US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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07.12.2019

"Zu befürchten, dass sich die Situation wieder verschärft"

https://www.deutschlandfunk.de/konflikt-zwischen-nordkorea-und-usa-zu-befuerchten-dass.694.de.html?dram:a
rticle_id=465309

Der Asien-Experte Johannes Pflug erläutert in diesem Interview, warum er eine erneute Zuspitzung des Atomkonflikts zwischen den USA und Nordkorea für möglich hält. "Im Grunde genommen hatte Kim Jong-un ja den Amerikanern ein Ultimatum gesetzt bis zum Ende dieses Jahres, und wenn man sieht, was drumherum passiert, dann muss man natürlich schon ernsthaft auch Besorgnis haben, dass es wieder zu einer Verschärfung kommen kann. Er ist ja gesehen worden auf dem sogenannten heiligen Berg Paektu auf einem Schimmel sitzend. Er hat für die Nordkoreaner eine große symbolische Bedeutung. Außerdem ist bekannt, dass offensichtlich noch in diesem Jahr in der zweiten Dezemberhälfte eine Sitzung des Zentralkomitees der nordkoreanischen kommunistischen Partei stattfinden soll. Vier Raketentests hat es mittlerweile auch wieder gegeben. Also da ist schon zu befürchten, dass sich die Situation wieder verschärfen wird."

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07.12.2019

"Geboren in Polen, Soldat bei der Bundeswehr"

https://www.deutschlandfunk.de/soldaten-mit-migrationshintergrund-geboren-in-polen-soldat.1773.de.html?dr
am:article_id=465293

Sebastian Engelbrecht zufolge kommen etwa 15 Prozent der Bundeswehr-Soldaten aus Einwandererfamilien. "Christina Routsi [Sprecherin im Bundesverteidigungsministerium] schätzt, dass heute 15 Prozent der Soldaten aus Einwandererfamilien kommen – das wären rund 27.000. Folgt man Christina Routsi, dann funktioniert die Integration der Soldatinnen und Soldaten mit Migrationshintergrund gut. 'Ich glaube, da gibt es gar nichts zu integrieren. Ich bin Teil des Teams Bundeswehr, und ob ich da jetzt eine, zwei oder drei Staatsbürgerschaften habe, ist aus meiner Sicht egal. Ich habe etwas geschworen, was mir am Herzen liegt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen hier in meinem Land.' (…) Fälle von Diskriminierung gegen Soldaten aus Einwandererfamilien sind im Bericht des Wehrbeauftragten des Bundestags für das Jahr 2018 dokumentiert. In vielen Fällen ließen sich die Diskriminierungen nicht nachweisen, da es keine Zeugen gebe. Oder sie schwiegen – aus Loyalität zu den Tätern, schreibt der Wehrbeauftragte."

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06.12.2019

"Neuer, alter Iran-Irak-Konflikt"

https://www.deutschlandfunk.de/spannungen-zwischen-nachbarstaaten-neuer-alter-iran-irak.724.de.html?dram:
article_id=465267

Der Einfluss des Irans im Irak werde insbesondere von jungen Irakern zunehmend als störend empfunden, berichtet Marc Thörner im Deutschlandfunk. "Nach dem Sturz des sunnitischen Diktators Saddam Hussein hat sich der schiitische Iran Einfluss auf seinen Nachbarn Irak gesichert. 70 Prozent der Iraker sind Schiiten. Viele junge Iraker lasten die Misere in ihrem Land deshalb Teheran an – und fordern ein Ende der iranischen Vorherrschaft."

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03.12.2019

"NATO ist nicht hirntot, aber auch nicht kerngesund"

https://www.deutschlandfunk.de/leiter-der-muenchner-sicherheitskonferenz-nato-ist-nicht.694.de.html?dram:
article_id=464847

Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, hält die Macron-Kritik an der NATO in diesem Interview zumindest teilweise für berechtigt. "Sie ist nicht hirntot. Sie ist aber auch nicht wirklich kerngesund. Das ist so ein Patient, der läuft und redet und was zu sagen hat, aber dem es nicht ganz gut geht. So würde ich das qualifizieren. Die NATO funktioniert, was ihre militärischen Abschreckungsfähigkeiten angeht, ja gar nicht so schlecht, wenn man mal die Tweets von Präsident Trump weglässt. Die NATO hat heute mehr amerikanische Soldaten in Europa, mehr Material als noch vor wenigen Jahren. Das ist nicht der Teil, der nicht funktioniert. Der Teil, der nicht funktioniert und über den Macron sich aus meiner Sicht nicht ganz unberechtigt aufgeregt hat, ist, ich nenne das jetzt mal, die Konsultations-NATO, die Notwendigkeit, dass man sich abstimmt. Und dass Präsident Macron quasi aus dem Fernsehen erfährt, dass der NATO-Partner Türkei sich in Syrien breit macht, und dass der andere NATO-Partner USA sich aus Syrien zurückziehen will, das kann ich nachvollziehen, dass das zu großer Verärgerung führt."

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02.12.2019

"Russland und die 'Reset-Politik'"

https://www.deutschlandfunk.de/verhaeltnis-des-westens-zu-moskau-russland-und-die-reset.724.de.html?dram:
article_id=464830

Der von Frankreichs Präsident Macron geforderte "Reset" der Beziehungen des Westens zu Russland habe in der Ukraine "Entsetzen" ausgelöst, berichten Gesine Dornblüth und Thomas Franke. Während einige Experten den Vorschlag als "pragmatisch" befürworteten, fürchteten andere, dass Kompromisse zu Lasten der Ukrainer gehen werden. "Aus Moskau gibt es bisher, außer ein paar freundlichen Worten von Außenminister Lawrow, keine Stellungnahme zu einem Neustart der Beziehungen. Nikolaj Petrov von Chatham House wundert das nicht: 'Leider ist die russische Politik ein ganzes Stück weniger öffentlich als die französische. Ich werte allein den Fakt, dass die Initiative Macrons nicht sofort von der russischen Regierung feindlich aufgenommen wurden, als Zeichen, dass irgendein Verhandlungsprozess läuft.' Alle sind sich einig. Eine Lösung im Krieg im Osten der Ukraine geht nur mit der russischen Regierung. Das sind bittere Fakten. Petrov: 'Gegen Russland zu spielen, Russland als Gegenspieler zu haben, ist absolut perspektivlos. Denn Russland ist zwar keine Großmacht im vollen Wortsinn, aber als Spoiler, als Akteur, der konstruktive Positionen anderer Akteure behindert, ist Russland sehr wohl in der Lage, jede beliebige Anstrengung der EU im postsowjetischen Raum zu blockieren.'"

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30.11.2019

"Demonstranten unter Druck"

https://www.deutschlandfunk.de/iran-demonstranten-unter-druck.799.de.html?dram:article_id=464737

Die iranische Regierung versuche, die Unruhen im Land als von Israel und den USA gesteuert zu brandmarken, berichtet Karin Senz im Deutschlandfunk. "Der Finger von Ajatollah Ali Chamenei zeigt mal wieder in Richtung USA. Die Proteste seien eine sehr gefährliche Verschwörung gewesen, erklärt er diese Woche. Verantwortlich seien Banditen mit Verbindungen zu den USA, Israel und Saudi-Arabien. Bilder der Nachrichtenagentur Reuters zeigen, wie Teilnehmer auf einer Großkundgebung für die Regierung am Montag in Teheran eine israelische Flagge verbrennen. Sie rufen nieder mit Israel, nieder mit den USA. Auch diese Frau verdächtigt im Reuters-Interview das Ausland als Drahtzieher der Demonstranten: 'Die wollten unser Land schwächen. Ich verlange von diesen Leuten, dass sie verantwortungsbewusster handeln. Und ich will, dass sie begreifen, dass die Feinde uns deshalb das Leben schwer machen, weil der Iran mächtiger im Nahen Osten geworden ist.'"

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28.11.2019

"Das Säbelrasseln im All"

https://www.deutschlandfunk.de/aufruesten-der-weltraummaechte-das-saebelrasseln-im-all.740.de.html?dram:a
rticle_id=464412

Karl Urban berichtet über das neue Wettrüsten der Großmächte im Weltall, das auch beim Nato-Gipfel in London Thema sein wird. "'Einerseits ist da die Gruppe von Ländern, die von Russland und China geführt werden. Sie haben einen Vertrag vorgeschlagen, der die Platzierung von Waffen im Weltraum verhindern soll. Diese Idee hatte sich seit dem Jahr 2000 mehr oder weniger herumgesprochen, wurde dann weiterentwickelt und der UNO im Jahr 2008 vorgestellt.' Die Vereinigten Staaten und mit ihnen ihre Verbündeten stellen sich seither gegen diese Vorstöße. 'Die Vereinigten Staaten, viele europäische Länder, aber auch Australien, Japan und Kanada halten schon die Idee, speziell Waffen im All zu verbieten, für fehlerhaft, weil man nicht definieren kann, was eine Waffe ist.' Die Regulierung des Orbits ist bis heute ungelöst. Und so lange es keine Einigung gibt, nimmt die Zahl der Staaten, die ihre Satelliten wiederum mit eigenen Waffensystemen schützen wollen, weiter zu."

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25.11.2019

"Hass und Hetze kommen überwiegend von rechts"

https://www.deutschlandfunk.de/nachgefragt-hass-und-hetze-kommen-ueberwiegend-von-rechts.2852.de.html?dra
m:article_id=464241

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat vor kurzem in einem Interview mit dem Deutschlandfunk anlässlich der aktuellen Debatte um den "Welt"-Kolumnisten Don Alphonso darauf bestanden, dass "Unkultur im Netz" "rechts wie links absolut identisch" sei. Der Deutschlandfunk widerspricht dieser These in diesem Beitrag: "Die bislang vorliegenden Zahlen beim Bundeskriminalamt besagen Folgendes: Ein Großteil der Hasskommentare (77 Prozent) 'lässt sich dem rechtsextremen Spektrum zuordnen, knapp 9 Prozent der Kommentare sind linksextrem, die verbleibenden 14 Prozent sind ausländischen oder religiösen Ideologien beziehungsweise keiner konkreten politischen Motivation zuzuordnen.' Eine Bestätigung dieser Tendenz kommt aus der Praxis. Staatsanwalt Christoph Hebbecker von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Köln sagte im DLF: 'Wir können ganz klar sagen, dass die ganz weit überwiegende Anzahl der Fälle, die wir täglich bearbeiten, dem rechten und rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist, ein kleiner Teil auch dem linken Spektrum, und ein kleiner Teil ist auch keiner politischen Orientierung zuzuordnen. Das sind beispielsweise extreme Gewaltdarstellungen.' Hebbecker spricht von '80 vielleicht auch 85 Prozent plus x'."

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25.11.2019

"Was russische Häftlinge vom Alltag hinter Gittern berichten"

https://www.deutschlandfunk.de/telefonate-aus-dem-gefaengnis-was-russische-haeftlinge-vom.795.de.html?dra
m:article_id=464045

Auf der Grundlage von Telefongesprächen mit Häftlingen zeichnet Gesine Dornblüth ein düsteres Bild von den Zuständen in russischen Gefängnissen. "Russische Menschenrechtler nennen eine Faustformel: Ein Drittel der Gefangenen in Russland sitze unschuldig ein, ein Drittel aufgrund unangemessener Urteile, ein Drittel sei schuldig. Je weiter von Moskau entfernt, desto schlimmer seien die Zustände, meint Andrej aus dem Fernen Osten: 'Die setzen dich in die Strafzelle, auch wenn du gar nichts getan hast. Nur, damit die Bilanz gut aussieht. Denn einer muss ja in der Strafzelle sitzen. Es ist ein Staat im Staat.'"

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24.11.2019

"Ein hoffnungsloser Fall"

https://www.deutschlandfunk.de/nahostpolitik-ein-hoffnungsloser-fall.720.de.html?dram:article_id=464168

Keiner der in der Nahostpolitik involvierten Akteure kann Peter Kapern zufolge derzeit etwas Substanzielles zur Lösung des Konflikts beitragen. "Die drei Millionen Palästinenser im Westjordanland haben weder aus Washington noch von der eigenen politischen Führung Hilfe zu erwarten, kommentiert Peter Kapern. Auch Europa fehle nach der Kurswende der USA in der Nahostpolitik ein fester Standpunkt."

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04.11.2019

"Das größte Problem ist die Enthemmung der Meinung"

https://www.deutschlandfunk.de/schriftsteller-navid-kermani-das-groesste-problem-ist-die.694.de.html?dram
:article_id=462534

Die durch die technologische Entwicklung eröffnete Möglichkeit, dass jeder immer sofort sagen könne, was er wolle, habe zu einer Verrohung geführt, beklagt der Schriftsteller Navid Kermani in diesem Interview. "Der Mensch ist ein Tier, dessen Wildheit durch Zivilisation, durch Kultur, Religion, Sittegesetz eingehegt wird. Aber wenn man menschlichen Trieben freien Lauf lässt, dann wird es dunkel, und Freiheit ist nicht, immer alles sagen zu dürfen. Zur Freiheit gehört, dass man für sein Wort auch zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn es andere verletzt. (…) Ich habe vor vielen Jahren beschlossen, dass ich einfach nicht mehr im Internet erreichbar bin. Es gibt schon viele Jahre keine E-Mail-Adresse mehr. Man kann vielleicht den Verlag anschreiben, aber das wird gar nicht an mich weitergeleitet, sondern man muss mir Briefe schreiben. Das war ein entscheidender Sprung. Seitdem ist das massiv zurückgegangen, denn derjenige, der Briefe schreibt, allein schon die Form, die analoge Form, die scheint, Menschen entweder davon abzuhalten, weil sie nicht sofort dem spontanen Reflex nachgeben können, oder scheint, auch etwas Zivilisierendes zu haben. Selbst Menschen, die kritisch auf Dinge reagieren – das ist ja auch völlig in Ordnung –, schreiben das in einem Ton, der jedenfalls okay ist, wo man antworten kann. Ich kann das nur jedem empfehlen."

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04.11.2019

"Schurkenstaat und Satan"

https://www.deutschlandfunk.de/die-geschichte-der-amerikanisch-iranischen-rivalitaet.724.de.html?dram:art
icle_id=462527

Ulrich Pick zeichnet den Konflikt zwischen den USA und dem Iran seit den 1950er Jahren nach. "Das Verhältnis zwischen den beiden Rivalen ist also zurzeit angespannt, wie schon lange nicht mehr – zumal nicht nur die USA, sondern auch Deutschland, Großbritannien und Frankreich vermuten, dass hinter dem Drohnenangriff auf die großen Ölförderanlagen von Washingtons Verbündetem Saudi-Arabien im September die Islamische Republik steht. Viele Beobachter auch aus Europa befürchten bereits, dass 40 Jahre nach der Botschaftsbesetzung von Teheran ein bewaffneter Konflikt zwischen den USA und Iran bevorsteht. Susanne Schröter, die Direktorin des Forschungszentrums 'Globaler Islam' an der Uni Frankfurt am Main, hält dies jedoch für wenig wahrscheinlich: 'Bis jetzt ist es ein prekäres Gleichgewicht. Ich gehe eigentlich davon aus, dass dieses Gleichgewicht auch erhalten bleibt. Weil die Amerikaner sich nicht rühren werden und der Iran auch am besten damit fährt, das alles bleibt, wie es ist.'"

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01.11.2019

"Moskau verstärkt die Kontrolle über das Internet"

https://www.deutschlandfunk.de/russland-moskau-verstaerkt-die-kontrolle-ueber-das-internet.1773.de.html?d
ram:article_id=462380

Thielko Grieß berichtet über ein neues Gesetz der russischen Regierung zur Kontrolle des Internets. "Ein neues Gesetz soll der russischen Regierung helfen, die Kontrolle über das Internet zu verstärken. Offiziell geht es um die Sicherheit und Stabilität des Datenverkehrs. Die Folgen sind jedoch viel weitreichender – technisch könnte damit die Meinungsfreiheit zielgenau eingeschränkt werden."

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27.10.2019

"Es gibt einen kurdischen Nationalismus"

https://www.deutschlandfunk.de/nordsyrien-konflikt-es-gibt-einen-kurdischen-nationalismus.694.de.html?dra
m:article_id=461971

Benedikt Schulz im Gespräch mit der Politologin Gülistan Gürbey über die kurdischen Ansprüche auf einen eigenen Nationalstaat. "Viele Kurden wünschten sich einen Nationalstaat, sagte die Politologin Gülistan Gürbey im Dlf. Allerdings habe sich bei den politischen Akteuren die pragmatische Sichtweise durchgesetzt, dass ein nationaler Staat bei dieser Konstellation der Weltpolitik nicht möglich sei."

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27.10.2019

"Der Vorschlag Kramp-Karrenbauers ist gegenstandslos geworden"

https://www.deutschlandfunk.de/swp-direktor-volker-perthes-der-vorschlag-kramp.868.de.html?dram:article_i
d=461920

Klaus Remme im Gespräch mit dem Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, über den Vorschlag von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu einer international kontrollierten Schutzzone in Nordsyrien. "Aus Sicht von Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), ist der Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, eine international kontrollierte Schutzzone in Nordsyrien einzurichten, chancenlos. Im Deutschlandfunk-Interview der Woche sagte Perthes: 'Ich glaube, dass der Vorschlag für Syrien gegenstandslos geworden ist, spätestens am Dienstag, als Russland und die Türkei sich darüber geeinigt haben, diese Zone selbst zu kontrollieren und zu patroullieren. Und dass Russland als permanentes Mitglied des Sicherheitsrats sich dies durch einen deutschen Vorschlag qua UN-Mandat wieder abnehmen lassen würde, muss man nicht erwarten.'"

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19.10.2019

"Rechte Esoteriker im Krieg gegen 5G und das Impfen"

https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextreme-online-angebote-rechte-esoteriker-im-krieg.724.de.html?dram:
article_id=461384

Mio Liebentritt hat sich für den Deutschlandfunk in rechtsextremen Online-Angeboten umgesehen und ist dort auf Schamanismus, Impfkritik, dunkle Kräfte und Verschwörungstheorien gestoßen. "Auf Internetplattformen werden esoterische, rassistische und antisemitische Inhalte zunehmend vermischt. Über Videos werden diese Verschwörungsnachrichten zigtausenfach verbreitet – an Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden vorbei."

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19.10.2019

"Anghörige von IS-Kämpfern: stigmatisiert und ausgegrenzt"

https://www.deutschlandfunk.de/irak-anghoerige-von-is-kaempfern-stigmatisiert-und.799.de.html?dram:articl
e_id=461380

Charlotte Bruneau berichtet im Deutschlandfunk über das Schicksal Angehöriger von IS-Kämpfern, die in ihren Heimatorten als Gebrandmarkte angesehen werden. "'Sie werden von den Scheichen in ihren Heimatorten bedroht. In manchen Gegenden, zum Beispiel in der Provinz Salaheddin, haben die Stammesoberhäupter beschlossen, dass diese Familien nicht zurück dürfen. Wenn sie es trotzdem versuchen, droht ihnen der Tod. Einige Familien, die zurückgegangen sind, wurden nach ein oder zwei Tagen mit Handgranaten angegriffen! Sie mussten flüchten und sind jetzt wieder hier.' In den irakischen Provinzen, die einst vom IS kontrolliert wurden, wollen die lokalen Gemeinschaften nun diejenigen bestrafen, die der Terrororganisation die Tür geöffnet haben sollen. Auch wenn ihnen keine Verbrechen nachgewiesen werden können. Zwar sieht die irakische Gesetzgebung die individuelle Strafbarkeit vor – also dass kein Mensch für die Verbrechen anderer verantwortlich gemacht werden darf – aber das gilt nicht überall im Land."

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13.10.2019

"Wir müssen begreifen, sonst droht eine Staatskrise"

https://www.deutschlandfunk.de/hassverbrechen-in-deutschland-wir-muessen-begreifen-sonst.720.de.html?dram
:article_id=460853

Die Chefredakteurin des Deutschlandfunks, Birgit Wentzien, kommentiert die rechtsextremen "Hassverbrechen" der vergangenen Jahre und fordert die Politik auf, "die Größe der Herausforderung" für unsere Gesellschaft "endlich zu begreifen". "Wie können Menschen vor vollkommen verblendeten, mutmaßlich wahnsinnigen Tätern geschützt werden? Ist dafür seither schon etwas geschehen? Und wer sind die Helfershelfer, die Sympathisanten, die Unterstützer und Zuschauer des Ego-Shooters von Halle? Wie sind sie zu belangen und wie auf den Platz zu verweisen, der ihnen gebührt: draußen vor der Tür. Gelingt dieses Begreifen nicht – nach Chemnitz vor einem Jahr, nach dem Mord an Walter Lübcke im Sommer, nach Halle jetzt –, steht eine Staatskrise ins Haus."

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13.10.2019

"Der antisemitische Bodensatz ist 'wieder sehr massiv'"

https://www.deutschlandfunk.de/philosoph-julian-nida-ruemelin-der-antisemitische-bodensatz.868.de.html?dr
am:article_id=460527

Birgit Wentzien im Gespräch mit dem Philosophen und ehemaligen Kanzleramtsminister für Kultur, Julian Nida-Rümelin, über den Terroranschlag auf die Synagoge in Halle. "'Im Mittelpunkt muss stehen, wie wir die zivile Kultur in diesem Land sichern. Es gab immer einen Bodensatz von Antisemitismus, aber er war relativ versteckt und wird jetzt wieder sehr massiv. Womit hängt das zusammen und wie kann man diese Entwicklung steuern? Das ist eine große Herausforderung auch der politischen Kultur in Deutschland.'"

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12.10.2019

"Auf extreme Weise Tabus brechen"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/radikalisierung-in-online-communities-auf-extreme-weise.1264.de.html
?dram:article_id=460866

Der Deutschlandfunk hat sich mit dem Vice-Redakteur Sebastian Meineck über Radikalisierungswege in Online-Communties unterhalten. "Welche Rolle spielen das Internet, rechte Netzwerke und Online-Communities für rechtsextreme Terroranschläge wie dem in Halle? Wenn man dem Medium die alleinige Verantwortung übertrage, komme man zu Fehlschlüssen, sagt der Journalist Sebastian Meineck."

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12.10.2019

"Junge Iraker fühlen sich von Politikern allein gelassen"

https://www.deutschlandfunk.de/proteste-gegen-regierung-junge-iraker-fuehlen-sich-von.799.de.html?dram:ar
ticle_id=460860

Carsten Kühntopp berichtet im Deutschlandfunk über die Hintergründe der jüngsten Proteste gegen die irakische Regierung. "Stromausfälle, dreckiges Leitungswasser, Ministerien als Selbstbedienungsläden – die irakische Bevölkerung ist unzufrieden. Der Unmut trifft nicht nur die politische Klasse, sondern auch die parlamentarische Demokratie. Die Politik reagiert auf die Proteste ohne Verständnis."

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12.10.2019

"USA lassen Verbündete im Stich"

https://www.deutschlandfunk.de/general-a-d-harald-kujat-zu-syrien-usa-lassen-verbuendete.694.de.html?dram
:article_id=460864

Christiane Kaess im Gespräch mit dem früheren Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, über die Entscheidung der USA, Truppen aus Syrien abzuziehen und so die Kurden im Stich zu lassen. "'Die Nato sollte sich daher darum bemühen, zu verhindern, dass es zu einem Konflikt kommt', sagte der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Haral Kujat. Er glaube auch nicht, dass die Vereinigten Staaten von Amerika einen offenen Konflikt mit der Türkei eingehen würden. Er erklärte jedoch im Dlf, dass die amerikanische Politik völlig unberechenbar sei. 'Auf der einen Seite hat der amerikanische Präsident den Weg frei gemacht für einen türkischen Angriff auf einen souveränen Staat, das ist Syrien immer noch', sagte Kujat, 'auf der anderen Seite beklagt er das nun, sie dürften das nicht tun, was er ihnen eigentlich zugestanden hatte.' Das sei völlig unglaubwürdig und unberechenbar, so Kujat. Diese Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trumps sei eine Gefahr – sowohl für die deutsche Sicherheit, als auch die anderer Staaten."

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12.10.2019

"Die Wahlen und die Gewalt im Norden"

https://www.deutschlandfunk.de/mosambik-die-wahlen-und-die-gewalt-im-norden.799.de.html?dram:article_id=4
60827

Stefan Ehlert berichtet über die Wahlen in Mosambik angesichts der anhaltenden Gewalt in dem südostafrikanischen Land. "In Mosambiks nördlicher Provinz Cabo Delgado gibt es seit zwei Jahren regelmäßig tödliche Überfälle auf die örtliche Bevölkerung. Ein wichtiges Thema im aktuellen Wahlkampf. Am 15. Oktober wählt das Land einen neuen Präsidenten, ein Parlament sowie Provinzparlamente. Gefragt ist ein Rezept, um die Ruhe in Cabo Delgado wiederherzustellen."

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10.10.2019

"Was der Anschlag von Halle mit Religion zu tun hat – und was nicht"

https://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-was-der-anschlag-von-halle-mit-religion-zu.886.de.html?dram
:article_id=460696

Religion sei ein Platzhalter und Identitätsmarker für das Paradigma "Wir gegen die", erklärt Christiane Florin im Gespräch mit ihrer Kollegin im Deutschlandfunk. "Religion dient als als Identitätsmarker, als Feindbild, als wichtiges Element im Kampf 'Wir gegen die'. Also: Wir gegen die Juden, Wir gegen die Muslime. Es sind oft merkwürdige Kreuzrittererzählungen, die mit solchen Taten in Verbindung stehen. Es lohnt sich, weiter darüber nachzudenken, welche Platzhalter-Funktion Religion im öffentlichen Diskurs einnimmt, weil man sich eigentlich mit Religionen nicht beschäftigen will und sie eigentlich nicht kennt."

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09.10.2019

"Eine Plattform zwischen Hobby und Hass"

https://www.deutschlandfunk.de/youtube-eine-plattform-zwischen-hobby-und-hass.724.de.html?dram:article_id
=460659

Jan Rähm beschreibt in seinem Beitrag die Videoplattform Youtube in ihrer gesellschaftspolitischen Funktion und Bedeutung. "Welche Facetten die politische Nutzung von Youtube haben kann, zeigte sich(...)schon sehr deutlich – im September 2018 rund um die rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz und Köthen. Videomacher aus dem Milieu nutzten Youtube zur Agitation, zur Fehlinformation und zur Mobilisierung. Miro Dittrich, Netz-Analyst bei der Amadeu Antonio Stiftung erklärte im Herbst 2018, Youtube habe eine Rolle eingenommen, die er als 'eine der Radikalisierungsplattformen Nummer eins bezeichnen würde. Dort sehen wir im politischen Bereich sehr viele rechtsextreme und rechtspopulistische Videos, die dort quasi unwidersprochen stehen. Das hat man auch stark gesehen in den Suchergebnissen. Wenn man die Tage danach ‚Chemnitz‘ angegeben hat, gab es in den Top Ten Ergebnissen so ein bis zwei Beiträge von klassischen Medien, und sonst waren das entweder Russia Today oder rechtsextreme oder rechtspopulistische Kanäle.'"

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07.10.2019

"Warum Deutschlands Polizei aufgerüstet wird"

https://www.deutschlandfunk.de/gefuehlte-unsicherheit-warum-deutschlands-polizei.724.de.html?dram:article
_id=460467

Benjamin Dierks schreibt im Deutschlandfunk über Reaktionen der deutschen Politik auf eine gefühlte Unsicherheit in der Bevölkerung im Widerspruch zu sinkenden Kriminalitätsraten. "Das Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung hat zugenommen und bestimmt mehr und mehr die politische Agenda. Die Politik antwortet mit mehr Polizeipräsenz, erweiterten Befugnissen und Überwachungstechnik für Sicherheitsbehörden. Über die Effektivität dieser Maßnahmen wird gestritten."

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30.09.2019

"Auf der Suche nach Schuldigen"

https://www.deutschlandfunk.de/mord-an-jamal-khashoggi-auf-der-suche-nach-schuldigen.724.de.html?dram:art
icle_id=460007

Marc Thörner beschreibt den Ablauf der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi vor einem Jahr und weist die Verantwortung dafür dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman zu. "Der Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi vor einem Jahr ist bis heute nicht aufgeklärt. Der saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman räumt zwar inzwischen eine politische Verantwortung ein. Doch die UNO-Sonderermittlerin fordert, den Kronprinzen auch strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen."

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28.09.2019

"Das Demokratieprojekt in Afghanistan ist gescheitert"

https://www.deutschlandfunk.de/praesidentschaftswahlen-das-demokratieprojekt-in.694.de.html?dram:article_
id=459889

Stephanie Rohde im Gespräch mit dem deutsch-afghanischen Politikwissenschaftler und ehemaligen Außenminister Afghanistans Rangin Dadfar Spanta über die Krise in seiner Heimat. "In Afghanistan sei der Trend in den letzten Jahren negativ, sagte Ex-Außenminister Rangin Dadfar Spanta im Dlf. Bei den heutigen Präsidentschaftswahlen erwarte er 'massenhaft organisierte Fälschungen' zugunsten des Amtsinhabers. Dies werde die Krise im Land verschärfen."

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28.09.2019

"Holl: Das Experiment ist gescheitert"

https://www.deutschlandfunk.de/praesidentschaftswahlen-in-afghanistan-holl-das-experiment.694.de.html?dra
m:article_id=459913

Jasper Barenberg im Gespräch mit dem Afghanistan-Experten Norbert Holl über die Präsidentschaftswahlen am Hindukusch. "Man müsse sich als westlicher Beobachter davor hüten, in Afghanistan einen normal funktionierenden Staat zu sehen, sagte der Afghanistan-Experte Norbert Heinrich Holl im Dlf. So funktioniere das Land nicht. Eine Einigung mit den Taliban werde es auf absehbare Zeit nicht geben."

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24.09.2019

"Ankaras Verhältnis zum Westen steckt in der Krise"

https://www.deutschlandfunk.de/russische-raketen-in-der-tuerkei-ankaras-verhaeltnis-zum.724.de.html?dram:
article_id=459540

Im Westen steige die Sorge über eine weitere Annäherung zwischen Russland und der Türkei, berichtet Thomas Seibert im Deutschlandfunk. "Mit dem Kauf russischer Luftabwehrraketen hat die Türkei ihre NATO-Partner vor den Kopf gestoßen. Die USA hat ein gemeinsames Rüstungsprogramm gestoppt und droht mit Sanktionen. Zugleich wächst im Westen die Sorge über eine weitere Annäherung zwischen Russland und der Türkei.

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