US-Soldaten in Afghanistan

8. Konflikt der Kulturen

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Berliner Zeitung vom 29.12.2018

"Justizsenator will gläubigen Lehrerinnen Tragen des Kopftuchs erlauben"

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/dirk-behrendt-justizsenator-will-glaeubigen-lehrerinnen-tragen-des
-kopftuchs-erlauben-29405438

Jan Thomsen im Gespräch mit Berlins Justizsenator Dirk Behrendt über die Sicherheit an Berliner Justizanstalten, den Zustand des Rechtsstaates in der Hauptstadt und die aktuellen Diskussionen um das Neutralitätsgesetz. "Der Ex-Richter Dirk Behrendt, schon als grüner Abgeordneter höchst streitbar, ist zum Lieblingsgegner der Opposition aus CDU, AfD und FDP geworden. Sie werfen ihm die vermeintliche Überbetonung von Gender-Themen ebenso vor wie jetzt den Ausbruch von vier Gefangenen aus der JVA Plötzensee."

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Al Jazeera English vom 30.08.2018

"Geert Wilders cancels Prophet Muhammad cartoon contest"

https://www.aljazeera.com/news/2018/08/geert-wilders-cancels-prophet-muhammad-cartoon-contest-18083018584
5498.html

Der geplante Mohammed-Karikaturen-Wettbewerb in den Niederlanden, der in Pakistan Massenproteste ausgelöst hat, ist vom niederländischen Politiker und Initiator Geert Wilders aus Sicherheitsgründen wieder abgesagt worden. "The far-right politician, who is known for his incendiary speeches and protests against immigration and Islam, said on Thursday he did not want others endangered by the contest he planned for November. 'To avoid the risk of victims of Islamic violence, I have decided not to let the cartoon contest go ahead,' he said in a written statement, claiming to have received death threats. The scheduled contest sparked angry protests in Pakistan and a death threat this week from a 26-year-old man, reportedly a Pakistani, who was arrested on Tuesday in The Hague."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 30.08.2018

"Thousands In Pakistan Protest Dutch Prophet Muhammad Cartoon Contest"

https://www.rferl.org/a/thousands-pakistan-protest-dutch-prophet-muhammad-cartoon-contest-wilders/2946100
2.html

In Pakistan ist es zu Massenprotesten gegen einen geplanten Cartoon-Wettbewerb in den Niederlanden gekommen. "An estimated 10,000 Pakistanis have protested in Lahore over a Dutch politician's plans to hold a cartoon competition featuring caricatures of the Muslim Prophet Muhammad, with more mass protests expected in the coming days. (...) Physical depictions of Allah or the Prophet, even positive ones, are forbidden in Islam and considered deeply offensive. Pakistan's newly elected government has denounced the Dutch cartoon contest, calling it an attempt to defame Islam. (...) emotions have been running high over the matter in Pakistan, where blasphemy is punishable by death and where the mere accusation of it can cause lynchings. A former Pakistani cricketer, Khalid Latif, has offered a $28,000 reward for anyone who would 'kill the Dutchmen' behind the cartoon contest."

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The American Interest vom 27.08.2018

"Huntington’s Legacy"

https://www.the-american-interest.com/2018/08/27/huntingtons-legacy/

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama wirft 25 Jahre nach Veröffentlichung des Essays 'The Clash of Civilizations?" von Samuel P. Huntington im Magazin Foreign Affairs einen Blick auf das Erbe seines 2008 verstorbenen Kollegen. "Since Samuel Huntington’s Clash of Civilizations has been contrasted with my own End of History in countless introductory International Relations classes over the past two decades, I might as well begin by tackling at the outset the issue of how we’re doing vis-à-vis one another. At the moment, it looks like Huntington is winning. The world today is not converging around liberal democratic government, as it seemed to be for more than a generation. (...) The long-term unanswered questions posed by Huntington then are: Will deeply rooted cultural values be so durable as to prevent certain societies from ever modernizing; and if they modernize, will they fail to converge in terms of political institutions? The jury is still out on these issues."

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Frankfurter Rundschau vom 23.08.2018

"Kein Verbot"

http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/kopftuch-kein-verbot-a-1569100

Melanie Reinsch lehnt die Forderung der Frauenschutzorganisation Terre des Femmes nach einem Verbot des sogenannten Mädchenkopftuchs ab. "Doch hilft ein Verbot? Verbessert es die Situation für die Mädchen, wenn sie das Tuch für ein paar Stunden am Tag abnehmen müssen, um dann nach der Schule wieder in die Strukturen ihrer Familie zurückzukehren? Ein Verbot greift weit in das Grundrecht ein. Und die Hintergründe für das Tragen eines Tuchs sind vielseitiger, als es den Eindruck macht. Wichtiger ist es, dass sich Mädchen in der Schule zu selbstbewussten jungen Frauen entwickeln können, damit sie ihre Entscheidung für oder gegen ein Kopftuch eigenständig treffen können – auch gegen den Willen der Eltern und gegen Traditionen. Das muss Aufgabe von Schule und Integration sein."

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Deutschlandfunk Kultur vom 23.08.2018

"Warum alle Mädchen 'den Kopf frei haben' sollten"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/petition-von-terre-des-femmes-warum-alle-maedchen-den-kopf.1008.de.h
tml?dram:article_id=426195

Karin Nordmeyer, Vorsitzende des UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., erläutert in diesem Interview, warum sie sich für ein Verbot des sogenannten Mädchenkopftuchs einsetzt und deshalb die Unterschriftenaktion "Den Kopf frei haben!" der Frauenschutzorganisation Terre des Femmes unterstützt. "Wir haben auf der einen Seite natürlich das Gebot der Kinderrechtskonvention, Antidiskriminierung und die Möglichkeit und die Notwendigkeit selbstverständlich, dass Kinder genauso frei aufwachsen können, so frei wie nur möglich, und selbstverständlich keine psychischen, keine körperlichen Gefahren ihnen drohen sollen, keine Einschränkungen. Wir wollen keine geschlechtsspezifische Diskriminierung. Auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch den sehr schwierigen Diskurs, den die muslimischen Rechtsgelehrten ausführen. Das heißt, wir haben uns in unseren Überlegungen leiten lassen von der Überlegung, die uneingeschränkte Religionsmündigkeit, die der Islam vorgibt, im Kopf zu behalten und unsere menschenrechtlichen Notwendigkeiten in Deutschland respektiert und durchgesetzt zu sehen."

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Deutschlandfunk Kultur vom 16.08.2018

"Es muss normal sein, nicht mehr zu glauben"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/atheistischer-aktivist-amed-sherwan-es-muss-normal-sein.2165.de.html
?dram:article_id=425539

Ina Hildebrandt porträtiert den Ex-Muslim Amed Sherwan, der im Irak wegen der Verbrennung eines Korans gefoltert wurde und nun auch im deutschen Asyl bedroht wird. "'Ich freue mich, dass ich in einem freien Land leben kann und sowas hochhalten kann und so ein T-Shirt mit 'Allah is gay' haben kann'', sagt der 19-jährige Blogger und Aktivist, der seine Botschaften schon vorher auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte. Weil er kurze Zeit später Morddrohungen aus der muslimischen Community erhält, wird er beim CSD nicht nur von Freunden begleitet, sondern auch von der Polizei."

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Tageszeitung vom 15.08.2018

"Wie hältst du’s mit dem Hidschab?"

https://www.taz.de/!5524828/

Daniel Zylbersztajn berichtet über den im Vergleich zu Deutschland "lockeren" Umgang englischer Schulen mit religiöser Kleidung. Trotzdem bleibe das Tragen des Kopftuchs auch im "kosmopolitischen London" umstritten. "Lehrerin Yaqoob erkennt sogar eine regelrechte Renaissance des Kopftuchs in London – als modisches Accessoire. (...) 'Hidschab zu tragen und Feministin zu sein ist kein Widerspruch', sagt Yaqoob. In Zeiten, in denen islamophobe Hassverbrechen so hoch sind wie noch nie, sei das ein politisches Statement. Doch wofür das Kopftuch steht, ist unter Londoner MuslimInnen umstritten. Eine der Frauen, die findet, ein Hidschab habe an der Schule nichts verloren, ist Amina Lone, Ko-Direktorin der Denkfabrik Social Action and Research Foundation (SARF). Lone ist selbst Muslimin und fordert, dass der Hidschab aus der Grundschule verbannt wird."

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Frankfurter Rundschau vom 03.08.2018

"Im Namen Gottes, des Gnädigen"

http://www.fr.de/kultur/islam-im-namen-gottes-des-gnaedigen-a-1555788

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor fordert eine Anpassung des Staatskirchenrechts, um der "realen Vielfalt" des Islam gerecht zu werden. "Die Politik kann und darf sich keinen Islam nach Gusto zusammenstellen. Die islamische Gemeinschaft lässt sich institutionell nicht so fassen wie etwa der Katholizismus. Der Versuch mit einem Kalifen ist schon unmittelbar nach dem Tod des Religionsstifters Mohammed gescheitert. Die Vertretung von Muslimen gegenüber dem deutschen Staat kann nicht institutionalisiert werden, sondern lässt sich nur über offene Formen der Repräsentanz verwirklichen. Das Staatskirchenrecht wird über kurz oder lang entsprechend angepasst werden müssen."

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Deutsche Welle vom 31.07.2018

"Studie: Antisemitismus bei Migranten?"

https://www.dw.com/de/studie-antisemitismus-bei-migranten/a-44864066

Eine von der "Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" beauftragte Studie zeichnet der Deutschen Welle zufolge ein differenziertes Bild des europäischen Antisemitismus und der judenfeindlichen Haltung unter Migranten. "Letztlich kommt die Studie zu einem komplexen Ergebnis, dessen einzelne Aspekte sich zu einem ganzen Bild nur schwer zusammenfügen: 'Einige Daten deuten darauf hin, dass antisemitische Einstellungen unter MENA-Flüchtlingen weit verbreitet sind, genau wie positive Einstellungen zu Demokratie, Gleichberechtigung und friedlichem Zusammenleben zwischen Muslimen, Christen und Juden.' Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten auf gesellschaftlicher Ebene bedeutend zum Antisemitismus in Europa beitragen."

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Zeit Online vom 30.07.2018

"A wie Allah"

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-07/islamunterricht-zukunft-schulen-hessen-bayern-nrw

Judith Luig schreibt, dass in einigen Bundesländern Modellversuche eines islamischen Religionsunterrichts auslaufen. "Momentan wird Islamische Religion in neun von 16 Bundesländern unterrichtet. Jedes von ihnen verfolgt ein anderes Kooperationsmodell mit unterschiedlichen muslimischen Verbänden. Was die meisten dieser Ansätze eint: Sie sind lediglich befristete Übergangslösungen. In vier Bundesländern – Bayern, NRW, Baden-Württemberg und Saarland – laufen im Schuljahr 2018/2019 die Fristen für die bisherigen Modelle ab. In Hessen droht Ditib als wichtigster Kooperationspartner auszufallen. Es stellt sich also die Frage, wie es mit dem Islamunterricht in Deutschland weitergeht. Und für einige Bundesländer lautet diese Frage auch: ob überhaupt."

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Deutschlandfunk Kultur vom 25.07.2018

"Wenn man Deutsche als Kartoffeln beschimpft"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/aus-den-feuilletons-wenn-man-deutsche-als-kartoffeln.1059.de.html?dr
am:article_id=423763

Arno Orzessek hat Feuilletons-Beiträge zur neuen Diskussion über gescheiterte Integration und Rassismus zusammengestellt. "Die Autorin und Bloggerin Tuba Sarica bezichtigt in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG sogar weite Teile der deutsch-türkischen Community, sich in der Opferrolle einzurichten. Saricas Begründung: 'Es ist einfacher, das Bild vom 'bösen Deutschen' aufrechtzuerhalten. Damit gibt man die eigene Verantwortung ab. Ich habe als Türkin, die Abitur macht, vielen deutschtürkischen Kindern Nachhilfe gegeben. Viele waren total demotiviert. Sie schoben es auf die deutschen Lehrer. Am Ende aber waren es ihre Eltern, die ihnen eingeredet hatten, dass sie als Deutschtürken sowieso benachteiligt würden. Mein Buch hat deswegen eine Botschaft an meine Landsleute: Ihr lebt in einem Land, in dem ihr eine Chance habt. Ergreift sie! Und übernehmt endlich die Verantwortung für euch!', fordert Tuba Sarica in der SZ."

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Zeit Online vom 25.07.2018

"Der Superdeutsche"

https://www.zeit.de/2018/31/integration-migrant-fluechtling-deutschtuerken

Özlem Topçu kommentiert die durch den Austritt Mesut Özils aus der deutschen Fußballnationalmannschaft ausgelöste Integrationsdebatte. "Der Migrant ist eine immerwährende Projektionsfläche, er soll jener Superdeutsche sein, welcher der Deutschdeutsche nicht ist und nie war. Und wenn er nicht brav ist, sondern plötzlich selber Macht hat und auch ausübt, wie Özil, dann spricht man ihm das Deutschsein ganz schnell wieder ab. Dann ist er raus. Egal, wie man zu Özils konkreter Handlung steht: Dieser Vorgang dürfte auch alle anderen 'neuen Deutschen' beunruhigen, ganz gleich, wo sie gesellschaftlich oder politisch stehen."

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Stern.de vom 23.07.2018

"'Özil macht sichtbar, was wir täglich aushalten müssen': Das sagen Deutschtürken zum Rücktritt"

https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/oezil-ruecktritt--von-rassismus-bis-verstaendnis---das-
sagen-deutschtuerken-zur-kritik-8181424.html

Neon lässt in der Debatte um den Rücktritt Mesut Özils aus der Fußballnationalmannschaft junge Deutschtürken zu Wort kommen. "Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft wird wild diskutiert. Wir haben junge Deutschtürken gefragt, wie sie die Situation sehen. Einig sind auch sie sich nicht."

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Cicero vom 18.07.2018

"Es kann nur einen deutschen Islam geben"

https://www.cicero.de/innenpolitik/Islam-Christentum-Alexander-Grau-Terrorismus-Migration-Fluechtlinge-As
yl

Der Schriftsteller und Historiker Klaus-Rüdiger Mai widerspricht Alexander Grau, der in einem Cicero-Beitrag erläutert hat, warum es seiner Ansicht nach keinen "deutschen Islam" geben könne. "Warum ist nur der konservative Islam der authentische und alle anderen Richtungen nicht, wie wird er definiert? Geht Alexander Grau hier den Salafisten auf den Leim? Passen unsere Setzungen von konservativ und progressiv überhaupt auf die muslimisch geprägten Gesellschaften? Will Alexander Grau tatsächlich entscheiden, welcher Islam der Richtige ist? Der Schiitische oder der Sunnitische, und weiter gefragt: der Wahhabitische oder derjenige der Sufis? Will er Theologen wie Mouhanad Khorchide oder der Anwältin Seyran Ates wirklich absprechen, Muslime zu sein? (...) Das Problem liegt nicht in der Religion, sondern in der kulturellen Prägung der Migranten, ob man sie Asylsuchende, Flüchtlinge oder Geflüchtete nennt. Das wird um so deutlicher, je stärker sich Migranten auch aus Zentralafrika auf den Weg machen. Wir müssen die Frage der Einwanderung nicht als Frage der Religion diskutieren, sondern als Frage der Kultur. Deshalb ist die Frage der Einwanderung eine Frage an unsere Kultur. Ist sie wirklich in der Lage, immer mehr Menschen aufzunehmen, oder wird sie zerbrechen und auseinanderfallen wie das spätrömische Reich?"

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