US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Frankfurter Rundschau vom 09.11.2018

"9/11 und die Folgen"

http://www.fr.de/politik/terror-am-11-september-2001-9-11-und-die-folgen-a-1577456,0#artpager-1577456-1

Zum Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers rekapituliert Patrick Schlereth für die Frankfurter Rundschau noch einmal den Terror und seine Folgen.

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Spiegel Online vom 14.09.2018

"Offenkundig außer Kontrolle"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hetzjagd-migration-und-maassen-offenkundig-ausser-kontrolle-kolumne
-a-1228154.html

Der ehemalige Zeit Online-Kolumnist Thomas Fischer schreibt auf Spiegel Online aus über den derzeitigen Wortstreit um die Hetzjagden in Chemnitz. "Der Wortstreit um die Hetzjagd in Chemnitz ist ein sensationeller kommunikativer Erfolg der rechtsradikal-nationalsozialistischen Minderheit und eine deprimierende kommunikative Insolvenz des von ihr bekämpften 'Systems'."

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Spiegel Online vom 13.09.2018

"Ablenken, verharmlosen, schönreden"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/extremismus-ablenken-verharmlosen-schoenreden-kommentar-a-12277
39.html

Hasnain Kazim verweist auf verschiedene aus seiner Sicht kleingeredete Probleme in der Weltgeschichte und verweist dabei auf ein ganz speziell in Deutschland nach seiner Annahme kleingeredetes Problem mit dem ostdeutschen Rechtsextremismus. "Und wieder hört man: 'Rechtsextremismus ist kein ostdeutsches Problem!' Die Antwort darauf lautet: Rechtsextremismus ist kein rein ostdeutsches Problem, aber es ist vor allem ein ostdeutsches Problem. Das zu benennen, ist deshalb so wichtig, weil solche Ausflüchte dazu dienen, das Problem nicht als das eigene anzuerkennen und zur Lösung beizutragen. In den 28 Jahren seit der Wiedervereinigung ist da viel zu wenig geschehen."

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Deutschlandfunk vom 12.09.2018

"Immer wieder erinnern, dass man den Anfängen wehren muss"

https://www.deutschlandfunk.de/nach-chemnitz-und-koethen-immer-wieder-erinnern-dass-man.694.de.html?dram:
article_id=427864

Christine Heuer spricht im Nachgang der rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über den wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland. "Angesichts eines wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland mahnt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Politik mit Blick auf die 'grundstürzenden Veränderungen' durch die Globalisierung besser zu erklären. Man habe gesehen, was passiere, wenn Verunsicherung verantwortungslos ausgenutzt werde".

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Weekly Standard vom 11.09.2018

"Al Qaeda is very much alive, and widely misunderstood"

https://www.weeklystandard.com/thomas-joscelyn/sept-11-anniversary-17-years-later-al-qaeda-is-alive

In diesem Beitrag zum 17. Jahrestag der Anschläge vom 11. September erläutert Thomas Joscelyn, warum die Al-Qaida und ihr globaler Dschihad immer noch als ernste Bedrohung betrachtet werden sollten. "(...) al Qaeda is very much alive — albeit widely misunderstood. Consider this shocking fact: The counterterrorism community still has not formulated a common definition or understanding of the organization. Basic facts remain in dispute or are actively denied. With that in mind, let us briefly review the state of al Qaeda. When we look at the organization as a whole, it quickly becomes apparent that al Qaeda has many thousands of men around the globe. Indeed, al Qaeda is waging jihad in far more countries today than it was on 9/11, with loyalists fighting everywhere from West Africa, through North and East Africa, into the heart of the Middle East and into South Asia. Some labor to disconnect the dots on al Qaeda’s global network, so let us reconnect them. Al Qaeda honors Osama bin Laden as the 'reviving imam' - an honorific that is intended to emphasize his revolutionary role in spreading the jihadist ideology. Look around the world today, and you see they unfortunately have a point."

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Zeit Online vom 11.09.2018

"Jedes Wort setzt einen Rahmen"

https://www.zeit.de/kultur/2018-09/framing-deutung-hetzjagd-chemnitz-hans-georg-maassen/komplettansicht

Houssam Hamade und Viola Nordsieck verweisen im Nachklang der rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz auf das Deutungsumfeld von Wörtern, welches ein "Framing von Wirklichkeit" darstelle. "Es kommt durchaus im Detail darauf an, welche Wörter wir für die Beschreibung von Wirklichkeit verwenden. Das liegt daran, dass jedes Wort ein Deutungsumfeld transportiert, eine Menge an historischen Bezügen, an unbewussten Klammern, an semantischen Konnotationen. Begriffe setzen der Wirklichkeit einen Deutungsrahmen, sie 'rahmen' die Wirklichkeit. Der inzwischen auch im Deutschen geläufige sprachwissenschaftliche Begriff dafür ist das 'Framing'. Der Rahmen 'Mob-Hetzjagd-Pogrome' konnotiert einen unkontrollierten, gewaltsamen, ja sogar todbringenden Auflauf, den die Polizei nicht in den Griff bekommt. Die implizierte Kritik an der sächsischen Staatsgewalt ist das, was Michael Kretschmer mit seiner Begriffsabwehr zurückzuweisen versucht. Besonders stark wirkt in diesem Zusammenhang das Wort 'Pogrome', das hierzulande auf die Judenverfolgung unter den Nationalsozialisten Bezug nimmt und damit auf bösartig geplante Massaker, ja sogar auf einen Massenmord (dass die Wörterbuchdefinition weiter gefasst ist und gewaltsame Ausschreitungen, aber nicht notwendig Tötungen beinhaltet, gerät dabei in Vergessenheit)."

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Tageszeitung vom 10.09.2018

"Die antisemitische Revolution"

http://www.taz.de/Essay-ueber-die-Folgen-von-9/11/!5532897/

Samuel Salzborn sieht in der Folge der Terroranschläge des 11. Septembers 2001 eine neue Offensive des Antisemitismus. "9/11 war das seismografische Zentrum, von dem aus die bestehende Weltordnung tatsächlich infrage gestellt wurde und die alleinige Hegemonie der amerikanischen Supermacht objektiv gebrochen wurde – nicht an diesem einen Tag, aber er wurde zum sichtbaren Zeichen für die Verwundbarkeit der westlichen Welt und zur Mobilisierungsfolie für die Kräfte der Gegenaufklärung weltweit. Das Banner, unter dem sich diese sammeln, ist das Banner des Antisemitismus. 9/11 war der Auftakt einer antisemitischen Revolution, die sich gegenwärtig weltweit im Gange befindet und die, wie jede Revolution, auch zerschlagen werden kann. Um dies in Angriff zu nehmen, muss man aber ihren Kern als antisemitische Revolution begreifen und erkennen, dass mit ihr in der Tat alles auf dem Spiel steht, was die Iswestija 'wichtigste Kostbarkeit der Zivilisation' genannt hat: das Leben des freien Menschen."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.09.2018

"Nationaler Sozialismus! Jetzt! Jetzt! Jetzt!"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koethen-videoaufnahmen-zeigen-rechtsextreme-parolen-15780130.ht
ml

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über das Auftreten von Rechtsextremisten auf einem "Trauermarsch" in Köthen, bei dem die Menge "National! Sozialismus! Jetzt! Jetzt! Jetzt!" skandiert hat. "Ein Demonstrationszug zieht durch das nächtliche Köthen, vorwiegend junge Männer. Immer wieder skandiert die Menge: 'National! Sozialismus! Jetzt! Jetzt! Jetzt' Das Video ist auf Twitter zu sehen, ein Journalist der französischen Zeitung 'Le Monde' hat es am Sonntagabend geteilt, seither verbreitet es sich tausendfach im Netz. Von der Szene existieren offenbar auch andere Aufnahmen, sie werden seit Sonntag auch bei Facebook geteilt. Die Perspektive mag eine andere sein, doch die Worte, die die Menge skandiert, sind dieselben: 'Nationaler Sozialismus! Jetzt! Jetzt! Jetzt' Die Aufnahmen verstören. 'Die alte Bundesrepublik ist zu Ende gegangen, für unsere Demokratie müssen wir stündlich kämpfen', schrieb die Grüne Bundestagsabgeordnete Renate Künast auf Twitter unter dem Video."

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Frankfurter Rundschau vom 09.09.2018

"Die 9/11-Weltverschwörung"

http://www.fr.de/politik/terror-am-11-september-2001-die-9-11-weltverschwoerung-a-1577988

Patrick Schlereth hat für die Frankfurter Rundschau kurz vor dem Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers 2001 "einige der irrsten Verschwörungstheorien" zu den Anschlägen für seine Leser zusammengetragen. "Die US-Regierung war's! Der Geheimdienst ist schuld! Die Juden stecken dahinter! Die Terroranschläge vom 11. September 2001 rufen Verschwörungstheoriker auf den Plan wie kaum ein anderes historisches Ereignis - vielleicht mal abgesehen von der Mondlandung. Wir haben einige der verrücktesten Theorien der sogenannten 'Truther' für Sie zusammengetragen - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.09.2018

"Es gab eine 'Hetzjagd' in Chemnitz"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/es-gab-eine-hetzjagd-in-chemnitz-15778213.html

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war offenbar vor seiner Rede, in der er ausdrücklich nicht von einem "Mob" oder einer "Hetzjagd" infolge der "Trauerfeier" in Chemnitz sprechen wollte, darüber informiert, dass eine Gruppe von SPD-Parteimitgliedern sehr wohl von einer Gruppe Rechtsradikaler angegriffen worden sei, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Nach Angaben von drei Zeugen, mit denen die F.A.S. sprach, ereignete sich der Angriff, als diese Frauen und Männer nach der Demonstration auf dem Weg zu ihrem Bus waren. Die Angreifer seien im Laufschritt herangestürmt, mehrere Gruppenmitglieder seien geflohen. Die Angreifer hätten ihnen mit dem Ruf "Deutschland-Verräter!" nachgesetzt. Zu den Fliehenden habe auch ein Mitglied der Reisegruppe gehört, das den Angreifern 'nicht deutsch genug aussah". Diesem Mann seien die Angreifer mit den Worten "den schnappen wir uns' hinterhergerannt, allerdings ohne ihn zu erreichen. Drei bis vier Personen seien von den Angreifern ins Gesicht und auf den Hinterkopf geschlagen worden."

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Die Welt vom 08.09.2018

"Attacke von Neonazis auf jüdisches Restaurant in Chemnitz"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181463300/Am-27-August-Attacke-von-Neonazis-auf-juedisches
-Restaurant-in-Chemnitz.html

Claus Christian Malzahn berichtet in der Welt über den Angriff auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz, der beinahe unbemerkt am 27. August stattgefunden hat. "Am Abend des 27. August wurde das koschere Restaurant 'Schalom' gegen 21.40 Uhr von etwa einem Dutzend Neonazis nach einem Vortrag angegriffen. Die vermummten, in Schwarz gekleideten Täter riefen 'Hau ab aus Deutschland, du Judensau' und bewarfen das Lokal mit Steinen, Flaschen und einem abgesägten Stahlrohr. Der Eigentümer Uwe Dziuballa wurde während des Angriffs von einem Stein an der rechten Schulter verletzt, eine Fensterscheibe ging zu Bruch, die Fassade wurde beschädigt. Das sächsische Landeskriminalamt bestätigte gegenüber WELT AM SONNTAG eine entsprechende Anzeige des Wirts. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, dass in dem Fall 'derzeit eine politisch motivierte Tat mit einem antisemitischen Hintergrund naheliege'. Die Ermittlungen dazu seien allerdings noch nicht abgeschlossen."

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Tageszeitung vom 08.09.2018

"Die Einschläge kommen näher"

https://www.taz.de/!5531214/

Wenzel Michalski macht sich Gedanken über den Umstand, dass es das Wort "Israelkritik" so nur in Deutschland gibt und fragt sich, ob aus diesem Wort nicht "eine immer noch tief sitzende Abscheu gegen alles Jüdische" spreche. "Der Kern des Problems ist, dass an Israel der moralische Maßstab weit höher gelegt wird als an andere Länder. Ich habe mit Menschen gesprochen, die ohne mit der Wimper zu zucken Geschäfte mit China oder Russland machen, die aber zu glühenden Menschenrechtsverteidigern werden, sobald es um den israelischen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten geht. Diese Doppelmoral ist nach der global anerkannten Definition der International Holocaust Remembrance Alliance eindeutig antisemitisch, denn sie enthüllt, dass die Funktion von "Israelkritik" eben nicht die normale Auseinandersetzung mit der Weltpolitik ist – sondern einfach eine neue Variante in einer langen, abscheulichen Geschichte, in der Juden für alles Schlechte auf der Welt verantwortlich gemacht werden."

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Deutschlandfunk Kultur vom 31.08.2018

"Skandalöse Vorgänge in den Behörden"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/tanjev-schultz-ueber-die-nsu-ermittlungen-skandaloese.1270.de.html?d
ram:article_id=427001

Florian Felix Weyh im Gespräch mit dem Autor des Buches "NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates" über die Ermittlungen zu den NSU-Morden und fortgesetzte rechtsextreme Strukturen in Sachsen und eben auch in Chemnitz. "(...) ich musste da auch sofort dran denken, und zwar nicht nur, weil es oberflächlich gesehen da und dort um Neonazis und Rechtsextremisten ging oder geht, sondern weil tatsächlich Chemnitz für mehrere Jahre der Ort war, an dem die drei Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die dann den NSU bildeten, untergetaucht waren, mit großer Unterstützung der rechtsextremen Szene in Chemnitz, die dort in den Kreisen der sogenannten Organisation Blood and Honour, die bundesweit agierte, aber eben auch in Chemnitz eine starke Position hatte, dort eben aufgefangen wurde, in Chemnitz, und dann auch diverse Helfer hatte. Die drei wurden dort untergebracht in verschiedenen Wohnungen und auch versorgt."

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Zeit Online vom 31.08.2018

"Neonazis, Hools und ihre bürgerlichen Freunde"

https://www.zeit.de/kultur/2018-08/rechtsextremismus-chemnitz-ausschreitungen-rechte-gewalt/komplettansic
ht

Volker Weiß, Historiker und Publizist mit dem Spezialgebiet "Theorie, Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten und des Antisemitismus", analysiert für Zeit Online die Hintergründe des Aufmarsches der rechten Szene in Chemnitz. "Auf den gewaltsamen Tod folgten Gerüchte und Falschbehauptungen: Die Mobilisierung in Chemnitz verlief spektakulär. Der Plan rechter Strategen geht auf."

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