US-Soldaten in Afghanistan

8. Konflikt der Kulturen

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Berliner Zeitung vom 29.12.2018

"Justizsenator will gläubigen Lehrerinnen Tragen des Kopftuchs erlauben"

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/dirk-behrendt-justizsenator-will-glaeubigen-lehrerinnen-tragen-des
-kopftuchs-erlauben-29405438

Jan Thomsen im Gespräch mit Berlins Justizsenator Dirk Behrendt über die Sicherheit an Berliner Justizanstalten, den Zustand des Rechtsstaates in der Hauptstadt und die aktuellen Diskussionen um das Neutralitätsgesetz. "Der Ex-Richter Dirk Behrendt, schon als grüner Abgeordneter höchst streitbar, ist zum Lieblingsgegner der Opposition aus CDU, AfD und FDP geworden. Sie werfen ihm die vermeintliche Überbetonung von Gender-Themen ebenso vor wie jetzt den Ausbruch von vier Gefangenen aus der JVA Plötzensee."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.06.2018

"So verbiegt die AfD die Polizeiliche Kriminalstatistik"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-die-afd-die-polizeiliche-kriminalstatistik-verbiegt-1563631
7.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess wollte anhand der Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 argumentieren, dass Flüchtlinge deutlich häufiger kriminell sind als Deutsche. Justus Bender weist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach, warum der AfD-Politiker mit seiner Behauptung falsch liegen soll. "Eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes teilt auf Anfrage mit, es könne 'nicht nachvollzogen werden', wie Hess die Zahlen berechnet habe. 'Diese Zahlen gehen nicht aus der bundesweiten PKS hervor'. Überhaupt sei ein Vergleich von Tatverdächtigen unter 'Deutschen' und 'Flüchtlingen' pro 100.000 Personen nicht möglich. In der Kriminalstatistik gibt es keine 'Flüchtlinge', sondern 'Zuwanderer' mit dem Aufenthaltsstatus 'Asylbewerber', 'Schutzberechtigte und Asylberechtigte', 'Duldung', 'Kontingentflüchtling' oder 'unerlaubter Aufenthalt'. Für eine Vergleichsrechnung wäre das kein Problem. Man könnte die Tatverdächtigen unter diesen Personen zusammenzählen. Für eine Berechnung der Tatverdächtigen pro 100.000 Personen und einen Vergleich mit den Deutschen müsste man diese Summe aber mit einer Gesamtzahl ins Verhältnis setzen. Und diese existiert nicht."

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Süddeutsche Zeitung vom 10.06.2018

"Erdogan: Österreich führt Welt in 'Richtung eines Krieges zwischen Kreuz und Halbmond'"

http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-debatte-erdoan-oesterreich-fuehrt-welt-in-richtung-eines-krieges
-zwischen-kreuz-und-halbmond-1.4009298

Die angekündigte Schließung angeblich islamistischer Moscheen in Österreich hat die ohnehin schlechte Stimmung zwischen Österreich und der Türkei weiter verschlechtert, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreichs Entscheidung, Moscheen zu schließen und dutzende Imame auszuweisen, scharf kritisiert. Die Maßnahmen des österreichischen Kanzlers würden die Welt in Richtung eines 'Krieges zwischen Kreuz und Halbmond' führen, sagte Erdogan während einer Rede, die er am Samstag in Istanbul hielt, und fragte: 'Denken Sie, wir werden nicht reagieren, wenn Sie so etwas tun?'"

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Zeit Online vom 09.06.2018

"In Dänemarks Ghettos"

https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-06/daenemark-ghettos-migranten-diskriminierung-stigmatisierung-fs

Zeit Online mit einer Bildergalerie zu den von der dänischen Regierung auf einer "Ghetto-Liste" geführten Wohnsiedlungen mit einem Ausländeranteil von über 50%. "'Keine Ghettos mehr bis 2030', lautet der Untertitel des dänischen Ghettoplans. Als einziges europäisches Land führt Dänemark Wohnsiedlungen auf einer 'Ghettoliste', wenn dort mehr als die Hälfte der Bewohner aus nichtwestlichen Ländern stammt. Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hat nun neue Gesetze angekündigt, um die Bewohner besser zu integrieren. Dazu zählen eine Kitapflicht ab einem Jahr und auch, dass bestimmte Straftaten härter bestraft werden können, nur weil sie im Ghetto begangen wurden."

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Tageszeitung vom 08.06.2018

"Das 'Wir' und das 'Die"

https://www.taz.de/!5508728/

Helfen deutsche Talkshows dabei, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben, fragt Nhi Le mit Blick auf den Vorschlag des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrats, Talkshows in ARD und ZDF für ein Jahr pausieren zu lassen, damit diese die Konzeption ihres Sendeformats überarbeiten könnten. "Entscheidend ist in der laufenden Debatte, ob Journalisten anerkennen, dass sie Framing betreiben, oder nicht. 'Framing?', fragte die Redaktion von 'hart aber fair' auf Twitter. 'Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.' Derweil rühmt sich die Redaktion damit, dass sie Alexander Gauland als Gast für kommende Sendungen ausgeschlossen hat. Der AfD-Vorsitzende hatte mit seiner den Holocaust relativierenden Aussage für Empörung gesorgt. Die vergangene Sendung zeigte jedoch, dass die Schlagwörter der AfD auch ohne deren Anwesenheit überstrapaziert werden können."

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Qantara vom 06.06.2018

"Wie können wir Gegensätze überwinden?"

http://de.qantara.de/inhalt/vom-mythos-des-zusammenpralls-der-zivilisationen-wie-koennen-wir-gegensaetze-
ueberwinden?nopaging=1

Muhammed Nafih Wafy geht auf Qantara der Frage nach, ob die islamische Welt und die "euro-amerikanische" Zivilisation unausweichlich auf einem Kollisionskurs bleiben werden. "Es ist höchste Zeit, dass sich die Welt von den konfrontativen und spaltenden Konstrukten verabschiedet, die von der Überlegenheit einer Zivilisation oder Tradition gegenüber der anderen ausgehen. Die Zukunft besteht nicht darin, die Spaltungen noch weiter zu vertiefen, sondern darin, die Gemeinsamkeiten zu entdecken und mit den Unterschieden zu leben. Auf der einen Seite steht der messianische Eifer muslimischer Extremisten, die versuchen, der ganzen Welt ihre radikale Version des Glaubens und ihre starren Rituale aufzudrücken. Auf der anderen steht die Hybris der Neokonservativen, die behaupten, die westlichen Ideale seien unumstößlich, universal gültig, allen anderen Kulturen überlegen und letztlich für alle Völker und Kulturen verbindlich. Beide Ideologie-Schulen haben der weltweiten Förderung von Frieden und Harmonie zwischen den Kulturen und Zivilisationen einen schlechten Dienst erwiesen."

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spiked vom 06.06.2018

"No, Islamophobia is not the new anti-Semitism"

http://www.spiked-online.com/newsite/article/no-islamophobia-is-not-the-new-anti-semitism/21474#.WxgEQdGt
TDA

Brendan O'Neill hält es in diesem Beitrag zur Debatte über angebliche antisemitische Tendenzen in der britischen Labour-Party nicht für angemessen, Antisemitismus mit Islamophobie gleichzusetzen. "(...) it is wrong, and historically infantile, to speak about anti-Semitism and Islamophobia in the same breath. This isn’t to say that there is no anti-Muslim prejudice. Of course there is. Some people are deeply suspicious of Muslims and even view them as the despoilers of our apparently hitherto pristine European civilisation. And some Tories – very minor Tories – appear to have shared memes or articles that contain such views. That’s bad. But anti-Semitism is different. Anti-Semitism is older. It is far more entrenched in certain European circles. It is far more historically given to mass acts of violence, from pogroms to extermination. And – the really crucial bit – its re-emergence always tells us something important about the destabilisation of society and its descent once again into irrationalism, conspiracism, scapegoating, and fear of modernity."

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TIME.com vom 01.06.2018

"Denmark Just Became the Latest European Country to Ban Burqas And Niqabs"

http://time.com/5298049/denmark-ban-burqa-niqab-face-veils/

Mit Dänemark hat ein weiteres EU-Mitglied das Tragen einer Burka oder eines Niqab in der Öffentlichkeit verboten. "The country’s parliament voted 75 to 30 to implement a law that prohibits wearing veils in public, the BBC reported. The law does not specifically mention burqas or niqabs, but it is commonly known as the 'burqa ban,' according to The Guardian, and is seen as being aimed at Muslim women. The law will go into effect August 1, and fines will range from 1,000 Danish kroner ($157) to 10,000 kroner for repeated violations. Once it is in place, police will be able to tell women wearing a veil to remove it or order them to leave public places, according to Reuters. Danish officials have described covering faces as incompatible with Danish values. 'In terms of value, I see a discussion of what kind of society we should have with the roots and culture we have, that we don’t cover our face and eyes, we must be able to see each other and we must also be able to see each other’s facial expressions, it’s a value in Denmark,' Denmark’s Justice Minister Søren Pape Poulsen said, according to BBC News."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.05.2018

"Ermittlerkreise: Angreifer stand auf Gefährderliste"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ermittlerkreise-angreifer-von-luettich-stand-auf-gefaehrderlis
te-15614761.html

Der Mann, der sich für eine tödliche Attacke auf Polizisten im belgischen Lüttich verantwortlich zeigt, hat wegen seiner Kontakte zu Islamisten auf einer Überwachungsliste der belgischen Polizei gestanden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des 'Verdachts auf eine terroristische Straftat' ein. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um ein gezieltes Attentat auf Polizisten handelte. 'Offenkundig war es das Ziel des Attentäters, die Polizei zu attackieren', sagte Lüttichs Polizeichef Christian Beaupere am Dienstag. Vier Beamte seien bei dem Angriff verletzt worden. Einer von ihnen habe eine Verletzung der Oberschenkelarterie erlitten, er schwebe aber nicht mehr in Lebensgefahr."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.05.2018

"Hohe Gewaltbereitschaft, wenig Waffen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gewalt-von-extremisten-hohe-gewaltbereitschaft-wenig-waffen-156
05026.html

Oliver Georgi berichtet über die Ergebnisse einer FAZ.NET-Recherche zum Schusswaffenbesitz Linksextremer. "Im Gegensatz zu Rechtsextremen und Reichsbürgern sind den deutschen Sicherheitsbehörden kaum Linksextremisten bekannt, die derzeit legal im Besitz einer Waffe sind.(...)In Sachsen-Anhalt (2016: 490 linksextremistische Personen) ist nach Ministeriumsangaben derzeit kein einziger im Besitz einer Waffenbesitzkarte, im Saarland (2016: 380 Personen) sind es lediglich zwei. In Hamburg (2016: 1100 Personen), wo es traditionell eine große autonome Szene gibt und wo die Krawalle beim G20-Gipfel 2017 bundesweit für Schlagzeilen sorgten, war 2012 eine als linksextremistisch eingestufte Person im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis, die nach Auskunft der Senatsverwaltung für Inneres aber widerrufen wurde. In Mecklenburg-Vorpommern (2016: 440 Personen) verfügen Linksextremisten nach Angaben des Innenministeriums ebenfalls nur 'in Einzelfällen' über eine waffenrechtliche Erlaubnis, bei einer 'einstelligen Zahl von Linksextremisten' wurde diese entzogen."

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Zeit Online vom 29.05.2018

"Jeder fünfte Deutsche will keine jüdischen Familienmitglieder"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/religioese-diskriminierung-christen-ablehnung-pew-
studie

Eine aktuelle Studie hat große Ressentiments in Deutschland gegenüber Jüdinnen und Juden offenbart, berichtet Zeit Online. "Fast jeder und jede fünfte Deutsche hätte ungern Menschen jüdischen Glaubens in der Familie. Das geht aus einer Studie des Pew-Forschungsinstituts mit dem Titel Christ sein in Westeuropa hervor, für die im vergangenen Jahr rund 25.000 Erwachsene in 15 Ländern befragt worden waren. Demnach antworteten 19 Prozent der Befragten in Deutschland auf die Frage 'Wären Sie bereit, einen Juden als Familienangehörigen zu akzeptieren?' mit 'Nein'. 69 Prozent sagten 'Ja'. Zwölf Prozent der Befragten gaben keine eindeutige Antwort. Zum Vergleich: Nur drei Prozent der Menschen in den Niederlanden und in Norwegen hätten ein Problem mit jüdischen Familienmitgliedern. Die höchsten Nein-Werte ermittelten die Forscher in Großbritannien (23 Prozent), Italien (25 Prozent) und Österreich (21 Prozent)"

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The Washington Post vom 26.05.2018

"A terrorist attack turned Charlie Hebdo into a revered institution it never sought to be"

https://www.washingtonpost.com/world/europe/a-terrorist-attack-turned-charlie-hebdo-into-a-revered-instit
ution-it-never-sought-to-be/2018/05/25/c5a392d8-4e11-11e8-85c1-9326c4511033_story.html?utm_term=.a66eca24
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Mehr als drei Jahre nach dem Anschlag von Al-Qaida-Terroristen auf die Redaktion von Charlie Hebdo sei aus dem französischen Satire-Magazin eine kulturelle Institution geworden, schreibt James McAuley. "The current edition portrays 19-year-old Maryam Pougetoux, a student union leader who appeared on television earlier this month wearing a veil, as a monkey in a hijab. For Muslim readers and others angered by the magazine’s portrayals, however, the problem is that the national reverence for Charlie Hebdo undermines any counterarguments. (...) 'Since they were attacked, and the murders that happened at Charlie Hebdo, they have had a Republican shield,' [Marwan Muhammad, a Muslim community organizer,] said. 'Every time you want to criticize them, you’re told, 'They’ve paid the price of blood. Let them do as they please.'' In a sense, Muhammad said, such attitudes destroy the same ideal of free expression that Charlie Hebdo stands for."

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Center for Security Studies vom 17.05.2018

"Haltungen zum Islam in Zeiten des Terrorismus"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/05/haltungen-zum-islam-in-zeiten-des-terrorismus.html

Eine polarisierte Debatte über den Islam könnte mit ausschlaggebend dafür sein, dass Muslime in der Schweiz häufiger Opfer von Diskriminierung werden, schreiben Darius Farman und Enzo Nussion in ihrer Analyse für das Center of Security Studies. "Bevölkerungsgruppen, die früher als 'Ausländer' kategorisiert wurden, werden heute zu der wichtiger gewordenen Kategorie 'Muslime' gezählt, wie eine Analyse von Medienberichten von 2015 zeigt. Es besteht also ein klarer Unterschied zwischen der relativ stabilen Häufigkeit von negativen Haltungen gegenüber dem Islam und dem zunehmenden Gebrauch der Kategorien 'Islam' oder «Muslim in der öffentlichen Debatte."

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