US-Soldaten in Afghanistan

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18.11.2019

"Es macht mich stolz, beim Gelöbnis dabei zu sein"

https://www.jetzt.de/politik/bundeswehr-so-sehen-soldat-innen-und-kritiker-innen-das-oeffentliche-geloebn
is

Am Montag dieser Woche sind im Münchner Hofgarten zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder Bundeswehrsoldaten vereidigt worden. In diesem Beitrag von jetzt.de kommen Befürworter und Kritiker der öffentlichen Gelöbnisse der Bundeswehr zu Wort. "Beim letzten Mal in München (im Jahr 2009) gab es viel Protest, auch diesmal kündigen sich Demonstrierende an. Wir haben daher sowohl Kritiker*innen als auch Soldat*innen gefragt, was das feierliche Gelöbnis für sie bedeutet."

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17.11.2019

"Wir sind die Revolution, ihr seid der Bürgerkrieg"

http://https://www.jetzt.de/politik/kreative-proteste-im-libanon

Julia Neumann berichtet über den Protest der Jugend im Libanon. "Die Protestierenden wollen den Rückzug aller Politiker und eine unabhängige, technokratische Übergangsregierung, die Neuwahlen organisiert und das konfessionelle Wahlrecht abschafft. Vor allem aber fordern sie öffentliche Gelder zurück, die Parteien, die öffentliche Verwaltung und das Parlament dem Land seit Jahren durch Korruption entzogen haben."

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12.10.2019

"Ich weiß nicht, wie man noch still sein kann"

https://www.jetzt.de/politik/tuerkei-einmarsch-in-syrien-ronya-othmann-fordert-in-einem-offenen-brief-die
-deutsche-regierung-zum-handeln-auf

Magdalena Pulz im Gespräch mit der 26-jährigen Autorin und Journalistin Ronya Othmann, die in einem Offenen Brief die Bundesregierung zum Handeln bezüglich des türkischen Einmarsches in Nordsyrien aufgefordert hat. "Beim türkischen Einmarsch in Afrin 2018 gab es ethnische Säuberungen und das ist, was jetzt wieder bevorsteht – in größerem Ausmaß. Mein Vater ist aus Kurdistan, wir sind jesidische Kurden. Meine Familie ist 2014 wegen des IS aus Syrien geflohen. Ich war sehr oft dort, habe an die Orte, die bombardiert werden, viele Erinnerungen. An Besuche, an Ausflüge. Daran denke ich viel. In erster Linie sind aber die Menschen in Rojava betroffen. Es betrifft auch die anderen Europäer*innen, wenn die Türkei in Syrien einmarschiert und so auch der IS wieder stärker werden könnte. Und eigentlich sollte es auch von allgemeinem Interesse sein, dass es nicht zu Menschenrechtsverletzungen oder gar einem Krieg kommt."

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08.01.2019

"Cybermobbing ist endlos!"

https://www.jetzt.de/gesundheit/interview-mit-catarina-katzer-zu-cybermobbing

Tami Holderried im Gespräch mit der Sozialpsychologin Catarina Katzer, Leiterin des Instituts für Cyberpsychologie & Medienethik in Köln über den Kampf gegen Mobbing im Netz. "Algorithmen, und das ist es ja, was Instagram mit künstlicher Intelligenz meint, halte ich im Kampf gegen Cybermobbing für sehr wichtig. Wir müssen Mobbing filtern und möglichst früh erkennen. Das ist nur mit Algorithmen zu schaffen, weil es einfach zu viele Inhalte sind, als dass Menschen jeden Kommentar und jede Bildunterschrift lesen könnten. Die Algorithmen treffen also eine Vorentscheidung und dann schaut sich ein Mensch nochmal genauer an, was da los ist. Das reicht aber nicht. Wir müssen Täter davor bewahren, Täter zu werden. Deshalb brauchen wir einen Mechanismus, der die Täter im Moment der Veröffentlichung darauf aufmerksam macht, was sie da tun. Dazu müsste der Algorithmus also schon greifen, bevor etwas gepostet wird. Damit könnte man den Tätern sozusagen virtuell den Spiegel vorhalten."

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11.11.2018

"Was kann ich gegen Racial Profiling tun?"

https://www.jetzt.de/gutes-leben/racial-profiling-wie-kann-ich-mich-wehren-wie-betroffenen-helfen

Nadja Schlüter mit Praxistipps für Betroffene und Zeugen eines sogenannten Racial Profiling. "Was kann man tun, wenn man selbst von Racial Profiling betroffen ist oder eine diskriminierende Maßnahme der Polizei beobachtet? Wie sollte man sich in der akuten Situation verhalten? Und welche rechtlichen Möglichkeiten hat man nachträglich?"

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14.08.2018

"US-Schüler sollen lernen, Blutungen zu stoppen"

https://www.jetzt.de/politik/us-schueler-sollen-lernen-blutungen-zu-kontrollieren

Damit es bei künftigen Amokläufen in den USA weniger Todesopfer gibt, sollen Schüler nach dem Willen der US-Regierung zu Ersthelfern ausgebildet werden. "1,8 Millionen US-Dollar will sich die Regierung laut Angaben des Departement of Homeland Security (DHS) die Ausarbeitung eines Programms kosten lassen, von dem sie glaubt, dass es für weniger Tote bei Amokläufen an Schulen sorgen könnte: das sogenannte 'School-Age Trauma Training'. Das Programm soll Schülern an High Schools beibringen, wie sie Blutungen stoppen können. So sollen sie verwundete Mitschüler oder Lehrer vor dem Verbluten bewahren."

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04.10.2016

"Es landen nicht nur irgendwelche dummen Schlägertypen beim IS"

http://www.jetzt.de/is/interview-mit-vater-dessen-soehne-fuer-den-is-nach-syrien-gegangen-sind

Christina Waechter im Gespräch mit dem Buchautor Joachim Gerhard, Vater zweier zur Terrormiliz "Islamischer Staat" verschwundener junger Männer. "Joachim Gerhard hat zwei Söhne, Jonas und Lukas. Beide sind vor zwei Jahren zum Islam übergetreten und nur wenige Monate später, von Gefährdern angeworben, zusammen mit zwei Freunden heimlich nach Syrien gefahren. Seitdem hat Gerhard sie nicht mehr gesehen – und seit einem Jahr auch keinen Kontakt mehr zu ihnen. Darüber hat er nun geschrieben: 'Ich hole euch zurück - ein Vater sucht in der IS-Hölle nach seinen Söhnen' heißt das Buch, in dem er von dieser Zeit erzählt, von seinen vielen Reisen an die syrische Grenze, Telefonaten mit seinen Söhnen, Todesnachrichten per WhatsApp - und einer Wiederauferstehung per Telefon. Wir haben mit ihm gesprochen."

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27.09.2016

"Syriens Architektur hat das Land kaputt gemacht"

http://www.jetzt.de/krieg-in-syrien/junge-syrische-architektin-analysiert-den-zusammenhang-von-staedtebau
-und-buergerkrieg

Nadja Schlüter stellt das Buch der Architektin Marwa al-Sabouni vor, die darin über die Rolle der Architektur für das Zusammenleben der Kulturen in Syrien schreibt. "'Du kannst dir unsere gebaute Umgebung als Bühne für das Geschehen vorstellen', sagt Marwa. 'Die Architektur kann eine Gemeinschaft zusammenbringen – aber sie kann sie auch auseinanderreißen.' Syrien sei immer ein Land gewesen, in dem unterschiedliche Bevölkerungsgruppen harmonisch zusammengelebt haben: ob arm oder reich, orthodoxer Christ, Alawit oder Sunnit, jeder gehörte dazu. An den Resten traditioneller Architektur könne man das noch erkennen: In den alten, natürlich gewachsenen Zentren von Homs und Damaskus zum Beispiel, in denen jeder seinen Platz fand."

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25.08.2016

"Wir schaffen das?"

http://www.jetzt.de/fluechtlinge/wir-schaffen-das-und-merkel-ein-jahr-danach

Friedemann Karig analysiert in ihrem Essay für jetzt.de den vor einem Jahr im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise gemachten Ausspruch Angela Merkels "Wir schaffen das" und fragt: "Stimmt er überhaupt?". "Heute erscheint Deutschland wie das Fernsehzimmer einer Station für Depressive. Von außen sieht man Menschen in Frieden und Wohlstand beim Amüsement. Drinnen aber ist die Stimmung schlecht. Warum eigentlich? Es geht uns gut. So wie vor fünf Jahren. So wie vor zehn Jahren. Wenn nicht bald ein muslimischer Godzilla unser Land verwüstet, geht es uns auch in fünf Jahren gut. Und in zehn. 'Naiv' und 'weltfremd' sind also nicht die helfenden 'Gutmenschen', sondern die passiven Pessimisten. Sie streiten gegen die selbsterfüllende Prophezeiung von Merkels historischem Satz. Und merken dabei nicht, dass er mit jedem Tag historischer wird. Weil er mutig war. Aber vor allem: Weil er stimmt."

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16.08.2016

"Haben wir denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?"

http://www.jetzt.de/aus-geschichte-lernen/wolfgang-benz-im-interview

Charlotte Haunhorst im Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz über den Stellenwert der Geschichtswissenschaft für die deutschlandspezifische Einordnung aktueller Brennpunkte wie dem Syrienkrieg, die Entwicklung in der Türkei und das Erstarken der Rechtspopulisten in Europa und Deutschland. "Konzentrieren wir uns auf den Rechtspopulismus: Aussagen wie 'So viel Rechtsextreme gab es noch nie' oder 'Die Antisemiten werden immer frecher' werden immer wieder neu entdeckt. Dabei sind sie inhaltlich nicht richtig. Rechtsextreme und Antisemiten gab es immer und sie waren auch immer frech. Der Rechtsextremismus war in der Bundesrepublik 1954 erneut auf seinem Höchststand. Das haben wir nur vergessen. Als Historiker fragt man sich dann natürlich: Haben die Leute aus der NS-Zeit nichts gelernt? Wissen sie nicht, wohin das führt?"

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12.07.2016

"Was passiert da gerade in der Rigaer Straße?"

http://www.jetzt.de/rigaer-strasse-berlin/raeumung-von-linkem-hausprojekt

Das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung hat mit einem Bewohner eines besetzten Hauses in der Rigaer Straße in Berlin gesprochen. "Mitten in dem Gedrängel steht Philipp, 31. Er heißt eigentlich anders, trägt Turnschuhe und Shorts, auf seinem T-Shirt ist ein Mann zu sehen, der einen Stacheldraht an einer Mauer durchschneidet. Kein schwarzer Kapuzenpulli. Philipp wohnt seit fünf Jahren in der Rigaer Straße 94. Wenn man den Berichten der vergangenen Wochen glaubt, ist er also ein Linksextremer, potenzielles Mitglied einer Terrorzelle und wird vermutlich vom Verfassungsschutz beobachtet. Eine Sonderkommission gegen linke Gewalttäter namens 'LinX' wurde extra für seine Straße eingerichtet. Sollte man mit so jemandem reden?"

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