US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk Kultur


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31.08.2018

"Skandalöse Vorgänge in den Behörden"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/tanjev-schultz-ueber-die-nsu-ermittlungen-skandaloese.1270.de.html?d
ram:article_id=427001

Florian Felix Weyh im Gespräch mit dem Autor des Buches "NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates" über die Ermittlungen zu den NSU-Morden und fortgesetzte rechtsextreme Strukturen in Sachsen und eben auch in Chemnitz. "(...) ich musste da auch sofort dran denken, und zwar nicht nur, weil es oberflächlich gesehen da und dort um Neonazis und Rechtsextremisten ging oder geht, sondern weil tatsächlich Chemnitz für mehrere Jahre der Ort war, an dem die drei Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die dann den NSU bildeten, untergetaucht waren, mit großer Unterstützung der rechtsextremen Szene in Chemnitz, die dort in den Kreisen der sogenannten Organisation Blood and Honour, die bundesweit agierte, aber eben auch in Chemnitz eine starke Position hatte, dort eben aufgefangen wurde, in Chemnitz, und dann auch diverse Helfer hatte. Die drei wurden dort untergebracht in verschiedenen Wohnungen und auch versorgt."

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29.08.2018

"Das war nicht die Bürgerschaft von Chemnitz"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/rechte-ausschreitungen-das-war-nicht-die-buergerschaft-von.1008.de.h
tml?dram:article_id=426680

Der Rechtsextremismus-Experte David Begrich ist davon überzeugt, dass es sich bei den rechten Demonstrationsteilnehmern der vergangenen Tage in Chemnitz vor allem um "Hooligans, Neonazis und 'rassistisch motivierte Wutbürger' aus der Umgebung gehandelt habe. "Die Einschätzung, dass viele der Gewalttäter von weiter her angereist seien, teilt Begrich nicht. 'Für eine solch kurze Mobilisierungszeit, wie wir sie am Montag gesehen haben, setzt sich niemand, der am nächsten Tag arbeiten gehen muss, länger als eine Stunde ins Auto', sagte er im Deutschlandfunk Kultur. 'Ich glaube, die Mobilisierungsressource derer, die dort am Montag tatsächlich gekommen sind, das sind diejenigen, die aus dem sozialen Nahraum, aus dem Umland von Chemnitz gekommen sind.'"

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23.08.2018

"Warum alle Mädchen 'den Kopf frei haben' sollten"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/petition-von-terre-des-femmes-warum-alle-maedchen-den-kopf.1008.de.h
tml?dram:article_id=426195

Karin Nordmeyer, Vorsitzende des UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., erläutert in diesem Interview, warum sie sich für ein Verbot des sogenannten Mädchenkopftuchs einsetzt und deshalb die Unterschriftenaktion "Den Kopf frei haben!" der Frauenschutzorganisation Terre des Femmes unterstützt. "Wir haben auf der einen Seite natürlich das Gebot der Kinderrechtskonvention, Antidiskriminierung und die Möglichkeit und die Notwendigkeit selbstverständlich, dass Kinder genauso frei aufwachsen können, so frei wie nur möglich, und selbstverständlich keine psychischen, keine körperlichen Gefahren ihnen drohen sollen, keine Einschränkungen. Wir wollen keine geschlechtsspezifische Diskriminierung. Auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch den sehr schwierigen Diskurs, den die muslimischen Rechtsgelehrten ausführen. Das heißt, wir haben uns in unseren Überlegungen leiten lassen von der Überlegung, die uneingeschränkte Religionsmündigkeit, die der Islam vorgibt, im Kopf zu behalten und unsere menschenrechtlichen Notwendigkeiten in Deutschland respektiert und durchgesetzt zu sehen."

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16.08.2018

"Es muss normal sein, nicht mehr zu glauben"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/atheistischer-aktivist-amed-sherwan-es-muss-normal-sein.2165.de.html
?dram:article_id=425539

Ina Hildebrandt porträtiert den Ex-Muslim Amed Sherwan, der im Irak wegen der Verbrennung eines Korans gefoltert wurde und nun auch im deutschen Asyl bedroht wird. "'Ich freue mich, dass ich in einem freien Land leben kann und sowas hochhalten kann und so ein T-Shirt mit 'Allah is gay' haben kann'', sagt der 19-jährige Blogger und Aktivist, der seine Botschaften schon vorher auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte. Weil er kurze Zeit später Morddrohungen aus der muslimischen Community erhält, wird er beim CSD nicht nur von Freunden begleitet, sondern auch von der Polizei."

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29.07.2018

"Die Hölle auf Erden – Wie vom Krieg erzählen?"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/sprache-im-ausnahmezustand-die-hoelle-auf-erden-wie-vom.974.de.html?
dram:article_id=424116

Sieglinde Geisel hat sich in diesem Beitrag damit beschäftigt, wie Literatur mit den Gräueln des Krieges umgehen sollte. "Was im Krieg geschieht, können wir uns nicht vorstellen. Es ist eine andere, fremde Wirklichkeit. Über den Krieg schreiben, heißt, das Unvorstellbare in Worte zu fassen, es damit, vielleicht, vorstellbar zu machen. In Deutschland gibt es kaum mehr Autoren, die den Krieg, über den sie schreiben, noch selbst erlebt haben. Autoren aus anderen Ländern dagegen schreiben direkt aus dem Krieg über den Krieg. Serhij Zhadan erzählt vom Krieg in der Ukraine, Khaled Khalifa vom Krieg in Syrien und Elvira Dones vom fast schon vergessenen Kosovo-Krieg. Ihre Romane erzählen von dem, was der Krieg mit den Menschen macht, sie erzählen, was die Kriegsberichterstattung nicht erzählen kann: Was es heißt, ausgeliefert zu sein, sich ständig vom Tod bedroht zu fühlen, in einer Welt zu leben, in der nichts mehr selbstverständlich ist."

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25.07.2018

"Wenn man Deutsche als Kartoffeln beschimpft"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/aus-den-feuilletons-wenn-man-deutsche-als-kartoffeln.1059.de.html?dr
am:article_id=423763

Arno Orzessek hat Feuilletons-Beiträge zur neuen Diskussion über gescheiterte Integration und Rassismus zusammengestellt. "Die Autorin und Bloggerin Tuba Sarica bezichtigt in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG sogar weite Teile der deutsch-türkischen Community, sich in der Opferrolle einzurichten. Saricas Begründung: 'Es ist einfacher, das Bild vom 'bösen Deutschen' aufrechtzuerhalten. Damit gibt man die eigene Verantwortung ab. Ich habe als Türkin, die Abitur macht, vielen deutschtürkischen Kindern Nachhilfe gegeben. Viele waren total demotiviert. Sie schoben es auf die deutschen Lehrer. Am Ende aber waren es ihre Eltern, die ihnen eingeredet hatten, dass sie als Deutschtürken sowieso benachteiligt würden. Mein Buch hat deswegen eine Botschaft an meine Landsleute: Ihr lebt in einem Land, in dem ihr eine Chance habt. Ergreift sie! Und übernehmt endlich die Verantwortung für euch!', fordert Tuba Sarica in der SZ."

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24.04.2018

"Israel braucht keine Nachhilfe"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/70-jahre-israelkritik-aus-deutschland-israel-braucht-keine.1005.de.ht
ml?dram:article_id=416356

Der Schriftsteller Marko Martin schreibt über "70 Jahre Israelkritik aus Deutschland". "Israel steht im 70. Jahr seiner staatlichen Existenz – und ist weiterhin Objekt deutscher Interpretationen, die kaum die hoch-ambivalente Realität des Landes beachten. Der Schriftsteller Marko Martin findet das unangemessen und wünscht sich mehr Empathie."

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18.04.2018

"Der Antisemitismus der Rap-Szene"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/rapper-ben-salomo-kuendigt-rueckzug-an-der-antisemitismus.2156.de.htm
l?dram:article_id=415890

Der aus Israel stammende Rapper Ben Salomo erläutert in diesem Interview, warum er sich aus der Rapper-Szene zurückziehen will. "Ein sehr dominanter Grund ist der für mich seit Jahren entgegenkommende Antisemitismus innerhalb der Rap-Szene – oftmals mit dem Deckmantel des Antizionismus, des Hasses auf Israel. Davon habe ich auf jeden Fall die Schnauze voll. Ich habe jahrelang versucht, dieses Problem innerhalb der Rap-Szene anzugehen und zu verändern und aufzuklären. Aber scheinbar ist das nicht ausreichend."

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07.04.2018

"Wir sind dabei, eine ganze Generation zu verlieren"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/abdel-samad-integration-ein-protokoll-des-scheiterns-wir.1270.de.html
?dram:article_id=415022

Hamed Abdel-Samad wirft der deutschen Politik in seinem neuen Buch "Integration. Ein Protokoll des Scheiterns" schwere Fehler bei der Integration von muslimischen Migranten vor. In diesem Gespräch mit Christian Rabhansl erläutert der Politologe die Gründe für diese Anklage. "Dazu gehört für ihn auch, dass Probleme 'wegretuschiert' würden, so Abdel-Samad im Deutschlandfunk Kultur. Jahrelang habe man in der Illusion gelebt, man könne 'zwei völlig unterschiedliche Wertesysteme' versöhnen, ohne dass daraus ein Konflikt entstünde. 'Das islamische Wertesystem und das westliche Wertesystem passen einfach nicht zusammen.' In Teilen würden sich beide System sogar ausschließen, meint der ägyptischstämmige Politikwissenschaftler. 'Vor allem die Moralvorstellungen, Rollenvorstellungen, die Haltung zu Freiheit, zu Meinungsfreiheit – all das ist unterschiedlich.' Insofern müssten sich muslimische Migranten von Teilen ihrer Kultur trennen, um in Deutschland integriert zu sein. Davon wolle die deutsche Politik allerdings nichts hören: 'Man will Beschwichtigung hören, man will die eigene Sicht bestätigen.' Dass Integration misslungen sei, zeigt sich Abdel-Samad zufolge auch daran, dass es viele radikale Schüler gebe, 'die zu Gewalt neigen oder zum Antisemitismus oder Erdogan bejubeln oder sogar den IS und den Dschihad bejubeln'."

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07.04.2018

"Wie Christen rechte Positionen übernehmen"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/liane-bednarz-ueber-ihr-buch-die-angstprediger-wie-christen.1270.de.h
tml?dram:article_id=415018

Christian Rabhansl hat mit der Juristin und Publizistin Liane Bednarz über deren Buch "Die Angstprediger" gesprochen, in dem Bednarz das Treiben von Evangelikalen und christlichen Fundamentalisten in Deutschland untersucht hat. "Es gibt sie schon eine ganze Weile, nur waren sie lange Zeit eine kleine, unauffällige Minderheit. In den letzten Jahren sieht es aber so aus, als würden sie zu einer schrillen Minderheit, die sich mittlerweile auch echten politischen Einfluss sichert. Diesen Eindruck muss man zumindest gewinnen, wenn man das jüngste Buch der Journalistin Liane Bednarz liest. 'Die Angstprediger' heißt es, 'Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern'."

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01.04.2018

"Dialog mit Russland 'wieder aufnehmen'"

http://www.deutschlandfunk.de/diplomatische-krise-nach-giftanschlag-dialog-mit-russland.694.de.html?dram:
article_id=414500

Der Politologe Horst Teltschik, ehemaliger Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, fordert in diesem Interview, die aktuelle Eskalation der Beziehungen zu Russland einzustellen und vorhandene Instrumente wie den NATO-Russland-Rat oder die OSZE zu nutzen, um Lösungen in Streitfragen zu suchen. "Die Eskalation sei auf verschiedenen Ebenen im Gange: 'Es ist ja nicht nur die Ausweisung von Diplomaten, alle haben die Erhöhung des Militärhaushalts angekündigt, alle kündigen die Entwicklung neuer Nuklearwaffen an', führte Teltschik an. Er habe den Eindruck, dass die britische Premierministerin Theresa May 'sehr glücklich über diesen Zwischenfall', sei, denn er lenke 'völlig von der Hilflosigkeit mit dem Brexit ab'. Jetzt könne May Führung zeigen: 'Das ist für sie sehr hilfreich.'"

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27.03.2018

"Was brennt, wenn Moscheen brennen?"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/anschlaege-auf-gebetshaeuser-was-brennt-wenn-moscheen.1005.de.html?dr
am:article_id=414001

Ahmad Milad Karimi, Professor für Kalam, islamische Philosophie und Mystik an der Universität Münster, hält Moscheen nicht für "politische Symbole", sondern für "Orte der Begegnung und Kathedralen der Hoffnung". "Diejenigen, die in Moscheen vor allem ein Symbol sehen - sei es für eine Religion, die sie pauschal ablehnen, sei es für eine bestimmte Politik, die sie kritisieren -, verkennen die Sache. Wie jedes andere Gebetshaus auch ist eine Moschee mehr als ein Symbol. Sie ist nicht eine Flagge, die 'den Islam' oder 'die türkische Regierung' repräsentieren würde. Als Ort gelebter Religiosität stehen Moscheen nicht für politische Programme, die man ablehnen kann, sondern für sich selbst."

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22.03.2018

"Europas verlorener Staat"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/bosnien-und-herzegowina-europas-verlorener-staat.979.de.html?dram:art
icle_id=413512

Srdjan Govedarica stellt Bosnien-Herzegowina in seiner Reportage als "Europas verlorenen Staat" vor. "Dritthöchste Arbeitslosigkeit der Welt und eine Luftverschmutzung wie in Nordkorea: Zwei Beispiele für das politische Versagen in Bosnien und Herzegowina. Seit Kriegsende 1995 leben Bosniaken, Serben und Kroaten getrennt. Wenige kämpfen gegen die 'Geiselhaft der Ideologen'."

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19.03.2018

"Putins Machterhalt: Ein Triumph für Rechtspopulisten"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-der-wahl-in-russland-putins-machterhalt-ein-triumph.1005.de.html
?dram:article_id=413342

Die Wiederwahl von Präsident Putin gebe auch den Rechtspopulisten in Europa Auftrieb, meint der Politikwissenschaftler Jörg Himmelreich. Die "Allianz zwischen dem Kremlchef und den Rechten" sei gefährlich und bedrohe den "inneren Frieden Europas". "Putin kämpft gegen Demokratie, Rechtsstaat und den inneren Frieden in Europa. Indem AfD und andere europäische Rechtspopulisten Putins autokratische Politik so naiv übernehmen, machen sie sich zu seinen billigen Kollaborateuren. Auch deswegen ist gegen deutsche und europäische Rechtspopulisten der politische Kampf mit allen demokratischen Mitteln so wichtig: durch Offenlegung der Netzwerke und Verbindungen nach Russland, durch Hassverbote und die vorurteilsfreie Analyse eigener Versäumnisse. Denn wie schon der berühmte Historiker Toynbee voraussagte: Zivilisationen sterben nicht durch Mord, sondern durch Selbstmord."

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17.03.2018

"Was haben Rechtsextreme und Islamisten gemeinsam?"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/extremismusforscherin-julia-ebner-was-haben-rechtsextreme.990.de.html
?dram:article_id=413269

Die Extremismus- und Terrorismusforscherin Julia Ebner vom Institute for Strategic Dialogue (ISD) in London macht in diesem Interview auf "erstaunliche Gemeinsamkeiten" zwischen Rechtsextremisten und Islamisten aufmerksam. "Die Rhetorik, die Strategien und auch die Ziele sind oft deckungsgleich. Beide Seiten sehen sich selbst in einer Opferrolle und dämonisieren die jeweils anderen. Beide Seiten wollen die Gesellschaft spalten. Und beide Seiten forcieren einen 'Kampf der Kulturen'."

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17.12.2017

"Eine Zukunft kann es nur gemeinsam geben"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/konfoederation-von-israel-und-palaestina-eine-zukunft-kann.1076.de.ht
ml?dram:article_id=402995

Sabine Adler stellt eine Initiative von Israelis und Palästinensern vor, die sich für die Idee einer Konföderation Israels und Palästinas stark machen. "Wir haben viele Partner in der Initiative. Sie ist inzwischen angewachsen zu einer Bewegung. Wir nennen sie 'Zwei Staaten – ein Heimatland'. Das ist eine Vision von Israel und Palästina, die uns – Israelis und Palästinenser – verbindet. Schon dass wir Partner sind, widerspricht der weitverbreiteten Annahme, dass man unter den Palästinensern keine Verbündeten finden würde. Aber wenn du mit einem offenen Herzen und Verstand auf sie zugehst, kannst du absolut alles ansprechen und findest sehr starke Mitstreiter auf der anderen Seite und bist das du auch für sie."

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06.11.2017

"Theater selbst ist ein Tabu"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/afghanistan-theater-selbst-ist-ein-tabu.1008.de.html?dram:article_id=
399972

Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck haben in ihrem Dokumentarfilm "True Warriors" eine Theatergruppe in Kabul porträtiert, die zum Ziel eines Selbstmordanschlags wurde. "Am 11. Dezember 2014 sprengte sich in Kabul während einer Theater-Premiere im französischen Kulturzentrum ein 17 Jahre alter Selbstmordattentäter in die Luft. Einige Zuschauer hielten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Der Attentäter und zwei Besucher starben, 40 Menschen wurden verletzt. Der Dokumentarfilm 'True Warriors' von Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen."

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03.11.2017

"Clintons nationalistische Sackgasse"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/das-politische-erbe-von-bill-clinton-clintons.1005.de.html?dram:artic
le_id=399729

Max Paul Friedman, Geschichtsprofessor an der American University in Washington, meint, dass der "Spurwechsel" der USA in den Nationalismus bereits unter Präsident Bill Clinton eingeleitet worden sei. Der von Clinton betriebene Abbau des Sozialstaates habe zudem zu einer Repräsentationslücke geführt, die heute "eklatant rechtspopulistische Positionen" begünstige. "Während der Großen Depression hat sich die weiße Arbeiterschaft an Franklin Roosevelts Demokratische Partei gewandt, und fand dort Sozialhilfe, Beschäftigung, Hoffnung. In der Zeit der Lohnstagnation finden sie nun zwei wirtschaftsliberale Parteien und wenden sich deswegen an einen Betrüger, der behauptet, an all ihren Problemen seien Schwarze, Latinos und das Ausland Schuld. Clinton wollte kein selbstgerechtes, nationalistisches Amerika. Im Gegenteil, er wünschte sich eine fortschrittliche, kosmopolitische Gesellschaft mit guten Beziehungen zum Ausland. Von dieser Vision und der rasanten Entwicklung der Informationstechnologien, die das Wirtschaftswachstum sichert, profitiert vor allem die urbane Mittel- und Oberschicht. Der Dritte Weg hat ihnen einen mondänen Lebensstil erlaubt, aber das ist kein überzeugendes Argument für die traditionellen Wähler der Demokraten, die nach wie vor von einem knappen Stundenlohn leben müssen."

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20.06.2017

"Von der Regenbogen-Nation zum Mafia-Staat"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/suedafrika-unter-praesident-zuma-von-der-regenbogen-nation.979.de.htm
l?dram:article_id=389064

Jan-Philippe Schlüter zeichnet ein dunkles Bild von Südafrika unter Präsident Zuma. "Seit Monaten verfällt die Landeswährung Rand, Staatsanleihen sind auf Ramschstatus herabgestuft und mehr als 800 Ermittlungsverfahren laufen gegen Jacob Zuma und dessen Familie wegen Korruption. In einem Land, das durch Nelson Mandela die Apartheid überwand. Wie konnte es soweit kommen?"

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21.03.2017

"Das gefährliche Re-Branding der Rechten"

http://www.deutschlandradiokultur.de/die-neuen-alternativen-das-gefaehrliche-re-branding-der.1005.de.html
?dram%3Aarticle_id=381782

Sieglinde Geisl nimmt den politischen Seitenwechsel des Begriffs der "Alternative" unter die Lupe. "Dass sich rechte Revolutionäre linker Begriffe bedienen, ist zwar nichts Neues: Mit den Nationalsozialisten kam der Sozialismus auf einmal von rechts. Doch kaum ein Begriff eignet sich für das politische Re-Branding besser als 'Alternative'. Denn eine Alternative hat keinen Inhalt. Wer sich dieses Wort auf die Fahnen schreibt, sagt damit einzig, dass er nicht einverstanden ist, womit auch immer. Eine Alternative ist kein Programm, sondern nur ein: 'So nicht!' Früher wollten die Linken, dass alles anders wird, heute sind es die Rechten. Die Linken wiederum sehen sich auf einmal in der Rolle der Konservativen, der Bewahrenden, jetzt sind sie es, die von 'Werten' sprechen. So haben alle die Plätze gewechselt: Die Eliten sind links, die Revolutionäre rechts, und die Alternativen von gestern müssen feststellen, das man sie auf das Abstellgleis des Gutmenschentums manövriert hat. Dieser ganze Sprachzauber lenkt davon ab, dass die Alternativen von heute durchaus ein Programm haben, und zwar ein mörderisches. Ihre Alternative zum Status Quo einer globalisierten Welt ist der Ausschluss aller Menschen, die anders sind als sie selbst."

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25.02.2017

"Trump gibt 'Anlass zur Sorge'"

http://www.deutschlandradiokultur.de/nukleare-aufruestung-trump-gibt-anlass-zur-sorge.1008.de.html?dram:a
rticle_id=379843

Ute Welty im Gespräch mit dem Rüstungsexperten Oliver Meier von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Gefahr neuer atomarer Rüstungswettläufe in der Regierungszeit Donald Trumps. "'Das muss schon Anlass zur Sorge geben', sagte Meier im Deutschlandradio Kultur über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die USA wieder zur führenden Atommacht machen zu wollen. Trumps Äußerungen auch zur Rolle von Atomwaffen signalisierten einen möglichen Paradigmenwechsel. Während Trumps Vorgänger darauf hingewirkt hätten, die internationale nukleare Ordnung zu stärken, setze Trump auf eine Vormachtstellung. 'Das ist doch ein ganz anderer Zungenschlag', sagte der stellvertretende Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin."

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21.02.2017

"Der Bio-Nazi von nebenan"

http://www.deutschlandradiokultur.de/voelkische-siedler-im-laendlichen-raum-der-bio-nazi-von.976.de.html?
dram:article_id=379541

Peter Podjavorsek über eine neue Bewegung sogenannter "Völkischer Siedler" im ländlichen Raum. "Sie wirken zunächst wie typische Ökos: Hunderte von Biobauern, Züchter alter Nutztierrassen oder auch Verleger, die in dünn besiedelten Gebieten Immobilien und Höfe kaufen. Harmlos sind diese rechten, völkischen Siedler in der Öko-Nische jedoch nicht."

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06.02.2017

"Heimat ist kein Schicksal"

http://www.deutschlandradiokultur.de/tuerkei-heimat-ist-kein-schicksal.1005.de.html?dram:article_id=37818
5

Der freie Schriftsteller Zafer Şenocak schreibt auf Deutschlandradio Kultur über das Schicksal türkischer Bürger, deren Lebenslauf "verlorene Jahre" beinhalte wegen der gesellschaftlichen Zustände in denen sie in den vergangenen Jahrzehnten leben mussten. "(...) wem präsentiert man eine solche Rechnung über verlorene Jahre? Den Eltern, die ihr Kind in einem solchen Land auf die Welt gebracht haben? Oder doch eher den politisch Verantwortlichen, die viel zu oft so tun, als hätten sie mit dem Geschehen kaum etwas zu tun? Denn Rücktritte sind in diesen Ländern der verlorenen Jahre selten. Häufiger kommen blutige Umstürze vor. Selten verbessern sie die Lage der Menschen. In den meisten Fällen wird die Rechnung dem Schicksal vorgelegt und bleibt somit folgenlos. Verlorene Jahre sind wie ein schlechtes Los, das man gezogen hat. So gesehen war die Auswanderung von der Türkei nach Deutschland ein Glückslos. Wenig wird heute darüber reflektiert, welches Verderben vielen Auswanderern erspart geblieben ist, durch die Entscheidung aus diesem von Krisen geschüttelten Land wegzugehen. Es ist an der Zeit daran zu erinnern. Ohne Scham und Zurückhaltung. So kann auch dem Herkunftsland ein Spiegel vorgehalten werden."

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01.02.2017

"Stärkt den Staat!"

http://www.deutschlandradiokultur.de/kampf-gegen-populismus-staerkt-den-staat.1005.de.html?dram:article_i
d=377789

Alan Posener ist davon überzeugt, dass der Einfluss von Populisten am besten durch eine verstärkte Sicherheitspolitik begrenzt werden könne. Dazu sollten auch einige der Maßnahmen gehören, die in Deutschland bislang von vielen abgelehnt werden, so Posner. "Auf Internetkontrolle, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, den Ausbau der Sicherheitskräfte und ihrer Vollmachten zu verzichten, wäre genau die falsche Antwort auf die populistische Herausforderung. (...) Noch gar nicht gesprochen haben wir über das straffreie Abfackeln von Autos durch links- und Rechtsextremisten hier in Berlin. Über nie aufgeklärte Autoeinbrüche, Fahrraddiebstähle, Sachbeschädigungen und dergleichen. Davon, gewiss, geht die Welt nicht unter. Daran aber zerbröselt das Vertrauen in den Rechtstaat. Law and order ist eine linke Forderung, weil es die kleinen Leute sind, die am meisten leiden, wenn der Staat schwach ist."

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19.01.2017

"Obamas tödliches Erbe"

http://www.deutschlandradiokultur.de/drohnenkrieg-obamas-toedliches-erbe.1005.de.html?dram:article_id=376
686

Emran Feroz erinnert daran, dass die sogenannte "Kill List" mit Personen, die vom Weißen Haus zur gezielten Tötung freigegeben werden, nun auch Donald Trump zur Verfügung stehen wird. "Kein einziger Drohnenangriff findet ohne die Absegnung des US-Präsidenten statt. Jeden Dienstag unterzeichnet er die sogenannte 'Kill List' persönlich. Bislang bestimmte Obama über Leben und Tod – und bald macht dies ein Donald Trump. (...) Genau deshalb soll in diesen Tagen, in denen viele Obama nachtrauern und die bevorstehende Ära Trump fürchten, daran erinnert werden. All die Macht, die Trump diesbezüglich haben wird, hat er nur seinem Vorgänger zu verdanken."

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12.01.2017

"Medienkritik - Immer auf Sendung"

http://www.deutschlandradiokultur.de/medienkritik-immer-auf-sendung.1005.de.html?dram:article_id=376157

Der Psychologe und Publizist Martin Tschechne erläutert, dass Terroristen mit ihren Anschlägen in erster Linie öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen wollen. Professionelle Journalisten sollten dies in Betracht ziehen und sich bei ihren Berichten "einen Moment des Zauderns auferlegen". "Schnelligkeit war in ihrem Gewerbe mal eine Tugend, heute liegt genau darin Schwäche. Schnell sind die anderen, die Einzelkämpfer; Profis dagegen denken und handeln in Netzwerken. Sie fragen: Wem nützt diese Information? Wer hat etwas davon? Trage ich durch Verbreitung zu einer Lösung bei? Oder mache ich mich zum Handlanger fremder Pläne? Der zweite Gedanke allerdings: Wer ist schon souverän genug, solche Folgen zu überdenken, wenn vermeintliche Konkurrenz längst das Feuer schürt?"

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11.01.2017

"Verdrängte Vergangenheit?"

http://www.deutschlandradiokultur.de/rechtsterrorismus-in-der-bundesrepublik-verdraengte.976.de.html?dram
:article_id=375999

Philipp Schnee erinnert mit Hilfe einer Zusammenstellung historischer Medienberichte und Stellungnahmen an die Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik. "Wie neu war das Phänomen wirklich? Daniel Köhler ist ein junger Terrorismusexperte. Er berät mit seinem eigenen Institut mehrere Regierungen und Behörden zum islamischen Terrorismus, zu Extremismus und Deradikalisierung. Er hat zuletzt eine Datenbank zu rechten Terrorakten in Deutschland erstellt – und wurde überrascht: 'Ja, absolut. Das muss ich so sagen. Ich dachte tatsächlich, das ist relativ schnell erledigt, da gibt es nur eine Hand voll Gruppen, die man halt so kennt aus der allgemeinen Berichterstattung, zum Beispiel die Wehrsportgruppe Hoffmann oder auch die Kameradschaft Süd oder Freikorps Havelland, das sind die neueren. Aber wenn man wirklich mal die Daten anschaut …'".

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07.01.2017

"Wir haben den rechten Terror"

http://www.deutschlandradiokultur.de/rechtsextremismus-expertin-andrea-roepke-wir-haben-den.990.de.html?d
ram:article_id=375722

Die Journalistin Andrea Röpke hat das "Jahrbuch rechte Gewalt" veröffentlicht, in dem sie Patrick Garber zufolge auf "verheerende rechtsextreme Tendenzen" in Deutschland aufmerksam macht. In diesem Interview warnt Röpke "vor einer Art Alltagsterror, der aber verglichen mit den islamistisch motivierten Anschlägen kaum Aufmerksamkeit erfahre". "Wir haben im letzten Jahr einen Amok laufenden Jugendlichen gehabt, der Migranten ermordet hat aus rechtsmotivierter Intention heraus. Das heißt, wir haben den rechten Terror. Wir haben die fürchterliche Explosion rechter Anschläge auf Flüchtlingseinrichtungen. Wir haben Angriffe auf Helfer, die erschreckend sind, Parteibüros und so weiter. Dieser Alltagsterror ist längst da, nur gerät natürlich immer wieder in den Schatten der aktuellen Ereignisse."

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20.12.2016

"Wir waren vorbereitet"

http://www.deutschlandradiokultur.de/berlin-wir-waren-vorbereitet.996.de.html?dram:article_id=374376

Auch Stephan Detjen lobt die "professionell und besonnen wirkenden Reaktionen" der Sicherheitsbehörden und vieler Politiker auf den Terroranschlag in Berlin. "Verantwortlich jedenfalls haben diejenigen gehandelt, die sich nicht zu Kurzschlüssen hinreißen ließen, den Begriff Terror zunächst nur mit dem Verweis auf ausstehende Ermittlungen verwendeten. Andere bis hin Donald Trump in den USA waren schneller dabei, ihre politisches Geschäft mit dem Anschlag von Berlin zu betreiben. Auch das folgt einem Muster, das von Tätern und Krisenprofiteuren des Terrorismus Hand in Hand gezeichnet wird. Den einen wie den anderen geht es darum, friedliche und liberale Gesellschaften auseinanderzutreiben. Die einen schlagen den Spaltkeil blutig ins Fleisch der Gesellschaft, die Trumps, LePens und ihre deutschen Nachahmungstäter treiben ihn politisch weiter bis ins Mark."

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02.12.2016

"Warum nur dieser 'Erdowahn'?"

http://www.deutschlandradiokultur.de/deutsch-tuerkischer-alltag-in-berlin-warum-nur-dieser.1005.de.html?d
ram:article_id=372896

Max Thomas Mehr berichtet über eine "vergiftete Atmosphäre" im "Multi-Kulti-Bezirk" Berlin-Kreuzberg, in dem nur eine Minderheit der türkischstämmigen Bewohner der Politik Recep Tayyip Erdogans kritisch gegenüberstehe. "Natürlich gibt es auch die Kaffeehausbekannte, die sich 'fremdschämt' für das, was Erdogan gerade aus der Heimat ihrer Eltern macht. Ein anderer Deutschtürke, erfolgreicher Restaurantbetreiber, versteht nicht, wie man nach 40 Jahren Deutschland Fan dieses Despoten werden kann. Doch sie bleiben lieber anonym, denn nicht nur in Istanbul sondern auch in Kreuzberg geht die Angst um vor Denunzianten, die sie anschwärzen könnten beim Regime in Ankara. Bleibt also nur noch die Hoffnung auf die nächste Gentrifizierung? Doch die könnte uns ja auch selber vertreiben."

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