US-Soldaten in Afghanistan

Qantara


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10.09.2018

"Poker-Spiel mit dem Iran"

https://de.qantara.de/inhalt/us-sanktionen-gegen-den-iran-poker-spiel-mit-dem-iran?nopaging=1

Hassan Hakimian sieht die Reformer im Iran durch die US-Sanktionen eher geschwächt und die Hardliner gestärkt."Die Hardliner, so scheint es, sind im Aufwind und können nun behaupten, ihre Ablehnung des JCPOA sei von Anfang an gerechtfertigt gewesen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind im Iran bereits jetzt spürbar. Bereits zu dem Zeitpunkt, als noch über den US-Austritt aus dem Atomabkommen spekuliert wurde, geriet die iranische Währung in freien Fall. Das Gespenst der Inflation ist zurück. Damit die Sanktionen aus Sichtweise der USA erfolgreich sind, müssen sie entweder eine Regime- oder eine Verhaltensänderung bewirken. Historisch gesehen ist die Wirkung von Sanktionen hin zu einem Regimewechsel allerdings alles andere als wahrscheinlich (denken wir nur an Kuba, Myanmar oder Simbabwe). Und ob die Sanktionen den Weg für die zweite Möglichkeit in Form einer Verhandlungslösung bereiten werden, bleibt abzuwarten. Nur eins ist sicher: In Bezug auf den Iran hat der US-Präsident mit seiner 'Trump-Doktrin' unsicheres Neuland betreten."

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27.08.2018

"Afghanistans Demokratie im Rückwärtsgang"

http://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-thomas-ruttig-afghanistans-demokratie-im-rueckwaertsgang

Der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig sieht gegenwärtig kaum Chancen für einen demokratischen Wiederaufbau des Landes. "Der demokratische Prozess in Afghanistan befindet sich schon seit geraumer Zeit im Rückwärtsgang. Das hat nur zum Teil mit den Taliban zu tun. Man muss damit rechnen, dass die Taliban Wahleinrichtungen, und wahrscheinlich auch am Wahltag, angreifen werden. Es hat solche Vorfälle schon gegeben. Außerdem haben wir es auch mit dem örtlichen Ableger des 'Islamischen Staates' zu tun, der in dieselbe Richtung agiert. Aber der wichtigste Punkt ist, dass ein Großteil der afghanischen Eliten trotz ihrer Lippenbekenntnisse nicht wirklich an Demokratie glaubt, und dass die demokratischen Institutionen, die in der Verfassung stehen, zum großen Teil nur Fassaden-Charakter haben und zum Teil aktiv von diesen Eliten untergraben und ausgehöhlt werden."

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21.08.2018

"Eine 'arabische NATO' gegen den Iran?"

http://de.qantara.de/inhalt/militaerische-allianzen-im-nahen-osten-eine-arabische-nato-gegen-den-iran

Peyman Aref erläutert die Idee einer "arabischen NATO", die von Saudi-Arabien und den USA als Bündnis gegen den Iran vorgeschlagen worden ist. Experten wie Doug Bandow hielten die Umsetzung des Plans aus mehreren Gründen für unrealistisch. "Douglas Bandow, einst 'Spezialassistent' von US-Präsident Ronald Reagan, heute unter anderem Senior Fellow am ökonomisch-politischen Think-Tank 'Cato Institute' in Washington, schreibt in einem Anfang August auf der Webseite des Instituts veröffentlichten Artikel, dass die Voraussetzungen für die Gründung eines NATO-ähnlichen Bündnisses im Mittleren Osten nicht gegeben seien. (...) Noch ein Faktor könne die Hoffnungen der Trump-Regierung auf eine 'arabische NATO' platzen lassen, meint Douglas Bandow: 'Der Widerstand vieler arabischer Länder gegen Israel, dem wichtigsten Verbündeten der USA in der Region.' Er zitiert aus dem Leitartikel einer jordanischen Tageszeitung: 'Vergangene Woche stand in einem Leitartikel der Jordan Times deutlich, dass der Widerstand gegen Israel der Hauptauftrag jedes Mitglied der 'arabischen NATO' sein solle.' Vor diesem Hintergrund könnte das Projekt 'arabische NATO' außer zu einer koordinierten Aufrüstung der Verteidigungssysteme der arabischen Länder mit US-Waffen zu keiner ernsthaften militärischen Aufgabe nützlich sein."

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06.08.2018

"Symbole der syrischen Revolution töten"

http://de.qantara.de/inhalt/veroeffentlichung-von-totenscheinen-durch-assad-regime-symbole-der-syrischen-
revolution

Lewis Sanders und Emad Hassan glauben, dass die syrische Regierung mit der Veröffentlichungen von Totenscheinen für verstorbene syrische Häftlinge ganz konkrete Ziele verfolgt. "Das Gesetz Nummer 10 erlaubt der syrischen Regierung, sogenannte Entwicklungszonen festzulegen und Besitz zu enteignen, den niemand beansprucht. (...) Zumindest im Lande lebende Erben eines in Haft verstorbenen Hausbesitzers können jetzt ihre Rechte einklagen - theoretisch. (...) Turki al-Hassan, Politikwissenschaftler und ehemaliger syrischer Brigadegeneral, bekräftigt, dass die Melderegister-Updates im Interesse der Regierung liegen. Hintergrund sei, dass das Assad-Regime die militärische Situation in Syrien wieder weitgehend unter Kontrolle habe. 'Das begründet die Rechte des Verstorbenen und seiner Familie, etwa das Erben von Grund und Besitz oder eine neue Heirat für Frauen, die ihren Ehemann verloren haben', so al-Hassan im DW-Gespräch. 'Das zeigt, wie stabil die Situation im Land ist', so der regimenahe Politologe. (...) Einige Beobachter vermuten andere strategische Gründe hinter dem Vorgehen des Regimes. Noura Ghazi, Anwältin und Mitgründerin der Bewegung Familien für Freiheit, glaubt, dass die Assad-Regierung ihre Rückeroberungen mit Blick auf die Endphase des Krieges festigen will. 'Das Regime gibt diese Todesmitteilungen aus, weil es merkt, dass es gewinnt und Siege verbuchen kann', so Ghazi. 'Mit diesen Benachrichtigungen terrorisiert es die Menschen auch - es tötet die Symbole der friedlichen Revolution.'"

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03.08.2018

"Unter Zwang zum Kompromiss"

https://de.qantara.de/inhalt/neue-rhetorik-bei-der-hamas-unter-zwang-zum-kompromiss

Joseph Croitoru berichtet, dass die Hamas ihre "militante religiöse Rhetorik" zuletzt gemäßigt habe und in Gaza sogar die "säkulare Erinnerungskultur" der Fatah dulde. Dies treffe jedoch nicht auf den militärischen Arm der Palästinenserfraktion zu. "(...) Ihr militärischer Arm, die Qassam-Brigaden, favorisiert die Dschihad-Rhetorik wie eh und je, auch wenn man sie gegenüber dem Ausland, etwa in der englischsprachigen Version der Website der Qassam, deutlich zu mäßigen versucht. Wer hier den Begriff Dschihad sucht, wird ihn in jüngeren Beiträgen nicht finden – anders als in der arabischen Fassung, wo der Terminus nach wie vor auf Schritt und Tritt begegnet. Dass unterdessen die politische Führung der Hamas derzeit weitgehend auf dschihadistische Parolen verzichtet, heißt noch lange nicht, dass sie nicht auf andere Weise Kampfentschlossenheit demonstriert."

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24.07.2018

"Die Milizenmentalität der arabischen Regime"

http://de.qantara.de/inhalt/die-krise-der-autoritaeren-staaten-in-der-islamischen-welt-die-milizenmentali
taet-der

Der aus Kuwait stammende Politikwissenschaftler Shafeeq Ghabra wirft autoritären Staaten in der islamischen Welt vor, Oppositionelle mittlerweile vielfach mit den "Methoden von Banden und bewaffneten Clans" zu bekämpfen. "Sicherheitskräfte behaupten immer wieder nach der Beseitigung von Oppositionellen, die sie mutmaßlich selbst zu verantworten haben, dass diese bewaffnet gewesen seien. In vielen Fällen entspricht dies jedoch nicht den Tatsachen. Medien und staatlich kontrollierte Trolle und Bots in sozialen Netzwerken attackieren derweil Oppositionelle, Kritiker und Intellektuelle auf niederträchtige, geschmacklose und rassistische Art und Weise. Die Diffamierung politischer Widersacher und Andersdenkender ist ein Teil des offiziellen Diskurses der arabischen Regime geworden. Sie können sich in ihrer derzeitigen Form nur noch durch Repression, Manipulation und der Verbreitung von Angst an der Macht halten. Durch dieses Auftreten hat ein Großteil der Regime selbst das letzte bisschen Vertrauenswürdigkeit verloren. Dieser Zustand ist einer der Hauptgründe für das Aufkommen der 'Milizenmentalität', die die staatlichen Strukturen in diesen Ländern so weit erodieren ließ, dass sie mit einem Staat nur noch entfernte Ähnlichkeit haben."

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19.07.2018

"Enklaven des Zorns"

https://de.qantara.de/inhalt/radikalisierung-in-europas-staedten-enklaven-des-zorns

Der französisch-iranische Soziologe Farhard Khosrokhavar von der École des hautes Études en Sciences Sociales in Paris hat sich mit den Ursachen der dschihadistischen Radikalisierung junger Muslime in Europas Städten beschäftigt. "In fast allen europäischen Ländern findet man Stadtteile mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil junger Menschen, die dort zu Dschihadisten werden und von denen dann einige als Kämpfer in Krisengebiete reisen, wie beispielsweise die sogenannten 'ausländischen Kämpfer' in Syrien. (...) Die Konzentration von Dschihadisten in bestimmten Vierteln lässt sich auf zwei grundlegende Effekte zurückführen: Erstens die Netzwerke: Die Jugendlichen in diesen Vierteln kennen einander durch formelle oder informelle Netzwerke. (...). Zweitens die Besonderheit der Stadtstruktur: Jugendliche ähnlicher ethnischer Herkunft – in Frankreich aus Nordafrika; in Großbritannien aus Pakistan und Bangladesch; in Belgien aus Marokko – konzentrieren sich in Problemzonen mit folgenden Merkmalen: Ein Teil der Bevölkerung fühlt sich stigmatisiert und entwickelt einen unterschwelligen Zorn. Es kommt zur Ghettoisierung mit Entwicklung einer illegalen Schattenwirtschaft, die wiederum einen Teil der Jugend anzieht und sie zur Übertretung der geltenden Normen verleitet. (...) Auch wenn die Stadtstruktur nicht alles erklärt, so kommen die meisten europäischen Dschihadisten doch aus Gebieten, Städten oder Regionen, die räumlich relativ gut umrissen werden können: meist arm, stigmatisiert und von Söhnen und Enkeln der Einwanderer bewohnt."

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19.07.2018

"Kriege, die kein Ende nehmen"

https://de.qantara.de/inhalt/arabische-bürgerkriege-kriege-die-kein-ende-nehmen

Morris Ayek erläutert, worin sich arabische Bürgerkriege von Bürgerkriegen in westlichen Staaten unterscheiden. "Die Bürgerkriege in der westlichen Welt, Russland, Frankreich, Spanien, Griechenland, um nur einige zu nennen, waren Kriege zwischen Gruppen von Bürgern, die sich eingebettet in neu entstandene Ideologien und moderne institutionelle Strukturen selbst als solche begriffen. Sie kämpften dafür, ihrem jeweiligen Weltbild die Vormachtstellung zu sichern und so betrachtet, waren die 'westlichen' Bürgerkriege ein unausweichliches Übel in einer bestimmten Phase der Entwicklung der westlichen Welt. Im Gegensatz dazu sind die Bürgerkriege in der arabischen Welt, von der ersten Intifada einmal abgesehen, Kriege zwischen politisierten Gemeinschaften. Auf deren Basis wird zum Kampf mobilisiert – ganz gleich, ob die zugrundeliegenden Beziehungszusammenhänge konfessioneller, tribaler, regionaler oder ethnischer Art sind. Der entscheidende Unterschied zwischen diesen zwei Formen des Bürgerkrieges liegt darin, dass 'unsere Kriege' kein Ende nehmen."

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20.06.2018

"Rassismus unter dem Deckmantel der Religionskritik"

https://de.qantara.de/inhalt/islamfeindlichkeit-rassismus-unter-dem-deckmantel-der-religionskritik

Yasemin Shooman schreibt, dass der "Trend zur Ethnisierung der Religionszugehörigkeit und religiösen Aufladung ethnischer Zuordnungen" mit einer "Verschiebung vom biologistisch argumentierenden Rassismus hin zu einem kulturell begründeten Rassismus" einhergehe. Kritik am Islam sei deshalb oft tatsächlich "antimuslimischer Rassismus". "Es fällt auf, dass eine rhetorische "Umwegkommunikation", die vorgeblich nur den Islam angreift, mitunter als Argumentationsfigur bemüht wird, um dem Rassismusvorwurf zu entgehen. Deutlich wird dies beispielsweise in der Selbstbezeichnung rechtspopulistischer Akteure als 'Islamkritiker'. Die Wortschöpfung dient ihnen zur Rechtfertigung antimuslimischer Ressentiments als Form der Religionskritik, wobei schon der fehlende Gebrauch analoger Komposita wie 'Christentumskritiker', 'Judentumskritiker' oder 'Hinduismuskritiker' darauf hindeutet, dass der Islam herausgegriffen wird und es nicht um eine generelle Kritik an Religionen geht."

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06.06.2018

"Wie können wir Gegensätze überwinden?"

http://de.qantara.de/inhalt/vom-mythos-des-zusammenpralls-der-zivilisationen-wie-koennen-wir-gegensaetze-
ueberwinden?nopaging=1

Muhammed Nafih Wafy geht auf Qantara der Frage nach, ob die islamische Welt und die "euro-amerikanische" Zivilisation unausweichlich auf einem Kollisionskurs bleiben werden. "Es ist höchste Zeit, dass sich die Welt von den konfrontativen und spaltenden Konstrukten verabschiedet, die von der Überlegenheit einer Zivilisation oder Tradition gegenüber der anderen ausgehen. Die Zukunft besteht nicht darin, die Spaltungen noch weiter zu vertiefen, sondern darin, die Gemeinsamkeiten zu entdecken und mit den Unterschieden zu leben. Auf der einen Seite steht der messianische Eifer muslimischer Extremisten, die versuchen, der ganzen Welt ihre radikale Version des Glaubens und ihre starren Rituale aufzudrücken. Auf der anderen steht die Hybris der Neokonservativen, die behaupten, die westlichen Ideale seien unumstößlich, universal gültig, allen anderen Kulturen überlegen und letztlich für alle Völker und Kulturen verbindlich. Beide Ideologie-Schulen haben der weltweiten Förderung von Frieden und Harmonie zwischen den Kulturen und Zivilisationen einen schlechten Dienst erwiesen."

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05.06.2018

"Der geschmierte Wähler"

http://de.qantara.de/inhalt/parlamentswahlen-in-afghanistan-der-geschmierte-waehler

Saifullah Masood berichtet aus Kabul über die Vorbereitungen zu den im Herbst anstehenden afghanischen Parlamentswahlen. "In Afghanistan läuft derzeit die Registrierung der Kandidaten für die Wahlen im Herbst. Dabei kommen zweifelhafte Methoden zum Einsatz, die den demokratischen Aufbau des Landes zusätzlich hemmen."

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04.06.2018

"Jetzt machen wir den Rückzieher"

http://de.qantara.de/inhalt/europaeische-unternehmen-und-iran-geschaefte-jetzt-machen-wir-den-rueckzieher

Der US-Sanktionspolitik gegen den Iran etwas Wirksames entgegenzusetzen, sei für die Europäische Union eine Herausforderung, konstatiert Stefan Buchen in seinem Bericht über europäische Unternehmen und deren Iran-Geschäfte. "Während Bundesregierung und EU noch überlegen, wie man reagieren soll, stimmen viele Unternehmen bereits mit den Füßen ab. Sie reduzieren ihr Irangeschäft stark oder beenden es ganz."

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13.05.2018

"Suche nach der besten der schlechten Optionen"

https://de.qantara.de/inhalt/nach-dem-austritt-der-usa-aus-dem-atomabkommen-suche-nach-der-besten-der-sch
lechten-optionen

Behrooz Bayat, ehemaliger Berater der Internationalen Atomenergiebehörde und Beobachter des iranischen Atomprogramms schreibt auf qantara.de über die Folgen der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA. "Dass Donald Trump sich vom Atomabkommen verabschiedet hat, ist auf alle Fälle schlecht, ja sogar katastrophal für die Bürger Irans. Dem kann die Islamische Republik nichts Aktives und Effektives entgegensetzen. Nur das Verbleiben im JCPOA könnte die Möglichkeit bieten, die EU3 und damit die EU im Boot zu halten – in der Hoffnung, einen friedlichen Kompromiss herbeizuführen. Die Bereitschaft des Regimes zu einer umfassenden Entspannung, ja einem Paradigmenwechsel - zumindest in ihre Außenpolitik -, und die Ernsthaftigkeit der EU3 sind dabei von eminenter Bedeutung."

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23.04.2018

"Notwendiger Wandel mit vielen Hindernissen"

https://de.qantara.de/inhalt/frauen-im-saudischen-militaer-notwendiger-wandel-mit-vielen-hindernissen

Quratulain Fatima kommentiert die Entscheidung der saudischen Führung, künftig Frauen zum Militär zuzulassen. "Natürlich wird es hierbei bestimmte Einschränkungen geben, nämlich, dass Frauen in Saudi-Arabien höchstwahrscheinlich das Einverständnis ihres rechtlichen Vormunds brauchen und nicht an Kampfhandlungen werden teilnehmen dürfen. Aber abgesehen davon muss überhaupt erst einmal das rigide patriarchale System der Armee aufgebrochen werden. Das ist eine wahrhaft gigantische Herausforderung, die der ständigen Supervision der Regierung, einer effektiven Organisationsplanung und großer Charakterstärke der beteiligten Frauen bedarf. Ich muss es wissen. Ich gehörte 2001 zu den ersten Frauen, die in die pakistanische Luftwaffe (PAF) eintraten. Der Weg war nicht leicht. Mein Vater war ein Verfechter der Frauenrechte und hat mich ermutigt, das zu werden, was ich werden wollte (und das war, Offizier der PAF zu werden)."

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10.04.2018

"Kippt der Irak Richtung Iran?"

https://de.qantara.de/inhalt/parlamentswahlen-im-irak-kippt-der-irak-richtung-iran

Der Nahostexperte Arnold Hottinger schreibt in seiner ausführlichen Analyse der innenpolitischen Situation im Irak, dass es bei den anstehenden Parlamentswahlen vor allem auf die Resultate der pro-iranischen Schiiten und der "eher pro-westlichen Kräfte" ankommen werde. Das Ergebnis werde zeigen, ob sich der Irak künftig eher dem Iran oder den USA und Saudi-Arabien zuwenden wird. "In den arabischen Ländern und der übrigen Welt interessiert man sich vor allem dafür, ob im Irak künftig pro-iranische oder pro-irakische Kräfte an der Macht sein werden. Davon hängt ab, auf welche Seite sich der Irak im saudisch-iranischen Vormachtsringen schlagen wird. Und es geht auch darum, ob die irakische Armee weiterhin mit den Amerikanern zusammenarbeitet oder ob künftig die iranischen Revolutionsgardisten das Sagen haben."

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26.03.2018

"Wie Amerika mein Land zerstörte"

http://de.qantara.de/inhalt/der-irak-krieg-vor-15-jahren-wie-amerika-mein-land-zerstoerte

Der irakische Schriftsteller Sinan Antoon übt in seiner Nachbetrachtung auf den von ihm als "Verbrechen" eingestuften Irak-Krieg scharfe Kritik am Umgang mit den Verantwortlichen. "Der Einmarsch in den Irak wird in den Vereinigten Staaten oft als 'Fehler' oder gar als 'gravierender Fehler' bezeichnet. Er war ein Verbrechen. Diejenigen, die das Verbrechen verübten, sind weiter auf freiem Fuß".

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26.03.2018

"Wie Europa den Rechtsstaat aushöhlt"

https://de.qantara.de/inhalt/is-rueckkehrer-wie-europa-den-rechtsstaat-aushoehlt

Bachir Amroune fordert, dass der Rechtsstaat in Europa auch für Rückkehrer des "Islamischen Staates" gelten müsse. Bisher weigerten sich mehrere westeuropäische Regierungen, entsprechende Verantwortung für Gefangene in Irak und Syrien zu übernehmen. "Vor allem die syrischen Kurden sind mit der Bewachung ihrer IS-Gefangenen überfordert und wünschen sich, dass zumindest die Westeuropäer unter diesen in ihren Heimatländern vor Gericht gestellt werden. Und weil die Situation in der Bürgerkriegsregion sehr instabil ist, besteht auch die Gefahr, dass die Gefangenen wieder befreit werden und dann erneut in den Kampf ziehen. Bei einem Treffen der Verteidigungsminister der Anti-IS-Koalition in Rom im vergangenen Februar versuchte deshalb US-Verteidigungsminister James Mattis, dessen Land der wichtigste Verbündete der syrische Kurden ist, seine europäischen Partner von der Notwendigkeit dieses Schrittes zu überzeugen. Ohne Erfolg: Weder Briten noch Franzosen zeigten sich bereit, ihre Landsleute zurückzuholen. Die Position Deutschlands, das von der geschäftsführenden Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vertreten wurde, bleibt unklar."

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13.03.2018

"Grenzenloser Zynismus"

https://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-kristin-helberg-zum-syrienkonflikt-grenzenloser-zynismus

Im Gespräch mit Diana Hodali wirft die Syrien-Expertin Kristin Helberg der internationalen Gemeinschaft eine mangelnde Unterstützung der "Assad-Gegner - Aktivisten, Rebellen, Oppositionelle -" vor. Besonders der "zivile Widerstand" sei im Stich gelassen worden. Dazu gehöre, dass die Europäer bei notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten immer auf einem UN-Mandat bestanden hätten, obwohl dies bei militärischen Interventionen offensichtlich nie notwendig gewesen sei. "Europa sollte seine Beziehungen zu diesem Regime nicht normalisieren und sich auch nicht an einem Wiederaufbau unter Assads Führung beteiligen. Das Regime nutzt den Wiederaufbau, um Anhänger zu belohnen, Gegner zu bestrafen und demographische Veränderungen zu festigen. Nicht loyale Bevölkerungsteile werden umgesiedelt, vertrieben, enteignet. Deshalb sollte Europa dieses Regime zum jetzigen Zeitpunkt mindestens ächten. Deutschland könnte die internationale Strafverfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Syrien vorantreiben und eine führende Rolle dabei spielen, internationale Haftbefehle gegen die Hauptverantwortlichen dieser Verbrechen zu erwirken. Mit dem Geld, das die Bundesrepublik bisher für den Tornadoeinsatz in Syrien ausgegeben hat, sollte sie lieber syrische Geflüchtete im Libanon und in Jordanien unterstützen und die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe stärken. Dann könnten deutsche und syrische Juristen die dort vorliegenden Anzeigen gegen hochrangige Regimevertreter schneller bearbeiten und ein wichtiges Signal aussenden: dass die Menschheitsverbrechen in Syrien zumindest nicht straffrei bleiben, auch wenn sie nicht verhindert werden."

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02.03.2018

"Radikale Mäßigung"

http://de.qantara.de/inhalt/neoliberalismus-und-sozialer-protest-im-iran-radikale-maessigung

Der iranische Soziologe Amin Bozorgian wirft einen analytischen Blick auf die soziale Protestbewegung im Iran und macht dabei besonders auf die wirtschaftlichen Faktoren aufmerksam. "Bereits unter der Regierung von Hashemi Rafsandschani (1989-1997) wurde im Iran der Boden für Privatisierungen und eine Ökonomie des 'östlichen' Neoliberalismus bereitet, der während der Rohani-Jahre zur Reife gelangte. Sie hatte letztlich die Herausbildung einer Bevölkerungsschicht von prekär Beschäftigten und verzweifelten Menschen zur Folge, die hofften, ihre düsteren Aussichten seien an das Schicksal der Regierung gekoppelt, eine Regierung, die ihnen in Wirklichkeit aber nur ihr Lebensblut aussaugte. Da sie bis heute von staatlicher Hilfe abhängig sind, waren und sind diese Menschen bisher die eifrigsten Unterstützer des Regimes. Aufgrund des wirtschaftlichen Drucks, der ihr durch internationale Sanktionen und die Strukturpolitik der jeweiligen Regierung auferlegt wurde, ist diese Klasse mittlerweile so deutlich gewachsen, dass sie heute die traditionelle Mittelklasse miteinschließt. Nun scheint sie am Ende ihrer Kräfte zu sein – ganz ähnlich, wie es Fjodor Dostojewski in seinem Roman 'Aufzeichnungen aus dem Kellerloch' beschreibt."

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21.02.2018

"Die Wiedergeburt des Stammes im Staat"

https://de.qantara.de/inhalt/tyrannei-in-der-islamischen-welt-die-wiedergeburt-des-stammes-im-staat

Der libysche Autor Faraj Alasha erklärt in einem Essay am Beispiel Libyens, Ägyptens und Iraks, "wie arabische Autokraten staatliche Institutionen mit tribaler Logik lenken". "Die Stammesgesellschaft, die durch das Einströmen von Petrodollars und Bevölkerungswachstum plötzlich zu einer urbanen wurde, hat sich mit ihrem Prinzip des Stammeszusammenhalts auf der Grundlage von Verwandtschaft und Abstammung parasitär am modernen System der Stadt und des Staats bedient, welches auf Institutionen aufbaut, die auf Autorität gründen. (...) Nach der staatlichen Unabhängigkeit, insbesondere seit den sechziger Jahren, entstanden um die großen arabischen Städte ganze Gürtel von Land- und Steppenflüchtlingen, die das Rückgrat einer Klasse billiger Arbeitskräfte bildeten und die in die neu entstehenden Armeen eintraten. Die durch Putsche an die Macht gekommenen Staatsmänner fanden in diesem ärmlichen ländlich-beduinischen Milieu ein nie versiegendes Reservoir an falschem Bewusstsein. Und so wurde die Kultur von Hirte und Herde zur Basis einer putschistischen 'revolutionären' Machtstrategie, die auf Parolen wie 'Freiheit, Sozialismus und arabische Einheit' getragen wurde, welche nichts anderes waren, als Propagandabanner ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit."

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06.02.2018

"Ein zweites Syrien?"

http://de.qantara.de/inhalt/der-iran-vor-der-revolutionsfeier-ein-zweites-syrien

Wie lassen sich die derzeitigen Proteste im Iran einordnen? Ali Sadrzadeh stellt Einzelheiten zusammen und versucht sich in einer Prognose. "Waren die jüngsten Unruhen im Iran nur Vorboten eines größeren politischen Bebens? Namhafte Soziologen und Politologen gehen von größeren sozialen Erschütterungen aus. Und ein Mann der ersten Revolutionsstunde entschuldigt sich bei der Bevölkerung."

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06.02.2018

"Ein türkischer Krieg aus amerikanischer Produktion"

http://de.qantara.de/inhalt/afrin-offensive-in-nordsyrien-ein-tuerkischer-krieg-aus-amerikanischer-produk
tion

Barak Barfi über die Hintergründe, die zum Einmarsch der Türkei in Syrien geführt haben. Die militärische Zurückhaltung der USA in Syrien und deren Unterstützung kurdischer Kämpfer seien mitverantwortlich dafür, dass Erdogan sich zu diesem Schritt entschlossen habe, so der Autor. "Amerikas konfuse Kommunikation durch einen Präsidenten, der sich nicht mit Diplomatie oder politischen Nuancen auskennt, hat zwischen den beiden Ländern ein kritisches Verhältnis geschaffen und damit auch den Kampf gegen den IS untergraben. Trotz Trumps öffentlicher Behauptung, der IS sei beinahe besiegt, gibt es in Syrien immer noch etwa 3.000 Kämpfer, die manchmal sogar noch Gebiete erobern. Kurz gesagt, die USA behindern sich mit ihrer Politik selbst. Nicht nur spielen sie ihren Gegnern wie dem Iran und dessen Stellvertretern bei den Volksmobilisierungskräften in die Hände, sondern gefährden auch noch die etwa 2.000 US-Soldaten, die in Syrien mit den Kurden zusammenarbeiten. Obamas Instinkte waren richtig: Gegen dschihadistische Bedrohungen sind Invasionen kein gutes Mittel. Aber Amerikas Strategie, seinen Krieg an lokale Kämpfer in Syrien zu delegieren, hat neue Probleme geschaffen. Will Trump mit der Vergangenheit brechen und sich das Ansehen, das er beansprucht, wirklich verdienen, müssen die USA neue Wege finden, um ihre Sicherheitsziele zu erreichen, ohne dazu ganze Divisionen einsetzen zu müssen. Im Moment allerdings bieten die USA der Türkei – und der gesamten Region – nur Planlosigkeit und immer neue leere Versprechen."

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29.01.2018

"Der Kampf geht weiter"

http://de.qantara.de/inhalt/debatte-um-deutsche-ruestungsexporte-der-kampf-geht-weiter

Markus Bickel auf Qantara.de: "Der Ausfuhrstopp an die Konfliktparteien im Jemen muss aufrechterhalten bleiben – und in einem Rüstungsexportgesetz an verbindliche Kriterien geknüpft werden."

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29.01.2018

"Falsch, aber nicht unbegründet"

http://de.qantara.de/inhalt/tuerkische-offensive-in-afrin-falsch-aber-nicht-unbegruendet

Ulrich von Schwerin differenziert in der Bewertung der türkischen Offensive im Nordirak und zeigt Verständnis dafür, dass die Türkei die Präsenz einer Gruppe als Bedrohung einstufe, deren Mutterpartei seit Jahrzehnten gegen den türkischen Staat kämpft. "Die türkische Militäroperation gegen die syrischen Kurden in Afrin stößt in Deutschland quer durch alle Parteien auf Kritik, und auch die Sympathie der Medien gilt klar den Kurden. Nun ist zwar Kritik am türkischen Vorgehen in Afrin durchaus berechtigt, doch macht es sich zu leicht, wer die Sicherheitsbedenken Ankaras einfach vom Tisch wischt. Denn tatsächlich stellt es eine Bedrohung für die Türkei dar, wenn sich an ihrer Südgrenze der Ableger einer Rebellengruppe festsetzt, die seit drei Jahrzehnten im türkischen Südosten einen blutigen Kampf gegen den Staat führt. Anders als in Deutschland vielfach dargestellt, stehen die syrisch-kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) und ihr militärischer Arm, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), der türkisch-kurdischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nicht einfach nur ideologisch nahe, sondern sind auch strukturell und personell so eng verbunden, dass manche Experten von einer organischen Einheit sprechen. Die PYD wurde nicht nur 2003 als syrischer PKK-Ableger gegründet, sondern macht auch heute aus ihrer Nähe zur PKK keinen Hehl."

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23.01.2018

"Politische Freiheiten allein reichen nicht"

http://de.qantara.de/inhalt/lehren-aus-den-unruhen-in-tunesien-politische-freiheiten-allein-reichen-nicht

Der tunesische Journalist Ismael Dbara mit einer Innanansicht zu den Hintergründen der jüngsten Proteste in seiner Heimat. "Es scheint, als könne Tunesien dem drohenden explosiven sozialen Konflikt nur durch einen deutlichen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik vermeiden. Dieser Kurswechsel muss auf der neuen Verfassung fußen, die das Prinzip der 'positiven Diskriminierung' gegenüber den strukturschwachen Landesteilen und den schwächsten Bevölkerungsgruppen sowie eine dezentralisierte Führung des Landes vorsieht. Bisher erfolgten in dieser Hinsicht nicht mehr als Lippenbekenntnisse, eine Umsetzung steht also hier noch aus."

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10.01.2018

"Arabischer Zorn"

https://de.qantara.de/inhalt/protestbewegungen-in-der-islamischen-welt-arabischer-zorn

James M. Dorsey konstatiert eine schwelende Wut der Bürger im Nahen Osten gegen die arabischen Regierungen, wegen deren verhaltenen Reaktionen auf die Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. "Diesem Zorn liegt die Enttäuschung darüber zugrunde, dass die arabischen Regime sechs Jahre nach dem sogenannten Arabischen Frühling von 2011 und nach Jahren einer brutalen und gewalttätigen Konterrevolution unter Führung der Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabiens, die die Errungenschaften der Aufstände überall außer in Tunesien zurückgedrängt hat, ihr Versprechen auf bessere Lebensbedingungen nicht einhalten können. Diese explosive Mischung wird auch daran deutlich, dass die arabische und muslimische Welt als Reaktion auf den Vorstoß von US-Präsident Trump kaum mehr zustande bringt als halbherzige Äußerungen ohne erkennbare diplomatische Initiativen. Praktisch keine arabische Regierung hat einen US-Botschafter oder -Geschäftsträger einberufen, um gegen Trumps Entscheidung zu protestieren. Die arabischen Führer haben auch nicht versucht, von Herrn Trump zu erfahren, was seine von offensichtlichen Widersprüchen und vagen Behauptungen durchsetzte Verlautbarung tatsächlich bedeutet. Nur der palästinensische Präsident Mahmud Abbas zog eine klare Linie, indem er ankündigte, sich nicht mit US-Vizepräsident Mike Pence bei dessen anstehendem Nahostbesuch zu treffen."

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08.12.2017

"Krieg ist hier immer möglich"

https://de.qantara.de/inhalt/politische-und-humanitaere-lage-in-gaza-krieg-ist-hier-immer-moeglich

Elisa Rheinheimer-Chabbi im Gespräch mit dem Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks für Palästinenser in Gaza, Matthias Schmale, über die aktuelle politische und humanitäre Lage vor Ort. "Aufgrund der lang andauernden Spannungen unter der Oberfläche ist Krieg hier immer möglich. Allerdings bleibt für mich die wahrscheinlichste Ursache für einen erneuten Krieg die mit der Blockade zusammenhängende, dramatische sozio-ökonomische Situation im Gazastreifen. Die daraus entstehende, massive Perspektivlosigkeit und mögliche Ausschreitungen sowie eine weitere Radikalisierung in Richtung Extremismus sollte die Weltgemeinschaft nicht unterschätzen."

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16.11.2017

"Auch weißer Terror tötet"

http://de.qantara.de/content/terrorismus-auch-weisser-terror-totet

ZEIT-Autor Michael Thumann kritisiert die unterschiedliche Reaktion westlicher Politiker und Medien auf Gewaltakte muslimischer und nichtmuslimischer Täter. "Bei einem Blick auf die Schwäche des islamistischen Terrorismus wird klar, dass Terroristen keinen Rückhalt in der Bevölkerung genießen. Sie haben keine Basis außer dem Internet und der Ideologie. Linksextremisten sind oft besser vernetzt, tauchen unter in Demonstrantenmassen. Rechtsextremisten nutzen die Ressentiments der Bevölkerung als Deckung. Weiße Terroristen, Amokläufer und planvolle Mörder wie in Las Vegas sind vielleicht die Gefährlichsten, weil sie gar keiner Ideologie, keiner Logik folgen. Sie können jederzeit aus der Unscheinbarkeit der Normalität auftauchen und zuschlagen. (...) Für die Opfer ist islamistischer Terror nicht schlimmer oder furchtbarer als weißer Terror. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie wollen töten, massenhaft, mit größter Schockwirkung. Die Alarmhierarchie mancher Medien sortiert dabei auch die Opfer. Höchste Zeit, diese Übung zu beenden."

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08.11.2017

"Und es gab sie doch!"

https://de.qantara.de/inhalt/aufklaerung-in-der-islamischen-welt-und-es-gab-sie-doch

Der Nahostexperte Arnold Hottinger stellt das Buch "Islamic Enlightenment - The Struggle between Faith and Reason" von Christopher de Bellaigue vor. "Der Essayist und langjährige Korrespondent Christopher de Bellaigue stellt mit seinem neuen Sachbuch das 19. Jahrhundert in der islamischen Welt in ein neues Licht. Seine Grundthese ist, dass der islamische Nahe Osten eine echte Aufklärung durchgemacht hat."

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04.10.2017

"Die Profiteure des Terrors"

http://de.qantara.de/inhalt/deutsche-ruestungsexporte-in-die-islamische-welt-die-profiteure-des-terrors

Claudia Mende rezensiert auf Qantara das Buch "Die Profiteure des Terrors" von Markus Bickel über deutsche Rüstungsexporte in die islamische Welt. "Mit massiven Rüstungsexporten stärkt Deutschland die Autokraten im Nahen Osten. Aus wirtschaftlichen Interessen wird damit eine kurzsichtige Politik betrieben(...)."

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