US-Soldaten in Afghanistan

Merkur


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03.11.2018

"Gruppen-Vergewaltigung in Freiburg: Streit über Polizeieinsatz - 'nicht in Hysterie verfallen'"

https://www.merkur.de/welt/gruppen-vergewaltigung-in-freiburg-verdaechtiger-syrer-ist-intensivtaeter-deba
tte-um-abschiebungen-zr-10381510.html

Der Münchner Merkur hat alle vorliegenden Informationen zur mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Frau in Freiburg zusammengetragen. "Die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg hat die Debatte über die Abschiebung Schwerstkrimineller neu angefacht."

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23.08.2018

"Eine Welle der Nostalgie. Die akademische Mittelschicht und die illiberale Gesellschaft"

https://www.merkur-zeitschrift.de/2018/08/23/soziologiekolumne-eine-welle-der-nostalgie-die-akademische-m
ittelschicht-und-die-illiberale-gesellschaft/

"Warum gewinnen in westlichen Gesellschaften, die jahrzehntelang durch Pluralisierungs-, Individualisierungs- und Liberalisierungsprozesse geprägt waren, Haltungen, Einstellungen und Gesellschaftsbilder an Bedeutung, die konträr zu diesen Trends stehen? Wieso haben eskalierende Ungleichheiten, anders als noch um die Jahrhundertwende von Linken vorausgesagt, nicht primär zum Erstarken der Kapitalismuskritik geführt, sondern zum Aufstieg rechter Protestbewegungen", fragt Cornelia Koppetsch in ihrer Soziologiekolumne für den Merkur. "Die Suche nach den Ursachen für den Aufstieg des Rechtspopulismus ist inzwischen von einem Nischenthema der Politikwissenschaften zu einem Hauptgegenstand aktueller Zeit- und Gesellschaftsdiagnosen avanciert. Der derzeit einflussreichste Erklärungsansatz sieht den Aufstieg des Rechtspopulismus unter dem Vorzeichen einer Rückkehr der sozialen Frage, einer Rückkehr des 'Hauptwiderspruchs'."

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27.06.2018

"Eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa?"

https://www.merkur-zeitschrift.de/2018/06/27/eine-neue-sicherheitsarchitektur-fuer-europa/

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in der Zeitschrift Merkur politikstrategische Überlegungen zur europäischen Sicherheitsstruktur angestellt. "Die wichtigsten Kennzeichen europäischer Außen- und Sicherheitspolitik in den letzten Jahren waren die Inkohärenz, die Unentschlossenheit, der Rückfall auf nationalstaatliche Alleingänge (unter anderem in der Libyen- und Syrienpolitik) und die Neigung der Mitgliedstaaten, ihre je eigenen Bedrohungsszenarien als maßgeblich für die Bedrohungs- und Gefährdungsanalyse der Gesamtunion anzusehen. Auch in sicherheitspolitischer Hinsicht zeigte sich hier ein rapides Wachstum der Zentrifugalkräfte, was zu einer weitgehenden Handlungsunfähigkeit der Union geführt hat. Die Bearbeitung der beschriebenen Herausforderungen muss also durch einen energischen Umbau der inneren EU-Strukturen ergänzt werden. Die Ära eines bloßen 'Kaufens von Zeit' ohne Problembearbeitung muss beendet werden, wenn die Europäische Union nicht von den unbearbeiteten Aufgaben erdrückt werden soll."

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25.09.2017

"Todesalgorithmus"

https://www.merkur-zeitschrift.de/2017/09/25/todesalgorithmus/

Roberto Simanowski macht sich im Merkur Gedanken zu der Frage wie autonom fahrende Fahrzeuge in Unfallsituationen entscheiden sollen, was das "richtige" Manöver ist, um die Folgen eines Unfalls gering wie möglich zu halten und vor allem für wen diese Entscheidung gelten solle. Simanowski verweist dabei auf den sogenannten Death Algorithm. "Er entscheidet in selbstfahrenden Autos im Notfall darüber, ob das Fahrzeug in eine Gruppe von Fußgängern, auf eine Mutter mit Kind oder doch gegen eine Hauswand fährt. Über diesen Todesalgorithmus gibt es inzwischen hitzige philosophische und auch schon juristische Debatten, denn es gilt als sicher, dass das autonome Auto kommt, und zwar noch vor den autonomen Waffen und den mechanischen Haustieren. Die Entwicklung ist politisch gewollt, da man zu Recht davon ausgeht, dass autonom fahrende Autos nicht nur Fahrkosten und Energieverbrauch drastisch senken werden, sondern auch die Zahl der Unfälle: Der Computer verarbeitet viel mehr Information viel schneller als der Mensch, wird niemals müde, fährt nie betrunken und textet nicht am Lenkrad. Da zugleich als sicher gilt, dass es weiterhin Unfallsituationen geben wird, bei denen Todesopfer nicht vermeidbar, sondern höchstens wählbar sind, ergibt sich die Frage, mit welcher Entscheidungsethik man die entsprechenden Algorithmen ausstattet. Philosophie wird so zum wichtigen Element in der Produktionskette eines Automobils."

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05.07.2017

"Wir, die Bürgerlichen"

https://volltext.merkur-zeitschrift.de/article/pdf/5947d041536f88ab168b456b/mr_2017_07_0005-0016_0005_01

Christoph Möllers gibt einer "schwach mobilisierten bürgerlichen Mitte" in diesem Beitrag für die Zeitschrift Merkur eine Mitschuld am Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen. "Das Weltbild dieses potentiell einflussreichen Teils jeder Bevölkerung scheint auf politische Auseinandersetzung nicht recht eingestellt zu sein. Man mag sagen: So war es immer schon. Aber das wäre zu pauschal und mit Blick auf viele historische Momente geradezu falsch. Warum aber stimmt es heute? Vielleicht, weil die bürgerliche Mitte es sich angewöhnt hat, an eine Welt ohne Politik zu glauben, oder zumindest an eine, in der Politik ihr weder etwas nehmen noch geben kann."

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11.03.2016

"Liberté, Egalité, Fraternité – Laicité"

http://www.merkur-zeitschrift.de/2016/03/11/liberte-egalite-fraternite-laicite/

Ekkehard Knörer mit einem Erfahrungsbericht über seinen erstmaligen Besuch in den Pariser Vororten, den Banlieus, die als soziale Brennpunkte mit Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Integrationsproblemen gelten. "Ich steige aus im Zentrum von Sarcelles, Les Flanades. Das ist eines der Grands Ensembles, sogar das größte in Frankreich, Ergebnis einer städtebaulichen Vision, 12368 Wohnungen in Gebäuden entlang eines Boulevards, den die Tram nun entlangfährt. Sarcelles ist heute der Inbegriff der gescheiterten Banlieue-Projekte, der Wikipedia-Artikel insistiert jedoch darauf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich mit ihrem Lebensraum identifizieren, dass die ethnische Mischung lange als gelungen gelten konnte. (Freilich steht am Ende des Satzes ein ominöses 'réf. Necessaire', mit dem bei Wikipedia Behauptungen unter den Verdacht des Wunschdenkens gestellt werden.)"

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06.01.2016

"Die Lüge in den Zeiten Putins"

https://volltext.merkur-zeitschrift.de/article/mr_2016_01_0089-0095_0089_01.pdf

"Die gegenwärtige Lage in Russland ist gekennzeichnet durch eine staatliche Propaganda, in der alle Register der Bewusstseinsindustrie zum Einsatz kommen, um eine bestimmte Geisteshaltung in der Bevölkerung zu erzeugen und alle Formen von Abweichung und Eigenständigkeit zu diskreditieren", beschreibt Helmut König die Propagandaarbeit des Kremls.

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11.05.2015

"Zur Charlie-Hebdo-Debatte"

http://www.merkur-blog.de/2015/05/zur-charlie-hebdo-debatte/

Tobias Haberkorn stellt vier Punkte auf, die seiner Ansicht nach in der Debatte um die Ehrung der Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" noch immer nicht richtig gesehen werden. "In Amerika wird gerade wieder heftig über Charlie Hebdo gestritten. Vergangenen Mittwoch wurde dem Magazin in New York der PEN Award für 'Freedom of Expression Courage' verliehen, inzwischen haben aber über zweihundert PEN-Mitglieder, darunter Michael Ondaatje, Teju Cole und der n+1-Mitherausgeber Keith Gessen, einen offenen Protestbrief gegen die Preisvergabe gezeichnet, was ihnen wiederum heftige Kritik (u.a. von Salman Rushdie) eingebracht hat. Coles kurze Stellungnahme ist hier zu lesen (mit einem Briefwechsel zwischen Protestinitiatorin Deborah Eisenberg und PEN-Präsidentin Suzanne Nossel), Gessens ausführliche hier. 'Pro-Charlie' und 'Anti-Charlie'-Positionen erscheinen seit einer Woche in einer Frequenz, die dem Heißlaufen der Diskussion im Januar in nichts nachsteht. Was ich bisher gelesen habe, fügt den Argumenten, die schon vor vier Monaten ausgetauscht wurden, wenig Neues hinzu. Deshalb hier ein paar Punkte, die meiner Ansicht nach in der Debatte noch immer nicht richtig gesehen werden:"

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03.03.2015

"Zur Debatte über die Ukraine"

http://www.klett-cotta.de/media/14/mr_2015_02_0003-0003_Editorial.25893.pdf

Die Zeitschrift Merkur stellt eine kostenlose Leseprobe ins Netz. Franziska Davies beschreibt in ihrem Text die unterschiedlichen Erwartungen Europas und der Ukrainer an die weitere Entwicklung in der Ukraine. "Kämpfen, frieren oder gar sterben für Europa? Das hat mit der Lebenswirklichkeit in London, Paris und Berlin nichts zu tun. Es scheint, als ob sich die Protestierenden auf dem Majdan und zumindest Teile der (west)europäischen Öffentlichkeit in unterschiedlichen Sphären bewegten. In Kiew war 'Europa' im Winter 2013/14 das Symbol für ein besseres, ein freieres und gerechteres Leben. In Deutschland dagegen ist Europa schon lange kein Sehnsuchtsort mehr, und man könnte fragen, ob es das jemals in diesem Maße war. Sind die Deutschen jemals für eine Idee von 'Europa' auf die Straße gegangen? Gilt es vielen nicht als Konstruktionsfehler der Europäischen Union, dass sie ein Elitenprojekt war? Die Defizite der Europäischen Union, ihr Mangel an demokratischer Legitimierung, der Einfluss des Lobbyismus, die Krise der europäischen Währung und die Behauptung, dass vor allem Deutschland für verschuldete südeuropäische Länder aufkommen müsse – das sind die Themen des deutschen Europa-Diskurses. Die Vorzüge der europäischen Einigung, die Friedenssicherung, die Freizügigkeit, die im internationalen Vergleich hohe Rechtssicherheit, die EU-Bürger genießen, verblassen vor diesem Hintergrund, sie sind zu einer bloßen Selbstverständlichkeit verkommen.

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09.02.2015

"Glaubensfreiheit – ein Grundrecht nur für den religiösen Mainstream?"

http://www.klett-cotta.de/media/14/mr_2015_02_0057-0064_Ute_Sacksofsky_Glaubensfreiheit_GrundrechtNurFuer
Mainstream.pdf

"Was machen deutsche und europäische Gerichte in letzter Zeit aus dem Grundrecht der Glaubensfreiheit", fragt Ute Sacksofsky im Merkur und kritisiert die unterschiedliche Handhabung der Glaubensfreiheit in Deutschland. "Grundrechte dienen nach etabliertem Verständnis dem Minderheitenschutz. Dies gilt auch für die Glaubensfreiheit. Diese erschöpft sich daher nicht in einem Recht für Kollektive, sondern zielt mindestens gleich stark auf den Schutz der Einzelnen. Das Schutzversprechen der Glaubensfreiheit umfasst auch die Freiheit derjenigen, die nicht etablierten Glaubensrichtungen anhängen – in Abwandlung des berühmten Zitats also: die Freiheit der Andersglaubenden."

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