US-Soldaten in Afghanistan

Perlentaucher


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11.09.2019

"Samt Gewehrkugel"

https://www.perlentaucher.de/post-aus-seoul/samt-gewehrkugel.html

John Lambert berichtet aus Seoul über die angespannten Beziehungen zwischen Südkorea und Japan. "Japaner und Koeraner streiten über die Vergangenheit. Die Beziehungen sind so vergiftet, dass Reisen zwischen den beiden Ländern seltener werden und sich die Konsumenten gegenseitig boykottieren. Wenn wir in Seoul bei Uniqlo einkaufen, ist das für uns von Vorteil."

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06.07.2019

"Fortschreitende Selbsterniedrigung"

https://www.perlentaucher.de/intervention/das-zurueckweichen-des-westens-vor-wladimir-putin.html

Welt-Korrespondent Richard Herzinger sieht den demokratischen Westen auf dem Weg der "Selbstzerstörung". Eine "Renaissance der westlichen Werte" sei nicht von den regierenden politischen Eliten, sondern eher von neuen politischen Bewegungen in Osteuropa zu erwarten. "In scharfem Kontrast zu der fortschreitenden Selbsterniedrigung des demokratischen Westens erhebt sich jedoch derzeit in Georgien die Gesellschaft gegen Putins Neoimperialismus und seine Helfershelfer im eigenen Land. (...) Dass in Tschechien Hunderttausende gegen den korruptionsverdächtigen Regierungschef Babis auf die Straße gegangen sind - der größte Bürgerprotest seit dem Revolutionsjahr 1989 - zeigt aber, dass die Georgier mit ihren Anliegen dennoch nicht alleine sind. Möglicherweise liegt die letzte Hoffnung auf ein Wiedererstarken des freien Westens ja bei den mit wachsendem Selbstbewusstsein auftretenden liberalen Kräften in Osteuropa. Wie einst die Dissidenten unter dem Kommunismus die westliche Freiheitsidee zu neuem Leben erweckten, könnte der Impuls für eine Renaissance der westlichen Werte heute von den aufstrebenden zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Osteuropa kommen - und zwar gerade, weil die dortigen Gesellschaften bereits intensive schlechte Erfahrungen mit der autoritären Regression machen."

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24.04.2017

"Ende des kleinen Grenzverkehrs"

https://www.perlentaucher.de/post-aus-los-angeles/ueber-donald-trumps-plaene-fuer-eine-mauer-zwischen-den
-usa-und-mexiko.html

Sascha Josuweit berichtet über das Fortschreiten der Planungen bezüglich der von US-Präsident Donald Trump gewünschten Errichtung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko. "Donald Trumps Pläne, eine Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, werden immer konkreter. Fest steht: Sie wird den amerikanischen Steuerzahler rund 21 Milliarden Dollar kosten. Erste Entwürfe können bereits begutachtet werden. Malibu hat sich bereits zur sanctuary city für Einwanderer erklärt."

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08.03.2017

"Als Gott oder als Tier"

https://www.perlentaucher.de/fotolot/richard-mosses-fotobuch-incoming-fluechtlinge-mit-der-waermebildkame
ra-fotografiert.html

Peter Truschner berichtet über die beeindruckende wie umstrittene Arbeit des irischen Fotografen Richard Mosse, der mit einer hochempfindlichen Wärmebildkamera Bilder von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa gemacht hat. "Mosse hat diese Vorgänge oft in der Nacht und auf eine größere Entfernung hin aufgenommen, sodass die darin verwickelten Menschen nicht wussten, dass sie von ihm beobachtet und gefilmt werden. Er nennt es dementsprechend eine 'gestohlene Intimität', was ihm harsche Kritik eingebracht hat, die er unter anderem dadurch zu entkräften sucht, dass die Kamera nicht in der Lage ist, identifizierbare, individuelle Gesichtszüge darzustellen und dadurch eine prinzipielle Anonymität aller Beteiligten gewahrt bleibt. Die Wärmekamera ist dabei eine brutale und mitleidlose

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13.05.2016

"Zwei Tage im Mai"

https://www.perlentaucher.de/essay/zwei-tage-im-mai.html

Aleida Assmann erinnert im Perlentaucher-Essay an die Gründung der Montanunion am 09. Mai 1950. "Die Gründung der Montanunion am 9. Mai 1950 hat sich nicht als europäischer Gedenktag durchsetzen können. Denn das fundierende Schlüsselereignis für Europa ist der 8. Mai 1945: die Kapitulation Deutschlands und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ob und wie dieser Tag in den verschiedenen Ländern begangen wird, hängt jedoch von den geltenden Geschichtsnarrativen ab - und die sind noch immer umkämpft."

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18.01.2016

"In zig Alltagssituationen"

https://www.perlentaucher.de/essay/in-zig-alltagssituationen.html

Eva Quistorp stellt in der Tageszeitung unbequeme Fragen an Flüchtlingsgegner wie -befürworter. "Wie erklären unsere Kulturinstitutionen und Literaturfeste und Universitäten den 'Neuen', wie Frau Künast und Käßmann sie gern vereinfachend nennen, die modernen Sitten liberaler Kreise in Deutschland, die Homoehe, die ja bis in die CDU hinein vertreten wird, Religionsfreiheiten, Religionskritik auch gegenüber dem Islam? Zu Eheproblemen und Problemen der Kindererziehung, Generationskonflikten, Sexualität, Pubertät, Formen modernen Christen- und Judentums und eines liberalen Islam steht nichts in Deutschkursbüchern. Sind sie Thema in Integrationskursen? Selbst die 'Lindenstraße' ist ja ein Kulturschock für die meisten Muslime, die zu uns geflüchtet sind. Allgemeine Erklärungen von Frau Merkel und eine Politik, die sich damit begnügt zu sagen, bei uns gelte das Grundgesetz, helfen überhaupt nicht weiter. Das haben die Schrecken von Köln ja eben während der Neujahrsansprache der Kanzlerin gezeigt."

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06.05.2015

"Kunst war eh nie frei"

https://www.perlentaucher.de/blog/553_kunst_war_eh_nie_frei.html

Thekla Dannenberg berichtet von einem Vortrag des Soziologen Heinz Bude über die Freiheit der Kunst und Grenzen der Freiheit so wie die Grenzen der Kunst auf einer Ringvorlesung in Berlin. "Die Ringvorlesung wurde nach dem Attentat von Paris initiiert, und deshalb ging es bei Budes Vortrag natürlich auch um die New Yorker Auszeichnung und die immer hitziger werden Debatte nach der Kritik durch Teju Cole, Francine Prose, Michael Ondaatje und mittlerweile 200 anderen Autoren."

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25.04.2015

"Die Chiffre 1915 - einsames oder gemeinsames Gedenken?"

https://www.perlentaucher.de/essay/die-chiffre-1915-einsames-oder-gemeinsames-gedenken.html

Im Perlentaucher-Essay zum Völkermord an den Armeniern betont Aleida Assmann die Notwendigkeit einer öffentlichen Anerkennung des Genozids. "Für die Opfer einer solchen Katastrophe ist es von größter Bedeutung, dass ihre Erfahrung anerkannt und in der Weltöffentlichkeit mit Empathie geteilt wird. Solange eine Opfergruppe mit der Erinnerung an das ihr zugefügte Leid und Unrecht allein bleibt, setzen sich die Bedingungen ihrer Verfolgung und Auslöschung fort. Denn das Vergessen der Vernichtung ist ein integraler Teil der Auslöschung einer Gruppe."

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12.04.2015

"Der Araber von morgen"

https://www.perlentaucher.de/buch/riad-sattouf/der-araber-von-morgen.html

Der Perlentaucher sammelt Rezensionen zu dem in Frankreich erfolgreichen Comic "Der Araber von morgen". "Arabischer Frühling, Umsturz in Libyen und Krieg in Syrien. Als Reaktion darauf greift der 36-jährige französische Zeichner und Filmemacher Riad Sattouf zum Stift und erzählt von seiner Kindheit in der arabischen Welt: ein blondgelockter Junge, Sohn einer Französin und eines Syrers, wächst in Libyen und Syrien auf. Die Graphic Novel vom blonden Araber im Land der Diktatoren stürmte in Frankreich die Bestsellerlisten wie zuvor nur Marjane Satrapis Persepolis."

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19.02.2015

"Radikale Auslöschung"

http://www.perlentaucher.de/essay/radikale-ausloeschung.html

Wolfgang Kraushaar stellt einer von Olivier Roy gezogenen Parallele zwischen RAF-Terrorismus und "Islamischem Staat" die eigene Begriffserklärung des "exterministischen Terrorismus" gegenüber. "Die Liquidierungslogik, die die Pariser Attentäter mit dem Islamischen Staat, Al-Qaida, Boko Haram, die somalischen al-Shabaab-Milizen und anderen vereint, stellt eines der Hauptmerkmale dieser Gattung von Terrorismen dar. Es ist deshalb angezeigt, hier expressis verbis von einem exterministischen Terrorismus zu sprechen, einem Terrorismus, der auf die physische Auslöschung seiner Adressaten abzielt."

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16.02.2015

"Wer was wozu gehört"

http://www.perlentaucher.de/essay/wer-was-wozu-gehoert.html

"Die Frage ist nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört, sondern welcher. Und die andere Frage ist, welcher Islam mit dem Islamismus nichts zu tun hat", schreibt Daniele Dell'Agli im Perlentaucher-Essay.

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02.02.2015

"Charlie Hebdo und die Folgen"

http://www.perlentaucher.de/blog/506_charlie_hebdo_und_die_folgen.html

Der Perlentaucher veranstalten gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Internationalen Literaturfestival eine Podiumsdiskussion über die Anschläge in Paris und die Zukunft der offenen Gesellschaft. "Die Terroranschläge in Paris Anfang Januar haben die europäische Öffentlichkeit in Schrecken versetzt. Insbesondere das Attentat auf die Pariser Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo zielte auf das Herzstück der Demokratie: die Presse- und Meinungsfreiheit, und hat die Debatte über Grundfragen des Zusammenlebens in liberalen Gesellschaften neu entfacht. Mit Gästen aus Frankreich und Deutschland wollen wir am Montag, den 9. Februar 2015, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin über die Folgen dieses Anschlags diskutieren.“

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29.01.2015

"Ein Wald aus Verboten"

http://www.perlentaucher.de/blog/505_ein_wald_aus_verboten.html

Im letzten Teil seiner Artikelserie setzt sich Thierry Chervel mit den "Leitlinien" von Medienhäusern auseinander, die sich einer Abbildung von Mohammed-Karikaturen verweigern. "Die neue Qualität nach den Pariser Massakern ist eigentlich nicht, dass die Zeichnungen nicht gedruckt würden. Bei den dänischen Karikaturen vor acht Jahren war die Schüchternheit eher noch größer. Neu ist, dass Redakteure und Intellektuelle offensiv, ja geradezu programmatisch nach Argumenten für die Selbstzensur suchen. Überall ist plötzlich von 'Redaktionslinien' die Rede. Der 'Respekt vor Religion' ist jetzt ein Prinzip, das dem der Meinungsfreiheit zumindest ebenbürtig ist."

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28.01.2015

"Die Grenzen enger ziehen“

http://www.perlentaucher.de/blog/503_die_grenzen_enger_ziehen.html

Im zweiten Teil seiner Auseinandersetzung mit den Gedanken Andreas Zielckes, beschäftigt sich Thierry Chervel mit vermeintlichen und tatsächlichen Grenzen der Meinungsfreiheit. "Sofern ihre Karikaturen den Islam attackierten, attackierten sie zwar eine Figur der Macht und seien somit legitim. Aber Charlie Hebdo verkenne den Kontext dieser Zeichnungen: Innerhalb Frankreichs seien die Muslime eine Minderheit, also alles andere als mächtig, die Karikaturen sind somit illegitim. Nebenbei vollziert Zielcke damit die Volte, die in der Intention der Erfinder des Begriffs Islamophobie lag: Er erklärt die Kritik an einer Religion (Zielcke spricht von 'Verhöhnung') zum rassistischen Akt. Damit wären wir also wieder in bekannten Gewässern angelangt. Denn seit der Rushdie-Affäre arbeiten westliche Intellektuelle daran, die Schuld der Opfer auszubuchstabieren, um daraus Argumente für Selbstzensur zu gewinnen."

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27.01.2015

"Figur der Opfermediokrität"

http://www.perlentaucher.de/blog/502_figur_der_opfermediokritaet.html

Thierry Chervel geht mit dem SZ-Journalisten Andreas Zielcke ins Gericht, der sich in der Süddeutschen Zeitung von der internationalen Solidarität mit der Zeitschrift Charlie Hebdo distanziert. "Was man politisch ablehnt, sollte man nicht versuchen, mit ästhetischen Argumenten zu erledigen."

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26.01.2015

"Charlie, ein Missverständnis"

http://www.perlentaucher.de/maluma-und-takete/charlie-ein-missverstaendnis.html

"Die politische Solidarität mit ermordeten Karikaturisten verwischt erhebliche Unterschiede und Sensibilitäten in der visuell-politischen Kultur, auch zwischen Frankreich und Deutschland", schreibt Ulf Erdmann Ziegler in seiner Kunstkolumne für den Perlentaucher. "Nun also gruppiert sich das, was andere für den Westen halten, um die Millionenauflage einer Zeitschrift, deren satirische Waffen weitgehend stumpf sind, aber nicht jetzt plötzlich, sondern es schon lange waren. Alle Welt glaubt, dass wir über solche Bilder herzlich lachen. Sie werden nicht denken, dass wir unsere Freiheit verteidigen wollen - wer hat schon, in schwer repressiven Gesellschaften, einen Begriff davon? Sie werden denken, dass wir so denken. Und wir tun erst einmal so, als wenn wir Plattköpfe wären, aus politischer Raison."

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14.01.2015

"Die Schule der Kritik"

http://www.perlentaucher.de/essay/die-schule-der-kritik.html

Warum hat es ausgerechnet in der linken und linksliberalen Szene und bei den Grünen so viel Feigheit und Ignoranz gegenüber dem Islam und dem Islamismus gegeben", fragt Eva Quistorp in ihrem Essay für den Perlentaucher. "Sowohl Pegida als auch der Islamismus nehmen mit ihrer Internetpropaganda Einfluss auf die analoge Welt. Also muss sich wohl dringend auch etwas im Internet ändern, wenn wir die Demokratien und das Zusammenleben von zivilisierten Religionen schützen wollen. Charlie Hebdo war gegen den Irakkrieg, wie gegen den Fundamentalismus und Dummheit in allen Religionen. Daran sollten wir uns messen, auch wenn einige Karikaturen nicht unserem Geschmack und unseren Gefühlen entsprechen. Doch ohne solche Künstlerinnen und Journalisten und ohne eine geistreiche, gebildete, scharfe Religionskritik werden wir im Krieg, der gegen uns von IS und AL Qaida geführt wird, weder im Internet noch in der analogen Welt bestehen können."

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08.01.2015

"Mut und Selbstzensur der Medien"

http://www.perlentaucher.de/blog/494_mut_und_selbstzensur_der_medien.html

Thierry Chervel lobt die deutlich mutigeren Reaktionen der internationalen Presse auf die Anschläge in Paris - anders noch als im Fall des Eklats um die dänischen Mohammed-Karikaturen im Jahr 2005 und 2006. "Nichts nährt Populismen besser als ein kollektives Beschweigen von Angstthemen durch wichtige Medien. Darum war es so fatal, dass die meisten Zeitungen die dänischen Mohammed-Karikaturen im Jahr 2005 und 2006 nicht oder höchstens sehr schüchtern zeigten. Ausnahme waren damals die Welt und bis zu einem gewissen Grad die taz. Heute ist das Bild um einiges solidarischer mit den Opfern."

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22.12.2014

"Islam, Totalitarismus und Kritik"

http://www.perlentaucher.de/essay/islam-totalitarismus-und-kritik.html

Matthias Küntzel greift bei seinem Erklärungsversuch zum Islamischen Staat auf die Totalitarismustheorie zurück. "Ein Rückgriff auf die Totalitarismustheorie kann helfen, tauchen doch einige Kennzeichen totalitärer Staaten bei ISIS wieder auf. (...) Dies gilt zum Beispiel für die Konstruktion einer höheren und zeitlosen Gesetzmäßigkeit, in deren Namen all das Morden geschieht. Bei den Nazis war es das Rassengesetz, das vom Holocaust bis zur Euthanasie alles Handeln determinierte. Unter Stalin war es ein vermeintliches 'Gesetz der Geschichte', das die massenhaften Morde zu rechtfertigten schien, während der neue Kalif seine fanatisierten Anhänger für die globale Durchsetzung der Scharia und die Schaffung einer sich vor Allah duckenden Menschheit über Leichen gehen lässt. Der Glaube an das Gottesreich erweckt die Bereitschaft, alles, und sei es auch das Schrecklichste, im Dienste Allahs zu tun."

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10.12.2014

"Bildersturm und Misogynie"

http://www.perlentaucher.de/im-kino/bildersturm-und-misogynie.html

Friederike Horstmann stellt im Perlentaucher den Kinofilm "Timbuktu" vor, der die Wüstenstadt in der Gewalt der islamistischen Fundamentalisten porträtiert. "In vielen kleinen, oft unzusammenhängenden Szenen werden humorvoll Absurditäten im Alltag freigelegt. Dabei zeigt der Film die Fundamentalisten unbeholfen, scheinheilig und vertrottelt. Mit Maschinengewehren und Schuhen trampeln sie in die Moschee. Mit Gewalt setzen sie Regeln durch, an die sie sich selbst nicht halten: Heimlich rauchen sie in der Wüste oder diskutieren über Fußball, ob die französische Nationalmannschaft noch einmal Weltmeister wird und warum Zidane besser als Messi spielt. Mit brutalen Bildern setzt der Film einen scharfen Kontrast zur Komik und zeigt die Steinigung eines jungen Liebespaars, das bis zum Hals eingegraben ist."

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14.11.2014

"Der wohlverstandene Islam"

http://www.perlentaucher.de/essay/der-wohlverstandene-islam.html

Peter Mathews bezeichnet den Offenen Brief hoher Islamfunktionäre an die Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat als "bizarres Dokument" und stellt fest: "Solange Muslime wie Behinderte behandelt werden, als wären sie Mündel, die für ihr Handeln und Denken nicht verantwortlich gemacht werden können und solange die fälligen Reformschritte nicht aus ihrer eigenen Auseinandersetzung auch mit der Kriminalgeschichte der Religion kommen, werden diese Schritte eben nicht kommen. Die Historisierung ist schmerzhaft, aber von dieser Denk- und Trauerarbeit wird sie niemand bewahren können. Aber natürlich: Politik ist schon zufrieden, wenn die Muslime auf der Straße für den Frieden beten. Es ist eine Beleidigung des Verstands, wenn hohe Islamfunktionäre jenen, die angeblich mit dem Islam nichts zu tun haben, theologische Unterweisungen erteilen und eine Professorin vorschreiben will, wer mit, gegen und über den Koran argumentieren darf."

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12.04.2014

"Der Garten des Blinden"

http://www.perlentaucher.de/buch/nadeem-aslam/der-garten-des-blinden.html

Der Perlentaucher zitiert die Rezension der Tageszeitung zum neuen Roman "Der Garten des Blinden" des britisch-pakistanischen Schriftstellers Nadeem Aslam. "Pakistan in den Monaten nach dem 11. September: Jeo ist mit Naheed, der großen Liebe seines Lebens, verheiratet, die auch sein Adoptivbruder Mikal begehrt. Als Jeo sich auf den Weg macht, in Afghanistan verwundeten Zivilisten zu helfen, begleitet Mikal ihn, doch ein Komplott führt die beiden unversehens zwischen die Fronten, Jeo stirbt, und Mikal gerät in Gefangenschaft. Auch in das Leben der Familie zu Hause bricht der Krieg ein."

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10.03.2014

"Für eine neue Netzökonomie"

http://www.perlentaucher.de/essay/fuer-eine-neue-netzoekonomie.html

Ilja Braun geht in seinem Perlentaucher-Essay der Frage nach, ob das bedingungslose Grundeinkommen eine Antwort auf die Krise des Urheberrechts und des Datenschutzes im Digitalzeitalter sein kann. "Es wäre interessant, den Zusammenhang von staatlicher Überwachung und Urheberrecht genauer zu untersuchen. Immerhin steht das Urheberrecht historisch in engem Zusammenhang mit den Druckerprivilegien, die von Fürsten und Königshäusern vergeben wurden, um über die Kontrolle des Publikationswesens auch die Gedanken ihrer Untertanen unter Kontrolle zu behalten. Hier soll es jedoch um einen anderen Zusammenhang zwischen Urheberrecht und Datenschutz gehen: den kommerziellen. Denn die Begehrlichkeiten von Staaten, die ihre Bürger überwachen wollen, sind das eine. Auf einem anderen Blatt steht, dass Daten auch ein Wirtschaftsgut sind."

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11.02.2014

"Auf dem Tahrirplatz: Jehane Noujaims 'The Square' (Forum)"

http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/412_auf_dem_tahrirplatz%3A_jehane_noujaims_%27the_square%27_%2
8forum%29.html

Thekla Dannenberg bespricht den Berlinalebeitrag "The Square". "Jehane Noujaim hat drei Jahre lang vier junge ägyptische Aktivisten mit der Kamera begleitet. Aber ob sie die Revolution oder nur die Medienrevolution gewinnen, ist noch nicht abgemacht."

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24.12.2013

"Die besten Artikel 2013"

http://www.perlentaucher.de/blog/374_magazinrundschau%3a_die_besten_artikel_2013.html

Thekla Dannenberg und Anja Seeliger sammeln im Perlentaucher-Redaktionsblog die besten Feuilleton-Artikel aus dem Jahr 2013. Dannenberg und Seeliger unterteilen ihre Artikelsammlung in mehrere Rubriken. Unter der Überschrift "Reportagen" sowie "Überwachung / Big Data" finden sich eine Vielzahl lesenswerter Artikel zum NSA-Überwachungsskandal.

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