US-Soldaten in Afghanistan

Jüdische Allgemeine


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10.10.2019

"Ein Wunder, dass wir überlebt haben"

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ein-wunder-dass-wir-ueberlebt-haben/

Philipp Peyman Engel im Gespräch mit Anastassia Pletoukhina, die als Augenzeugin den Anschlag auf die Synagoge in Halle überlebt hat. "Die Gemeinde ist sehr, sehr klein. Und über das Video haben wir gesehen, dass er die Türen mit Sprengstoff oder anderen Materialien präpariert hatte. Es gab nur die Möglichkeit, uns in den Räumen zu verstecken und die Tür zu versperren, so gut es eben geht. Wir hatten unfassbare Angst. Die Tür besteht aus Holz und ist nicht sonderlich gesichert gewesen, wie man es etwa aus München oder Berlin kennt. Zudem waren wir unbewaffnet. Es ist ein Wunder, dass wir überlebt haben. Es war wirklich ganz, ganz knapp. Die Fenster sind aus normalem Glas, der Täter hätte nur hineinschießen müssen, schon wäre er drinnen gewesen und hätte ein Blutbad angerichtet. Zudem hat der Täter Molotowcocktails und, glaube ich, Handgranaten an den Türen befestigt. Wir können einfach nur von Glück reden, dass die nicht gezündet haben und die Sukka im Hof nicht Feuer gefangen hat. Denn die Polizei hat 20 Minuten gebraucht, um zu uns in die Synagoge zu kommen, um uns zu schützen."

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11.09.2019

"Enge Abstimmung bei Bekämpfung von Judenhass"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/enge-abstimmung-bei-bekaempfung-von-judenhass/

Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht in der vereinbarten engeren Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs im Kampf gegen den Antisemitismus ein "überaus wichtiges Signal". "Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die Kooperation ausdrücklich. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte: 'Antisemitismus trifft Juden weltweit und macht an Grenzen nicht halt. Juden in Deutschland und Frankreich beobachten sehr genau, was jeweils im Nachbarland geschieht.' Es sei sehr erfreulich, dass sich ein Austausch beider Länder auf Regierungs- und Expertenebene zum Thema Antisemitismus etabliert habe. Man könne gegenseitig von Erfahrungen profitieren und gemeinsam Strategien zur Bekämpfung des Judenhasses entwickeln. Schuster betonte: 'Die deutsch-französischen Antisemitismus-Konsultationen sind für die jüdische Gemeinschaft in beiden Ländern ein überaus wichtiges Signal: Wir stehen nicht allein.'"

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01.09.2019

"Wir werden Israel verteidigen"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/wir-werden-israel-verteidigen/

Die Jüdische Allgemeine berichtet über die sich zuspitzende Lage an der israelischen Grenze zum Libanon. "Die Lage an Israels Grenze zum Libanon ist am Sonntag gefährlich eskaliert. Die schiitische Hisbollah-Miliz feuerte nach eigenen Angaben auf ein israelisches Militärfahrzeug bei der Ortschaft Avivim. Der Angriff sei eine Vergeltung für den Tod zweier Hisbollah-Kämpfer durch einen israelischen Angriff in Syrien."

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18.07.2019

"Auswärtiges Amt prüft Likes zu israelfeindlichen Tweets"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/auswaertiges-amt-prueft-likes-zu-israelfeindlichen-tweets/

Das Auswärtige Amt hat aufgrund israelfeindlicher Tweets aus der deutschen Vertretung in den palästinensischen Gebieten eine interne Untersuchung eingeleitet. "Dem Bericht zufolge wurde unter anderem eine Antwort in einem Austausch zwischen dem US-Neonazi David Duke und einem anderen Nutzer über ein angebliches jüdisches Massaker mit einem Like markiert, ebenso ein Video, das einen Angriff auf israelische Soldaten mit den Worten 'Hut ab!' kommentierte. Zustimmung erhielt demnach auch ein Beitrag, der die Arbeit der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem mit der Geschichtsdarstellung in 'totalitären Staaten' verglich."

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01.07.2019

"Mossad meldet erste Erfolge"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/mossad-meldet-erste-erfolge/

Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad erwartet, dass der Iran und seine Verbündeten in Syrien dem israelischen Druck nachgeben und ihre Truppen aus dem unmittelbaren Grenzgebiet zu Israel zurückziehen werden. "Die israelische Armee greift immer wieder Ziele in dem benachbarten Bürgerkriegsland an. Die Bombardierungen richten sich nach Einschätzung von Beobachtern gegen Kräfte, die mit dem Iran verbunden sind. (...) Bei angeblichen Luftangriffen Israels nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus wurden Aktivisten zufolge in der Nacht zum Montag mindestens 15 Menschen getötet. Dies teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. 'Israel hat in den vergangenen vier Jahren offen und geheim daran gearbeitet, eine weitere Etablierung von iranischen Kräften und Präzisionswaffen in Syrien zu verhindern', sagte [Mossad‐Chef Yossi Cohen]. 'Dank unserer entschlossenen Schritte glaube ich, dass die Iraner letztlich zu dem Ergebnis kommen werden, dass sich die Mühe nicht lohnt.'"

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13.05.2019

"Zentralrat startet jüdisch-muslimisches Dialogprojekt"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/zentralrat-startet-juedisch-muslimisches-dialogprojekt/

Die Jüdische Allgemeine berichtet über ein Dialogprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland zur Förderung des Austauschs zwischen Juden und Muslimen. "Unter dem Titel 'Prävention durch Dialog: Jüdisch‐muslimisches Gespräch neu gedacht' gehen in diesem Jahr bundesweit verschiedene innovative Dialogformate an den Start. Vor Ort sollen Begegnungen mit unterschiedlichen Zielgruppen aus beiden Communitys durchgeführt werden. Daneben soll der Dialog auch in den sozialen Netzwerken 'breiten Raum finden und eine signifikante Reichweite erreichen', so der Zentralrat weiter."

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31.03.2019

"Hamas schießt fünf Raketen auf Israel"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/hamas-schiesst-fuenf-raketen-auf-israel/

Die Jüdische Allgemeine Zeitung berichtet über erneute Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel. "In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die palästinensische Terrororganisation Hamas insgesamt fünf Raketen auf Israel abgefeuert. Ein Sprecher der israelischen Armee erklärte, dass es keine Opfer durch den Beschuss gegeben habe. Als Reaktion auf den Angriff durch die Hamas habe das israelische Militär sich gezwungen gesehen, Stellungen der Terrororganisation im Gazastreifen anzugreifen, so der Sprecher weiter. Es war der erste Raketenbeschuss seit Mittwoch dieser Woche, nachdem militante Palästinenser bereits Anfang der Woche eine Rakete auf die israelische Ortschaft Mishmeret abgefeuert hatten. Dabei wurden sieben Menschen verletzt, darunter drei Kleinkinder."

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10.12.2018

"Falsche Diagnose, falsche Therapie"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/falsche-diagnose-falsche-therapie/

Der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn äußert sich in diesem Interview über den "deutsch-jüdischen Patriotismus" und die Ursachen der "Distanz oder gar Feindschaft", die Juden heute in Deutschland entgegengebracht wird. "Da ist erstens die alte und neue militante Rechte. Da ist deren harmlosere Variante: der, wie wir sagen, gute alte Risches, also der klassische Antisemitismus der sogenannten feinen Kreise. Da ist zweitens die alte und neue Linke. Sie gefährdet unsere existenzielle Sicherheit, weil sie Israel als jüdischen Staat, also unsere Lebensversicherung, so sehr liebt, dass sie es am liebsten aufgelöst in der islamisch‐arabischen Welt sähe. Drittens, und historisch relativ neu für Deutschland und Westeuropa, gibt es den sehr gefährlichen muslimischen Antisemitismus. Der betrachtet Deutschland und Westeuropa als nahöstlichen Nebenkriegsschauplatz. Er wird zudem von der Judenfeindschaft im Koran sowie der mündlichen religiös‐islamischen Überlieferung gespeist."

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07.12.2018

"Resolution gegen Hamas gescheitert"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/resolution-gegen-hamas-gescheitert/

Ein Versuch der USA, die Gewalt der palästinensischen Hamas durch die UN-Vollversammlung verurteilen zu lassen, ist an einer fehlenden Zweidrittelmehrheit gescheitert. "Der israelische Premier Benjamin Netanjahu erklärte, dass es dennoch ein Erfolg sei, denn 'die Mehrheit der Länder verurteilt die Hamas'. 87 Länder hatten für die Resolution gestimmt, 58 dagegen. Es gab 32 Enthaltungen. Eine Resolution ist nicht verbindlich, hat jedoch häufig politisches Gewicht. Die ausgehende amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hatte die Staaten zuvor aufgerufen, mit 'Ja' zu stimmen, und deutlich gemacht: 'Die USA nehmen das Ergebnis dieser Abstimmung sehr ernst.'"

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22.11.2018

"Israels Dilemma"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/israels-dilemma/

Der Journalist und Buchautor Georg M. Hafner schreibt mit Blick auf die fortgesetzten Hilfslieferungen Israels in den Gaza-Streifen, "warum es manchmal nötig ist, die Hand zu füttern, die einen töten will". "(...) auch der israelische Premier Netanjahu weiß, wie recht Generalstabschef Gadi Eizenkot hat, der eindringlich vor einem neuen blutigen Krieg warnt, der die Sicherheit Israels nicht verbessern kann. Die Einseitigkeit der internationalen Wahrnehmung des Nahostkonflikts in Politik und Medien stärkt die populistische Rechte in Israel und erhöht die Gefahr neuer Waffengänge, die man anschließend wieder anprangern kann. Ein neuer Gaza-Krieg aber würde nicht nur nichts nutzen. Er würde überdies die zarten Bande kappen, die von Saudi-Arabien über Oman bis nach Abu Dhabi geknüpft sind. Die Vision einer neuen Nachbarschaft in Nahost rückt näher. Dafür aber muss Gaza befriedet und nicht zerstört werden. Auch deshalb hat Israel unmittelbar nach dem Waffenstillstand Gaza wieder mit Treibstoff und humanitären Gütern versorgt. Wenn sie groß sind, werden die beiden Geschwister im Bunker im Süden Israels vielleicht verstehen, warum es manchmal nötig ist, die Hand zu füttern, die einen töten will."

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30.10.2018

"Proteste nach Raketen"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/33113

Der Beschuss durch Raketen aus Gaza ist für viele Israelis Alltag. Nach einem besonders schweren Beschuss haben nun israelische Anwohner in Tel Aviv demonstriert, berichtet Sabine Brandes in der Jüdischen Allgemeinen. "Nach einem weiteren Wochenende mit ständigem Sirenenschrillen und Raketen aus dem Gazastreifen haben viele Bewohner des israelischen Südens jetzt genug. Am Samstagabend demonstrierten sie in Tel Aviv, am Montagmorgen blockierten einige kurzzeitig den Cargo-Grenzübergang Kerem Schalom, um ihrem Unmut Luft zu machen."

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18.10.2018

"Demo? Ein Jud gehört ins Kaffeehaus!"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32995

In der Jüdischen Allgemeine erklärt Michael Wuliger, warum er nicht bei der Berliner #unteilbar-Demonstration dabei sein wollte. "Demonstrationen sind politische Veranstaltungen. Von Politik erwarte ich, dass sie etwas bewirkt. Es muss ja nicht gleich ein Sturm auf die Bastille sein. Aber mehr als narzisstische Selbstbeweihräucherung sollte dabei schon als Ergebnis vorzuweisen sein. Bis dahin müssen Demos ohne mich auskommen. Massenaufmärsche überlasse ich anderen. Ein Jud gehört ins Kaffeehaus."

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17.10.2018

"Lauter Einzelfälle"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/33036

Die Jüdische Allgemeine Zeitung berichtet über den Fall eines Mitglieds des Landesschiedsgerichts der AfD Thüringen, das auf einem Foto mit Nazi-Symbolen posiert haben soll. Pikant sei dabei, dass dieser mit darüber entschieden habe, ob Thüringens AfD-Chef Björn Höcke aus der Partei ausgeschlossen werden sollte oder nicht. "Stefan Möller, der gemeinsam mit Höcke die Landespartei anführt, habe zwar gesagt, 'mit Nazi-Symbolen zu posieren, ist für Vertreter der AfD indiskutabel', sich gleichzeitig aber um Schadensbegrenzung bemüht. Die Aktion vor drei Jahren sei aus seiner Sicht ein 'schlechter Spaß und eine dumme Idee' gewesen, wird er in der Thüringer Allgemeinen zitiert. Gleichzeitig habe er eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Höcke als 'blödsinnig' und 'unzulässig' ausgeschlossen."

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08.10.2018

"Terror im Westjordanland"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32905

Bei einem Terroranschlag im Westjordanland sind zwei Israelis ermordet worden, berichtet die Jüdische Allgemeine. "Der Barkan-Industriepark in der Nähe der jüdischen Siedlung Ariel gilt als gelebte Koexistenz im Westjordanland. Von den etwa 8000 Beschäftigten sind rund die Hälfte Juden und die andere Hälfte Palästinenser. Angestellte äußerten nach den Morden in den Medien, dass dieser Anschlag 'die einzigartige Atmosphäre der Verständigung zunichtemachen kann'. Ähnlich drückte sich auch Präsident Reuven Rivlin aus: 'Ich bin schockiert und traurig über diesen schrecklichen Terroranschlag. Unsere Herzen sind mit den Familien der Opfer. Dies war nicht nur eine Attacke auf Menschen, die ihren Alltag leben, sondern eine Attacke auf die Möglichkeit, dass Israelis und Palästinenser friedlich zusammenleben.(...)'"

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14.09.2018

"Wehrdienst für alle?"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32759

Das Oberste israelische Gericht hat der Regierung eine Frist gesetzt, die Ungleichbehandlung ultraorthodoxer Juden gegenüber wehrdienstpflichtigen Israelis zu beseitigen, berichtet die Jüdische Allgemeine. "Die Zeit drängt, denn ohne eine angepasste Gesetzgebung wären bald Tausende von ultraorthodoxen Jeschiwastudenten plötzlich nicht mehr in der Lage, ihre Verweigerungen zu erneuern, und stünden der Armee zur Verfügung. Dass dieses Szenario nicht ohne Gewalt vonstattengehen würde, darüber sind sich die meisten einig."

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30.08.2018

"Das Schweigen der Mitte"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32627

Nora Goldenbogen, Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Sachsen, fordert einen Schulterschluss von Politik und Gesellschaft, um den Rechtsextremisten im Umfeld der Ereignisse in Chemnitz zu begegnen. "Sorgen macht mir die schweigende Mitte. Das sind die Leute, die das alles geschehen lassen, als ginge es sie nichts an. Aber wir brauchen auch diese Menschen: Ein Schulterschluss von Zivilgesellschaft, Staat und eben dieser bislang schweigenden Mitte ist nötig. Es gibt ja in Sachsen eine wache und aktive Zivilgesellschaft, bloß reicht deren Engagement nicht mehr aus."

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22.08.2018

"Trump: 'Höherer Preis' für Israel"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32587

US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass die Palästinenser nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem bei künftigen Verhandlungen eine Gegenleistung erwarten können. "US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend (Ortszeit) angekündigt, Israel werde wegen der Entscheidung der USA, ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, 'einen höheren Preis' bei Friedensgesprächen mit den Palästinensern bezahlen müssen. In einer Rede in Charleston (West Virginia) sagte Trump, die Palästinenser würden 'etwas sehr Gutes' bei künftigen Verhandlungen bekommen. Konkret wurde der US-Präsident nicht."

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16.08.2018

"Heimat des jüdischen Volkes"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32534

Der Historiker Michael Wolffsohn widerspricht in dieser Analyse einigen Kritikpunkten, die dem neuen israelischen Nationalstaatsgesetz entgegengebracht worden sind. "Woran genau nehmen die Kritiker Anstoß? Es wird behauptet, das Gesetz sei rassistisch und diskriminiere die in Israel lebenden Minderheiten. Das ist schlicht falsch. Offenbar haben es die Kritiker nicht gelesen und kennen nicht das israelische Grundgesetz. Es lohnt sich, den Text genau zu prüfen. Im Folgenden greife ich die wichtigsten Punkte heraus."

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30.07.2018

"Jeanne d’Arc aus Palästina?"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32361

Jennifer Nathalie Pyka sieht Ahed Tamimi weder als "Freiheitskämpferin" noch als "Ikone", sondern als Akteurin eines "Propaganda-Familienbetriebs". "Nun mag der durchschnittliche Medienkonsument die blonde Tamimi für das vielleicht etwas zu temperamentvolle, sonst aber harmlose Mädchen von nebenan halten. Den israelischen Sicherheitskräften zum einen, Sympathisanten des palästinensischen 'Widerstands' zum anderen ist sie hingegen schon länger wohlbekannt. Bereits 2012 protestierte sie medienwirksam mit erhobener Faust gegen einen israelischen Soldaten, woraufhin Recep Tayyip Erdogan sie umgehend mit einer »Auszeichnung für Mut« dekorierte. Drei Jahre später biss sie einem Angehörigen der israelischen Sicherheitskräfte in die Hand, als der ihren damals zwölfjährigen Bruder Muhammad wegen Steinewerfens festzunehmen versuchte. (...) Eine Cousine Bassems betätigte sich während der Zweiten Intifada als Beihelferin eines Bombenanschlags auf eine Jerusalemer Pizzeria mit 15 Toten. Zwei weitere Verwandte ermordeten 1993 gemeinschaftlich einen Israeli und verbrannten ihn. So leistet bei den Tamimis eben jeder seinen Beitrag zum 'Befreiungskampf', an dessen Ende ein »judenreines Palästina« vom Mittelmeer bis zum Jordan stehen soll. Wo die Hamas in diesem 'Kampf' auf Mörsergranaten und Feuerdrachen vertraut, setzt der Propaganda-Familienbetrieb aus Nabi Saleh bevorzugt auf Pflastersteine, YouTube und jugendlichen Charme."

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14.06.2018

"Für uns alle"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31913

Ulf Poschardt konstatiert in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung ein "Kippen der Frontlinie" gegen Antisemitismus in Deutschland wie auch weltweit. "Im Kampf gegen den Antisemitismus führen demokratische Gesellschaften einen ureigenen Kampf um ihre innere freiheitliche Verfasstheit. Wer Antisemitismus duldet, nimmt hin, dass Rassismus und Ressentiment einen Platz im alltäglichen Miteinander haben. Im Augenblick kippt diese Frontlinie – nicht nur in Deutschland."

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24.05.2018

"Für den Ernstfall"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31674

Sabine Brandes berichtet in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung über Vorbereitungen der israelischen Armee für mögliche Massenevakuierungen für den Fall einer erneuten Eskalation der Gewalt an der Grenze zum Gazastreifen. "Bislang hat es in Israel – trotz mehrerer Kriege – noch keine Massenevakuierungen gegeben. Kein Grund, es nicht zu planen, meint die Armee. Bis zu eine Viertelmillion Menschen in den grenznahen Regionen könnte im Notfall schnellstens in Sicherheit gebracht werden, um nicht ins Visier der Raketen von Hamas, Hisbollah oder sonstiger extremistischer Gruppen zu geraten. Sollte sie jemals durchgeführt werden, wäre es die größte Aktion dieser Art in der Geschichte des Staates. Für den Plan mit Namen 'Safe Distance' (sicherer Abstand) arbeitet das Militär mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen zusammen."

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07.05.2018

"Sorge an zwei Fronten"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31502

Sabine Brandes berichtet in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung über aktuelle Sorgen der Israelis mit Blick auf den Gazastreifen und Informationen, wonach der Iran sich "im fortgeschrittenen Stadium der Planung für einen Angriff auf Israels Norden befinde".

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08.03.2018

"Kisten packen!"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31017

Sabine Brandes berichtet, dass der beschlossene Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem schneller als erwartet erfolgen könnte. "Es ist ein logistisches Mammutprojekt und soll doch in weniger als drei Monaten umgesetzt werden: der Umzug der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Rechtzeitig zum Unabhängigkeitstag des Staates Israel im Mai wollen die Amerikaner dort ihre Pforten eröffnen. An der Hayarkonstraße Nummer 71 in der Mittelmeerstadt heißt es also sicher bald: 'Kisten packen'. Während die Regierung in Jerusalem frohlockt, sorgen sich manche Sicherheitsexperten, dass es durch die Verlegung zu neuen Unruhen im Heiligen Land kommen könnte."

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11.02.2018

"Direkte Konfrontation mit Iran"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30810

Sabine Brandes berichtet in der Jüdischen Allgemeinen über den Einsatz der israelischen Luftwaffe in Syrien. "Zum ersten Mal sind Israel und der Iran in eine direkte Konfrontation auf syrischem Territorium verwickelt worden. Am Samstag war eine Drohne in den israelischen Luftraum eingedrungen. Nach Angaben der Sicherheitskräfte handelte es sich dabei um ein iranisches unbemanntes Flugobjekt. Anschließend kam es zu Kämpfen der Luftwaffe Israels (IAF) in Syrien, bei denen ein Kampfjet F-16 abgeschossen wurde."

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09.11.2017

"Kluges Handeln ist gefragt"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30062

Arye Sharuz Shalicar vom israelischen Ministerium für Nachrichtendienste glaubt nicht, dass sich Israel aus einer Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und Saudi-Arabien im benachbarten Libanon heraushalten könnte. "Israel ist sich bewusst, dass der Nahe Osten an einem Wendepunkt angelangt ist. Es kommt auf kluges strategisches Handeln an, international und regional. Und in Jerusalem ist jedem bewusst: Der Ernstfall kann jederzeit eintreten. Tatsächlich kann diese Dynamik demnächst in einem umfassenden Krieg zwischen dem Iran (und seinen Verbündeten) und Saudi-Arabien (und seinen Verbündeten) enden. Und den könnte Israel, selbst wenn es wollte, nicht von der Zuschauertribüne aus verfolgen."

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28.09.2017

"Im Reich des Wahns"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29704

Michael Wuliger moniert in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung einen um sich greifenden gesteigerten direkten wie indirekten Antisemitismus in Europa. "Wie alle Äußerungen über unsichtbare Kräfte sind auch die von Orbán, Corbyn und Lafontaine natürlich absurd. Zum Lachen sind sie trotzdem nicht. Irrsinn als Triebkraft der Politik zieht sich durch die Geschichte. Und nichts garantiert, dass die sich nicht wiederholt. Verschwörungstheorien sind eine traditionelle Leibspeise der Völker. Die Zutaten liegen bereits auf dem Tisch. Ein Koch, der sie zusammenrührt, wird sich mit Pech auch finden. Es könnte, schneller als wir glauben, angerichtet sein. Mahlzeit!"

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03.08.2017

"Der Mörder war immer der Muslim"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29273

Martin Krauss fordert in der Jüdischen Allgemeinen bei der Suche nach den Motiven der Mehrheit der terroristischen Attentäter auf das Geschlecht der Täter zu schauen und nicht auf ihre Herkunft oder deren Religion. "Solche Versuche, künftige Täter zu erkennen, sind zum Scheitern verurteilt. Dass, wer Muslim ist, nicht wegen seines Glaubens – so er überhaupt fromm ist – eine Gewaltdisposition hat, weiß, wer es wissen will. Wer Flüchtlinge primär als Muslime wahrnimmt – manchmal auch, wenn sie Christen sind! –, will sich nicht um deren Herkunft kümmern, interessiert sich nicht für deren Leid, sondern erblickt im Geflohenen einen Invasoren. Eine Gemeinsamkeit der meisten Täter wird selten hervorgehoben: Es sind Männer, männlich sozialisiert – mal in Syrien, mal in Afghanistan, mal in Deutschland. Dass Männlichsein zum Kollektivverdacht nicht taugt, ist ja richtig. Aber wer nach Motiven sucht, sollte doch bitte auch diesem mal nachgehen. Nicht immer nur Muslim, Messer, Mord."

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29.06.2017

"Herr Bahners und das 'A-Wort'"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28963

Michael Wuliger reagiert auf einen Artikel des FAZ-Redakteurs Patrick Bahners, in dem dieser den "Lobbyisten Israels" vorwirft, den Antisemitismus-Vorwurf zu missbrauchen, um "Kritiker des Zionismus" zum Schweigen zu bringen. "Wenn Patrick Bahners dennoch so gereizt auf das 'A-Wort' reagiert, dann wohl deshalb, weil die Benennung dessen, was ist, als das, was es ist, bei ihm einen Nerv trifft. Sich mit dem sachlichen Gehalt des Antisemitismusvorwurfs inhaltlich auseinanderzusetzen, kann oder will er nicht. Stattdessen möchte er das 'A-Wort' geächtet sehen. Was Bahners umtreibt, ist nicht, dass 'Israelkritik' in Deutschland nicht möglich wäre; ihn stört, dass ihr widersprochen wird. Der vorgebliche Streiter für die Meinungsfreiheit entpuppt sich als Zensor."

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15.06.2017

"Der Film war zu unbequem"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28823

Der Psychologe und Publizist Ahmad Mansour kritisiert Arte für die Ablehnung einer Ausstrahlung der umstrittenen Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa". "Anscheinend ist man bei Arte davon ausgegangen, dass der Film 'ausgewogener' wird, wenn ein Autor mit einem arabischen Namen dabei ist. Ich konnte damals nicht durch die Welt reisen und drehen, weil ich Vater geworden bin. Aber ich halte muslimischen Antisemitismus in Europa für sehr problematisch, und mit mir wäre die Ausrichtung der Dokumentation nicht anders gewesen. Die Ausstrahlung wurde abgelehnt, weil der Film zu unbequem war."

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29.05.2017

"Mehr Juden täten gut"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28672

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat angeregt, Militärrabbiner in der Bundeswehr einzustellen. Ziel sei es, sich nicht nur um die jüdischen Soldaten zu kümmern, "sondern im Rahmen des lebenskundlichen Unterrichts auch Wissenswertes über das Judentum vermitteln – und so Judenhass entgegenwirken".

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