US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Deutschlandfunk Kultur vom 31.08.2018

"Skandalöse Vorgänge in den Behörden"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/tanjev-schultz-ueber-die-nsu-ermittlungen-skandaloese.1270.de.html?d
ram:article_id=427001

Florian Felix Weyh im Gespräch mit dem Autor des Buches "NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates" über die Ermittlungen zu den NSU-Morden und fortgesetzte rechtsextreme Strukturen in Sachsen und eben auch in Chemnitz. "(...) ich musste da auch sofort dran denken, und zwar nicht nur, weil es oberflächlich gesehen da und dort um Neonazis und Rechtsextremisten ging oder geht, sondern weil tatsächlich Chemnitz für mehrere Jahre der Ort war, an dem die drei Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die dann den NSU bildeten, untergetaucht waren, mit großer Unterstützung der rechtsextremen Szene in Chemnitz, die dort in den Kreisen der sogenannten Organisation Blood and Honour, die bundesweit agierte, aber eben auch in Chemnitz eine starke Position hatte, dort eben aufgefangen wurde, in Chemnitz, und dann auch diverse Helfer hatte. Die drei wurden dort untergebracht in verschiedenen Wohnungen und auch versorgt."

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Zeit Online vom 31.08.2018

"Neonazis, Hools und ihre bürgerlichen Freunde"

https://www.zeit.de/kultur/2018-08/rechtsextremismus-chemnitz-ausschreitungen-rechte-gewalt/komplettansic
ht

Volker Weiß, Historiker und Publizist mit dem Spezialgebiet "Theorie, Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten und des Antisemitismus", analysiert für Zeit Online die Hintergründe des Aufmarsches der rechten Szene in Chemnitz. "Auf den gewaltsamen Tod folgten Gerüchte und Falschbehauptungen: Die Mobilisierung in Chemnitz verlief spektakulär. Der Plan rechter Strategen geht auf."

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Spiegel Online vom 25.08.2018

"Amerikanische Neonazi-Gruppe gründet Ableger in Deutschland"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/atomwaffen-division-amerikanische-neonazi-gruppe-gruendet-ableg
er-in-deutschland-a-1224753.html

Die amerikanische Neonazi-Gruppe "Atomwaffen Division" will dem SPIEGEL zufolge einen Ableger in Deutschland gründen. "'Gewalt und Töten' gehören neben 'Propaganda' zu den selbst erklärten Zielen der Neonazis. 'Wir werden Männer wieder dazu bringen, Gewalt auszuüben, und zwar möglichst viele Männer und Gewalt von möglichst hoher Qualität', heißt es in einem internen Schreiben. Es existieren Verbindungen in die USA, wo AWD-Anhängern fünf Morde angelastet werden. Mindestens ein deutscher AWD-Anhänger soll in den USA an einem 'Hate Camp' teilgenommen haben."

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The Atlantic vom 25.08.2018

"It’s Time to Stop Talking About Terrorists As If They’re Diabolical Geniuses"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/08/asiri-al-qaeda/568459/?utm_source=feed

Angesichts neuer Berichte über den angeblichen Tod des Al-Qaida-Bombenbauers Ibrahim al-Asiri meint Gregory D. Johnsen, dass es an der Zeit sei, die Bedeutung einzelner Terroristen nicht länger maßlos zu überschätzen. "(...) Asiri is not unique. He is simply the name we know. Indeed, after residing in Yemen for more than a decade, spending much of that time on the run from U.S. drones, it is almost certain that he has trained multiple aspiring bombmakers to eventually replace him. That is the problem with personalizing the war against groups like al-Qaeda and the Islamic State: We inflate our enemies into larger-than-life villains who reflect our fears rather than their own capabilities. We did it with Osama bin Laden and Anwar al-Awlaki, and now we are doing it with Ibrahim al-Asiri. By talking about them as masterminds with irreplaceable skillsets, the United States projects the mistaken impression that if they could only be killed, the terrorist threat would be greatly reduced. Bin Laden and Awlaki are dead. Yet al-Qaeda lives on."

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Merkur vom 23.08.2018

"Eine Welle der Nostalgie. Die akademische Mittelschicht und die illiberale Gesellschaft"

https://www.merkur-zeitschrift.de/2018/08/23/soziologiekolumne-eine-welle-der-nostalgie-die-akademische-m
ittelschicht-und-die-illiberale-gesellschaft/

"Warum gewinnen in westlichen Gesellschaften, die jahrzehntelang durch Pluralisierungs-, Individualisierungs- und Liberalisierungsprozesse geprägt waren, Haltungen, Einstellungen und Gesellschaftsbilder an Bedeutung, die konträr zu diesen Trends stehen? Wieso haben eskalierende Ungleichheiten, anders als noch um die Jahrhundertwende von Linken vorausgesagt, nicht primär zum Erstarken der Kapitalismuskritik geführt, sondern zum Aufstieg rechter Protestbewegungen", fragt Cornelia Koppetsch in ihrer Soziologiekolumne für den Merkur. "Die Suche nach den Ursachen für den Aufstieg des Rechtspopulismus ist inzwischen von einem Nischenthema der Politikwissenschaften zu einem Hauptgegenstand aktueller Zeit- und Gesellschaftsdiagnosen avanciert. Der derzeit einflussreichste Erklärungsansatz sieht den Aufstieg des Rechtspopulismus unter dem Vorzeichen einer Rückkehr der sozialen Frage, einer Rückkehr des 'Hauptwiderspruchs'."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.08.2018

"Angeblich neue Botschaft von al Bagdadi"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/is-anfuehrer-angeblich-neue-botschaft-von-al-bagdadi-15751442.
html

Der Anführer des "Islamischen Staates", Abu Bakr al Bagdadi, hat sich nach elf Monaten mit einer Audiobotschaft zurückgemeldet. "Er räumte Gebietsverluste in Syrien und dem Irak ein, sagte seinen Anhängern aber, sie sollten sich nicht sorgen, weil der IS auf keinen Ort beschränkt sei. Die Deutsche Presse-Agentur konnte zunächst nicht unabhängig bestätigen, ob es sich bei der Stimme auf der Aufnahme tatsächlich um die Al Bagdadis handelt. Wo sich der IS-Anführer aufhält, ist unbekannt. Es kursieren immer wieder Gerüchte darüber, dass er getötet wurde oder schwer verletzt ist. Im vergangenen Jahr hatte Russland mitgeteilt, Al Baghdadi sei möglicherweise bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Raqqa ums Leben gekommen. Sein Tod wurde jedoch nie bestätigt."

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spiked vom 17.08.2018

"Barcelona, one year on"

http://www.spiked-online.com/newsite/article/barcelona-one-year-on/21712#.W3kT0nmtTDB

Brendan O'Neill kritisiert ein Jahr nach dem Terroranschlag von Barcelona, bei dem ein Attentäter mit einem Lieferwagen 13 Menschen tötete, dass der gewalttätige Islamismus im Westen von vielen nach wie vor nicht ernst genug genommen werde. Der Kontrast zur Reaktion auf den Tod einer Demonstrantin in Charlottesville wenige Tage vor dem Anschlag sei "alarmierend": "Charlottesville was instantly institutionalised as a turning-point event. It was folded, in mere days, into a 21st-century political narrative about a resurgent far right (an overblown threat) and the need for a more serious, anti-fascist left. It became a morality tale, swiftly. And it remains a morality tale, one year later. After violent Islamist attacks, in contrast, we are warned against doing anything like that. Don’t look for lessons. Don’t make it a moral issue. Don’t politicise it or get too angry about it, because apparently that is what ISIS wants. This urge to moralise small neo-Nazi protests in the US while de-moralising, depoliticising and fundamentally defusing the problem of Islamist extremism has to be explained. What drives this double standard? It is fear. Cultural fear. Fear of us, the masses, and what we will get up to if society green-lights an honest discussion about the radical Islamist problem. And fear for Muslims, whom too many on the left infantilise and treat as incapable of hearing robust discussion about problems in their communities."

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Tagesspiegel vom 16.08.2018

"Warum wurde Anis Amris Freund so schnell abgeschoben?"

https://www.tagesspiegel.de/politik/anschlag-am-breitscheidplatz-warum-wurde-anis-amris-freund-so-schnell
-abgeschoben/22917140.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Maria Fiedler und Frank Jansen tragen die Fakten zum Fall von Bilel Ben A. zusammen, der verdächtigt wird, beim Lastwagenattentat am Berliner Breitscheidplatz mitgewirkt zu haben. "Er aß mit Amri vor dem Anschlag, hatte Fotos vom Breitscheidplatz auf seinem Handy: Bilel Ben A. stand im Verdacht, Amris Komplize gewesen zu sein. Dennoch wurde er kurz nach dem Attentat abgeschoben."

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The Washington Post vom 15.08.2018

"Terrorist attacks are quietly declining around the world"

https://www.washingtonpost.com/world/2018/08/15/terrorist-attacks-are-quietly-declining-around-world/?utm
_term=.accd9ac3cde9

Trotz aufsehenerregender Angriffe wie der jüngsten Autoattacke in London nehme die Zahl der Terroranschläge international seit 2015 stetig ab, berichtet Adam Taylor. "Right now, the number of terrorist attacks and deaths from terrorism appears to have peaked in 2014, when there were nearly 17,000 attacks and more than 45,000 victims. What explains the downward trend? In Western Europe, where the number of attacks increased slightly in 2017 — but the number of victims dropped by 65 percent — it may be matters of policing and counterintelligence. (...) On a global scale, however, the answer is clear. Though there was a surge in terrorist attacks in Europe in recent years, most attacks still occur in the Middle East and Africa, and those regions saw a big decline in 2017. (...) That can largely be attributed to the Islamic States' loss of territory and military defeats throughout 2017. Without a stable base, the number of attacks the jihadist group could stage in countries like Iraq and Syria dropped sharply, as did the damage it could inflict on civilian populations."

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Telegraph vom 15.08.2018

"Salih Khater: Westminster terror suspect was kicked out of UK university just months ago after failing accountancy degree"

https://www.telegraph.co.uk/news/2018/08/15/salih-khater-westminster-terror-suspect-immigrated-sudan-love
d/

Der Telegraph berichtet, dass die britische Polizei einen Einwanderer aus dem Sudan verdächtigt, für die Autoattacke vor dem Londoner Parlament verantwortlich zu sein. "Addresses in the Midlands were being searched on Tuesday night as police investigated Salih Khater, the 29-year-old arrested on suspicion of preparing an act of terror. (...) He was not known to MI5 or Scotland Yard, and had no criminal record or affiliation to terrorist groups. But he is believed to be known to West Midlands police. (...) The suspect had driven from his home in Birmingham before allegedly using his car as a weapon, sparking suggestions that it was an attempted 'copycat' of the attack launched by Khalid Masood a year earlier which had killed six people. Masood had lived just ten minutes from the suspect's home in the Sparkbrook area of Birmingham, before travelling to London to carry out his attack. Security sources are keen to establish if there is a connection between the pair."

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Zeit Online vom 06.08.2018

"Verfassungsschutz warnt vor islamistisch erzogenen Kindern"

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/radikalisierung-verfassungsschutz-warnt-radikalisierung-i
slamismus-kinder

Eine aktuelle Analyse des Verfassungsschutzes macht auf das Gefährdungspotenzial aufmerksam, das von Kindern in radikalisierten Haushalten ausgehe. Unionspolitiker haben nun eine stärkere Überwachung solcher Familien gefordert. "Anlass dazu gab ihnen eine neue Analyse des Verfassungsschutzes. Darin heißt es laut Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass die betroffenen Kinder 'ein nicht unerhebliches Gefährdungspotenzial' darstellten. Es gebe Anzeichen für eine 'schnellere, frühere und wahrscheinlichere Radikalisierung von Minderjährigen und jungen Erwachsenen'. Der Analyse zufolge würden die Kinder 'von Geburt an mit einem extremistischen Weltbild erzogen, welches Gewalt an anderen legitimiert und alle nicht zur eigenen Gruppe Gehörigen herabsetzt'. Die Sozialisation von Kindern durch ein islamistisches familiäres Umfeld sei 'besorgniserregend und deshalb auch für den Verfassungsschutz eine Herausforderung in den nächsten Jahren', sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen den Funke-Zeitungen."

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Spiegel Online vom 05.08.2018

"Osama Bin Ladens Sohn soll Tochter von Mohammed Atta geheiratet haben"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/osama-bin-ladens-sohn-soll-tochter-von-mohammed-atta-geheiratet-hab
en-a-1221752.html

Spiegel Online nimmt die Nachricht über die angebliche Heirat des Sohnes von Osama bin Laden und der Tochter des Kopfs der 9/11-Attentäter zum Anlass, die heutige Rolle Hamza Bin Ladens in der Al-Qaida genauer zu beleuchten. "Seit einigen Jahren gilt Hamza Bin Laden als neues Gesicht der Terrororganisation al-Qaida, längst soll der Sohn von Osama Bin Laden dort eine Schlüsselrolle spielen. Die USA sehen in ihm einen 'global agierenden Terroristen', es wird vermutet, dass er sich in Afghanistan aufhält, er soll 28 oder 29 Jahre alt sein - ansonsten ist wenig über ihn bekannt."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 01.08.2018

"Salafismus - Ideologie der Moderne"

http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/info-aktuell/272439/salafismus-ideologie-der-moderne

Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt in der aktuellen Ausgabe der Schriftenreihe "Info Aktuell" die islamistische Ideologie des Salafismus. "Was versteht man unter Salafismus, in welchen Formen tritt er auf, wie wird diese islamistische Spielart politisch und ideologisch wirksam, und wie kann man ihr begegnen? Auf diese und andere Fragen gibt die Darstellung Antworten."

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Telegraph vom 31.07.2018

"Navy rescued Manchester bomber Salman Abedi from war-torn Libya three years before deadly terror attack"

https://www.telegraph.co.uk/news/2018/07/31/navy-rescued-manchester-bomber-salman-abedi-war-torn-libya-th
ree/

Der britische Selbstmordattentäter Salman Abedi, der am 22. Mai 2017 bei einem Terroranschlag in Manchester 22 Menschen tötete, wurde offenbar drei Jahre zuvor von der britischen Marine in Libyen gerettet. "By the time of the bombing, security services were no longer monitoring him. The revelation, reported in the Daily Mail, is likely to infuriate the families who lost loved ones in the attack, and raises further fears over possible intelligence mistakes. (...) The brothers were on holiday there at the time, and the Royal Navy was tasked with picking them up, along with other British nationals, on a list provided to sailors. A review of his deadly attack by David Anderson QC found the bombing could have been averted 'had the cards fallen differently.' It emerged MI5 had planned to discuss the threat posed by him just nine days after he launched his attack, after he was highlighted for discussion."

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Deutschlandfunk vom 29.07.2018

"Wie lernen Terroristen?"

https://www.deutschlandfunk.de/die-terrorismusforscherin-carolin-goerzig-wie-lernen.1184.de.html?dram:art
icle_id=421289

Florian Felix Weyh berichtet über die Arbeit eines Forschungsteams des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle/Saale über die Lernfähigkeit von Terrorgruppen. "Terrorgruppen lernen schnell, ihre Ziele anzugreifen. Sie sind häufig taktisch und strategisch den attackierten Staaten und in der Verwendung von technologischen und digitalen Mitteln und Methoden überlegen."

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