US-Soldaten in Afghanistan

Zenith


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07.01.2019

"Der Hochstapler im Weißen Haus wurde über den Tisch gezogen"

https://magazin.zenith.me/de/politik/bruce-riedel-im-interview-zur-zukunft-der-saudisch-amerikanischen-be
ziehungen

Die Orientzeitschrift Zenith im Gespräch mit dem früheren Top-Geheimdienstler Bruce Riedel über die saudisch-amerikanischen Beziehungen. "Was besonders ironisch ist, hat MBS doch kaum eine seiner extravaganten Versprechungen an den Präsidenten gehalten. Es gibt keinen Waffendeal über 110 Milliarden US-Dollar, es gibt keinen Handelsvertrag über 450 Milliarden US-Dollar und es gibt auch keine substanziellen Reformen in Saudi-Arabien. Anstatt die arabischen Staaten gegen Iran zu einen, spaltet der Kronprinz sie mit seiner törichten Politik gegenüber Katar. Der Hochstapler im Weißen Haus wurde vom saudischen Hochstapler über den Tisch gezogen."

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22.06.2018

"Werden die Warlords denn nie müde?"

https://magazin.zenith.me/de/follow-friday/twitter-tipps-der-krieg-im-jemen

Das Magazin zenith empfiehlt ausgewählte Twitter-Accounts von Experten, Aktivisten und Organisationen, die sich mit dem Krieg im Jemen beschäftigen. "Jeden Freitag kuratieren wir fünf Twitter-Accounts zu einem Thema. Diese Woche: der Krieg im Jemen."

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09.06.2016

"Mit 'Liquid Warfare' gegen Terroristen"

http://zenithonline.org/morgen-in-mogadischu

Kann der Spagat zwischen Befriedung und Einbindung der einflussreichen Clans und demokratischem Wiederaufbau in Somalia gelingen, fragt Tobias Simon in der Orientzeitschrift Zenith. "Der Kampf gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab stockt, doch für Somalias Regierung ist die Sicherheitslage nicht das größte Problem."

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18.03.2016

"Die Folgen des Ausnahmezustandes"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/die-folgen-des-ausnahmezustandes-004477/

Die Notstandsmaßnahmen der französischen Regierung nach den Pariser Anschlägen könnten der Terrormiliz "Islamischer Staat" neue Rekruten in die Arme treiben, meint Maximilian Ellebrecht. "Die Notstandsmaßnahmen in Frankreich stigmatisieren Muslime als potentielle Terroristen. Das kommt dem 'Islamischen Staat' (IS) gelegen, denn die dschihadistische Terrormiliz hat neue Rekruten bitter nötig."

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04.03.2016

"Das iranische Volk hat für Gesetzestreue und Mäßigung gestimmt"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/das-iranische-volk-hat-fuer-gesetzestreue-und-maessi
gung-gestimmt-004476/

Zenith mit einer Presseschau zu den jüngsten Parlaments- und Expertenratswahlen im Iran. "Nicht dabei aber trotzdem gewonnen? Bei den Wahlen im Iran waren fast alle Reformer ausgeschlossen, doch nun sollen sie die Gewinner sein. Die Ergebnisse werden von den Lagern unterschiedlich interpretiert."

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15.01.2016

"Das Jemen-Fiasko"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/das-jemen-fiasko-004470/

Manuel Störmer macht sich für die Orientzeitschrift Zenith auf die Suche nach den "Ursachen und Wirkmechanismen des Jemenkrieges". "Der Intervention im Jemen liegen dieselben Fehler zugrunde, die die Grundfesten Saudi-Arabiens erschüttern, aber auch die anderen Golf-Monarchien gefährden: Allen voran eine gefährlich undifferenzierte Sicht auf schiitische Gruppierungen."

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15.12.2015

"Ein neuer Krieg mit alten Mitteln?"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/ein-neuer-krieg-mit-alten-mitteln-004468/

Was kommt nach den Luftschlägen gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat", fragt Martin Hoffmann. "Kann der Westen gegen den 'Islamischen Staat' (IS) effektiv Krieg führen, ohne seine Anti-Terror-Strategie grundlegend zu überarbeiten? Dass Luftschläge allein nicht ausreichen werden, ist den Militärplanern bewusst."

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14.10.2015

"Die Koalition mit den Kurden"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/die-koalition-mit-den-kurden-004454/

Mirjam Fischer und Julie Lenarz sehen in der Entscheidung der US-Regierung, ausgewählte kurdische Rebellen für eine Bodenoffensive zu bewaffnen, "eine Zerreißprobe für die Beziehungen zu alten Verbündeten". "Obwohl dieses Volk so vielseitig ist wie seine Sprachen und Religionen und das Verhältnis der verschiedenen kurdischen Gruppierungen zur Türkei und den USA unterschiedlicher nicht sein könnte, haben sich die Kurden bisher als zuverlässigste Waffe gegen den Terror bewährt. Das könnte die Nato-Verbündeten letztlich zwingen, auch gegen Widerstand der Türkei, alte Allianzen zu verschieben oder zumindest zu überdenken."

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07.10.2015

"Kein Frieden, nirgends"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/kein-frieden-nirgends-004452/

Dominik Peters analysiert in der Orientzeitschrift Zenith den Ist-Zustand des Verhältnisses zwischen Israelis und Palästinensern. "Zwanzig Jahre nach dem Oslo-Abkommen sind die Fronten zwischen Israelis und Palästinensen verhärtet wie nie und die Aussicht auf Frieden in weite Ferne gerückt. Jitzchak Rabin würde sich im Grabe umdrehen (...)."

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18.09.2015

"Abbas spielt mit dem Feuer"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/abbas-spielt-mit-dem-feuer-004447/

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sei mit seinen 80 Jahren amtsmüde, seine Nachfolge aber nicht geklärt. Ingrid Ross über die Zukunft der palästinensischen Institutionen und deren Führung: "Die Stimmen derer, die eine Reform der PLO unter Einbeziehung aller palästinensischen Kräfte befürworteten, gewannen seit Mitte September (...) die Überhand. Schließlich bietet ein Zusammentreten der PLO die Möglichkeit, die inner-palästinensische Spaltung zu überwinden und sich auf eine gemeinsame Strategie zu verständigen. Nach mehrfachen Beratungen ist die Sitzung des PNC nun um drei Monate vertagt worden. Ob dieser Zeitraum ausreicht, um die Herkulesaufgabe der Reform der Organisation vorzubereiten und die Zustimmung der Hamas zu Neuwahlen zum Exekutiv-Komitee zu gewinnen, ist jedoch fraglich. Sollte der PNC in möglichst repräsentativer Form zusammentreten, müsste dieses Treffen auch außerhalb der Palästinensischen Gebiete oder unter Nutzung von Video-Konferenztechnik stattfinden. Noch immer entscheidet Israel darüber, wer die Grenze passieren und nach Ramallah reisen darf. Während das Legitimationsdefizit sämtlicher Institutionen des politischen Systems wächst und die Überalterung der politischen Elite voranschreitet, ist die Zukunft der palästinensischen Führung weiterhin in der Schwebe."

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01.09.2015

"Hier wird keiner mehr ewig herrschen"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/hier-wird-keiner-mehr-ewig-herrschen-004441/

Der ägyptische Politiker und Arzt Hossam Badrawi verteidigt den Sturz der demokratisch gewählten Regierung der Muslimbruderschaft im Jahr 2013 in diesem Interview mit Zenith. "Wenn wir uns den Zerfall der Staaten in unserer Region anschauen, müssen wir doch sagen: Ägypten ist stabil als Staat und die Institutionen sind darin fest verankert. Derweil läuft die Wirtschaft an; wir bewegen uns relativ frei. Ich würde sagen: Ägypten geht um gute 60-70 Prozent besser als vor dem Sturz der Muslimbrüder. Ich verstehe die Verwirrung. Das liegt vor allem daran, dass ein Sachverhalt im Westen noch nicht zutreffend wahrgenommen wird. Der Machtwechsel vom 30. Juni 2013 (...) hatte den Rückhalt der ägyptischen Bevölkerung!"

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30.06.2015

"Drei Körbe für die Streithähne Iran und Saudi-Arabien"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/drei-koerbe-fuer-die-streithaehne-iran-und-saudi-ara
bien-004429/

Wie kann einer saudisch-iranischen Konfrontation der "Wind aus den Segeln genommen werden", fragen Christian Hanelt und Christian Koch in der Orientzeitschrift Zenith. "Saudi-Arabien und Iran befeuern Konflikte in Syrien, Irak und Jemen, ringen um Vormacht und misstrauen sich tief. Eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit könnte Entspannung bringen – und ein Atomvertrag mit Iran den Anstoß geben."

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23.06.2015

"Deutsche Soldaten zwischen Raketenalarm und Langeweile"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/deutsche-soldaten-zwischen-raketenalarm-und-langewei
le-004428/

Seit über zwei Jahren sind mittlerweile deutsche Soldaten im türkischen Kahramanmaras an der Grenze zu Syrien im Einsatz und betreuen dort das Luftverteidigungssystem Patriot, das das türkische Territorium vor syrischen Raketen beschützen soll. Zenith mit einem Lagebericht vor Ort. "Auf einem mit goldgelbem Gras bewachsenen Hügel liegt die Gazi-Kaserne oberhalb der südosttürkischen Stadt Kahramanmaras. Vom höhergelegenen hinteren Teil der Kaserne aus kann man weite Teile der wachsenden Stadt mit rund 575.000 Einwohnern sehen; zwischen Hochhäusern ragt die Abdülhamid-Han-Moschee hervor, die als drittgrößte Moschee der Türkei und Wahrzeichen der Stadt gilt, und am Stadtrand kann man ein großes weißes Rechteck ausmachen – ein Flüchtlingslager der Vereinten Nationen, das rund 18.000 geflohenen Syrern Unterschlupf gewährt. Die deutschen Soldaten, die mit dem Luftverteidigungssystem 'Patriot' die gut 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernte Stadt beschützen, können die Aussicht jedoch nicht genießen – zwei von Ihnen sitzen in einem engen Container, der mit so viel Elektronik vollgepackt ist, dass nur Platz für einen schmalen Gang und zwei Arbeitsplätze mit einem Stuhl vor einer Konsole mit zahlreichen Knöpfen und einem großen Radarbildschirm bleibt. Von dort aus überwachen ein Feldwebel und ein Offizier jeweils für zwölf Stunden am Stück den syrischen Luftraum. Sollte tatsächlich eine Rakete aus Syrien das rund 175 000 Quadratkilometer große Stadtgebiet bedrohen, müssten die beiden Soldaten innerhalb von Sekunden reagieren, um den Flugkörper mit einer kleineren Rakete noch in der Luft zu zerstören. Das war seit dem Beginn des Einsatzes im Januar 2013 allerdings noch nie nötig."

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17.06.2015

"Wem nützt der 'Islamische Staat'?"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/wem-nuetzt-der-islamische-staat-004425/

Für die Akteure der Region, in der die Terrormiliz "Islamischer Staat" agiert, lohne es sich derzeit nicht, ein Risiko im Kampf gegen den Islamischen Staat einzugehen, konstatieren Sophia Hoffmann und Roy Karadag und werfen ihren Blick auf die einzelnen regionalen machtpolitischen Akteure. "Für das geopolitische Kalkül der regionalen Mächte ist die Hervorhebung der eigenen, strategischen Wichtigkeit, und die dadurch gewonnene Aufmerksamkeit des Westens eine, wenn nicht die zentrale diplomatische Währung, auf der im Grunde genommen die gesamte Machtbalance der Region beruht. Umso mehr lohnt ein Blick auf einige der zentralen Akteure, die sich allesamt als essenzielle Ordnungsmacht bewerben, und ihre strategische Position gegenüber dem IS."

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12.05.2015

"Forensik für das Volk"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/forensik-fuer-das-volk-004410/

Eine Gruppe aus Architekten, Designern, Künstlern und Geisteswissenschaftlern unter Federführung des bekannten israelischen Intellektuellen Eyal Weizman ist derzeit damit beschäftigt, die kriegerischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen, Jemen oder Waziristan am Computer zu rekonstruieren, berichtet Oliver Imhof in der Orientzeitschrift Zenith. "Es mag erst einmal eigenartig erscheinen, wenn ein Ermittler den Tatort niemals gesehen hat. Aber das hat der Täter in diesem Fall ja auch nicht. So findet die Arbeit zum großen Teil mittels Fotos und Videos von London aus statt. Sie stammen von Satellitenaufnahmen, den sozialen Netzwerken, lokalen Journalisten oder einfach aus Privatmaterial. Mit den richtigen Hashtags und Suchalgorithmen fällt dies noch relativ leicht, schwieriger ist die Bewältigung der Datenmenge. Die kann je nach Fall schon mal bis zu 5.000 Dateien umfassen, die sich teilweise widersprechen. Diese werden dann mit spezieller Software, die sonst in der Stadtplanung und Kartographie zum Einsatz kommt, aufgearbeitet. So wird der Einschlagpunkt einer Rakete genau trianguliert, dann der Tatort auf besondere architektonische Merkmale untersucht und letztlich sogar ganze Häuser mit Modellierungsprogrammen zurück ins Leben geholt, um letztlich den Ablauf der Geschehnisse möglichst genau zurückverfolgen zu können. Das Verfahren lässt sich nicht nur auf Drohnenschläge, sondern auf alle möglichen Verbrechen anwenden, die in urbanen Räumen stattfinden. Auch eine ozeanographische Untersuchung gab es schon."

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07.05.2015

"Das Ende der Dinosaurier"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/das-ende-der-dinosaurier-004407/

Sebastian Sons über die Folgen der Thronnachfolge in Saudi-Arabien auf die innenpolitische Situation im Ölstaat. "Die Personalrochade von König Salman hat für ein politisches Erdbeben in Saudi-Arabien gesorgt. Die Verlagerung auf die Enkelgeneration hat Signalwirkung für den Verjüngungsprozess – steht politisch aber für Konfrontation statt Konsens."

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23.04.2015

"Die Generation der Gotteskrieger"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/die-generation-der-gotteskrieger-004400/

Florian Peil stellt in der Orient-Zeitschrift Zenith zwei aktuelle Studien zur neuen Generation von Dschihadisten vor. "Meldungen über die Umtriebe der neuen Dschihadisten-Generation aus dem Nahen Osten, aber auch aus Europa, sind an der Tagesordnung. Doch immer mehr Analysten widmen sich nun den Hintergründen (...)".

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20.04.2015

"Mit diesem Hass hatten wir nicht gerechnet"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/mit-diesem-hass-hatten-wir-nicht-gerechnet-004398/

Mirco Keilberth im Gespräch mit der libyschen Aktivistin Amina Megherbi über den Bürgerkrieg in Libyen. "Vier Jahre nach Beginn des Aufstands gegen Muammar al-Gaddafi herrscht in Libyen Bürgerkrieg. Die Aktivistin und ehemalige Abgeordnete Amina Megherbi erlebte hautnah mit, wie der demokratische Übergangsprozess vor einem Jahr scheiterte."

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13.04.2015

"1+1=11"

http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/1-111-004393/

Dominik Peters stellt das Buch zum Dokumentarfilm "The Gatekeepers" vor, das mit zusätzlichen Hintergrundinformationen über Israels Geheimdienstarbeit aufwartet. "Zwei Jahre nach der Doku 'The Gatekeepers' veröffentlicht der israelische Regisseur Dror Moreh das Buch dazu. Es bietet detaillierte Hintergründe und sechs bislang weitgehend unbekannte Biographien von Israels obersten Geheimdienstlern."

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02.04.2015

"Riad setzt auf Risiko"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/riad-setzt-auf-risiko-004391/

Sebastian Sons über die Rolle Saudi-Arabiens im Jemen-Konflikt. "Saudi-Arabiens König Salman will mit der Militärstrategie gegen die Huthis Stärke zeigen. Doch die Intervention im Jemen spielt den Dschihadisten in die Hände – und könnte das Königshaus an der Nord- und Südgrenze in Bedrängnis bringen."

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30.03.2015

"Periphere Partnerschaften"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/periphere-partnerschaften-004386/

Dominik Peters stellt in der Orientzeitschrift Zenith eine aktuelle Studie zur außenpolitischen Strategie Israels vor. "Im Zuge des Arabischen Frühlings und infolge des 'Mavi Marmara'-Zwischenfalls 2010 sucht Jerusalem neue Verbündete. Heute gibt es neue Allianzen, mit Rumänien und Bulgarien, mit Griechenland und Zypern. Aber auch mit Aserbaidschan, den Golfstaaten – und Kurdistan. Im aufkeimenden schiitisch-sunnitischen Kräftemessen will man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein."

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10.03.2015

"Islamismus als Götzendienst"

http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/islamismus-als-goetzendienst-004371/

Nicolas Flessa entdeckt im Bildersturm des Islamischen Staats und dessen medialer Darstellung einen Widerspruch. "Man muss nicht die Nationalsozialisten mit ihrer Doppelstrategie aus Verbrennung und Verkauf 'Entarteter Kunst' bemühen, um Vorbilder für das Verhalten des IS zu finden; für die Plünderung irakischer Museen durch Eroberer gibt es bekanntlich weit jüngere Beispiele. Umso wertvoller sind dem IS jene Bilder, die die Zerstörung der ohnehin unverkäuflichen Großplastiken und Bauwerke um die Welt senden; sie dürfen als der Versuch verstanden werden, sich deutlich von dem historischen Vorbild der amerikanischen Schnäppchenjäger von 2003 zu distanzieren. Zugleich enthüllt die Youtube gewordene Propaganda mehr über den IS, als diesem lieb sein dürfte: Sie, die sich den Kampf gegen die USA auf die Fahnen geschrieben haben, sind längst ein Teil von Hollywood."

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15.01.2015

"Kopf hinhalten oder Kopf in den Sand stecken?"

http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/kopf-hinhalten-oder-kopf-in-den-sand-stecken-00
4337/

Raida Chbib schreibt in der Orientzeitschrift Zenith über die Anschläge in Paris aus der Sicht deutscher Muslime. "Müssen sich Deutschlands Muslime nach den Anschlägen von Paris zum Verhältnis von Gewalt und Religion positionieren? Eine Distanzierung macht nur wenig Sinn, eine Auseinandersetzung um die Auslegung des Islam umso mehr,(...).

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12.12.2014

"Großer Retter statt Großer Satan"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/grosser-retter-statt-grosser-satan-004322/

Im Ernstfall könnten sich schiitische und kurdische Iraker auf die Unterstützung aus Teheran verlassen, schreibt Hauke Feickert über den derzeitigen Einfluss des Iran im Irak. "In der aktuellen Konkurrenz um Einfluss in Bagdad hat Washington eine schlechte Startposition. In den vergangenen drei Jahren hat die US-Regierung ihre Kontakte in den Irak sträflich vernachlässigt. So wurde die Anti-Terror-Hilfe für Bagdad eingestellt und auch die Finanzmittel für die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit gekürzt, während die iranische Regierung zunehmend an Einfluss gewann. In der vergangenen Jahreshälfte erreichte dieser Trend ein neues Hoch. Während die USA nur zögerlich auf den Siegeszug des 'Islamischen Staates reagierten' – Außenminister Kerry lehnte die irakischen Bitten nach Luftangriffen im Juni 2014 als 'völlig unverantwortlichen Schritt' ab – versprach Iran sofortige Hilfe: 'Sie boten an, uns in jeder gewünschten Form zu helfen, bis hin zur Entsendung von Truppen,' bestätigte Iraks Ex-Außenminister Hoshyar Zebari. Wenig später flogen iranische Transportflugzeuge zweimal täglich rund 70 Tonnen Waffen und Hilfsgüter ins bedrohte Bagdad".

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08.12.2014

"Von Wiederaufbau keine Spur"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/von-wiederaufbau-keine-spur-004314/

Franz Sigel über die Situation im Gaza-Streifen, einhundert Tage nach Kriegsende. "100 Tage nach Kriegsende bleibt der versprochene Wiederaufbau für die Menschen in Gaza eine Illusion. Feldzüge und Blockade haben die Hamas nicht von der Macht verdrängt – und stärken die radikalsten Elemente unter den Islamisten."

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27.11.2014

"Die Mär von der ungeteilten Stadt"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/die-maer-von-der-ungeteilten-stadt-004283/

Franz Sigel sieht Israels Bemühungen, die Gewalt im Land durch "aufwendige Unterdrückung" in den Griff zu bekommen, als gescheitert an. "Die versuchte Einschränkung des Zugangs zum Tempelberg ist lediglich ein Aspekt der israelischen Expansionspolitik. Der massive Ausbau von Siedlungen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland und die fortdauernde Strangulierung des Gazastreifens sind hochgefährliche Zutaten für eine erneute Gewaltspirale. Zunehmend sehen sich moderate palästinensische Kräfte mit dem Rücken zur Wand. Das routinemäßige Beharren auf eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung wirkt inzwischen für viele Palästinenser lächerlich. Gruppierungen wie die Hamas und der Islamische Jihad wittern ihre Chance, Mahmud Abbas und die alternde Garde der Oslo-Vertreter endgültig ins Abseits zu stellen."

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18.11.2014

"Big Data am Hindukusch?"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/big-data-am-hindukusch-004269/

Martin Gerner hinterfragt die Sinnhaftigkeit immer neuer Studien über die Verfasstheit des afghanischen Staates. "Zugleich – und als Folge internationaler Gelder, deren Bürokratien und Institutionen bemüht sind, ihre Investitionen nach Afghanistan mit positiven Schlagzeilen zu belegen – boomt das Geschäft mit Studien und Umfragen in diesem Jahr des Abzugs des internationalen Militärs. Das scheint kein Zufall zu sein. So entsteht der Eindruck, mittels dieser Studien könne über 'Big Data' der Eindruck wettgemacht werden, Afghanistan lasse sich nicht beherrschen, schon gar nicht wissenschaftlich. Viele der oft über 100 Seiten starken Untersuchungen kommen mit großen, bunten Diagrammen und ästhetisierenden Grafiken daher. Sie wirken oft wie eine einfache Antwort auf komplexere Wirklichkeiten. Afghanistan lässt sich also doch domestizieren – und somit für uns Auswärtige verstehen – lautet die Botschaft."

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17.11.2014

"Wir alle leben doch in Erwartung des Todes"

http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft/a/artikel/wir-alle-leben-doch-in-erwartung-des-todes-0042
68/

Die Orientzeitschrift Zenith veröffentlicht ein Interview Ramon Schacks mit dem im August verstorbenen Peter Scholl-Latour. "Am 16. August 2014 starb Peter Scholl-Latour mit 90 Jahren. Kurz vor seinem Tod führte zenith ein letztes Interview mit ihm – über seine Familie und sein Leben, den Aufstieg des Dschihadismus im Nahen Osten und den 'Fluch der bösen Tat'."

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11.11.2014

"Tauziehen zwischen Tobruk und Tripolis"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/tauziehen-zwischen-tobruk-und-tripolis-004266/

Mirco Keilberth berichtet aus der libyschen Hauptstadt Tripolis über die Folgen der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, der gewählten Regierung die Legitimität zu entziehen. "Neuwahlen, Referendum, Bürgerkrieg, Spaltung? Niemand weiß so Recht, wie es in Libyen weitergeht – oder wer überhaupt das Sagen hat. Die 'Fajr'-Allianz und das Parlament in Tobruk überhäufen sich mit Vorwürfen – und der Krieg geht weiter."

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29.10.2014

"Vom Feind zum potentiellen Partner"

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik/a/artikel/vom-feind-zum-potentiellen-partner-004256/

Infolge einer "wachsenden Unordnung" im Nahen Osten sei es zu einer Annäherung zwischen den Golfstaaten und Israel gekommen, berichtet Martin Hoffman in der Orientzeitschrift Zenith. "Vieles deutet darauf hin, dass sich diese Kontakte in der jüngsten Vergangenheit vertieft haben. Bei einem Treffen zwischen führenden amerikanischen und israelischen Militärs im März 2014 in Jerusalem sprach der amerikanische Generalstabschef Martin Dempsey öffentlich von der Annäherung zweier Partner, 'die in der Vergangenheit nicht gewillt waren, Partner zu sein'. Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in den USA, Yousef al-Otaiba, bestätigte diesen Trend – wenn auch ohne Israel dabei explizit beim Namen zu nennen: 'Die USA und ihre Alliierten in der Region können ohne einander weder eine Lösung in Syrien erreichen, noch Ägypten stabilisieren, noch die iranische Bedrohung aufhalten. An einer engeren Zusammenarbeit führt schlichtweg kein Weg vorbei.' Auch wenn die Herrscherhäuser am Golf sich davor scheuen, die Kontakte mit Israel offenzulegen: In Sicherheitskreisen wird Israel mittlerweile nicht mehr als feindlicher Staat betrachtet, sondern eher als potentieller Verbündeter."

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