US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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22.01.2018

"Junge Juden und Jerusalem"

http://www.deutschlandfunk.de/hauptstadt-debatte-junge-juden-und-jerusalem.886.de.html?dram:article_id=40
8582

Was denken junge Juden in Berlin über die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, fragt Carsten Dippel und hat sich mit jüdischen Bewohnern Berlins im Deutschlandfunk unterhalten. "'Jerusalem ist ein Gemütszustand. Aber ich liebe diese Stadt nicht als jüdischer Israeli, ich liebe diese Stadt nicht, weil ich den israelischen Pass in der Tasche habe. Ich liebe diese Stadt, weil ich dort geboren wurde, weil man dort viele Räume hat, um Mensch zu sein, um wirklich Mensch zu sein, in dieser sonst doch so schwierigen Situation in Israel und Palästina.' Die Entscheidung des US-Präsidenten betrachtet Waldman mit großer Sorge: 'Die erste Frage soll lauten: Wer zahlt den Preis für solche Entscheidungen? Und den Preis zahlen die Menschen vor Ort, Juden, also jüdische Israelis wie Palästinenser. Die sind diejenigen, die dann den Preis der Gewalt zahlen. Und tatsächlich haben wir auf beiden Seiten Tote zu beklagen, seitdem Trump diese Entscheidung veröffentlicht hat.'" Weiter...


18.01.2018

"Mittlerweile ist der Krieg im Süden für beendet erklärt"

http://www.deutschlandfunk.de/jemen-mittlerweile-ist-der-krieg-im-sueden-fuer-beendet.1773.de.html?dram:a
rticle_id=408556

Christiane Kaess im Gespräch mit Oliver Ramme, der als einziger Journalist derzeit aus dem Süden des Jemen noch berichten könne. "'Die Lage hat sich weitestgehend entspannt', sagte Ramme im Dlf. Der Krieg sei fast überall vorbei. Allerdings würde die wirtschaftliche Lage die Menschen stark beschäftigen und Misstrauen in der Bevölkerung schüren." Weiter...


13.01.2018

"Der Schmerz von Abdulkerim Simsek"

http://www.deutschlandfunk.de/nsu-prozess-der-schmerz-von-abdulkerim-simsek.1773.de.html?dram:article_id=
408204

Ina Krauß berichtet über die Schlussphase des NSU-Prozesses, in dem nun die Opfer und deren Angehörigen ein letztes Mal im Mittelpunkt stehen. "'Mein Vater war kein Döner oder irgend so ein Dings, mein Vater war ein Mensch, ja, und es geht um einen Menschen, um viele Menschen die umgebracht worden sind und das will ich darstellen, was für Konsequenzen es auch hat, ich will klarstellen, wie ich mich gefühlt habe.' Abdulkerims Vater Enver Simsek war das erste Opfer einer Serie von insgesamt neun Morden an türkisch bzw. griechisch-stämmigen Geschäftsleuten in ganz Deutschland, alle wurden mit derselben Waffe, einer Ceska 83 begangen. Die Serien-Morde wurden in der Presse abschätzig Dönermorde genannt, die Polizei vermutete eine türkische Mafia hinter den Taten, nie aber wurde in Richtung Rechtsextremismus ermittelt. Seda Basay, die Anwältin der Familie Simsek, wirft den Ermittlern schwere Fehler vor. Einmal wurde der getötete Blumenhändler verdächtigt, in Drogengeschäfte verwickelt gewesen zu sein. Dann wird ihm eine Geliebte unterstellt." Weiter...


03.01.2018

"Die Bundeswehr auf der Suche nach Traditionen"

http://www.deutschlandfunk.de/unterwegs-in-kontaminiertem-gelaende-die-bundeswehr-auf-der.724.de.html?dra
m:article_id=407386

Klaus Remme sieht eine Überprüfung des Traditionserlasses von 1982, der die Regeln bezeichnet, in welcher Tradition die Bundeswehr sich sieht, als überfällig an. "Schon allein das erwähnte Datum des noch geltenden Traditionserlasses hätte zeigen können, dass seine Überprüfung seit Jahren überfällig war. Der Fall der Mauer, das Ende des Kalten Krieges, das Ende der NVA, der Einzug von Frauen in die Bundeswehr, die Aussetzung der Wehrpflicht und die Bundeswehr als Armee im Auslands-Einsatz – keine dieser Entwicklungen war 1982 absehbar. Jedes Stichwort für sich genommen war eine Zäsur für die Truppe. Organisiert wurde die Diskussion über das eigene Traditionsverständnis durch mehrere sogenannte workshops. Brigadegeneral Alexander Sollfrank, Befehlshaber des Kommando Spezialkräfte konzedierte, ja, wir, die Truppe, waren der Auslöser der Debatte." Weiter...


18.12.2017

"In Israel hätte so etwas niemals passieren können"

http://www.deutschlandfunk.de/attentat-auf-berliner-weihnachtsmarkt-in-israel-haette-so.1773.de.html?dram
:article_id=406290

Benjamin Hammer porträtiert den Israeli Rami Elyakim, dessen Frau beim Anschlag am Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr getötet und er selbst schwer verletzt wurde. "Schon kurz nach dem Anschlag berichten auch die israelischen Medien ausführlich. Schnell wird klar: Zwei Israelis werden vermisst. Es sind die Elyakims. Erste Fragen werden gestellt: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Warum dauert es so lange, bis Angehörige Informationen über ihre Familienmitglieder erhalten? Später stellt sich heraus: Anis Amri, der Attentäter, war den Behörden als Gefährder bekannt. Er saß mehrfach im Gefängnis, auch in Deutschland – und kam wieder frei. Rami Elyakim sagt: In Israel hätte so etwas niemals passieren können. 'Die Deutschen haben viele Fehler gemacht. Tatsache ist, dass der Attentäter, der uns getroffen hat, im Gefängnis saß, und sie ihn frei ließen, obwohl sie von seinen bösen Absichten wussten, sie haben ihn frei gelassen. Das ist zum Beispiel ein Fehler.'" Weiter...


12.12.2017

"Klar ahnden - aber keine Gesetzesverschärfung"

http://www.deutschlandfunk.de/demonstrationsrecht-und-antisemitismus-klar-ahnden-aber.720.de.html?dram:ar
ticle_id=403043

Gudula Geuther spricht sich mit Blick auf die antiisraelischen Proteste in den vergangenen Tagen in Deutschland gegen eine Gesetzesverschärfung aus. "Dass in Deutschland mit Vorschriften wie der Volksverhetzung oder der Leugnung des Holocaust die Meinungsfreiheit auch im Strafrecht ihre Grenze findet, liegt in der Geschichte begründet. Das darf aber nicht zu dem Missverständnis führen, dass das Strafrecht da anfangen sollte, wo der gesellschaftliche Konsens endet. Es beginnt viel, viel später – sonst hätten Meinungs- und Versammlungsfreiheit keinen Wert. (...) Auch Verschärfungen des Demonstrationsrechts werden gefordert, wie oft, wenn öffentlich schwer Erträgliches propagiert wird. Aber wie Einschränkungen des derzeitigen, vom Verfassungsgericht in allen denkbaren Verästelungen ziselierten Systems funktionieren sollen, ohne die Versammlungsfreiheit im Kern zu beschädigen, bleibt offen." Weiter...


12.12.2017

"Das Leben danach ist ein Kampf gegen die Waffen"

http://www.deutschlandfunk.de/fuenf-jahre-nach-dem-amoklauf-von-sandy-hook-das-leben.724.de.html?dram:art
icle_id=403034

Martina Buttler berichtet über den derzeit weitgehend aussichtslosen Kampf, den Angehörige von Amoklaufopfern in den USA gegen die Waffengesetze des Landes führen. "Am 14. Dezember 2012 erschoss ein Amokläufer in der Sandy Hook Elementary School in Newtown 20 Kinder und sechs Lehrerinnen. Die Überlebenden und Hinterbliebenen dieses Massakers, aber auch von anderen Amokläufen in den USA, kämpfen bis heute erfolglos für eine Änderung der Waffengesetze." Weiter...


11.12.2017

"Waffen nur für Demokraten"

http://www.deutschlandfunk.de/heckler-koch-mit-neuem-geschaeftsmodell-waffen-nur-fuer.724.de.html?dram:ar
ticle_id=402903

Das baden-württembergische Rüstungsunternehmen Heckler & Koch will seine Waffen künftig nur noch in rechtsstaatliche Demokratien liefern. Uschi Götz und Oliver Schmale berichten, dass Kritiker die Ankündigung als "Verschleierungstaktik" betrachten. "Fast 40 Prozent seines Gesamtumsatzes von gut 200 Millionen Euro machte Heckler & Koch 2016 mit Verkäufen für den zivilen US-Markt - im Vergleich zu 2015 hatte sich der amerikanische Markt damit verdoppelt. [Der Tübinger Rechtsanwalt Holger Rothbauer] begrüßt die Neuausrüstung bei dem Waffenhersteller in Baden-Württemberg - glaubt aber, die Strategie dahinter zur erkennen: 'Völlig klar, dass die Heckler-Produktion in Deutschland nicht mehr für den Export großartig gedacht ist, sondern der Export wird im Trump-Land USA vonstattengehen. Hier werden die Kapazitäten enorm nach oben gefahren, weil man hier weiß, dass Exportkontrolle quasi nicht mehr stattfindet, und von den USA aus dann in alle Länder geliefert werden kann. Selbst wenn die Kontakte und die Verträge von Oberndorf aus geschlossen würden.' Das weist Heckler & Koch von sich." Weiter...


10.12.2017

"Die Menschen müssen ihre digitale Identität selbst sichern"

http://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-eu-ratspraesidentin-kaljulaid-die-menschen.868.de.html?dram:a
rticle_id=402857

Die Präsidentin von Estland, Kersti Kaljulaid, meint in diesem Interview zum Thema digitale Sicherheit, dass es "immer an den Menschen selbst liegen" werde, sich im Netz zu schützen. "Um heute voranzuschreiten mit der Digitalisierung im öffentlichen Sektor, muss man die Menschen ausbilden in 'Cyber-Hygiene'. Manchmal wird gesagt, das ist unmöglich, wir sind nicht in der Lage allen zu erklären, wie man sicher bleibt, wie man Updates vornimmt und all das. (...) Zwei Dinge sind wichtig. In der analogen oder normalen Welt stellt eine Regierung Pässe aus, mit denen wir sicher sind. Wir identifizieren uns damit, bevor wir mit jemandem einen Vertrag abschließen in der realen Welt. Ähnliches ist auch in der digitalen Welt erforderlich. (...) Zweitens, in der Tat, sie müssen den Menschen sagen, dass sie ihre Identität selbst sichern müssen. (...) Es wird am Ende immer an den Menschen selbst liegen, sich zu schützen. Aber ich meine, wir haben allen Ländern beigebracht, dass man sich die Hände wäscht wegen der Keime, weil die Menschen sonst sterben. Es kann jetzt nicht schwieriger sein, wo wir eine viel bessere Kommunikation haben, den Menschen 'Cyber-Hygiene' beizubringen." Weiter...


10.12.2017

"Rückenwind für die israelische Regierung"

http://www.deutschlandfunk.de/trumps-jerusalem-entscheidung-rueckenwind-fuer-die.694.de.html?dram:article
_id=402858

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann glaubt nicht, dass die USA nach der Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, einen "Friedensprozess sinnvoll führen" können. "Die Angst vor einer dritten Intifada geht um. Noch sei es nicht so weit, sagte der Historiker Moshe Zimnmermann im Dlf. Die Palästinenser seien zu schwach, um eine Intifada wie vor 15 und 30 Jahren zu führen. Andererseits hätten die Palästinenser gelernt, dass es der Durchführung ihrer Ziele nicht diene. Man müsse andere Wege einschlagen. Die arabische Welt sei erzürnt über die Deklaration Trumps. In der Realität sei West-Jerusalem schon seit 1948 die Hauptstadt Israels und trotzdem nicht anerkannt worden. Trumps Signal sei jetzt: Wir anerkennen die Besatzung Ost-Jerusalems. Da sei 'ein großer Schritt weiter'. Die Palästinenser könnten das nicht akzeptieren - und auch nicht die Weltgemeinschaft." Weiter...


06.12.2017

"Der viel beschworene Weltenbrand wird nicht kommen"

http://www.deutschlandfunk.de/trumps-jerusalem-entscheidung-der-viel-beschworene.720.de.html?dram:article
_id=402507

Sebastian Engelbrecht bezweifelt aus vier Gründen, dass die Jerusalem-Entscheidung Trumps wie von einigen befürchtet tatsächlich zu einem "Weltenbrand" führen wird. "Erstens ist Jerusalem seit Jahrzehnten faktisch Israels Hauptstadt. (...) Zweitens wird sich der angekündigte Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem voraussichtlich verzögern. (...) Drittens spielen die Vereinigten Staaten heute kaum noch eine Rolle in der Region. (...) Viertens verlaufen die Konfliktlinien in dieser Region nicht mehr durch Jerusalem, wie das bis 2011 der Fall war." Weiter...


05.12.2017

"Humanitäre Katastrophe wird sich eher verschlechtern"

http://www.deutschlandfunk.de/jemen-humanitaere-katastrophe-wird-sich-eher-verschlechtern.694.de.html?dra
m:article_id=402338

Auch die Politikwissenschaftlerin Mareike Transfeld erwartet in diesem Interview, dass sich die Lage in Jemen nach dem Tod von Ali Abdullah Saleh zunächst verschlechtern wird. "Zum ersten zeigt das auf jeden Fall, dass die Huthis deutlich stärker sind, als sie bisher eingeschätzt wurden, stärker noch als Ali Abdullah Saleh, der noch Teile des Militärs unter seiner Kontrolle hatte. Aber das heißt auch, dass der Nordjemen nun zunehmend in die Hände der Huthis fällt, was für die Saudis auf keinen Fall hinnehmbar ist, und das macht natürlich auch die Tür weiter offen für den Iran, sich dort mit einzubringen im Jemen. Ich gehe davon aus, dass dies sehr viel mehr Gewalt nun mit sich bringen wird." Weiter...


03.12.2017

"Werden Angriffskriege demnächst illegal?"

http://www.deutschlandfunk.de/voelkerrechtler-ueber-staatentreffen-werden-angriffskriege.694.de.html?dram
:article_id=402213

Die Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs diskutieren in New York einmal mehr über die Frage, ob Angriffskriege künftig strafbar sein sollen. Der Völkerrechtler Claus Kreß erläutert in diesem Interview die Hintergründe und die lange Vorgeschichte dieser Debatte. "Die Frage kam auf nach dem Ersten Weltkrieg. Damals waren es die Engländer, die die Idee ins Spiel brachten. Dann die große Geburtsstunde, wenn Sie so wollen, in Nürnberg, der Nürnberger Prozess gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher. Da stand dieser Tatbestand, der Tatbestand des Angriffskriegs (früher wurde vom Verbrechen gegen den Frieden gesprochen) ganz im Vordergrund. Es ging den Amerikanern in Nürnberg im Kern darum, einen Präzedenzfall gegen den Angriffskrieg zu setzen. Und dann ist das ganze Projekt ins Stocken, und zwar in ein ganz langes Stocken, gekommen. Man konnte sich politisch im Kalten Krieg über diese Frage nicht einigen. Und selbst als es dann in den 1990er-Jahren zu der großen Wiederbelebung der Idee des Völkerstrafrechts kam, blieb der Angriffskrieg zunächst, weil er politisch so sensibel war, außen vor." Weiter...


03.12.2017

"Auf asymmetrische Bedrohung reagiert man nicht mit Bürokratie"

http://www.deutschlandfunk.de/bka-praesident-holger-muench-auf-asymmetrische-bedrohung.868.de.html?dram:a
rticle_id=402199

BKA-Präsident Holger Münch äußert sich in diesem Interview über den Kampf der deutschen Sicherheitsbehörden gegen die Terrorbedrohung. "'Das Herzstück von Polizeiarbeit ist Information, also auch die Informationssysteme - und die sind zu langsam', sagte BKA-Präsident Holger Münch im Dlf. Die Bedrohungen durch den Terror könnten nur durch intensive Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und vereinheitlichte Strukturen gemeistert werden." Weiter...


30.11.2017

"Offiziell herrscht Frieden"

http://www.deutschlandfunk.de/kolumbiens-regierung-und-die-farc-rebellen-offiziell.1773.de.html?dram:arti
cle_id=401925

Trotz des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen sei noch kein Frieden eingekehrt, berichtet Sophia Boddenberg aus Medellìn. Das entstandene Machtvakuum werde vielmehr von rechten paramilitärischen Gruppen und den Drogenkartellen gefüllt. "Reinel Arias ist Sozialpsychologe und arbeitet seit 12 Jahren für die Organisation Las Golondrinas in der Comuna 8. (...) [Er] erklärt, warum der kolumbianische Konflikt tiefgehende Ursachen hat. 'Der kolumbianische Konflikt dreht sich nicht nur um bewaffnete Zusammenstöße. Es geht um Vernachlässigung durch den Staat, um fehlende Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten, um ein prekäres Gesundheitssystem, um Wirtschaft und Ernährung. Der Konflikt ist das Resultat der sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Realität dieses Landes.' Der Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla war zwar ein erster Schritt, aber der Weg Kolumbiens zum Frieden ist noch lang." Weiter...


28.11.2017

"Israelis und Palästinenser im Dauerkonflikt"

http://www.deutschlandfunk.de/70-jahre-un-teilungsbeschluss-israelis-und-palaestinenser.724.de.html?dram:
article_id=401817

Benjamin Hammer hat für seine Reportage anlässlich des 70. Jahrestages des UN-Beschlusses zur Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat mit vielen Israelis und Palästinensern vor Ort gesprochen und stellt fest, dass die "Hoffnung auf eine gemeinsame Vision" immer mehr schwinde. "Der Geist des UN-Teilungsbeschlusses von 1947 gilt heute, 70 Jahre später, als verflogen. Das Versprechen, dem jüdischen Volk eine Heimat zu geben, wurde erfüllt. Einen Staat 'Palästina' gibt es jedoch immer noch nicht. Mehr noch: Bis heute ist jener Frieden nicht eingetreten, von dem im Beschluss der Vereinten Nationen die Rede ist. Was verbinden die Menschen in Israel und den palästinensischen Gebieten heute mit dem 29. November 1947? Und ist das, was die UN vor 70 Jahren planten, heute überhaupt noch denkbar, noch durchsetzbar? Eine Teilung des Landes in einen jüdischen und einen arabischen Staat?" Weiter...


26.11.2017

"Kultur hält die Leute von der Gewalt ab"

http://www.deutschlandfunk.de/kolumbien-kultur-haelt-die-leute-von-der-gewalt-ab.2016.de.html?dram:articl
e_id=401598

Peter B. Schumann hebt den Einfluss kultureller Faktoren im Friedensprozess in Kolumbien hervor. "Seit einem Jahr existiert der Friedensvertrag Kolumbiens mit der FARC-Guerilla. Für den Aussöhnungsprozess engagieren sich auch Kulturschaffende, darunter der HipHop-Musiker Jeihhco Omar Rincón. Doch bei vielen Menschen fehlt das Geld, um an Bildungs- und Kulturprojekten tatsächlich teilnehmen zu können." Weiter...


26.11.2017

"Der IS hat noch immer Chancen, sich zu regenerieren"

http://www.deutschlandfunk.de/syrien-und-irak-der-is-hat-noch-immer-chancen-sich-zu.694.de.html?dram:arti
cle_id=401603

Der Islamwissenschaftler Wilfried Buchta erläutert in diesem Radio-Interview, warum der IS in Irak und Syrien seiner Ansicht nicht besiegt, sondern nur verdrängt worden sei. "Der IS sei in entlegene Wüstengebiete und in den Untergrund der größeren Städte abgedrängt worden. Die Phase des militärischen Kampfes gehe zuende. Nun steht nach Ansicht von Buchta der Einsatz von Polizei und Geheimdienst im Vordergrund. Der Erfolg der Sicherheitskräfte sei aber abhängig vom Vertrauen und der Kooperation der Zivilbevölkerung." Weiter...


25.11.2017

"Über das Verbrechen der Väter sprechen"

http://www.deutschlandfunk.de/militaerdiktatur-in-argentinien-ueber-das-verbrechen-der.799.de.html?dram:a
rticle_id=401565

Anne Herrberg stellt das argentinische Kollektiv "Kinder von Völkermördern für Erinnern, Wahrheit und Gerechtigkeit" vor. "Ihre Väter waren während des Militärregimes von 1976 bis 1983 mitverantwortlich für Folter, Mord, Verschleppung und Baby-Raub. Die Söhne und Töchter der Täter wollen nicht länger über die Verbrechen der Väter schweigen und fordern eine Gesetzesänderung." Weiter...


18.11.2017

"Die Technik kann man nicht ethisch machen"

http://www.deutschlandfunk.de/autonome-waffensysteme-die-technik-kann-man-nicht-ethisch.684.de.html?dram:
article_id=400996

Die Informatikerin Katharina Zweig von der TU Kaiserslautern spricht sich in diesem Interview klar gegen einen Einsatz autonomer Kampfdrohnen aus. "Solange diese Systeme nicht hundertprozentig perfekt sind und die entsprechende Entscheidung eine riesige Auswirkung auf das Leben dieser Menschen hat, sollten wir sie nicht einsetzen oder nur mit Bedacht einsetzen oder nur mit einem menschlichen Entscheider. Und sehr viel schlimmer als jemandem das Leben zu nehmen, kann es natürlich gar nicht werden. Also ist wirklich die Frage, wie wir ethisch mit dieser Technik umgehen. Die Technik selber kann man an der Stelle nicht ethisch machen." Weiter...


15.11.2017

"Es geht um Grace Mugabe"

http://www.deutschlandfunk.de/eingreifen-des-militaers-in-simbabwe-es-geht-um-grace-mugabe.720.de.html?dr
am:article_id=400740

Auch Oliver Ramme führt das Eingreifen des Militärs in Simbabwe vor allem auf den regimeinternen Streit um die Nachfolge von Präsident Mugabe zurück. "Die Mugabes haben sich verzockt. Sie haben einen Fehler begangen und den Weg der Günstlingswirtschaft verlassen. Den Thronfolger mit Schimpf und Schande davongejagt und die ungeliebte Frau als Nachfolgerin installiert. Die Ära Mugabe geht nun zu Ende. Das ist gut so. Das Militär steht nicht hinter Grace. Und die anderen aus dem Umfeld Mugabes haben zu lange warten müssen. Sie wollen jetzt endlich auch an die Fleischtöpfe." Weiter...


11.11.2017

"Korrektur einer Lüge"

http://www.deutschlandfunk.de/truppenaufstockung-in-afghanistan-korrektur-einer-luege.720.de.html?dram:ar
ticle_id=400407

Thomas Wiegold kommentiert in seinem Gastbeitrag für den Deutschlandfunk die geplante Aufstockung der NATO-Truppen in Afghanistan. "Tatsächlich wird erst einmal nur folgende Lüge korrigiert, mit der die westlichen Länder die Afghanen, aber auch sich selbst belogen haben: Die Truppenreduzierungen der vergangenen Jahre seien an den Bedingungen im Land orientiert, nicht am Blick auf den Kalender: So hatten die USA wie auch die Europäer immer wieder argumentiert. Doch in der Realität war es genau anders herum. Der Kalender spielte die entscheidende Rolle, genauer: Die Wahltermine, in den USA genauso wie in jedem europäischen Land. Der eigenen Bevölkerung daheim musste ein Abzug der eigenen Soldaten als Erfolg verkauft werden. Ob das zur Situation in Afghanistan passte, war dabei Nebensache." Weiter...


08.11.2017

"Radikal gescheitert"

http://www.deutschlandfunk.de/frankreich-radikal-gescheitert.886.de.html?dram:article_id=399964

Präventions- und Deradikalisierungsprogramme für Islamisten stehen in Frankreich vor dem Aus, berichtet der Deutschlandfunk. Ein Grund sei die fehlgeleitete Förderung von zum Teil "dubiosen Vereinen". "Nicht alles war schlecht, einige kleine Vereine arbeiten seriös. Aber eine ganze Reihe Vereine und private Deradikalisierungsberater haben enorme Summen vom Staat eingesackt. In einem Fall eine knappe Million - ohne nachvollziehbare Gegenleistungen. Mehrere Vereinsvorsitzende wurden unter anderem wegen Unterschlagung, Geldwäsche und Schwarzarbeit von der Justiz angeklagt." Weiter...


04.11.2017

"AfD und Identitäre unter einem Dach"

http://www.deutschlandfunk.de/rechtes-hausprojekt-in-halle-afd-und-identitaere-unter.1773.de.html?dram:ar
ticle_id=399843

Christoph D. Richter berichtet im Deutschlandfunk über ein Hausprojekt in Halle, das offenbar von der AfD und von sogenannten "Identitären" genutzt wird. "Identitäre, das sind die neuen Rechten, manche sagen 'Keimzelle einer rechten RAF'. In Halle an der Saale haben Identitäre im Frühjahr ein Hausprojekt gegründet, vor Kurzem eröffnete auch ein AfD-Abgeordneter hier sein Büro. Jetzt machen Anwohner gegen das Projekt mobil. Sie fühlen sich eingeschüchtert und bedroht." Weiter...


01.11.2017

"Zentralasien-Experte: Täter wurden im Ausland radikalisiert"

http://www.deutschlandfunk.de/anschlaege-in-new-york-stockholm-istanbul-und-st-petersburg.694.de.html?dra
m:article_id=399659

Obwohl vier radikalislamische Attentäter der jüngsten Zeit aus Usbekistan stammen, lehnt der Zentralasien-Experte Sebastian Schieck es in diesem Interview ab, das Land als "eine Art Pulverfass" zu charakterisieren. "Erst mal muss man sehen: Es gibt in der Region den Islam als die dominante Religion. Das ist aber in der Regel eher ein gemäßigter Islam, der vor allem in der Sowjetzeit auch sehr säkular geprägt wurde. Radikalisierung – dieses Phänomen gibt es zwar; es ist aber jetzt kein Massenphänomen. Was ja auffallend ist bei diesen vier Tätern, nach allem, was wir wissen, auch jetzt bei dem aktuellen Täter in New York, dass die Radikalisierung im Ausland stattgefunden hat, also nicht in der Region oder in Usbekistan selber. Das heißt, dass offensichtlich diese Täter erst mal weg sein müssen aus diesen sozialen Zusammenhängen, in denen sie sonst in ihren Heimatländern leben, um dann anfällig zu sein für radikalisierendes Gedankengut." Weiter...


26.10.2017

"Ein erster Schritt zurück zu mehr Rechtsstaatlichkeit in der Türkei"

http://www.deutschlandfunk.de/freilassung-peter-steudtners-ein-erster-schritt-zurueck-zu.694.de.html?dram
:article_id=399146

Der CDU-Europaexperte Michael Stübgen hofft nach der Freilassung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner aus dem Istanbuler Gefängnis auf eine Entspannung im Verhältnis zwischen der EU und der Türkei. "Ob das ein erster Schritt für ein Tauwetter zwischen EU und Türkei ist, das kann man im Moment leider noch nicht feststellen. Ich hoffe das selber inständig, dass möglicherweise die Türkei in einigen Fragen, die dort offen sind, einlenkt. Wir dürfen allerdings nicht vergessen, es sind noch einige Deutsche in Untersuchungshaft in der Türkei und viele tausend türkische Staatsbürger. Insofern ist es ein erstes Anzeichen, was hoffentlich der Beginn von Tauwetter bedeutet." Weiter...


25.10.2017

"Deutschland bislang Ruheort für italienische Mafia"

http://www.deutschlandfunk.de/kriminelle-geschaefte-deutschland-bislang-ruheort-fuer.724.de.html?dram:art
icle_id=399090

Isabel Fannrich-Lautenschläger berichtet über kriminelle Geschäfte italienischer Mafia-Mitglieder in Deutschland. "Weit mehr als 1.000 Mitglieder und Unterstützer der italienischen Mafia leben nach Angaben des Bundeskriminalamtes in Deutschland, die meisten gehören zur kalabrischen 'Ndrangheta. Konkrete Straftaten sind oft schwer nachweisbar und eine Mitgliedschaft hierzulande bislang nicht strafbar - mit weitreichenden Folgen für die Gesellschaft." Weiter...


25.10.2017

"Ein wütender Mob, eine untätige Polizei und viele Fragen"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-g20-ausschreitungen-ein-wuetender-mob-eine-untaetige.1001.de.htm
l?dram:article_id=399081

Axel Schröder spricht im Deutschlandfunk über offene Fragen im Zusammenhang mit den G20-Ausschreitungen. Die Sendung liegt als Transkript auf der Homepage von Deutschlandfunk Kultur bereit. "In der Elbphilharmonie in Hamburg vergnügten sich im Juli die G20-Staatschefs. Währenddessen wurde das Schanzenviertel von gewaltbereiten Autonome und Krawalltouristen verwüstet. Die Polizei schritt damals zunächst nicht ein. Viele Fragen sind immer noch offen – ein Sonderausschuss soll Antworten geben." Weiter...


25.10.2017

"OP im Bombenhagel"

http://www.deutschlandfunk.de/ein-syrischer-arzt-erzaehlt-op-im-bombenhagel.1773.de.html?dram:article_id=
399043

Kai Küstner stellt im Deutschlandfunk den syrischen Arzt Ayman Al Sheikh vor, der als einer der letzten Zivilisten im Dezember 2016 aus der Stadt Aleppo in Sicherheit gebracht wurde. "Heute ist Dr Al-Sheikh im Nordwesten Syriens, an der türkischen Grenze in Idlib, tätig. Eine Gegend, in der Hunderttausende Flüchtlinge gestrandet sind. Und in der ebenfalls Angriffe auf Krankenhäuser zum grausamen Alltag gehören: 'Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor. Und befürchten auch dort so etwas wie in Aleppo. Wir bauen Krankenstationen unter der Erde oder in Höhlen, damit wir unsere Pflicht erfüllen und möglichst jeden Menschen behandeln können.'" Weiter...


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