US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.09.2017

"Britische Polizei nimmt drei Verdächtige fest"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/u-bahn-anschlag-in-london-dritter-verdaechtiger-festgenommen-1
5207254.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die aktuellen Ermittlungen im Fall des jüngsten Londoner U-Bahn-Anschlags. "Die britische Polizei hat nach dem Londoner U-Bahn-Anschlag mit 30 Verletzten zwei weitere Verdächtige festgenommen. Es handele sich um Männer im Alter von 30 und 48 Jahren, teilte Scotland Yard am Mittwoch in London mit. Beide waren in der walisischen Hafenstadt Newport festgesetzt worden. Dort hatte die Polizei bereits zuvor einen 25 Jahre alten Mann festgenommen." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 18.09.2017

"Großbritannien rätselt über die Täter"

http://www.fr.de/politik/terror/anschlag-in-london-grossbritannien-raetselt-ueber-die-taeter-a-1352544

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die jüngsten Erkenntnisse im Fall des Londoner U-Bahn-Anschlags. "Die britischen Ermittler haben zwei Verdächtige im Zusammenhang mit dem Anschlag auf eine Londoner U-Bahn festgenommen. Bei der Explosion sind 30 Menschen verletzt worden." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.09.2017

"Festgenommener Tatverdächtiger lebt bei Pflegefamilie"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/anschlag-in-london-festgenommener-tatverdaechtiger-lebt-bei-pf
legefamilie-15202637.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die jüngsten Ermittlungsergebnisse im Fall des Londoner U-Bahn-Anschlags. "Nach der Festnahme eines 18-Jährigen werden mehr Details über ihn bekannt. Er lebte bei einer Pflegefamilie, die sich seit vielen Jahren auch um Flüchtlingskinder kümmerte. Die Polizei hat offenbar nun einen weiteren Verdächtigen festgenommen." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 16.09.2017

"Polizei verliert sich nach dem Terror im Chaos"

http://www.fr.de/politik/terror/anis-amri-polizei-verliert-sich-nach-dem-terror-im-chaos-a-1351653

Axel Spilcker berichtet über einen internen Untersuchungsbericht, der die Arbeit der für den Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zuständigen Ermittler scharf kritisiert. "Nach Informationen des 'Kölner Stadt-Anzeigers' reihte sich ein Fehler an den anderen. Die Polizeiführung schien mit der Lage überfordert, die Kommunikation wies erhebliche Mängel auf, die Einsatzzentrale war stundenlang von Tatort-Informationen abgeschnitten. Stunden vergingen, ehe die Berliner Polizeispitze landesweit Terroralarm auslöste und eine koordinierte Fahndung nach dem Todesfahrer auslöste." Weiter...


The Washington Post vom 15.09.2017

"America's underrecognized ally in the fight against terrorism: Geography"

https://www.washingtonpost.com/amphtml/news/politics/wp/2017/09/15/americas-underrecognized-ally-in-the-f
ight-against-terrorism-geography/

Die USA profitieren bei ihrer Bekämpfung des internationalen Terrorismus im Gegensatz zu Europa nicht zuletzt von ihrer geographischen Lage, meint der Terrorismusexperte Dan Byman im Gespräch mit Philip Bump. "That advantage isn't only about the relative difficulty of getting to the United States from the Middle East as compared with getting to continental Europe, but that's a lot of it. 'Europe has all of these land entry points,' [Dan Byman, professor at Georgetown University and senior fellow at the Brookings Institution who served as a staff member on the 9/11 Commission,] said. (...) The density of those local populations in Europe also makes it easier for those looking to blend in to do so. 'The number of people who are skilled enough to operate in an environment where there aren't many people who speak their language and whose culture they don't know? It's a lot harder,' Byman said. This goes back to Byman's other point: When it's harder to sneak terrorists into a country and there are fewer terrorists who could be successful once they're there, that sharply decreases the number of people who'd be successful." Weiter...


Tageszeitung vom 15.09.2017

"Reservisten im Verdacht"

http://www.taz.de/Rechte-Terrorzelle-in-Meck-Pomm/!5448278/

Die Durchsuchung von sechs Häusern in Mecklenburg-Vorpommern wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsextremen Terrorzelle hat einen noch ungeheuerlicheren Verdacht zu Tage gebracht, schreibt die Tageszeitung. "Denn was offenbar niemand im Innenausschuss weiß – und was in Mecklenburg-Vorpommern noch politische Sprengkraft entfalten dürfte: Fast alle Leute, deren Häuser die Bundesanwaltschaft durchsuchen ließ, haben eine Verbindung: Sie sind Mitglied im Reservistenverband der Bundeswehr, und zwar derselben Ortsgruppe. Das belegen Recherchen von taz und NDR. Im Reservistenverband der Bundeswehr organisieren sich ehemalige Soldaten und Unterstützer der Bundeswehr, um an militärischen, sportlichen oder musikalischen Weiterbildungen teilzunehmen oder den Umgang mit der Waffe zu üben. Teilweise kommen Reservisten auch im Rahmen von Bundeswehrmaßnahmen zum Einsatz, etwa zur Absicherung von militärischen Liegenschaften." Weiter...


Zeit Online vom 13.09.2017

"Die Ankläger zeigen Härte"

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2017/09/13/medienlog-plaedoyer-strafmass-zschaepe-nsu/

Zeit Online sammelt Pressestimmen zum Schlussplädoyer der Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess. "Die Bundesanwaltschaft hat ihr Plädoyer abgeschlossen: Sie fordert lebenslange Haft mit besonderer Schwere der Schuld und Sicherungsverwahrung für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe. Der Mitangeklagte Ralf Wohlleben soll zwölf Jahre in Haft, Carsten S. drei Jahre, Holger G. fünf Jahre. Die Überraschung des Tages war, dass Bundesanwalt Herbert Diemer für den fünften Angeklagten André E. zwölf Jahre wegen Beihilfe zum versuchten Mord forderte. Diemer beantragte einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr, E. wurde im Gericht festgenommen. Heute wird entschieden, ob er bis Prozessende in Untersuchungshaft sitzen wird." Weiter...


Royal United Services Institute vom 12.09.2017

"Closing the Gap: Assessing Responses to Terrorist-Related Kidnap-for-Ransom"

https://rusi.org/publication/occasional-papers/closing-gap-assessing-responses-terrorist-related-kidnap-r
ansom

Anja Shortland und Tom Keatinge erinnern in dieser Studie für das britische Royal United Services Institute (RUSI) daran, dass staatliche Lösegeldzahlungen an Terrororganisationen zur Freilassung von Geiseln international untersagt seien. Trotzdem getätigte verdeckte Zahlungen einiger Regierungen würden die Entführungsgefahr generell erhöhen. Die Sicherheit von Geiseln, deren Regierungen eine Zahlung prinzipiell verweigern, werde durch die Praxis besonders gefährdet. "When some governments negotiate on behalf of their citizens, kidnapper expectations and ransoms escalate. Terrorists abuse hostages whose governments refuse to negotiate in order to raise the pressure on countries which do. Because of the official ban, government negotiations are conducted in secret. This makes it more difficult to share information that might assist negotiation strategies, help track the money and identify the perpetrators after ransoms are paid. This paper outlines three different options which would help to 'close the gap' between the commitments of some governments and their actions in response to the kidnapping of their citizens by designated terrorists." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung vom 12.09.2017

"Rechtsterrorismus"

http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/168197/rechtsterrorismus

Die Bundeszentrale für politische Bildung bewirbt mit Blick auf das bevorstehende Ende des NSU-Prozesses auf Facebook ihr Online-Dossier "Rechtsextremismus". Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 11.09.2017

"Wie verfassungsfeindlich ist die AfD?"

http://www.fr.de/politik/rechtspopulismus-wie-verfassungsfeindlich-ist-die-afd-a-1348883

Kordula Doerfler sammelt zustimmende und kritische Stimmen zu den Aussagen von Justizminister Heiko Maas über verfassungswidrige Passagen im Wahlprogramm der AfD. "Juristen und Experten stimmen dem Justizminister aber durchaus zu. 'Es ist verfassungswidrig, wenn die AfD pauschal das Verbot von Minaretten und Moscheen fordert', sagte der Verfassungsrechtler Joachim Wieland gegenüber dieser Zeitung. Da es um den Kerngehalt der Religionsfreiheit gehe, könnte das auch nicht durch eine Verfassungsänderung ermöglicht werden. 'Wenn die AfD fordert, die Bevölkerungsentwicklung nach wissenschaftlichen Kriterien zu koordinieren, macht sie die Menschen zu Objekten einer Bevölkerungspolitik. Das verstößt gegen die Menschenwürde', so Wieland, der in Speyer lehrt. Auch der Berliner Rechtsextremismusforscher Hajo Funke gibt Maas in den meisten Punkten Recht. Die Islamfeindschaft der AfD stelle alle Muslime unter Generalverdacht, was ein eindeutiger Verstoß gegen das Grundgesetz sei, sagte er dieser Zeitung." Weiter...


Spiegel Online vom 11.09.2017

"Keine einzige kritische Frage"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-nebenklaeger-wirft-bundesanwaltschaft-staatsschutz-vor-a-116713
4.html

Julia Jüttner im Gespräch mit dem Nebenanklage-Anwalt im NSU-Prozess, Stephan Kuhn, über dessen Vorwürfe gegen die Bundesanwaltschaft. "Meist liegen die Interessen von Anklage und Nebenklage in Hauptverhandlungen nahe beieinander, sie haben in der Regel das gleiche Ziel: Die Angeklagten für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Doch im NSU-Prozess ist das Verhältnis zwischen Bundesanwaltschaft und Nebenklägern bemerkenswert angespannt. Wie ist das zu erklären? Und welche Lücken sehen Rechtsanwälte in den Ermittlungen? Nebenklage-Vertreter Stephan Kuhn gibt Antworten." Weiter...


The New Yorker vom 10.09.2017

"Sixteen Years After 9/11, How Does Terrorism End?"

https://www.newyorker.com/news/news-desk/how-does-terrorism-end

Anlässlich des 16. Jahrestages der Anschläge vom 11. September hat sich Robin Wright mit acht Terrorismus-Experten aus US-Behörden und Thinktanks über die Erfolgsaussichten von Terrorgruppen unterhalten. Weniger als 5% der Gruppen hätten unmittelbaren Erfolg, so eine Einschätzung von Audrey Kurth Cronin, Autorin des Buches "How Terrorism Ends: Understanding the Decline and Demise of Terrorist Campaigns". Darüberhinaus gebe es fünf weitere gängige Entwicklungsrichtungen: "More common — about eighteen per cent — are terrorist movements that end up negotiating to achieve their political goals. (...) A third pattern is terrorist 'reorientation,' when groups alter tactics, sometimes even entering politics. (...) The fourth path is state repression, the most instinctive reaction. (...) Other terrorist movements collapse as the national and international political dynamics that fuelled them fade. (...) Finally, the decapitation of leaders — by capture or death — can also deflate or finish off movements. (...) Which pattern might apply to ISIS and the Taliban? 'I’m less confident those lessons apply to the groups we face today,' Brian Jenkins, the author of 'Will Terrorists Go Nuclear?,' said." Weiter...


Los Angeles Times vom 08.09.2017

"Vast new intelligence haul fuels next phase of fight against Islamic State"

http://www.latimes.com/world/la-fg-isis-intel-20170908-story.html

Die Erfolge im Kampf gegen den "Islamischen Staat" in den vergangenen Monaten seien auch auf den größten Fund von Dokumenten und Datenträgern des IS seit 2014 zurückzuführen, berichtet W.J. Hennigan. Tausende Namen potentieller IS-Terroristen seien bereits aufgedeckt und an internationale Behörden verteilt worden. "In the most dramatic gain, U.S. officials over the last two months have added thousands of names of known or suspected Islamic State operatives to an international watch list used at airports and other border crossings. The Interpol database now contains about 19,000 names. The intelligence haul — the largest since U.S. forces entered the war in mid-2014 — threatens to overwhelm already stretched counter-terrorism and law enforcement agencies in Europe, where Islamic State has claimed responsibility for attacks in Paris, London and Stockholm this year. (...) The material came from Mosul, the militants’ self-declared capital in Iraq, which was recaptured July 9 after an eight-month battle. Other intelligence was found in the Iraqi city of Tal Afar, which was retaken on Aug. 31, and from Raqqah, the group’s self-declared capital in Syria, where fighting is still underway." Weiter...


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