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US-Soldaten in Afghanistan

Die Süddeutsche Zeitung


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15.06.2016

"Tote Flüchtlinge, mitten in Berlin"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/umstrittene-kunstaktion-tote-fluechtlinge-mitten-in-berlin-1.2521823

Handelt es sich bei dem Vorhaben des "Zentrums für politische Schönheit", Leichen von Flüchtlingen nach Berlin bringen zu wollen, um einen Skandal oder um die "ursprüngliche Form des Theaters", fragt Peter Laudenbach in der Süddeutschen Zeitung. "Diese Exhumierungen wären, wenn es stimmt, natürlich illegal, eine Missachtung der Totenruhe. Nur kann man genauso umgekehrt fragen: Wie ist es mit der Würde der Toten vereinbar, dass sie in Müllsäcken gestapelt werden? Die ausgegrabenen Leichname nach Berlin zu holen und hier zu beerdigen, wäre ja auch nur eine hilflose Geste, den Menschen, die beim Versuch, sich nach Europa zu retten, ertrunken oder verdurstet sind, etwas von ihrer Würde zurück zu geben. So sehen es die radikalen Theatermacher."

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18.06.2015

"So viel kostet die Festung Europa"

http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingspolitik-so-viel-kostet-die-festung-europa-1.2516084

Das Datenprojekt Migrants Files rechnet vor, was die Sicherung Europas vor Flüchtlingsströmen kostet. Antonie Rietzschel fasst die Ergebnisse zusammen. "Die meisten Kosten entstehen bei der Abschiebung von Flüchtlingen. Zwischen 2000 und 2014 haben die Mitgliedsstaaten sowie Norwegen und die Schweiz dafür 11,3 Milliarden Euro ausgegeben. 1,6 Milliarden Euro entfallen auf Grenzschutzmaßnahmen."

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09.06.2015

"Eine Liste zum Finger verbrennen"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsa-affaere-gar-nicht-lauschig-1.2513259

Was tun mit der Selektoren-Liste des Bundesnachrichtendienstes, die nun auch in schriftlicher Form in zweifacher Ausfertigung vorliegt und zwar einmal beim Bundeskanzleramt und ein weiteres Mal beim BND, fragen Hans Leyendecker und Georg Mascolo in der Süddeutschen Zeitung. "Mindestens ein vertrauenswürdiger Mensch soll sie demnächst lesen dürfen. Vielleicht ein Richter vom Bundesgerichtshof. Der Name steht nicht fest. Unklar ist auch, ob er Ermittlungsbeauftragter, Sonderermittler oder Sachverständiger genannt werden soll. Er soll sowohl für das Parlament als auch für die Regierung tätig werden. Ob das überhaupt geht, ist unklar."

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08.06.2015

"Politik der Unsicherheit"

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-politik-der-unsicherheit-1.2511479

Wolfgang Seibel, Professor für Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz, stellt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung zwei "Schlüsselereignisse" ins Zentrum der aktuellen Diskussion über Polizei und Nachrichtendienste. "Das eine ist die Aufdeckung der zum Teil unfassbaren Fahndungspannen bei der Aufklärung der Mordserie an Immigranten, die später der rechtsextremistischen Terrorgruppe 'Nationalsozialistischer Untergrund' zugeordnet werden konnten. Das andere betrifft die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden. Beide Episoden haben dazu geführt, dass die Öffentlichkeit den Sicherheitsbehörden zunehmend misstraut. Als Folge geht der politische Betrieb geradezu dilettantisch mit seiner Kontrollaufgabe um, die Verantwortung wird opportunistisch abgewälzt."

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26.05.2015

"Aktenvermerk bringt Merkel in Bedrängnis"

http://www.sueddeutsche.de/politik/keine-zusage-fuer-abkommen-merkel-in-no-spy-affaere-belastet-1.2494410
?utm_content=buffer6a89b&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Bundeskanzlerin Angela Merkel wusste bereits im August 2013, dass die US-Regierung keine Zusage zu einem No-Spy-Abkommen gegeben hatte, berichtet die Süddeutsche Zeitung nach Einsicht in Unterlagen des Bundeskanzleramtes. "Die US-Regierung war lediglich bereit, ein solches Abkommen zu prüfen. Dennoch verkündeten Mitglieder der Regierung öffentlich, dass es ein solches Abkommen geben werde. Das Dokument enthält die handschriftliche Notiz: 'Lag der Bundeskanzlerin vor'. Auch der damalige Außenminister Guido Westerwelle wusste offenbar Bescheid."

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08.05.2015

"All the best"

http://www.sueddeutsche.de/politik/geheimdienstaffaere-all-the-best-1.2470804?reduced=true

"Interne Mails zwischen Berlin und Washington beweisen: Deutschland und Amerika reden nicht auf Augenhöhe", schreibt die Süddeutsche Zeitung zur Affäre um No-Spy-Abkommen zwischen USA und Deutschland.

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05.05.2015

"Selbsttäuschung der Republik"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/franzoesische-debatte-falsch-verbunden-1.2465822

"Voltaire sei keineswegs der richtige Mann für die Stunde", mit Blick auf den Anschlag auf die Charlie-Hebdo-Redaktion und das vermehrte Rückbesinnen der Franzosen auf die Lehren Voltairs. "Im Unterschied zu Rousseau, dessen Denken die künftigen Verwerfungen Europas vorweggenommen habe, hatte Voltaire laut Debray mit seinem Dauerappell ans aufgeklärte Subjekt keine Ahnung von dem, was die Geschichte antreibt, und dachte als Mann der Schlossgärten und europäischen Fürstenhöfe über sein Jahrhundert nie hinaus. Uns abendländischen Individualisten ist er mit seiner Lebensfreude, seinem Witz, seiner Provokationslust die angenehmste und doch zugleich, so Debray, unbrauchbarste Gesellschaft, denn 'wir stoßen heute überall auf der Welt auf etwas, was in seinem Programm nicht vorgesehen ist: Gemeinschaftsreflexe, Stammesverhalten'."

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04.05.2015

"Inneres Gefängnis"

http://www.sueddeutsche.de/politik/zwei-jahre-nsu-prozess-inneres-gefaengnis-1.2462653

Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz ziehen in der Süddeutschen Zeitung Bilanz nach zwei Jahren NSU-Prozess. "Beate Zschäpe soll schweigen, so wollen es ihre Verteidiger. Doch die Strategie macht ihr schwer zu schaffen, immer öfter ist sie krank: Wie lange hält die Angeklagte dem Druck noch stand?"

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02.03.2015

"Im Griff der Angst"

http://www.sueddeutsche.de/politik/russland-nach-dem-mord-an-nemzow-im-griff-der-angst-1.2372358

"Der Mord an Boris Nemzow könnte für Russland eine Zäsur bedeuten", schreibt Frank Nienhuysen in der Süddeutschen Zeitung. Nur könne keiner voraussehen, wie diese Zäsur aussehen werde. "Russlands Opposition könnte erst recht verstummen, in der Angst, dass nicht Schikanen, sondern der Tod eine Folge sein könnte. Er kann auch die Augen öffnen, dass Pluralismus, die Konkurrenz von Meinungen ein wertvolles Gut ist. Russland, zunehmend isoliert und wirtschaftlich in Bedrängnis, braucht den politischen Wettbewerb dringender denn je."

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25.01.2015

"Die Lieder der Anderen"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/kultur-und-einwanderung-die-lieder-der-anderen-1.2317672

In Wahrheit trennt die Menschen nichts mehr als die Kultur, schreibt Sonja Zekri in der Süddeutschen Zeitung. "Die Wahrheit aber ist: Nichts trennt die Menschen mehr als die Kultur. Wenn die Neuankömmlinge alle erforderlichen Dokumente vorweisen können, um dauerhaft bleiben zu können, wenn sie Arbeit haben und Geld verdienen, Steuern zahlen, ihre Kinder in die Schule schicken und wählen gehen, wenn sie wirtschaftlich, politisch, auch sozial gleichwertige Mitglieder der neuen Gesellschaft geworden sind, dann werden sie Jahre, Jahrzehnte, vielleicht bis an ihr Lebensende einen Rest Fremdheit spüren, eine Distanz, ein unüberbrückbares Anderssein, sobald sie Kulturelles berühren. Sie sind mit diesen Rhythmen aufgewachsen, nicht mit jenen, haben den Klang einer Oud im Ohr und nicht einer Gitarre, kennen andere narrative Traditionen, vielleicht kein Theater, sondern mündliches Erzählen, leben in einem Kulturraum, der von der Religion geprägt ist oder in gänzlich unfreien Gesellschaften."

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19.01.2015

"Unglückliche Entscheidung"

http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-demonstrationsverbot-in-dresden-ein-unglueckliche-entscheid
ung-1.2311735

Hans Leyendecker und Georg Mascolo gehen der Frage nach, wie es zu dem Demonstrationsverbot in Dresden gekommen ist. "Niemand stellte die Frage offen, aber ein bisschen Unverständnis gibt es hie und da nach Recherchen von SZ, WDR und NDR schon. 'Sachsen hat das ein bisschen hochgejazzt', ist aus Berliner Regierungskreisen zu hören. 'Auf dieser Grundlage sagt man keine Demonstration ab', meint ein hochrangiger Sicherheitsbeamter. 'Das ist eine unglückliche Entscheidung.' Man begebe sich in die Hände von Dschihadisten, wenn man sich von denen treiben lasse. Niemand in der Telefonrunde aber kritisierte die Entscheidung der Sachsen. Es kann jeden treffen, und einfach sind solche Beschlüsse nicht."

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