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11. Sonstige Links

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Europäische Kommission vom 16.11.2019

"Partner und Konkurrenten?"

https://ec.europa.eu/germany/events/partner-und-konkurrenten_de

Das Institut francais, die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn und die Konrad-Adenauer-Stiftung laden für den 21. November zu der Veranstaltung "Politische Perspektiven der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit" ein. "Der Aufstieg Chinas zu einer führenden Macht in der Weltpolitik wird in der politischen Öffentlichkeit hierzulande immer intensiver diskutiert. Viel zu wenig wird dabei die Frage gestellt, wie die Europäische Union auf ein immer selbstbewußter handelndes Reich der Mitte politisch reagieren soll. Diese Diskussion wollen wir hiermit anstoßen."

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Deutschlandfunk Kultur vom 15.11.2019

"Im Gefängnis, weil sie von Monatsbinden sprach"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/writers-in-prison-day-im-gefaengnis-weil-sie-von.1270.de.html?dram:a
rticle_id=463524

Aus Anlass des "Writers-in-Prison-Days" hat sich Andrea Gerk mit Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN-Zentrums Deutschland, unterhalten. "Genaue Zahlen darüber, wie viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller derzeit weltweit in Haft sind, gebe es nicht. Auf der Caselist des Internationalen PEN seien zwischen 800 und 900 Schriftsteller aufgelistet, die sich in Haft befinden. Die meisten Personen auf dieser Liste – ungefähr 150 – befänden sich in türkischen Gefängnissen. China zum Beispiel sei ein Land mit einer großen Dunkelziffer, aus dem sehr wenig nach draußen dringe. 'Da weiß nicht mal Amnesty International, wie viele Todesurteile vollstreckt werden.'"

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Deutschlandfunk Kultur vom 13.11.2019

"Kleine Alltagswelten inmitten des Krieges"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-ukrainische-kuenstlerin-yevgenia-belorusets-kleine.2165.de.html?
dram:article_id=463365

Annette Kammerer stellt die ukrainische Künstlerin Yevgenia Belorusets vor. "In Fotos und Kurzgeschichten hält die ukrainische Künstlerin Yevgenia Belorusets Alltägliches inmitten des Krieges fest. Persönliche kleine Welten, die der Krieg zu zerstören droht."

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Körber-Stiftung vom 13.11.2019

"Frieden machen: Europa als Friedensstifter"

https://www.koerber-stiftung.de/mediathek/frieden-machen-europa-als-friedensstifter-1895

Die Körber-Stiftung präsentiert die Aufzeichnung der Veranstaltung "Frieden machen: Europa als Friedensstifter" vom 11. November dieses Jahres. "Nach einer beispiellos langen Epoche relativen Friedens erreichen Europa in zunehmendem Maße Folgen von Kriegen und Gewalt und fordern es zum Handeln heraus. Wie kann der Kontinent seine historischen Erfahrungen nutzen, um die internationale Sicherheitspolitik mutiger und entscheidungsfreudiger zu gestalten? Darüber diskutieren der Diplomat Wolfgang Ischinger und Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische Geschichte an der Universität München."

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The National Interest vom 10.10.2019

"Games Blamed for Moral Decline and Addiction Throughout History"

https://nationalinterest.org/blog/buzz/games-blamed-moral-decline-and-addiction-throughout-history-87016

Bundesinnenminister Seehofer hat nach dem Attentat von Halle die Gaming-Szene für die Radikalisierung des Täters mitverantwortlich gemacht. Lindsay Grace macht darauf aufmerksam, dass Spiele in der Menschheitsgeschichte immer wieder mit gesellschaftlichem und moralischem Niedergang in Zusammenhang gebracht worden sind. "Blaming video games for social or moral decline might feel like something new. But fears about the effects of recreational games on society as a whole are centuries old. History shows a cycle of apprehension and acceptance about games that is very like events of modern times. From ancient Egyptian hieroglyphs, historians know that the oldest examples of board games trace back to the game of senet around 3100 B.C. One of the earliest known written descriptions of games dates from the fifth century B.C. The Dialogues of the Buddha, purport to record the actual words of the Buddha himself. In them, he is reported to say that 'some recluses…while living on food provided by the faithful, continue addicted to games and recreations; that is to say…games on boards with eight or with 10, rows of squares.'"

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Tageszeitung vom 01.10.2019

"Wenn die Erinnerung zurückkehrt"

https://taz.de/Der-Holocaust-in-der-Ukraine/!5626667/

Klaus Hillenbrand stellt die vom Auswärtigen Amt finanzierte Initiative "Erinnerung bewahren" vor, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, insgesamt 22 Orte der Massenerschießung von Juden und Roma auf dem Territorium der Ukraine als authentische Orte von Gewaltverbrechen kenntlich zu machen. "(...) in der Sowjetunion war ein Gedenken an die jüdischen Opfer nicht vorgesehen. Der Holocaust sollte im Vielvölkerstaat keine gesonderte Beachtung finden. Deshalb finden sich rund um Berdychiv immer wieder kleine Gedenksteine, auf deren Aufschrift von 'friedlichen Sowjetbürgern' die Rede ist, die dort ermordet wurden – wer da aus welchem Grund getötet worden war, das durfte nicht geschrieben stehen. Deshalb verrotteten die Grabstätten über die Jahrzehnte, bis sich kaum jemand mehr ihrer erinnerte, bis die Gedenksteine zerbrachen und die Einfriedungen verschwunden waren. Und deshalb kommt die deutsch-ukrainische Initiative 'Erinnerung bewahren', die in diesen Tagen Stätten des Massenmords an den Juden in der Ukraine tatsächlich zu Orten des Erinnerns macht, reichlich spät."

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Guardian vom 19.09.2019

"Why can’t we agree on what’s true any more?"

https://www.theguardian.com/media/2019/sep/19/why-cant-we-agree-on-whats-true-anymore

Der Streit um Objektivität und "Wahrheit" in der medialen Berichterstattung ist nach Ansicht von William Davies weniger auf das Treiben ausländischer "Trolle" oder die Verbreitung von "Fake News", sondern vor allem auf den Einfluss der allgegenwärtigen digitalen Medien selbst zurückzuführen. "This is not as simple as distrust. The appearance of digital platforms, smartphones and the ubiquitous surveillance they enable has ushered in a new public mood that is instinctively suspicious of anyone claiming to describe reality in a fair and objective fashion. (...) It is tempting to blame the internet, populists or foreign trolls for flooding our otherwise rational society with lies. But this underestimates the scale of the technological and philosophical transformations that are under way. The single biggest change in our public sphere is that we now have an unimaginable excess of news and content, where once we had scarcity. (...) What we are witnessing is a collision between two conflicting ideals of truth: one that depends on trusted intermediaries (journalists and experts), and another that promises the illusion of direct access to reality itself. This has echoes of the populist challenge to liberal democracy, which pits direct expressions of the popular will against parliaments and judges, undermining the very possibility of compromise."

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Süddeutsche Zeitung vom 04.09.2019

"Die wichtigste Frage bleibt ohne Antwort"

https://www.sueddeutsche.de/medien/kanzlerin-merkel-dokumentation-zdf-fluechtlinge-1.4586070

Die Süddeutsche Zeitung bespricht die ZDF-Dokumentation "Stunden der Entscheidung - Angela Merkel und die Flüchtlinge' die Septembernacht 2015" als Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entscheidungen zur Aufnahme von Flüchtlingen gefällt hat. "Das ZDF rekonstruiert im Dokudrama 'Stunden der Entscheidung - Angela Merkel und die Flüchtlinge' die Septembernacht 2015. Die wichtigsten Fragen zur Entscheidung der Bundeskanzlerin, 2000 Geflüchtete aufzunehmen, bleiben offen. Fakten, Interpretationen und künstlerische Zuspitzungen vermischen sich - dafür allerdings ist das Thema zu heikel."

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Blätter für deutsche und internationale Politik vom 02.09.2019

"Verdrängte Verbrechen: 80 Jahre Zweiter Weltkrieg"

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/september/verdraengte-verbrechen-80-jahre-zweiter-weltkrie
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Markus Meckel konstatiert ein "erstaunlich" geringes Interesse in Deutschland an einer Auseinandersetzung mit den Verbrechen, welche die Deutschen im Zweiten Weltkrieg begangen haben. "Die letzten großen Debatten zu diesem Thema fanden vor 20 Jahren im Zusammenhang mit der Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung statt. Hier ging es gerade um die mörderischen Verbrechen im Krieg, an denen eben auch die Wehrmacht beteiligt war. Dabei gibt es auch hier noch viele Felder, die nun neu wahrgenommen werden und zu neuen Aktivitäten führen. (...) Meines Erachtens besteht heute die zentrale Herausforderung darin, die verschiedenen Dimensionen der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts – die Weltkriege, die beiden totalitären Diktaturen Nationalsozialismus und Kommunismus sowie die vielfältigen rassistisch und politisch begründeten Vertreibungen und Repressionen – viel stärker als bisher geschehen in ihren inneren Zusammenhängen ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Biografien und einzelne historische Darstellungen machen diese Zusammenhänge sehr deutlich. Doch in unserer Erinnerungskultur stehen sie häufig nebeneinander, ja nicht selten in Konkurrenz zueinander. Dabei sind oft die gleichen Menschen betroffen, und im konkreten Geschehen lassen sich die Opfer auch nicht so leicht der einen oder anderen Kategorie zuordnen."

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Frankfurter Rundschau vom 01.09.2019

"Der Zweite Weltkrieg: Die totale Vernichtung"

https://www.fr.de/kultur/zweite-weltkrieg-totale-vernichtung-12958545.html

"Wann wurde aus dem europäischen Krieg ein Weltkrieg, der bis zu 80 Millionen Tote forderte", fragt Arno Widmann mit Blick auf die Anfänge und das Enden des Zweiten Weltkriegs. "Wann also wurde aus dem europäischen ein Weltkrieg? Vielleicht ist die Frage falsch gestellt. Blickt man nämlich über den europäischen Tellerrand hinaus, dann wird man sich daran erinnern, dass der Zweite Sino-Japanische Krieg, ein entscheidender Faktor des Zweiten Weltkriegs, bereits im Juli 1937 begonnen hatte. Er endete nicht wie in Deutschland am 8. Mai, sondern erst am 2. September 1945. Nach den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, mit der bedingungslosen Kapitulation des japanischen Kaiserreiches, als auch auf dem asiatischen Kriegsschauplatz der Zweite Weltkrieg zu Ende ging."

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The Intercept vom 31.08.2019

"The Best Movie Ever Made About the Truth Behind the Iraq War Is 'Official Secrets'"

https://theintercept.com/2019/08/31/official-secrets-iraq-war-film/

Jon Schwarz empfiehlt den neuen Hollywood-Film "Official Secrets" als bisher beste Darstellung der Ereignisse, die zur US-Invasion im Irak 2003 führten. Der Film erzählt die Geschichte der britischen Übersetzerin Katharine Gun, die in den Wochen vor Kriegsbeginn eine kontroverse NSA-Email an die Presse leitete. "Played craftily in 'Official Secrets' by Keira Knightley, Gun was a translator at the General Communications Headquarters, the British equivalent of the NSA. On one level, 'Official Secrets' is a straightforward, suspenseful drama about her. (...) On a subtler level, the film asks this question: Why didn’t the leak make a true difference? Yes, it contributed to opposition to the U.S. and U.K. on the Security Council, which never voted on another Iraq resolution, because Bush and Blair knew they would lose. Yet Blair was able to shrug this off and obtain a vote by the British Parliament several weeks later endorsing his war. There is one main answer to this question, both in 'Official Secrets' and reality: the U.S. corporate media. 'Official Secrets' helps illustrate the ideological malfeasance by the American press, which eagerly jumped on this grenade to save its foxhole buddies in the Bush administration."

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Tagesspiegel vom 23.08.2019

"Die Sowjetunion hatte die Wahl – und entschied sich für Hitler"

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/80-jahre-hitler-stalin-pakt-die-sowjetunion-hatte-die-wahl-und-e
ntschied-sich-fuer-hitler/24887142.html

Frank Herold erinnert aus Anlass der Veröffentlichung der Originaldokumente an den Hitler-Stalin-Pakt von 1939. "Die Scans des sowjetischen Originalvertrags sind erst im Juni diesen Jahres von der Historischen Abteilung des russischen Außenministeriums veröffentlicht worden. Der Text in russischer Sprache ist schon seit gut zwei Jahrzehnten bekannt. (...) Die Versuche, eine Anti-Hitler-Koalition zu schmieden, waren immer nur eine Seite der stalinschen Politik. Der sowjetische Diktator hatte nicht nur eine erzwungene Option, er konnte wählen. Stalin fuhr mehrgleisig, doch die „deutsche Option“ stand spätestens nach 1935 im Vordergrund. (...) Stalin hatte die Wahl – und entschied sich für Hitler. Das auch deshalb, weil ihn die Westmächte in verhängnisvoller Fehleinschätzung der Situation hinhielten. Aber das ist nicht der einzige Grund. Hitler gab Stalin ohne zu zögern, was ihm Frankreich und Großbritannien verweigerten: freie Hand für die Annexion des Baltikums und Revanche für den Frieden von Riga 1920, als die junge Sowjetunion ihre Ansprüche auf den Westen Weißrusslands und der Ukraine an Polen abtreten musste."

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Die Welt vom 22.08.2019

"Darf man Opfern mit der Kamera in die Gaskammer folgen?"

https://www.welt.de/kultur/kino/article198974011/Holocaust-Film-Sobibor-Den-Opfern-in-die-Gaskammer-folge
n.html

Hanns-Georg Rodek hat sich mit Konstantin Khabensky, einem "Superstar des russischen Kinos", über dessen neuen Film "Sobibor" unterhalten. "WELT: Nun sind viele Menschen im Westen der Überzeugung, der Holocaust sei ein singuläres Ereignis, ohne Parallele in der Menschheitsgeschichte. Was ist Ihre Meinung? Khabensky: Vielleicht sollten die Deutschen die Menschheitsgeschichte etwas genauer studieren. Was ist mit dem Völkermord an den Armeniern? Gehen wir weiter in der Geschichte zurück. Was ist mit der Heiligen Inquisition? Genozide sind eine Plage, die in gewissen Abständen unseren Planeten heimsuchen. Dieses Abschlachten ist wie ein Virus, und man muss versuchen, sich dagegen zu schützen, indem man sich erinnert. WELT: Gehört auch der sowjetische Gulag zu den Genoziden? Khabensky: Der Gulag ist kein Völkermord, sondern ein Vorgang von Staatsterrorismus gegen das eigene Volk."

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Körber-Stiftung vom 09.07.2019

"Faschismus damals und heute"

https://historyandpolitics.podigee.io/5-new-episode

Jason Stanley analysiert in diesem Podcast der Körber-Stiftung das Wirken des Faschismus im historischen Kontext. "Faschismus damals und heute - Womit er arbeitet, wie er wirkt".

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