US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

suche-links1 2 .. 168suche-rechts

Zeit Online vom 15.11.2017

"Abrechnung im Terrorprozess"

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2017/11/15/abrechnung-im-terrorprozess/

Derzeit haben im NSU-Prozess die Vertreter der Opfer der rechten Terrorgruppe das Wort. Tom Sundermann sieht darin vor allem eine Bühne für die Anwälte, "um mit Ermittlern und Bundesanwaltschaft abzurechnen." "17 Jahre nach dem ersten Mord und viereinhalb Jahre nach Prozessbeginn hat sich viel Frust aufgestaut, bei den Nebenklägern wie bei ihren Anwälten. Das zeigt sich bereits im ersten der geplanten 55 Vorträge." Weiter...


Zeit Online vom 15.11.2017

"Zahl der Terroropfer geht zurück"

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/global-terrorism-index-zahl-terroropfer-rueckgang

Zeit Online stellt den neuen Global Terrorism Index der Londoner Denkfabrik Institute for Economics and Peace vor. "Den Sicherheitsbehörden gelingt es immer öfter, Anschläge zu vereiteln. Der IS ist geschwächt, weltweit sinkt die Zahl der Terroropfer. Das gilt aber nicht für Europa." Weiter...


Die Welt vom 13.11.2017

"Spur zu Paris-Anschlägen führte nach Nordrhein-Westfalen"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article170546111/Spur-zu-Paris-Anschlaegen-fuehrte-nach-Nordrhein
-Westfalen.html

Die Pariser Attentäter vom 13. November 2015 hatten laut Recherchen der Welt offenbar Kontakt zu einer Person in Deutschland. "Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 mit 130 Toten gab es eine Spur nach Nordrhein-Westfalen. In Österreich waren Ermittler auf mysteriöse Telefonverbindungen gestoßen." Weiter...


IntelNews vom 08.11.2017

"Despite retreat, ISIS still earns $50 million a year from oil, says expert"

https://intelnews.org/2017/11/08/01-2211/

Der Politikwissenschaftler Patrick Johnston von der RAND Corporation hat Joseph Fitsanakis zufolge darauf aufmerksam gemacht, dass die jährlichen Öleinnahmen des "Islamischen Staates", die aufgrund der jüngsten Gebietsverluste des Kalifats zwar deutlich zurückgegangen seien, immer noch etwa 50 Millionen US-Dollar betragen. "Johnston said that Islamic State coffers will most likely receive nearly $50 million this year from oil profits alone, an amount that remains formidable for any militant group. Much of that will come from extortion, said the RAND Corporation scientist, as groups of Islamic State fighters force commercial enterprises - including oil installations - in eastern Syria to pay them for 'protection'. Additionally, the group continues to tax energy consumption in the areas that it controls, while also taxing fuel trucks that transit through areas under its control. As the militant group’s expenses shrink due to its loss of territory, and as its financial obligations decrease, its oil-derived revenue will be more than sufficient to sustain its operations, according to Johnston." Weiter...


Sicherheitspolitik-Blog vom 07.11.2017

"Warum werden Frauen Terroristinnen? Wider eine stereotype Betrachtung des weiblichen Terrorismus"

https://www.sicherheitspolitik-blog.de/2017/11/07/warum-werden-frauen-terroristinnen-wider-eine-stereotyp
e-betrachtung-des-weiblichen-terrorismus/

Eva Herschinger wirft im Sicherheitspolitik-Blog einen Blick auf die Geschichte und aktuellen Hintergründe des weiblichen Terrorismus. "Erstens, ganz gleich, was manche Medienberichte besagen: Frauen sind in terroristischen Gruppierungen weder rar noch neu. (...) Zweitens wird gerne vermutet, dass Frauen nicht auf ihre eigene Initiative hin aktiv werden. (...) Die Forschung (vor allem zu Linksterroristinnen der 1970er Jahre) hat jedoch gezeigt, dass die stereotypische Annahme, Frauen seien nur Opfer oder Beute der 'echten' Terroristen – und so auch nicht vollständig verantwortlich für ihre Taten – in dieser Simplizität nicht zutrifft. (...) Das führt zum dritten Argument, dem zu den Gründen für weibliche Beteiligung. Und hier wird die Sache kompliziert. (...) Im Falle der Frauen ist das gleiche Bündel aus politischen, ökonomischen, persönlichen, gesellschaftlichen, ideologischen/religiösen usw. Gründen anzulegen, das zur Erklärung von männlicher Beteiligung und Gewaltbereitschaft wie -ausübung herangezogen werden kann." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 06.11.2017

"Fast jeden Tag ein Anschlag"

http://www.fr.de/politik/rechtsextremismus/asylbewerberheime-in-deutschland-fast-jeden-tag-ein-anschlag-a
-1381864

Neuen Zahlen des Bundeskriminalamtes zufolge werden in Deutschland immer noch nahezu täglich Asylbewerberheime angegriffen. Die Tendenz gegenüber dem Vorjahr sei allerdings deutlich rückläufig, berichtet die Frankfurter Rundschau. "In den ersten neun Monaten 2016 hatte es den Angaben zufolge mit 866 Anschlägen mehr als vier Mal so viele Attacken gegeben wie im Vergleichszeitraum in diesem Jahr. Der Höhepunkt lag den Zahlen zufolge im Jahr 2015. Nach dem Zuzug von fast einer Million Flüchtlinge sei damals in Deutschland die Zahl der Überfälle auf Flüchtlingsunterkünfte drastisch auf 1.031 gestiegen. 2016 waren es insgesamt knapp 1.000. Darunter fallen etwa Überfälle, Sprengstoffanschläge und Brandstiftung." Weiter...


New York Times vom 03.11.2017

"After Defeats, ISIS Now Sells Nostalgia vs. Utopia"

https://www.nytimes.com/video/world/middleeast/100000005534187/isis-syria-nostalgia-vs-utopia.html?emc=ed
it_th_20171104&nl=todaysheadlines&nlid=20179534

Der Verlust seines Kalifats in Syrien und Irak hat den "Islamischen Staat" offenbar zur Korrektur seiner Propagandabotschaft gezwungen. In diesem Video der New York Times erläutert Camilla Schick, dass die Bedeutung des Territoriums in den Videos und Audiobotschaften der Terrormiliz seit einiger Zeit wieder heruntergespielt werde. "The terrorist group has shifted between different promises to maintain credibility in the eyes of its followers." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 03.11.2017

"Der NSU-Prozess muss endlich enden"

http://www.sueddeutsche.de/politik/pro-der-nsu-prozess-muss-endlich-enden-1.3734014

Annette Ramelsberger verlangt ein schnelles Ende der "Leistungsschau juristischen Durchhaltevermögens" der Anwälte von Beate Zschäpe im NSU-Prozess. "Es geht darum, wie viel Energie die Verteidiger noch haben, um immer wieder neue Befangenheitsanträge zu formulieren: Jeder Halbsatz eines Richters ist ihnen Grund genug. Und es geht darum, ob das Gericht schnell genug ist, all diese Anträge innerhalb von drei Wochen zu entscheiden. Denn nur drei Wochen lang darf der Prozess unterbrochen sein, sonst platzt er. Darum geht es einigen Verteidigern: den Prozess auf den letzten Metern platzen zu lassen. Natürlich können Befangenheitsanträge als 'rechtsmissbräuchlich' abgelehnt werden - aber bis es so weit ist, müssen Dutzende dieser Anträge beschieden werden. Rechtsmissbräuchlich ist dann vielleicht der 50. oder der 100. Das kann nicht der Sinn des Strafprozesses sein. Aber die Strafprozessordnung lässt es zu." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.11.2017

"Bin Ladin schaute Pornos und Häkelvideos"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/cia-veroeffentlicht-gigantisches-bin-laden-archiv-15273703.htm
l

Das vom CIA veröffentlichte Material über Terrorchef Osama bin Laden offenbare neue Einblicke in das Terrornetz Al-Qaida, berichtet auch die FAZ. "Nach Angaben von Forschern des Politikinstituts Foundation for Defense of Democracies (Stiftung für Verteidigung von Demokratien), die das Archiv vorab durchforsten konnten, ermöglicht diese Sammlung von Dokumenten in der Tat neue Erkenntnisse. 'Diese Dokumente sind entscheidend für das Verständnis der Geschichte Al Qaidas und liefern neue Erkenntnisse über die Geschichte des 'Islamischen Staates' und dessen Vorgänger-Organisationen', sagte der Terrorismusexperte Thomas Joscelyn, der für die Stiftung arbeitet." Weiter...


Voice of America vom 01.11.2017

"Analysts: Islamic State’s Global Reach Shrinking"

https://www.voanews.com/a/europe-middle-east-islamic-state/4095213.html

Trotz der Terroranschläge in Europa und den USA wird die operative Reichweite des "Islamischen Staates" nach Ansicht von Experten des Terrorism Research and Analysis Consortium auch künftig begrenzt bleiben. "In an exhaustive study of attacks claimed outside Iraq and Syria from May to September for the past three years, TRAC found a disparity between IS’s worldwide propaganda campaign and actual attacks. 'IS's highlighting of terror attacks against civilians in Western Europe, and the mainstream media's obsession with those attacks, serves to obscure important aspects of Islamic State strategy,' said Veryan Khan, TRAC’s editorial director. The consortium’s assessment 'reveals as much about Islamic State's limitations as its aspirations,' she said. More than half of all IS claimed attacks outside the Levant are focused on just three countries: the Philippines, Afghanistan and Egypt. (...) During 2017 the group could not claim repeat attacks, either directed or inspired in 10 countries that had seen attack claims in 2015, Bangladesh went from six claims in 2016 to none in 2017; Saudi Arabia had three in 2015 but none since. 'The inability to repeat attacks in the same location summer after summer highlights the Islamic State's lack of sustainability,' the TRAC argues." Weiter...


Deutschlandfunk vom 01.11.2017

"Zentralasien-Experte: Täter wurden im Ausland radikalisiert"

http://www.deutschlandfunk.de/anschlaege-in-new-york-stockholm-istanbul-und-st-petersburg.694.de.html?dra
m:article_id=399659

Obwohl vier radikalislamische Attentäter der jüngsten Zeit aus Usbekistan stammen, lehnt der Zentralasien-Experte Sebastian Schieck es in diesem Interview ab, das Land als "eine Art Pulverfass" zu charakterisieren. "Erst mal muss man sehen: Es gibt in der Region den Islam als die dominante Religion. Das ist aber in der Regel eher ein gemäßigter Islam, der vor allem in der Sowjetzeit auch sehr säkular geprägt wurde. Radikalisierung – dieses Phänomen gibt es zwar; es ist aber jetzt kein Massenphänomen. Was ja auffallend ist bei diesen vier Tätern, nach allem, was wir wissen, auch jetzt bei dem aktuellen Täter in New York, dass die Radikalisierung im Ausland stattgefunden hat, also nicht in der Region oder in Usbekistan selber. Das heißt, dass offensichtlich diese Täter erst mal weg sein müssen aus diesen sozialen Zusammenhängen, in denen sie sonst in ihren Heimatländern leben, um dann anfällig zu sein für radikalisierendes Gedankengut." Weiter...


The Long War Journal vom 01.11.2017

"CIA releases massive trove of Osama bin Laden’s files"

https://www.longwarjournal.org/archives/2017/11/analysis-cia-releases-massive-trove-of-osama-bin-ladens-f
iles.php

Die CIA hat hunderttausende Dokumente, Bilder und Computerdaten veröffentlicht, die während der US-Operation zur Tötung des Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden am 2. Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad erbeutet wurden. Thomas Joscelyn und Bill Roggio begrüßen die Veröffentlichung und fassen erste interessante Enthüllungen zusammen: "While the world has changed dramatically since the al Qaeda founder’s death more than six years ago, many of the files are still relevant today. Indeed, the CIA has withheld an unspecified number of documents for reasons related to protecting national security. We don’t doubt that some documents are still sensitive, but we hope that everything can be eventually released. The CIA provided FDD’s Long War Journal with an advance copy of many of the files. It will take years for experts and researchers to comb through this treasure trove of information. However, we offer some preliminary observations below." Weiter...


NBC News vom 01.11.2017

"NYC Attack Shows Focus on Middle East Terror Risks Is Misplaced"

https://www.nbcnews.com/think/opinion/why-we-shouldn-t-be-surprised-sayfullo-saipov-uzbek-ncna816531

Nach dem Anschlag von New York ist Ariel Cohen der Ansicht, dass der Nahe Osten heute nicht mehr als zentrale Quelle des radikalislamischen Terrorismus angesehen werden sollte. "Individuals and groups willing to commit violence to promote various extremist interpretations of Islam may also come from Eurasia, from South and East Asia, or from Africa. (...) The origin of these attackers demonstrates that the threat is more diverse than eight countries that the Trump Administration has focused on in promoting its travel ban, which initially included Chad, Iran, Libya, Syria, Venezuela, Yemen, Somalia, and North Korea. And yet, the majority of Central Asian Muslims are not jihadi terrorists; on the contrary, many are moderate or secular. (...) Our government should recognize the writing on the wall: in the era of ISIS, the terror risks have spread well beyond the Arab world. We are dealing with a 'Jihad International,' which requires international cooperation and a multi-faceted, all-government approach, with the stress on prevention — not reaction." Weiter...


The Atlantic vom 31.10.2017

"What the Attack in New York Revealed About the Islamic State's Supporters"

https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/10/new-york-isis/544601/

Nach Ansicht von Graeme Wood sollte die von ihr festgestellte Inkompetenz des mutmaßlichen Attentäters von New York nicht als Entwarnung missverstanden werden. "As long as the Islamic State’s attackers are idiots like Saipov, our societies can probably handle them. (...) The Idiots’ Crusade is a manageable problem. Much less tolerable would be a campaign of competent terror — the kind of mayhem enabled by training, like the 2015 Bataclan killers in Paris had, or by patient planning, as Stephen Paddock in Las Vegas did. There is not much to be done about the idiots, but their idiocy provides a natural limit to the damage they can do. As the Islamic State loses territory, the greatest danger remains the prospect that some of the battle-hardened fighters will return home, raising the average IQ of attackers, and making possible attacks that would be many times more deadly than this one." Weiter...


Monkey Cage vom 31.10.2017

"With the destruction of the caliphate, the Islamic State has lost far more than territory"

https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2017/10/31/the-caliphate-that-was/

Mit seinem Kalifat in Syrien und Irak habe der "Islamische Staat" nicht nur sein Territorium, sondern auch einen zentralen Pfeiler seiner globalen Anziehungskraft eingebüßt, schreiben die beiden Terrorismus-Experten J.M. Berger und Amarnath Amarasingam. "By declaring a caliphate, the group did something that other jihadist groups only talked about, accessing a wellspring of historical, philosophical and theological details. It presented a more sophisticated rejection of the West than other jihadist groups, focused not only on 'sinful' cultural elements, but also real, substantial alternatives. And thousands of people from all over the world responded. (...) the loss of the living caliphate is still a devastating blow, in two important senses. First, the flow of new entitative content has been severely disrupted by the return to an insurgent/covert footing. (...) Second, the dismantling of social structure is inherently destructive to entitativity. The disruption of the protostate naturally reduces its groupness for potential adherents, because there is no longer a living society to join." Weiter...


suche-links1 2 .. 168suche-rechts

Redaktion

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau. Weiter... 

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen. Weiter... 

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter... 

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

WeiterZurück

Zum Shop