US-Soldaten in Afghanistan

Süddeutsche Zeitung


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22.11.2017

"Bundesregierung will IS-Kinder nach Deutschland holen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/exklusiv-bundesregierung-will-is-kinder-nach-deutschland-holen-1.37613
05

Die Bundesregierung will Kinder von deutschen Kämpfern und Anhängern des "Islamischen Staates" im Irak offenbar nach Deutschland ausfliegen lassen. "Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR haben sich Diplomaten des Auswärtigen Amtes an die irakische Regierung gewandt und darum gebeten, eine Ausreisegenehmigung für die Kinder von deutschen IS-Angehörigen zu erteilen. Eine Antwort soll bisher nicht ergangen sein. Hintergrund ist, dass nach jüngster Zählung bereits mindestens ein halbes Dutzend deutscher Minderjähriger in Haftanstalten und Verhörzentren im Irak einsitzen. Die meisten von ihnen sind Klein- oder sogar noch Kleinstkinder. Sie sitzen nun dort gemeinsam mit ihren Müttern ein, die nach dem Zerfall des IS im Kriegsgebiet aufgespürt und verhaftet wurden." Weiter...


22.11.2017

"Bosnien ist von einer friedlichen Zukunft weit entfernt"

http://www.sueddeutsche.de/politik/mladi-verurteilung-bosnien-ist-von-einer-friedlichen-zukunft-weit-entf
ernt-1.3760648

Auch Peter Münch bezweifelt, dass das Urteil gegen Ratko Mladic Bosnien Frieden bescheren wird. "Besonders in Sarajevo, aber auch anderswo, haben viele Menschen ihren Frieden miteinander gemacht. Sie arbeiten wieder zusammen, sie machen wieder Geschäfte untereinander und heiraten wieder. Im Alltag läuft alles oft sehr problemlos - allerdings nur so lange, wie niemand an der Vergangenheit rührt, am großen Tabu, am Krieg. Diese Vergangenheit würden viele in der Bevölkerung am liebsten verdrängen oder vergessen. Sie wird aber sehr bewusst gegenwärtig gehalten von den Politikern, die das Land regieren. Ausgerechnet jene also, die für Aufbruch und Veränderung sorgen müssten, halten Bosnien nah am Abgrund. Ermöglicht wird ihnen dies durch einen Geburtsfehler der Friedensordnung: Während nämlich in Den Haag die schlimmsten Kriegsverbrecher einzeln zur Verantwortung gezogen wurden, blieb das System, das zu diesen Verbrechen führte, weitgehend unberührt. Seine Strukturen wurden gar zementiert." Weiter...


20.11.2017

"Polizei im Kulturschock"

http://www.sueddeutsche.de/panorama/integrationsdebatte-polizei-im-kulturschock-1.3751158

Hannah Beitzer untersucht in ihrem Beitrag zur Integrationsdebatte den aktuellen Zustand der Berliner Polizeiakademie, der zuletzt u.a. vorgeworfen wurde, von arabischen Clans unterwandert zu sein. "Schlechte Bildung, mangelnde Integration, Rassismus: Es sind die großen Themen unserer Zeit, die hier verhandelt werden. Das ist kein Zufall, sagt der Staatsrechtsprofessor Christoph Gusy: 'Die Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft.' Das sei einerseits gut: 'Polizisten sind Bürgerinnen und Bürger in Uniform, die die Regeln und Tugenden umsetzen, die wir alle vertreten sollen.' Anderseits bedeute das auch, dass unter Polizisten dieselben Konfliktlinien auftreten, dieselben Debatten geführt werden müssen, wie im Rest der Gesellschaft." Weiter...


18.11.2017

"Von der Feministin zur IS-Unterstützerin"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/islamismus-von-der-feministin-zur-is-unterstuetzerin-1.3742507

Luise Checchin stellt das Buch "Zwei Schwestern. Im Bann des Dschihad" der norwegischen Journalistin Åsne Seierstad vor, die den Werdegang einer jungen Feministin und ihrer Schwester zu überzeugten IS-Anhängerinnen nachverfolgt. "Sie erzählt darin von der Radikalisierung der Geschwister, die als Kinder mit ihrer Familie vor dem somalischen Bürgerkrieg in die norwegische Kleinstadt Bærum flohen. Sie erzählt aber auch von deren Eltern, Sara und Sadiq Juma, die sich verzweifelt fragen, an welchem Punkt ihnen ihre Töchter abhanden gekommen sind. (...) Weder sympathisiert die Journalistin mit ihren Protagonistinnen, noch verteufelt sie sie. Auch mit letztgültigen Erklärungen hält sich 'Zwei Schwestern' zurück. In der Radikalisierungsgeschichte von Ayan und Leila, so wie Seierstad sie erzählt, vermischt sich jugendliche Sinnsuche mit antikapitalistischen Impulsen, das Gefühl, von der norwegischen Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt zu werden, mit tief empfundener Religiosität. Seierstads Kunststück ist es, diesen Radikalisierungsprozess - der von außen so unglaublich erscheint - wenn nicht verständlich, so doch nachvollziehbar zu machen." Weiter...


14.11.2017

"BND-Chef sieht Russland als 'potenzielle Gefahr'"

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutscher-geheimdienst-bnd-chef-sieht-russland-als-potenzielle-gefahr-
1.3749160

BND-Chef Bruno Kahl habe Russland in einer Rede in München in "drastischen Worten" als potenzielle Gefahr für Westeuropa charakterisiert, berichtet Stefan Kornelius. "Der BND hält sich in der Regel mit öffentlichen Analysen zur Sicherheitslage zurück und berät die Bundesregierung intern. Kahl hat seit seinem Amtsantritt als Präsident der Behörde im Juli 2016 lediglich zwei Interviews gegeben. Die Rede in München scheint diese Zurückhaltung nun zu beenden. Kahl sagte vor Zuhörern der Hanns-Seidel-Stiftung, es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass sich das Verhältnis zu Russland unter Putin noch bessere. Die Machtkonzentration spreche eher für eine Fortsetzung der Schwierigkeiten. Wörtlich sagte der Chef der Pullacher Behörde, 'bei der Krim brauchen wir uns keine Hoffnung mehr zu machen', und fügte hinzu: 'Die machtpolitischen Ambitionen Russlands werden zunehmen.'" Weiter...


14.11.2017

"Warum Minderheiten in den USA zunehmend in Angst leben"

http://www.sueddeutsche.de/politik/hate-crimes-warum-minderheiten-in-den-usa-zunehmend-in-angst-leben-1.3
748557

Beate Wild stellt in der Süddeutschen Zeitung einen FBI-Bericht über sogenannte "Hassverbrechen" in den USA vor. "Von einem 'Hate Crime' sprechen die Behörden dann, wenn ein Opfer wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlicher oder geistiger Behinderung ausgewählt wurde. Beleidigt der Täter das Opfer dabei rassistisch, gilt das etwa als eindeutiges Indiz für ein Hassverbrechen. Aber nicht nur Körperverletzung und Totschlag können als 'Hate Crimes' eingestuft werden, auch Vandalismus oder Nazi-Schmierereien zählen dazu. (...) Die Zahlen vom FBI zeigen, dass in 3489 Fällen (57,5 Prozent) die Verbrechen rassistisch motiviert waren - dabei waren die Hälfte der Opfer Afro-Amerikaner. In 21 Prozent der Fälle handelte der Täter aus religiösen Gründen, Opfer waren hauptsächlich Juden und Muslime. (...) Aus Hass sogar ermordet wurden laut den aktuellen FBI-Zahlen in 2016 insgesamt neun Menschen." Weiter...


13.11.2017

"Deutsche Waffen für Saudi-Arabien"

http://www.sueddeutsche.de/politik/exklusiv-deutsche-waffen-fuer-saudi-arabien-1.3747180

Der Machtkampf in Saudi-Arabien und der andauernde Krieg in Jemen lassen die Kritik an den deutschen Rüstungsexporten in den Golfstaat lauter werden. Im dritten Quartal 2017 seien Ausfuhren in Höhe von knapp 148 Millionen Euro genehmigt worden, berichten Christoph Hickmann und Moritz Baumstieger. "Der Linken-Politiker Liebich kritisierte die 'massiv gestiegenen Genehmigungen' von Lieferungen in den Golfstaat und nach Ägypten, wohin im dritten Quartal nach Angaben der Bundesregierung Rüstungsgüter im Wert von knapp 298 Millionen Euro ausgeführt werden durften, womit das Land noch vor Saudi-Arabien an der Spitze der Hauptempfängerländer steht. Diese Lieferungen seien 'besonders verwerflich', weil Saudi-Arabien und Ägypten 'mit ihrem schmutzigen Krieg in Jemen Tausende Tote zu verantworten haben', sagte Liebich." Weiter...


13.11.2017

"Warum rechtsextreme Ideen bei jungen Polen Anklang finden"

http://www.sueddeutsche.de/politik/polen-warum-rechtsextreme-ideen-bei-jungen-polen-anklang-finden-1.3746
165

Florian Hassel berichtet aus Warschau über die Hintergründe des Erfolgs rechtsradikaler Ideen in Teilen der polnischen Jugend. "Dass Rechtsradikale ausgerechnet in Polen, das so stark wie wenig andere Länder unter dem deutschen Faschismus zu leiden hatte, im Aufwind sind, erklärt die polnische Geschichte zwischen den Weltkriegen ebenso wie ein einflussreicher, nationalistisch-fremdenfeindlicher Flügel der katholischen Kirche Polens - und die Förderung von Nationalismus einschließlich von Ultrarechten durch die rechtspopulistische Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS)." Weiter...


11.11.2017

"Der Louvre Abu Dhabi wäscht die Kunst rein"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/louvre-abu-dhabi-das-weltmuseum-als-gebautes-moralisches-fragezeichen-1
.3743862

Laura Weissmüller berichtet über die umstrittene Eröffnung des "gigantischen Kulturareals" Louvre Abu Dhabi. Fragwürdig sei nicht nur die Präsentation einiger Themenbereiche, sondern auch der Umgang mit den Arbeitsbedingungen während der Errichtung des Areals. "Weder der Architekt noch das Museum haben sich je dazu wirklich geäußert, so [Nicholas McGeehan, der über zehn Jahren in den VAE lebte und 2015 für Human Rights Watch einen Bericht über die Arbeitsbedingungen veröffentlichte]. Und auch nicht dazu, dass Arbeiter, die gestreikt haben, ausgewiesen wurden, obwohl ihnen die Regierung etwas anderes versprach. 'Den letzten Aktivisten, der sich traute, öffentlich etwas anzusprechen, haben sie dieses Jahr eingesperrt. Es gibt also niemanden mehr, den wir anrufen können, um zu erfahren, was dort vor sich geht,' sagt McGeehan am Telefon. Er selbst darf nicht mehr einreisen - wie alle, die kritisch berichtet haben." Weiter...


03.11.2017

"Wo Europa liegt"

http://www.sueddeutsche.de/politik/gastkommentar-wo-europa-liegt-1.3734066

Werner Weidenfeld, Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung der Universität München, schreibt in einem Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung über das Machtpotential eines geeinten und seiner Geschichte bewussten Europas. "Wo liegt Europa? Was macht seine Identität aus? Und wo hört Europa auf? Solche Fragen stoßen meist auf Ratlosigkeit und konsternierte Leere. Aber das geht auf die Dauer nicht gut. Der Kontinent ist eine Baustelle, und die bedarf einer Ordnung. Deshalb ist es wichtig, Europa mit seinen diversen Schichten der Identität zu verstehen." Weiter...


03.11.2017

"Der NSU-Prozess muss endlich enden"

http://www.sueddeutsche.de/politik/pro-der-nsu-prozess-muss-endlich-enden-1.3734014

Annette Ramelsberger verlangt ein schnelles Ende der "Leistungsschau juristischen Durchhaltevermögens" der Anwälte von Beate Zschäpe im NSU-Prozess. "Es geht darum, wie viel Energie die Verteidiger noch haben, um immer wieder neue Befangenheitsanträge zu formulieren: Jeder Halbsatz eines Richters ist ihnen Grund genug. Und es geht darum, ob das Gericht schnell genug ist, all diese Anträge innerhalb von drei Wochen zu entscheiden. Denn nur drei Wochen lang darf der Prozess unterbrochen sein, sonst platzt er. Darum geht es einigen Verteidigern: den Prozess auf den letzten Metern platzen zu lassen. Natürlich können Befangenheitsanträge als 'rechtsmissbräuchlich' abgelehnt werden - aber bis es so weit ist, müssen Dutzende dieser Anträge beschieden werden. Rechtsmissbräuchlich ist dann vielleicht der 50. oder der 100. Das kann nicht der Sinn des Strafprozesses sein. Aber die Strafprozessordnung lässt es zu." Weiter...


01.11.2017

"Das Jahr, in dem der Irrsinn die Normalität ermordete"

http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-terror-in-manhattan-1.3730791

Hubert Wetzel schreibt in seinem Kommentar zum Terroranschlag in New York, dass die Tat die "paranoide Stimmung im Land" und die "Furcht vor allem Fremden" schüren werde. "Amerika ist ein nervöses, verunsichertes Land. Das hat mit vielen Dingen zu tun, nicht zuletzt mit einem Präsidenten, der sich kräftig bemüht, Nervosität und Angst zu steigern, weil er davon politisch profitiert. Das Attentat von New York schürt diese paranoide Stimmung, die Furcht vor allem Fremden. Es gibt denen Auftrieb, die behaupten, alles würde gut, wenn Amerika nur wieder ein Land voller weißer, patriotischer Christen wäre. Und es hilft denen nicht, die sich gegen diese nationalistische Sichtweise stemmen, dass der Attentäter von Manhattan tatsächlich ein muslimischer Immigrant ist, der erst vor wenigen Jahren ins Land gekommen war." Weiter...


23.10.2017

"Ich hatte so starke Angst, dass ich die Schmerzen nicht merkte"

http://www.sueddeutsche.de/politik/folteropfer-ich-hatte-so-starke-angst-dass-ich-die-schmerzen-nicht-mer
kte-1.3720392

Lars Langenau stellt in der Süddeutschen Zeitung die Arbeit des Zentrums traumatisierter Opfer von Folter und Kriegsgewalt vor. "Seit nun 25 Jahren bietet das Zentrum traumatisierten Opfern von Folter und Kriegsgewalt medizinische, psychotherapeutische und überhaupt jede Hilfe, die ihnen einen Weg zurück ins Leben ermöglichen soll. Anfangs kamen die Patienten vor allem aus Iran und Afghanistan, und auch damals schon aus der Türkei. Heute stammen sie aus den Brennpunkten Syrien, aus dem Irak, Eritrea, Tschetschenien, Libyen - und noch immer oder wieder aus Afghanistan und der Türkei. Hinweise zur Existenz dieser Einrichtung verbreiteten sich über Mundpropaganda in den Flüchtlingszentren. Schnell war die Adresse auch in Istanbul, Ankara und Izmir bekannt." Weiter...


23.10.2017

"'Reichsbürger' zu lebenslanger Haft verurteilt"

http://www.sueddeutsche.de/bayern/eil-ermordeter-polizist-reichsbuerger-muss-lebenslaenglich-in-haft-1.37
20221

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen Reichsbürger wegen seiner tödlichen Schüsse auf einen Polizisten wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Der heute 50-jährige P. hatte am 19. Oktober 2016 bei einem Routineeinsatz der Polizei unvermittelt auf Beamte losgeschossen. Einer starb, zwei weitere wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Sie sah Heimtücke und niedere Beweggründe - und außerdem eine besondere Schwere der Schuld, was eine vorzeitige Haftentlassung ausschließen würde. Die Verteidigung hatte auf fahrlässige Tötung plädiert." Weiter...


21.10.2017

"Ein Vormittag Angst"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-ein-vormittag-angst-1.3718678

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Münchner Messerangriff am Samstag. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen psychisch kranken Einzeltäter ohne terroristischen Hintergrund. "Der in Deutschland geborene Mann ist in München gemeldet, die Polizei kennt ihn bereits: Er war durch gefährliche Körperverletzungen, Drogendelikte und Diebstahl auffällig geworden. Bis zum Nachmittag weigerte sich der Mann, Fragen der Ermittler zu beantworten. Diese gehen jedoch aufgrund erster Erkenntnisse davon aus, dass der mutmaßliche Täter psychisch krank sein könnte. Ein Muster bei den Opfern war nicht festzustellen, sie seien wahrscheinlich zufällig ausgesucht worden, vermutet die Polizei. Es lägen 'keinerlei Hinweise' auf politische oder religiöse Motive vor, sagte Sprecher Marcus da Gloria Martins." Weiter...


18.10.2017

"Wie Macron gegen den Terror vorgehen will"

http://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-wie-macron-gegen-den-terror-vorgehen-will-1.3714215

Stefan Ulrich stellt die neue Sicherheitsstrategie des französischen Präsidenten vor. "Helfen soll zunächst ein neues Antiterror-Gesetz, das der französische Senat ebenfalls am Mittwoch endgültig verabschiedet hat. Es löst zum 1. November den Ausnahmezustand ab, der 2015 nach einer Attentatsserie eingeführt und seitdem immer wieder verlängert wurde. Etliche Ausnahmeregelungen werden jetzt leicht oder gar nicht verändert in das neue Gesetz übernommen und damit festgeschrieben. Sie weiten der Tendenz nach die Rechte von Polizei und Geheimdiensten gegenüber der Justiz aus." Weiter...


14.10.2017

"Atlas des Verbrechens"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kriminalitaetsstatistik-atlas-des-verbrechens-1.3708431

Thomas Schmidt und Benedict Witzenberger haben eine interaktive Grafik über Straftaten im Münchner Stadtgebiet erstellt. "Wo in München lebt man statistisch gesehen besonders sicher? Vergleichen Sie die Zahl der Straftaten in Ihrem Stadtbezirk mit anderen – mit unserer interaktiven Grafik." Weiter...


11.10.2017

"Studie bemängelt deutschen Beitrag zur EU-Verteidigungspolitik"

http://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-studie-bemaengelt-deutschen-beitrag-zur-eu-verteidigungspolit
ik-1.3704295

Eine aktuelle Studie der Brüsseler Denkfabrik "Friends of Europe" attestiert Deutschland große Mängel in der Beiträgskapazität zu einer europäischen Verteidigungspolitik, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Politiker, Diplomaten und Militärs haben offenbar Zweifel an der Ausstattung der Bundeswehr - und daran, dass sich diese verbessern wird. Doch auch Strukturelles wie das sogenannte Rahmennationen-Konzept und die restriktive deutsche Rüstungsexportpraxis wird kritisch gesehen." Weiter...


08.10.2017

"Die zähe Suche nach Paddocks Motiv"

http://www.sueddeutsche.de/panorama/massaker-in-las-vegas-den-ermittlern-fehlt-paddocks-motiv-1.3699027

Die Süddeutsche Zeitung fasst die aktuellen Erkenntnisse zum Massaker von Las Vegas zusammen. "Bei der Suche nach einem Motiv für den Massenmord von Las Vegas tappen die Ermittler weiterhin im Dunklen. Inzwischen haben sie umfangreiche Videos aus dem Hotelcasino durchgesehen. Sie glauben nicht, dass er einen Komplizen hatte. Ob Paddock weitere Attacken geplant hatte, wird nun geprüft." Weiter...


03.10.2017

"Ich bin kein Kanake, ich bin Deutscher!"

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/amoklaeufer-vom-oez-ich-bin-kein-kanake-ich-bin-deutscher-1.3693124

Lena Kampf und Kassian Stroh berichten über das Ergebnis eines von der Stadt München in Auftrag gegebenen Gutachtens zum Münchner Amoklauf vom 22. Juli 2016. "Der neunfache Mord vom 22. Juli 2016 kann als politisch motivierte, rechte Tat eingeschätzt werden, sagen drei von der Stadt München beauftragte Gutachter. Die Wissenschaftler kommen damit zu einem anderen Ergebnis als die Ermittlungsbehörden und die Staatsregierung, die die Tat als unpolitischen Amoklauf gewertet haben. Für die Forscher ist die Opferauswahl entscheidend." Weiter...


03.10.2017

"Aus Las Vegas wird niemand lernen - schon gar nicht Trump"

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-waffenrecht-aus-las-vegas-wird-niemand-lernen-schon-gar-nicht-trump
-1.3692364

Thorsten Denkler analysiert die Folgen des Massakers von Las Vegas auf die innerstaatliche Debatte um das US-Waffenrecht. "Nirgends gibt es mehr Massaker als in den USA. Las Vegas ist der bislang größte Vorfall seiner Art, aber politisch bewegen wird sich dennoch nichts: Zu einflussreich ist die Waffenlobby." Weiter...


02.10.2017

"Bagdad versucht, die Kurdengebiete zu isolieren"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-dem-unabhaengigkeitsreferendum-bagdad-versucht-die-kurdengebiete-
zu-isolieren-1.3692350

Paul-Anton Krüger über die Reaktionen der irakischen Regierung auf das Unabhängigkeitsreferendum in den irakischen Kurdengebieten vor einer Woche. "Die irakische Zentralregierung von Premier al-Abadi versucht eine Woche nach dem Unabhängigkeitsreferendum in den Kurdengebieten weiter, die Region zu isolieren. Seit Freitagabend bereits sind die Flughäfen in Erbil und Sulaimaniyah von internationalen Verbindungen abgeschnitten. Iraks Premier versucht zudem, die Kurden von den Einnahmen aus dem Ölverkauf abzuschneiden." Weiter...


01.10.2017

"Spanische Polizei setzt Gummigeschosse ein - Dutzende Verletzte in Katalonien"

http://www.sueddeutsche.de/politik/unabhaengigkeitsreferendum-spanische-polizei-in-katalonien-feuert-mit-
gummigeschossen-1.3690611

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Konfrontationen zwischen abstimmungsbereiten Kataloniern und der Polizei, die die Durchführung des Referendums verhindern soll. "Bei der umstrittenen Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien spitzt sich die Situation zu. Die spanische Polizei setzt inzwischen Gummigeschosse gegen Katalanen ein, laut Augenzeugen gaben die Beamten vor einem Wahllokal in Barcelona Schüsse mit Gummimunition ab. In den sozialen Medien kursieren Bilder und Videos von schubsenden, tretenden und schlagenden Polizisten, andere zeigen verletzte Katalanen. Nach Angaben von Rettungskräfte sind bislang mindestens 38 Menschen verletzt worden." Weiter...


26.09.2017

"Das reine Grauen des Vietnamkrieges"

http://www.sueddeutsche.de/medien/dokuserie-vietnam-das-reine-grauen-des-vietnamkrieges-1.3682377

Willi Winkler stellt in der Frankfurter Rundschau die Dokuserie "Vietnam" vor, die auf Arte zu sehen sein wird. "In einer neunteiligen Dokuserie erzählt Ken Burns von dreißig Jahren Krieg in Südostasien. Die schiere Gewalt der Bilder schafft ein Zeitdokument jenseits nostalgischer Folklore und dem pornografischem Voyeurismus des Krieges." Weiter...


25.09.2017

"Fünf Gründe, warum die AfD in Sachsen stärkste Kraft geworden ist"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestagswahl-fuenf-gruende-warum-die-afd-in-sachsen-staerkste-kraft-
geworden-ist-1.3682500

Mit Blick auf die Tatsache, dass die AfD in Sachsen stärkste Partei bei der Bundestagswahl geworden ist, suchen Lilith Volkert und Baran Datli nach den Gründen für diesen Erfolg der Rechtspopulisten. "Eine rechtsradikale Partei wird in Sachsen stärkste Kraft bei der Bundestagswahl. Die 'Alternative für Deutschland' (AfD) bekommt mit 27,0 Prozent etwas mehr Stimmen als die CDU, die das Land seit mehr als 25 Jahren regiert. Drei Direktmandate gehen an die AfD, in einigen Gemeinden stimmt fast jeder zweite Wähler für sie. Seit der Landtagswahl vor drei Jahren hat sich der Anteil der AfD fast verdreifacht. Fünf mögliche Gründe, warum die AfD in Sachsen so stark ist". Weiter...


24.09.2017

"Das Militär verwandelt ein riesiges Areal in der Oberpfalz in ein Naturjuwel"

http://www.sueddeutsche.de/bayern/grafenwoehr-das-militaer-verwandelt-ein-riesiges-areal-in-der-oberpfalz
-in-ein-naturjuwel-1.3678227

Christian Sebald berichtet über die natürliche Regeneration der Flora und Fauna auf einem Truppenübungsplatz in der Oberpfalz, auf dem "Tausende Soldaten" „herumfeuern“, "was das Zeug hält". "Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist ein Naturjuwel. Schon von der Größe her nimmt er es mit jedem Nationalpark in Deutschland auf. Mit 23 000 Hektar Fläche ist er fast so groß wie der Nationalpark Bayerischer Wald. Auch in punkto Artenvielfalt ist Grafenwöhr einem Nationalpark ebenbürtig. 3000 Tier- und Pflanzenarten sind hier dokumentiert, darunter 800 Rote-Liste-Arten." Weiter...


23.09.2017

"Was Wikileaks-Dokumente über Russlands Überwachungsapparat verraten"

http://www.sueddeutsche.de/digital/geheimdienst-was-wikileaks-dokumente-ueber-russlands-ueberwachungsappa
rat-verraten-1.3678453

Andrei Soldatow hat sich die jüngste Veröffentlichung der Enthüllungsplattform Wikileaks angesehen und konstatiert: "Mit der Veröffentlichung will sich Wikileaks vom Verdacht reinwaschen, eine russische Agenda zu verfolgen. Doch wie viel davon ist neu? Ein Einblick." Weiter...


18.09.2017

"Auge in Auge"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/ueberwachung-auge-in-auge-1.3671314

Adrian Lobe stellt in der Süddeutschen Zeitung die Idee der "Sousveillance"-Bewegung vor, die es sich zur Aufgabe gemacht habe, einer immer weiter um sich greifenden Überwachung Einhalt zu gebieten, in dem sie das Prinzip der Überwachung umkehrt. "Überwachung sei legitim, solange die Überwacher auch überwacht werden. Live-Kameras könnten in Polizeiautos und Polizeirevieren installiert werden. Wenn jeder jeden überwacht, so Brin, sei die Gefahr des Machtmissbrauchs geringer. Die Body-Cams, die Polizeibeamte in einigen Bundesländern und auch in den USA seit einiger Zeit am Körper tragen, stellen eine solche Sousveillance-Maßnahme dar, wenngleich sie offiziell einen anderen Zweck verfolgen, nämlich den der Eigensicherung." Weiter...


18.09.2017

"Gabriel für 'direkte Verhandlungen' mit Nordkorea"

http://www.sueddeutsche.de/politik/atomkonflikt-gabriel-fuer-direkte-verhandlungen-mit-nordkorea-1.367119
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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel fordert "Visionen und mutige Schritte" nach dem Vorbild der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in der Zeit des Kalten Krieges, um im Nordkorea-Konflikt zu Ergebnissen zu kommen. "Kim sei 'eben nicht irre', sondern folge einer kühl überlegten Strategie und denke, wenn er die Atombombe habe, sei sein Regime gesichert. Kim müsse eine andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe vor Augen geführt werden, forderte der SPD-Politiker. 'Das geht nur über direkte Verhandlungen auch mit Nordkorea. Dazu müssen drei Mächte gemeinsam an den Tisch: die USA, China und Russland.'" Weiter...


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Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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