US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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ARD vom 19.04.2017

"Aufstieg der Rechten - Die Identitäre Bewegung"

http://www.ardmediathek.de/tv/WDR-Weltweit/Aufstieg-der-Rechten-Die-Identit%C3%A4re-Be/WDR-Fernsehen/Vide
o?bcastId=7989132&documentId=42205852

In der ARD-Mediathek findet sich der erste Teil einer vier Folgen umfassenden Dokumentation über die extreme Rechte in Europa. "In vier Folgen werfen Diana Löbl und Peter Onneken einen Blick auf extreme Rechte in Europa. Was treibt sie an und was sind ihre wirklichen Ziele. Dabei treffen die Autoren führende rechte Politiker persönlich und dokumentieren mit der Kamera deren politische Arbeit." Weiter...


Zeit Online vom 18.04.2017

"Ermittler rekonstruieren Tathergang"

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/anschlag-dortmund-spekulationen-erkenntnisse

Kai Biermann und Karsten Polke-Majewski fassen die aktuellen Erkenntnisse im Fall des Anschlags auf einen Bus des Bundesligisten Borussia Dortmund zusammen. "Eine Woche ist vergangen, seit drei Bomben neben dem Mannschaftsbus des Fußball-Erstligisten Borussia Dortmund detoniert sind. Metallstifte waren bis zu hundert Meter weit herumgeflogen, hatten den Bus beschädigt, einer hatte sich sogar in eine Kopfstütze gebohrt. Ein Spieler und ein Polizist waren verletzt worden. Die Polizei hatte nach der Tat drei gleichlautende Bekennerschreiben gefunden, die nicht eindeutig einem bestimmten Täterkreis zugeordnet werden konnten. Das war alles, was man am Morgen nach der Tat wusste. Sieben Tage später hat sich an diesem Erkenntnisstand nichts geändert. Zwar tauchten weitere Bekennerschreiben auf, die wahlweise linksextremistische oder rechtsextremistische Täter vermuten ließen. Sie stellten sich jedoch alle als falsch heraus. Es wurde auch darüber berichtet, dass es sich bei dem Sprengstoff um Material aus Beständen der Bundeswehr handeln könnte. Diese Vermutung wies das ermittelnde Bundeskriminalamt jedoch zurück. Zu spekulieren, ob die Bomben, eine Sekunde früher gezündet, Tote und Schwerverletzte gefordert hätte, bleibt müßig. Dass die Sprengsätze konstruiert waren, um Menschen zu töten, war von Anfang an offensichtlich." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 12.04.2017

"Boko Haram missbraucht immer mehr Kinder als Selbstmordattentäter"

http://www.fr.de/politik/unicef-boko-haram-missbraucht-immer-mehr-kinder-als-selbstmordattentaeter-a-1259
839

Einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge missbraucht die nigerianische Islamistengruppe Boko Haram immer mehr Kinder als Selbstmordattentäter, berichtet die Frankfurter Rundschau. "Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres seien schon 27 Kinder als Selbstmordattentäter in den Tod geschickt worden, erklärte Unicef. Im Vorjahreszeitraum seien es neun gewesen. Im gesamten Jahr 2016 zählte Unicef nach eigenen Angaben 30 minderjährige Selbstmordattentäter. 2015 waren es 56 und 2014 vier." Weiter...


Zeit Online vom 11.04.2017

"Die skandinavische Antwort auf den Hass"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/stockholm-schweden-terroranschlag-verarbeitung

Wie auch schon in Norwegen nach den Attentaten des Massenmörders Anders Behring Breivik beantwortet auch die schwedische Bevölkerung den Stockholmer Anschlag mit Liebe und nicht mit Hass, stellt Clemens Bomsdorf fest. "'Es ist ungeheuer wichtig, dass wir in dieser Stunde von Schock und Angst uns nicht auf das primitive Niveau des Bösen herunterlocken lassen', sagte Rasti, der selber vor Jahrzehnten nach Schweden gekommen war. Razak Aboud, einer der Teilnehmer, sagte zur Zeitung Aftonbladet: 'Stockholm ist ein Symbol für Freiheit, wie eine weiße Taube. Stockholm ist ein schönes Bild, das jemand zu zerstören versucht hat. Aber das ging nicht.'" Weiter...


BBC vom 08.04.2017

"From Eta to Stockholm: Is terror more of a threat to Europe than before?"

http://www.bbc.com/news/world-europe-39540371

Die spanische Terrororganisation ETA hat nach über 40 Jahren des Untergrundkampfes angekündigt, ihre Waffen abgeben zu wollen. Henri Astier fragt, ob sich die Terrorgefahr für Westeuropa in den vergangenen Jahren nun vergrößert oder doch verkleinert habe. "Eta, the Basque separatist group that is now handing in its weapons, killed more than 800 people in 3,300 attacks over 40 years - an average of just one death for every four attacks. But although the number of high-fatality attacks has dramatically gone up, annual deaths from terrorism have decreased just as dramatically. In the 1970s and 1980s the figure averaged more than 150. Since 1990, it has been about 50, although attacks in Paris and Brussels have led to a sharp spike for 2015 and 2016. (...) One may debate whether any particular attack meets all three criteria, but the broad trend is clear: the chance of a European of being killed by militants has fallen sharply over the past four decades." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 08.04.2017

"Kampf gegen Terror wird in den Köpfen entschieden"

http://www.fr.de/politik/terror/anschlag-in-stockholm-kampf-gegen-terror-wird-in-den-koepfen-entschieden-
a-1256965

"Erfolg hat der Terrorismus nur dort, wo Menschen seiner Ideologie auf den Leim gehen", konstatiert Arno Widmann in seinem Kommentar zum Anschlag von Stockholm. "Er ist, egal ob islamistisch, rechts- oder linksradikal, individual- oder staatsterroristisch, heute fast omnipräsent. Autoritäre Regime sind so wenig sicher vor ihm – siehe Petersburg vergangenen Montag – wie mehr oder weniger freiheitliche Demokratien. Niemand ist sicher vor durchgeknallten Einzeltätern, die den einen oder anderen Gottesstaat durchsetzen oder einfach nur einen Privatkrieg gegen eine Behörde, eine Schule, die Nachbarn, Immigranten oder wen auch immer eröffnen wollen. Niemand ist sicher vor einer noch so kleinen Gruppe ganz oben oder ganz unten in der gesellschaftlichern Hierarchie. Auch nicht vor denen, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Militärisch allein kann keine Art von Terrorismus sich durchsetzen. Militärisch allein ist er aber auch nirgends zu schlagen. Der Kampf gegen den Terrorismus findet blutig auf den Straßen statt. Entschieden wird er in unseren Köpfen." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 07.04.2017

"Institutionellen Rassismus aufklären"

http://www.fr.de/politik/meinung/gastbeitraege/nsu-institutionellen-rassismus-aufklaeren-a-1256855

Verena Schäffer, innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag und Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss, schreibt in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau über die Arbeit der Ermittler im NSU-Mordfall. "Im Zusammenhang mit den NSU-Morden muss geklärt werden, ob Ermittler auf dem rechten Auge blind sind." Weiter...


The Atlantic vom 07.04.2017

"The Terrifying Simplicity of the Stockholm Attack"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2017/04/stockholm-truck-attack/511364/?utm_source=feed

Der Attentäter von Stockholm habe für seine Tat einen Lastkraftwagen benutzt und damit erneut die "furchteinflößende Einfachheit" derartiger Terroranschläge bestätigt, schreibt Uri Friedman. "But the nasty truth about violence so basic — requiring no training, weapons, or collaboration with a terrorist group, nothing more than access to a vehicle and the ability to drive it — is that it is extremely difficult to prevent. The less complex the terrorist plot, the harder it is to thwart. (...) European governments facing a growing threat of Islamist terrorism, especially terrorism perpetrated by lone extremists inspired by groups like ISIS, 'will now face even greater pressure to secure venues that were not designed to be secure, against a weapon that was not designed to be a weapon,' the Soufan Group, a security consultancy, wrote after a deadly truck attack in Berlin in 2016." Weiter...


Salon.com vom 06.04.2017

"Terrorism in America? They hate us for our freedom! Terrorism in Russia? They had it coming!"

https://www.salon.com/2017/04/06/terrorism-in-america-they-hate-us-for-our-freedom-terrorism-in-russia-th
ey-had-it-coming/

Danielle Ryan schreibt, dass der Terroranschlag in St. Petersburg in vielen westlichen Kommentaren schnell mit dem russischen Militäreinsatz in Syrien in Verbindung gebracht worden sei. Subtext dieser Beiträge sei, dass Russland den Anschlag durch seine Außenpolitik selbst heraufbeschworen habe. "It’s simple, really: Only Vladimir Putin’s foreign policy can be linked to terrorist blowback — never our own. When Russia began its intervention in Syria in 2015, the governments of the U.K., U.S., France, Germany, Qatar, Saudi Arabia and Turkey released a statement claiming that Russian bombs would 'fuel more extremism and radicalization.' (...) What of the Western bombs, then? Have they not 'fueled more extremism and radicalization,' too? Did ISIS rise out of the ashes in Iraq because years of Western bombing and ground warfare had produced serenity and calm? If, God forbid, some crazed lunatic takes the lives of Americans in a new terror attack, will we immediately link it to the killing of 200 civilians by an American airstrike in Iraq last month? Will we link it to the fact that, according to one human rights group, the U.S.-led coalition in Syria killed more civilians in that country last month than Russia did?" Weiter...


Tageszeitung vom 05.04.2017

"Das rechte Auge ist trübe"

http://www.taz.de/NSU-Opfer-Anwalt-ueber-Burak-Bekta/!5395309/

Susanne Memarnia im Gespräch mit dem NSU-Opfer-Anwalt Onur Özata über den Fall Burak Bektas und den damit verbundenen "fragwürdigen" Ermittlungen. "Wir haben ein migrantisches Opfer und einen Tatablauf, der an den NSU erinnert: ein Einzeltäter, der wortlos schießt und verschwindet. Es gibt zudem keine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer, auch kein Bekennerschreiben. Die Parallele zum NSU drängt sich also auf. Aber mein Ansatz ist ein anderer. Der NSU ist im November 2011 aufgeflogen, ein halbes Jahr vor dem Burak-Mord. Und wir haben ja seitens der Politik erklärt bekommen, dass sie aus dem NSU gelernt habe. Ich sehe allerdings nicht, dass sich das in der polizeilichen Arbeit im Fall Burak niederschlagen hat." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.04.2017

"Wie alltäglich ist Antisemitismus an Schulen?"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-alltaeglich-ist-antisemitismus-an-schulen-14913506.html

Florentine Fendrich im Gespräch mit der Leiterin des Projekts "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", Sanem Kleff, über Möglichkeiten von Lehrpersonal im Umgang mit Antisemitismus an ihren Schulen. "Ganz wichtig ist, dass man über den Vorfall redet. Kein Akt der Diskriminierung darf nur mit einem Schulterzucken registriert und dann vergessen werden. Es wäre aber auch falsch, jedes Mal einfach irgendeine Strafe zu vergeben und sich damit zu begnügen. Wir müssen bei diesen Dingen noch besser hinschauen und jeden Fall individuell betrachten: Wer sind die Kinder, die sich antisemitisch äußern? Kommen sie aus einer Region im Nahen Osten oder sind emotional mit einer solchen Region verbunden? Oder gibt es ganz andere Gründe für ihr Verhalten?" Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 04.04.2017

"Der alltägliche Antisemitismus kehrt zurück"

https://www.nzz.ch/international/antisemitismus-in-deutschland-befeuert-von-gestiegener-islamophobie-und-
fremdenhass-ld.155175

Stephanie Lahrtz berichtet mit Blick auf den Fall eines von einer Schule gemobbten jüdischen Jungen über einen Anstieg des Antisemitismus in Deutschland. "Der auch in Deutschland immer noch latent vorhandene Antisemitismus äussert sich gemäss Betroffenen wieder öfter und auch aggressiver. Die Bandbreite ist gross, es geschieht im 'ganz normalen Alltag'." Weiter...


Tageszeitung vom 04.04.2017

"Es braucht vollständige Aufklärung"

http://www.taz.de/Reaktionen-auf-neues-NSU-Gutachten/!5394023/

Konrad Litschko sammelt Reaktionen auf das neue NSU-Gutachten zur Rolle des Verfassungsschützers Andreas Temme, der beim Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel am Tatort war. Ein Team der Londoner Goldsmith University hat den Tathergang nachgestellt und widerspricht den Aussagen des Verfassungsschützers. "'Wir prüfen momentan sehr intensiv zu beantragen, die Forscher als Sachverständige in den NSU-Prozess zu laden', sagte Thomas Bliwier, Anwalt der Familie Yozgat. Ihr Bericht untermauere 'vollständig unsere Sicht der Vorgäng'. 'Wir haben immer gesagt, dass es nicht so gewesen sein kann, wie Herr Temme behauptet', so Bliwier. Er verwies auf den 'weiter dringenden Wunsch der Familie Yozgat, Herrn Temmes Rolle endlich vollständig aufzuklären'. Der hessische Verfassungsschutz wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Die Rolle Temmes werde derzeit vor Gericht und in Untersuchungsausschüssen geklärt, sagte ein Sprecher. 'In deren Hand liegt es nun, Fragen zu stellen.'" Weiter...


Jungle World vom 30.03.2017

"Als das Bild von Freund und Feind noch klar war"

https://jungle.world/artikel/2017/13/als-das-bild-von-freund-und-feind-noch-klar-war

Julia Hoffmann im Gespräch mit dem Hamburger Politologen Wolfgang Kraushaar "über die RAF, linke Militanz und Antisemitismus". Weiter...


Guardian vom 30.03.2017

"The myth of the 'lone wolf' terrorist"

https://www.theguardian.com/news/2017/mar/30/myth-lone-wolf-terrorist

Auch Jason Burke meint, dass Terroristen in den vergangenen Jahren zu schnell als "Lone Wolves" charakterisiert worden sind. Der Begriff wird Burke zufolge häufig verwendet, weil er die bequeme Vorstellung bestätige, dass die Verantwortung für den gewaltsamen Extremismus letztlich nur bei den Tätern selbst liege. "(...) using the term as liberally as we do is a mistake. Labels frame the way we see the world, and thus influence attitudes and eventually policies. Using the wrong words to describe problems that we need to understand distorts public perceptions, as well as the decisions taken by our leaders. Lazy talk of 'lone wolves' obscures the real nature of the threat against us, and makes us all less safe. (...) The truth is much more disturbing. Terrorism is not something you do by yourself, it is highly social. People become interested in ideas, ideologies and activities, even appalling ones, because other people are interested in them." Weiter...


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