US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Jüdische Allgemeine vom 17.10.2018

"Lauter Einzelfälle"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/33036

Die Jüdische Allgemeine Zeitung berichtet über den Fall eines Mitglieds des Landesschiedsgerichts der AfD Thüringen, das auf einem Foto mit Nazi-Symbolen posiert haben soll. Pikant sei dabei, dass dieser mit darüber entschieden habe, ob Thüringens AfD-Chef Björn Höcke aus der Partei ausgeschlossen werden sollte oder nicht. "Stefan Möller, der gemeinsam mit Höcke die Landespartei anführt, habe zwar gesagt, 'mit Nazi-Symbolen zu posieren, ist für Vertreter der AfD indiskutabel', sich gleichzeitig aber um Schadensbegrenzung bemüht. Die Aktion vor drei Jahren sei aus seiner Sicht ein 'schlechter Spaß und eine dumme Idee' gewesen, wird er in der Thüringer Allgemeinen zitiert. Gleichzeitig habe er eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Höcke als 'blödsinnig' und 'unzulässig' ausgeschlossen."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.10.2018

"Fast 200 Rechtsextremisten aus Bundeswehr entlassen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fast-200-rechtsextremisten-aus-bundeswehr-entlassen-15840476.ht
ml

Das Bundesverteidigungsministerium hat aktuelle Zahlen zu Rechtsextremisten in der Bundeswehr gegenüber dem Evangelischen Pressedienst bekanntgegeben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Bis auf fünf Personen seien alle 199 Frauen und Männer mit bestätigtem Rechtsextremismusverdacht entlassen worden.(...) Bei fünf Rechtsextremisten steht die Entlassung noch aus, weil gerade gerichtliche oder truppendienstliche Verfahren gegen sie laufen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem epd sagte. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres habe der Militärische Abschirmdienst (MAD) 151 Verdachtsfälle auf Rechtsextremismus geprüft. Zwei davon hätten sich bestätigt."

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Zeit Online vom 16.10.2018

"Was wir über die Geiselnahme wissen"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/koeln-hauptbahnhof-anschlag-geiselnahme-ermittlung

Zeit Online fasst die jüngsten Erkenntnisse zur Kölner Geiselnahme zusammen. "Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter von Köln identifiziert, sein improvisiertes Sprengmaterial war mit Stahlkugeln versehen. Die Fakten zur Geiselnahme im Hauptbahnhof".

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Die Welt vom 16.10.2018

"Geiselnehmer zweifelsfrei identifiziert – Haftbefehl erlassen"

https://www.welt.de/vermischtes/article182181300/Geiselnahme-in-Koeln-Taeter-identifiziert-Haftbefehl-erl
assen.html

Nach der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof am Montag prüfe die Polizei einen terroristischen Hintergrund der Tat, schreibt die Welt. Die Polizei sei sicher, dass es sich bei dem Täter um einen 55 Jahre alten Flüchtling aus Syrien handelt. Gegen den Täter wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und Geiselnahme erlassen. "Die Geiselnahme in einer Apotheke im Hauptbahnhof hatte am Montagnachmittag ein blutiges Ende genommen. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos schossen den Täter nieder, als dieser offenbar seine weibliche Geisel anzünden wollte. Er wurde notoperiert, ist nun aber außer Lebensgefahr und liegt im Koma. Deshalb sei er noch nicht vernehmungsfähig. Dafür wurde der Sohn des 55-Jährigen befragt, der in Offenbach lebt. Der Täter hatte am Montagmittag beachtliche Mengen Gas und Benzin bei sich und soll einen oder mehrere Molotowcocktails in ein Schnellrestaurant geworfen und sich dann in der benachbarten Apotheke mit einer Angestellten verschanzt haben. Bei der Tat wurden eine Jugendliche und zwei Frauen verletzt. Die Jugendliche erlitt so schwere Verbrennungen, dass sie operiert werden musste."

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Zeit Online vom 15.10.2018

"Terrorhelfer Motassadeq nach Marokko abgeschoben"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/mounir-al-motassadeq-11-september-terrorhelfer-mar
okko-abgeschoben

Zeit Online berichtet über die Haftentlassung und sofortige Abschiebung eines Mitglieds der Hamburger Terrorgruppe um Mohammed Atta nach 15 Jahren Haft. "Der heute 44-Jährige war Teil der Hamburger Terrorgruppe um den Todespiloten Mohammed Atta, die am 11. September 2001 zwei Flugzeuge ins World Trade Center flog und ein weiteres auf das Pentagon stürzen ließ. Ein viertes entführtes Flugzeug stürzte auf unbewohntem Grund ab. 'Es ist ein gutes Gefühl, Herrn Motassadeq außer Landes zu wissen und damit für Hamburg einen Schlussstrich unter dieses Kapitel ziehen zu können', sagte der für die Abschiebung zuständige Hamburger Innensenator Andy Grote."

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The Washington Post vom 15.10.2018

"How a right-wing terrorist anticipated the ultranationalist wave"

https://www.washingtonpost.com/world/2018/10/15/how-right-wing-terrorist-anticipated-ultra-nationalist-wa
ve/?utm_term=.5258b9ad7a12

Sieben Jahre nach dem Terroranschlag von Oslo und auf der Insel Utøya in Norwegen erscheine der Massenmörder Anders Behring Breivik nicht länger als ideologisch isolierter Täter, schreibt Ishaan Tharoor anlässlich der Veröffentlichung des neuen Films "22 July" des Regisseurs Paul Greengrass. "Across Scandinavia, Europe and even the United States, far-right, anti-immigrant politics are ascendant. Speaking to Today’s WorldView, Greengrass said Breivik’s 'intellectual worldview has migrated' closer to the political center. 'We can test the extent we should be disturbed by the extent to which you can see Breivik’s manifesto come into the mainstream,' Greengrass said in an interview last week while visiting Washington. With President Trump and others railing against 'globalists,' immigrants and liberals, the suggestion is that we should be very disturbed, indeed."

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Zeit Online vom 14.10.2018

"De Maizière schickte umstrittene Beauftragte in Untersuchungsausschuss"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/anschlag-breitscheidplatz-terrorismus-untersuchungsausschuss-
thomas-de-maiziere

Die Grünenfraktion im Bundestag möchte den ehemaligen Innenminister Thomas de Maizière zu einer brisanten Personalie im Amri-Untersuchungsausschuss befragen. Die Personalie könnte dazu gedient haben, "die Rolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz in der Causa Anis Amri auszublenden", so die innenpolitische Sprecherin der Grünenfraktion, Irene Mihalic.

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Qantara vom 12.10.2018

"Ein Neubeginn für Ex-Dschihadisten?"

https://de.qantara.de/inhalt/reintegration-von-kriegsrueckkehrern-in-tunesien-ein-neubeginn-fuer-ex-dschi
hadisten?nopaging=1

Andrew McDonnell berichtet über zaghafte Versuche in Tunesien, dschihadistischen Kriegsrückkehrern eine Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen. "Die Einrichtung eines lokalen Unterstützungssystems für die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder psychologischen Bedürfnisse der Rückkehrer ist ein wesentlicher Bestandteil der Rückfallprävention. Denn Rückkehrer, die abgelehnt und gesellschaftlich isoliert werden, neigen eher dazu, sich ihren ehemaligen extremistischen Weggefährten wieder anzuschließen."

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Telepolis vom 12.10.2018

"Björn Höcke droht mit 'Dunkeldeutschland'"

https://www.heise.de/tp/features/Bjoern-Hoecke-droht-mit-Dunkeldeutschland-4186178.html

Meinhard Creydt setzt sich auf Telepolis anhand eines knapp 300 Seiten langen Protokolls eines Gespräches zwischen Sebastian Hennig und Björn Höcke mit der "Denkweise" des AfD-Politikers auseinander. "Er trägt nicht nur seine politischen Auffassungen vor. Seine Ausführungen wollen nicht nur argumentieren und Stimmung machen. Sie verkörpern eine bestimmte Lebensart und subjektive Gestimmtheit. Von deren Durchsetzung in der ganzen deutschen Bevölkerung erwartet sich der AfD-Politiker Großes. Das Gesprächsprotokoll präsentiert die von Höcke gewollte politische und psychische Transformation in schonungsloser Offenheit."

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War on the Rocks vom 11.10.2018

"The Two Faces of Al-Qaeda in the Arabian Peninsula"

https://warontherocks.com/2018/10/the-two-faces-of-al-qaeda-in-the-arabian-peninsula/

Gregory D. Johnsen schreibt, dass die al-Qaeda in the Arabian Peninsula (AQAP) heute als eine der gefährlichsten Fraktionen des Terrornetzwerks gilt. Allerdings werde das internationale Risiko, das von der Gruppe ausgeht, in der Berichterstattung häufig mit der Rolle der AQAP-Kämpfer als Aufständische in Jemen vermischt. "This failure by journalists, analysts, and officials to distinguish between AQAP’s two sides leads to a mistaken impression of the threat the group represents to the West. This is why numbers don’t tell the whole story. AQAP’s domestic reach and recruits have grown significantly in recent years, but the international terrorist side has withered. The group might look and sound more dangerous than ever, but it is actually a much different organization today than it was a decade ago. (...) Contrary to the picture painted by the numbers, AQAP is the weakest it has ever been. Decimated by drone strikes and challenged by rivals, its international terrorist side is a shadow of its former self. Only its domestic insurgency side — bolstered by Yemen’s messy war — is growing. If this side can be reduced and contained, AQAP can be defeated. But if it is allowed to remain and continue to grow, the group may be able to resurrect the international side of its organization and become a global terrorist threat once more."

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Handelsblatt vom 11.10.2018

"Gewaltexzesse in Chemnitz als Blaupause für rechtsextreme Nachahmer?"

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/antwort-an-die-gruenen-gewaltexzesse-in-chemnitz-als-bla
upause-fuer-rechtsextreme-nachahmer/23169466.html?ticket=ST-1552857-daVBNWSZtZiRUTxqq6bG-ap2

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Monika Lazar hat die Bundesregierung festgestellt, dass dem Aufmarsch von Rechtsextremen in Chemnitz eine "ausgeklügelte Mobilisierungskampagne" vorausging, berichtet das Handelsblatt. "Über soziale Netzwerke seien Rechtsextremisten aus ganz Deutschland nach Chemnitz gerufen worden, stellte das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz in einer Beurteilung fest. Dass die Strategie der Rechten offenkundig aufgegangen ist, wird in der Bundesregierung mit Sorge gesehen."

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Center for Security Studies vom 10.10.2018

"Religion und die Prävention von gewalttätigem Extremismus"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/10/religion-und-die-praevention-von-gewalttaetigem-extremi
smus.html

Owen Frazer und Anaël Jambers habe in einem englischsprachigen Beitrag für das Center for Security Studies der ETH Zürich die "Beziehung zwischen gewalttätigem Extremismus und Religion" untersucht. Dabei geben die Autoren westlichen Regierungen fünf Empfehlungen: "Key Points: 1. The secular culture of Western policy makers must not prevent dialogue with religious viewpoints being part of PVE strategies. 2. Context-specific social, economic and political drivers often influence violent extremist groups more than religiously-inspired ideas, so locally grounded analyses are vital. 3. Policies should not target groups based on their religious identity, but should focus on their actions. 4. Radical religious groups should not be excluded from social and political life as long as they avoid violence and respect the law. 5. Credible experts, not governments, should lead efforts to challenge the religious bases of extremist narratives."

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Foreign Policy vom 10.10.2018

"ISIS’s New Plans to Get Rich and Wreak Havoc"

https://foreignpolicy.com/2018/10/10/isiss-new-plans-to-get-rich-and-wreak-havoc/?utm_source=PostUp&utm_m
edium=email&utm_campaign=7256&utm_keyword=14

Der "Islamische Staat" galt im Jahr 2015 durch die Einnahmen seines "Kalifats" als reichste Terrororganisation der Geschichte. Nach dem Kollaps der "Pseudo-Regierung" seien diese Einnahmen eingebrochen, schreibt Colin P. Clarke. Aufgrund seiner Rücklagen und der deutlich gesunkenen Ausgaben habe der IS aber als verdeckt operierende Terrororganisation überlebt und plane bereits seine Wiederkehr. "The West tends to view the fight against the Islamic State in discrete phases, bookended by presidential administrations or minor changes in policy. But for the jihadis, it’s all one long campaign and has been since the early days of its founder, Abu Musab al-Zarqawi. Until the United States and its allies recognize this, the Islamic State is likely to repeat its strategy of going underground before re-emerging in force in perpetuity until the United States completely withdraws its military forces, or until the group is once again able to recapture enough territory to re-engineer the next stage of its caliphate-building project."

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