US-Soldaten in Afghanistan

11. Sonstige Links

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tagesschau.de vom 17.07.2018

"Wer erlaubt Flüge über Kriegsgebiete?"

https://www.tagesschau.de/ausland/flugrouten-101.html

Anlässlich des vierten Jahrestages des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine erläutert Jan-Peter Bartels, wie internationale Flüge über Krisengebiete heute geregelt werden. "Die Antwort auf diese Frage darf zuerst jedes Land selbst geben - der Luftraum gehört schließlich zum Hoheitsgebiet. Überflugrechte sind ein Politikum und bringen unter anderem Geld. Da beginne das Problem, sagt Janis Schmitt vom Pilotenverband Cockpit: 'Kaum ein Land gibt schnell und freiwillig zu: Bei uns brennt die Luft, fliegt lieber woanders lang. Da spielen auch nationale Interessen eine Rolle.' (...) Wie andere Airlines auch habe Lufthansa entschieden, bestimmte Gebiete immer zu umfliegen, beispielsweise die Ostukraine oder Libyen. Überflögen Maschinen der Lufthansa Afghanistan und vergleichbare Krisengebiete, dann nur auf mindestens 33.000 Fuß (10.060 Meter). In dieser Höhe gelten Maschinen als sicher vor den meisten Flugabwehrraketen. So hoch unterwegs zu sein, hat MH17 allerdings nicht geschützt. 'Hier hätten bessere Informationen helfen können', sagt Pilotenvertreter Schmitt. 'Es gab Hinweise, dass möglicherweise stärkere Waffensysteme in der Ukraine existierten. Aber wenn dem so war, wurde es versäumt, die Informationen weiterzugeben.' Deswegen müssten Piloten mehr als bisher unabhängige Informationen über Kriegs- und Krisengebiete auf ihren Strecken erhalten, insbesondere brauche es eine zentrale, kompetent ausgestattete Stelle mit Zugriff auf alle, auch von Nachrichtendiensten bereitgestellten relevanten Informationen."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 27.06.2018

"Zahlen zu Asyl in Deutschland"

https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/218788/zahlen-zu-asyl-in-deutschland

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine umfangreiche Faktensammlung zu Asylgesuchen, Asylanträgen, Asylentscheidungen und Abschiebungen zusammengetragen. "Wie viele Menschen suchen in Deutschland Asyl? Woher kommen sie? Wie viele Asylanträge sind erfolgreich? Und wie viele Menschen werden abgeschoben? Wir stellen die wichtigsten Zahlen zum Thema Asyl und Flucht monatlich aktualisiert in einfachen Infografiken dar."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 25.06.2018

"Wahre Welle"

http://www.bpb.de/lernen/projekte/270404/wahre-welle

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in Kooperation mit verschiedenen Journalistinnen und Journalisten eine Sammlung von Infotexten zusammengestellt, die sich mit verschiedenen aktuellen Verschwörungstheorien befassen. "Verschwörungstheorien existieren schon seit dem Mittelalter und bieten den Menschen einfache Wahrheiten für komplizierte Vorgänge in der Welt. Deswegen kommen sie besonders oft in Krisenzeiten oder infolge tiefgreifender Veränderungen zustande. So kursierten zum Beispiel nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York immer wieder Verschwörungstheorien darüber, wer die Drahtzieher des unbegreiflichen Terrorakts sein könnten. Seit einigen Jahren verbreiten sich Verschwörungstheorien vor allem über das Internet und die sozialen Medien. Vorstellungen wie die Reptiloiden-Theorie, die hinter einflussreichen Persönlichkeiten, wie Angela Merkel, Echsenmenschen vermutet, erscheinen kurios. Bewegungen wie die der sogenannten Reichsbürger hingegen fallen vermehrt durch Straftaten auf – das Bundeskriminalamt warnt derzeit vor Gewalt durch die 'Reichsbürger'-Szene. In den folgenden Infotexten zeigt die bpb in Kooperation mit Journalistinnen und Journalisten, was hinter einer Auswahl aktueller Verschwörungstheorien steckt. Warum kommen sie zustande? Gegen wen richten sie sich? Wie stichhaltig sind sie? Und warum glauben manche Menschen an Verschwörungstheorien und andere nicht?"

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Neue Zürcher Zeitung vom 24.06.2018

"Wir leben im Exil. Nein, das Exil lebt in uns"

https://www.nzz.ch/feuilleton/wir-leben-im-exil-nein-das-exil-lebt-in-uns-ld.1389686

Die syrische Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan berichtet in der Neuen Zürcher Zeitung über ihre Erfahrungen im Exil in Deutschland seit 2012. "Es muss doch irgendwie einfacher sein – so dachten wir, als wir aus unserem Land in jenes 'Dort' flohen, um der Gewaltherrschaft des Todes zu entkommen. Wir glaubten, naiv genug, es handle sich um den Wechsel von einem unsicheren an einen sicheren Ort, von einer unseligen Geografie in eine glückliche. Aber erst einmal im 'Dort' angekommen, sah alles anders aus. War das, weil wir so viel über die Schrecken der Fremde und die Qualen des Exils gehört hatten?"

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 14.06.2018

"Welttag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten"

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung macht in ihrer Rubrik "Hintergrund Aktuell" auf den Welttag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten aufmerksam. "Vergewaltigungen und andere sexuelle Straftaten werden in bewaffneten Auseinandersetzungen gezielt als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten macht auf dieses lange vernachlässigte Thema aufmerksam."

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New Statesman vom 23.05.2018

"How we entered the age of the strongman"

https://www.newstatesman.com/world/2018/05/how-we-entered-age-strongman

John Gray wirft westlichen Liberalen und deren "Selbstgerechtigkeit" vor, die nun drohende neue "autoritäre Ära" herbeigeführt zu haben. "Talking almost exclusively with one another, none of them has explained why the type of politics they represent – in which the chief function of government is adapting to the imperatives of globalisation – has been rejected by so many in democratic countries. If all of humankind yearns for the post-Cold War regime that existed in Western countries, why have voters in these countries turned to extreme parties? Invoking Russian meddling and the machinations of big data companies denies the origins of this shift in the world to which these liberals long to return. (...) Liberals need to shake off their sickly nostalgia for an irrecoverable past, whose flaws and contradictions created the world in which we find ourselves. Instead the intellectual remnants of the post-Cold-War era fall back on a narcissistic fantasy in which all will be well once the vanishing regime they embody is back in place. When liberals see the current condition of politics as an interregnum, they demonstrate their failure to recognise the new authoritarian hegemony that they helped to establish."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.05.2018

"Der Krieg war eine furchtbare Katastrophe"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/der-prager-fenstersturz-vor-400-jahren-war-der-beginn-des-30-j
aehrigen-krieges-15600123.html

Christoph Kampmann, Professor für Neuere Geschichte an der Philipps-Universität Marburg erinnert im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an den Beginn des Dreißigjährige Krieges. "Der Krieg war in der Tat eine furchtbare Katastrophe. Krieg war eigentlich für die Menschen der Frühen Neuzeit etwas sehr alltägliches. Im Grunde gab es ständig irgendwo Kriege. Aber dieser Krieg sprengte alle Erfahrungen. Und zwar wegen der ständigen Ausweitung des Kriegsgebietes, durch die Form der Kriegsführung mit Söldnerarmeen, die ständig neue Quartiere brauchten, und die Aussaugung des Landes. Als die normale Form der Kriegsfinanzierung mit der Einziehung von Steuern zusammenbrach, da haben sich die Armeen einfach aus dem Land geholt, was zu kriegen war. Insgesamt ist im Krieg und vor allem an den indirekten Folgen des Krieges, an Hunger und Seuchen, ein Drittel der Bevölkerung des Reiches gestorben. Dass das eine Katastrophe ist, daran kann heute kein Zweifel mehr bestehen. Erst nach hundert Jahren hatte sich das Reich demographisch von den Folgen des Krieges erholt."

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Wired.com vom 10.05.2018

"Haunting Photos of the Hidden War on Terror"

https://www.wired.com/story/war-on-terror-photography/

Der Fotograf Edmund Clark hat in den vergangenen Jahren US-Einrichtungen besucht, die im Zusammenhang mit dem amerikanischen "Krieg gegen den Terror" stehen. Seine Bilder werden gegenwärtig in der Ausstellung "The Day the Music Died" in New York präsentiert. "Clark believes that the nearly two-decade-long 'War on Terror' launched by President George W. Bush after 9/11 has subtly permeated our culture and everyday lives in similar ways. Working with investigative journalist Crofton Black, Clark has spent the past decade traveling to black sites, detention facilities, and naval bases around the world, seeking to capture the commonplace reality of horrific practices like torture, extraordinary rendition, and indefinite detention. His goal is to de-sensationalize these locations — and, in doing so, make us realize the War on Terror is all around us."

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Al Jazeera English vom 01.05.2018

"Age of Terror: Art since 9/11 explores complexities of conflict"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/age-terror-art-911-explores-complexities-conflict-180429171356
242.html

Eine aktuelle Ausstellung des Imperial War Museum in London präsentiert künstlerische Reaktionen auf das durch die Anschläge vom 11. September 2001 eingeläutete "Zeitalter des Terrors". "The messy nature of contemporary conflict and the confused understanding of it are the central themes of Age of Terror: Art since 9/11, which opened in October 2017 and runs until May 28. It has so far drawn more than 12,500 visitors. Rebecca Newell, IWM head of art, says the exhibition responds to the desire of visitors to the museum that it addresses contemporary conflict and has attracted a new kind of audience. 'It picks up on a widely developing canon of work by artists looking at issues relating to contemporary conflict - new types of conflict that aren't as easy to categorise as in the past,' she tells Al Jazeera. 'It is absolutely right to say that terror is not a new issue and not a new subject - but we chose the 9/11 marker because it gives us a focus on contemporary conflict as opposed to work that comes from very different periods in history.' Many of the works on display are disturbingly provocative."

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Deutschlandfunk vom 17.04.2018

"Renegaten, Konvertiten, Überläufer"

http://www.deutschlandfunk.de/herd-heimat-hass-ueber-die-verlockungen-rechten-denkens-2-4.1247.de.html?dr
am:article_id=412433

Markus Metz und Georg Seeßlen versuchen in diesem Podcast zu ergründen, warum viele lange Zeit politisch links stehende Intellektuelle ins rechte Lager wechseln. Die Schlüsselbegriffe dieser Art des "Konvertierens" seien immer "Nation, Volk, Geschlecht und Kultur". "Als wäre dieser Sog für bestimmte Menschen in einer bestimmten Lebens- und Arbeitssituation unwiderstehlich, als wolle man da mit allen Mitteln und unter allen Opfern an ein verlorenes, wärmendes Feuer zurück."

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Tageszeitung vom 09.04.2018

"Irgendwo zu Hause sein"

http://www.taz.de/TV-Doku-ueber-syrische-Kriegsverbrechen/!5494524/

Annika Glunz stellt die ARD-Dokumentation "Zeugen gegen Assad" vor, in der syrische Rechtsanwälte begleitet werden, die Menschenrechtsverletzungen des Krieges aufklären wollen. "Die Journalistin Tina Fuchs hat die syrischen Menschenrechtsanwälte Anwar al Bunni und Marzen Darwish zwei Jahre lang bei ihrer Arbeit begleitet, diese systematischen Menschenrechtsverbrechen aufzuarbeiten. Die daraus entstandene Dokumentation stellte sie am Donnerstag zusammen mit den beiden Anwälten bei den Völkerrechtlern der Freien Universität in Berlin vor. Ihr Film zeigt die festgefahrene Situation bei den Vereinten Nationen: Seit sieben Jahren gibt es keinen internationalen Strafgerichtshof für Syrien, da das Land sich nicht zu Den Haag bekennt. Die zuständige Kommissionsvorsitzende trat zurück."

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Zeit Online vom 08.04.2018

"Was die Kriegskinder wissen"

http://www.zeit.de/2018/15/zweiter-weltkrieg-kinder-ddr-erinnerungen-bewaeltigung/komplettansicht

Der neue Dokumentarfilm "Über Leben in Demmin" des Regisseurs Martin Farkas widmet sich der Generation der "Kriegskinder" des Zweiten Weltkriegs, über die Jana Hensel zufolge besonders in der DDR nie wirklich diskutiert worden sei. "Immer klarer wird: Wer die stark zerklüftete Gegenwart begreifen will, muss das gesamte 20. Jahrhundert in den Blick nehmen. Wie sehr wirken Erinnerungen über Generationen nach, wie sehr ist unsere Zeit noch davon beeinflusst, wie wir über die Zeit damals sprechen? Es gibt sogar einen Verein, der sich diese Frage stellt, auf Tagungen, in Denkschriften und Symposien – er heißt: Kriegsenkel e.V. Seine jüngste Jahrestagung vor wenigen Wochen trug den Titel: 'In den Schuhen des Anderen'. Ausdrücklich hatte der Verein sich diesmal die Ost-West-Unterschiede in den Aufarbeitungsfragen vorgenommen: 'Welche unterschiedlichen Kontinuitäten gab es nach dem Krieg hüben und drüben? Was hat das für den Umgang mit der Vergangenheit bedeutet, in den Familien, in den Kollektiven?' Anders gefragt: Was trennt Kriegsenkel in Ost und West, was eint sie?"

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Tageszeitung vom 08.04.2018

"Hitler begrüßte mich freundlich"

http://www.taz.de/Die-Nazis-und-die-islamische-Welt/!5492317/

Micha Brumlik stellt das Buch "Für Prophet und Führer. Die islamische Welt und das Dritte Reich" von David Motadel vor, der sich mit dem Verhältnis der Nationalsozialisten zur islamischen Welt beschäftigt hat. "Motadels Studie ist für alle, die an den Beziehungen zur islamischen Welt interessiert sind und sich nicht durch oberflächliche historische Kontinuitäten täuschen lassen wollen, ein unverzichtbares Handwerkszeug. Er hat schwer zugängliche und verschiedensprachige Quellen gesichtet."

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