US-Soldaten in Afghanistan

Qantara


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11.03.2019

"Generalissimo Sisi"

http://https://de.qantara.de/inhalt/verfassungsaenderung-in-aegypten-generalissimo-sisi

Maged Mandour befürchtet, dass die geplante Verfassungsänderung in Ägypten dem Militär künftig erlauben könnte, rechtlich abgesichert gegen gewählte Regierungen und politische Gegner vorzugehen. "Durch die Änderung des Artikels 200, der die verfassungsrechtliche Rolle des Militärs regelt, werden die bisherigen Pflichten des Militärs um 'den Schutz der Verfassung, der Demokratie, des Staates und seiner säkularen Ordnung, sowie der persönlichen Freiheiten' erweitert. Dies gibt dem Militär das von der Verfassung garantierte Recht, einen Putsch durchzuführen und die direkte Militärherrschaft zu verhängen – insbesondere dann, wenn ein möglicher Wahlsieg von Islamisten die 'säkulare' Ordnung des Staates bedrohen sollte. Die geplante Verfassungsänderung ermöglicht es dem Militär sogar, Wahlergebnisse willkürlich außer Kraft zu setzen – unter dem Vorwand, damit die Verfassung, die Demokratie oder den Staat zu schützen. Ebenso streicht der Änderungsantrag zu Artikel 204 das Wort 'direkt' aus der bisherigen Formulierung 'direkter Angriff', wenn es darum geht, zu beschreiben, welche Vergehen gegen das Militär in die Zuständigkeit seiner Gerichte fallen. Dies erhöht die Macht des Militärs, Zivilisten zu verfolgen."

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18.02.2019

"Der politische Geist der Arabellion"

https://de.qantara.de/inhalt/autoritaere-herrschaft-in-der-arabischen-welt-der-politische-geist-der-arabe
llion

Der Arabische Frühling habe einen "politischen Menschen" hervorgebracht, den die nun herrschenden Eliten nicht ignorieren können, konstatiert Emad Alali in seiner Analyse der autoritären Herschaft in der arabischen Welt. Der arabische Mensch sei auch heute noch politisch und sozial aktiv, so Alali. "Diesen politischen Aktivismus kann man beispielsweise in den sozialen Netzwerken, in politischen und gesellschaftlichen Blogs und Foren sowie in den Kommentaren zu bestimmten Themen in den verschiedenen Medien im Internet beobachten. Noch immer finden dort lebendige Diskussionen über politische, soziale, kulturelle und ökonomische Ereignisse statt. Der arabische politische Mensch hat weiterhin eine öffentliche Stimme. Seine Existenz ist deshalb so bedeutsam, weil er entscheidend für die Verankerung neuer politischer Systeme ist, die reformbereit und -fähig sind und den Interessen und Forderungen ihrer Bevölkerungen entsprechen können. Diese neuen Perspektiven ebnen den Weg für eine Rechtstaatlichkeit, die die Rechte aller Bürger bewahrt und schützt."

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12.02.2019

"Irgendein Deal wird kommen"

https://de.qantara.de/inhalt/friedensgespraeche-mit-den-taliban-irgendein-deal-wird-kommen?nopaging=1

Emran Feroz berichtet auf Qantara über die Friedensgespräche mit den Taliban in Afghanistan. "Kabuls politische Elite ist angespannt. Während Washington seit geraumer Zeit mit den aufständischen Taliban in Qatar einen Friedensdeal aushandelt, fühlt sich die Kabuler Regierung übergangen. Einig sind sich aber alle Akteure, dass ein Frieden bald her muss."

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21.01.2019

"Eine fragile Demokratie"

https://de.qantara.de/inhalt/innenpolitischer-machtkampf-in-tunesien-eine-fragile-demokratie?nopaging=1

Youssef Cherif beschreibt in seinem Essay auf Qantara.de den innenpolitischen Machtkampf in Tunesien und hofft auf Hilfe von Außen für das tunesische Demokratieexperiment. "Tunesiens Grabenkämpfe und nepotistische Politik fühlen sich ähnlich an. Noch kann das vielversprechendste demokratische Experiment der arabischen Welt einen politischen GAU abwenden, aber es braucht Hilfe. Lokale und internationale Vermittler haben Tunesien schon einmal aus der Krise geführt. Sie müssen es jetzt wieder tun."

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16.01.2019

"Tunesiens Jugend sieht rot"

https://de.qantara.de/inhalt/acht-jahre-nach-der-jasminrevolution-tunesiens-jugend-sieht-rot

Im Anlehnung an die französischen Gelbwestenproteste hat sich in Tunesien, acht Jahre nach der "Jasminrevolution" eine neue Protestbewegung formiert, berichtet Qantara. "Am 8. Dezember verbreiteten tunesische Aktivisten in den sozialen Medien eine offizielle Mitteilung, in der sie ankündigten, eine neue Graswurzelgruppe mit dem Namen 'Rotwesten' zu gründen. Diese Bewegung soll friedliche Proteste gegen die Regierung organisieren, die als unfähig angesehen wird, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Gruppe eifert damit den französischen 'Gelbwesten' nach – mit einem farblichen Unterschied: Denn das Rot der Westen leitet sich von der Farbgebung der tunesischen Nationalfahne ab."

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02.01.2019

"Eine Welt voller Khashoggis"

https://de.qantara.de/inhalt/repressionen-gegen-journalisten-eine-welt-voller-khashoggis

Der Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi wie auch die vermutliche Straffreiheit der Drahtzieher hinter dem Verbrechen sei kein Einzelfall, konstatiert Daoud Kuttab auf Qantara. "Tatsächlich sind laut dem International Press Institute die Gewalt gegen Journalisten und die Straflosigkeit, mit der die Täter davonkommen, 'zwei der größten Bedrohungen für die Medienfreiheit in unserer heutigen Welt'. Regierungen verwenden häufig Zuckerbrot und Peitsche, um Journalisten auf Linie zu halten. Manchmal belohnen sie Journalisten dafür, dass sie die offizielle Linie einhalten, und bestechen sie finanziell oder auf andere Weise. Diejenigen jedoch, die sich nicht kaufen lassen, können den Verlust von Grundrechten (wie Passverlängerungen) erleiden, oder ihr Ruf wird ruiniert."

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01.01.2019

"Uns verbindet mehr, als uns trennt"

https://de.qantara.de/inhalt/die-libanesisch-amerikanische-kuenstlerin-helen-zughaib-uns-verbindet-mehr-a
ls-uns-trennt

Yasmine Salam porträtiert die libanesisch-amerikanische Künstlerin Helen Zughaib, die sich in ihrer Arbeit nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 auf die Vermittlung positiver Bilder von Arabern und dem Nahen Osten konzentriert. "Auf die Frage, welche Rolle ihre Kunst bei der Überbrückung der kulturellen und intellektuellen Kluft zwischen Ost und West einnimmt, antwortete Zughaib: 'Ich denke, dass Kunst dorthin geht, wo Politik nicht hingehen kann. Kunst macht Unsichtbares sichtbar und verleiht Stimmlosen eine Stimme. Kunst schafft in jeder Form – ob Musik, Tanz oder Literatur – die Grundlage für einen Dialog. Sie hilft uns, einander Schritt für Schritt näher zu kommen, sodass wir letztlich herausfinden, dass uns mehr verbindet, als uns trennt. Sie tut dies auf mehr oder weniger subtile Weise, aber letztlich in der Hoffnung, dass wir einander zu respektieren lernen oder es zumindest schaffen, Unterschiede zu akzeptieren oder anzuerkennen.' Zughaib wehrt sich zwar gegen das Etikett einer 'politischen Künstlerin', aber sie scheut sich nicht, die Bedeutung der menschlichen Seite der arabischen politischen Aufstände und Konflikte anzusprechen."

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10.12.2018

"'Islamische Menschenrechte' als Irrweg"

https://de.qantara.de/inhalt/70-jahre-menschenrechtserklaerung-islamische-menschenrechte-als-irrweg

Die iranische Friedensnobelpreisträgern Shirin Ebadi erläutert in diesem Essay, warum sie die Deklaration islamischer Menschenrechte für problematisch hält. "1990 haben die Außenminister der islamischen Länder die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam verabschiedet, die von den meisten islamischen Ländern, darunter der Islamischen Republik Iran, angenommen wurde. Wenn wir diese Erklärung als eigenen Weg der islamischen Länder bei der Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte begreifen, dann ist sie unproblematisch. Wenn diese Länder ihre Erklärung aber als Gegenentwurf zur Allgemeinen Menschenrechtserklärung verstehen, sind sie auf einem Irrweg. Muslime, die sich selbst das Recht einräumen, auf der Grundlage ihrer Religion eine eigene Menschenrechtserklärung zu verabschieden, müssten dies auch den Anhängern anderer Religionen zugestehen. In der Folge würden eine Vielzahl von Menschenrechtserklärungen verkündet: eine jüdische, eine buddhistische und viele mehr. Dass dies nicht mit universell gültigen und einklagbaren Menschenrechten vereinbar wäre, liegt auf der Hand."

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03.12.2018

"Mit Kanonen auf Spatzen"

https://de.qantara.de/inhalt/al-sisis-anti-terrorkampf-auf-dem-sinai-mit-kanonen-auf-spatzen

Tom Stevenson informiert über den Anti-Terrorkampf der ägyptischen Regierung auf der Halbinsel Sinai. "Die ägyptische Regierung hat ihre Militäroperationen auf der Sinai-Halbinsel verstärkt, um den dschihadistischen Aufstand endgültig niederzuschlagen. Doch obwohl bereits Hunderte gestorben sind, hält die Rebellion der radikalen Islamisten unvermindert an."

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26.11.2018

"Die unbequeme Wahrheit über Saudi-Arabien!"

https://de.qantara.de/inhalt/die-folgen-des-khashoggi-mordfalls-die-unbequeme-wahrheit-ueber-saudi-arabie
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Richard N. Haass überlegt, ob die Sanktionspolitik der USA gegen China nach dem Tiananmen-Massaker im Jahr 1989 auch eine Option für den Umgang mit Saudi-Arabien wäre. "Der ehemalige US-Außenminister James A. Baker zog kürzlich eine Parallele zur US-Politik gegen China im Jahr 1989, als der Pekinger Studentenprotest auf dem Tiananmen-Platz in einem Massaker endete. Die Regierung von George H.W. Bush bemühte sich damals, ausgewogen zu reagieren: Sie führte Sanktionen ein, um ihre Unzufriedenheit mit der chinesischen Regierung zu zeigen, hielt die Strafe angesichts der Bedeutung Chinas aber in Grenzen und ließ Kommunikationskanäle offen. Wäre eine ähnliche Politik auch gegen Saudi-Arabien realistisch?"

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06.11.2018

"Die nächste Generation Terror?"

https://de.qantara.de/inhalt/is-kaempfer-in-irakischen-gefaengnissen-die-naechste-generation-terror

Die niederländische Autorin und Journalistin Judit Neurink berichtet von den Eindrücken ihres Besuchs in einer irakischen Jugendhaftanstalt. "Sozialarbeiter Majid und seine Kollegen versuchen, die Jugendlichen von weiteren Radikalisierungstendenzen fernzuhalten. (...) Zum Gefängnisangebot gehört ebenso Musik. Die war beim IS verboten. 'Doch wir mussten feststellen, dass einer unserer Musiker, der hier Klavier und Gitarre unterrichtet, doch erstaunlich beliebt bei den Jungs hier ist', berichtet Majid. UNICEF und andere internationale Hilfsorganisationen haben Majid und seine Kollegen in Methoden der Entradikalisierung ausgebildet. Doch die Arbeitsbedingungen sind problematisch. Das Gefängnis ist überbelegt. Und so ist es wohl unvermeidlich, dass islamistische Hardliner miteinander in Kontakt kommen und sich weiter radikalisieren. Eine gefährliche Konstellation. Schließlich schlug die Geburtsstunde des IS in einem irakischen Gefängnis."

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05.11.2018

"Allein auf der 'Achse des Bösen'"

https://de.qantara.de/inhalt/us-sanktionen-gegen-den-iran-allein-auf-der-achse-des-boesen

Der Publizist Ali Sadrzadeh meint, dass der Iran im Weltbild der USA die Stelle der untergegangenen Sowjetunion eingenommen habe. Er erläutert die Strategien, mit denen Teheran auf die verschärfte Sanktionspolitik Washingtons reagieren wolle. "(...) die Machthaber in Teheran haben sich einiges einfallen lassen, um ihr wichtigstes Exportgut weiterhin an den Kunden bringen zu können. Mitte Oktober eröffnete der iranische Vizepräsident Ishagh Jahangiri in Teheran eine Börse, die in ihrer Art einmalig in der Welt sein dürfte. Sie nennt sich Energiebörse. Der Staat tritt dort als Verkäufer auf und bietet Erdöl an: zu verschiffen am Persischen Golf und pro Barrel bis zu fünf Dollar billiger als der Tagespreis auf dem Weltmarkt. Der Käufer bleibt anonym, damit die USA ihn nicht bestrafen können. Er muss allerdings kleine wendige Tankschiffe zur Verfügung haben. Diese Schiffe dürfen außerdem höchstens 37.000 Tonnen Öl laden und müssen ohne Navigation auf den Weltmeeren unterwegs sein, um nicht geortet werden zu können. Der Käufer zahlt im voraus 20 Prozent des Preises in iranischer Währung, den Rest nach dem Weiterverkauf des Öls in US-Dollar oder Euro."

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17.10.2018

"Die Windmühlen der Mullahs"

https://de.qantara.de/inhalt/us-sanktionen-gegen-den-iran-die-windmuehlen-der-mullahs?nopaging=1

Am 4. November dieses Jahres will US-Präsident Donald Trump die von ihm angekündigten "beispiellosen Sanktionen" gegen den Iran "genauer definieren". Die Iraner, so der Autor dieses Artikels, würden dieser Ankündigung Trumps "mit einer Mischung aus Angst, Spannung und Ungewissheit" entgegensehen. "Die Herrschenden wissen, wie schwierig die kommenden Wochen sein werden. Sie haben sich gewappnet und führen dies den Ohnmächtigen vor. Revolutionsführer Khamenei sprach vor Kurzem in Teheran, im größten Fußballstadion des Landes, vor Hunderttausend Basidji, den gefürchteten paramilitärischen Verbänden, von einem bevorstehendem Krieg. Amerika wolle die Islamische Republik vernichten, so Khamenei: eine Rede, die die Anwesenden auf Kampf vorbereitete – aber nicht gegen Trump und andere Feinde im Ausland, sondern gegen die Unzufriedenen im eigenen Land. Denn anschließend zogen bewaffnete Motorradverbände nicht nur durch Teheran, sondern durch alle großen Städte des Landes. Man sei gewappnet, jegliche Unruhen niederzuschlagen, war die eindeutige Botschaft an jene, die irgendwelche Gedanken an Proteste hegen."

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17.10.2018

"Niemand will den offenen Konflikt mit Saudi-Arabien"

https://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-dem-nahostexperten-guido-steinberg-niemand-will-den-offenen-ko
nflikt-mit-saudi

Diana Hodali im Gespräch mit dem Nahostexperten Guido Steinberg über die Zurückhaltung des Westens angesichts der vielen Indizien, die für die brutalste Version der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi sprechen. "Ich glaube nicht, dass es in dieser Dreierkonstellation um Aufklärung geht, sondern darum, Zeit zu gewinnen und möglicherweise negative Folgen abzufedern. Die Türkei und auch die USA wollen keinen Konflikt mit Saudi-Arabien, stehen aber jetzt unter einem gewissen Druck, gegen die Saudis vorzugehen. In der Türkei sind das die starken Kreise in der der AKP, die mit der Muslimbruderschaft sympathisieren."

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12.10.2018

"Ein Neubeginn für Ex-Dschihadisten?"

https://de.qantara.de/inhalt/reintegration-von-kriegsrueckkehrern-in-tunesien-ein-neubeginn-fuer-ex-dschi
hadisten?nopaging=1

Andrew McDonnell berichtet über zaghafte Versuche in Tunesien, dschihadistischen Kriegsrückkehrern eine Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen. "Die Einrichtung eines lokalen Unterstützungssystems für die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder psychologischen Bedürfnisse der Rückkehrer ist ein wesentlicher Bestandteil der Rückfallprävention. Denn Rückkehrer, die abgelehnt und gesellschaftlich isoliert werden, neigen eher dazu, sich ihren ehemaligen extremistischen Weggefährten wieder anzuschließen."

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10.10.2018

"Die ewigen Fremden?"

https://de.qantara.de/inhalt/immigranten-in-aegypten-die-ewigen-fremden?nopaging=1

Aya Nabil berichtet auf Qantara über das Schicksal von Migranten aus afrikanischen Ländern in Ägypten. "(...) auf offizieller Ebene ist die Lage schwierig für Migranten in Ägypten. Der politische Kurs der Regierung stellt ihrer Integration in die Gesellschaft Hürden in den Weg. So erlaubt das ägyptische Gesetz Asylsuchenden weder eine permanente Aufenthaltsgenehmigung noch Staatsbürgerschaft."

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08.10.2018

"Nur Mittel zum Zweck"

https://de.qantara.de/inhalt/gruendung-der-vereinigung-juden-in-der-afd-nur-mittel-zum-zweck

Der Publizist Armin Langer kommentiert auf Qantara die Gründung einer Vereinigung "Juden in der AfD". "Ausgerechnet die AfD, die mit Antisemitismus Schlagzeilen macht, soll für Juden attraktiv sein? Juden in Deutschland sollten auf keinen Fall die Nähe der Rechtspopulisten suchen, sondern sich um ein Bündnis mit anderen bedrohten Minderheiten bemühen (...)."

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05.10.2018

"Jeder gegen jeden"

http://de.qantara.de/inhalt/buergerkrieg-in-libyen-jeder-gegen-jeden

Karim El-Gawhary mit einen ordnenden Überblick zum derzeit in Libyen herrschenden politischen Chaos. "In dem vom Bürgerkrieg seit dem Ende Gaddafis schwer gezeichneten nordafrikanischen Land hat der sogenannte 'Islamische Staat' (IS) zwar inzwischen sein dortiges Territorium wieder verloren, doch es ist alles andere als sicher, dass die Tage der Dschihadisten gezählt sind. Und Europa betrachtet Libyen scheinbar nur noch unter einem einzigen Aspekt: Wie kann man verhindern, dass sich von der libyschen Küste aus Flüchtlinge und Migranten auf den Weg nach Europa machen?"

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10.09.2018

"Poker-Spiel mit dem Iran"

https://de.qantara.de/inhalt/us-sanktionen-gegen-den-iran-poker-spiel-mit-dem-iran?nopaging=1

Hassan Hakimian sieht die Reformer im Iran durch die US-Sanktionen eher geschwächt und die Hardliner gestärkt."Die Hardliner, so scheint es, sind im Aufwind und können nun behaupten, ihre Ablehnung des JCPOA sei von Anfang an gerechtfertigt gewesen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind im Iran bereits jetzt spürbar. Bereits zu dem Zeitpunkt, als noch über den US-Austritt aus dem Atomabkommen spekuliert wurde, geriet die iranische Währung in freien Fall. Das Gespenst der Inflation ist zurück. Damit die Sanktionen aus Sichtweise der USA erfolgreich sind, müssen sie entweder eine Regime- oder eine Verhaltensänderung bewirken. Historisch gesehen ist die Wirkung von Sanktionen hin zu einem Regimewechsel allerdings alles andere als wahrscheinlich (denken wir nur an Kuba, Myanmar oder Simbabwe). Und ob die Sanktionen den Weg für die zweite Möglichkeit in Form einer Verhandlungslösung bereiten werden, bleibt abzuwarten. Nur eins ist sicher: In Bezug auf den Iran hat der US-Präsident mit seiner 'Trump-Doktrin' unsicheres Neuland betreten."

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27.08.2018

"Afghanistans Demokratie im Rückwärtsgang"

http://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-thomas-ruttig-afghanistans-demokratie-im-rueckwaertsgang

Der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig sieht gegenwärtig kaum Chancen für einen demokratischen Wiederaufbau des Landes. "Der demokratische Prozess in Afghanistan befindet sich schon seit geraumer Zeit im Rückwärtsgang. Das hat nur zum Teil mit den Taliban zu tun. Man muss damit rechnen, dass die Taliban Wahleinrichtungen, und wahrscheinlich auch am Wahltag, angreifen werden. Es hat solche Vorfälle schon gegeben. Außerdem haben wir es auch mit dem örtlichen Ableger des 'Islamischen Staates' zu tun, der in dieselbe Richtung agiert. Aber der wichtigste Punkt ist, dass ein Großteil der afghanischen Eliten trotz ihrer Lippenbekenntnisse nicht wirklich an Demokratie glaubt, und dass die demokratischen Institutionen, die in der Verfassung stehen, zum großen Teil nur Fassaden-Charakter haben und zum Teil aktiv von diesen Eliten untergraben und ausgehöhlt werden."

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21.08.2018

"Eine 'arabische NATO' gegen den Iran?"

http://de.qantara.de/inhalt/militaerische-allianzen-im-nahen-osten-eine-arabische-nato-gegen-den-iran

Peyman Aref erläutert die Idee einer "arabischen NATO", die von Saudi-Arabien und den USA als Bündnis gegen den Iran vorgeschlagen worden ist. Experten wie Doug Bandow hielten die Umsetzung des Plans aus mehreren Gründen für unrealistisch. "Douglas Bandow, einst 'Spezialassistent' von US-Präsident Ronald Reagan, heute unter anderem Senior Fellow am ökonomisch-politischen Think-Tank 'Cato Institute' in Washington, schreibt in einem Anfang August auf der Webseite des Instituts veröffentlichten Artikel, dass die Voraussetzungen für die Gründung eines NATO-ähnlichen Bündnisses im Mittleren Osten nicht gegeben seien. (...) Noch ein Faktor könne die Hoffnungen der Trump-Regierung auf eine 'arabische NATO' platzen lassen, meint Douglas Bandow: 'Der Widerstand vieler arabischer Länder gegen Israel, dem wichtigsten Verbündeten der USA in der Region.' Er zitiert aus dem Leitartikel einer jordanischen Tageszeitung: 'Vergangene Woche stand in einem Leitartikel der Jordan Times deutlich, dass der Widerstand gegen Israel der Hauptauftrag jedes Mitglied der 'arabischen NATO' sein solle.' Vor diesem Hintergrund könnte das Projekt 'arabische NATO' außer zu einer koordinierten Aufrüstung der Verteidigungssysteme der arabischen Länder mit US-Waffen zu keiner ernsthaften militärischen Aufgabe nützlich sein."

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06.08.2018

"Symbole der syrischen Revolution töten"

http://de.qantara.de/inhalt/veroeffentlichung-von-totenscheinen-durch-assad-regime-symbole-der-syrischen-
revolution

Lewis Sanders und Emad Hassan glauben, dass die syrische Regierung mit der Veröffentlichungen von Totenscheinen für verstorbene syrische Häftlinge ganz konkrete Ziele verfolgt. "Das Gesetz Nummer 10 erlaubt der syrischen Regierung, sogenannte Entwicklungszonen festzulegen und Besitz zu enteignen, den niemand beansprucht. (...) Zumindest im Lande lebende Erben eines in Haft verstorbenen Hausbesitzers können jetzt ihre Rechte einklagen - theoretisch. (...) Turki al-Hassan, Politikwissenschaftler und ehemaliger syrischer Brigadegeneral, bekräftigt, dass die Melderegister-Updates im Interesse der Regierung liegen. Hintergrund sei, dass das Assad-Regime die militärische Situation in Syrien wieder weitgehend unter Kontrolle habe. 'Das begründet die Rechte des Verstorbenen und seiner Familie, etwa das Erben von Grund und Besitz oder eine neue Heirat für Frauen, die ihren Ehemann verloren haben', so al-Hassan im DW-Gespräch. 'Das zeigt, wie stabil die Situation im Land ist', so der regimenahe Politologe. (...) Einige Beobachter vermuten andere strategische Gründe hinter dem Vorgehen des Regimes. Noura Ghazi, Anwältin und Mitgründerin der Bewegung Familien für Freiheit, glaubt, dass die Assad-Regierung ihre Rückeroberungen mit Blick auf die Endphase des Krieges festigen will. 'Das Regime gibt diese Todesmitteilungen aus, weil es merkt, dass es gewinnt und Siege verbuchen kann', so Ghazi. 'Mit diesen Benachrichtigungen terrorisiert es die Menschen auch - es tötet die Symbole der friedlichen Revolution.'"

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03.08.2018

"Unter Zwang zum Kompromiss"

https://de.qantara.de/inhalt/neue-rhetorik-bei-der-hamas-unter-zwang-zum-kompromiss

Joseph Croitoru berichtet, dass die Hamas ihre "militante religiöse Rhetorik" zuletzt gemäßigt habe und in Gaza sogar die "säkulare Erinnerungskultur" der Fatah dulde. Dies treffe jedoch nicht auf den militärischen Arm der Palästinenserfraktion zu. "(...) Ihr militärischer Arm, die Qassam-Brigaden, favorisiert die Dschihad-Rhetorik wie eh und je, auch wenn man sie gegenüber dem Ausland, etwa in der englischsprachigen Version der Website der Qassam, deutlich zu mäßigen versucht. Wer hier den Begriff Dschihad sucht, wird ihn in jüngeren Beiträgen nicht finden – anders als in der arabischen Fassung, wo der Terminus nach wie vor auf Schritt und Tritt begegnet. Dass unterdessen die politische Führung der Hamas derzeit weitgehend auf dschihadistische Parolen verzichtet, heißt noch lange nicht, dass sie nicht auf andere Weise Kampfentschlossenheit demonstriert."

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24.07.2018

"Die Milizenmentalität der arabischen Regime"

http://de.qantara.de/inhalt/die-krise-der-autoritaeren-staaten-in-der-islamischen-welt-die-milizenmentali
taet-der

Der aus Kuwait stammende Politikwissenschaftler Shafeeq Ghabra wirft autoritären Staaten in der islamischen Welt vor, Oppositionelle mittlerweile vielfach mit den "Methoden von Banden und bewaffneten Clans" zu bekämpfen. "Sicherheitskräfte behaupten immer wieder nach der Beseitigung von Oppositionellen, die sie mutmaßlich selbst zu verantworten haben, dass diese bewaffnet gewesen seien. In vielen Fällen entspricht dies jedoch nicht den Tatsachen. Medien und staatlich kontrollierte Trolle und Bots in sozialen Netzwerken attackieren derweil Oppositionelle, Kritiker und Intellektuelle auf niederträchtige, geschmacklose und rassistische Art und Weise. Die Diffamierung politischer Widersacher und Andersdenkender ist ein Teil des offiziellen Diskurses der arabischen Regime geworden. Sie können sich in ihrer derzeitigen Form nur noch durch Repression, Manipulation und der Verbreitung von Angst an der Macht halten. Durch dieses Auftreten hat ein Großteil der Regime selbst das letzte bisschen Vertrauenswürdigkeit verloren. Dieser Zustand ist einer der Hauptgründe für das Aufkommen der 'Milizenmentalität', die die staatlichen Strukturen in diesen Ländern so weit erodieren ließ, dass sie mit einem Staat nur noch entfernte Ähnlichkeit haben."

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19.07.2018

"Enklaven des Zorns"

https://de.qantara.de/inhalt/radikalisierung-in-europas-staedten-enklaven-des-zorns

Der französisch-iranische Soziologe Farhard Khosrokhavar von der École des hautes Études en Sciences Sociales in Paris hat sich mit den Ursachen der dschihadistischen Radikalisierung junger Muslime in Europas Städten beschäftigt. "In fast allen europäischen Ländern findet man Stadtteile mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil junger Menschen, die dort zu Dschihadisten werden und von denen dann einige als Kämpfer in Krisengebiete reisen, wie beispielsweise die sogenannten 'ausländischen Kämpfer' in Syrien. (...) Die Konzentration von Dschihadisten in bestimmten Vierteln lässt sich auf zwei grundlegende Effekte zurückführen: Erstens die Netzwerke: Die Jugendlichen in diesen Vierteln kennen einander durch formelle oder informelle Netzwerke. (...). Zweitens die Besonderheit der Stadtstruktur: Jugendliche ähnlicher ethnischer Herkunft – in Frankreich aus Nordafrika; in Großbritannien aus Pakistan und Bangladesch; in Belgien aus Marokko – konzentrieren sich in Problemzonen mit folgenden Merkmalen: Ein Teil der Bevölkerung fühlt sich stigmatisiert und entwickelt einen unterschwelligen Zorn. Es kommt zur Ghettoisierung mit Entwicklung einer illegalen Schattenwirtschaft, die wiederum einen Teil der Jugend anzieht und sie zur Übertretung der geltenden Normen verleitet. (...) Auch wenn die Stadtstruktur nicht alles erklärt, so kommen die meisten europäischen Dschihadisten doch aus Gebieten, Städten oder Regionen, die räumlich relativ gut umrissen werden können: meist arm, stigmatisiert und von Söhnen und Enkeln der Einwanderer bewohnt."

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19.07.2018

"Kriege, die kein Ende nehmen"

https://de.qantara.de/inhalt/arabische-bürgerkriege-kriege-die-kein-ende-nehmen

Morris Ayek erläutert, worin sich arabische Bürgerkriege von Bürgerkriegen in westlichen Staaten unterscheiden. "Die Bürgerkriege in der westlichen Welt, Russland, Frankreich, Spanien, Griechenland, um nur einige zu nennen, waren Kriege zwischen Gruppen von Bürgern, die sich eingebettet in neu entstandene Ideologien und moderne institutionelle Strukturen selbst als solche begriffen. Sie kämpften dafür, ihrem jeweiligen Weltbild die Vormachtstellung zu sichern und so betrachtet, waren die 'westlichen' Bürgerkriege ein unausweichliches Übel in einer bestimmten Phase der Entwicklung der westlichen Welt. Im Gegensatz dazu sind die Bürgerkriege in der arabischen Welt, von der ersten Intifada einmal abgesehen, Kriege zwischen politisierten Gemeinschaften. Auf deren Basis wird zum Kampf mobilisiert – ganz gleich, ob die zugrundeliegenden Beziehungszusammenhänge konfessioneller, tribaler, regionaler oder ethnischer Art sind. Der entscheidende Unterschied zwischen diesen zwei Formen des Bürgerkrieges liegt darin, dass 'unsere Kriege' kein Ende nehmen."

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20.06.2018

"Rassismus unter dem Deckmantel der Religionskritik"

https://de.qantara.de/inhalt/islamfeindlichkeit-rassismus-unter-dem-deckmantel-der-religionskritik

Yasemin Shooman schreibt, dass der "Trend zur Ethnisierung der Religionszugehörigkeit und religiösen Aufladung ethnischer Zuordnungen" mit einer "Verschiebung vom biologistisch argumentierenden Rassismus hin zu einem kulturell begründeten Rassismus" einhergehe. Kritik am Islam sei deshalb oft tatsächlich "antimuslimischer Rassismus". "Es fällt auf, dass eine rhetorische "Umwegkommunikation", die vorgeblich nur den Islam angreift, mitunter als Argumentationsfigur bemüht wird, um dem Rassismusvorwurf zu entgehen. Deutlich wird dies beispielsweise in der Selbstbezeichnung rechtspopulistischer Akteure als 'Islamkritiker'. Die Wortschöpfung dient ihnen zur Rechtfertigung antimuslimischer Ressentiments als Form der Religionskritik, wobei schon der fehlende Gebrauch analoger Komposita wie 'Christentumskritiker', 'Judentumskritiker' oder 'Hinduismuskritiker' darauf hindeutet, dass der Islam herausgegriffen wird und es nicht um eine generelle Kritik an Religionen geht."

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06.06.2018

"Wie können wir Gegensätze überwinden?"

http://de.qantara.de/inhalt/vom-mythos-des-zusammenpralls-der-zivilisationen-wie-koennen-wir-gegensaetze-
ueberwinden?nopaging=1

Muhammed Nafih Wafy geht auf Qantara der Frage nach, ob die islamische Welt und die "euro-amerikanische" Zivilisation unausweichlich auf einem Kollisionskurs bleiben werden. "Es ist höchste Zeit, dass sich die Welt von den konfrontativen und spaltenden Konstrukten verabschiedet, die von der Überlegenheit einer Zivilisation oder Tradition gegenüber der anderen ausgehen. Die Zukunft besteht nicht darin, die Spaltungen noch weiter zu vertiefen, sondern darin, die Gemeinsamkeiten zu entdecken und mit den Unterschieden zu leben. Auf der einen Seite steht der messianische Eifer muslimischer Extremisten, die versuchen, der ganzen Welt ihre radikale Version des Glaubens und ihre starren Rituale aufzudrücken. Auf der anderen steht die Hybris der Neokonservativen, die behaupten, die westlichen Ideale seien unumstößlich, universal gültig, allen anderen Kulturen überlegen und letztlich für alle Völker und Kulturen verbindlich. Beide Ideologie-Schulen haben der weltweiten Förderung von Frieden und Harmonie zwischen den Kulturen und Zivilisationen einen schlechten Dienst erwiesen."

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05.06.2018

"Der geschmierte Wähler"

http://de.qantara.de/inhalt/parlamentswahlen-in-afghanistan-der-geschmierte-waehler

Saifullah Masood berichtet aus Kabul über die Vorbereitungen zu den im Herbst anstehenden afghanischen Parlamentswahlen. "In Afghanistan läuft derzeit die Registrierung der Kandidaten für die Wahlen im Herbst. Dabei kommen zweifelhafte Methoden zum Einsatz, die den demokratischen Aufbau des Landes zusätzlich hemmen."

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04.06.2018

"Jetzt machen wir den Rückzieher"

http://de.qantara.de/inhalt/europaeische-unternehmen-und-iran-geschaefte-jetzt-machen-wir-den-rueckzieher

Der US-Sanktionspolitik gegen den Iran etwas Wirksames entgegenzusetzen, sei für die Europäische Union eine Herausforderung, konstatiert Stefan Buchen in seinem Bericht über europäische Unternehmen und deren Iran-Geschäfte. "Während Bundesregierung und EU noch überlegen, wie man reagieren soll, stimmen viele Unternehmen bereits mit den Füßen ab. Sie reduzieren ihr Irangeschäft stark oder beenden es ganz."

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