US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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17.04.2018

"Renegaten, Konvertiten, Überläufer"

http://www.deutschlandfunk.de/herd-heimat-hass-ueber-die-verlockungen-rechten-denkens-2-4.1247.de.html?dr
am:article_id=412433

Markus Metz und Georg Seeßlen versuchen in diesem Podcast zu ergründen, warum viele lange Zeit politisch links stehende Intellektuelle ins rechte Lager wechseln. Die Schlüsselbegriffe dieser Art des "Konvertierens" seien immer "Nation, Volk, Geschlecht und Kultur". "Als wäre dieser Sog für bestimmte Menschen in einer bestimmten Lebens- und Arbeitssituation unwiderstehlich, als wolle man da mit allen Mitteln und unter allen Opfern an ein verlorenes, wärmendes Feuer zurück."

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17.04.2018

"Es kann passieren, dass der Reaktor-Druckbehälter kaputtgeht"

http://www.deutschlandfunk.de/atomexperte-zu-risiko-meiler-tihange-2-es-kann-passieren.694.de.html?dram:a
rticle_id=415762

Christine Heuer im Gespräch mit dem Atomexperten Wolfgang Renneberg zum belgischen Risiko-Meiler Tihange 2. "Dass der Reaktor-Druckbehälter im belgischen Atomkraftwerk Tihange Tausende feine Risse aufweist, ist lange bekannt. Experten plädieren für die Abschaltung. Der Atomexperte Wolfgang Renneberg forderte im Dlf das Bundesumweltministerium auf, die Lieferung von Brennelementen aus Deutschland zu untersagen."

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17.04.2018

"Propaganda von beiden Seiten"

http://www.deutschlandfunk.de/opcw-in-syrien-propaganda-von-beiden-seiten.694.de.html?dram:article_id=415
751

Christine Heuer im Gespräch mit dem Linken-Politiker und Ex-Waffeninspekteur Jan van Aken über die Arbeit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Syrien, die aus seiner Sicht trotz der aktuellen Verzögerungen Erfolg haben könnte. "(...) der mögliche Giftgas-Anschlag war am 7. April. Da ist der Unterschied zwischen sieben Tagen und zehn Tagen danach, dann vor Ort zu sein, nicht so groß. Ich glaube, sie werden trotzdem Ergebnisse bringen, denn das Entscheidende, was die Inspekteure machen werden, das ist, Betroffene, Überlebende, Patienten und Patientinnen zu untersuchen, Proben zu nehmen. Und da wird man auch nach zehn Tagen noch mit Sicherheit sagen können, was dort passiert ist."

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15.04.2018

"Wir unterdrücken ein anderes Volk"

http://www.deutschlandfunk.de/jahrestag-der-israelischen-staatsgruendung-wir.694.de.html?dram:article_id=
415619

Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, hält die Zwei-Staaten-Lösung für den Nahost-Konflikt in diesem Interview mit dem Deutschlandfunk nach wie vor für "unverzichtbar". "Wenn Israel als jüdischer Staat mit einer arabischen Minderheit weiter existieren wolle, müsse es auf die besetzten Gebiete verzichten. (...) Die derzeitige Lage sei tragisch sagte Primor im Dlf: Israel unterdrücke ein anderes Volk, das wegen der Besatzung nicht zu einer Existenz in Würde kommen könne."

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03.04.2018

"Massenproteste und miserable Lebensbedingungen"

http://www.deutschlandfunk.de/gaza-streifen-massenproteste-und-miserable-lebensbedingungen.1773.de.html?d
ram:article_id=414576

Tim Aßmann erinnert in seiner Reportage an die soziökonomischen Hintergründe der jüngsten Massenproteste an der Grenze des Gazastreifens, bei denen 17 Palästinenser getötet und über 1.400 verletzt wurden. "Das sogenannte Rückkehrrecht für die Flüchtlinge ist der offizielle Anlass für die Massenproteste, die bis zum Jahrestag der Nakba, dem 15. Mai, andauern sollen. Für viele Teilnehmer gehe es aber vor allem um etwas anderes, sagt Mechemar Abu Sada, Politologe an der Al-Azhar Universität in Gaza: 'Die meisten protestierten gegen ihre Lebensbedingungen: Armut, Arbeitslosigkeit, Geschlossene Grenzen, Strom- und Trinkwassermangel.' Nach fast elf Jahren weitgehender Abriegelung durch Israel und Ägypten und drei Kriegen zwischen der radikal-islamischen Hamas, die Gaza kontrolliert, und Israel ist die humanitäre Lage im Gaza-Streifen katastrophal. Der Versöhnungsprozess zwischen der Hamas und der rivalisierenden Fatah-Partei von Präsident Abbas ist erneut gescheitert. Die Hamas hat bei der Bevölkerung an Rückhalt verloren und versuche nun, die Massenproteste politisch zu nutzen, glaubt Politologe Abu Sada".

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01.04.2018

"Die Welt ist durchgeknallt"

http://www.deutschlandfunk.de/krieg-und-frieden-zu-ostern-2018-die-welt-ist-durchgeknallt.720.de.html?dra
m:article_id=414526

Rainer Burchardt schreibt in seinem Kommentar zu den alljährlichen Ostermärschen für den Frieden, dass die Welt trotz aller Appelle "sehenden Auges unterwegs in Richtung Inferno" sei. "Diese Welt ist nicht nur aus den Fugen geraten, sie ist durchgeknallt. Wer jetzt in den gewienerten Salons der chronischen Besserwisser von der Gefahr eines neuen kalten Krieges schwafelt, der hat nichts begriffen, oder er will es nicht. Wir sind leider schon viel weiter in Richtung Inferno. Die Politregisseure in Washington, Moskau, Peking, Pjöngjang und anderswo haben die menschenverachtenden Kriegsdividenden schon mal hochgerechnet."

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28.03.2018

"Bei den Eltern anfangen - und nicht bei den Kindern"

http://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-in-schulen-bei-den-eltern-anfangen-und-nicht.694.de.html?dra
m:article_id=414178

Jasper Barenberg hat mit der CDU-Politikerin Barbara John über den Antisemitismus an deutschen Schulen gesprochen. "Die CDU-Politikerin Barbara John warnte davor, in der Debatte um Antisemitismus an Schulen in eine allgemeine Hysterie zu verfallen. Im DLF plädierte sie dafür, die Eltern stärker einzubeziehen. Denn das Problem entstehe in den Familien."

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17.03.2018

"Zeit für eine härtere Gangart gegenüber der Türkei"

http://www.deutschlandfunk.de/offensive-auf-afrin-in-nordsyrien-zeit-fuer-eine-haertere.720.de.html?dram:
article_id=413310

Michael Lehmann kritisiert die bisherige Reaktion der NATO-Länder auf die türkische Offensive gegen die nordsyrische Stadt Afrin. Es sei Zeit für eine "härtere Gangart" gegenüber dem Bündnispartner. "Denn immer noch ist die Türkei NATO-Partner und müssen sich alle mit der Türkei militärisch verbündeten Länder fragen, ob es nicht neue, strengere Schritte braucht, um dem NATO-Land Türkei die Angriffe in Nord-Syrien nicht so einfach durchgehen zu lassen. (...) Jedes Händeschütteln mit Ministern oder Tourismus-Beauftragten, um das deutsch-türkische Verhältnis nur ja nicht weiter verkommen zu lassen, wirkt makaber angesichts dutzender Zivilisten, die im Krieg um Afrin sterben und zigtausender Menschen, die ihre Heimat verlieren. Schluss mit der Schockstarre, und Schluss mit der gefährlichen Hoffnung, ein paar Wochen Krieg könnten sogenannte Terroristen eliminieren und im Norden Syriens eine neue Art von Ruhe schaffen."

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17.03.2018

"Je mehr Marktwirtschaft, desto demokratischer - ein Irrtum"

http://www.deutschlandfunk.de/politologe-zur-supermacht-china-je-mehr-marktwirtschaft.694.de.html?dram:ar
ticle_id=413286

Der Politologe Eberhard Sandschneider stellt fest, dass China gegenwärtig versuche, mit Hilfe der Marktwirtschaft, aber ohne Demokratie und notfalls auch mit einer Konfrontation zum Westen an die Weltspitze zu gelangen. "Auch das ist eine Debatte, die uns schwerfällt zu akzeptieren, dass man mit großem Selbstbewusstsein aus chinesischer Sicht sagt, unser System ist letztendlich ein dem Westen überlegenes System. Das passt in unser Denken nicht, aber wir stellen gerade fest, dass wir vor 20, 25, 30 Jahren noch erwartet haben, dass China, wenn es immer marktwirtschaftlicher wird, am Ende immer demokratischer wird. Das war ein Irrtum, und mit diesem Irrtum umzugehen, tun wir uns im Augenblick schwer. China ist marktwirtschaftlicher geworden, aber eben mit Sicherheit nicht demokratischer. Das ist die große Systemherausforderung, die neue Systemherausforderung, die vermutlich das 21. Jahrhundert genauso prägt, wie der Ost-West-Konflikt einmal das 20. Jahrhundert geprägt hat."

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15.03.2018

"Außenpolitisches Gewinnspiel"

http://www.deutschlandfunk.de/van-aken-zum-giftgas-streit-aussenpolitisches-gewinnspiel.694.de.html?dram:
article_id=413110

Der aktuelle Streit zwischen London und Moskau über den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergei Skripal werde von beiden Seiten auch aus innenpolitischen Gründen ausgetragen, meint der ehemalige Linken-Außenpolitiker Jan van Aken in diesem Interview. "Ich glaube, im Moment ist das ein außenpolitisches Gewinnspiel für Theresa May. Die ist ja innenpolitisch so wahnsinnig geschwächt. Da kommt ihr natürlich jetzt ein ganz hoch eskalierter internationaler Konflikt gerade recht. Genauso wie anders herum das Putin natürlich auch in die Hände spielt, jetzt diese Eskalation, ein paar Tage vor der Wahl. Das schweißt natürlich innenpolitisch auch in Russland alles zusammen. Ich glaube, da haben beide Seiten gerade Interesse irgendwie an einer verbalen Eskalation, und das lässt sich gar nicht mehr logisch und nicht mehr mit Aufklärungsinteresse allein begründen. Dann würde man ganz anders vorgehen."

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15.03.2018

"Westen sollte im Fall Skripal gemeinsam reagieren"

http://www.deutschlandfunk.de/ermordeter-ex-spion-ischinger-westen-sollte-im-fall-skripal.694.de.html?dra
m:article_id=413032

Auch Wolfgang Ischinger, Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, hält eine gemeinsame europäische Reaktion im Fall des vergifteten Ex-Spions für wichtig, mahnt in diesem Interview jedoch auch, "in dem Fall Fakten von Vermutungen zu trennen." "Nach bisherigen Erkenntnissen sei lediglich klar, dass ein Nervenkampfstoff benutzt worden sei, der in der ehemaligen Sowjetunion produziert wurde. Das 'Worst-Case'-Szenario sei nun, dass die russische Regierung hinter dem Angriff stehe und damit die Geschlossenheit des Westens teste. 'Das wäre ein Zeichen für eine absichtliche Verschlechterung der Beziehungen'. Aber auch die zweite Möglichkeit sei nicht besser: Wenn nämlich etwa 'versprengte' ehemalige russische Geheimdienstler dafür verantwortlich seien, die Zugang zu dem Gift hätten. 'Dann muss man fragen: Wer hat sich da grob fahrlässig verhalten, wer hat nicht aufgepasst, gibt es da noch mehr?' Ischingers Fazit: Egal, was man unterstelle - der Vorgang bedeute, solange er nicht aufgeklärt werde, eine 'ziemlich dramatische, ausweglose Verschlechterung der Ost-West-Beziehungen.'"

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14.03.2018

"Neue Konfrontation mit dem Iran"

http://www.deutschlandfunk.de/streit-um-atomdeal-neue-konfrontation-mit-dem-iran.724.de.html?dram:article
_id=413024

"Mit dem möglichen Scheitern des Atomdeals steht für Deutschland und die Europäer einer ihrer größten außenpolitischen Erfolge der vergangenen Jahre auf dem Spiel", warnt Benjamin Dierks angesichts des durch die Ablösung von US-Außenminister Tillerson befeuerten Streits um das Abkommen. "Die Hoffnung im Auswärtigen Amt war, dass man die Kollegen im amerikanischen State Department mit genug Argumenten versorgen kann, damit sie wiederum Trump und den US-Kongress irgendwie davon überzeugen, am Atomdeal festzuhalten. Der neue Außenminister Mike Pompeo, ein Gegner des Abkommens, dürfte diese Hoffnung zunichtemachen. (...) Wenn die US-Regierung aber, wie zu befürchten sei, ihren bisherigen Weg gegen das Atomabkommen fortsetzt, werde sie nicht in erster Linie dem Iran schaden, sondern den eigenen Partnern im Westen, die aus gutem Grund am Atomabkommen festhalten wollen."

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12.03.2018

"Was die Türkei in Afrin macht, ist falsch"

http://www.deutschlandfunk.de/tuerkisches-militaer-in-syrien-was-die-tuerkei-in-afrin.694.de.html?dram:ar
ticle_id=412730

Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, bezweifelt in diesem Interview, dass der türkische Einsatz gegen Kurden in Syrien völkerrechtlich gedeckt ist. Die Bundesregierung müsse diese Bedenken "endlich ganz laut und heftig in den NATO-Rat einbringen". "Büüsker: Wie erklären Sie sich das denn, dass die NATO da nichts sagt? Nouripour: Ich bin, ehrlich gesagt, ein wenig entsetzt. Das hat sicher was damit zu tun, dass es so was gibt wie eine Trump-Paralyse, dass sehr viele einfach der Meinung sind, wer weiß, wie wir die NATO überhaupt noch schützen können, und deshalb reden wir nicht über die Konflikte. Aber ich glaube, das ist ein Riesenfehler. Wenn nicht einmal NATO-Staaten untereinander über ihre Konflikte reden können, wer dann!"

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08.03.2018

"Syrische Zivilisten fliehen vor türkischer Armee"

http://www.deutschlandfunk.de/militaeroffensive-in-afrin-syrische-zivilisten-fliehen-vor.1773.de.html?dra
m:article_id=412482

Beim Vormarsch der türkischen Truppen auf Afrin in Nordsyrien werden Jürgen Stryjak zufolge auch viele Zivilisten getroffen. "Seit Januar eroberte die türkische Armee im Norden Syriens rund 100 Dörfer. Viele Menschen sind auf der Flucht. 'Wir fliehen vor der türkischen Armee', erklärt ein Mann. 'Wir haben alles verloren, das Haus, unsere Schafe.' Er möchte seine Frau und die Tochter vor den Bomben in Sicherheit bringen, sagt ein Familienvater. In den Krankenhäusern von Afrin arbeiten die Ärzte am Limit. Doktor Khalil Sabr berichtet, dass in seine Klinik jüngst innerhalb von nur zwölf Stunden 25 Verletzte eingeliefert wurden, darunter Kinder."

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06.03.2018

"Europa muss Ursachen für Zerfallsprozesse finden"

http://www.deutschlandfunk.de/populismus-in-der-eu-europa-muss-ursachen-fuer.720.de.html?dram:article_id=
412363

Europa muss sich nach Ansicht von Peter Kapern nach den italienischen Wahlen erneut die Frage stellen, "warum so viele Europäer seine Werte ablehnten". Bisher hoffe man in Brüssel, dass das "Erdbeben" ausbleibe und Italien sich irgendwie weiter "durchwurschtelt". "Alle bisher gelieferten Antworten überzeugen nicht: Merkels Grenzöffnung, die Globalisierung, die Abstiegsangst, das Gefühl, an der gesellschaftlichen Peripherie oder in der Provinz abgehängt worden zu sein – das alles mag erklären, warum einige den Populisten hinterherlaufen. Aber es erklärt eben nicht, warum viele Menschen Abstiegsangst empfinden, deren Status weniger bedroht ist als je zuvor. Warum sie die EU verteufeln, obwohl die ihren sozialen Aufstieg erst ermöglicht und obwohl nur sie einen Mindestschutz vor der Globalisierung bieten kann?"

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03.03.2018

"Gefahren seit Jahren bekannt, seit Jahren nicht gebannt"

http://www.deutschlandfunk.de/konsequenzen-aus-hackerangriff-gefahren-seit-jahren-bekannt.720.de.html?dra
m:article_id=412120

Peter Welchering fordert in seinem Kommentar zu den jüngsten Cyberangriffen auf Regierungsnetzwerke, dass "Sicherheitslücken systematisch bekämpft werden" sollten. "Es ist einfach furchtbar. Die Risiken treten doch immer deutlicher zutage. Warum nur will sie niemand sehen? Die Bedrohungslage ist erschreckend. Und da sprechen wir nicht vom Ausspionieren einiger Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, in deren Entwürfe diplomatischer Depeschen die Online-Spione mutmaßlich einen Blick geworfen haben. Wir reden von den informationstechnischen Infrastrukturen, auf die unsere Gesellschaft, unsere Wirtschat angewiesen ist. Wir reden von den Steuerungs- und Versorgungssystemen, die wir für unser tägliches Überleben ganz dringend benötigen. Lastverteilungsrechner anzugreifen, die unsere Stromversorgung sichern, das ist eine der leichteren Übungen für Hacker. Wir haben einfach Glück gehabt, dass bisher noch nichts wirklich Schlimmes passiert ist. Aber statt einfach weiter auf unser Glück zu vertrauen, sollten wir endlich anfangen, konsequent an unserer IT-Sicherheit zu arbeiten."

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03.03.2018

"Eine doppelte Botschaft - an die Bevölkerung und die USA"

http://www.deutschlandfunk.de/russlands-neues-raketensystem-eine-doppelte-botschaft-an.694.de.html?dram:a
rticle_id=412113

Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung Gernot Erler meint nach der Präsentation neuer russischer Waffensysteme durch Präsident Putin, dass ein neues "atomares Wettrüsten" möglicherweise bereits begonnen habe. "Wenn das alles stimmt, was da gesagt worden ist, dann stehen wir nicht mehr vor einem atomaren Wettrüsten, sondern mittendrin. Denn man darf ja auch nicht vergessen, dass zuletzt auch Donald Trump Ankündigungen gemacht hat von der Herstellung von neuen Mini-Nukes, also miniaturisierten Atomwaffen und auch von neuen Marschflugkörpern, die auf U-Booten stationiert werden sollen, eine Gattung, die George Bush der Ältere mal abgeschafft hat. Also auch das ist sehr beunruhigend."

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03.03.2018

"Kampf gegen organisierte Kriminalität 'gleicht einem Hase-Igel-Spiel'"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-mord-am-journalisten-jan-kuciak-kampf-gegen.1008.de.html?dram:art
icle_id=412079

Katrin Heise im Gespräch mit dem Strafrechtler Arndt Sinn über neue Strategien im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in der EU. "Der Strafrechtler Arndt Sinn, Direktor des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien an der Universität Osnabrück, fordert eine stärkere Zusammenarbeit in der EU, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. 'Die organisierte Kriminalität in Europa ist hochprofessionalisiert, sie ist multinational aufgestellt, sie ist in mehreren Tätigkeitsbereichen tätig', sagte Sinn im Deutschlandfunk Kultur. 'Das ist eben ein großes Problem für die Strafverfolgung, das sie eher statisch agieren kann und diese Dynamik gar nicht nachvollziehen kann.'"

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02.03.2018

"Die Vorfälle haben eher Ähnlichkeit mit Einbrüchen"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/hackerangriffe-auf-ministerien-die-vorfaelle-haben-eher.1008.de.html?
dram:article_id=412048

Liane von Billerbeck hat sich mit dem Cyberexperten Matthias Schulze über die jüngsten Hackerangriffe auf deutsche Ministerien unterhalten. "Der Cyberexperte Matthias Schulze fordert nach den Hackerangriffen auf die Bundesregierung mehr Vorsicht bei der militarisierten Sprache. Es gehe nicht um Cyberkriege, sondern um normale Spionagetätigkeit, und er warnt vor zu viel Dramatisierung."

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26.02.2018

"Wehrerziehung, Patriotismus und Instagram"

http://www.deutschlandfunk.de/russische-jugendarmee-wehrerziehung-patriotismus-und.1773.de.html?dram:arti
cle_id=411671

Thielko Grieß stellt im Deutschlandfunk die vor zwei Jahren gegründete "Russische Jugendarmee" vor, in der Jugendliche auf den Wehrdienst in ihrer Heimat vorbereiten werden sollen. "Es ist eine Mischung aus Dauer-Ferienlager, Sportklub und Militärtraining: Die russische Jugendarmee hat seit ihrer Gründung vor zwei Jahren rund 200.000 Mitglieder gewonnen. Mit Fanshop, Erlebnispark und prominenter Unterstützung sollen Jugendliche sich hier auf den Wehrdienst vorbereiten."

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22.02.2018

"Es kommt nicht auf die Türkei an, sondern auf Russland"

http://www.deutschlandfunk.de/militaereinsatz-in-syrien-es-kommt-nicht-auf-die-tuerkei-an.694.de.html?dra
m:article_id=411351

Christoph Heinemann im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Hüseyin Bagci über die Hintergründe des militärischen Vorgehens der Türkei in Nordsyrien. "(...)Die Türkei hat die Position, dass ihre Grenzen von einer Gruppe kontrolliert werden, die nicht vom Regime Assad kontrolliert wird. Deswegen betrachtet die Türkei die Kurden im Norden von Syrien als eine Gefahr für ihre eigene Sicherheit. Aber wir wissen, dass es militärisch gesehen nicht eine direkte Gefahr für die Türkei ist."

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19.02.2018

"Das Weiße Haus erscheint nicht berechenbar, aber die USA"

http://www.deutschlandfunk.de/ex-us-botschafter-kornblum-das-weisse-haus-erscheint-nicht.694.de.html?dram
:article_id=411086

Tobias Armbrüster im Gespräch mit dem früheren US-Botschafter John Kornblum über die Verlässlichkeit des amerikanischen Nato-Partners in der Ära Trump. "Das Hauptereignis der Sicherheitskonferenz, die in der deutschen Presse, soviel ich das heute Morgen lesen kann, völlig vernachlässigt worden ist, ist, dass die drei führenden Beamten, Politiker von Donald Trump, Verteidigungsminister, Sicherheitsberater und CIA-Chef, demonstrativ gekommen sind und dass der Sicherheitsberater demonstrativ gesagt hat, mehr oder weniger: Hört nicht zu, was Trump sagt, vor allem, was er twittert, sondern schaut, was wir machen. Wir sind verlässliche Partner und wir werden so bleiben."

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17.02.2018

"USA unterschätzen Konfliktpotenzial"

http://www.deutschlandfunk.de/russlands-rolle-in-syrien-usa-unterschaetzen.799.de.html?dram:article_id=41
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Manfred Götzke im Gespräch mit US-Korrespondent Thilo Kößler über die Rolle Russlands in Syrien und das mangelnde Bewusstsein der USA für das Gefahrenpotential vor Ort. "'Die Gemengelage in Syrien werde immer gefährlicher', sagte US-Korrespondent Thilo Kößler. In Syrien seien viele Mächte am Werk. Laut Kößler gebe es eine zunehmende Konfrontation zwischen Russland und den USA. Man müsse sich fragen, welche strategischen Ziele die USA verfolgen. 'Sie wollen den IS und den Iran bekämpfen. Ich habe nicht den Eindruck, dass man sich des Gefahrenpotenzials wirklich bewusst ist', sagte Thilo Kößler. Die Trump-Adminstration sei mit sich selbst beschäftigt. Die USA verliere im Nahen Osten an Einfluss, an Gestaltungsmöglichkeiten und ganz klar an Rückhalt, so Kößler."

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08.02.2018

"Brüchiger Frieden und tägliche Not"

http://www.deutschlandfunk.de/leben-im-sued-jemen-bruechiger-frieden-und-taegliche-not.1773.de.html?dram:
article_id=410243

Oliver Ramme mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation im Jemen. "Seit der Eskalation des Jemen-Konflikts 2014 sind die Fronten verfestigt. Im immer noch umkämpften Norden haben die Huthi-Rebellen das Sagen, im Süden die Exilregierung von Präsident Hadi. Dort herrscht eine Art Scheinfrieden, doch alte Konflikte kommen jetzt wieder zum Vorschein."

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05.02.2018

"Sanktionen gegen Nordkorea offenbar wirkungslos"

http://www.deutschlandfunk.de/brisantes-un-papier-sanktionen-gegen-nordkorea-offenbar.1773.de.html?dram:a
rticle_id=409985

Georg Schwarte stellt die Ergebnisse eines "brisanten" UN-Berichts vor, demnach Nordkorea äußerst erfolgreich die gegen das Land gerichteten Sanktionen umgeht. "Falsche Ladepapiere, ungewöhnliche Schifffahrtsrouten, das Verladen von Öl auf hoher See: Nordkorea umgeht offenbar systematisch alle bestehenden internationalen Sanktionen. Ein brisanter UN-Bericht bringt nun eine Reihe kooperierender Staaten in Bedrängnis."

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31.01.2018

"Reif für die Waffe?"

http://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-reif-fuer-die-waffe.886.de.html?dram:article_id=409290

Thomas Klatt zur aktuellen Debatte über Minderjährige in der Bundeswehr. "Die Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr steigt. Der Wehrbeauftragte sieht darin kein ethisches Problem, der evangelische Militärbischof schon. Das Kriegshandwerk sei keine Ausbildungsberuf wie jeder andere, sagt er. Andere Kritiker sprechen von 'Kindersoldaten'."

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31.01.2018

"Auf schwieriger Mission in Israel"

http://www.deutschlandfunk.de/nahost-reise-auf-schwieriger-mission-in-israel.1773.de.html?dram:article_id
=409639

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ist kein Jahr nach seinem letzten von einem Eklat überschatteten Besuch erneut in Israel gelandet. "Neun Monate nach seiner von einem Eklat überschatteten Antrittsreise besucht Außenminister Sigmar Gabriel erneut Israel. Damals ließ Regierungschef Netanjahu ihn abblitzen. Diesmal soll es anders laufen - die belasteten deutsch-israelischen Beziehungen haben es nötig."

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29.01.2018

"Die Situation der Zivilbevölkerung ist katastrophal"

http://www.deutschlandfunk.de/militaeroffensive-der-tuerkei-in-afrin-die-situation-der.694.de.html?dram:a
rticle_id=409446

Christine Heuer im Gespräch mit Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker über die türkische Militäroffensive im syrischen Afrin. "Die Angst geht um in Afrin. Die türkische Armee bombardiert die Region. Am Boden ist die Freie Syrische Armee an der Seite türkischer Soldaten unterwegs. Die FSA, das ist ein Konglomerat verschiedener Milizen, darunter angeblich viele mit islamistischem Hintergrund. Wiederholt sich nun der Schrecken, den der IS verbreitet hat in Syrien und im Irak? Hat die Türkei wirklich Islamisten nach Afrin geschickt, vor denen sich die Kurden und die nichtmuslimischen Minderheiten - Jesiden und Christen leben in der Region – fürchten müssen? – Kamal Sido, Nahost-Referent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen, sieht das so."

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