US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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15.08.2019

"Politologe: Westen wird nicht eingreifen"

https://www.deutschlandfunk.de/hongkong-proteste-politologe-westen-wird-nicht-eingreifen.694.de.html?dram
:article_id=456336

Der Politologe Eberhard Sandschneider erläutert in diesem Interview, warum der Westen seiner Ansicht nach keine Möglichkeit hat, in Hong Kong auf irgend eine Weise einzugreifen. "Der Westen hätte nur die Möglichkeit, wieder fulminante Reden zu halten, seine tiefe Sorge zum Ausdruck zu bringen, am Ende vielleicht unter Verletzung seiner eigenen wirtschaftlichen Interessen eine Sanktionspolitik loszutreten. Aber wirklich eingreifen würde niemand. Das muss man immer wieder klar und deutlich auch den Menschen in Hongkong sagen. Wenn gestorben werden sollte auf den Straßen von Hongkong, dann seid ihr alleine, dann bekommt ihr bestenfalls warme Worte aus dem Ausland. Aber ich kann niemanden erkennen, der bereit wäre, dann etwa mit Sicherheitskräften zur Hilfe zu kommen, wenn es notwendig wäre. Man muss schon sehr vorsichtig sein, welche Kapazitäten der Westen in dieser Frage überhaupt hat."

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13.08.2019

"Langfristig wird China die Kontrolle übernehmen"

https://www.deutschlandfunk.de/hongkong-proteste-langfristig-wird-china-die-kontrolle.720.de.html?dram:ar
ticle_id=456229

Steffen Wurzel hat wenig Zweifel daran, dass China in dem "Clash zweier politischer Kulturen" in Hong Kong letztlich die Oberhand behalten wird. "Denn erstens verliert Hongkong in 28 Jahren ohnehin seinen Autonomiestatus. Und zweitens – viel wichtiger: Es entspricht ganz einfach der politischen Logik der Kommunistischen Partei Chinas, auf Widerspruch ausschließlich mit Härte zu reagieren. Seit 70 Jahren, seit Gründung der Volksrepublik, läuft das so in China. Gesellschaftliche Öffnung, politische Teilhabe und eine freiheitlich-demokratische Zivilgesellschaft kommen in der Logik der kommunistischen Partei nicht vor: Die Partei verliert nicht. Das werden auch wir in Europa in den nächsten Jahren immer stärker zu spüren bekommen."

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05.08.2019

"Transatlantik-Koordinator: 'Einen kühlen Kopf bewahren'"

https://www.deutschlandfunk.de/iran-konflikt-transatlantik-koordinator-einen-kuehlen-kopf.1939.de.html?dr
n:news_id=1035059

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), hat im Gespräch mit dem Deutschlandfunk geraten, nicht jede Beschlagnahmung eines Tankers im Persischen Golf mit dem Iran-Konflikt in Verbindung zu bringen. "In der Region komme es regelmäßig zu Ölschmuggel, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Die iranischen Revolutionsgarden hatten vergangene Woche ein Schiff aufgebracht, mit dem angeblich iranisches Öl in andere Staaten geschmuggelt werden sollte. Nach Angaben Teherans soll der Tanker aus dem Irak stammen. Der Irak bestreitet das. In der Debatte um die Sicherheit der Schifffahrtswege in der Straße von Hormus plädierte Beyer abermals für eine EU-Mission. Es stehe außer Frage, dass Deutschland und Europa ein sicherheitspolitisches Interesse in der Region hätten, das man durchsetzen müsse."

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31.07.2019

"Gesprächsbedarf bei Iran-Krise und Verteidigungsausgaben"

https://www.deutschlandfunk.de/kramp-karrenbauer-bei-der-nato-gespraechsbedarf-bei-iran.1773.de.html?dram
:article_id=455162

Bettina Klein berichtet über den Antrittsbesuch von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der NATO in Brüssel. "Ein Besuch, so kurz nach Amtsantritt, mitten in der Urlaubszeit. Dazu noch – zum allerersten Mal überhaupt – in der Residenz des Generalsekretärs: Das gilt als bemerkenswert in der NATO und als große Ehre. Ein Vertrauensbeweis für die neue deutsche Verteidigungsministerin. Umgekehrt wurde im Bündnis positiv aufgenommen, dass nicht 'irgendjemand' als Nachbesetzung für Ursula von der Leyen ausgewählt wurde, sondern immerhin die CDU-Vorsitzende nun am Kabinettstisch die Verteidigungspolitik vertritt. Anders als in Deutschland häufig diskutiert, gilt das geradezu als Aufwertung des Amtes."

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31.07.2019

"Nicht in eine Eskalationsspirale rutschen"

https://www.deutschlandfunk.de/militaerischer-einsatz-am-golf-nicht-in-eine.694.de.html?dram:article_id=4
55173

Der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid warnt in diesem Interview dagegen vor einer drohenden Eskalationsspirale in der Straße von Hormus. "Das europäische Gesicht muss sich deutlich abheben von dem militärischen Vorgehen und der Politik des maximalen Drucks der USA. Da waren sich die Europäer einig, bis Boris Johnson übernommen hat und sich wieder der amerikanischen Politik angeschlossen hat, offensichtlich. Aber was nicht geht, ist, dass die europäische Mission nichts anderes ist als die amerikanische Militärmission – ich sage mal – in grün, wo man auch mit massiven militärischen Mitteln aufmarschiert am Persischen Golf, weil dann ist die Gefahr groß, dass man an Seite der USA vielleicht in europäischer Flagge, aber an Seite der USA in einen Krieg gegen den Iran hineinrutscht. Das wollen wir nicht."

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31.07.2019

"Exporteure wollen reibungslosen Handel ohne Spannungen"

https://www.deutschlandfunk.de/konflikt-am-golf-exporteure-wollen-reibungslosen-handel.3669.de.html?dram:
article_id=455175

Günter Hetzke, Wirtschaftsredakteur beim Deutschlandfunk, macht in diesem Interview auf die ökonomischen Risiken der Spannungen im Persischen Golf aufmerksam. "Ein wichtiges Standbein der deutschen Wirtschaft ist – neben dem Konsum – der Export. Und die deutschen Exporteure wollen vor allem einen reibungslosen Handel ohne Spannungen. Die Weltwirtschaft ist ja derzeit ohnehin schon labil genug. Und so, wie die Bundesregierung ja durchaus sieht, dass man eine Verantwortung trägt für die Sicherung der Handelswege, nur nicht genau weiß, wie man dazu beiträgt, so sieht das mit Blick auf die Verantwortung auch die Wirtschaft – mit ganz klarer Ansage: 'Die Schifffahrtsroute ist nach wie vor eine Schlagader der Weltwirtschaft', so die Ansicht vom Bundesverband Groß- und Außenhandel und Dienstleistungen beispielsweise. Und deshalb sei 'die freie Durchfahrt von besonderer Bedeutung auch für Deutschland'. Eine Eskalation in der Golfregion und in Folge des Konflikts auch möglicherweise steigende Ölpreise, würden erheblich auf die deutsche Wirtschaft durchschlagen."

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31.07.2019

"Präsenz der Polizei wirksamer als Ausbau der Videoüberwachung"

https://www.deutschlandfunk.de/sicherheit-an-bahnhoefen-praesenz-der-polizei-wirksamer-als.694.de.html?dr
am:article_id=455170

In der Debatte über die Konsequenzen des Mords an einem Achtjährigen am Frankfurter Hauptbahnhof fordert der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, u.a. eine Erhöhung der physischen Präsenz der Polizei an Bahnhöfen. "Ich finde, mit Blick auf das europäische Ausland und auf andere Staaten, beispielsweise in Asien, kann man durchaus darüber nachdenken, ob es technische Möglichkeiten gibt, den Schutz an Bahnsteigen zu erhöhen. Das muss man aber besonnen machen, und ich warne davor, jetzt auf der Grundlage einer Tat das gesamte Sicherheitskonzept an deutschen Bahnhöfen zur Disposition zu stellen. Es muss darüber gesprochen werden. Es ist richtig, dass Experten aus dem Verkehrsministerium und dem Innenministerium in den Dialog darüber treten, aber wir sollten auch nicht in Aktionismus verfallen, sondern besonnen und ruhig analysieren, was schiefgelaufen ist, und immer berücksichtigen, dass der Staat eine hundertprozentige Sicherheitsgarantie nicht wird geben können und möglicherweise auch nicht geben sollte."

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30.07.2019

"Schäbiger Kampf um die Deutungshoheit"

https://www.deutschlandfunk.de/frankfurt-und-die-medien-schaebiger-kampf-um-die.720.de.html?dram:article_
id=455157&fbclid=IwAR2JLsKDJFH9mpD73__G2l-pIqPH6c-8lqzAkfSga-2Rh-Kt3m1WZiaOgww

Marco Bertolaso verteidigt die Entscheidung des Deutschlandfunks, die Nationalität des mutmaßlich Verantwortlichen für den Mord an einem Achtjährigen am Frankfurter Hauptbahnhof zunächst nicht erwähnt zu haben. "Ja, die späten Berichte über die Kölner Silvesternacht haben die Medien viel Vertrauen gekostet. Der Schuss hat gesessen. Straftaten einzelner haben aber in der Regel wenig zu tun mit Pass oder Geburtsort eines Menschen. Je mehr wir jetzt über den Täter von Frankfurt erfahren, desto mehr wird dies auch hier deutlich. Sie als unsere Hörer und Nutzerinnen möchte ich bitten, diesem Gedanken eine Chance zu geben, und sich nicht aufwiegeln zu lassen."

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30.07.2019

"Polizeigewalt nur in 'verschwindend geringem' Maße"

https://www.deutschlandfunk.de/gewerkschaft-der-polizei-in-hessen-polizeigewalt-nur-in.694.de.html?dram:a
rticle_id=455074

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Hessen, Andreas Grün, meint entgegen der Studie der Ruhr-Universität Bochum, die von jährlich mindestens 12.000 mutmaßlich rechtswidrigen Polizeiübergriffen ausgeht, dass entsprechende Vorfälle nur in "verschwindend geringem" Maße auftreten. In diesem Interview verweist er zudem darauf, dass Polizisten heute ihrerseits oft "einer höheren Gewaltbereitschaft" ausgesetzt seien. "Wir sagen nicht, dass es keine Übergriffe gibt, das wäre ja töricht zu sagen, natürlich gibt es Übergriffe. Aber wenn die Polizei handelt, dann müssen wir zunächst auch mal die Frage stellen, was ist denn überhaupt Polizeigewalt. Und die Polizei hat das staatliche Gewaltmonopol inne und wenn sie in Ausübung ihres Dienstes körperliche Gewalt – also unmittelbaren Zwang – anlegen muss, um eine Maßnahme durchzusetzen, dann ist das rechtmäßig. (...) Sie haben eben das Video in Frankfurt angesprochen, bei dem ich übrigens davon ausgehe, dass alles rechtmäßig abgelaufen ist. Wenn Sie mal reflektieren, dass immer mehr Menschen eine ablehnende Haltung gegenüber staatlichen Institutionen, insbesondere auch der Polizei, haben, wenn dann noch Alkohol und Drogen ins Spiel kommen, und Sie morgens um fünf Uhr vor eine Diskothek fahren und Sie dort polizeiliche Anordnungen erlassen, die überhaupt nicht befolgt werden, dann müssen Sie ja die Lage irgendwie in den Griff bekommen."

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25.07.2019

"Der hohe Preis für Elektroautos und Smartphones"

https://www.deutschlandfunk.de/kobaltabbau-im-kongo-der-hohe-preis-fuer-elektroautos-und.724.de.html?dram
:article_id=454818

Linda Staude macht in ihrer Reportage auf die "katastrophalen" Umstände des Kobaltbergbaus im Kongo aufmerksam. "Die Debatte um Klimawandel und der Hype um Elektroautos haben einen neuen Nachfrageschub gebracht. Für ihre Batterien brauchen sie Kobalt. Und das kommt vor allem aus Katanga. 'Neuerdings gibt es eine große Debatte über so genanntes sauberes Kobalt, das heißt Kobalt, das ethisch produziert wurde. Vor allem ohne Kinderarbeit, das ist ein ganz großes Thema.' So Shiraz Virji. Der Kongo – eines der an Rohstoffen reichsten Länder der Welt – ist berüchtigt für die katastrophalen Bedingungen, unter denen sie abgebaut werden. (...) Die katastrophalen Zustände in den Kleinminen bedrohen die gesamte Branche, obwohl dort nur etwa 15 bis 20 Prozent des Kobalts in Katanga zu Tage gefördert werden. 80 Prozent stammen von industriellen Bergbaukonzernen. Sebastian Vetter von der BGR: 'Die großen Produzenten, die Kobalt produzieren im Kongo, sind natürlich internationale Unternehmen, die nach internationalen Standards arbeiten. Betreffend Umwelt, Arbeitssicherheit, aber auch Produktionsqualität.' Lebensgefährliche Arbeitsbedingungen oder Kinderarbeit gibt es in den Industrieminen nicht. Aber die riesigen Tagebau-Gruben verschlingen gewaltige Flächen Land und verursachen andere Probleme."

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23.07.2019

"Hessen hat akutes Problem mit rassistischem Terror"

https://www.deutschlandfunk.de/kette-rassistischer-terrorakte-hessen-hat-akutes-problem.720.de.html?dram:
article_id=454585

Nach dem Anschlag auf einen 26-jährigen Mann aus Eritrea im hessischen Wächtersbach wird das Bundesland von Ludger Fittkau zum neuen "Brennpunkt rechten Terrors" erklärt. "Im Dreiländereck Hessen, Niedersachen, Thüringen leben besonders gewaltbereite Rechtsextremisten, deren Verbindungen von hier aus ins Ruhrgebiet oder auch bis ins benachbarte Ausland reichen- etwa nach Tschechien. 'Combat 18' – das ist etwa der Name eines weitgehend im Untergrund agierenden Netzwerks fanatischer Rechtsradikaler, von denen einige in Hessen leben. 'Combat 18' muss schleunigst verboten werden. Doch damit allein wird das Problem rechter Terrordrohungen in Hessen nicht aus der Welt zu schaffen sein. Gerade im Main-Kinzig-Kreis, in dem gestern die Schüsse auf den jungen Mann aus Eritrea fielen, haben Morddrohungen auch gegen Politiker, die sich für Flüchtlinge einsetzen, eine traurige Tradition."

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22.07.2019

"Die Freiheit des Seeweges muss gewährleistet bleiben"

http://https://www.deutschlandfunk.de/konflikt-mit-dem-iran-die-freiheit-des-seeweges-muss.694.de.html?dr
am:article_id=454429

CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt betrachtet die aktuelle Krise im Golf in diesem Interview im Kontext der andauernden Kontroverse um das Atomabkommen mit dem Iran. "Es sei ein großer Fehler gewesen, dass US-Präsident Donald Trump die Vereinbarungen mit dem Iran aufgekündigt habe, ohne dem Land ein alternatives diplomatisches Angebot zu machen. Nun müsse es gemeinsame Maßnahmen des UNO-Sicherheitsrates zumindest für die Sicherheit und Freiheit in der Straße von Hormus geben. Die Vereinten Nationen sollten klarmachen, dass die Freiheit des Seewegs gewährleistet bleiben müsse. Es würde sonst ein Präzedenzfall geschaffen, wenn die Völkergemeinschaft akzeptiere, dass ein einzelnes Land eine Schifffahrtsstraße blockiere. Das bringe Probleme für den freien Welthandel mit sich. Wenn das Atomabkommen mit dem Iran aus Trumps Sicht unbefriedigend gewesen sei, dann müsse weiterverhandelt werden. "

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09.07.2019

"Bodentruppen wären problematisch"

http://https://www.deutschlandfunk.de/debatte-um-bundeswehr-einsatz-in-syrien-bodentruppen-waeren.694.de.
html?dram:article_id=453368

Die SPD-Außenpolitikerin Daniela De Ridder erläutert in diesem Interview, warum die SPD deutsche Bodentruppen für den Anti-IS-Kampf in Syrien kategorisch ablehnt. "(...) die Frage ist, ob wir immer überall dort zum Einsatz kommen wollen, wo sich die USA zurückziehen. Ich glaube, das muss klug überlegt werden, und wie gesagt, ich komme gerade erst von der OSZE-Konferenz, der Parlamentarierversammlung, die gestern in Luxemburg geendet hat. Wir haben hier zu überlegen, was wir mit Friedenseinsätzen bewirken können, und ob wir das immer mit militärischen Lösungen tun wollen, das wage ich doch zu bezweifeln. Es braucht diplomatische, es braucht politische Lösungen, um Kriege zu beenden, und in der Regel erleben wir, dass militärische Vorgehensweisen eher problematisch sind, wenn sie nicht begleitet werden durch gute politische und diplomatische Konfliktlösungsstrategien."

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02.07.2019

"Dänemark mauert: Nord Stream 2 muss verlegt werden"

https://www.deutschlandfunk.de/ostsee-pipeline-daenemark-mauert-nord-stream-2-muss-verlegt.795.de.html?dr
am:article_id=452800

Dänemark habe in den letzten zwei Jahren gegenüber den Betreibern der deutsch-russischen Gasleitung Nord Stream 2 aufgrund politischer Vorbehalte und auch aus Angst vor den USA eine "Mauertaktik" betrieben, schreibt Kai Schlüter. "Nun will Nord Stream die Leitung in einem größeren Bogen um Bornholm herum verlegen. Damit wäre das dänische Hoheitsgebiet umgangen. Allerdings führt die Leitung dann immer noch durch die dänische Wirtschaftszone in der Ostsee. Dänemark könnte den Weiterbau der Leitung aber nicht mehr durch Nichtstun blockieren. Jetzt gilt das internationale Seerecht. (...) Dänemarks Signal an die USA: Wir wollen die Leitung nicht und haben versucht, sie zu verhindern. Und an Deutschland und Russland: Macht doch, aber ohne uns. In den vergangenen fünf Jahren hat Dänemark übrigens – nach Angaben der Nord Stream-Muttergesellschaft Gazprom – seinen Einkauf von russischem Gas versechsfacht."

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02.07.2019

"Mit Warlords verhandeln lernen im Allgäu"

https://www.deutschlandfunk.de/ausbildung-internationaler-militaerbeobachter-mit-warlords.1773.de.html?dr
am:article_id=452771

Thomas Wagner hat für seine Reportage ein Ausbildungsprogramm der Bundeswehr für internationale Militärbeobachter im Allgäu besucht. "Major Denis Stephan (...) schult im Rahmen der multinationalen Übung 'Blue Flags' im Westallgäu diejenigen, die später einmal mit 'Warlords', mit Rebellenführern, mit Regierungsvertretern und auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft in solchen Ländern verhandeln sollen, in die die Vereinten Nationen eine UN-Friedensmission entsandt haben. (...) Mental stark sein, ein gutes psychologisches Bauchgefühl mit einbringen, ebenso über gute militärische Fachkenntnisse verfügen: All diese Eigenschaften sind wichtig für angehende internationale Militärbeobachter. Aber sie reichen längst noch nicht aus. Wichtig ist das Interesse an der jeweiligen Kultur und den Traditionen in einem anderen Land weit weg von Deutschland. Das zeigt sich im Westallgäu bereits im Umgang der Lehrgangsteilnehmer untereinander. Sie sind nämlich aus 27 Nationen ins Westallgäu gereist."

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02.07.2019

"Warnungen vor aufkeimendem Faschismus"

https://www.deutschlandfunk.de/indien-warnungen-vor-aufkeimendem-faschismus.1773.de.html?dram:article_id=
452782

Oppositionspolitiker in Indien machen sich zunehmend Sorgen um die indische Demokratie, berichtet Bernd Musch-Borowska. "Seit der Herrschaft der jetzt wiedergewählten Regierungspartei BJP von Premierminister Narendra Modi, gebe es in Indien alle Anzeichen für einen aufkeimenden Faschismus, sagte Moitra und verwies dabei auf die Warnungen im Holocaust-Gedenkmuseum in Washington (...). Unter den Anzeichen für aufkeimenden Faschismus in Indien nannte die Abgeordnete einen immer stärker werdenden Nationalismus, zunehmende Fremdenfeindlichkeit, eine Kontrolle der Massenmedien und eine Besessenheit der Regierung, wenn es um nationale Sicherheit gehe."

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01.07.2019

"Leben im größten Flüchtlingscamp der Welt"

https://www.deutschlandfunk.de/rohingya-in-bangladesch-leben-im-groessten-fluechtlingscamp.724.de.html?dr
am:article_id=452744

Benjamin Breitegger berichtet über die Lage der aus Myanmar nach Bangladesch geflüchteten Rohingya. "In Kutupalong harren die Flüchtlinge aus. Sie dürfen das Camp nur mit offizieller Genehmigung verlassen und sind von Nahrungsmittelhilfe abhängig. Kinder gehen zwar zur Schule, dürfen dort aber nur Burmesisch und Englisch und nicht Bengalisch lernen. Sie sollen sich nicht integrieren, bald zurück nach Myanmar. Doch Hilfsorganisationen stellen sich darauf ein, jahrelang zu bleiben. Denn eine Rückkehr in ihre ursprüngliche Heimat schließen die Rohingya derzeit aus – aus gutem Grund."

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01.07.2019

"Strategiewechsel der Schlepper"

https://www.deutschlandfunk.de/migration-nach-europa-strategiewechsel-der-schlepper.1773.de.html?dram:art
icle_id=452688

Im Schatten der Debatte über das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" hätten Schlepper ihre Methoden angepasst und hunderte Migranten nach Italien geschleust, berichtet Jörg Seisselberg. "Allein in den zwei Wochen, in denen die 'Sea-Watch 3' außerhalb der Hoheitsgewässer vor Lampedusa lag, sind laut offiziellen Zahlen des italienischen Innenministeriums 312 Menschen über das Mittelmeer ins Land gekommen. (...) Eine der Methoden, auf die die Schlepper dabei verstärkt setzen, ist der sogenannte Mutterschiff-Trick. Er wurde vor über zehn Jahren schon von Ägypten aus genutzt, neuerdings – in etwas veränderter Form – verstärkt von den Schleppern in Libyen. Der Trick besteht darin, zunächst die Flüchtlinge – meist sind es mehr als hundert – unter Deck eines etwas größeren Schiffes zu verstecken und mit diesem Schiff, auf dem von außen keine Flüchtlinge zu sehen sind, von Libyen unentdeckt in die Nähe der italienischen Hoheitsgewässer zu fahren. Dort werden die Menschen dann meist in mehrere kleine Holz- oder Kunststoffboote gesetzt, die das Mutterschiff mitgeführt hat. In diesen erreichen sie dann die italienische Küste – oder werden zumindest in italienischen Gewässern von der Küstenwache abgefangen, die sie dann in einen italienischen Hafen bringen muss."

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23.06.2019

"Keine Parolenkultur gegen Rassismus"

https://www.deutschlandfunk.de/neuer-antisemitismus-2-6-keine-parolenkultur-gegen-rassismus.1184.de.html?
dram:article_id=450416

Der Soziologe Friedrich Pohlmann beschäftigt sich in seinem Gastbeitrag für den Deutschlandfunk mit dem neuen Antisemitismus in Europa "(...) in Westeuropa wird mehr und mehr unabweisbar, was Karl Lagerfeld auf den Punkt brachte: Dass Toleranzforderungen im Kontext der Massenmigration zugleich eine Öffnung der Einlasstore für den Import neuer Formen jener Feindschaft bewirken, die man hier als Folge einer katastrophalen historischen Schuld doch weitgehend überwunden glaubte."

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23.06.2019

"Erste Anzeichen für Versagen der Behörden"

https://www.deutschlandfunk.de/ermittlungen-im-fall-luebcke-erste-anzeichen-fuer-versagen.694.de.html?dra
m:article_id=452058

Anja Reinhardt im Gespräch mit dem Journalisten Tanjev Schultz über den Umgang deutscher Behörden mit bekennenden Rechtsextremisten. "Die deutschen Behörden tun sich nach Ansicht des Journalisten Tanjev Schultz noch immer schwer damit, Rechtsextremismus in seiner Gefährlichkeit anzuerkennen. Auch der mutmaßliche Täter im Mordfall Walter Lübcke scheine den Behörden aus dem Blick geraten zu sein, sagte Schultz im Dlf."

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23.06.2019

"Trump hat die Hardliner im Iran gestärkt"

https://www.deutschlandfunk.de/konflikt-zwischen-usa-und-iran-trump-hat-die-hardliner-im.694.de.html?dram
:article_id=452064

Anja Reinhardt im Gespräch mit dem Politologen Herfried Münkler zu den Folgen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. "Sanktionen statt direkter militärischer Intervention: Die USA reihen sich mit ihrer Iran-Politik in die Tradition der großen Seemächte ein, sagte der Politologe Herfried Münkler im Dlf. Die Rechnung der 'wirtschaftlichen Strangulation' ginge aber nicht auf – denn der Iran habe in der Vergangenheit bereits Leidensfähigkeit demonstriert."

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19.06.2019

"Russland pfeift auf internationale Regeln"

https://www.deutschlandfunk.de/mordanklagen-nach-mh17-abschuss-russland-pfeift-auf.720.de.html?dram:artic
le_id=451799

Florian Kellermann glaubt trotz "erdrückender" Beweise gegen die mutmaßlichen Täter des MH17-Abschusses nicht an eine Verurteilung der Angeklagten. "Der Abschluss des Passagierflugzeugs war ein Kriegsverbrechen. Und Russland deckt die mutmaßlichen Täter. Und das schon seit fast fünf Jahren: Moskau präsentierte immer weitere sich widersprechende und teils absurde Theorien zum Unglückshergang. Sie sollten zeigen, dass in Wahrheit die Ukraine schuld an dem Abschuss sei."

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18.06.2019

"Berliner Südkreuz: Überwachungstests von Verhalten"

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/verhaltensueberwachung-am-berliner-suedkreuz

Deutschlandfunk Nova berichtet über den weiterlaufenden Test automatisierter Überwachungstechnik am Berliner Bahnhof Südkreuz. "Zunächst sind dort Kameras in Kombination mit Gesichtserkennungssoftware getestet worden – nach Einschätzung des Chaos Computer Clubs mit sehr zweifelhaftem Erfolg. Nun testen Bundespolizei und Bahn ein System, dass das Verhalten der Menschen in dem Bahnhof in 'unauffällig' oder 'auffällig' kategorisiert."

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18.06.2019

"Rechtsextreme Gewalt wird nicht ausreichend beachtet"

https://www.deutschlandfunk.de/radikalisierung-und-ideologisierung-soziologe-rechtsextreme.694.de.html?dr
am:article_id=451603

Sandra Schulz im Gespräch mit dem Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent über Radikalisierung und Ideologisierung in der rechtsextremen Szene. "Die Öffentlichkeit habe 2011 auf den NSU 'schockiert' reagiert, doch seitdem habe sich die Situation deutlich verschlimmert, sagte der Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent im Dlf. Rechtsextreme Gewalt werde nach wie vor nicht als die Gefahr betrachtet, die sie tatsächlich sei."

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16.06.2019

"Angriffe auf militärische Flughäfen Saudi-Arabiens"

https://www.deutschlandfunk.de/naher-osten-angriffe-auf-militaerische-flughaefen-saudi.1939.de.html?drn:n
ews_id=1017884

Der Deutschlandfunk berichtet über die Drohnenangriffe auf zwei Militärstützpunkte in Saudi-Arabien. "Der saudische Fernsehsender Al-Marish meldet, die jemenitische Houthi-Bewegung sei für die Angriffe auf die Luftwaffenstützpunkte verantwortlich. Die Anlagen seien außer Gefecht gesetzt. Zudem haben saudische Einsatzkräfte den Berichten zufolge eine ballistische Rakete abgefangen, die die Stadt Abha im Südwesten des Landes im Visier hatte. Ob es Tote oder Verletzte gibt, ist zur Stunde noch unklar."

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03.06.2019

"Wir sind Überlebende des Massakers"

https://www.deutschlandfunk.de/30-jahre-tiananmen-wir-sind-ueberlebende-des-massakers.724.de.html?dram:ar
ticle_id=450322

Axel Dorloff und Steffen Wurzel erinnern mit einem Porträt zweier Studentenführer an die Proteste auf den Tiananmen-Platz vor 30 Jahren. "Zwei Studentenführer von damals, zwei unterschiedliche Schicksale: Wu’er Kaixi und Zhang Wei engagierten sich 1989 bei den Protesten. Nach dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz musste Wu’er Kaixi das Land verlassen und lebt nun im Exil. Zhang Wei arrangierte sich mit dem System und machte Karriere."

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01.06.2019

"Fußball-Hooligans in Ostdeutschland"

https://www.deutschlandfunk.de/gewalt-von-rechts-fussball-hooligans-in-ostdeutschland.724.de.html?dram:ar
ticle_id=450265

Ein Redaktionsteam des Deutschlandfunks hat zum Einfluss Rechtsradikaler auf die ostdeutsche Hooliganszene recherchiert und erörtert sinnvolle Gegenstrategien der Fußballvereine und der Gemeinden. "Vor einigen Wochen hat der Chemnitzer FC einen Anti-Rassismus-Beauftragten eingestellt. Eine Auflage, die der Nord-Ostdeutsche Fußballverband dem Verein gemacht hatte. Außerdem erließ der Verein Stadionverbote gegen einige Mitglieder der Hooligan-Gruppierung Kaotic Chemnitz. Der Rückzug einiger Sponsoren hat den Druck etwas zu ändern vergrößert."

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20.05.2019

"Eine große Sorge vor Krieg"

https://www.deutschlandfunk.de/iran-konflikt-eine-grosse-sorge-vor-krieg.694.de.html?dram:article_id=4491
67

Die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts mit den USA sei groß in der iranischen Bevölkerung, sagt Dagmar von Bohnstein von der deutsch-iranischen Handelskammer in Teheran im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. "Es wird viel diskutiert über die Lage und es ist natürlich auch eine große Sorge vor Krieg, denn Krieg ist immer noch eine Neurose dieser Gesellschaft, vor allen Dingen wegen des Iran-Irak-Krieges, der hier noch sehr präsent ist, und ich würde mal sagen, kein Iraner würde leichtfertig einen Krieg beginnen, und ich wage zu behaupten, weder die Bevölkerung, noch die Regierung."

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18.05.2019

"Diplomatie ist der richtige Weg"

https://www.deutschlandfunk.de/iran-krise-diplomatie-ist-der-richtige-weg.720.de.html?dram:article_id=449
153

Jörg-Christian Schillmöller kommentiert die aktuelle Entwicklung im Streit zwischen den USA und dem Iran. "Die USA wollen einen Regimewechsel im Iran. Aber ein Wandel gelinge nur von innen heraus (…). Mit einem Krieg gegen den Iran sei alles verloren. Diplomatie sei zwar der beschwerlichere, aber der richtige Weg."

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15.05.2019

"Bundesregierung will sich nicht an Völkerrecht halten"

https://www.deutschlandfunk.de/anwalt-zu-deutschen-is-kindern-bundesregierung-will-sich.1769.de.html?dram
:article_id=448860

Peter Sawicki im Gespräch mit dem Anwalt Dirk Schoenian über die seiner Ansicht nach bestehende Verletzung des Völkerrechts durch die Bundesregierung, die zwei deutschen Waisenkindern aus einem syrischen Flüchtlingslager die Einreise nach Deutschland verwehren möchte. "'Das eine Kind ist in Deutschland geboren, da haben wir Papiere', sagte der Hannoveraner Anwalt Dirk Schoenian im Dlf. Die mittlerweile verstorbene Mutter sei deutsche Staatsangehörige. Das gelte auch für das zweite Kind. Die in Baden-Württemberg lebenden Großeltern haben nun die Vormundschaft für die Kinder. 'Nachvollziehbare Gründe, weshalb die Kinder nicht geholt werden, existieren meines Erachtens nicht', betonte der Anwalt. Die beiden Kinder seien allein ins syrisches Flüchtlingslager Al Hol gekommen, da ihre Mutter nicht genügend Geld für die Fluchthelfer gehabt habe, um selbst mitzukommen. Im Lager kümmere sich eine Marokkanerin um die Kinder. Sie stehe mit den deutschen Großeltern in telefonischem Kontakt. Daher werde es vermutlich auch keine Probleme geben, die Kinder in dem überfüllten Lager zu finden. Zudem seien auch deutsche Geheimdienste und Journalisten vor Ort. Demzufolge müsste es also möglich sein, diese Kinder nach Deutschland zu bringen."

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