US-Soldaten in Afghanistan

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 14.06.2018

"Welttag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten"

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung macht in ihrer Rubrik "Hintergrund Aktuell" auf den Welttag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten aufmerksam. "Vergewaltigungen und andere sexuelle Straftaten werden in bewaffneten Auseinandersetzungen gezielt als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten macht auf dieses lange vernachlässigte Thema aufmerksam."

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New Statesman vom 23.05.2018

"How we entered the age of the strongman"

https://www.newstatesman.com/world/2018/05/how-we-entered-age-strongman

John Gray wirft westlichen Liberalen und deren "Selbstgerechtigkeit" vor, die nun drohende neue "autoritäre Ära" herbeigeführt zu haben. "Talking almost exclusively with one another, none of them has explained why the type of politics they represent – in which the chief function of government is adapting to the imperatives of globalisation – has been rejected by so many in democratic countries. If all of humankind yearns for the post-Cold War regime that existed in Western countries, why have voters in these countries turned to extreme parties? Invoking Russian meddling and the machinations of big data companies denies the origins of this shift in the world to which these liberals long to return. (...) Liberals need to shake off their sickly nostalgia for an irrecoverable past, whose flaws and contradictions created the world in which we find ourselves. Instead the intellectual remnants of the post-Cold-War era fall back on a narcissistic fantasy in which all will be well once the vanishing regime they embody is back in place. When liberals see the current condition of politics as an interregnum, they demonstrate their failure to recognise the new authoritarian hegemony that they helped to establish."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.05.2018

"Der Krieg war eine furchtbare Katastrophe"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/der-prager-fenstersturz-vor-400-jahren-war-der-beginn-des-30-j
aehrigen-krieges-15600123.html

Christoph Kampmann, Professor für Neuere Geschichte an der Philipps-Universität Marburg erinnert im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an den Beginn des Dreißigjährige Krieges. "Der Krieg war in der Tat eine furchtbare Katastrophe. Krieg war eigentlich für die Menschen der Frühen Neuzeit etwas sehr alltägliches. Im Grunde gab es ständig irgendwo Kriege. Aber dieser Krieg sprengte alle Erfahrungen. Und zwar wegen der ständigen Ausweitung des Kriegsgebietes, durch die Form der Kriegsführung mit Söldnerarmeen, die ständig neue Quartiere brauchten, und die Aussaugung des Landes. Als die normale Form der Kriegsfinanzierung mit der Einziehung von Steuern zusammenbrach, da haben sich die Armeen einfach aus dem Land geholt, was zu kriegen war. Insgesamt ist im Krieg und vor allem an den indirekten Folgen des Krieges, an Hunger und Seuchen, ein Drittel der Bevölkerung des Reiches gestorben. Dass das eine Katastrophe ist, daran kann heute kein Zweifel mehr bestehen. Erst nach hundert Jahren hatte sich das Reich demographisch von den Folgen des Krieges erholt."

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Wired.com vom 10.05.2018

"Haunting Photos of the Hidden War on Terror"

https://www.wired.com/story/war-on-terror-photography/

Der Fotograf Edmund Clark hat in den vergangenen Jahren US-Einrichtungen besucht, die im Zusammenhang mit dem amerikanischen "Krieg gegen den Terror" stehen. Seine Bilder werden gegenwärtig in der Ausstellung "The Day the Music Died" in New York präsentiert. "Clark believes that the nearly two-decade-long 'War on Terror' launched by President George W. Bush after 9/11 has subtly permeated our culture and everyday lives in similar ways. Working with investigative journalist Crofton Black, Clark has spent the past decade traveling to black sites, detention facilities, and naval bases around the world, seeking to capture the commonplace reality of horrific practices like torture, extraordinary rendition, and indefinite detention. His goal is to de-sensationalize these locations — and, in doing so, make us realize the War on Terror is all around us."

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Al Jazeera English vom 01.05.2018

"Age of Terror: Art since 9/11 explores complexities of conflict"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/age-terror-art-911-explores-complexities-conflict-180429171356
242.html

Eine aktuelle Ausstellung des Imperial War Museum in London präsentiert künstlerische Reaktionen auf das durch die Anschläge vom 11. September 2001 eingeläutete "Zeitalter des Terrors". "The messy nature of contemporary conflict and the confused understanding of it are the central themes of Age of Terror: Art since 9/11, which opened in October 2017 and runs until May 28. It has so far drawn more than 12,500 visitors. Rebecca Newell, IWM head of art, says the exhibition responds to the desire of visitors to the museum that it addresses contemporary conflict and has attracted a new kind of audience. 'It picks up on a widely developing canon of work by artists looking at issues relating to contemporary conflict - new types of conflict that aren't as easy to categorise as in the past,' she tells Al Jazeera. 'It is absolutely right to say that terror is not a new issue and not a new subject - but we chose the 9/11 marker because it gives us a focus on contemporary conflict as opposed to work that comes from very different periods in history.' Many of the works on display are disturbingly provocative."

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Deutschlandfunk vom 17.04.2018

"Renegaten, Konvertiten, Überläufer"

http://www.deutschlandfunk.de/herd-heimat-hass-ueber-die-verlockungen-rechten-denkens-2-4.1247.de.html?dr
am:article_id=412433

Markus Metz und Georg Seeßlen versuchen in diesem Podcast zu ergründen, warum viele lange Zeit politisch links stehende Intellektuelle ins rechte Lager wechseln. Die Schlüsselbegriffe dieser Art des "Konvertierens" seien immer "Nation, Volk, Geschlecht und Kultur". "Als wäre dieser Sog für bestimmte Menschen in einer bestimmten Lebens- und Arbeitssituation unwiderstehlich, als wolle man da mit allen Mitteln und unter allen Opfern an ein verlorenes, wärmendes Feuer zurück."

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Tageszeitung vom 09.04.2018

"Irgendwo zu Hause sein"

http://www.taz.de/TV-Doku-ueber-syrische-Kriegsverbrechen/!5494524/

Annika Glunz stellt die ARD-Dokumentation "Zeugen gegen Assad" vor, in der syrische Rechtsanwälte begleitet werden, die Menschenrechtsverletzungen des Krieges aufklären wollen. "Die Journalistin Tina Fuchs hat die syrischen Menschenrechtsanwälte Anwar al Bunni und Marzen Darwish zwei Jahre lang bei ihrer Arbeit begleitet, diese systematischen Menschenrechtsverbrechen aufzuarbeiten. Die daraus entstandene Dokumentation stellte sie am Donnerstag zusammen mit den beiden Anwälten bei den Völkerrechtlern der Freien Universität in Berlin vor. Ihr Film zeigt die festgefahrene Situation bei den Vereinten Nationen: Seit sieben Jahren gibt es keinen internationalen Strafgerichtshof für Syrien, da das Land sich nicht zu Den Haag bekennt. Die zuständige Kommissionsvorsitzende trat zurück."

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Zeit Online vom 08.04.2018

"Was die Kriegskinder wissen"

http://www.zeit.de/2018/15/zweiter-weltkrieg-kinder-ddr-erinnerungen-bewaeltigung/komplettansicht

Der neue Dokumentarfilm "Über Leben in Demmin" des Regisseurs Martin Farkas widmet sich der Generation der "Kriegskinder" des Zweiten Weltkriegs, über die Jana Hensel zufolge besonders in der DDR nie wirklich diskutiert worden sei. "Immer klarer wird: Wer die stark zerklüftete Gegenwart begreifen will, muss das gesamte 20. Jahrhundert in den Blick nehmen. Wie sehr wirken Erinnerungen über Generationen nach, wie sehr ist unsere Zeit noch davon beeinflusst, wie wir über die Zeit damals sprechen? Es gibt sogar einen Verein, der sich diese Frage stellt, auf Tagungen, in Denkschriften und Symposien – er heißt: Kriegsenkel e.V. Seine jüngste Jahrestagung vor wenigen Wochen trug den Titel: 'In den Schuhen des Anderen'. Ausdrücklich hatte der Verein sich diesmal die Ost-West-Unterschiede in den Aufarbeitungsfragen vorgenommen: 'Welche unterschiedlichen Kontinuitäten gab es nach dem Krieg hüben und drüben? Was hat das für den Umgang mit der Vergangenheit bedeutet, in den Familien, in den Kollektiven?' Anders gefragt: Was trennt Kriegsenkel in Ost und West, was eint sie?"

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Tageszeitung vom 08.04.2018

"Hitler begrüßte mich freundlich"

http://www.taz.de/Die-Nazis-und-die-islamische-Welt/!5492317/

Micha Brumlik stellt das Buch "Für Prophet und Führer. Die islamische Welt und das Dritte Reich" von David Motadel vor, der sich mit dem Verhältnis der Nationalsozialisten zur islamischen Welt beschäftigt hat. "Motadels Studie ist für alle, die an den Beziehungen zur islamischen Welt interessiert sind und sich nicht durch oberflächliche historische Kontinuitäten täuschen lassen wollen, ein unverzichtbares Handwerkszeug. Er hat schwer zugängliche und verschiedensprachige Quellen gesichtet."

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SWR vom 31.03.2018

"Was Eltern tun können"

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/terrorangst-im-kinderzimmer/-/id=660374/did=20962738/ni
d=660374/tkk13u/index.html

Maike Hildebrand gibt Eltern in dieser Radiosendung des SWR Hinweise für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die Medienberichte über Terroranschläge noch nicht richtig einordnen können. "Eine Studie der Medienwissenschaftlerin Maya Götz hat offen gelegt, wie stark Kriegs- und Katastrophenbilder in den Medien auf Kinder wirken. Besonders Bilder verletzter Menschen – oder gar verletzter Kinder – können sie noch lange begleiten. Die schnelllebige Berichterstattung leistet oft nicht, was Kinder brauchen, um sich wieder zu beruhigen: eine Einordnung und altersgerechte Auseinandersetzung, um Ängste abzubauen. Maya Götz weist daher darauf hin, wie wichtig es ist, mit den Kindern zu reden, auf ihre Fragen einzugehen und sie zu beantworten– gerade in einer Gesellschaft die so stark von den Medien dominiert wird. Denn, wenn Kinder mit ihren Fragen alleine gelassen werden, laufen sie Gefahr, Ängste zu entwickeln."

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Center for Security Studies vom 28.03.2018

"Weltpolitische Lage 2018"

http://www.css.ethz.ch/think-tank/think-tank-veranstaltungen/weltpolitische-lage-2018.html

Das Center for Security Studies der ETH Zürich macht auf eine hauseigene Veranstaltung am 13. April 2018 aufmerksam. "Im Zentrum der diesjährigen Arbeitstagung werden vor dem Hintergrund zentraler weltpolitischer Entwicklungen zwei Themen stehen: Zum einen 'Die grossen Drei - Russland, USA und China', zum anderen 'Sicherheitspolitik von Morgen? Technologiedurchbrüche & Resilienz'."

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Tageszeitung vom 24.03.2018

"Was zusammenkam"

https://www.taz.de/!5489827/

Ralf Leonhard erinnert in der Tageszeitung an den Empfang Adolf Hitlers in Österreich vor 80 Jahren. "Unzählige runde Jahrestage und Gedenktage später sollte man meinen, dass alles gesagt und jedes Detail der Ereignisse im März 1938 erforscht und beschrieben ist. Dennoch überraschen Historiker immer wieder mit neuen Erkenntnissen."

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Das Erste vom 13.03.2018

"Zeugen gegen Assad"

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/zeugen-gegen-assad-100.html

Die ARD stellt in der Reportagereihe "Die Story im Ersten" einige Syrer vor, die sich in Deutschland darum bemühen, die "systematischen Menschenrechtsverletzungen, die in syrischen Geheimdienstgefängnissen begangen werden", juristisch aufzuarbeiten. "Den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag können sie nicht anrufen, weil Syrien das entsprechende Statut nicht ratifiziert hat, zudem blockiert Russland im Sicherheitsrat die Einsetzung eines Tribunals. Anwälte und Zeugen setzen ihre Hoffnung auf das Weltrechtsprinzip. Es erlaubt – in Nachfolge der Nürnberger Prozesse – Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie in Syrien auch in Deutschland zu ahnden. Der Film begleitet Mazen Darwish und Anwar al-Bunni, Khaled und Abeer auf ihrem Weg, der Straflosigkeit in Syrien das Recht entgegenzusetzen."

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