US-Soldaten in Afghanistan

Der Standard


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28.09.2019

"Ágnes Heller: Das letzte Interview"

https://www.derstandard.at/story/2000109162773/agnes-heller-das-letzte-interview?ref=rss

Der Standard veröffentlicht das letzte Interview mit der ungarischen Philosophin Ágnes Heller vor ihrem Tod, in dem sie über "Europa, Nationalismus und Krieg" gesprochen hat. "Die Gefahr ist der ethnische Nationalismus, also eine Form der Identitätspolitik, die man heutzutage Populismus nennt. Die Polen, Ungarn, Tschechen usw. sagen: Brüssel ist unser Feind, denn Brüssel verteidigt die Migration. Aber stellen wir uns für einen Moment vor, dass die Nationalisten in Europa eine Mehrheit gewinnen und die EU auseinanderbricht. Dann gäbe es keinen Außenfeind mehr, und dann würden diese Länder, die Rumänen, die Ungarn etc. gegeneinander kämpfen. In Europa käme es wieder zu Kriegen. Natürlich würde das nicht zu Weltkriegen führen, denn Europa ist heute zu klein und unbedeutend. Aber Europa würde zugrunde gehen. Dass das passieren wird, kann man aus der Geschichte lernen: Vor dem Ersten Weltkrieg gab es große Reiche in Europa. Diese wurden vom ethnischen Nationalismus zerstört. Und als sie zugrunde gerichtet waren, waren nicht mehr sie die Feinde, also die Habsburger oder der Kaiser, sondern die neuen Nationen haben angefangen, gegeneinander zu kämpfen. Es kam zu einem Zweiten Weltkrieg, zum Holocaust, zum Stalinismus, zum Gulag. Es kam zu hundert Millionen ermordeten Europäern. Das war die Folge des ethnischen Nationalismus von 1914. Natürlich leben wir nicht im Jahre 1914, sondern in anderen Zeiten. Dasselbe wird sich nicht wiederholen, aber etwas Ähnliches könnte passieren. Ethnischer Nationalismus führt immer zu Krieg."

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13.06.2019

"Der Brexit ist unser Faschismus"

https://derstandard.at/2000104822771/Theatermacher-Tim-Etchells-Der-Brexit-ist-unser-Faschismus

Der Standard im Gespräch mit dem Chef der britischen Theatergruppe "Forced Entertainment" über die Stimmung in seiner Heimat im Zeichen des Brexits. "Tim Etchells hat schon entspanntere Zeiten erlebt. Obwohl der heute 56-Jährige eigentlich alles erreicht hat, was sich ein Künstler heute wünschen kann. Als Mitbegründer von Großbritanniens (seit 35 Jahren) einflussreichster zeitgenössischer Theatergruppe Forced Entertainment; als Autor, Video- und bildender Künstler genießt er einen ausgezeichneten Ruf. Aber als politischer Kopf, dessen Arbeit immer schon mit dem Herzschlag der Gesellschaft verbunden war, ist er von wachsender Unruhe erfasst. Die hat nicht nur mit dem Brexit zu tun, sondern vor allem mit dessen Vorzeichen und Zusammenhängen. Darüber spricht Etchells, der mit Forced Entertainment in dem Clown-Stück Out of Order beim Festival Sommerszene Salzburg auftreten wird, in deutlichen Worten. Ein Hinweis darauf, wie der Brexit auf Künstler wirkt."

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03.05.2019

"Politisches Rabaukentum wird die Migrationsbewegungen nicht bewältigen"

https://derstandard.at/2000102477056/Die-Angst-vor-dem-Fremden

Rüdiger Wischenbart unterzieht den Umgang Österreichs mit Migration und Tradition einem "Reality-Check". "Die politische Leitlinie, dass Österreich kein Einwanderungsland sei, macht es Migranten schwer, hier ansässig zu werden. Als Sprungbrett für radikale Populisten hingegen sei es ideal (...)."

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15.05.2018

"Gaza: Böses Spiel auf allen Seiten"

https://derstandard.at/2000079824174/Gaza-Boeses-Spiel-auf-allen-Seiten

Eric Frey zeigt sich nicht überrascht von dem "blutigen Drama" an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. "Die radikalislamische Hamas hat inzwischen mit ihren Massendemonstrationen an der Grenze eine neue Waffe im Propagandakrieg mit Israel erfunden. Dessen Armee kann gar nicht zulassen, dass tausende junge Männer ins Staatsgebiet strömen und dort möglicherweise Gewalttaten begehen. Und die Hamas weiß, dass Israel stets mit voller Härte gegen solche Provokationen vorgeht und sich nicht um die Reaktionen kümmert, die solche Bilder weltweit auslösen. Und da viele Demonstranten offenbar bereit sind, als Märtyrer im israelischen Kugelhagel zu sterben, war das Blutbad vorbestimmt. Es ist eine von beiden Seiten inszenierte Tragödie, die Chronik eines angekündigten Todes."

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28.09.2016

"9/11-Gesetz: Direkte Klagen gegen Saudi-Arabien möglich"

http://derstandard.at/2000045098535/Saudis9-11-US-Senat-ueberstimmt-Obamas-Veto

Zum ersten Mal wurde US-Präsident Barack Obama vom Senat trotz seines Vetos überstimmt, berichtet der Standard. Obama hatte sein Veto damit begründet, dass im Falle von Klagen gegen Saudi-Arabien im Gegenzug auch Klagen gegen die USA, wegen des Vorgehens von US-Soldaten auf das Land zukommen könnten. "Der Senat überstimmte das Veto des Präsidenten am Mittwoch mit überwältigender Mehrheit von 97 der 100 möglichen Stimmen. Nur der demokratische Fraktionsführer Harry Reid widersetzte sich dem Beharrungsbeschluss. Kurz darauf stimmte auch das Repräsentantenhaus gegen Obamas Veto. Hier waren es 348 gegen 78 Stimmen, weit mehr als die benötigte Zweidrittelmehrheit. Obama hatte in seiner fast achtjährigen Amtszeit zwölfmal vom Vetorecht Gebrauch gemacht und sich jeweils durchgesetzt. Die saudische Regierung hatte gedroht, ihre Besitztümer in den USA – etwa Beteiligungen an Immobilien und Banken – auf den Markt zu werfen, sollte das Gesetz in Kraft treten. 15 der 19 Selbstmordattentäter vom 11. September 2001 waren saudische Staatsbürger."

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28.06.2015

"Der überwachte Bürger"

http://derstandard.at/r2000018067071/Schwerpunktausgabe-Die-ueberwachten-Buerger

Der Standard hat einen Schwerpunkt zum Themenkomplex "NSA, Überwachung und Datenschutz" eingerichtet. "Von Snowden und dem NSA-Skandal, der inzwischen auch Spuren in Österreich zeigt, über Datenschutz und Überwachung bis zur Frage nach der persönlichen Freiheit nimmt sich diese STANDARD-Schwerpunktausgabe eines akuten Problems unserer Gesellschaft an."

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02.06.2015

"'Eine Syrische Moderne': Vom langen Alltag der Revolution"

http://derstandard.at/2000016839827/Eine-Syrische-Moderne-Vom-langen-Alltag-der-Revolution

Michael Pekler berichtet über eine Retrospektive des Wiener Filmmuseums, die historische cinematografische Arbeiten aus Syrien zeigt. "(...) für die Herausbildung einer nationalen Kinematografie fehlt es Syrien seit Jahrzehnten an Produktionsmitteln und kontinuierlicher Ausbildung - spätestens seit der dramatischen Entwicklung in den letzten Jahren völlig undenkbare Voraussetzungen. Nicht zufällig besitzen die wenigen Spielfilme von Malas stets etwas Lyrisch-Melancholisches"

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14.01.2015

"Einblick in die neue Ausgabe von 'Charlie Hebdo'"

http://derstandard.at/2000010316907/Wir-geben-nicht-nach

Der Standard zeigt eine Doppelseite der neuen Ausgabe des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo. "Heute erscheint die 1.178. Nummer der Satirezeitschrift, härter als mit dem Propheten Mohammed geht sie mit Jihadisten ins Gericht. Eine Doppelseite aus der 'Ausgabe der Überlebenden'."

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13.01.2015

"Mehr Überwachung bringt nicht zwingend mehr Sicherheit"

http://derstandard.at/2000010279942/Mehr-Ueberwachung-bringt-nicht-zwingend-mehr-Sicherheit

Markus Hametner stellt mathematische Überlegungen zu Fluggastdaten-Abkommen und Vorratsdatenspeicherung an. "Für die mathematische Betrachtung von Methoden, Terroristen in der Bevölkerung aufzuspüren, benötigen wir folgende Werte, die uns nicht bekannt sind, aber für die wir Annahmen treffen können: Den Terroristenanteil in der Bevölkerung - Die Identifizierungsrate: Wenn ein Terrorist getestet wird, wie sicher ist es, dass er als Terrorist identifiziert wird? - Die Fehlidentifizierungsrate: Wenn ein Normalbürger getestet wird, wie wahrscheinlich ist es, dass er fälschlicherweise als Terrorist identifiziert wird?"

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19.11.2014

"Russland liegt wie ein Zombie im Grab"

http://derstandard.at/2000008385900/Russland-liegt-wie-ein-Zombie-im-Grab

Birgit Baumann im Gespräch mit dem in Berlin lebenden russischen Schriftsteller Wladimir Kaminer über die derzeitige Entwicklung in seiner früheren Heimat. "Ich staune. Auch darüber, wie naiv ich und meine Freunde waren. Als die Sowjetunion auseinanderfiel, waren wir froh, dass relativ wenig Blut vergossen wurde. Es hätte ja viel schlimmer kommen können. Aber dann zeigte sich, dass das Imperium nicht tot ist. Russland liegt wie ein Zombie im Grab, und immer wieder kommt eine Hand aus der Erde und greift nach etwas – siehe Tschetschenien, Moldau, Georgien oder nun die Krim."

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