übernahme Frankreichs durch Muslime. (…) Frankreich diskutiert nun über Islamophobie, über Gewalt gegen Minderheiten, über Medienstandards. Und niemand hört zu. Denn gleichzeitig wird die neueste Inszenierung der französischen Lieblingsdebatte aufgeführt: der Kopftuchstreit."

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spiked vom 29.10.2019

"How the left gives cover to Muslim anti-Semitism"

https://www.spiked-online.com/2019/10/29/how-the-left-gives-cover-to-muslim-anti-semitism/

Der britisch-libysche Autor Alaa al-Ameri wirft der politischen Linken in Großbritannien vor, islamistischen Kräften eine Opferrolle zugestanden zu haben, die es erlaube, Kritik an antisemitischen "Arbeitslehren" des Islamismus als "islamophob" abzuwehren. "There is also a deliberate reluctance to accept that Islam has its own distinct history of anti-Semitism, and that this history has always been deeply embedded in the Arab conflict with Israel, whether in its secular or Islamist incarnations. In seeking to protect Muslims using the misnomer of ‘Islamophobia’, we are often protecting the ability of Islamists to mainstream their worldview, including anti-Semitism. (…) white-nationalist anti-Semitism is used to distract from Islamist anti-Semitism. Because white nationalists have no more love for Muslims than for Jews, people with Islamist-inspired anti-Semitic views and sympathies can hide among the victims, often with a handy list of 'intersectional' identity tags to bolster their credibility. Given the woke worldview of the modern left, these identity tags are all that is required to mobilise support from non-Muslim leftists, who reliably come to the aid of Muslim anti-Semites with cries of 'Islamophobia'. (…) We need to end this curious process by which the discussion of Islamism has been made radioactive but the discussion of Israel is deemed so moral and urgent that it can lead some to give cover to anti-Semites."

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VoxEurop vom 11.09.2019

"Todesgefahr steigt, Asyl-Chancen sinken"

https://voxeurop.eu/de/2019/migration-5123755

Ralph Janik beschreibt die Folgen der verschärften Asylpolitik Europas auf die "Mittelmeerflüchtlinge". "Schließt man eine Route, weichen Flüchtlinge und Migranten schnell auf andere, meist gefährlichere Routen aus. Auf dem Mittelmeer gibt es heute weitaus weniger, aber dafür gefährlichere Überfahrten. Das Risiko, dabei zu sterben, ist so hoch wie nie zuvor. Besonders im zentralen Mittelmeer werden Boote oft nicht rechtzeitig aus der Seenot gerettet. Gleichzeitig steigt dort die Zahl jener, die kaum Chancen auf Zuerkennung eines Schutzstatus bei uns haben, weil sie nicht aus Ländern kommen, in denen Verfolgung droht. In Italien liegt ihr Anteil derzeit bei rund 80 Prozent. Entsprechend hitzig wird in diesem Zusammenhang die Frage diskutiert, wie die Geretteten in Europa verteilt werden sollen, haben doch viele europäische Länder erhebliche Schwierigkeiten bei den Rückführungen von abgelehnten Asylwerbern. Doch gerade deren Anteil steigt Schätzungen zufolge auf der zentralen Mittelmeerroute seit Jahren."

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Tageszeitung vom 03.09.2019

"Gefährliche Sichtbarkeit"

https://taz.de/!5619662/

Charlotte Köher berichtet in der Tageszeitung über eine Zunahme von Angriffen auf Frauen mit Kopftuch in Deutschland. "Die tätlichen Angriffe auf Muslimas mit Kopftuch in Deutschland nehmen zu. Das ist nicht nur eine Folge des gesellschaftlichen Rechtsrucks, auch Versäumnisse bei Polizei und Politik stecken dahinter."

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Die Welt vom 02.09.2019

"Sachlicher Umgang mit Ausländerkriminalität dringend gesucht"

https://www.welt.de/regionales/nrw/article199465784/Dringend-gesucht-Ein-sachlicher-Umgang-mit-Auslaender
kriminalitaet.html

Till-Reimer Stoldt kommentiert den Vorstoß des nordrhein-westfälischen Innenministers Herber Reul, die Landespolizei solle fortan bei jedem Tatverdächtigen die Nationalität nennen. "Heiße Eisen bedürfen einer kühlen Handhabung. Die Ausländerkriminalität ist ein Beispiel dafür. Um nach keiner Seite destruktive Gefühle zu schüren, sollte man ruhig, sachlich und differenziert über sie berichten. Diese Feststellung klingt langweilig, fast phrasenhaft, so selbstverständlich scheint sie. Doch in der Praxis fällt es der hiesigen Öffentlichkeit leider noch immer schwer, sie zu befolgen."

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Deutschlandfunk vom 31.08.2019

"Kein Verstecken hinter dem Pressekodex mehr"

https://www.deutschlandfunk.de/herkunftsnennung-bei-straftaten-kein-verstecken-hinter-dem.720.de.html?dra
m:article_id=457745

Annika Schneider verweist mit Blick auf die Debatte zur Nennung der Herkunft von Tätern auf das Transparenzgebot anstelle des Pressekodexes für Journalisten. "Als Journalisten haben wir gute Gründe, zurückhaltend zu berichten – auch dann noch, wenn im Polizeibericht längst steht, woher ein Täter stammt. Diese Gründe müssen wir aber immer wieder erklären und prüfen. Sonst klafft bald ein Spalt zwischen denen, die Nachrichten schreiben, und denjenigen, für die sie gedacht sind."

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Qantara vom 28.08.2019

"Niedergang eines Feindbildes"

https://de.qantara.de/inhalt/die-angst-des-westens-vor-dem-islam-niedergang-eines-feindbildes?nopaging=1

Stefan Buchen sieht in seinem Essay auf Qantara einen Übergang der Islamfeindlichkeit in einen "altbekannten Rassismus". "Andersfarbige, Anderssprachige oder sonstwie als minderwertig beurteilte Ortsfremde geben das neue Feindbild der westlichen Identitätspolitik ab. Rassismus hat den Vorteil, dass er umfassender ist. Natürlich werden auch Muslime von ihm erfasst. Der Trend ist längst nach Europa herübergeschwappt. Die Kriminalität von Araberclans, die beängstigende und von der Zivilisation nicht gehemmte Zeugungskraft der Afrikaner oder ihre genetische Veranlagung, ein Kind vor einen fahrenden ICE zu stoßen: eine Verlagerung des Diskurses über die Identitätsfrage ist unübersehbar. Der Friseur Alaa S. aus Chemnitz wurde nicht zu neuneinhalb Jahren Haft wegen einer angeblichen aber nicht bewiesenen Messerattacke verurteilt, weil er Muslim, sondern weil er Asylbewerber und Flüchtling ist. Ohne vorangegangene rassistische Entmenschlichung wäre es nicht möglich, Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken zu lassen oder Gerettete tage- und wochenlang vor Europas Küsten abzuweisen. Die Duplizität der Ereignisse an Amerikas und Europas Südgrenze ist bereits bemerkt worden, zurecht."

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Neue Zürcher Zeitung vom 20.08.2019

"Kann sich der Islam mit dem freiheitlichen Verfassungsstaat versöhnen?"

https://www.nzz.ch/feuilleton/kann-sich-der-islam-mit-dem-freiheitlichen-verfassungsstaat-versoehnen-ld.1
501596

Martin Rhonheimer erinnert in der Neuen Zürcher Zeitung an die migrationspolitischen Empfehlungen des Rechtsphilosophen Ernst-Wolfgang Böckenförde. "Der Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde prägte die Formulierung, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren könne. Böckenfördes Skepsis gegenüber dem Islam und seine migrationspolitischen Empfehlungen hingegen sind weitgehend unbekannt, aber brisant."

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Qantara vom 13.08.2019

"Scheitern an einem Kampfbegriff"

https://de.qantara.de/inhalt/buecher-ueber-den-politischen-islam-scheitern-an-einem-kampfbegriff

René Wildangel stellt zwei neue Bücher über den politischen Islam in Deutschland vor. "Das jüngst erschienene Buch 'Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland' aus dem Verlag Herder ist eine Mogelpackung. Denn der in Titel und Vorwort bemühte 'politische Islam' ist nicht zentraler Gegenstand des Sammelbandes. Stattdessen werden von den beiden Herausgebern und CDU/CSU-Politikern Carsten Linnemann und Winfried Bausback die bekannten Schreckensszenarien der Islamisierung Deutschlands aufgeboten (...). Ein weiteres Buch zum Thema, 'Alles für Allah - wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert' von Heiko Heinisch und Nina Scholz (Molden-Verlag), löst immerhin ein, was thematisch versprochen wird: Die Autoren beschäftigen sich mit dem politischen Islam und unternehmen auch eine historische Einordnung und Definition. (...) Islamophobie dagegen konsequent als kalkulierten 'Opferdiskurs' konservativer islamischer Verbände zu beschreiben, wie es beide Bücher wiederholt tun, mutet zynisch an angesichts der rechtspopulistischen Hetze, nicht zuletzt aber auch der real gewachsenen verbalen und physischen Angriffe gegen Muslime in Deutschland und weltweit bis hin zum traurigen Massaker in Christchurch, Neuseeland."

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Tagesspiegel vom 12.08.2019

"Das sind muslimische Identitäre"

https://www.tagesspiegel.de/berlin/seyran-ates-zum-gebet-auf-dem-tempelhofer-feld-das-sind-muslimische-id
entitaere/24895706.html

Die liberale Muslimin Seyran Ates betrachtet das umstrittene Gebet auf dem Tempelhofer Feld in Berlin am vergangenen Wochenende in diesem Interview als Versuch von "muslimischen Identitären", ihre konservativen religiösen Vorstellungen in die Öffentlichkeit zu tragen. "Die Tatsache, dass in den vergangenen 20 Jahren immer mehr patriarchalisch-archaische Praktiken zunehmend aus den privaten in öffentliche Räume gebracht wurde, führt dazu, dass sich eine Gesellschaft mit diesem Bild – in Anführungszeichen – immer mehr anfreundet und solche Praktiken als selbstverständlich betrachtet. Diese Idee der Geschlechtertrennung wird immer massiver in den öffentlichen Alltag getragen. Der Rest der Bevölkerung soll sich daran gewöhnen, dass Geschlechtertrennung Identität dieser Menschen sei und dass sie als wichtig empfänden, so zu leben. Das ist absurd, da wir ja auch der anderen Seite für mehr Geschlechter-Gerechtigkeit kämpfen. (...) Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass wir über die Grenzen der Grundrechte gehen und andere Grundrechte wie die Gleichberechtigung der Geschlechter übersehen. Grün Berlin muss sich auch die Frage stellen lassen, ob es einer christlichen Gruppierung ein Teil des Feld überließe, wenn die dort eine massive Geschlechtertrennung praktizieren und dies als Ideal für die gesamte Gesellschaft postulieren würde."

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Tageszeitung vom 11.08.2019

"Die Wahrheit steht im Tagebuch"

https://taz.de/Juden-in-der-arabischen-Welt/!5614160/

Ulrich Gutmair stellt das Buch "Die Juden der arabischen Welt" von Georges Bensoussan vor, der sich mit den Hintergründen des Exodus der jüdischen Bevölkerung aus den arabischen Ländern im 20.Jahrhundert beschäftigt hat. "Im 20. Jahrhundert verließen 900.000 Juden diese Länder, 600.000 davon fanden Aufnahme in Israel. Vor der massiven Einwanderung russischer Juden in den Neunzigern waren bis zu 70 Prozent der israelischen Bevölkerung Juden aus arabischen Staaten und ihre Nachkommen. In Israel waren sie zwar als Juden willkommen, sahen sich aber als 'schwarze' Misrachim, also orientalische Juden, rassistischen Vorurteilen gegenüber. Dieser Geschichte widmet sich nun Georges Bensoussans Buch 'Die Juden der arabischen Welt'. Sein Untertitel lautet 'Die verbotene Frage', weil, wie der Autor gleich im ersten Satz betont, diese Geschichte 'bislang Gegenstand einer massiven Verleugnung' gewesen sei. Dabei formuliert der Historiker, der 1952 in Marokko geboren wurde, zurückhaltend. Nur in Bezug auf Ägypten spricht er ausdrücklich von Vertreibung. Meist habe es sich um 'einen schleichenden Ausschluss' der Juden gehandelt, eine Atmosphäre 'heimtückischer Trennung', wie Bensoussan den Tunesier Albert Memmi zitiert, der diese Einschätzung bereits in den 1950ern formuliert hatte."

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Süddeutsche Zeitung vom 10.08.2019

"Der Antisemitismus zerstört den Charakter der Republik"

https://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-judentum-deutschland-1.4557036

Ronen Steinke stellt fest, dass es in Deutschland kein "angstfreies jüdisches Leben" gebe. Dies treffe nicht nur auf begrenzte "No-go-Areas" wie Berlin-Neukölln, sondern auf ganz Deutschland zu. "Hinter den hohen Zäunen, gewiss, geht es immer lebhafter zu. Es treffen sich feiernde, streitende, vielfältige jüdische Gemeinden, von ultrakonservativ bis queer, auch wenn die meisten sehr klein sind. Aber wenn ihre Mitglieder anschließend auseinandergehen, dann ähneln sich die Szenen überall. Die Kippa verschwindet in der Hosentasche oder - bei den wenigen Juden, die orthodoxer sind und die religiöse Kopfbedeckung aufbehalten möchten - unter einer Baseballmütze. Nicht erst bei einem Abstecher nach Berlin-Neukölln geschieht dies, also in eine der angeblich örtlich begrenzten No-go-Areas. Sondern einfach in Deutschland, Postleitzahl: egal. (...) Wenn man unbedingt etwas aussetzen möchte an der empathisch gemeinten Empfehlung des Bundesantisemitismusbeauftragten Felix Klein neulich, Juden täten sich keinen Gefallen damit, wenn sie sich überall mit Kippa zeigten, dann höchstens dies: Das wissen die meisten eh schon. Die meisten bemühen sich längst, nicht ohne Not aufzufallen. Kleinere Synagogen verzichten auf Türschilder. Manche verheimlichen auf ihrer Website ihre Adresse. Die Anschrift gibt es nur auf Anfrage. So gut wie alle jüdischen Gemeinden verschicken ihre Mitgliedszeitungen nur im neutralen, blickdichten Umschlag, als wäre es der Beate-Uhse-Katalog."

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National Review vom 06.08.2019

"Facing Extinction in Iraq, Can Christians Hope for Aid from the West?"

https://www.nationalreview.com/2019/08/christians-iraq-face-extinction-can-they-hope-for-aid-from-west/

Edward Clancy hat sich mit Erzbischof Bashar Warda von der Chaldäisch-katholischen Kirche im irakischen Erbil über die prekäre Situation der verbleibenden Christen vor Ort unterhalten. "With ISIS defeated, 40,000 Christians have returned to their ancient homeland, repopulating nine historically Christian towns. Overall, about 250,000 remain in Iraq, down from 1.5 million in 2003, on the eve of the U.S. invasion. For the moment, they are safe, but Sunni Muslims and Iran-backed militias have designs on their land and property. (...) The horrors of ISIS have 'shocked the conscience' of the Islamic world. What remains to be seen, says Warda, is whether 'Islam will continue on its current political trajectory, in which sharia law is the basis for civil law and nearly every aspect of life is circumscribed by religion, or whether a more civil, tolerant movement will develop.' On that score, recent alarming reports have circulated that the Iraqi parliament is due to vote on a provision to appoint mullahs as judges, with the prospect that sharia law will override secular laws that are in conflict with it. (...) Will the West live up to its high calling and stand by persecuted Christians and other religious minorities? For Archbishop Warda and his flock, it is a matter of life and death. He has no illusions: 'Those of us who remain must be ready to face martyrdom,' he says."

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Die Welt vom 05.08.2019

"Weg mit der Political Correctness, her mit dem 'German Dream'"

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article197995103/Identitaetspolitik-German-Dream-statt-Political-C
orrectness.html

Die kurdisch–jesidische Autorin und Filmemacherin Düzen Tekka hält es für kontraproduktiv, wenn sich Migranten in Deutschland explizit als "People of Color" begreifen und zwischen sich und "den anderen" unterscheiden. "Bei allem Rassismus und aller Diskriminierungserfahrung, die es zweifelsohne auch in Deutschland immer noch gibt, halte ich genau das für den falschen Weg. Weil wir uns damit selber reduzieren und Spaltung betreiben. Und uns damit auch in Deutschland verirren in den Schwarz-Weiß-Debatten der Identitätspolitik. Dabei sind die Themen, die uns bewegen, ähnlich – aber vor allem sind sie komplex. Viel zu komplex, um in links oder rechts aufgeteilt zu werden. In wir und ihr. Unten und oben. Weiß und schwarz. Zu vielschichtig, um Einzelne entweder in 'Nazis' oder 'Gutmenschen' einzuordnen. Denn auch diese Begrifflichkeiten schaffen eine Kluft. (...) Gibt es strukturellen Rassismus, gläserne Decken und Benachteiligung bei sichtbarer Migrationsgeschichte? Aber ja! Die Frage ist nur, was hilft dagegen? Und da halte ich Identitätspolitik für einen Teil des Problems, denn sie spaltet in Herkunft, Religion, Geschlecht, führt sich damit ad absurdum und macht genau das, was sie eigentlich verhindern will: Sie unterscheidet und spaltet nach Herkunft."

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Spiegel Online vom 01.08.2019

"In den Niederlanden gilt ab sofort ein Burkaverbot"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/niederlande-burka-verbot-tritt-ab-sofort-in-kraft-geldstrafen-droh
en-a-1279961.html

Nach einer mehr als 14-jährigen Debatte ist in den Niederlanden das sogenannte Burkaverbot in Kraft getreten. "Das Innenministerium mahnte Kommunen und zuständige Stellen, das Verbot auch durchzusetzen. Sicherheitsbeamte sollen verschleierte Frauen zunächst auffordern, ihr Gesicht zu zeigen. Wenn sie sich weigern, kann ihnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden untersagt werden und es drohen Geldstrafen von mindestens 150 Euro. Das Verbot gilt auch für andere Gesichtsbedeckungen wie Integralhelme oder Sturmhauben."

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