US-Soldaten in Afghanistan

Tageszeitung


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13.07.2018

"Doch keine Rebellion"

https://www.taz.de/Kommentar-Auslieferung-Puigdemont/!5522087/

Für die spanische Justiz ist die Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein, den früheren katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont nur wegen "Veruntreuung öffentlicher Gelder" nach Spanien auszuliefern, nach Ansicht von Reiner Wandler ein "schwerer Schlag". "Es ist keine leichte Lage für die spanische Justiz. Denn zu Hause sitzen neun Politiker und Aktivisten in Untersuchungshaft, eben wegen 'Rebellion'. Der Beschluss des OLG wird dazu führen, dass sie sich für etwas verantworten müssen, das ihrem Chef nicht vorgeworfen werden kann. Eine absurde juristische Situation. (...) Es ist an der Zeit, dass die Staatsanwaltschaft, die in Spanien weitgehend der Regierung untersteht, die Freilassung der Untersuchungsgefangenen und die Einstellung des Verfahrens wegen 'Rebellion' beantragt. Noch ist es Zeit, ein völlig überzogenes Gerichtsverfahren zu stoppen."

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10.07.2018

"Privates Geld für Afrikas Wirtschaft"

https://www.taz.de/Muellers-Marshall-Plan-fuer-Afrika/!5516252/

Einige Experten beurteilen den neuen "Marshall-Plan" für Afrika von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) skeptisch, berichtet Tanja Tricarico. "Müller setzt auf die Wirtschaft hierzulande, die Geld nach Afrika bringen soll. Doch Korruption, undurchsichtige Verwaltungsapparate, lange Genehmigungsverfahren und eine instabile politische Lage in vielen Regionen des Kontinents lassen Firmen zögern. Der Minister treibt nun ein sogenanntes Entwicklungsinvestitionsgesetz vor­an und lockt Firmen mit steuerlichen Anreizen. (...) Christoph Kannengießer vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft spricht von einem Knoten, der auf politischer Ebene gelöst werden muss. Was die deutschen Unternehmer umtreibt, ist vor allem die Sorge, dass ihre Investitionen an der richtigen Stelle ankommen. (...) Ob Afrika tatsächlich der Chancenkontinent wird, von dem Müller schwärmt, hänge von der sozialen Entwicklung, von einer stabilen Gesundheitsversorgung und Investitionen in den Bildungssektor ab, davon ist Heike Spielmans vom Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (Venro) überzeugt. Aus ihrer Sicht müssen private Investitionen vor allem der Entwicklung der Länder dienen."

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08.07.2018

"Die starken Frauen von Dschidda"

https://www.taz.de/Emanzipation-in-Saudi-Arabien/!5515903/

Karim El-Gawhary, Auslandskorrespondent der taz in Ägypten, hat in Saudi-Arabien beobachtet, dass einige der Stereotype über das öffentliche Frauenbild tatsächlich langsam ins Wanken geraten. "Ja, die Mehrheit trägt immer noch die schwarzen Abayas, dieses traditionelle islamische Überkleid, oder den Vollschleier der Niqab. Aber viele gehen nur noch mit dem Kopftuch, und dann sind da immer wieder vereinzelt meist jungen Frauen, die kichernd in Gruppen entlangziehen und denen die abendlich lindernde kühle Meeresbrise durchs offene saudische Frauenhaar weht. Aber damit nicht genug. Immer wieder radeln gemächlich ein paar Frauen den breiten Radweg entlang, und es gibt sogar Joggerinnen. (...) Es ist etwas in Bewegung geraten im erzkonservativen Saudi-Arabien. Alte Konventionen über die Rolle der Frau geraten mächtig ins Wanken. (...) Und dann sagt der Musiker noch einen Satz, den fast alle in dieser oder in ähnlicher Form ausgesprochen haben, ob die Anwältin Sofana, die Abaya-Designerin Eman, die Chefköchin Nora oder die alten Männer auf ihrer Bank in der Gasse der Altstadt. 'Öffnung ist gut, aber wir wollen den Westen nicht kopieren, wir wollen unsere eigene Identität bewahren.' Genau definieren, was mit diesem Satz gemeint ist, kann keiner von ihnen. Aber das ist wohl derzeit Konsens in Saudi-Arabien."

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04.07.2018

"Fiktion der Nichteinreise? Allein der Begriff entrechtet!"

https://www.taz.de/!5518853/

Daniel Kretschmar bezeichnet die von den Unionsparteien vorgebrachte Idee einer "Fiktion der Nichteinreise" als juristische Taschenspielerei, die den Grenzübertritt für Geflüchtete unmöglich machen würde. "Und zwar unabhängig davon, ob dieser Übertritt körperlich vollzogen wurde. Die Grenze verlässt so ihren ohnehin fiktiven Ort und wird stattdessen um Menschen gezogen, die auf diese Weise ganz rechtskonform in einem Zustand der Rechtlosigkeit gehalten werden. Nichts als ihr nacktes Leben mit sich führend und dieses auf dem Weg riskierend, haben Flüchtende immerhin die zumindest theoretische Möglichkeit, physische Barrieren wie Mauern und Meere zu überwinden. In Lagern gehalten sollen sie dann daran gehindert werden, vollständig in den Wirkungsbereich bürgerlicher (also auch: einklagbarer) Rechtsnormen einzutreten."

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30.06.2018

"Leben in finsteren Zeiten"

http://www.taz.de/!5514084/

Bettina Gaus sieht in der europäischen Flüchtlingspolitik eine "Missachtung rechtlicher und humanitärer Grundsätze", wie sie sie bisher nicht für möglich gehalten habe. "Ich bin nicht blöd. Natürlich habe ich immer gewusst, dass rechtsradikale, nationalistische Positionen bis weit in die etablierte Mittelschicht hinein Zustimmung fanden und finden. Gibt ja genug Studien darüber und auch noch ein paar persönliche Erfahrungen. Aber vielleicht bin ich doch blöd. Eine derartige Missachtung rechtlicher und humanitärer Grundsätze, wie ich sie derzeit beobachte, hätte ich nicht für möglich gehalten."

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27.06.2018

"EU-finanzierte Truppe tötet Zivilisten"

http://www.taz.de/Eingreiftruppe-G5-Sahel-in-Mali/!5513887/

Dominic Johnson berichtet über die Vorwürfe gegen die multinationale Sahel-Einsatzgruppe "G5-Sahel", deren Mitglieder schwere Menschenrechtsverletzungen begangen haben sollen. "Eine Untersuchung habe ergeben, dass Soldaten des malischen G5-Bataillons am 19. Mai 'summarisch und/oder wahllos 12 Zivilisten auf dem Viehmarkt von Boulkessy hingerichtet haben', erklärte die UN-Mission in Malis Hauptstadt Bamako am Dienstagabend. Der Untersuchungsbericht sei den malischen Behörden zwecks Strafverfolgung zugeleitet worden."

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27.06.2018

"Gewaltmarsch durch die Wüste oder Tod"

https://www.taz.de/!5516282/

Algerien zeigt sich verantwortlich für einen unmenschlichen Umgang mit Eingewanderten aus dem südlichen Afrika, berichtet die Tageszeitung. "Sie tauchen zu Hunderten am Horizont inmitten der Sahara auf: aus Algerien ausgewiesene Flüchtlinge und Migranten. Aus der Entfernung sehen sie wie kleine Punkte aus. Sie schleppen sich in einer der unwirtlichsten Gegenden der Erde unter glühender Sonne durch den Sand. Es sind diejenigen, die den Gewaltmarsch überlebt haben.Algerien hat in den vergangenen 14 Monaten hier in der Wüste mehr als 13.000 Menschen ausgesetzt, darunter schwangere Frauen und Kinder – ohne Nahrungsmittel und Wasser. Die Menschen werden, teils unter Waffengewalt, bei Temperaturen bis 48 Grad gezwungen loszulaufen."

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26.06.2018

"Das Archiv der Familie Dangoor"

https://www.taz.de/!5512587/

Ulrich Gutmair rezensiert den Film "Remember Baghdad", der die vergessene Geschichte der Juden im Irak in den Fokus nimmt. "Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts lebten 140.000 Juden in Bagdad, das war fast die Hälfte der Stadtbevölkerung. Kaum einer erinnert sich heute an sie, obwohl die Stadt voller jüdischer Häuser und Synagogen ist. 'Remember Baghdad' zeigt einige heruntergekommene Fassaden mit Inschriften, die auf ihre jüdischen Besitzer verweisen. Das jüdische Leben von einst kann man in den Fotoalben und Super-8-Aufnahmen der Familie von David Dangoor in London betrachten. Sie gaben auch den Anstoß für diesen Film, als Fiona Murphy den Auftrag bekam, das Archiv der Familie Dangoor zu katalogisieren."

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23.06.2018

"Eine kurze Geschichte der Zukunft"

https://www.taz.de/!5512402/

Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse mit einem Plädoyer für ein starkes Europa jenseits der Partikularinteressen einzelner Nationen. "Ich kann nicht verstehen, was an einer transnationalen Solidargemeinschaft in Zeiten der Globalisierung falsch sein soll. Ich kann nicht verstehen, was an der Idee der Überwindung des Nationalismus, nach all unseren Erfahrungen, falsch sein soll. Ich kann nicht verstehen, dass die heutigen Staats- und Regierungschefs die Ideen ihrer Vorgänger so konsequent verschweigen? vergessen? verleugnen?, wo sie ihnen doch Auswege aus der Krise zeigen könnten. Ach – sie wollen wiedergewählt werden? National? Dabei ist klar: Die Nationalstaaten werden untergehen. Je früher wir uns mit damit vertraut machen, desto besser für unsere demokratische und selbstbestimmte Zukunft. Oder es wird wieder Schutt und Asche und Mord geben. Und wir werden betroffen vor den Trümmern stehen und murmeln: 'Das soll nie wieder geschehen dürfen'"

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20.06.2018

"Mildes Urteil am Ende der Hysterie"

http://www.taz.de/G20-Prozess-nach-Laserpointer-Einsatz/!5511981/

Die TAZ berichtet über das Urteil gegen einen Teilnehmer der G20-Proteste 2017. Der Vorwurf des versuchten Mordes, dem der Angeklagte noch zu Prozessbeginn gegenüberstand, wurde fallengelassen, die Strafe auf eine Bewährung von einem halben Jahr festgesetzt. "Einen Vorsatz, die Piloten zu verletzen und einen Unfall zu verursachen, konnte die Strafkammer nicht erkennen. Da der Versuch der Körperverletzung und der Gefährdung des Luftverkehrs – so die Delikte, wegen derer Nico B. verurteilt wurde – zudem untauglich gewesen ist, eine Körperverletzung und eine Luftverkehrsgefährdung praktisch nicht hatte stattfinden können, blieb das Gericht an der untersten Grenze der vom Gesetz vorgesehenen Strafzumessung."

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20.06.2018

"Was Seehofer will"

http://www.taz.de/Geheim-Papier-Masterplan-Migration/!5514377/

Malene Gürgen, Christian Rath und Ulrich Schulte sammeln zentrale Fragen und Fakten zum "Masterplan Migration" von Bundesinnenminister Seehofer.

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11.06.2018

"Kein Rechtsstaat ohne Recht"

http://www.taz.de/Kommentar-Mordfall-Susanna/!5509189/

Tobias Schulze formuliert ein Plädoyer für den Rechtsstaat, angesichts der Forderungen von Politikern, den Mörder eines 14-jährigen Mädchens "mit der ganzen Härte des Rechtsstaats" zu bestrafen. "Natürlich ist es eine Kernaufgabe des Staates, Sicherheit zu schaffen. Gewaltanwendung ist sein legitimes Mittel. Den Rechtsstaat unterscheidet von allen anderen Staatsauffassungen aber die Selbstverpflichtung, sich dabei zu beschränken: Er schützt Rechte und Freiheit des Einzelnen, indem er eben nicht willkürlich durchgreift, sondern gewissen Regeln unterliegt."

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10.06.2018

"Der Feind ist mein Hirte"

http://www.taz.de/Muslime-gegen-Christen-in-Nigeria/!5509023/

Karin Gänsler, Westafrika-Korrespondentin der Tageszeitung, berichtet über Angriffe muslimischer Extremisten gegen Christen in Nigeria. "Muslimische Fulani terrorisieren uns, sagen Christen. Überall sind Viehdiebe, sagen Fulani. Wie Nigerias 'Middle Belt' zur Kriegszone wird."

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09.06.2018

"Waffenruhe? 40 Tote!"

http://www.taz.de/Taliban-Angriffe-in-Afghanistan/!5511843/

Sollten sich tatsächlich die beteiligten Seiten daran halten, stände Afghanistan die erste Waffenruhe zwischen Regierung und Islamisten seit dem Sturz der Taliban im Jahr 2001 bevor, berichtet die Tageszeitung. "Bei Überfällen auf Kontrollposten in den Provinzen Kundus und Herat haben die radikalislamischen Taliban in Afghanistan mindestens 40 Menschen getötet und mehr als 20 weitere verwundet. Zugleich kündigten sie eine dreitägige Waffenruhe zum Fest des Fastenbrechens an. Vom 16. bis 18. Juni würden die Kämpfer ihre Angriffe auf afghanische Truppen einstellen, teilte die Führung der Taliban am Samstag mit. Die Waffenruhe gelte jedoch nicht für internationale Truppen. Zudem werde jeder Angriff des afghanischen Militärs erwidert."

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08.06.2018

"Das 'Wir' und das 'Die"

https://www.taz.de/!5508728/

Helfen deutsche Talkshows dabei, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben, fragt Nhi Le mit Blick auf den Vorschlag des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrats, Talkshows in ARD und ZDF für ein Jahr pausieren zu lassen, damit diese die Konzeption ihres Sendeformats überarbeiten könnten. "Entscheidend ist in der laufenden Debatte, ob Journalisten anerkennen, dass sie Framing betreiben, oder nicht. 'Framing?', fragte die Redaktion von 'hart aber fair' auf Twitter. 'Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.' Derweil rühmt sich die Redaktion damit, dass sie Alexander Gauland als Gast für kommende Sendungen ausgeschlossen hat. Der AfD-Vorsitzende hatte mit seiner den Holocaust relativierenden Aussage für Empörung gesorgt. Die vergangene Sendung zeigte jedoch, dass die Schlagwörter der AfD auch ohne deren Anwesenheit überstrapaziert werden können."

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07.06.2018

"Die unendliche Ermittlung"

http://www.taz.de/Neuer-Klaerungsanlauf-im-Fall-Oury-Jalloh/!5507890/

Christian Jakob berichtet über den erneuten "Klärungsanlauf" im Fall des in einer Dessauer Polizeizelle zu Tode gekommenen Asylbewerbers Oury Jalloh vor 13 Jahren. "13 Jahre nach Oury Jallohs Tod will Sachsen-Anhalts Landtag klären lassen, was wirklich in der Polizeizelle geschah. Es könnte zu spät sein."

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06.06.2018

"Nordirak rückt ins Visier der Türkei"

http://www.taz.de/Tuerkei-bereitet-Angriff-auf-PKK-vor/!5507868/

In Absprache mit den USA, der Regierung in Bagdad und der nordirakischen Autonomieregierung von Präsident Barsani bereitet die Türkei einen groß angelegten Angriff auf das PKK-Hauptquartier in den Kandil-Bergen im Nordirak vor, berichtet die Tageszeitung. "Die Militäroperation gegen das PKK-Hauptquartier in Kandil – einem Gebirgsmassiv, das direkt an der iranischen Grenze liegt und rund 100 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt ist – war lange geheim gehalten worden. Die türkische Armee hat dafür mehrere neue Militärstützpunkte im Nordirak aufgebaut und ihre Truppen verstärkt, offenbar im Einvernehmen mit der kurdischen Autonomieregierung."

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02.06.2018

"Es geht um Abschreckung"

https://www.taz.de/!5505225/

Katharina Meyer zu Eppendorf im Gespräch mit der Berliner Anwältin Vladislava Zdesenko über ihre juristische Beratungstätigkeit für Familien und Kinder, die von antisemitischem Mobbing an Schulen betroffen sind. "Gewalttätigen, offenen Antisemitismus, wie er mir heute begegnet, kannte ich früher nicht. Erinnern Sie sich an den jungen Mann, der in Prenzlauer Berg mit einem Gürtel verprügelt wurde, nur weil er eine Kippa trug? Ich erlebe immer öfter, dass antisemitische Angriffe und Beleidigungen unter dem Deckmantel der 'Israel-Kritik' verpackt werden. Das ist antisemitisch. Vorurteile gegen Juden hat es immer gegeben, und es wird sie wahrscheinlich immer geben. Lange Zeit hatte ich das vergessen, weil es nicht so präsent war. Jetzt kommt der Antisemitismus wie eine große Welle zurück."

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02.06.2018

"Subversive Flaschenpost"

http://www.taz.de/Widerstand-gegen-Regime-in-Nordkorea/!5509558/

Fabian Kretschmer berichtet über die Arbeit südkoreanischer Aktivisten, die der Gesprächsbereitschaft des nordkoreanischen Machthabers nicht trauen wollen und die Kraft der Gezeiten nutzen, um ihre nordkoreanischen Nachbarn mit auf USB-Sticks gespeicherten Informationen über das reale Weltgeschehen zu informieren. "Gewöhnliche Plastikflaschen" werden von den Aktivisten mit je 700 Gramm Reis gefüllt. "Darin ist jeweils ein USB-Stick versteckt, auf dem südkoreanische TV-Serien zu sehen sind, aber auch untertitelte Reden von US-Präsident Donald Trump sowie digitale Bibeln.(...) 'Der Reis ernährt dich für ein, zwei Tage', sagt Park: 'aber der USB-Stick kann dein ganzes Leben verändern.' Der Beweis ist Frau Lee, 70, großer Strohhut, faltige Haut. Ihren richtigen Namen möchte sie nicht nennen, denn im Norden habe sie Mann und Sohn zurückgelassen."

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01.06.2018

"Jetzt noch mehr wegklicken"

https://www.taz.de/!5505311/

Enno Park kommentiert in der Tageszeitung die Auswirkungen der neuen europäischen Datenschutzverordnung. "Die Datenschutzgrundverordnung ist eine gigantische Vernichtung von Lebenszeit. Sie befördert bürokratische Rituale ohne besondere Wirkung."

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30.05.2018

"Afrikas neuester Dschihad"

https://www.taz.de/!5506026/

Dominic Johnson berichtet über den Aufstand radikaler Islamisten im Norden Mosambiks. "Im Norden Mosambiks grassiert ein Aufstand radikaler Islamisten mit Verbindungen bis nach Somalia. Die Region ist rohstoffreich und bitterarm."

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28.05.2018

"Die Kinder fressen die Revolution"

http://www.taz.de/Opposition-in-Nicaragua/!5505804/

Ralf Leonhard schreibt in der Tageszeitung über die aktuelle Lage in Nicaragua in der der einstige Revolutionär Daniel Ortega alles daran setze, sich eine "ununterbrochene Verlängerung" seiner Präsidentschaft zu verschaffen. "Er denkt nicht daran, dieses einmal abzugeben. Mit einer Mischung aus antiimperialistischer Rhetorik vergangener Jahrzehnte und neoliberaler Wirtschaftspolitik sichert er sich die Rückendeckung einer Koalition aus Revolutionsnostalgikern und Unternehmerschaft. Auch die mächtige katholische Kirche und die erstarkenden evangelikalen Freikirchen sahen ihn lange Zeit als Garanten für eine konservativ-christliche Politik, die in einem absoluten Abtreibungsverbot gipfelte. Nicaragua galt in der von Gewalt geschüttelten zentralamerikanischen Region als Oase des sozialen Friedens und wachsenden Wohlstands auf bescheidenem Niveau. Bis vor gut einem Monat."

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27.05.2018

"Land nur für Assad-Getreue"

https://www.taz.de/!5505843/

Ein seit dem 2. April 2018 rechtsgültiges Gesetz erlaube es dem syrischen Regime, beliebige Gebiete in Bauzonen umzuwandeln, um diese neu bebauen zu können, berichtet die Tageszeitung. "Sobald ein Gebiet entsprechend festgelegt ist, haben Hausbesitzer einen Monat Zeit, um ihren Besitz bei den Behörden nachzuweisen. Ansonsten fällt ihr Haus an den Staat und wird öffentlich versteigert. Das Gesetz birgt also das Potenzial, Millionen von Syrer zu enteignen."

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26.05.2018

"Sie dienen Deutschland nicht mehr"

http://www.taz.de/Rechtsextreme-in-der-Bundeswehr/!5508388/

Die Zahl rechtsextremer Verdachtsfälle in der Bundeswehr ist deutlich gesunken, berichtet die Tageszeitung. "Nach den Angaben des Verteidigungsministeriums, die sich auf den Zeitraum bis Mai 2018 beziehen, halbierte sich die Zahl der Verdachtsfälle mit rechtsextremem Hintergrund von ursprünglich 600 im Jahr auf durchschnittlich 300. Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels (SPD) sagte den Funke-Zeitungen, 'die Bundeswehr will keine Nazis in ihren Reihen. Wenn man sie von vornherein rausfischen kann, umso besser.' Die Bundeswehr schaue genauer hin als viele andere staatliche Organisationen."

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23.05.2018

"Dissidenten setzen auf Merkel"

https://www.taz.de/!5505488/

Die Hoffnungen chinesischer Dissidenten ruhten vor ihrem Chinabesuch auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, schreibt Felix Lee, Auslandskorrespondent China der Tageszeitung. "In der Vergangenheit waren solche Treffen für die Dissidentenszene hilfreich, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Die Führung scheint sich davon aber immer weniger beirren zu lassen. Die Bürgerrechtsanwälte Jiang Tianyong und Yu Wensheng, die Merkel bei früheren Besuchen traf, sind inzwischen in Haft."

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23.05.2018

"Europäische Selbstüberschätzung"

http://www.taz.de/Kommentar-verschaerfte-Iran-Sanktionen/!5504358/

Silke Mertins kommentiert die Absicht der EU-Kommission, das Iran-Abkommen retten zu wollen. "Das Abkommen wäre es wert, gerettet zu werden, vor allem wenn man die Alternativen bedenkt. Die Europäer mit Macron an der Spitze überschätzen jedoch ihre politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Für den Iran rechnet sich der nukleare Deal nur, wenn er sich im Gegenzug wirtschaftlich nachhaltig erholen, wenn er seine veraltete Öl- und Gasindustrie modernisieren und seine absturzgefährdete Flugzeugflotte erneuern kann. Das aber ist mit harten US-Sanktionen unmöglich."

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22.05.2018

"Iran weist US-Forderungen zurück"

http://www.taz.de/Streit-um-Atomabkommen-mit-Iran/!5504362/

Andreas Zumach berichtet in der Tageszeitung über den aktuellen Stand im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran.

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18.05.2018

"Undercover im Schwarzen Block"

http://www.taz.de/Verdeckter-Polizeieinsatz-bei-G20/!5503378/

Katharina Schipkowski berichtet in der Tageszeitung über einen verdeckten Polizeieinsatz bei den G20-Protesten, der Fragen über die Auflösung einer Demonstration aufwirft. "Ein Polizist soll sich unter die 'Welcome to Hell'-Demo gemischt haben – vermummt. Doch Vermummung war der Grund, die Demo aufzulösen."

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15.05.2018

"Kanonenfutter der Hamas"

https://www.taz.de/!5506186/

Wer das Blutvergießen am vergangenen Wochenende im Gazastreifen als Massaker bezeichne, treffe damit die Tatsachen nur bedingt, konstatiert Susanne Knaul in der Tageszeitung. "Die Hamas hätte das Blutvergießen aufhalten können, und sie kann die Not der Bevölkerung unmittelbar lindern. Es gab das Angebot von Ägypten, die Lieferung dringender Güter zu ermöglichen, darunter Medikamente und Öl für die Stromversorgung, unter der Voraussetzung, dass die Proteste gestoppt werden. 'Dieses Angebot ist nicht, was wir wollen', war der einzige Kommentar des Hamas-Führers Ismail Hanijeh, als er mit leeren Händen aus Kairo zurückkam. Hanijeh setzt stattdessen auf die Finanziers in Teheran, die großzügig jeden belohnen, der Israel angreift. Die Hamas will vom Iran das Geld und von Ägypten die Freiheit. Beides wird nicht funktionieren."

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