US-Soldaten in Afghanistan

Berliner Zeitung


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09.02.2015

"Der Koran ist kein Handbuch des Völkerrechts"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/interview--der-koran-ist-kein-handbuch-des-voelkerrechts--,10809150
,29792872.html

Die Berliner Zeitung im Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer, "über die vielen Möglichkeiten der Auslegung des Korans". "Jede Behauptung, im Koran findet sich ausschließlich dies oder das, geht in die Irre."

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03.02.2015

"USA schränken Überwachung von Ausländern ein"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/nach-nsa-skandal-usa-schraenken-ueberwachung-von-auslaendern-ein,1
0808018,29742906.html

Nach einigem Zögern hat das Weiße Haus beschlossen, die Überwachungsoperationen der NSA im Ausland etwas strenger zu kontrollieren. Die zufällig gesammelten Daten ausländischer Bürger sollen demnach nur noch fünf Jahre gespeichert werden. "Ein entscheidender Punkt in der von Obama angekündigten Überwachungsreform lässt jedoch noch weiter auf sich warten. Obama hatte im Januar 2014 versprochen, die von Amerikanern gesammelten Telefondaten sollten künftig nicht länger von der NSA, sondern von privaten Telefongesellschaften gespeichert werden. Dies sei wegen technischer Probleme noch nicht umgesetzt."

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23.01.2015

"Die Attentate haben niemanden überrascht"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/houellebecq-interview--die-attentate-haben-niemanden-ueberrascht-,1
0809150,29650084.html

Martin Oehlen und Frank Olbert im Gespräch mit "Unterwerfung"-Autor Michel Houellebecq. "'Unterwerfung'-Autor Michel Houellebecq äußert sich im ausführlichen Interview über sein Werk. Die Demokratie hält er für gescheitert, die Anschläge von Paris kämen alles andere als unerwartet. Eine Pegida-Bewegung in Frankreich sei ausgeschlossen."

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11.01.2015

"Was der Islam mit dem Islamismus zu tun hat"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/leitartikel-zu-den-anschlaegen-in-paris-was-der-islam-mit-dem-isla
mismus-zu-tun-hat,10808020,29532720.html

Maritta Tkalec ruft die Muslime der Welt auf, selber dazu beizutragen, "den respektablen, guten Islam in seiner noblen Position zu halten". "Menschen aller Länder, Kulturen und Religionen stehen gern auf der Seite des Guten. Die Riesenmehrheit will mit Familie und Freunden ohne Gewalt glücklich werden, das Seelenheil im Glauben oder in welcher Gedankenwelt auch immer finden. Bei aller Konfliktfreude sind Menschen ihrem Wesen nach harmoniebedürftig. Selbstverständlich auch Muslime. Aber gerade deshalb stehen viele von ihnen unter wachsendem Druck. Sie sind bedrängt von Fragen."

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15.12.2014

"Pegida, eine alte Dresdner Eigenheit"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-fremdenangst-in-dresden-pegida--eine-alte-dresdner-eig
enheit,10808020,29338774.html

Götz Aly stellt in der Berliner Zeitung fest, dass es sich bei der in Dresden zu Tage tretenden Fremdenangst um eine Angelegenheit mit historischen Dimensionen handele. "In Dresden waren 'höchstens' vier jüdische Kaufleute erlaubt, weil sonst 'die ganze Schlossgasse von jüdischen Kaufleuten wimmeln und der Handel in die Hände der Juden' geraten würde. Die von 'deutscher Identität' berauschten Dresdner befürchteten, dass andernfalls 'die Juden das ganze Land überschwemmen und kein Bauer ohne einen Juden ein Kalb verkaufen' könne. Auf die Bitte der Israeliten, die Restriktionen zu lockern, entgegnete der Abgeordnete Dr. Wilhelm von Mayer ohne jedes Argument und in bestem Pegida-Ton: 'Wir wollen nicht!'"

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30.10.2014

"Warum Europäer in den IS-Krieg ziehen"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/presseschau-zum-islamischen-staat-warum-europaeer-in-den-is-krieg-
ziehen,10808020,28578344.html

Die Radikalisierung junger Muslime sei kein Problem der Banlieue mehr, sondern verschiedenster Gesellschaftsschichten, meint der französische Islamforscher Olivier Roy im Gespräch mit der Pariser Zeitung Le Monde. Thomas Schmid fasst die Argumentation Roys für die Berliner Zeitung zusammen. "Der IS sei ein Sammelsurium von Radikalen aus aller Welt, die im Irak und in Syrien gegen die lokale, vorwiegend muslimische Bevölkerung vorgehen, stellt Roy fest. Die jugendlichen Dschihad-Touristen seien weder in Frankreich noch anderswo in einer muslimischen Gemeinschaft integriert, meint er. 'Sie sind nicht ein Produkt salafistischer Predigten in Moscheen, sondern radikalisieren sich vor allem übers Internet.' Ungefähr 25 Prozent von ihnen seien Konvertiten, ein sehr hoher Anteil, wie ihn keine islamistische Organisation auch nur annähernd ausweise. Dies zeige, 'dass die Mechanismen der Radikalisierung nicht im traditionellen Islam zu suchen sind.'"

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13.10.2014

"Deutschland ist nicht einsatzbereit"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-deutschen-aussenpolitik-deutschland-ist-nicht-einsatzb
ereit,10808020,28722842.html

In seiner Kolumne zur deutschen Außenpolitik in der Berliner Zeitung fordert Götz Aly dazu auf, angesichts des Terrors des "Islamischen Staates" zu "schneller humanitärer Gegengewalt bereit zu sein". Dies gelte auch für Deutschland, so Aly. "Die Welt gerät nicht aus den Fugen. Allerdings entstehen ständig neuartige Konfrontationen, Krisen und Kriege. Deshalb müssen kontinuierlich neue Antworten gefunden werden. Lächerlich, wenn Gregor Gysi von der Linken ernsthaft vorschlägt, man solle der Terrormiliz Islamischer Staat 'einfach die Konten sperren', um sie zurückzudrängen. Die Deutschen machen es sich zu bequem, wenn sie im Fall der eingeschlossenen kurdischen Stadt Kobane die Türkei wegen ihres Stillhaltens kritisieren, insgeheim auf die Wirkung amerikanischer Luftangriffe hoffen, aber selbst nichts unternehmen, um den Bedrängten militärisch beizustehen. Man mag eine solche Intervention ablehnen, weil die Bundeswehr dazu nicht in der Lage ist. Dann muss darüber geredet werden, wie dieser Missstand im Hinblick auf künftig eventuell erforderliche Einsätze schnell behoben werden kann. Auch hätte sich das reiche Deutschland sehr viel früher und in der Europäischen Union führend an dem Kampf gegen die Ebola-Epidemie beteiligen können. Selbst in diesem nichtmilitärischen Fall bedurfte es erst des Eingreifens der USA. Das ist für die Bundesrepublik blamabel."

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16.09.2014

"Die EU-Terrorliste ist wirkungslos"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/kampf-gegen-extremisten-die-eu-terrorliste-ist-wirkungslos,1080801
8,28429614.html

Die nach dem 11. September 2001 eingerichtete EU-Terrorliste werde von der Bundesregierung offenbar als untauglich eingeschätzt, berichtet Mira Gajevic. "Das legt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion nahe, die der Berliner Zeitung vorliegt. Danach wurden in Deutschland seit 2012 die Gelder von lediglich einer terrorverdächtigen Einzelperson eingefroren – Gesamtbetrag: bescheidene 203,97 Euro. Gegen 21 weitere Personen, die auf der Terrorliste der Vereinten Nationen stehen, wurden nach Angaben der Bundesregierung ebenfalls finanzielle Sanktionen verhängt. Aber auch da war die Gesamtsumme der eingefrorenen Gelder mit 11.360,57 Euro eher überschaubar."

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16.09.2014

"Die Scharia hebelt das deutsche Recht aus"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/interview-zur-islamismus-debatte-die-scharia-hebelt-das-deutsche-r
echt-aus,10808018,28427612.html

Der ehemalige Bundesrichter Michael Bertrams kritisiert in diesem Interview, dass muslimische Gemeinden in Deutschland Streitigkeiten zunehmend nach der Scharia regelten. Das islamische Rechtssystem entwickle sich besonders in Großstädten wie Berlin zu einer "Paralleljustiz". "Gegen eine Schlichtung unter Muslimen oder einen Täter-Opfer-Ausgleich mit finanzieller Kompensation bei kleinen, alltäglichen Streitigkeiten ist nichts einzuwenden. Paralleljustiz im engeren Sinn meint aber die Anwendung der Scharia insbesondere in familienrechtlichen Streitigkeiten und im Strafrecht. Das führt zu einer inakzeptablen Selbstjustiz, bei der Friedensrichter 'von Gottes Gnaden' die Gebote Allahs an die Stelle des staatlichen Rechts setzen. Das hat schlimme Folgen besonders für Frauen."

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08.09.2014

"Hundert Jahre Erster Weltkrieg"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zum-ersten-weltkrieg-hundert-jahre-erster-weltkrieg--6,108
08020,28349390.html

In seiner Kolumne zum Ersten Weltkrieg beschäftigt sich Götz Aly mit der Lehre aus dem Ersten Weltkrieg, wonach "der halbwegs friedliche, reformerische Übergang dem revolutionär oder militärisch erzwungenen Regimewechsel vorzuziehen" sei.

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03.09.2014

"Früher war Frieden"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/pazifismus-in-deutschland-frueher-war-frieden,10809150,28307148.htm
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Was ist im Zeichen des Terrors des "Islamischen Staates" aus dem deutschen Pazifismus geworden, fragt Dirk Pilu in der Berliner Zeitung. "Ist der Pazifismus lediglich eine schöne Idee, die den Realitätstest nicht besteht? Bereits vor zwölf Jahren hat – seinerzeit in der Debatte um den NATO-Einsatz im Kosovo – der Grünen-Politiker Ludger Volmer einen 'politischen', bedingten Pazifismus erfunden, um den Krieg als Ausnahme zu rechtfertigen, ohne die Friedensideale aufgeben zu müssen. Er sagte das als Staatsminister im Auswärtigen Amt unter jenem Außenminister Joschka Fischer, der heute behauptet, man könne ein Terrorregime wie das des IS 'weder mit Gebetskreisen noch mit Spruchbändern' stoppen. Aber gibt es einen halbierten Pazifismus? Eher nicht."

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15.08.2014

"Behörden könnten NSU bei Flucht geholfen haben"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/verdacht-gezielter-sabotage-behoerden-koennten-nsu-bei-flucht-geho
lfen-haben-,10808018,28134878.html

Die Berliner Zeitung zitiert aus dem fast 1.800 Seiten umfassenden Abschlussbericht des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses, der in der kommenden Woche im Thüringer Landtag diskutiert werden soll. Für Diskussionsstoff werde dabei wohl sorgen, dass der Ausschuss eine behördliche Mitschuld bei der Entstehung der Terrorgruppe nicht ausschließen wolle. "Erstmals hält damit ein parlamentarisches Untersuchungsgremium eine aktive Mitwirkung staatlicher Behörden am Entstehen der rechten Terrorgruppe NSU für möglich. Der Untersuchungsausschuss des Bundestages hatte in seinem Abschlussbericht vor einem Jahr noch keine Anhaltspunkte dafür erkennen wollen, dass das NSU-Trio von Polizei oder Verfassungsschutz gedeckt wurde. Allerdings haben inzwischen mehrere Obleute des Bundestagsgremiums Zweifel an ihrem damaligen Untersuchungsergebnis geäußert, insbesondere was die Rolle staatlicher Behörden in der NSU-Affäre anbelangt."

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14.08.2014

"Stoppt den Islamischen Staat!"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/-navid-kermani--stoppt-den-islamischen-staat,10808018,28125178,ite
m,0.html

Der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani ruft in seinem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung zu einer "vereinten Abwehr" gegen die Offensive der Terrorgruppe "Islamischer Staat" im Nahen Osten auf. "Was jetzt zu geschehen droht oder bereits geschieht, in diesen Tagen des Sommers 2014, kann in seinen Dimensionen und Auswirkungen für den Nahen Osten nur mit den Dimensionen und Auswirkungen verglichen werden, die der Erste Weltkrieg für Europa hatte – der noch größere, noch unheilvollere Folgekrieg nicht ausgeschlossen. Auch für Europa, das sich mit noch so hochgerüsteten Grenzregimen von seinem unmittelbaren Nachbarn nicht wird abschotten können, wären die Folgen spürbar, für jeden einzelnen Bürger, seinen Wohlstand, seine Sicherheit, seine Toleranz, für das Zusammenleben der unterschiedlichen Völker und Kulturen in den europäischen Städten."

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27.07.2014

"Wenn es im Nahen Osten brennt, dann brennt es auch in Berlin"

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/interview-mit-yasmis-kassar--wenn-es-im-nahen-osten-brennt--dann-br
ennt-es-auch--in-berlin-,10809148,27959476.html

Frederik Bombosch im Gespräch mit Yasmin Kassar, Lern-Coach an einer Kreuzberger Sekundarschule, über die antisemitischen Ausfälle auf den Berliner Gaza-Demonstrationen. "Wenn Sie sich die Gaza-Demonstrationen anschauen, dann sehen Sie da sehr viele Jugendliche unter 20. Sie sind in Berlin geboren und haben hier die Schule besucht. Und wenn man mit ihnen spricht, merkt man: Zum Nahost-Konflikt haben Sie sehr viel Halbwissen – oder auch gar kein Wissen. Sie kennen die Geschichte dieses Konflikts nicht, Sie wissen nicht, dass 1948 der Staat Israel gegründet wurde, dass dies auf einen Beschluss der Vereinten Nationen zurückging – wenn auch gegen die Stimmen der arabischen Staaten –, und dass Araber und Juden dort zumindest bis in die 20er Jahre friedlich nebeneinander gelebt haben."

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22.07.2014

"Zeit für Anti-Antisemitismusdemos"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/leitartikel-zu-protesten-zeit-fuer-anti-antisemitismusdemos,108080
20,27916776.html

Arno Widmann sieht die Zeit gekommen, sich den "brüllenden Antisemiten" bei Protesten gegen den Gazakrieg in Berlin entgegenzustellen. "Man mag die Wut und den Hass verstehen können, mit denen Palästinenser auf Israel schauen. Wenn einem das Haus zerbombt, Familie und Freunde umgebracht werden, ist es geradezu übermenschlich, diese Gefühle nicht zu entwickeln. Niemand wird das besser begreifen als Israelis, deren Häuser von Kassam-Raketen zerstört und deren Familie und Freunde umgebracht werden. Aber wir wissen auch, dass Wut und Hass zerstörerische Gefühle sind. Sie machen zu allererst einen selbst kaputt. Dennoch wird Wut und Hass zu schüren immer wieder als integraler Bestandteil politische Arbeit betrachtet. Die Veranstalter der antiisraelischen Demonstrationen der vergangenen Tage jedenfalls haben das getan. Sonst wären sie eingeschritten und hätten die antisemitischen Sprechchöre zum Verstummen gebracht. Wer das nicht tut, der schadet seinem Kampf. Er schadet ihm, weil er sich blind macht für das, worum es wirklich geht. Nicht um Rache, nicht einmal um Respekt, sondern um eine Lösung."

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14.07.2014

"Unsere europäischen Wurzeln"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/rassismus-im-nahost-konflikt-unsere-europaeischen-wurzeln,10809150,
27812300.html

"Fragt man nach dem Stellenwert des gegenwärtigen Rassismus im Nahost-Konflikt, so lassen sich seine europäischen Wurzeln nicht leugnen", konstatiert der israelische Historiker Moshe Zimmermann in seinem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung. "Wenn der Leser dieser Zeilen ein deutscher Staatsbürger ist, lehnt er sich nun wahrscheinlich zurück in seinem Sessel und denkt: 'So sind eben die Juden, vielleicht auch die Araber geworden'. Und er schüttelt wohl den Kopf: 'Den Rassismus haben wir Europäer jedenfalls überwunden'. Falsch! Rassisten in Orient wissen: Europa ist zwar ein Bastion der Aufklärung und Demokratie, aber auch dort ist der Rassismus noch lebendig. Wieso also nicht auch bei uns? In Deutschland sind Thilo Sarrazins Bücher Bestseller. In Europa haben rechtsradikale Parteien Aufwind. Und auf Hetze folgen dort auch Taten – wie, bitte, war es mit dem NSU? Warum waren die Attentate auf jüdische Menschen in Frankreich oder Belgien möglich? Wenn so etwas im fortschrittlichen Europa möglich ist, relativiert sich nach Meinung orientalischer Rassisten die eigene Untugend. Und sollte Europa zu der Ausrede greifen, der heutige Antisemitismus sei ein Phänomen mit Migrationshintergrund, schließt sich für Rassisten im Orient nur der Kreis. Da capo."

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10.04.2014

"24 Stunden in der gespaltenen Stadt"

http://www.berliner-zeitung.de/medien/filmprojekt-in-jerusalem-24-stunden-in-der-gespaltenen-stadt,108091
88,26813640.html

Klaudia Wick rezensiert in der Berliner Zeitung die Arte-Dokumentation "24h Jerusalem". "Fernsehen in Echtzeit: 24 Stunden lang haben bekannte Regisseure den Alltag in Jerusalem gefilmt. An diesem Samstag strahlt Arte das Mammutprojekt aus. Es zeigt eine zerrissene Stadt, die das Filmprojekt fast unmöglich gemacht hätte."

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08.04.2014

"Ein Tag des Datenschutzes"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/-kommentar-zur-vorratsdatenspeicherung-ein-tag-des-datenschutzes,1
0808020,26792760.html

Christian Bommarius kommentiert in der Berliner Zeitung die Gerichtsentscheidung zur Vorratsdatenspeicherung. "Der 8. April 2014 wird als Tag der Auferstehung der europäischen Grund- und Bürgerrechte in die Geschichte Europas eingehen. Man wird sich an ihn als den Tag erinnern, an dem der Europäische Gerichtshof (EuGH) endlich den Wert des Datenschutzes als Grundrecht entdeckte und sich damit auf die Seite des Bundesverfassungsgerichts schlug."

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24.03.2014

"Selbstbestimmung (Gift) der Völker"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-krim-krise-selbstbestimmung--gift--der-voelker,1080802
0,26643506.html

Götz Aly hält das Selbstbestimmungsrecht der Völker für eine "nationalistische Kampfparole" mit destruktiver Wirkung. "Als Kollektivrecht gehört es nicht zu den Allgemeinen Menschenrechten, weil es zutiefst vergiftet ist. Immer wieder zertraten Mehrheiten, die sich zum 'Volk' erklärten, unter dem Motto Selbstbestimmung die Rechte von Minderheiten und die das Individuum schützenden unveräußerlichen Grundrechte."

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20.03.2014

"Geheimdienste haben besonderes Interesse an mir"

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/interview-laura-poitras--geheimdienste-haben-besonderes-interesse-a
n-mir-,10809150,26583636.html

Christian Schlüter im Gespräch mit der mittlerweile in Berlin wohnenden Dokumentarfilmerin Laura Poitras, die zusammen mit dem Journalisten Glenn Greenwald Kontakt zum Whistleblower Edward Snowden herstellte und bei der Enthüllung der NSA-Dokumente half. "Schlüter: Würden Sie sich als Dissidentin bezeichnen? Poitras: Nein, das fände ich übertrieben. Natürlich bin ich schon länger in Berlin, weil ich hier keine Repressionen befürchten muss. Hier wird meine Privatsphäre geachtet, hier kann ich am besten meine Quellen schützen. Das ist mir, wie gesagt, das Wichtigste, denn ich trage die Verantwortung für Menschen, die sich mir anvertraut haben. Für meinen neuen Film arbeitete ich unter anderen mit den Whistleblowern Thomas Drake und William Binney zusammen, ehemaligen Angestellten der NSA, mit Jacob Appelbaum vom Tor-Netzwerk und mit Julian Assange von Wikileaks. Sie alle stehen unter verschärfter Beobachtung seitens der US-Regierung."

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18.03.2014

"Achtung, Taliban von links"

http://www.berliner-zeitung.de/film/-lone-survivor--achtung--taliban-von-links,10809184,26593184.html

Philipp Bühler bespricht den amerikanischen Kriegsfilm "Lone Survivor", dessen Unentschlossenheit durchaus der Afghanistanpolitik der US-Regierung entspreche. "Selbst wenn man keine Jahrhundertfigur erwartet wie Sylvester Stallones Vietnam-Söldner Rambo, der zwischen eigenem Patriotismus und unklarem politischen Auftrag einen ganz ähnlichen Konflikt durchstand, erscheint Mark Wahlbergs tapferer kleiner Officer mit seinen pittoresk aufgeplatzten Wangen eher unterentwickelt. Aber gerade in seinem hilflosen Bemühen wirkt dieser Film symptomatisch. 'Lone Survivor' will es hartgesottenen Militär-Junkies genauso recht machen wie nachdenklichen Patrioten. Der Film weiß nicht, ob nun rein oder raus aus Afghanistan. Es ist, mit anderen Worten, der denkbar ehrlichste Kriegsfilm der Ära Obama."

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04.02.2014

"Der NSA-Skandal auf dem Rechtsweg"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kommentar-zur-klage-gegen-bundesregierung-der-nsa-skandal-auf-dem-
rechtsweg,10808020,26078242.html

Der Chaos Computer Club hat die Bundesregierung wegen der NSA-Überwachung deutscher Bürger verklagt. Steven Geyer begrüßt diesen formaljuristischen Umgang mit dem NSA-Skandal in seinem Kommentar und macht darauf aufmerksam, dass es bereits ähnliche Anzeigen in anderen europäischen Ländern gebe. "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat nach Klage mehrerer Bürgerrechtsgruppen die britische Regierung zur Stellungnahme aufgefordert. In Deutschland ist ein Untersuchungsausschuss im Bundestag nicht mehr aufzuhalten. Und die Bundesanwaltschaft prüft, ob es einen Anfangsverdacht für Rechtsbrüche gibt. Nur verschleppen das bislang Bundesbehörden durch verzögerte Stellungnahmen. Es mag also sein, dass die Anzeige vor allem Aufmerksamkeit auf dieses Zeitspiel lenken soll. Sie wird dennoch dazu führen, dass sich die Behörden des Skandals auch formaljuristisch annehmen. Endlich."

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02.02.2014

"Verfassungsschutz warnt vor deutschen Terroristen"

http://www.berliner-zeitung.de/politik/verfassungsschutz-praesident-maassen--das-sind-gefaehrliche-leute-
,10808018,26068230.html

Der Verfassungsschutz hat erneut vor deutschen Dschihadisten gewarnt, die nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg in Syrien Terroranschläge planen könnten. "Insgesamt seien laut Verfassungsschutz mindestens 270 Personen aus Deutschland nach Syrien gereist. 'Es besteht das Risiko, dass diese Leute, wenn sie aus Syrien zurückkommen, bereit sind, bei uns Terroranschläge zu verüben', sagte [Verfassungsschutz-Präsident] Maaßen. Die Erfahrung mit Rückkehrern aus Afghanistan und Pakistan lehre, dass die Dschihadisten abgestumpft seien und ihnen Töten leichter falle."

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27.01.2014

"Revolution, Reform und Straßenkampf"

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zu-oppositionen-revolution--reform-und-strassenkampf,10808
020,26009048.html

Der Druck der Straße alleine reicht nicht um eine "gedeihliche" Zukunft in Kairo, Bangkok, Kiew oder Damaskus zu schaffen, schreibt Götz Aly in seiner Kolumne zu den derzeitigen Oppositionsbewegungen dieser Länder. "Mit freien Wahlen werden weder Ägypten noch die Ukraine in eine gedeihliche Zukunft finden. Dazu bedarf es vieler Zwischenschritte: weniger Korruption, bessere wirtschaftliche Perspektiven, Kompromissbereitschaft, allseits geachtete Institutionen der Gesetzgebung und der Rechtspflege. Gebraucht werden Parteien, die unterschiedliche Interessen vertreten, sich nicht als Todfeinde bekämpfen und die Interessen von Minderheiten achten. Es geht um den Ausgleich großer sozialer und regionaler Spannungen. Nicht dass der Druck von unten falsch wäre, er hat in jedem der genannten Länder Gründe. Doch müssen sich zu den Agitatoren der Straße geduldige Reformer gesellen, Vermittler und Überläufer aus den jetzt herrschenden Eliten."

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