US-Soldaten in Afghanistan

Deutsche Welle


»http://www.dw-world.de«

suche-links1 2 3 .. 23suche-rechts

04.06.2018

"Nach dem Leben unter Dschihadisten zurück nach Deutschland"

http://www.dw.com/de/nach-dem-leben-unter-dschihadisten-zur%C3%BCck-nach-deutschland/av-44073818

Die Deutsche Welle berichtet in einem Videobeitrag über das Schicksal deutscher Konvertitinnen, die in der ehemaligen Hochburg der Terrormiliz "Islamischer Staat" gelebt haben und nun in kurdischen Lagern im Norden Syriens auf ihre Rückkehr nach Deutschland warten. "Einst haben diese Frauen Deutschland verlassen, um sich in Syrien dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen. Mit der Befreiung Rakkas fielen sie kurdischen Kämpfern in die Hände und leben seitdem in Lagern im Norden des Landes. Nun hoffen sie auf eine Rückkehr."

Mehr lesen


04.06.2018

"Amnesty sieht Hinweise auf Kriegsverbrechen der US-Koalition in Syrien"

http://www.dw.com/de/amnesty-sieht-hinweise-auf-kriegsverbrechen-der-us-koalition-in-syrien/a-44075344

Ein aktueller Bericht der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" lasse Zweifel aufkommen, dass mit Blick auf die hohen Opferzahlen ebenso wie dem Ausmaß der Zerstörung in Rakka die Streitkräfte der US-geführten Koalition genug getan hätten, um zivile Opfer zu vermeiden, berichtet die Deutsche Welle. "Amnesty International wirft westlichen Mächten vor, bei Angriffen auf die nordsyrische Stadt Rakka Hunderte Zivilisten getötet zu haben. In der Hochburg der Terrormiliz IS seien zudem Tausende Bewohner verletzt worden."

Mehr lesen


04.06.2018

"Irans Oberhaupt Chamenei: Halten an Raketenprogramm fest"

http://www.dw.com/de/irans-oberhaupt-chamenei-halten-an-raketenprogramm-fest/a-44074030

Der Iran müsse sich schon jetzt - trotz der Bemühungen von europäischer Seite, das Atomabkommen mit dem Iran nach dessen Aufkündigung durch US-Präsident Donald Trump aufrecht zu erhalten - auf eine Scheitern des Abkommens vorbereiten, führte das Oberhaupt der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei in einer im iranischen Fernsehen übertragenden Rede aus.

Mehr lesen


31.05.2018

"Ein inszenierter Mord und viele Fragen"

http://www.dw.com/de/ein-inszenierter-mord-und-viele-fraen/a-44013305

Bernd Johann, Leiter der ukrainischen Redaktion der Deutschen Welle, erklärt im Gespräch mit seinem Kollegen Maksym Drabok was hinter dem inszenierten Mord an dem russischen Journalisten und Kremlkritiker Arkadi Babtschenko stecken könnte. "Bislang fehlen für ein vollständiges Bild noch sehr viele Puzzleteile. Kiew wird vieles erklären müssen. Sonst könnte Russland die Deutungshoheit an sich reißen - und die 'Spezialoperation' sich für Kiew noch als klassisches Eigentor erweisen."

Mehr lesen


30.05.2018

"Betreiber von Internet-Knoten verliert Klage gegen BND"

http://www.dw.com/de/betreiber-von-internet-knoten-verliert-klage-gegen-bnd/a-44014508

Der Bundesnachrichtendienst (BND) darf weiterhin beim Internet-Knoten De-Cix aus Frankfurt am Main Daten abzapfen, berichtet die Deutsche Welle. "Der Betreiber könne verpflichtet werden, bei der strategischen Fernmeldeüberwachung durch den BND mitzuwirken, betonte der 6. Senat in seiner Urteilsbegründung. Der Geheimdienst sei berechtigt, auf Anordnung des Bundesinnenministeriums internationale Telekommunikation zu überwachen und aufzuzeichnen."

Mehr lesen


28.05.2018

"Der Traum von einer anderen Türkei"

http://www.dw.com/de/der-traum-von-einer-anderen-t%C3%BCrkei/a-43943374

Julia Hahn erinnert auf der Deutschen Welle an die Gezi-Proteste vor fünf Jahren in der Türkei. "Hunderttausende Menschen begannen 2013 in der Türkei, gegen Erdogans autoritäre Politik zu demonstrieren. Die Erinnerung ist im jetzigen Präsidentschaftswahlkampf lebendiger denn je."

Mehr lesen


24.05.2018

"Der Irak - ein 'völlig unterschätzter Makler'?"

http://www.dw.com/de/irak-ein-untersch%C3%A4tzter-makler-iran-saudi-arabien/a-43919498--

Der Sieg Muktada al-Sadrs bei den irakischen Parlamentswahlen bedeutet auch eine Verschiebung der Machtverhältnisse im Nahen Osten, konstatiert Bachir Amroune auf der Deutschen Welle. "Der schiitische Geistliche ist kritisch gegenüber dem Einfluss Teherans in seinem Land, und er hat gute Beziehungen zu Riad aufgebaut."

Mehr lesen


22.05.2018

"Lässt Trump den Nordkorea-Gipfel platzen?"

http://www.dw.com/de/l%C3%A4sst-trump-den-nordkorea-gipfel-platzen/a-43872263

Die Stimmung zwischen den USA und Nordkorea drohe bereits wieder zu kippen, konstatiert die Deutsche Welle. Das geplante Treffen zwischen Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni könnte "erheblich komplizierter" werden, als der US-Präsident angenommen hatte.

Mehr lesen


08.05.2018

"Zahl der Straftaten sinkt, Angst steigt"

http://www.dw.com/de/zahl-der-straftaten-sinkt-angst-steigt/a-43683590

Woran liegt es, dass die Angst in der Bevölkerung trotz rückläufiger Kriminalität steigt, fragt Oliver Pieper auf der Deutschen Welle. Natürlich sei "das zum einen ein Medienphänomen, 'Only bad news are good news'", sagt der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes von Niedersachsen Christian Pfeiffer "und empfiehlt außerdem als Erklärungsansatz einen Blick ins tägliche Fernsehprogramm. 'Es ist total verrückt. Man findet keinen Abend, an dem nicht irgendwelche Krimis laufen. Wir werden überflutet mit Mord und Totschlag.' Daher sei es kein Wunder, dass die Menschen generalisierten und ihr Sicherheitsgefühl beeinträchtigt sei - obwohl gerade die Gewaltkriminalität im letzten Jahr stark rückläufig ist."

Mehr lesen


02.05.2018

"Tabubruch im Kalten Krieg: Bundeswehr wollte Chemiewaffen"

http://www.dw.com/de/tabubruch-im-kalten-krieg-bundeswehr-wollte-chemiewaffen/a-43620851

Erst jetzt veröffentlichte Akten der Bundeswehr und der US-Regierung belegen, dass Deutschland in den 1960er Jahren den Einsatz von Chemiewaffen geplant hat, berichtet die Deutsche Welle. "1961 stieß die Bundesrepublik in streng geheimen Sitzungen der NATO eine Debatte an und forderte, nicht nur die USA sollten die Fähigkeit zur Abschreckung und Vergeltung mit C-Waffen haben. 'Wir können auf solche Mittel nicht verzichten', sagte der damalige Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr, Friedrich Foertsch. Die NATO rechnete im Fall eines sowjetischen Angriffs mit einem raschen Chemiewaffen-Einsatz durch den Warschauer Pakt. Das belegen jahrzehntelang geheimgehaltene Akten der Bundeswehr und der US-Regierung, die jetzt von einem Journalisten-Team der deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NDR und WDR und der Süddeutschen Zeitung (SZ) ausgewertet wurden."

Mehr lesen


02.05.2018

"Das Geld und der Ruf Deutschlands in der Welt"

http://www.dw.com/de/kommentar-das-geld-und-der-ruf-deutschlands-in-der-welt/a-43625856

Nina Werkhäuser kommentiert auf der Website der Deutschen Welle die sicherheitspolitische Ausrichtung des aktuellen Bundeshaushalts. "Am Beispiel des neuen Bundeshaushalts zeigt es sich mal wieder: Sicherheitspolitik ist nicht sexy. Zwar hat Finanzminister Olaf Scholz mehr Geld für die Bundeswehr eingeplant, für die Deutschland derzeit 1,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgibt. Gemessen an der teilweise mangelhaften Ausrüstung der Armee sind die Summen, die ab 2019 obendrauf kommen sollen, aber eher das notwendige Minimum als eine ernsthafte Verbesserung. Dem viel beschworenen Zwei-Prozent-Ziel der NATO bringen sie Deutschland auch nicht wirklich näher."

Mehr lesen


23.04.2018

"Über den Umgang mit islamischem Antisemitismus"

http://www.dw.com/de/%C3%BCber-den-umgang-mit-islamischem-antisemitismus/a-43503572

Kersten Knipp fragt nach den Motiven der Judenfeindschaft einiger Muslime in Deutschland. "Verlässliche Zahlen für das Phänomen gibt es nicht. 'Neben dem klassischen Antisemitismus von rechts und zunehmend von links stellt uns zudem der Antisemitismus unter Muslimen vor große Herausforderungen', erklärte der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, Daniel Botmann, vor wenigen Tagen in einer Rede in Berlin. Zwar müsse man im Blick behalten, dass israelbezogener Antisemitismus kein Problem sei, das nur in muslimischen Communities existiert. 'Dennoch gilt: muslimische Communities müssen den Kampf gegen Antisemitismus in ihren Reihen glaubwürdig und nachhaltig aufnehmen und zu ihrer ureigenen Angelegenheit machen.'"

Mehr lesen


18.04.2018

"Gewalt gegen Juden? - Deutschland muss sich entscheiden"

http://www.dw.com/de/kommentar-gewalt-gegen-juden-deutschland-muss-sich-entscheiden/a-43437959

Die bestehenden Instrumente im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland reichen nach Ansicht von Ines Pohl nicht mehr aus. "Es wäre falsch zu sagen, dass ein Jude heute davon ausgehen muss, auf deutschen Straßen angegriffen zu werden, wenn seine Religionszugehörigkeit sichtbar ist. Es ist aber genau so falsch zu sagen, ein Jude müsse grundsätzlich nicht befürchten, dass er auf deutschen Straßen angegriffen wird, sobald seine Religion sichtbar ist. Und richtig ist auf jeden Fall, dass die bestehenden Instrumente nicht mehr ausreichen. Deutschland ist an einem Punkt angekommen, an dem es sich entscheiden muss, wie klar es für seine zivilisatorischen Werte und für seine gesellschaftlichen Freiheiten kämpfen will."

Mehr lesen


16.04.2018

"Washington und London warnen vor russischer Cyberattacke"

http://www.dw.com/de/washington-und-london-warnen-vor-russischer-cyberattacke/a-43414149

Behörden in den USA und in Großbritannien haben der Deutschen Welle zufolge vor einer "weltweiten Cyberattacke" gewarnt, bei der von Moskau unterstützte Hacker-Gruppen Router, Switches und Firewalls infizieren. "Der 'bösartige' Angriff habe sowohl Regierungseinrichtungen als auch private Organisationen zum Ziel und solle unter anderem der Spionage dienen, hieß es in einer in London veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von britischen und US-Sicherheitsbehörden. Der Experte der US-Bundespolizei FBI, Howard Marshall, betonte, die neuen Attacken fügten sich in ein Muster von Cyber-Aktivitäten der russischen Regierung ein. Der Umfang des Schadens sei noch nicht bekannt, erklärte Jeanette Manfra vom US-Heimatschutzministerium."

Mehr lesen


15.04.2018

"Israel zerstört kilometerlangen Tunnel im Gazastreifen"

http://www.dw.com/de/israel-zerst%C3%B6rt-kilometerlangen-tunnel-im-gazastreifen/a-43394850

Israel hat nach eigenen Angaben den längsten und tiefsten Tunnel, der je zwischen dem Gazastreifen und Israel entdeckt wurde, zerstört. "Der Tunnel führte den Angaben zufolge von Dschabalija im Norden des Gazastreifens über mehrere Kilometer in Richtung der israelischen Ortschaft Nahal Os. Er hatte demnach aber noch keinen Ausgang. Nach ersten Erkenntnissen habe der für Angriffe geeignete Tunnel 'mehrere Kilometer weit in den Gazastreifen' hineingereicht, sagte Conricus. 'Es war ein komplizierter und hochmoderner Tunnel, der mit anderen Tunneln im Gazastreifen verbunden war'."

Mehr lesen


10.04.2018

"UN prangern Mord und Folter in Libyen an"

http://www.dw.com/de/un-prangern-mord-und-folter-in-libyen-an/a-43320300

Häftlinge in Libyen werden dem UN-Menschenrechtsbüro zufolge systematisch von Milizen misshandelt. "Wegen der Verfolgung und Misshandlung von Flüchtlingen bis hin zum Sklavenhandel sorgten libysche bewaffnete Gruppen schon oft für Schreckensmeldungen und helle Empörung. Nun wird erneut in einem Bericht der Vereinten Nationen Alarm geschlagen: Tausende Menschen im ganzen Land werden demnach unrechtmäßig festgehalten, getötet, gefoltert und anderen Schikanen ausgesetzt. Und: auch Milizen, die mit staatlichen Stellen verbunden sind, seien daran beteiligt, heißt es im jüngsten Report des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein."

Mehr lesen


10.04.2018

"In Wahrheit geht es Trump um den Iran"

http://www.dw.com/de/josef-braml-in-wahrheit-geht-es-trump-um-den-iran/a-43318961

Ines Eisele hat mit dem USA-Experten Josef Braml über die Hintergründe der derzeitigen Syrienpolitik der USA gesprochen. "Ich glaube, dass Syrien für die USA tatsächlich nur ein Nebenkriegsschauplatz für die Auseinandersetzung mit dem Iran ist. Das nächste, was ansteht, ist die Aufkündigung des Nuklearabkommens im Mai, und dann wird sich der Konflikt verschärfen. Die Einmischung Irans in Syrien könnte den USA dann als moralische und geostrategische Rechtfertigung für ihr Vorgehen dienen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Trump zuletzt den Iran-Kritiker John Bolton zum Nationalen Sicherheitsberater gemacht hat. Ich nehme das sehr ernst."

Mehr lesen


05.04.2018

"Mutmaßlicher IS-Chefanwerber bleibt in U-Haft"

http://www.dw.com/de/mutma%C3%9Flicher-is-chefanwerber-bleibt-in-haft-abu-walaa-islamischer-staat/a-43260
809

Die Deutsche Welle berichtet über den Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz "Islamischer Staat". "Nach jahrelangen Ermittlungen begann vor sechs Monaten der Prozess gegen den mutmaßlichen Chefanwerber des 'Islamischen Staats' (IS) in Deutschland. Abu Walaa ist seitdem in Untersuchungshaft und wird es weiterhin bleiben. Das entschied das Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle. Der Senat lehnte einen Antrag der Verteidigung auf Freilassung ab. Es bestehe kein dringender Tatverdacht, argumentierte die Verteidigung. Das Gericht entschied hingegen, dass der Vorwurf der Unterstützung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nicht widerlegt sei. Außerdem bestehe weiterhin Fluchtgefahr. Vier weitere mutmaßliche IS-Anhänger stehen zusammen mit Abu Walaa vor Gericht."

Mehr lesen


02.04.2018

"50 Jahre RAF - der Staat zündelte mit"

http://www.dw.com/de/50-jahre-raf-der-staat-z%C3%BCndelte-mit/a-43187296

Matthias von Hein erinnert 50 Jahre nach der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern daran, dass viele der Verbrechen der linksextremistischen Terrorgruppe RAF bis heute nicht vollständig aufgeklärt seien. "Zur fehlenden Aufklärung gehört auch, dass die Rolle des Verfassungsschutzes beim Abgleiten von Teilen der studentischen Protestbewegung in den Terror Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre bislang ungeklärt ist. Eine Schlüsselfigur spielt für den Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar in diesem Zusammenhang der Verfassungsschutzagent Peter Urbach. Kraushaar führt im DW-Gespräch aus: 'Urbach hat eine wichtige - aber nicht abschließend zu beurteilende - Rolle gespielt bei der Transformation von einem kleinen, aber harten Kern der damaligen Demonstrationsszene in militante Gruppierungen und letztlich in Zirkel, aus denen sich der Terrorismus dann herausgeschält hat.'"

Mehr lesen


02.04.2018

"US-Rückzug aus Syrien? Eine schlechte Idee!"

http://www.dw.com/de/kommentar-us-r%C3%BCckzug-aus-syrien-eine-schlechte-idee/a-43219044

Auch Kersten Knipp meint, dass der von US-Präsident Trump in Aussicht gestellte Rückzug der US-Truppen aus Syrien ein "fataler Schritt" wäre. "Man liegt wohl nicht falsch, wenn man Trumps Einfall als einen eher spontanen bewertet, dem ein Abzug nicht tatsächlich folgen muss. Denn geschähe das, wäre das zwar ein Eingeständnis, dass die bisherige Syrienpolitik der USA nicht viel gebracht hat, um es zurückhaltend zu formulieren. (...) Ein Rückzug der USA zu diesem Zeitpunkt würde nicht nur die Zukunft Syriens, sondern die der gesamten Region auf Jahrzehnte hinaus festlegen. Zu erwarten wäre eine - aller Wahrscheinlichkeit nach diskret ausgeübte - Dominanz Russlands. Und eine - vermutlich erheblich weniger diskret gestaltete - Vorherrschaft des Iran über weite Teile Syriens und von dort aus über den Libanon bis an die Grenzen Israels. Der 'schiitische Halbmond' würde Wirklichkeit, und zwar eine rüde."

Mehr lesen


28.03.2018

"Regierungsbeamter: Viele britische Geheimdienstinfos gingen an Verbündete"

http://www.dw.com/de/regierungsbeamter-viele-britische-geheimdienstinfos-gingen-an-verb%C3%BCndete/a-4316
1306

Die britische Regierung hat ihre Erkenntnisse zum Giftanschlag auf den Ex-Spion Skripal einem Regierungsbeamten zufolge in beispiellosem Umfang mit ihren europäischen Nachbarn geteilt und so die Massenausweisung russischer Diplomaten erst ermöglicht. "Premierministerin May will an diesem Mittwoch eine Untersuchung zur Sicherheitslage im Land vorstellen. In Auszügen aus dem Papier, die Mays Büro vorab bekanntgab, heißt es, die britische Regierung werde alle denkbaren Ressourcen nutzen, um die Feinde Großbritanniens und potenzielle Angreifer mit umfassenden Maßnahmen zu besiegen. Dazu gehörten nicht nur die Polizei, Geheimdienste und das Militär, sondern auch wirtschaftliche Hebel und der politische Einfluss des Landes. Nach der Giftattacke auf den Ex-Agenten Skripal ist neben dem islamistischen Terror auch Russland in den Fokus der britischen Sicherheitsinteressen geraten."

Mehr lesen


21.03.2018

"Als Freiwilliger bei der YPG"

http://www.dw.com/de/als-freiwilliger-bei-der-ypg/a-43050951

Matthias von Hein porträtiert einen 23-jährigen Deutschen, der ein halbes Jahr im nordsyrischen Kurdengebiet gegen den "Islamischen Staat" gekämpft hat. "Nein, wie ein Kämpfer, wie ein Krieger gar, sieht Jan-Lukas Kuhley nicht aus, wie er da in seiner Küche sitzt und an seiner Zigarette zieht. Dabei ist gerade das Rauchen eine Angewohnheit aus dem Krieg. Denn Krieg, das hat der 23-jährige im letzten halben Jahr gelernt, Krieg ist vor allem Warten. Und Tee trinken. Und Rauchen."

Mehr lesen


21.03.2018

"Fast 25.000 Waffen in Deutschland verschwunden"

http://www.dw.com/de/fast-25000-waffen-in-deutschland-verschwunden/a-43058862

Die Zahl der in Deutschland als verschwunden gemeldeten Waffen ist der Bundesregierung zufolge stark gestiegen. "So waren Ende Januar 2018 insgesamt 24.531 Waffen im Nationalen Waffenregister als gestohlen oder abhandengekommen registriert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der 'Bild'-Zeitung vorliegt. Die Zahl entspricht einer Steigerung von rund 18 Prozent im Vergleich zum Januar 2017. Die meisten dieser Waffen (19.282) wurden als verloren gemeldet, etwa ein Fünftel (5249) als gestohlen."

Mehr lesen


14.03.2018

"Der Krieg in Syrien und die Fehler des Westens"

http://www.dw.com/de/kommentar-der-krieg-in-syrien-und-die-fehler-des-westens/a-42973492

Kersten Knipp zieht ein bitteres Fazit aus ihrer Analyse der verfehlten westlichen Strategien beim Umgang mit dem Krieg in Syrien. "Die Frage ist, was aus alledem zu lernen ist? Die Interventionen des Westens wurden dilettantisch geführt und scheiterten blutig, im Irak ebenso wie in Libyen. Klar ist: Der Westen ist zu langfristig sinnvollen Interventionen (derzeit) nicht in der Lage. Er kann das Feld aber auch nicht einfach anderen überlassen: Die Wendung, die Russland und Iran dem Krieg in Syrien gaben, ist an Zynismus kaum überbietbar. Für die Zukunft - wenngleich nicht mehr für Syrien, dafür ist es zu spät - kann das nur heißen: Möglichen Verlautbarungen müssen entweder ebenso entschlossene wie durchdachte Handlungen folgen. Oder der Westen hält sich von Anfang an heraus. Nichts ist hingegen erreicht mit den üblichen Lippenbekenntnissen. Sie machen alles nur noch schlimmer."

Mehr lesen


12.03.2018

"Oligarchen und Agenten: 14 ungeklärte Todesfälle"

http://www.dw.com/de/oligarchen-und-agenten-14-ungeklärte-todesfälle/a-42940930

Die Deutsche Welle gibt einen Überblick zu weiteren mysteriösen Todesfällen in Großbritannien, die nach der Vergiftung des russischen Ex-Spions Sergej Skripal erneut überprüft werden sollen. "Die Vorsitzende des Innenausschusses im Parlament, Yvette Cooper, schrieb Anfang März einen entsprechenden Brief an Innenministerin Amber Rudd. Es geht um insgesamt 14 Fälle, bei denen über Verbindungen nach Russland bisher nur spekuliert worden war. Cooper bezieht sich offenbar auf eine zweijährige Recherche des US-Mediums BuzzFeed. Dem Bericht zufolge vermuten US-Geheimdienste hinter einer Reihe mysteriöser Todesfälle aus den Jahren 2003 bis 2014 russische Geheimdienste oder Mafia-Strukturen. Es geht dabei unter anderem um den Tod des russischen Oligarchen Boris Beresowskij und den des früheren Offiziers des russischen Geheimdienstes FSB Alexander Litwinenko."

Mehr lesen


06.03.2018

"UN-Kommission verlangt Bestrafung aller Kriegsverbrecher in Syrien"

http://www.dw.com/de/un-kommission-verlangt-bestrafung-aller-kriegsverbrecher-in-syrien/a-42847551

Eine Untersuchungskommission der UN hat in einem aktuellen Bericht gefordert, dass sich alle Täter, denen in Syrien Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten sollten. Dabei seien zum ersten Mal auch Russland und die von den USA angeführte Allianz genannt worden, berichtet die Deutsche Welle. "Alle Seiten des Bürgerkriegs in Syrien hätten sich der Verbrechen schuldig gemacht, betonte der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Paulo Sérgio Pinheiro, in Genf. Die Täter seien bislang komplett straffrei geblieben, sagte Pinheiro bei der Veröffentlichung des inzwischen 15. Berichts seiner Kommission über die Gewalt in dem seit sieben Jahren anhaltenden Konflikt. Es sei unglaublich, dass die Opfer auf Gerechtigkeit warten müssten. (...) Russland sei für einen Luftangriff im November verantwortlich, bei dem mindestens 84 Menschen auf einem Markt in Atareb ums Leben kamen, heißt es. Zwar gebe es keine Hinweise, dass der Markt gezielt ins Visier genommen worden sei. Jedoch könne es sich um einen 'wahllosen Angriff' handeln, der zu Toten und Verwundeten unter der Zivilbevölkerung geführt habe und damit ein Kriegsverbrechen sein könnte. Im März habe die US-geführte Koalition drei Angriffe auf eine Schule nahe Rakka geführt und 150 Bewohner getötet. Die Allianz habe damit gegen internationales Recht verstoßen, weil sie nicht ihrer Pflicht zum Schutz von Zivilisten nachgekommen sei."

Mehr lesen


06.03.2018

"Bundesregierung: düsteres Afghanistan-Bild"

http://www.dw.com/de/bundesregierung-d%C3%BCsteres-afghanistan-bild/a-42844453

Sandra Petersmann stellt den "lange überfälligen" Sicherheitsbericht der Bundesregierung zu Afghanistan vor. "Schon die Wortwahl lässt erahnen, wie es um Afghanistan steht. Bis Ende 2014 hießen die regelmäßigen Berichte der Bundesregierung zu Afghanistan 'Fortschrittsberichte'. Heute heißen sie schlicht Zwischenberichte oder, wie jetzt im aktuellen Fall, 'Bericht der Bundesregierung zu Stand und Perspektiven des deutschen Afghanistan-Engagements'. Das Wort Fortschritt taucht im Titel nicht mehr auf. Dafür gibt es auch keinen Anlass. Erfolge seien 'unzureichend und brüchig', ist im Bericht zu lesen. Als Ziele der deutschen Afghanistan-Politik werden 'die Reduzierung des Gewaltniveaus' und die 'Minimierung der terroristischen Bedrohung' betont."

Mehr lesen


03.03.2018

"Neuer Anlauf für Waffenruhe in der Ostukraine"

http://www.dw.com/de/neuer-anlauf-f%C3%BCr-waffenruhe-in-der-ostukraine/a-42811807

Am Montag soll es in der Ostukraine einen erneuten Versuch für eine unbefristete Waffenruhe in dem seit knapp vier Jahren andauernden Konflikt geben, berichtet die Deutsche Welle. "Bislang sind alle Anläufe für eine Feuerpause bereits nach kurzer Zeit gescheitert. Eine letzte Vereinbarung wurde am 20. Dezember 2017 getroffen und kurze Zeit später wieder gebrochen. Seit Beginn des Konflikts im April 2014 sind nach UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen getötet worden. Neben der OSZE versuchten sich auch Deutschland und Frankreich als Vermittler. Ein 2015 in Minsk vereinbarter Friedensplan wurde allerdings nur in Ansätzen verwirklicht."

Mehr lesen


21.02.2018

"Der pervertierte Krieg in Syrien"

http://www.dw.com/de/kommentar-der-pervertierte-krieg-in-syrien/a-42673001

Kersten Knipp mag in der Entwicklung des syrischen Bürgerkrieges keine Logik mehr erkennen. "Der Logik der Interventionsmächte in Syrien zu folgen, bedeutet den Einstieg in eine pervertierte Mathematik. Wer paktiert mit wem warum? Nichts geht mehr auf, Gleichungen halten nur einige Momente, sprich Tage, bis sie wieder in sich zusammenfallen. Dann: Neustart der Analyse bei Null. Neues Chaos, neuer Versuch, die Logik der Bündnisse zu verstehen, am Abend dann die Erkenntnis, dass auch die neuen Annahmen nur für kurze Zeit halten werden. Will sagen: Die Motive der Akteure haben alle Rationalität verloren. Jede Rationalität jedenfalls, die über die Frist einiger Tage oder Wochen hinausreicht."

Mehr lesen


20.02.2018

"Afrin und das syrische Schlachtfeld"

http://www.dw.com/de/afrin-und-das-syrische-schlachtfeld/a-42664307

Kersten Knipp sucht nach Antworten für die Beweggründe der an der derzeitigen erneuten Eskalation der Gewalt im syrischen Bürgerkrieg beteiligten Konfliktparteien. "Immer ungenierter schalten sich ausländische Staaten in den Krieg in Syrien ein. Neue Maßstäbe setzt der Einmarsch der Türkei. Rigoros versucht Ankara, seine Interessen durchzusetzen. Doch diese Politik ist riskant."

Mehr lesen


suche-links1 2 3 .. 23suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Zum Shop