US-Soldaten in Afghanistan

11. Sonstige Links

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Tageszeitung vom 09.03.2019

"Drei Juden, drei Meinungen"

https://www.taz.de/!5577293/

Stefan Reinicke berichtet über die aktuelle Kontroverse um den Göttinger Friedenspreis, bei dem es "mal wieder" um Antisemitismusvorwürfe und um den Boykott Israels gehe. "Wo verläuft der Grat zwischen Antisemitismus und nötiger Kritik an dem Besatzungsregime Israels und Unterdrückung der Palästinenser? Wer darf für Juden in Deutschland sprechen, wer nicht? Die Aufsätze, Studien, Analysen dazu füllen Bücherwände. Aber die Reflexionen dämpfen die Affekte nicht. Die scheinen immer mobilisierbar. Es geht sofort immer um alles. Um Gut und Böse. Wie jetzt in Göttingen."

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Al Jazeera English vom 08.03.2019

"Blackwater's Erik Prince: Iraq, privatising wars and Trump"

https://www.aljazeera.com/programmes/headtohead/2019/03/blackwater-erik-prince-iraq-privatising-wars-trum
p-190307144602723.html

Mehdi Hasan hat sich in einer öffentlichen Podiumsdiskussion ausführlich mit Erik Prince unterhalten, der als Gründer der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater bekannt wurde und heute eine Privatisierung des Afghanistaneinsatzes der USA befürwortet. "In front of the Oxford Union audience, we challenge Prince on the record of his private contractors in the Iraq war and ask him to explain how his controversial plan for the conflict in Afghanistan would bring it to an end. We'll also ask Prince, who previously served as an informal adviser to President Trump and has been interviewed by both the US House Intelligence Committee and Special Counsel Robert Mueller about his ties to the current administration."

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Blätter für deutsche und internationale Politik vom 02.03.2019

"Atomarer Schutzschirm? Ein Damoklesschwert!"

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/maerz/atomarer-schutzschirm-ein-damoklesschwert

Nach einem schriftlichen Exkurs in die Zeit des Kalten Krieges warnt Karl D. Bredthauer in seinem Text vor einer trügerischen Sicherheit eines sogenannten atomaren Schutzschirmes für Europa. "Was in dem hier kritisierten Sicherheitsdiskurs autosuggestiv 'Schutzschirm' genannt wird, legt die Befürchtung nahe, dass Atomwaffen das Vorstellungsvermögen der Diskursteilnehmer letztlich überfordern. Denn die trauliche Schirmmetapher kaschiert eine lebensbedrohliche (Selbst-)Täuschung: In Sicherheit leben könne im Atomzeitalter nur, wer sich permanent fähig hält und bereit ist, den bösen Nachbarn, der sonst jederzeit über ihn herfallen könnte, mit Massenvernichtungswaffen in Schach zu halten. 'Abschreckung' eben, atomar. Aber um 'glaubwürdig' zu sein, impliziert das nun einmal die Bereitschaft, einander physisch auszulöschen! Dieses 'nukleare Dilemma' ist so unauflöslich wie eh und je. Der 'Atomschirm' ist keiner. Was da in Wahrheit über uns hängt, ist ein Damoklesschwert, und der Faden ist wieder dünner geworden. (...) Bevor wir uns daher in ein neues Wettrüsten und womöglich chronische Rundum-Verfeindung stürzen, sollte das eher steinzeitliche Menschenbild und Politikverständnis dieses Abschreckungsdenkens endlich, bevor alles zu spät ist, prinzipiell in Frage gestellt werden."

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Heise online vom 27.02.2019

"Kalaschnikow: Preisgünstige Kamikaze-Drohne für 'kleine Armeen'"

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kalaschnikow-Preisguenstige-Kamikaze-Drohne-fuer-kleine-Armeen-43
20877.html?fbclid=IwAR1BP8bv54U5pydfXv5LmDwHm5aq0vK_Azt1hzlfHp2DIB1eNXkghArcGhI

Oliver Bünte berichtet über einen womöglich neuen "Exportschlager" des russischen Rüstungsunternehmens Kalaschnikow, der auch für Terroristen interessant sein könnte. "Wie der Vorsitzende der russischen Staatsgesellschaft Rostec, zu der Kalaschnikow gehört, Sergey Chemezov ausführt, handele es sich um ein 'hochpräzises unbemanntes Projektil'. Der Vorteil der Drohne sei es, schnell einsatzbereit zu sein und Ziele unabhängig von seiner topographischen Lage bekämpfen zu können. Die Drohne könne in kleinen als auch großen Höhen fliegen und sei mit 'traditionellen Luftabwehrsystemen nur schwer zu bekämpfen'. Aufgrund des günstigen Preises, den ein Vertreter auf der Militärmesse allerdings nicht nennen wollte, sei die Drohne vor allem für 'kleinere Armeen' auf der ganzen Welt geeignet. Die könnten dadurch die von den USA und deren Verbündeten auferlegten Kontrollen für Rüstungsexporte umgehen."

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Deutschlandfunk Kultur vom 12.02.2019

"Oleg Transport"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-fall-senzow-und-die-annexion-der-krim-oleg-transport.3720.de.htm
l?dram:article_id=436573

Deutschlandfunk Kultur stellt das Radiofeature "Oleg Transport" samt Textversion online zur Verfügung. Am Fall des verschleppten ukrainischen Filmregisseurs Oleh Hennadijowytsch Senzow wird die Annexion der Krim und ihre Folgen beschrieben. "Die russische Annexion der Krim wird in nicht einmal vier Wochen vollzogen. Die Aktion verläuft scheinbar unspektakulär, ohne größere Gewaltanwendung und scheinbar ohne nennenswerte Opfer. Quasi über Nacht werden rund zwei Millionen ukrainische Krim-Bewohner zu Russen. Nicht alle sind damit einverstanden. Der in Simferopol geborene ukrainische Filmregisseur Oleg Senzow ist der wohl bekannteste Gegner der Annexion. Im Mai 2018, kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, tritt er in einen Hungerstreik. Er will vor den Augen der Weltöffentlichkeit für die Freilassung der ukrainischen politischen Gefangenen aus russischen Gefängnissen demonstrieren. Zunächst ohne Erfolg."

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Berliner Zeitung vom 27.01.2019

"Götz Alys Rede zum 74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz"

https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/holocaust-gedenken-goetz-alys-rede-zum-74--jahrestag-der-
befreiung-von-auschwitz--31934946

Die Berliner Zeitung dokumentiert die Rede des Politikwissenschaftlers Götz Aly am 25. Januar im thüringischen Landtag zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. "Am 19. Februar 1945 schworen die so vielen Nationen angehörenden Überlebenden von Buchenwald, für eine 'Welt des Friedens und der Freiheit' einzutreten. Im Sinne des Schwurs von Buchenwald danken wir den Millionen ausländischer Soldaten, unter ihnen – gerade hier in Thüringen – den vielen Soldaten afroamerikanischer Herkunft: Sie befreiten die Gefangenen der Konzentrations- und Vernichtungslager, die todgeweihten Zwangsarbeiter, die Insassen der Heil- und Pflegeanstalten – und nicht zuletzt befreiten sie die Deutschen von sich selbst."

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Körber-Stiftung vom 19.01.2019

"Die Rolle der Fiktion bei Schulamokläufen"

https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/deutscher-studienpreis/p
df/2018/01-DSP-Broschuere-2018_Braselmann.pdf#view=Fit

Die Koerber-Stiftung stellt die Arbeit der Literaturwissenschaftlerin Silke Braselmann vor, die in ihrer Forschung Romane und Filme über Schulamokläufe und deren Rezeption untersucht hat. "'Mir ging es weniger um die Täter und deren Motivation als vielmehr um die gesamte Gesellschaft und deren Umgang mit Gewalterfahrungen.' Die Literaturwissenschaftlerin untersuchte, welche Relevanz fiktionalen Erzählungen im Verständnis- und Vermittlungsprozess nach Schulamokläufen zukommt. Demnach vermitteln uns Filme und Romane eine 'Vorstellung davon, was ein Schulamoklauf überhaupt ist und wie wir in unserer Gesellschaft mit einer solchen Tat umgehen sollen'. Die künstlerische Darstellung helfe somit, das 'Unfassbare fassbar zu machen'."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 17.01.2019

"Vor 100 Jahren: Pariser Friedenskonferenz"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/283961/vor-100-jahren-pariser-friedenskonferenz

Die Bundeszentrale für politische Bildung erinnert in ihrer Schriftenreihe "Hintergrund Aktuell" an die Pariser Friedenskonferenz vor einhundert Jahren. "Am 18. Januar 1919 begannen die Pariser Friedensverhandlungen. 32 Länder diskutierten dort die Friedensbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg. Verhandlungsergebnisse wie der Versailler Vertrag oder der Völkerbund sollten weltweit Frieden schaffen. Doch angesichts der schwierigen politischen Gemengelage hatte dies kaum Aussicht auf Erfolg."

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The Observer vom 12.01.2019

"Man accused of shooting down UN chief: 'Sometimes you have to do things you don’t want to…'"

https://www.theguardian.com/world/2019/jan/12/former-raf-pilot-shot-down-un-chief-dag-hammarskjold-1961-p
lane

Emma Graham-Harrison, Andreas Rocksen und Mads Brügger berichten über neue Informationen zu einem Flugzeugabsturz im Jahr 1961 im heutigen Sambia, bei dem der damalige UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld und 15 weitere Menschen getötet wurden. "Exclusive research reveals that a British-trained Belgian mercenary admitted the killing of Dag Hammarskjöld in 1961".

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Deutsche Welle vom 06.01.2019

"Menschenhandel heißt oft sexuelle Ausbeutung"

https://www.dw.com/de/menschenhandel-hei%C3%9Ft-oft-sexuelle-ausbeutung/a-46970218

Die Deutsche Welle stellt den Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung zum internationalen Menschenhandel vor. "Die meisten Opfer von Menschenhandel - rund 60 Prozent - werden nach Angaben der Vereinten Nationen sexuell ausgebeutet. Vor allem in Amerika, Europa und Südostasien dominiert diese Form der Ausbeutung. Ein gutes Drittel der Opfer wird dem Bericht zufolge zur Arbeit gezwungen. Vor allem in großen Teilen Afrikas und im Mittleren Osten ist dies die bestimmende Ausbeutungsform. Eine andere Form des Menschenhandels ist den UN zufolge, Opfer zum Betteln zu zwingen oder die illegale Organentnahme. Zwei Prozent der Opfer sollen auf verschiedene Weisen, also mehrfach ausgebeutet werden."

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Qantara vom 02.01.2019

"Eine Welt voller Khashoggis"

https://de.qantara.de/inhalt/repressionen-gegen-journalisten-eine-welt-voller-khashoggis

Der Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi wie auch die vermutliche Straffreiheit der Drahtzieher hinter dem Verbrechen sei kein Einzelfall, konstatiert Daoud Kuttab auf Qantara. "Tatsächlich sind laut dem International Press Institute die Gewalt gegen Journalisten und die Straflosigkeit, mit der die Täter davonkommen, 'zwei der größten Bedrohungen für die Medienfreiheit in unserer heutigen Welt'. Regierungen verwenden häufig Zuckerbrot und Peitsche, um Journalisten auf Linie zu halten. Manchmal belohnen sie Journalisten dafür, dass sie die offizielle Linie einhalten, und bestechen sie finanziell oder auf andere Weise. Diejenigen jedoch, die sich nicht kaufen lassen, können den Verlust von Grundrechten (wie Passverlängerungen) erleiden, oder ihr Ruf wird ruiniert."

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Qantara vom 01.01.2019

"Uns verbindet mehr, als uns trennt"

https://de.qantara.de/inhalt/die-libanesisch-amerikanische-kuenstlerin-helen-zughaib-uns-verbindet-mehr-a
ls-uns-trennt

Yasmine Salam porträtiert die libanesisch-amerikanische Künstlerin Helen Zughaib, die sich in ihrer Arbeit nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 auf die Vermittlung positiver Bilder von Arabern und dem Nahen Osten konzentriert. "Auf die Frage, welche Rolle ihre Kunst bei der Überbrückung der kulturellen und intellektuellen Kluft zwischen Ost und West einnimmt, antwortete Zughaib: 'Ich denke, dass Kunst dorthin geht, wo Politik nicht hingehen kann. Kunst macht Unsichtbares sichtbar und verleiht Stimmlosen eine Stimme. Kunst schafft in jeder Form – ob Musik, Tanz oder Literatur – die Grundlage für einen Dialog. Sie hilft uns, einander Schritt für Schritt näher zu kommen, sodass wir letztlich herausfinden, dass uns mehr verbindet, als uns trennt. Sie tut dies auf mehr oder weniger subtile Weise, aber letztlich in der Hoffnung, dass wir einander zu respektieren lernen oder es zumindest schaffen, Unterschiede zu akzeptieren oder anzuerkennen.' Zughaib wehrt sich zwar gegen das Etikett einer 'politischen Künstlerin', aber sie scheut sich nicht, die Bedeutung der menschlichen Seite der arabischen politischen Aufstände und Konflikte anzusprechen."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 19.12.2018

"16. Bensberger Gespräche"

http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/282528/16-bensberger-gespraeche?fbclid=IwAR3WkAq
ouQ50CWSgcoLhFu0gQAJ0yURS3oJDtpRlBa1iLmiZxajdvdPCkiI

Die Bundeszentrale für politische Bildung lädt vom 04.-06. Februar 2019 zu den 16. Bensberger Gesprächen ein. "Vernetzung und Digitalisierung ziehen in allen Bereichen des Lebens Veränderungen nach sich. Wie sehen diese aus? Und was bedeuten sie für demokratische Gesellschaften? Die 16. Bensberger Gespräche geben einen Einblick in gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen der Vernetzung für Politik, Gesellschaft, Militär und Wirtschaft. Gibt es bereits geeignete Antworten auf die neuartigen Probleme? Wie können diese Antworten aussehen? Im Fokus der Veranstaltung steht eine Bestandsaufnahme zur Sicherheit im digitalen Zeitalter. Dazu demonstriert eine Live-Simulation eines Angriffs die Verwundbarkeit vernetzter Systeme. Gemeinsam mit zivilen und militärischen Expertinnen und Experten wird die Bedeutung von Sicherheit in vernetzten Gesellschaften beleuchtet und es wird diskutiert, wie sie gewahrt werden kann."

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Zeit Online vom 18.12.2018

"80 getötete Journalisten weltweit"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-12/reporter-ohne-grenzen-getoete-inhaftierte-journali
sten-jahresbericht-2018

Zeit Online stellt den aktuellen Jahresbericht der Organisation Reporter ohne Grenzen vor. "Insgesamt 80 Journalisten wurden bislang 2018 getötet – 15 mehr als im Vorjahr. Zudem wurden 60 Reporter entführt. Die meisten Journalisten, insgesamt 15, wurden in Afghanistan getötet. Darauf folgen Syrien, wo elf Menschen starben, Mexiko, wo neun Reporter ums Leben kamen, und der Jemen, wo acht Journalisten getötet wurden. In den USA starben fünf Journalisten beim Anschlag auf die Lokalzeitung Capital Gazette in Annapolis. Von den 60 entführten Journalisten befinden sich bis auf einen alle in der Gewalt von Gruppen im Nahen Osten, hieß es. Vor allem in Syrien, Irak und im Jemen würden Journalisten festgehalten. So befinden sich immer noch 24 Journalisten in der Gewalt der Terrormiliz 'Islamischer Staat'."

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