US-Soldaten in Afghanistan

Süddeutsche Zeitung


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20.02.2018

"Kaputte Truppe"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-kaputte-truppe-1.3873874

Christoph Hickmann kommentiert die aktuellen Berichte über Mängel bei der Bundeswehr und erklärt, warum seiner Ansicht nach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dennoch im Amt bleiben sollte. Von der Leyen solle "trotz allen Unmuts in der Truppe, Verteidigungsministerin bleiben und möglichst vier Jahre fortsetzen, was sie begonnen hat. Erst dann wird man beurteilen können, was ihre Ankündigungen wert waren. Ginge sie jetzt, hinge ihr immer nach, manches auf den Weg, aber nichts zu Ende gebracht zu haben." Weiter...


18.02.2018

"Erkennen Sie diese Drohne?"

http://www.sueddeutsche.de/politik/muenchner-sicherheitskonferenz-erkennen-sie-diese-drohne-1.3872211

Der Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf der Münchner Sicherheitskonferenz stelle den "vorläufigen Höhepunkt der politischen Eskalation zwischen Israel und Iran" dar, schreibt Stefan Kornelius in der Süddeutschen Zeitung. "Netanjahu definierte zwei rote Linien und kündigte widerholt an, dass Israel eine Umzingelung Irans nicht hinnehmen werde. Es liege am syrischen Machthaber Assad, so Netanjahu, Iran nicht im eigenen Land zu tolerieren. 'Wir waren bisher nicht in den Syrien(-Krieg) verwickelt', so der Premier, 'aber Assad treibt uns in eine andere Position'. Iran verändere den Status quo in der Region durch seine massive Präsenz auf syrischem Territorium und die Bewaffnung der Hisbollah mit Präzisionsraketen. Das werde Israel stoppen, 'ehe das Problem zu groß' werde." Weiter...


14.02.2018

"Wer das für Terrorpropaganda hält, der kann nicht lesen"

http://www.sueddeutsche.de/medien/interview-am-morgen-wer-das-fuer-terrorpropaganda-haelt-der-kann-nicht-
lesen-1.3866277

Luise Checchin im Gespräch mit der Herausgeberin des in türkischer Haft geschriebenen Buches von Deniz Yücel. "'Wir sind ja nicht zum Spaß hier' heißt Deniz Yücels Buch, das er aus der Haft heraus veröffentlicht (Edition Nautilus, 224 Seiten, 16 Euro). Es umfasst Texte, die er im Gefängnis geschrieben hat, aber auch Artikel aus seiner Zeit als Journalist bei der Jungle World, der taz und der Welt. Doris Akrap, taz-Redakteurin und langjährige Freundin Yücels, hat das Buch herausgegeben. Sie ist Mitinitiatorin des Freundeskreises 'Free Deniz', der sich seit einem Jahr mit zahlreichen Aktionen für die Freilassung Yücels einsetzt. Weiter...


06.02.2018

"Man darf sich nicht auf irgendwelche Programme verlassen"

http://www.sueddeutsche.de/digital/interview-am-morgen-man-darf-sich-nicht-auf-irgendwelche-programme-ver
lassen-1.3854391

IT-Experte Thorsten Schröder verrät im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung seine Tipps für mehr Sicherheit im Netz. "Thorsten Schröder ist IT-Sicherheitsexperte und berät mit seiner Firma mittelständische und große Unternehmen. Zudem setzt er sich im Chaos Computer Club für digitale Grundrechte ein. Zum heutigen Safer Internet Day erklärt Schröder, worauf Nutzer im Netz achten sollten und wie sie dank weniger Schritte sicherer surfen können." Weiter...


03.02.2018

"Wie der Riss durch Cottbus so tief werden konnte"

http://www.sueddeutsche.de/politik/brandenburg-wie-der-riss-durch-cottbus-so-tief-werden-konnte-1.3852230

Max Ferstl berichtet über die Hintergründe der Gewaltserie in Cottbus der vergangenen Wochen. "In Cottbus haben am Morgen mehr als tausend Menschen für ein friedliches Zusammenleben demonstriert. Der rechtsgerichtete Verein 'Zukunft Heimat' hat für den Nachmittag eine Versammlung angemeldet. In der brandenburgischen Stadt gab es in den vergangenen Wochen eine Gewaltserie zwischen Deutschen und Flüchtlingen. Unbekannte stürmten eine Flüchtlingsunterkunft und griffen die Bewohner an. Außerdem verteilten Rechte Reizgas an Passanten. Auch syrische Jugendliche begingen Gewaltdelikte." Weiter...


01.02.2018

"Kabul ist ein verdammtes Gefängnis geworden"

http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-die-mauermaler-von-kabul-1.3844179

Jan Heidtmann stellt eine Künstlergruppe in der afghanischen Hauptstadt Kabul vor, die mit Gemälden auf den zahlreichen Betonabsperrungen, die das Straßenbild Kabuls prägen, gegen die von den Mauern ausgehende Tristesse vorgehen will. "Um die 500 Bilder hat die Gruppe in den vergangenen zweieinhalb Jahren gemalt: den Talib, der keinen Raketenwerfer im Arm hält, sondern einen riesigen Bleistift; den Jungen, der liest, statt zu arbeiten an der Mauer eines Ministeriums; das Verbotsschild, in dem ein Mann mit einem Mädchen an der Hand eingezeichnet ist. Ein Appell gegen die weit verbreiteten Kinderehen." Weiter...


28.01.2018

"Netzpolitiker warnen vor Einsatz des Staatstrojaners"

http://www.sueddeutsche.de/digital/it-sicherheit-netzpolitiker-warnen-vor-einsatz-des-staatstrojaners-1.3
844670

Hakan Tanriverdi sammelt überwiegend kritische Stimmen zum Einsatz des sogenannten "Staatstrojaners" zum Ausspionieren der Daten von Verdächtigen. "Netzpolitiker verschiedener Fraktionen und Bürgerrechtler warnen vor den Gefahren, die der Einsatz eines Staatstrojaners mit sich bringt. Dabei handelt es sich um eine Software, die vom Bundeskriminalamt (BKA) bereits eingesetzt wird. Über das Ausnutzen von Schwachstellen in Smartphones und Tablets gelingt es den Ermittlern, auf Daten von verdächtigen Personen zuzugreifen. Bisher sind sie an diesem Punkt gescheitert, da Chat-Apps wie Signal oder Whatsapp die eigenen Nachrichten auf eine Art und Weise verschlüsseln, die keiner außenstehenden Partei den Zugriff erlaubt." Weiter...


23.01.2018

"Eine Geste des Hasses"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/gastbeitrag-eine-geste-des-hasses-1.3837140

Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron, Tochter einer Holocaust-Überlebenden, zeigt sich in der Süddeutschen Zeitung entsetzt über die Entscheidung, vor den Vereinten Nationen in New York einen Sänger auftreten zu lassen, der alle Araber als Terroristen brandmarkt. "Die Wahl der israelischen Regierung, ausgerechnet diesen Sänger bei der Holocaust-Gedenkveranstaltung der UN Israel repräsentieren zu lassen, bereitet mir jetzt schlaflose Nächte. Auch das Schweigen der vielen Organisationen und Politiker, die sich für die Rechte von Holocaust-Überlebenden einsetzen, irritiert mich. Ich frage mich und alle anderen: Wer darf die Erinnerung an den Holocaust repräsentieren? Wer darf die Erinnerungsfackel weiterreichen an die nachfolgenden Generationen? Ein israelischer Jude etwa, der alle Araber mit einem Lied zu Terroristen macht?" Weiter...


22.01.2018

"Mike Pence auf Mission Schadensbegrenzung"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nahost-mission-schadensbegrenzung-1.3834767

Alexandra Föderl-Schmid und Paul-Anton Krüger berichten über die Nahost-Reise von US-Vizepräsident Michael Pence, der sich für die Jerusalem-Entscheidung Donald Trumps vor den Arabischen Staaten rechtfertigen müsse. "US-Vizepräsident Michael Pence hätte schon Anfang Dezember in den Nahen Osten reisen sollen, doch dann machte sein Chef mit einer Ankündigung die Pläne zunichte: Donald Trump sagte, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Die Palästinenser wollen Pence, einen maßgeblichen Verfechter der Entscheidung, bis heute nicht sehen. Aber auch für Amerikas arabische Verbündete wäre der Besuch heikel geworden. Nun holt Pence die Reise nach, in abgespeckter Form und um Schadensbegrenzung bemüht. Doch ob das ausreicht, um Friedensgespräche zu initiieren und dem 'ultimativen Deal' zwischen Israel und den Palästinensern näher zu kommen, von dem Trump zu reden pflegt, ist fraglich." Weiter...


21.01.2018

"Wieder werden die Kurden im Stich gelassen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bodenoffensive-der-tuerkei-wieder-werden-die-kurden-im-stich-gelassen-
1.3832586

Moritz Baumstieger kommentiert in der Süddeutschen Zeitung das Vorgehen der türkischen Armee im Nordirak und die Reaktion des Westens darauf. "Nach dem Sieg über den IS war sich die Führung der Kurden sicher, dass die internationale Gemeinschaft den Einsatz ihrer Kämpfer belohnen werde. Eine krasse Fehlkalkulation." Weiter...


16.01.2018

"Roh wie die Revolution"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/arabischer-fruehling-und-internet-roh-wie-die-revolution-1.3827918

Paul-Anton Krüger berichtet über die Arbeit des ägyptischen Medienkollektivs "Mosireen", das ein Online-Videoarchiv mit unzensierten Einblicken in die Tage im Frühjahr 2011 auf dem Kairoer Tahirplatz eingerichtet hat. "Die Bilder führen den Betrachter zurück auf den Tahrir-Platz. Kairo, der Beginn des Arabischen Frühlings. 18 Tage im Januar 2011, am Ende stand der Sturz des Langzeitdiktators Hosni Mubarak. Manche der Videos sind bekannt, waren im Internet zu sehen auf Youtube, Facebook, Twitter. Zum ersten Mal aber, sieben Jahre nach den Ereignissen, macht nun ein Archiv online ungeschnittene Filmaufnahmen systematisiert in einer Datenbank über das Internet zugänglich, dazu Tausende Fotos und andere Dokumente. Abzurufen sind sie seit Dienstag im Internet unter 858.ma." Weiter...


16.01.2018

"Palästinenser-Führung will Anerkennung des Staates Israel aussetzen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-palaestinenser-fuehrung-will-anerkennung-des-staates-is
rael-aussetzen-1.3827186

Mit einer großen Mehrheit bei nur zwei Gegenstimmen und wenigen Enthaltungen hat das Zentralkomitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation empfohlen, die Anerkennung des Staates Israel auszusetzen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Die Suspendierung soll sofort in Kraft treten und so lange bestehen bleiben, bis Israel "den palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 anerkennt", die Annexion Ost-Jerusalems aufhebe und seine Siedlungsaktivitäten stoppe, hieß es in der in Ramallah verabschiedeten Erklärung." Weiter...


03.01.2018

"Die Proteste in Iran stellen Europa vor ein Dilemma"

http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-die-proteste-in-iran-stellen-europa-vor-ein-dilemma-1.3811201

Europa darf zu den Protesten im Iran nicht einfach schweigen, auch wenn dies dem außenpolitischen Kalkül widerspreche, schreibt Paul-Anton Krüger in der Süddeutschen Zeitung. "Für Europa ergibt sich daraus eine verzwickte Lage: Lauthals die Proteste zu unterstützen, wie es jetzt US-Präsident Donald Trump in der opportunistischen Hoffnung auf einen Sturz des Regimes tut, spielt den Konservativen in Iran in die Hände. Chamenei stellt die Proteste als Werk ausländischer Aufwiegler dar - gemeint sind natürlich die USA, Großbritannien und auch Irans regionaler Rivale Saudi-Arabien. Dazu kommt, dass niemand sagen kann, wen man da eigentlich unterstützen würde. Angesichts von zunehmender Gewalt und von Menschenrechtsverletzungen zu schweigen, ist auch keine Option. Angebracht ist ein wenig Demut: Selbst die Geheimdienste und Iran-Experten tun sich schwer, die Vorgänge dort zu interpretieren und ihren weiteren Verlauf zu prognostizieren. Umso begrenzter sind die Möglichkeiten, sie zu beeinflussen." Weiter...


21.12.2017

"Spekulation mit dem Tod"

http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozessauftakt-spekulation-mit-dem-tod-1.3799588

Annette Ramelsberger berichtet über den Prozessauftakt zum Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am 11. April. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hätten dabei ein höchst unterschiedliches Bild vom Charakter des Attentäters gezeichnet. "Was da in Dortmund geschah, nennen manche Anwälte sarkastisch die 'brutalste Spielart des Kapitalismus'. Vielfacher Mord, um die Aktienkurse zu drücken. Das ist, so die Anklage, heimtückisch, gemeingefährlich und habgierig. Für sie ist das Motiv eindeutig: Der Angeklagte habe gehandelt, um sich zu bereichern. (...) Und dann kommt da W.s Verteidiger und spricht von einem 'leidenden Menschen'. Von einem, der überhaupt nicht luxus-affin sei, sondern sehr fleißig. 'Der will keinen Porsche', sagt Verteidiger Carl W. Heydenreich. Er stellt damit das Bild auf den Kopf, das sich die Öffentlichkeit bisher von diesem Angeklagten gemacht hat. Sergej W. sei nicht kalt und mechanisch und habgierig, sondern verzweifelt." Weiter...


20.12.2017

"Der Islam konfrontiert uns Christen mit längst überfälligen Debatten"

http://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-an-der-schule-der-islam-konfrontiert-uns-christen-mit-laengst
-ueberfaelligen-debatten-1.3793389

Pater Tobias Zimmermann, Leiter des katholischen Canisius-Kollegs in Berlin, hat vor kurzem eine Lehrerin mit Kopftuch eingestellt. In diesem Interview begründet er diese in einigen Medien kritisch aufgenommene Entscheidung folgendermaßen: "Ausschlaggebend war die Tatsache, dass diese Frau ein sehr gutes Profil hatte. Und übrigens nicht etwa, weil wir zu wenige Bewerber hatten. Allerdings hatten wir uns schon vorher mit der Frage beschäftigt, wie gehen wir damit um. Wir haben schon lange eine sehr vielfältiges Kollegium: Viele Lehrer sind natürlich katholisch, manche kommen aus dem Osten und hatten nie die Gelegenheit, das Christentum von innen kennenzulernen. Andere sind evangelisch. Was die Muslime betrifft, erinnert mich die Situation heute in gewisser Weise an die 70er Jahre. Damals haben wir uns entschieden, auch evangelische Schüler anzunehmen. Und dann folgten eben irgendwann auch evangelische Lehrer. (...) Eine Muslimin kann in einer Stadt wie Berlin zumindest sehr glaubwürdig dafür werben, dass Religion wichtig ist. Uns ist wichtig, dass unsere Schüler ihre Religion reflektieren. Aber dafür gibt es dann den Religionsunterricht. Die neue Kollegin unterrichtet Mathe und Naturwissenschaften." Weiter...


18.12.2017

"Aufregung um sächsischen Polizeipanzerwagen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/sachsen-aufregung-um-saechsischen-polizeipanzerwagen-1.3796407

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Diskussion, die ein neuer Panzerwagen der sächsischen Polizei ausgelöst hat. "Auf den Rückenlehnen der Sitze ist ein Symbol aufgestickt, das mit Wappen und altdeutscher Schrift an nationalsozialistische Symbole erinnert. Dem LKA Sachsen zufolge handelt es sich dabei um das interne Logo des sächsischen SEK. Über eine Änderung werde jetzt nachgedacht." Weiter...


18.12.2017

"Auf dem Schirm des Terror-Radars "

http://www.sueddeutsche.de/politik/ueberwachung-auf-dem-schirm-des-terror-radars-1.3795361

Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten aus dem Terroranschlag vom 19. Dezember 2016 in Berlin Lehren gezogen, schreiben Georg Mascolo und Ronen Steinke. Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, habe auf drei Veränderungen hingewiesen: "Bemerkenswert ist, dass es praktisch keine neuen Gesetze brauchte. Sondern nur eine Veränderung der Praxis. (...) Da ist, erstens, die Abschiebung. Amri hätte schon längst wieder in Tunesien sein müssen, aber es scheiterte am mangelndem Druck der deutschen Behörden und dem Widerwillen der dortigen Regierung, solche Leute zurückzunehmen. (...) Die Staatsanwaltschaften, zweitens, schauen heute anders auf solche Personen. Bei Amri herrschte ein ziemliches Chaos, sieben Anklagebehörden ermittelten, wussten oft nichts voneinander. Das müsse sich dringend ändern, darauf drängen nun vor allem Generalbundesanwalt Peter Frank und seine Experten. (...) Die vielleicht größte Hoffnung für mehr Sicherheit aber ruht auf der dritten Veränderung, sie trägt den sperrigen Namen 'Arbeitsgruppe Risikomanagement' und tagt seit dem 1. Juli praktisch ununterbrochen im GTAZ. (...) Schon vor dem Berliner Anschlag hatte das BKA sich gemeinsam mit Wissenschaftlern an die Entwicklung eines neuartigen Analyse-Tools namens Radar-iTE gemacht: Es ist eine akribische Erhebung von 61 Risiko- und zwölf sogenannten Schutzfaktoren, die es möglich machen soll, die Bereitschaft eines Islamisten zur Gewalt besser abzuschätzen." Weiter...


17.12.2017

"Kampf gegen islamistische Gefährder wird zielgenauer"

http://www.sueddeutsche.de/politik/sicherheitspolitik-kampf-gegen-islamistische-gefaehrder-wird-zielgenau
er-1.3795277

Eine von den Sicherheitsbehörden durchgeführte genauere Analyse zuvor erfasster islamistischer Gefährder sei zu dem "überraschenden Schluss" gekommen, dass von der Hälfte der 720 in Deutschland registrierten Personen "womöglich kein besonderes terroristisches Risiko" ausgehe, berichtet Georg Mascolo. "Erstmals wandten die Behörden hierfür ein neuartiges Analyse-System namens Radar-ITE an, das vom BKA und Schweizer Wissenschaftlern entwickelt wurde. Es basiert auf Fragen zu 73 Merkmalen, etwa zur Sozialisation oder der Einstellung zur Gewalt. Auch nach sogenannten 'Schutzfaktoren' - etwa familiären Bindungen, guter Integration oder einem sicheren Arbeitsplatz - wird gefragt. Ende November schlossen die Behörden 205 Bewertungen ab. 96 Islamisten landeten in der Kategorie 'moderates Risiko', 27 in 'auffälliges Risiko' und 82 in der Rubrik 'hohes Risiko'. Weiter...


13.12.2017

"Die Bedrohung kommt für Juden von allen Seiten"

http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-am-morgen-die-bedrohung-kommt-fuer-juden-von-allen-seiten-1.
3788849

Benjamin Steinitz von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus meint in diesem Interview, dass bei den Berichten über antiisraelische Proteste muslimischer Demonstranten nicht von einem "importiertem Antisemitismus" gesprochen werden sollte. "Das suggeriert nämlich, dass das Problem von außen kommt. Antisemitismus ist aber Teil der europäischen Kulturgeschichte, insbesondere der deutschen. (...) Neben dem Antisemitismus im Kontext dieser antiisraelischen Mobilisierungen gibt es aber auch noch andere Formen in Deutschland, die den Alltag von Juden massiv beeinflussen. Zum Beispiel einen linken Antisemitismus, der sich einen antiimperialistischen Anstrich gibt, aber auch einen bürgerlichen, in der sozioökonomischen Mitte der Gesellschaft verankerten Antisemitismus." Weiter...


13.12.2017

"Dann ist er direkt durch unseren Glühweinstand gefahren"

http://www.sueddeutsche.de/politik/jahrestag-direkt-durch-unseren-gluehweinstand-1.3788833

Die Süddeutsche Zeitung lässt zum Jahrestag des Berliner Weihnachtsmarktanschlags Überlebende und Hinterbliebene zu Wort kommen. "Das Interesse der Öffentlichkeit galt erst dem Täter. Dann den Sicherheitsbehörden. Aber nicht den Opfern und Hinterbliebenen des tödlichen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, der sich am Dienstag jährt. Drei Hinterbliebene haben der Süddeutschen Zeitung in den vergangenen Monaten geschildert, wie sie dieses Jahr erlebt haben. Ihre Bedingung: Der Name des Täters solle in dem Artikel nicht genannt werden." Weiter...


06.12.2017

"Trump behandelt Jerusalem wie eine Immobilie"

http://www.sueddeutsche.de/politik/trumps-aussenpolitik-trump-behandelt-jerusalem-wie-eine-immobilie-1.37
80484

US-Präsident Trump lasse sich bei seiner Vorgehensweise im Nahostkonflikt von seinen Geschäftsgebaren als früherer Immobilienmogul leiten, meint Hubert Wetzel. "Trump sieht sich nicht als Diplomat oder als traditioneller Außenpolitiker, sondern als Geschäftsmann. Wenn er eine Friedenslösung zwischen Israel und den Palästinensern als den 'ultimate deal' bezeichnet, dann meint er das wörtlich: Den Nahostkonflikt zu beenden, ist für ihn der denkbar größte Geschäftsabschluss. Und Geschäfte kann man nur machen, wenn die Geschäftspartner die Realität anerkennen, selbst wenn diese Realität unangenehm ist." Weiter...


05.12.2017

"Schutz vor Anschlägen: Auch der Viktualienmarkt wird mit Trögen gesichert"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sicherheit-schutz-vor-anschlaegen-auch-der-viktualienmarkt-wird-mit-t
roegen-gesichert-1.3777941

Thomas Schmidt berichtet über die Sicherungsmaßnahmen auf Münchner Weihnachtsmärkten im Zeichen einer "abstrakten Gefährdungslage". "(...) die Sicherheitsbehörden lernten von konkreten Erfahrungen aus anderen Ländern, sagt Polizeisprecher Sven Müller. Ob das Sicherheitskontrollen an Flughäfen seien oder Lkw-Sperren an belebten Plätzen: Wenn neue Formen des Terrors auftreten, 'dann müssen wir reagieren'. Natürlich könne es nie hundertprozentige Sicherheit geben - aber deswegen nichts tun?" Weiter...


05.12.2017

"Gabriel fordert Neuausrichtung der Amerika-Politik"

http://www.sueddeutsche.de/politik/sigmar-gabriel-nicht-auf-entscheidungen-in-washington-warten-1.3777661

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat sich am Dienstag beim "Berliner Forum Außenpolitik" der Körber-Stiftung in einer Grundsatzrede für eine Neuausrichtung der deutschen USA-Politik ausgesprochen. Die SZ hatte bereits zuvor wichtige Punkte einer Vorabversion der Rede zusammengefasst. "Die USA kämen unter ihrem Präsidenten Donald Trump ihrer Rolle als weltpolitische Gestaltungskraft nur noch 'geschwächt' nach, kritisiert Gabriel laut Manuskript (...). Die 'Selbstverständlichkeit, mit der wir die US-amerikanische Rolle als - trotz gelegentlichen Zwistes - behütend sehen', beginne 'zu bröckeln'. Die Vereinigten Staaten würden Deutschland ebenfalls womöglich anders als vorher betrachten, 'als ein Partner unter vielen'. 'Das heißt aber auch, dass wir ganz zwangsläufig auch als Wettbewerber wahrgenommen werden.' Deutschland müsse künftig selbstbewusster seine Interessen vertreten, verlangt Gabriel." Weiter...


30.11.2017

"USA fordern Abzug des deutschen Botschafters aus Nordkorea"

http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-und-nordkorea-usa-fordern-abzug-des-deutschen-botschafters-aus-nor
dkorea-1.3772185

Um den Druck auf Nordkorea zu erhöhen, haben die USA das Auswärtige Amt in Berlin aufgefordert, den deutschen Botschafter aus Nordkorea abzuziehen. "Länder mit diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea sollten diese abbrechen, um den Druck auf Nordkorea im Atomstreit mit dem kommunistischen Land zu erhöhen, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. 'Ruft euren Botschafter zurück', sagte sie mit Blick auf Deutschland." Weiter...


29.11.2017

"Der NSU-Prozess - eine Bilanz "

http://www.sueddeutsche.de/politik/podcast-das-thema-jetzt-hoeren-der-nsu-prozess-eine-bilanz-1.3771038

Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger spricht in diesem Podcast zum NSU-Prozess "über die Versäumnisse der Ermittler, ihren Eindruck von Beate Zschäpe und die Frage, warum die Verhandlung bald zu Ende gehen muss." Weiter...


22.11.2017

"Bundesregierung will IS-Kinder nach Deutschland holen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/exklusiv-bundesregierung-will-is-kinder-nach-deutschland-holen-1.37613
05

Die Bundesregierung will Kinder von deutschen Kämpfern und Anhängern des "Islamischen Staates" im Irak offenbar nach Deutschland ausfliegen lassen. "Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR haben sich Diplomaten des Auswärtigen Amtes an die irakische Regierung gewandt und darum gebeten, eine Ausreisegenehmigung für die Kinder von deutschen IS-Angehörigen zu erteilen. Eine Antwort soll bisher nicht ergangen sein. Hintergrund ist, dass nach jüngster Zählung bereits mindestens ein halbes Dutzend deutscher Minderjähriger in Haftanstalten und Verhörzentren im Irak einsitzen. Die meisten von ihnen sind Klein- oder sogar noch Kleinstkinder. Sie sitzen nun dort gemeinsam mit ihren Müttern ein, die nach dem Zerfall des IS im Kriegsgebiet aufgespürt und verhaftet wurden." Weiter...


22.11.2017

"Bosnien ist von einer friedlichen Zukunft weit entfernt"

http://www.sueddeutsche.de/politik/mladi-verurteilung-bosnien-ist-von-einer-friedlichen-zukunft-weit-entf
ernt-1.3760648

Auch Peter Münch bezweifelt, dass das Urteil gegen Ratko Mladic Bosnien Frieden bescheren wird. "Besonders in Sarajevo, aber auch anderswo, haben viele Menschen ihren Frieden miteinander gemacht. Sie arbeiten wieder zusammen, sie machen wieder Geschäfte untereinander und heiraten wieder. Im Alltag läuft alles oft sehr problemlos - allerdings nur so lange, wie niemand an der Vergangenheit rührt, am großen Tabu, am Krieg. Diese Vergangenheit würden viele in der Bevölkerung am liebsten verdrängen oder vergessen. Sie wird aber sehr bewusst gegenwärtig gehalten von den Politikern, die das Land regieren. Ausgerechnet jene also, die für Aufbruch und Veränderung sorgen müssten, halten Bosnien nah am Abgrund. Ermöglicht wird ihnen dies durch einen Geburtsfehler der Friedensordnung: Während nämlich in Den Haag die schlimmsten Kriegsverbrecher einzeln zur Verantwortung gezogen wurden, blieb das System, das zu diesen Verbrechen führte, weitgehend unberührt. Seine Strukturen wurden gar zementiert." Weiter...


20.11.2017

"Polizei im Kulturschock"

http://www.sueddeutsche.de/panorama/integrationsdebatte-polizei-im-kulturschock-1.3751158

Hannah Beitzer untersucht in ihrem Beitrag zur Integrationsdebatte den aktuellen Zustand der Berliner Polizeiakademie, der zuletzt u.a. vorgeworfen wurde, von arabischen Clans unterwandert zu sein. "Schlechte Bildung, mangelnde Integration, Rassismus: Es sind die großen Themen unserer Zeit, die hier verhandelt werden. Das ist kein Zufall, sagt der Staatsrechtsprofessor Christoph Gusy: 'Die Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft.' Das sei einerseits gut: 'Polizisten sind Bürgerinnen und Bürger in Uniform, die die Regeln und Tugenden umsetzen, die wir alle vertreten sollen.' Anderseits bedeute das auch, dass unter Polizisten dieselben Konfliktlinien auftreten, dieselben Debatten geführt werden müssen, wie im Rest der Gesellschaft." Weiter...


18.11.2017

"Von der Feministin zur IS-Unterstützerin"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/islamismus-von-der-feministin-zur-is-unterstuetzerin-1.3742507

Luise Checchin stellt das Buch "Zwei Schwestern. Im Bann des Dschihad" der norwegischen Journalistin Åsne Seierstad vor, die den Werdegang einer jungen Feministin und ihrer Schwester zu überzeugten IS-Anhängerinnen nachverfolgt. "Sie erzählt darin von der Radikalisierung der Geschwister, die als Kinder mit ihrer Familie vor dem somalischen Bürgerkrieg in die norwegische Kleinstadt Bærum flohen. Sie erzählt aber auch von deren Eltern, Sara und Sadiq Juma, die sich verzweifelt fragen, an welchem Punkt ihnen ihre Töchter abhanden gekommen sind. (...) Weder sympathisiert die Journalistin mit ihren Protagonistinnen, noch verteufelt sie sie. Auch mit letztgültigen Erklärungen hält sich 'Zwei Schwestern' zurück. In der Radikalisierungsgeschichte von Ayan und Leila, so wie Seierstad sie erzählt, vermischt sich jugendliche Sinnsuche mit antikapitalistischen Impulsen, das Gefühl, von der norwegischen Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt zu werden, mit tief empfundener Religiosität. Seierstads Kunststück ist es, diesen Radikalisierungsprozess - der von außen so unglaublich erscheint - wenn nicht verständlich, so doch nachvollziehbar zu machen." Weiter...


14.11.2017

"BND-Chef sieht Russland als 'potenzielle Gefahr'"

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutscher-geheimdienst-bnd-chef-sieht-russland-als-potenzielle-gefahr-
1.3749160

BND-Chef Bruno Kahl habe Russland in einer Rede in München in "drastischen Worten" als potenzielle Gefahr für Westeuropa charakterisiert, berichtet Stefan Kornelius. "Der BND hält sich in der Regel mit öffentlichen Analysen zur Sicherheitslage zurück und berät die Bundesregierung intern. Kahl hat seit seinem Amtsantritt als Präsident der Behörde im Juli 2016 lediglich zwei Interviews gegeben. Die Rede in München scheint diese Zurückhaltung nun zu beenden. Kahl sagte vor Zuhörern der Hanns-Seidel-Stiftung, es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass sich das Verhältnis zu Russland unter Putin noch bessere. Die Machtkonzentration spreche eher für eine Fortsetzung der Schwierigkeiten. Wörtlich sagte der Chef der Pullacher Behörde, 'bei der Krim brauchen wir uns keine Hoffnung mehr zu machen', und fügte hinzu: 'Die machtpolitischen Ambitionen Russlands werden zunehmen.'" Weiter...


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Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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