US-Soldaten in Afghanistan

11. Sonstige Links

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Tageszeitung vom 18.11.2017

"Rache ist nichts Ethnisches"

https://www.taz.de/!5460666/

Fatma Aydemir hat sich mit dem Regisseur Fatih Akin über dessen neuen Film "Aus dem Nichts" unterhalten, der Akin zufolge auch eine Reaktion auf die Enttarnung des NSU sei. "Seit der Enttarnung des NSU 2011 habe ich viel an die Opfer und deren Angehörige gedacht. Wie sind sie mit der Sache umgegangen, bevor sie wussten, dass es den NSU gab? Wie gehen sie heute damit um? Haben sie Rachegedanken, hätte ich welche? In welcher Beziehung stehen Rache und unser Justizsystem? Mich wühlt das Thema auf, auch weil ich ein potenzielles Opfer solcher Zellen wäre. Aus dem Gefühl, sich wehren zu müssen, ist die Idee zu diesem Film entstanden." Weiter...


Berliner Zeitung vom 14.11.2017

"Wir brauchen einen vielstimmigen Diskurs unter Demokraten"

https://www.berliner-zeitung.de/kultur/kein-dialog-mit-rechten-wir-brauchen-einen-vielstimmigen-diskurs-u
nter-demokraten-28840558

Die im Iran geborene Asal Dardan erläutert nach einem Interview des britischen Journalisten Gary Younge mit Richard Spencer, einem Anführer der amerikanischen Alt-Right-Bewegung, warum sie es für falsch hält, mit Rechten in einen öffentlichen Dialog zu treten. "(...) welcher Gewinn liegt in der Begegnung mit rechten Sprachrohren wie Spencer und Kubitschek, die ein Geschäft aus ihrer Ideologie gemacht haben, die alle Antworten bereits gefunden zu haben scheinen, die nicht hören, sondern Recht haben wollen? Was tragen sie auf Bühnen und Buchmessen, in Radiostudios und Fernsehtalkshows bei, das einen Wert für unser demokratisches Selbstverständnis hätte? Der Glaube, man müsse als aufrechter Demokrat all das Gift, das sie uns verabreichen, schlucken, leuchtet mir nur als fehlgeleitetes Schuldbewusstsein ein." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 14.11.2017

"Das Schöne und das Dunkle existieren in demselben Bild"

https://www.nzz.ch/feuilleton/das-schoene-und-das-dunkle-existieren-in-demselben-bild-ld.1326643

Susanne Ostwald hat sich mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei über dessen Dokumentarfilm "Human Flow" unterhalten, der die Flüchtlingskrise thematisiert. "Ich wollte verhindern, schockierende Aufnahmen wie in den täglichen Nachrichten zu zeigen. Keine Informationshäppchen. Ich wählte lange, ruhige Einstellungen, damit das Publikum richtig hinschauen kann – das ist ganz wichtig. Darin unterscheidet sich mein Film, aus Respekt vor dem Zuschauer. Dieser soll sein eigenes Urteil fällen, zu eigenen Schlussfolgerungen kommen." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung vom 13.11.2017

"Webtalk: Hass im Netz – rechtsextreme Onlinestrategien"

http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/259009/webtalk-hass-im-netz

Die Bundeszentrale für politische Bildung lädt ein zu einem interaktiven Webtalk über den Umgang mit rechtsextremen Onlinestrategien. "Hass im Netz – was sind rechtsextreme Onlinestrategien und wie kann man mit ihnen umgehen? Darüber sprechen wir am 14. November um 14 Uhr im Live-Webtalk mit Aytekin Celik, Anna Groß und Prof. Dr. Marc Coester. Schicken Sie jetzt schon Fragen oder diskutieren Sie live mit: Via Twitter (#wirgegenrex), auf Facebook (www.facebook.com/bpb.de) oder per E-Mail an wirgegenrex@bpb.de." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung vom 09.11.2017

"Spurensuche im Stasi-Archiv"

https://www.bpb.de/mediathek/511/spurensuche-im-stasi-archiv

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in ihrer Mediathek die zwölf Kapitel umfassende Dokumentation "FEINDBILDER" an, in der umfangreiches Originalmaterial aus den Bild- und Videoarchiven der DDR-Staatssicherheit präsentiert wird. "Das erste Kapitel von 'FEINDBILDER' liefert, eingeleitet von Wolf Biermann, einen Überblick über die Bestände der Stasi-Archive: Das Spektrum reicht von Ausschnitten aus einem Observationsvideo am Rande einer Beerdigung bis hin zu einem Super-8-Film über eine Ordensverleihung mit 'feucht-fröhlichem Teil' in einer Stasi-Zentrale. (...) Laut Analyse der Bundesbeauftragten für die Sicherung der Unterlagen der Staatssicherheit (BStU) umfassen die Schwerpunkte des bislang gesichteten Bildmaterials: 30% Observationsaufnahmen, 27% Leitung und Selbstdarstellung, 18% Ermittlungen / U-Haft, 9% Spionage und Spionageabwehr, 9% Mauer und innerdeutsche Grenze 6% Volkswirtschaft, 1% Technik." Weiter...


Frankfurter Rundschau vom 06.11.2017

"Das Lachen der Täter"

http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/neue-rechte-das-lachen-der-taeter-a-1381601

Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung wirft der "Neuen Rechten" in Deutschland vor, dem Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 mit "Häme und Hass" zu begegnen. "Es ist dieses Lachen, das eigentlich alles ausdrückt. Häme und Verrohung, Hass und Selbstüberhöhung aus niedrigsten Instinkten, Verachtung von allem Menschlichen – das bedeutet dieses Gelächter. Heute wie damals. Das boshafte Vergnügen daran, jüdische Männer an den Bärten durch die Straßen zu schleifen, jüdische Frauen blutig zu schlagen und alle zu demütigen, die ihnen helfen wollten, kam aus der gleichen Quelle. Dieses Lachen der Täter hatte den gleichen Klang wie das höhnische Lachen von heute. Nein, wir stehen vor keiner neuen Nazizeit. Und nein, die Neue Rechte ist längst nicht so weit, mit den Tätern von damals verglichen zu werden. Das Lachen ist dennoch dasselbe." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung vom 25.10.2017

"Es gab keinen Fahrplan"

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/258577/perestroika-buch

Vor 30 Jahren erschien das Buch "Perestroika, die zweite russische Revolution" von Michail Gorbatschow. Felix Riefer hat sich mit Jan C. Behrends vom Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung aus diesem Anlass über die Bedeutung des letzten sowjetischen Präsidenten unterhalten, der nach Ansicht von Behrends im Kontext der russischen Geschichte gar nicht so ungewöhnlich war. "(...) je länger der Abstand zu der Perestroika-Zeit wird, desto stärker wird es deutlich, dass Gorbatschow auch für einen spezifischen Typus russischer Herrschaft steht. Nämlich für den Versuch Russland an den Westen anzunähern. Herrscher wie die Zaren Peter I. und Alexander II. aber auch ein Stück weit Nikita Chruschtschow, haben westliche Konzepte nach Russland importiert, um Russland wieder wettbewerbsfähig zu machen. Diese Herrscher haben versucht, durch eine Liberalisierung 'von oben' Russland zu reformieren. Betrachten wir dies aus dieser historischen Perspektive, dann ist Gorbatschow gar nicht so ungewöhnlich wie er zu seiner Zeit vielleicht wahrgenommen wurde." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 23.10.2017

"Ich hatte so starke Angst, dass ich die Schmerzen nicht merkte"

http://www.sueddeutsche.de/politik/folteropfer-ich-hatte-so-starke-angst-dass-ich-die-schmerzen-nicht-mer
kte-1.3720392

Lars Langenau stellt in der Süddeutschen Zeitung die Arbeit des Zentrums traumatisierter Opfer von Folter und Kriegsgewalt vor. "Seit nun 25 Jahren bietet das Zentrum traumatisierten Opfern von Folter und Kriegsgewalt medizinische, psychotherapeutische und überhaupt jede Hilfe, die ihnen einen Weg zurück ins Leben ermöglichen soll. Anfangs kamen die Patienten vor allem aus Iran und Afghanistan, und auch damals schon aus der Türkei. Heute stammen sie aus den Brennpunkten Syrien, aus dem Irak, Eritrea, Tschetschenien, Libyen - und noch immer oder wieder aus Afghanistan und der Türkei. Hinweise zur Existenz dieser Einrichtung verbreiteten sich über Mundpropaganda in den Flüchtlingszentren. Schnell war die Adresse auch in Istanbul, Ankara und Izmir bekannt." Weiter...


Tagesspiegel vom 22.10.2017

"Blinde Flecken auf dem Spiegel"

http://www.tagesspiegel.de/kultur/sexismus-debatte-blinde-flecken-auf-dem-spiegel/20485888-all.html

Caroline Fetscher fordert in der aktuellen Sexismusdebatte dazu auf, den Blick auch auf familiäre und gesellschaftliche Tabus zu richten. "Sexuelle Gewalt entsteht in erster Linie in den Familien, im intimen Umfeld. Private Intimräume sind weltweit die Treibhäuser sexualisierter Gewalt. Keineswegs existiert die Gewalt 'da draußen' bei devianten Delinquenten oder dysfunktionalen Institutionen. Sie entsteht vielmehr drinnen, mitten in der Gesamtgesellschaft. Eine Unicef-Studie von 2016 schätzt, dass allein 120 Millionen Mädchen weltweit sexuelle Gewalt in erheblichem Ausmaß erfahren. Hinzu kommen viele Jungen. Längst wurde das endemische Vorkommen sexueller Gewalt faktisch ermittelt – öffentlich aber nur marginal vermittelt. Mehr als 90 Prozent aller sexuellen Delikte werden erwiesenermaßen in Familien und in deren Umfeld begangen. Hier geschehen die aktuellen Taten, hier entstehen die späteren Täter; im Norden und Süden, im Westen und Osten der Welt, wenn auch auf je unterschiedliche Weise." Weiter...


Berliner Zeitung vom 19.10.2017

"Das DHM erinnert unkritisch an die Oktoberrevolution vor 100 Jahren"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/sonderausstellung-das-dhm-erinnert-unkritisch-an-die-oktoberrevolut
ion-vor-100-jahren-28614454

Arno Widman rezensiert die Sonderausstellung "1917 Revolution - Russland und Europa" im Deutsch Historischen Museum. Zum Schluss seiner Rezension schreibt Widman: "Sie haben keine Lust mehr, in die Ausstellung zu gehen? Falsch, gehen Sie hin! Machen Sie sich selbst ein Bild, machen Sie sich ihre eigenen Gedanken. Zustimmende Begeisterung ist eine wunderbare Sache, aber der Schrecken über Gedankenfaulheit, politischces Kompromisslertum mit den russischen Leihgebern, kann einen auch ganz schön in Schwung bringen." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 14.10.2017

"Atlas des Verbrechens"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kriminalitaetsstatistik-atlas-des-verbrechens-1.3708431

Thomas Schmidt und Benedict Witzenberger haben eine interaktive Grafik über Straftaten im Münchner Stadtgebiet erstellt. "Wo in München lebt man statistisch gesehen besonders sicher? Vergleichen Sie die Zahl der Straftaten in Ihrem Stadtbezirk mit anderen – mit unserer interaktiven Grafik." Weiter...


Deutschlandfunk vom 10.10.2017

"Mit Musik gegen die Mullahs"

http://www.deutschlandfunk.de/dokumentation-wenn-gott-schlaeft-mit-musik-gegen-die-mullahs.807.de.html?dr
am:article_id=397879

Susanne Luerweg im Gespräch mit dem Regisseur Till Schauder über seinen Dokumentationsfilm über den iranischen Musiker Shahin Najafi, der von zwei Todesfatwas bedroht im deutschen Exil lebt. "Shahin Najafi ist mit zwei Todesfatwas belegt. Er verändert ständig sein Äußeres. Wenn der Musiker auftritt, schützen ihn Wachleute. In seine iranische Heimat kann er nicht mehr zurück. 'Wenn Gott schläft', heißt der Dokumentarfilm von Till Schauder über ihn. Schauder sagte im Dlf: 'Najafi ist ein Märtyrer und er hat eine Mission'." Weiter...


Deutschlandfunk vom 10.10.2017

"Über 100 Menschen warten in Japan in Todeszellen"

http://www.deutschlandfunk.de/internationaler-tag-gegen-die-todesstrafe-ueber-100.1773.de.html?dram:artic
le_id=397826

Aus Anlass des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe berichtet Jürgen Hanefeld über die Situation in Japan, wo in den vergangenen viereinhalb Jahren 19 Menschen erhängt wurden. "Ein spektakulärer Fall rüttelte vor zwei Jahren die Öffentlichkeit auf. Nach 48 Jahren Isolationshaft war einem Todgeweihten die Wiederaufnahme seines Verfahrens gestattet worden. Es stellte sich heraus, dass sein Geständnis durch Folter erzwungen worden war. Als der zu Unrecht Eingesperrte nach einem halben Jahrhundert Einzelhaft entlassen wurde, konnte er nur noch stammeln: 'Dass die Staatsmacht Leute aus dem Volk hinrichtet, ist ein Verbrechen. Es geht nicht an, dass Menschen Menschen töten.'" Weiter...


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