US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Zeit Online vom 12.11.2019

"Jude ist die größte Beleidigung im Fußball"

https://www.zeit.de/sport/2019-09/antisemitismus-fussball-stadien-fans-florian-schubert/komplettansicht

Fabian Scheler im Gespräch mit dem Politik-, Geschichts- und Sportwissenschaftler Florian Schubert über Rechtsextremismus und Antisemitismus im deutschen Fußball. "Es gibt kaum jüdische Profis, keine jüdischen Vereine in den obersten Ligen, aber es kommt vor, dass hunderte oder gar mehr Fans zusammen 'Judenverein' brüllen. Das geschieht sonst nirgends, noch nicht mal auf Neonazidemos. Das gibt es nur im Fußball."

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The Times of Israel vom 10.10.2019

"Germany shooter livestreamed attack despite efforts by tech firms"

https://www.timesofisrael.com/germany-shooter-livestreamed-attack-despite-efforts-by-tech-firms/

Der Täter von Halle hat seinen Angriff auf eine Synagoge in einem Twitch-Stream live gefilmt. Das Video ist Berichten zufolge 35 Minuten lang und wurde von etwa 2.200 Twitch-Nutzern gesehen. "Twitch, which has gained a following for livestreaming gaming, was acquired in 2014 by Amazon for $970 million, and has an estimated 15 million daily active users. It said the account used by the gunman was created 'about two months prior to streaming the shooting' and had only been used to attempt to stream once before. After the Christchurch massacre, Facebook and others pointed out the challenges of preventing the sharing of violent content, often with minor changes to avoid detection by artificial intelligence. 'This video was not surfaced in any recommendations or directories; instead, our investigation suggests that people were coordinating and sharing the video via other online messaging services,' Twitch said. (...) 'Filtering algorithms so far have not been very good at detecting violence on live-stream,' noted Jillian Peterson, a professor of criminology at Hamline University, who suggested that social media firms may end up being 'held accountable' for their role in spreading violent and hateful content."

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The Jerusalem Post vom 10.10.2019

"World reacts to German attack: Like darkest periods of Jewish history"

https://www.jpost.com/Diaspora/Leaders-condemn-Yom-Kippur-terrorist-attack-near-German-synagogue-604093

Die Jerusalem Post hat internationale Reaktionen auf den rechtextremistischen Anschlag in Halle zusammengestellt. "The attack elicited expressions of shock and concern by leaders in Israel and around the world. Prime Minister Benjamin Netanyahu said the event is another indication that antisemitism in Europe is on the rise. Netanyahu called on the authorities in Germany to 'continue working with determination against antisemitism' in the country. (...) President Reuven Rivlin said he was 'stunned' and 'pained' by the murders. 'I call on the leaders of Germany and the Free World to bring the full force of law against antisemitism and its results,' he said. 'We will continue to campaign for education and remembrance in the fight on antisemitism, which raises its head again and again in Europe and across the world, based on a the clear understanding that it is not a problem of the Jews alone, but threatens to destroy us all.'"

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Zeit Online vom 10.10.2019

"Die Zivilgesellschaft muss aufpassen"

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-10/anschlag-halle-bundestagsabgeordnete-karamba-diaby

Josa Mania-Schlegel im Gespräch mit dem Hallenser SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby zum Anschlag von Halle und den Reaktionen der Stadtbewohner. "Die Mehrheit der Hallenser mag für eine offene und solidarische Gesellschaft stehen, für Demokratie und Toleranz, das ja. Aber sie müssen sich dringend mehr in den sozialen Medien zur Wehr setzen. Da ist aus meiner Sicht noch Luft nach oben."

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Zeit Online vom 10.10.2019

"Er ist nicht allein"

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/anschlag-halle-synagoge-antisemitsmus-rechtspopulismus/ko
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Christian Bangel macht rechtspopulistische Erzählungen in Talkshows mitverantwortlich für den Anschlag von Halle. "Auch wenn jeder Rechte bei Verstand sich nun so weit möglich distanziert von dem Täter, so meinte dieser doch offenbar, auch im Sinne jener zu handeln, die daran glauben, dass Angela Merkel und die linken Eliten einen groß angelegten und perfiden Plan verfolgen, die deutsche Bevölkerung auszutauschen. Natürlich kann man als Rechtspopulist behaupten, man habe damit nichts zu tun. Aber der Mörder von Halle benutzt ihre Argumente, er benutzt ihre Worte und ihre Erzählungen."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.10.2019

"Eine Tat auf fruchtbarem Boden?"

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-der-attacke-von-halle-eine-tat-auf-fruchtbarem-boden-1642
6044.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

"Das Dreiländereck Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist das geistige Zentrum der Neuen Rechten", konstatiert Mona Jaeger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Valentin Hacken von 'Halle gegen Rechts' berichtet von der 'Identitären Bewegung' in Halle. Diese wird vom Bundesverfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. In Halle hat sie ein eigenes Haus, aus dem sie ihre Arbeit koordiniert. Das Haus geht auf eine Idee von Kubitschek zurück. In dem Haus hatte auch der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider sein Abgeordnetenbüro. Die Verquickungen zwischen AfD und 'Identitärer Bewegung' sind vielfältig, obwohl es einen Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei gibt."

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Süddeutsche Zeitung vom 10.10.2019

"Die Rückkehr des Hasses"

https://www.sueddeutsche.de/politik/halle-synagoge-schuesse-antisemitismus-europa-1.4634376

Johan Schloemann erinnert an den auch nach 1945 bei einer Minderheit der deutschen Bevölkerung bestehenden Antisemitismus und die darauf basierenden Gewalttaten. "Die verbreitete Empörung über die Taten wurde als Lernprozess der Gesellschaft wahrgenommen, auch wurde konkret darüber debattiert, die Geschichte des Nationalsozialismus stärker im Schulunterricht zu behandeln als bisher. Spätestens da begann, auch angestoßen durch die Auschwitz-Prozesse seit 1963, eine langwierige und umstrittene 'Aufarbeitung' der deutschen Schuld am Holocaust, ein Prozess, der eine eindringliche Erinnerungskultur zur Folge hatte und oft als eine Erfolgsgeschichte dargestellt wird, als exemplarisch dafür, wie Nationen sich zur ihren Kriegsverbrechen verhalten können. Dies ändert indes nichts daran, dass seit Gründung der Bundesrepublik vor 70 Jahren eine Minderheit der Bevölkerung, ein sogenannter Bodensatz, konstant judenfeindliche Überzeugungen hegt. Der Hass auf Juden hat eine lange Geschichte; seit dem 19. Jahrhundert mischt sich alter christlicher Antijudaismus mit rassistischem, 'eliminatorischem' Antisemitismus. Irrationale Weltverschwörungstheorien gehen mit der Sündenbock-Diskriminierung jüdischer Mitbürger einher. Solche Auffassungen haben bei einer Minderheit auch nach der Herrschaft des Nationalsozialismus überlebt, und immer wieder haben sie sich auch in Gewalttaten Bahn gebrochen. So gab es etwa Brandanschläge auf Synagogen 1994 in Lübeck, im Jahr 2000 in Erfurt und 2010 in Worms und Mainz. Auch Schändungen jüdischer Gräber sind immer wieder zu beklagen."

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Die Welt vom 10.10.2019

"Während der Wahnsinnstat bekam Stephan B. einen Anruf"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article201675040/Terror-in-Halle-Waehrend-der-Wahnsinnstat-bekam-
Stephan-B-einen-Anruf.html

Die Welt beschreibt unter Zuhilfenahme des vom Täter angefertigten Live-Videos den Ablauf des Terroranschlags in Halle.

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Zeit Online vom 10.10.2019

"Sage keiner, das hätte niemand ahnen können"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-10/presseschau-anschlag-halle-synagoge-rechtsextremis
mus

Zeit Online mit einer Presseschau zum rechtsextremen Terroranschlag in Halle. Ein 27-Jähriger Mann hatte am Mittwoch (09.10.) zwei Menschen erschossen, nachdem er vergeblich versucht hatte, in eine jüdische Synagoge einzudringen. Die Polizei konnte ihn auf der Flucht stellen und festnehmen.

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