US-Soldaten in Afghanistan

Deutsche Welle


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18.04.2018

"Gewalt gegen Juden? - Deutschland muss sich entscheiden"

http://www.dw.com/de/kommentar-gewalt-gegen-juden-deutschland-muss-sich-entscheiden/a-43437959

Die bestehenden Instrumente im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland reichen nach Ansicht von Ines Pohl nicht mehr aus. "Es wäre falsch zu sagen, dass ein Jude heute davon ausgehen muss, auf deutschen Straßen angegriffen zu werden, wenn seine Religionszugehörigkeit sichtbar ist. Es ist aber genau so falsch zu sagen, ein Jude müsse grundsätzlich nicht befürchten, dass er auf deutschen Straßen angegriffen wird, sobald seine Religion sichtbar ist. Und richtig ist auf jeden Fall, dass die bestehenden Instrumente nicht mehr ausreichen. Deutschland ist an einem Punkt angekommen, an dem es sich entscheiden muss, wie klar es für seine zivilisatorischen Werte und für seine gesellschaftlichen Freiheiten kämpfen will."

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16.04.2018

"Washington und London warnen vor russischer Cyberattacke"

http://www.dw.com/de/washington-und-london-warnen-vor-russischer-cyberattacke/a-43414149

Behörden in den USA und in Großbritannien haben der Deutschen Welle zufolge vor einer "weltweiten Cyberattacke" gewarnt, bei der von Moskau unterstützte Hacker-Gruppen Router, Switches und Firewalls infizieren. "Der 'bösartige' Angriff habe sowohl Regierungseinrichtungen als auch private Organisationen zum Ziel und solle unter anderem der Spionage dienen, hieß es in einer in London veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von britischen und US-Sicherheitsbehörden. Der Experte der US-Bundespolizei FBI, Howard Marshall, betonte, die neuen Attacken fügten sich in ein Muster von Cyber-Aktivitäten der russischen Regierung ein. Der Umfang des Schadens sei noch nicht bekannt, erklärte Jeanette Manfra vom US-Heimatschutzministerium."

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15.04.2018

"Israel zerstört kilometerlangen Tunnel im Gazastreifen"

http://www.dw.com/de/israel-zerst%C3%B6rt-kilometerlangen-tunnel-im-gazastreifen/a-43394850

Israel hat nach eigenen Angaben den längsten und tiefsten Tunnel, der je zwischen dem Gazastreifen und Israel entdeckt wurde, zerstört. "Der Tunnel führte den Angaben zufolge von Dschabalija im Norden des Gazastreifens über mehrere Kilometer in Richtung der israelischen Ortschaft Nahal Os. Er hatte demnach aber noch keinen Ausgang. Nach ersten Erkenntnissen habe der für Angriffe geeignete Tunnel 'mehrere Kilometer weit in den Gazastreifen' hineingereicht, sagte Conricus. 'Es war ein komplizierter und hochmoderner Tunnel, der mit anderen Tunneln im Gazastreifen verbunden war'."

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10.04.2018

"UN prangern Mord und Folter in Libyen an"

http://www.dw.com/de/un-prangern-mord-und-folter-in-libyen-an/a-43320300

Häftlinge in Libyen werden dem UN-Menschenrechtsbüro zufolge systematisch von Milizen misshandelt. "Wegen der Verfolgung und Misshandlung von Flüchtlingen bis hin zum Sklavenhandel sorgten libysche bewaffnete Gruppen schon oft für Schreckensmeldungen und helle Empörung. Nun wird erneut in einem Bericht der Vereinten Nationen Alarm geschlagen: Tausende Menschen im ganzen Land werden demnach unrechtmäßig festgehalten, getötet, gefoltert und anderen Schikanen ausgesetzt. Und: auch Milizen, die mit staatlichen Stellen verbunden sind, seien daran beteiligt, heißt es im jüngsten Report des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein."

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10.04.2018

"In Wahrheit geht es Trump um den Iran"

http://www.dw.com/de/josef-braml-in-wahrheit-geht-es-trump-um-den-iran/a-43318961

Ines Eisele hat mit dem USA-Experten Josef Braml über die Hintergründe der derzeitigen Syrienpolitik der USA gesprochen. "Ich glaube, dass Syrien für die USA tatsächlich nur ein Nebenkriegsschauplatz für die Auseinandersetzung mit dem Iran ist. Das nächste, was ansteht, ist die Aufkündigung des Nuklearabkommens im Mai, und dann wird sich der Konflikt verschärfen. Die Einmischung Irans in Syrien könnte den USA dann als moralische und geostrategische Rechtfertigung für ihr Vorgehen dienen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Trump zuletzt den Iran-Kritiker John Bolton zum Nationalen Sicherheitsberater gemacht hat. Ich nehme das sehr ernst."

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05.04.2018

"Mutmaßlicher IS-Chefanwerber bleibt in U-Haft"

http://www.dw.com/de/mutma%C3%9Flicher-is-chefanwerber-bleibt-in-haft-abu-walaa-islamischer-staat/a-43260
809

Die Deutsche Welle berichtet über den Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz "Islamischer Staat". "Nach jahrelangen Ermittlungen begann vor sechs Monaten der Prozess gegen den mutmaßlichen Chefanwerber des 'Islamischen Staats' (IS) in Deutschland. Abu Walaa ist seitdem in Untersuchungshaft und wird es weiterhin bleiben. Das entschied das Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle. Der Senat lehnte einen Antrag der Verteidigung auf Freilassung ab. Es bestehe kein dringender Tatverdacht, argumentierte die Verteidigung. Das Gericht entschied hingegen, dass der Vorwurf der Unterstützung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nicht widerlegt sei. Außerdem bestehe weiterhin Fluchtgefahr. Vier weitere mutmaßliche IS-Anhänger stehen zusammen mit Abu Walaa vor Gericht."

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02.04.2018

"50 Jahre RAF - der Staat zündelte mit"

http://www.dw.com/de/50-jahre-raf-der-staat-z%C3%BCndelte-mit/a-43187296

Matthias von Hein erinnert 50 Jahre nach der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern daran, dass viele der Verbrechen der linksextremistischen Terrorgruppe RAF bis heute nicht vollständig aufgeklärt seien. "Zur fehlenden Aufklärung gehört auch, dass die Rolle des Verfassungsschutzes beim Abgleiten von Teilen der studentischen Protestbewegung in den Terror Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre bislang ungeklärt ist. Eine Schlüsselfigur spielt für den Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar in diesem Zusammenhang der Verfassungsschutzagent Peter Urbach. Kraushaar führt im DW-Gespräch aus: 'Urbach hat eine wichtige - aber nicht abschließend zu beurteilende - Rolle gespielt bei der Transformation von einem kleinen, aber harten Kern der damaligen Demonstrationsszene in militante Gruppierungen und letztlich in Zirkel, aus denen sich der Terrorismus dann herausgeschält hat.'"

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02.04.2018

"US-Rückzug aus Syrien? Eine schlechte Idee!"

http://www.dw.com/de/kommentar-us-r%C3%BCckzug-aus-syrien-eine-schlechte-idee/a-43219044

Auch Kersten Knipp meint, dass der von US-Präsident Trump in Aussicht gestellte Rückzug der US-Truppen aus Syrien ein "fataler Schritt" wäre. "Man liegt wohl nicht falsch, wenn man Trumps Einfall als einen eher spontanen bewertet, dem ein Abzug nicht tatsächlich folgen muss. Denn geschähe das, wäre das zwar ein Eingeständnis, dass die bisherige Syrienpolitik der USA nicht viel gebracht hat, um es zurückhaltend zu formulieren. (...) Ein Rückzug der USA zu diesem Zeitpunkt würde nicht nur die Zukunft Syriens, sondern die der gesamten Region auf Jahrzehnte hinaus festlegen. Zu erwarten wäre eine - aller Wahrscheinlichkeit nach diskret ausgeübte - Dominanz Russlands. Und eine - vermutlich erheblich weniger diskret gestaltete - Vorherrschaft des Iran über weite Teile Syriens und von dort aus über den Libanon bis an die Grenzen Israels. Der 'schiitische Halbmond' würde Wirklichkeit, und zwar eine rüde."

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28.03.2018

"Regierungsbeamter: Viele britische Geheimdienstinfos gingen an Verbündete"

http://www.dw.com/de/regierungsbeamter-viele-britische-geheimdienstinfos-gingen-an-verb%C3%BCndete/a-4316
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Die britische Regierung hat ihre Erkenntnisse zum Giftanschlag auf den Ex-Spion Skripal einem Regierungsbeamten zufolge in beispiellosem Umfang mit ihren europäischen Nachbarn geteilt und so die Massenausweisung russischer Diplomaten erst ermöglicht. "Premierministerin May will an diesem Mittwoch eine Untersuchung zur Sicherheitslage im Land vorstellen. In Auszügen aus dem Papier, die Mays Büro vorab bekanntgab, heißt es, die britische Regierung werde alle denkbaren Ressourcen nutzen, um die Feinde Großbritanniens und potenzielle Angreifer mit umfassenden Maßnahmen zu besiegen. Dazu gehörten nicht nur die Polizei, Geheimdienste und das Militär, sondern auch wirtschaftliche Hebel und der politische Einfluss des Landes. Nach der Giftattacke auf den Ex-Agenten Skripal ist neben dem islamistischen Terror auch Russland in den Fokus der britischen Sicherheitsinteressen geraten."

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21.03.2018

"Als Freiwilliger bei der YPG"

http://www.dw.com/de/als-freiwilliger-bei-der-ypg/a-43050951

Matthias von Hein porträtiert einen 23-jährigen Deutschen, der ein halbes Jahr im nordsyrischen Kurdengebiet gegen den "Islamischen Staat" gekämpft hat. "Nein, wie ein Kämpfer, wie ein Krieger gar, sieht Jan-Lukas Kuhley nicht aus, wie er da in seiner Küche sitzt und an seiner Zigarette zieht. Dabei ist gerade das Rauchen eine Angewohnheit aus dem Krieg. Denn Krieg, das hat der 23-jährige im letzten halben Jahr gelernt, Krieg ist vor allem Warten. Und Tee trinken. Und Rauchen."

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21.03.2018

"Fast 25.000 Waffen in Deutschland verschwunden"

http://www.dw.com/de/fast-25000-waffen-in-deutschland-verschwunden/a-43058862

Die Zahl der in Deutschland als verschwunden gemeldeten Waffen ist der Bundesregierung zufolge stark gestiegen. "So waren Ende Januar 2018 insgesamt 24.531 Waffen im Nationalen Waffenregister als gestohlen oder abhandengekommen registriert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der 'Bild'-Zeitung vorliegt. Die Zahl entspricht einer Steigerung von rund 18 Prozent im Vergleich zum Januar 2017. Die meisten dieser Waffen (19.282) wurden als verloren gemeldet, etwa ein Fünftel (5249) als gestohlen."

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14.03.2018

"Der Krieg in Syrien und die Fehler des Westens"

http://www.dw.com/de/kommentar-der-krieg-in-syrien-und-die-fehler-des-westens/a-42973492

Kersten Knipp zieht ein bitteres Fazit aus ihrer Analyse der verfehlten westlichen Strategien beim Umgang mit dem Krieg in Syrien. "Die Frage ist, was aus alledem zu lernen ist? Die Interventionen des Westens wurden dilettantisch geführt und scheiterten blutig, im Irak ebenso wie in Libyen. Klar ist: Der Westen ist zu langfristig sinnvollen Interventionen (derzeit) nicht in der Lage. Er kann das Feld aber auch nicht einfach anderen überlassen: Die Wendung, die Russland und Iran dem Krieg in Syrien gaben, ist an Zynismus kaum überbietbar. Für die Zukunft - wenngleich nicht mehr für Syrien, dafür ist es zu spät - kann das nur heißen: Möglichen Verlautbarungen müssen entweder ebenso entschlossene wie durchdachte Handlungen folgen. Oder der Westen hält sich von Anfang an heraus. Nichts ist hingegen erreicht mit den üblichen Lippenbekenntnissen. Sie machen alles nur noch schlimmer."

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12.03.2018

"Oligarchen und Agenten: 14 ungeklärte Todesfälle"

http://www.dw.com/de/oligarchen-und-agenten-14-ungeklärte-todesfälle/a-42940930

Die Deutsche Welle gibt einen Überblick zu weiteren mysteriösen Todesfällen in Großbritannien, die nach der Vergiftung des russischen Ex-Spions Sergej Skripal erneut überprüft werden sollen. "Die Vorsitzende des Innenausschusses im Parlament, Yvette Cooper, schrieb Anfang März einen entsprechenden Brief an Innenministerin Amber Rudd. Es geht um insgesamt 14 Fälle, bei denen über Verbindungen nach Russland bisher nur spekuliert worden war. Cooper bezieht sich offenbar auf eine zweijährige Recherche des US-Mediums BuzzFeed. Dem Bericht zufolge vermuten US-Geheimdienste hinter einer Reihe mysteriöser Todesfälle aus den Jahren 2003 bis 2014 russische Geheimdienste oder Mafia-Strukturen. Es geht dabei unter anderem um den Tod des russischen Oligarchen Boris Beresowskij und den des früheren Offiziers des russischen Geheimdienstes FSB Alexander Litwinenko."

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06.03.2018

"UN-Kommission verlangt Bestrafung aller Kriegsverbrecher in Syrien"

http://www.dw.com/de/un-kommission-verlangt-bestrafung-aller-kriegsverbrecher-in-syrien/a-42847551

Eine Untersuchungskommission der UN hat in einem aktuellen Bericht gefordert, dass sich alle Täter, denen in Syrien Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten sollten. Dabei seien zum ersten Mal auch Russland und die von den USA angeführte Allianz genannt worden, berichtet die Deutsche Welle. "Alle Seiten des Bürgerkriegs in Syrien hätten sich der Verbrechen schuldig gemacht, betonte der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Paulo Sérgio Pinheiro, in Genf. Die Täter seien bislang komplett straffrei geblieben, sagte Pinheiro bei der Veröffentlichung des inzwischen 15. Berichts seiner Kommission über die Gewalt in dem seit sieben Jahren anhaltenden Konflikt. Es sei unglaublich, dass die Opfer auf Gerechtigkeit warten müssten. (...) Russland sei für einen Luftangriff im November verantwortlich, bei dem mindestens 84 Menschen auf einem Markt in Atareb ums Leben kamen, heißt es. Zwar gebe es keine Hinweise, dass der Markt gezielt ins Visier genommen worden sei. Jedoch könne es sich um einen 'wahllosen Angriff' handeln, der zu Toten und Verwundeten unter der Zivilbevölkerung geführt habe und damit ein Kriegsverbrechen sein könnte. Im März habe die US-geführte Koalition drei Angriffe auf eine Schule nahe Rakka geführt und 150 Bewohner getötet. Die Allianz habe damit gegen internationales Recht verstoßen, weil sie nicht ihrer Pflicht zum Schutz von Zivilisten nachgekommen sei."

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06.03.2018

"Bundesregierung: düsteres Afghanistan-Bild"

http://www.dw.com/de/bundesregierung-d%C3%BCsteres-afghanistan-bild/a-42844453

Sandra Petersmann stellt den "lange überfälligen" Sicherheitsbericht der Bundesregierung zu Afghanistan vor. "Schon die Wortwahl lässt erahnen, wie es um Afghanistan steht. Bis Ende 2014 hießen die regelmäßigen Berichte der Bundesregierung zu Afghanistan 'Fortschrittsberichte'. Heute heißen sie schlicht Zwischenberichte oder, wie jetzt im aktuellen Fall, 'Bericht der Bundesregierung zu Stand und Perspektiven des deutschen Afghanistan-Engagements'. Das Wort Fortschritt taucht im Titel nicht mehr auf. Dafür gibt es auch keinen Anlass. Erfolge seien 'unzureichend und brüchig', ist im Bericht zu lesen. Als Ziele der deutschen Afghanistan-Politik werden 'die Reduzierung des Gewaltniveaus' und die 'Minimierung der terroristischen Bedrohung' betont."

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03.03.2018

"Neuer Anlauf für Waffenruhe in der Ostukraine"

http://www.dw.com/de/neuer-anlauf-f%C3%BCr-waffenruhe-in-der-ostukraine/a-42811807

Am Montag soll es in der Ostukraine einen erneuten Versuch für eine unbefristete Waffenruhe in dem seit knapp vier Jahren andauernden Konflikt geben, berichtet die Deutsche Welle. "Bislang sind alle Anläufe für eine Feuerpause bereits nach kurzer Zeit gescheitert. Eine letzte Vereinbarung wurde am 20. Dezember 2017 getroffen und kurze Zeit später wieder gebrochen. Seit Beginn des Konflikts im April 2014 sind nach UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen getötet worden. Neben der OSZE versuchten sich auch Deutschland und Frankreich als Vermittler. Ein 2015 in Minsk vereinbarter Friedensplan wurde allerdings nur in Ansätzen verwirklicht."

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21.02.2018

"Der pervertierte Krieg in Syrien"

http://www.dw.com/de/kommentar-der-pervertierte-krieg-in-syrien/a-42673001

Kersten Knipp mag in der Entwicklung des syrischen Bürgerkrieges keine Logik mehr erkennen. "Der Logik der Interventionsmächte in Syrien zu folgen, bedeutet den Einstieg in eine pervertierte Mathematik. Wer paktiert mit wem warum? Nichts geht mehr auf, Gleichungen halten nur einige Momente, sprich Tage, bis sie wieder in sich zusammenfallen. Dann: Neustart der Analyse bei Null. Neues Chaos, neuer Versuch, die Logik der Bündnisse zu verstehen, am Abend dann die Erkenntnis, dass auch die neuen Annahmen nur für kurze Zeit halten werden. Will sagen: Die Motive der Akteure haben alle Rationalität verloren. Jede Rationalität jedenfalls, die über die Frist einiger Tage oder Wochen hinausreicht."

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20.02.2018

"Afrin und das syrische Schlachtfeld"

http://www.dw.com/de/afrin-und-das-syrische-schlachtfeld/a-42664307

Kersten Knipp sucht nach Antworten für die Beweggründe der an der derzeitigen erneuten Eskalation der Gewalt im syrischen Bürgerkrieg beteiligten Konfliktparteien. "Immer ungenierter schalten sich ausländische Staaten in den Krieg in Syrien ein. Neue Maßstäbe setzt der Einmarsch der Türkei. Rigoros versucht Ankara, seine Interessen durchzusetzen. Doch diese Politik ist riskant."

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19.02.2018

"Insiderin über Anklage gegen russische Trolle"

http://www.dw.com/de/insiderin-%C3%BCber-anklage-gegen-russische-trolle/a-42645898

Juri Rescheto im Gespräch mit der russischen NGO-Aktivistin Ludmilla Sawtschuk über ihre Erfahrungen als Mitarbeiterin in einer russischen "Trollfabrik". "Niemand weiß, wie stark sie die Wahlen beeinflusst haben, wie stark der eine oder der andere US-Amerikaner seine Wahlentscheidung unter dem russischen Einfluss geändert hat. Es gab diese Einmischung zweifellos. Auch wenn nur eine einzige Person gegen Geld für das US-amerikanische Publikum etwas auf Englisch in sozialen Netzwerken geschrieben hätte, wäre das ein Einmischungsversuch. Ich habe keine Zweifel, dass die USA mir der Anklage das Richtige tun. Natürlich waren es keine 13 und keine 130 Personen. Dahinter steckt eine umfassende Arbeit, die immer noch fortgesetzt wird. Ich schätze, gegen die Menschen auf der Liste gab es ausreichend Beweise für eine Anklage."

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13.02.2018

"UN-Behörde: Milizen lassen tausende Kindersoldaten frei"

http://www.dw.com/de/un-beh%C3%B6rde-milizen-lassen-tausende-kindersoldaten-frei/a-42558643

Die Deutsche Welle erinnert an das Schicksal zehntausender Minderjähriger, die von Milizen und Regierungstruppen weltweit als Kindersoldaten missbraucht werden. "Zurück in die Freiheit: Für mehr als 5000 Kindersoldaten ist dieser Traum vergangenes Jahr wahr geworden. Milizen und Regierungstruppen halten nach UN-Angaben aber immer noch zehntausende Minderjährige in ihrer Gewalt."

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08.02.2018

"'Of Fathers And Sons': Dokumentarfilm über eine Dschihadistenfamilie im syrischen Bürgerkrieg"

http://www.dw.com/de/of-fathers-and-sons-dokumentarfilm-%C3%BCber-eine-dschihadistenfamilie-im-syrischen-
b%C3%BCrgerkrieg/a-42511024

Sönje Storm stellt den jüngsten Film des syrischen Regisseurs Talal Derki vor. "Gerade noch waren sie Kinder, jetzt kämpfen sie für den Dschihad. Der syrische Regisseur Talal Derki zeigt in seinem neuen Film, welche Opfer der Bürgerkrieg Kindern und Jugendlichen abverlangt."

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08.02.2018

"Welt am Abgrund? Der Münchner Sicherheitsbericht"

http://www.dw.com/de/welt-am-abgrund-der-m%C3%BCnchner-sicherheitsbericht/a-42482455

Aus Sicht der Autoren des Münchner Sicherheitsberichts ist die Welt wieder ein Stück unsicherer geworden, berichtet die Deutsche Welle. "Sicherheitsexperten sind selten Optimisten, Sicherheitsberichte selten optimistisch. Das gilt auch für den neuen Münchner Sicherheitsbericht. Der trägt den Titel 'Bis zum Abgrund – und zurück?' und sieht eine neue Unsicherheit aufziehen. Die Welt sei im vergangenen Jahr deutlich näher an den Rand schwerer bewaffneter Konflikte herangerückt, schreibt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger schon im Vorwort - 'viel zu nah'. Dabei verweist Ischinger auf das gefährlich anschwellende Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea, auf die wachsende Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, auf die gleichbleibend hohen Spannungen zwischen NATO und Russland in Europa."

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04.02.2018

"Erdogan im Vatikan - Besuch in einer schwierigen Situation"

http://www.dw.com/de/erdogan-im-vatikan-besuch-in-einer-schwierigen-situation/a-42432069

Christoph Strack berichtet im Vorfeld der Audienz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei Papst Franziskus diese Woche. "Viel hat sich verändert in den vergangenen drei Jahren: Die Flüchtlingskrise hat sich verschärft; nun leben Millionen aus ihrer Heimat geflohene Syrer in der Türkei und sollen nicht nach Europa kommen. Es gab den Putschversuch in der Türkei im Juli 2016. Und vor Kurzem hat das türkische Militär seine Offensive in Nordsyrien gestartet, die Kurden, aber wohl auch Christen trifft. 'Der politische Druck auf Christen ist sicher stärker geworden', das Klima härter, sagt Theologe Suermann. Aktuell verweist er auf eine 'Solidaritätsbekundung' christlicher Oberhäupter, darunter Bartholomaios, zum Einmarsch der Türken im syrischen Kurdengebiet, die diesen 'vermutlich aufgezwungen worden ist'. Gerade das harte militärische Vorgehen gegen die Kurden wird bei Papst Franziskus die Besorgnis über neues Leid für viele Menschen vergrößern."

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31.01.2018

"Zivilgesellschaft weltweit unter Druck"

http://www.dw.com/de/zivilgesellschaft-weltweit-unter-druck/a-42366459

Oliver Sallet stellt den ersten "Atlas der Zivilgesellschaft" vor. Die Studie beschreibt in fünf Kategorien den Zustand der Zivilgesellschaften von "offen" über "eingeengt", "beschränkt", "unterdrückt" bis zu "geschlossen". "Der Atlas gibt Auskunft darüber, welche Freiheiten die Zivilbevölkerung in einem Land genießt oder wie weit sie systematisch unterdrückt wird. Die Daten stammen von CIVICUS, der Weltorganisation für Bürgerbeteiligung. Eine wesentliche Erkenntnis der Autoren: Der Zusammenhang zwischen Entwicklung und Freiheit: 'Wenn Druck ausgeübt wird auf die Bevölkerung, dann entstehen Konflikte und das behindert Entwicklung', sagt Julia Duchrow von 'Brot für die Welt', die an dem Atlas mit gearbeitet hat. Nur wenn es in einem Land zivilgesellschaftliche Freiheit gebe, sei langfristige Entwicklung und somit Wohlstand möglich, betont Duchrow."

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29.01.2018

"Tote bei Angriff auf Militärbasis in Kabul"

http://www.dw.com/de/tote-bei-angriff-auf-milit%C3%A4rbasis-in-kabul/a-42346648

Die Deutsche Welle berichtet über die jüngsten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul. "Bewaffnete haben am frühen Morgen einen Angriff auf eine Militärakademie Kabul gestartet. Mehrere Soldaten und Angreifer seien dabei getötet worden. In der afghanischen Hauptstadt bleibt die Sicherheitslage angespannt."

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28.01.2018

"Bundespräsident Steinmeier lobt Jordanien"

http://www.dw.com/de/bundespr%C3%A4sident-steinmeier-lobt-jordanien/a-42339241

Die Deutsche Welle berichtet über den Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Jordanien. "Der Bundespräsident ist in Jordanien eingetroffen. Vor einem Gespräch mit König Abdullah belobigte Steinmeier die großzügige Flüchtlingspolitik des Landes. Es ist nicht das einzige schwierige Thema des Besuchs."

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27.01.2018

"Erdogan: Türkische Armee soll bis Idlib vorrücken"

http://www.dw.com/de/erdogan-t%C3%BCrkische-armee-soll-bis-idlib-vorr%C3%BCcken/a-42336824

Die türkische Regierung will sich nicht mit ihrem Vorgehen gegen die Kurden im nordsyrischen Grenzgebiet begnügen, berichtet die Deutsche Welle. Nun sei auch das von syrischen Rebellen kontrollierte Idlib ins Visier der türkischen Militärs geraten. "Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, seine Truppen im Nordwesten Syriens weiter in Richtung Idlib vorrücken zu lassen. 'Mein kleiner Mehmet marschiert nach Afrin. Wenn Gott es will, wird er nach Idlib marschieren', sagte Erdogan auf einer Kundgebung seiner islamisch-konservativen Partei AKP in Kocaeli bei Istanbul. 'Mehmet' gilt als Kosename für türkische Soldaten. Seine Regierung sei entschlossen, alles 'wie eine Dampfwalze zu zermalmen', was eine Bedrohung für die Türkei darstellen könnte, betonte der türkische Staatschef."

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14.01.2018

"China hält am Atomabkommen mit Iran fest"

http://www.dw.com/de/china-h%C3%A4lt-am-atomabkommen-mit-iran-fest/a-42140257

Im Atomkonflikt mit dem Iran hat sich die chinesische Regierung für eine Umsetzung der Vereinbarungen auch nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den Atomdeal nur unter hohen Hürden fortsetzen zu wollen, ausgesprochen, berichtet die Deutsche Welle. "Der 'hart erkämpfte' Atomvertrag mit dem Iran müsse respektiert werden, betonte Außenamtssprecher Lu Kang in Peking. Das Abkommen sei von großer Bedeutung, um Frieden und Stabilität im Nahen Osten zu erhalten, sagte er nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Es sei Chinas 'klare Position', Sanktionen eines einzelnen Staates abzulehnen. China werde weiter eine konstruktive Rolle bei der Umsetzung des Abkommens spielen, hatte zuvor bereits Außenminister Wang Yi versichert. In einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Mohammad Dschawad Sarif sagte er, die Implementierung des Vertrags sei auch der gemeinsame Wunsch der internationalen Gemeinschaft. Wang rief die iranische Führung auf, ruhig zu bleiben und ihre Verpflichtungen zu erfüllen."

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14.01.2018

"Kommentar: Scheitert Tunesiens Demokratie?"

http://www.dw.com/de/kommentar-scheitert-tunesiens-demokratie/a-42117881

Bachir Amroune kommentiert in der Deutschen Welle die Ausschreitungen in Tunesien. "Die Bilder von Gewalt und Massenverhaftungen erinnern an die Jasminrevolution von 2011. Von der Welt im Stich gelassen können die Tunesier jetzt zeigen, dass ihre Demokratie in sicheren Händen ist, meint Bachir Amroune."

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10.01.2018

"Kolumbiens Regierung stoppt Friedensgespräche mit ELN-Guerilla"

http://www.dw.com/de/kolumbiens-regierung-stoppt-friedensgespr%C3%A4che-mit-eln-guerilla/a-42100728

Mitglieder der marxistischen ELN-Guerilla in Kolumbien haben nach dem Auslaufen einer Waffenruhe eine Erdölpipeline angegriffen, berichtet die Deutsche Welle. Regierungschef Juan Manuel Santos habe seine Streitkräfte nun angewiesen "angemessen" auf die Anschläge zu reagieren. "Die Feuerpause zwischen Regierung und Guerilla, die zu einem deutlichen Rückgang von Gewalttaten in den Regionen mit ELN-Präsenz geführt hat, war das bisher wichtigste Ergebnis der Friedensverhandlungen, die vor knapp einem Jahr begannen, insgesamt aber nur schleppend vorankommen. Erst im Dezember war der bisherige Verhandlungsführer Juan Camilo Restrepo aus persönlichen Motiven zurückgetreten. Mit der größeren - ebenfalls marxistischen - FARC-Guerilla hatte die Regierung bereits Ende 2016 einen umfassenden Friedensvertrag unterzeichnet."

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