US-Soldaten in Afghanistan

8. Konflikt der Kulturen

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Berliner Zeitung vom 29.12.2018

"Justizsenator will gläubigen Lehrerinnen Tragen des Kopftuchs erlauben"

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/dirk-behrendt-justizsenator-will-glaeubigen-lehrerinnen-tragen-des
-kopftuchs-erlauben-29405438

Jan Thomsen im Gespräch mit Berlins Justizsenator Dirk Behrendt über die Sicherheit an Berliner Justizanstalten, den Zustand des Rechtsstaates in der Hauptstadt und die aktuellen Diskussionen um das Neutralitätsgesetz. "Der Ex-Richter Dirk Behrendt, schon als grüner Abgeordneter höchst streitbar, ist zum Lieblingsgegner der Opposition aus CDU, AfD und FDP geworden. Sie werfen ihm die vermeintliche Überbetonung von Gender-Themen ebenso vor wie jetzt den Ausbruch von vier Gefangenen aus der JVA Plötzensee."

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Deutsche Welle vom 07.11.2018

"Mehr Vorurteile gegen Ausländer und Muslime"

https://www.dw.com/de/mehr-vorurteile-gegen-ausl%C3%A4nder-und-muslime/a-46172898

Eine aktuelle Studie des Leipziger Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung beobachtet einen Anstieg der Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. "Mehr als jeder dritte Deutsche ist laut der Leipziger Autoritarismus-Studie der Meinung, dass Ausländer nur ins Land kommen, um den Sozialstaat auszunutzen. In Ostdeutschland glaubt das fast jeder Zweite. Ähnlich viele Menschen sind zudem überzeugt, dass die Bundesrepublik durch Ausländer 'in einem gefährlichen Maß überfremdet' ist (insgesamt 35,6 Prozent, im Osten 44,6 Prozent). 'Wir haben momentan in Ostdeutschland einen Anteil von über 30 Prozent der Menschen, die ausländerfeindlichen Einstellungen geschlossen zustimmen', sagt Studienleiter Oliver Decker vom Leipziger Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung. Das sei ein sehr, sehr hoher Wert. Im Westen liege er bei 22 Prozent. Deckers Institut legt seit 2002 alle zwei Jahre eine repräsentative Befragung zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland vor, bislang bekannt unter dem Namen 'Mitte-Studie'."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 07.11.2018

"Italy Working To Find Safe Home In West For Pakistani Christian Woman"

https://www.rferl.org/a/italy-working-find-safe-home-west-for-pakistani-christian-woman-bibi/29586831.htm
l

Die italienische Regierung bemühe sich, der wegen Blasphemie verurteilten pakistanischen Christin Asia Bibi die sichere Ausreise in den Westen zu ermöglichen. "Italian Interior Minister Matteo Salvini (...), a populist politician known for his hard-line stance against illegal immigration, said Italy does not blame Pakistan's government for Bibi's plight. 'The enemy is violence, extremism, and fanaticism,' he told the radio station. 'Obviously this goes hand in hand with rejecting illegal immigration, which otherwise risks bringing chaos to Rome or Milan,' he said. Salvini spoke after the Italian branch of Aid to the Church in Need, a Vatican organization which helps persecuted Christians, released a message from Bibi's husband. 'I ask and appeal to the Italian government to help me and my family leave Pakistan because we are in danger,' Ashiq Masih was quoted as saying by the organization."

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Deutschlandfunk Kultur vom 06.11.2018

"Wer hat Angst vor dem Mann mit dem Bart?"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schwieriges-verhaeltnis-von-juden-und-muslimen-in-europa.3720.de.htm
l?dram:article_id=428494

Der Historiker und Buchautor Daniel Cil Brecher beschäftigt sich in diesem Audio-Beitrag von Deutschlandfunk Kultur mit dem schwierigen Verhältnis von Juden und Muslimen in Europa. "Angst und Misstrauen beherrschen seit fast 20 Jahren das Verhältnis zwischen Juden und Moslems in europäischen Großstädten. Die einen sind wütend über die Behandlung von Palästinensern durch Israel, die anderen fühlen sich stellvertretend für den jüdischen Staat zu Zielscheiben von Hass und Gewalt gemacht. Aber nicht nur die Geschehnisse im Nahen Osten belasten das Verhältnis. Auch die von rechtsextremen Parteien geschürten Ängste sprechen Ressentiments und Vorurteile in den Minderheitsgruppen an. Das Feature versucht die komplexe Gegenwart eines Verhältnisses zu erkunden, das einst von einem fruchtbaren Zusammenleben gezeichnet war."

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spiked vom 05.11.2018

"The abandonment of Asia Bibi"

https://www.spiked-online.com/2018/11/05/the-abandonment-of-asia-bibi/

Brendan O'Neill fragt, warum der Fall der pakistanischen Christin Asia Bibi von der politischen Linken im Westen weitgehend ignoriert wird. "Bibi, after all, comes across as an ideal person for those of a genuinely liberal or leftist persuasion to get behind. She’s a woman. She’s a farm labourer. She is part of a persecuted minority (Christians in Pakistan). And she has been subjected to awful punishments and deprivations merely for saying something. In a different era, Asia would have been a cause célèbre in certain Western circles. But not today. Why? Because many in the West now agree that the thing Bibi is alleged to have done, and for which she has been so severely punished, is indeed immoral – that is, mocking Muhammad. (...) in the West we don’t call it blasphemy. We call it ‘Islamophobia’ or ‘hate speech’. Across Europe, blasphemy laws, most enthusiastically aimed at those who blaspheme against Islam, have been rehabilitated in the guise of clamping down on ‘phobic’ speech. (...) This is why Western progressives cannot give full-throated support to Asia Bibi – because, at root, they agree that what she did was wrong."

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Deutsche Welle vom 03.11.2018

"Pakistan blasphemy case: Asia Bibi's husband fears for wife's safety"

https://www.dw.com/en/pakistan-blasphemy-case-asia-bibis-husband-fears-for-wifes-safety/a-46142186

Nachdem die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi in Pakistan nach acht Jahren Haft freigesprochen wurde, haben Islamisten mit landesweiten und zum Teil gewalttätigen Protesten einen Revisionsantrag gegen die Entscheidung erzwungen. Die Deutsche Welle hat mit Ashiq Masih, dem Ehemann Asia Bibis, über die aktuelle Situation seiner Frau gesprochen. "The judiciary is very courageous. It has really decided the verdict on merit. But now during the review petition, the clerics might gather outside the Supreme Court and try to influence the verdict. It is wrong to set a precedent in which you pile pressure onto the judiciary. I went to session court, where I could see that the judge was under tremendous pressure to convict Asia. (...) The current situation is very dangerous for us. We have no security and are hiding here and there, frequently changing our location. I think that the clerics will encircle the Supreme Court on the day of the hearing. I will really feel very afraid of going on that day."

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Die Welt vom 26.09.2018

"Zahl der Hinweise auf verdächtige Migranten stark angestiegen"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181663362/Verfassungsschutz-Mehr-Hinweise-auf-verdaechtige
-Migranten.html

Die Welt stellt "alarmierende" Zahlen des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vor, wonach die Zahl der Hinweise auf sicherheitsgefährdende Asylbewerber um das Vierfache angestiegen sei. "Demnach stiegen diese Hinweise an den Inlandsgeheimdienst im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Vierfache; laut der WELT vorliegenden Antwort waren es 2016 erst 2418 Hinweise. Im laufenden Jahr wurden bis Ende August 4979 Hinweise vom BAMF übermittelt. Im Jahr 2015 waren es nur 571 Hinweise. Die Bundesregierung teilt in der WELT vorliegenden Antwort weiter mit, dass 'seit Oktober 2016 eine Vielzahl von Hinweisen eingegangen' sei, 'deren Bearbeitung größtenteils noch andauert'. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) führe 'keine Statistik darüber, welche Hinweise sich als begründet beziehungsweise als ,haltlos‘ erwiesen haben'."

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ipg-journal vom 25.09.2018

"Wie Hilfe Migration begünstigt"

https://www.ipg-journal.de/regionen/global/artikel/detail/wie-hilfe-migration-beguenstigt-2993/

Ein Redaktionsteam des IPG-Journals analysiert die Auswirkungen von Maßnahmenpaketen der Europäischen Union zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Herkunftsländern von Asylbewerbern. "(...)die EU-Pläne übersehen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern mit geringem Einkommen die Migration nicht hemmt, sondern verstärkt. Um die Migration einzudämmen, wird die EU daher Schleppern, autokratischen Regimes und Milizen noch mehr Geld geben müssen. Damit aber wird sie die Instabilität verschärfen, die viele Menschen überhaupt zum Auswandern bewegt."

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Migazin vom 25.09.2018

"Ja zu Muslimen, Nein zum Islam"

http://www.migazin.de/2018/09/25/studie-ja-muslimen-nein-islam/

Eine aktuelle Umfrage der Evangelischen Kirche zeige ein weiterhin gespaltenes Verhältnis der Deutschen zum Islam, berichtet das Migazin. "Nach einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verneinen 54 Prozent der Bevölkerung, dass der Islam in die deutsche Gesellschaft passt. Gleichzeitig sagt eine Mehrheit von 69 Prozent, dass die Muslime zum Alltagsleben gehören. Es scheint, als halte es ein Großteil der Bevölkerung wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der mit seinen Aussagen über den Islam kurz nach Amtsantritt für Diskussionen sorgte. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, selbstverständlich täten es aber die hierzulande lebenden Muslime, sagte er im März."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 18.09.2018

"Islamic Dress: Europeans Say No"

https://www.rferl.org/a/islamic-dress/29496649.html

Free Europe/Radio Liberty präsentiert eine Infografik mit Umfrageergebnissen, die zeigen, dass in den meisten westeuropäischen Ländern Restriktionen für das öffentliche Tragen muslimischer Frauenkleidung befürwortet werden. "According to a recent poll, most Western Europeans support at least some restrictions on Muslim women's Islamic dress."

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Al Jazeera English vom 30.08.2018

"Geert Wilders cancels Prophet Muhammad cartoon contest"

https://www.aljazeera.com/news/2018/08/geert-wilders-cancels-prophet-muhammad-cartoon-contest-18083018584
5498.html

Der geplante Mohammed-Karikaturen-Wettbewerb in den Niederlanden, der in Pakistan Massenproteste ausgelöst hat, ist vom niederländischen Politiker und Initiator Geert Wilders aus Sicherheitsgründen wieder abgesagt worden. "The far-right politician, who is known for his incendiary speeches and protests against immigration and Islam, said on Thursday he did not want others endangered by the contest he planned for November. 'To avoid the risk of victims of Islamic violence, I have decided not to let the cartoon contest go ahead,' he said in a written statement, claiming to have received death threats. The scheduled contest sparked angry protests in Pakistan and a death threat this week from a 26-year-old man, reportedly a Pakistani, who was arrested on Tuesday in The Hague."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 30.08.2018

"Thousands In Pakistan Protest Dutch Prophet Muhammad Cartoon Contest"

https://www.rferl.org/a/thousands-pakistan-protest-dutch-prophet-muhammad-cartoon-contest-wilders/2946100
2.html

In Pakistan ist es zu Massenprotesten gegen einen geplanten Cartoon-Wettbewerb in den Niederlanden gekommen. "An estimated 10,000 Pakistanis have protested in Lahore over a Dutch politician's plans to hold a cartoon competition featuring caricatures of the Muslim Prophet Muhammad, with more mass protests expected in the coming days. (...) Physical depictions of Allah or the Prophet, even positive ones, are forbidden in Islam and considered deeply offensive. Pakistan's newly elected government has denounced the Dutch cartoon contest, calling it an attempt to defame Islam. (...) emotions have been running high over the matter in Pakistan, where blasphemy is punishable by death and where the mere accusation of it can cause lynchings. A former Pakistani cricketer, Khalid Latif, has offered a $28,000 reward for anyone who would 'kill the Dutchmen' behind the cartoon contest."

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The American Interest vom 27.08.2018

"Huntington’s Legacy"

https://www.the-american-interest.com/2018/08/27/huntingtons-legacy/

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama wirft 25 Jahre nach Veröffentlichung des Essays 'The Clash of Civilizations?" von Samuel P. Huntington im Magazin Foreign Affairs einen Blick auf das Erbe seines 2008 verstorbenen Kollegen. "Since Samuel Huntington’s Clash of Civilizations has been contrasted with my own End of History in countless introductory International Relations classes over the past two decades, I might as well begin by tackling at the outset the issue of how we’re doing vis-à-vis one another. At the moment, it looks like Huntington is winning. The world today is not converging around liberal democratic government, as it seemed to be for more than a generation. (...) The long-term unanswered questions posed by Huntington then are: Will deeply rooted cultural values be so durable as to prevent certain societies from ever modernizing; and if they modernize, will they fail to converge in terms of political institutions? The jury is still out on these issues."

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Frankfurter Rundschau vom 23.08.2018

"Kein Verbot"

http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/kopftuch-kein-verbot-a-1569100

Melanie Reinsch lehnt die Forderung der Frauenschutzorganisation Terre des Femmes nach einem Verbot des sogenannten Mädchenkopftuchs ab. "Doch hilft ein Verbot? Verbessert es die Situation für die Mädchen, wenn sie das Tuch für ein paar Stunden am Tag abnehmen müssen, um dann nach der Schule wieder in die Strukturen ihrer Familie zurückzukehren? Ein Verbot greift weit in das Grundrecht ein. Und die Hintergründe für das Tragen eines Tuchs sind vielseitiger, als es den Eindruck macht. Wichtiger ist es, dass sich Mädchen in der Schule zu selbstbewussten jungen Frauen entwickeln können, damit sie ihre Entscheidung für oder gegen ein Kopftuch eigenständig treffen können – auch gegen den Willen der Eltern und gegen Traditionen. Das muss Aufgabe von Schule und Integration sein."

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Deutschlandfunk Kultur vom 23.08.2018

"Warum alle Mädchen 'den Kopf frei haben' sollten"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/petition-von-terre-des-femmes-warum-alle-maedchen-den-kopf.1008.de.h
tml?dram:article_id=426195

Karin Nordmeyer, Vorsitzende des UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., erläutert in diesem Interview, warum sie sich für ein Verbot des sogenannten Mädchenkopftuchs einsetzt und deshalb die Unterschriftenaktion "Den Kopf frei haben!" der Frauenschutzorganisation Terre des Femmes unterstützt. "Wir haben auf der einen Seite natürlich das Gebot der Kinderrechtskonvention, Antidiskriminierung und die Möglichkeit und die Notwendigkeit selbstverständlich, dass Kinder genauso frei aufwachsen können, so frei wie nur möglich, und selbstverständlich keine psychischen, keine körperlichen Gefahren ihnen drohen sollen, keine Einschränkungen. Wir wollen keine geschlechtsspezifische Diskriminierung. Auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch den sehr schwierigen Diskurs, den die muslimischen Rechtsgelehrten ausführen. Das heißt, wir haben uns in unseren Überlegungen leiten lassen von der Überlegung, die uneingeschränkte Religionsmündigkeit, die der Islam vorgibt, im Kopf zu behalten und unsere menschenrechtlichen Notwendigkeiten in Deutschland respektiert und durchgesetzt zu sehen."

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