US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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19.03.2019

"Menschenrechte gelten nicht universell"

https://www.deutschlandfunk.de/aegyptens-botschafter-menschenrechte-gelten-nicht-universell.694.de.html?d
ram:article_id=443975

Der ägyptische Botschafter in Deutschland, Badr Abdelatty, verbietet sich in diesem Interview Belehrungen über die Lage der Menschenrechte in seinem Land. "Lassen Sie es mich ganz offen aussprechen. Es ist absolut geboten, dass hier niemand den anderen zu belehren oder zu predigen hat. Unter Predigen verstehe ich, dass jemand von einer höheren Stufe der Entwicklung jemandem anderen etwas verkünden möchte. Nein, wir sprechen hier über Angelegenheiten, die gemeinsam unser Interesse verdienen. Doch wachsen Menschenrechte ja nicht im luftleeren Raum. Wie es der Präsident Ägyptens auch sehr zutreffend gesagt hat, sind die sozioökonomischen, die kulturellen Bedingungen im Nahen und Mittleren Osten, überhaupt in der arabischen Welt ganz anders beschaffen als in Europa. Insofern gelten die Menschenrechte nicht universell. Und bedenken Sie auch: Wir sind in Ägypten ja nicht von Staaten wie der Schweiz, Deutschland oder Dänemark umgeben. Wir sind umgeben von Staaten, die in Auflösung begriffen sind. Wir haben es zu tun mit vielen nichtstaatlichen Akteuren, die versuchen, die staatliche Verfasstheit zu zersetzen."

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18.03.2019

"Wir haben feste rechtsextreme Strukturen"

https://www.deutschlandfunk.de/vernetzung-von-rechtsradikalen-und-neonazis-wir-haben-feste.694.de.html?dr
am:article_id=443876

Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, hält das Risiko für rechte Terroranschläge in Deutschland in diesem Interview für "permanent sehr groß". Das entsprechende "Gedankengut" komme heute aus dem Mainstream: "Es ist so, dass beispielsweise rassistische, islamfeindliche Überzeugungen, muslimfeindliche Überzeugungen von 40 bis 50 Prozent in der Bevölkerung geteilt werden. Das sind Aussagen, Einstellungen, Mentalitäten, die nicht von außen die Gesellschaft bedrohen, sondern die aus ihrem Inneren demokratische Grundwerte in Frage stellen. Das ist der Einstellungsboden, der dann radikalisiert werden kann, der dann mobilisiert werden kann. Wir haben in Chemnitz im vergangenen Jahr gesehen, wie das konkret aussehen kann."

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16.03.2019

"Die Krim muss im Gespräch bleiben"

https://www.deutschlandfunk.de/fuenf-jahre-annexion-der-krim-die-krim-muss-im-gespraech.720.de.html?dram:
article_id=443834

Gesine Dornblüth fordert in ihrem Kommentar fünf Jahre nach der Übernahme der Krim durch Russland, sich nicht "an das Unrecht zu gewöhnen". "Es mag unwahrscheinlich sein, dass die Krim in absehbarer Zeit zurück zur Ukraine kommt. Das heißt aber nicht, dass das Thema vernachlässigt werden darf, nur weil man sich an das Unrecht gewöhnt hat. Der jetzige Zustand ist gefährlich. Die Krim muss im Gespräch bleiben, auch, um weitere Gebietsokkupationen zu verhindern."

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12.03.2019

"Der Bedarf an Hilfe für Syrien ist riesig"

http://https://www.deutschlandfunk.de/geberkonferenz-in-bruessel-der-bedarf-an-hilfe-fuer-syrien.1773.de.
html?dram:article_id=443317

Bettina Klein berichtet von einer Geberkonferenz zur Syrienhilfe in Brüssel, auf der es nur wenig Hoffnung auf einen Friedensschluss gegeben habe. "11,7 Millionen Menschen hängen in Syrien von humanitärer Hilfe ab. Es ist erst die dritte Konferenz dieser Art in Brüssel, und doch lässt sich aus diesen zwei Jahren schon etwas eine zeitgeschichtliche Entwicklung ablesen. Nicht zum Guten. Europas Ambitionen aktiv auf eine politische Lösung hinzuwirken, haben zu kaum etwas geführt. Die Genfer Friedensgespräche des bisherigen UNO Sonderbeauftragten erbrachten auch keinen Fortschritt. 'Enttäuschend vor allem für das syrische Volk, das in dieser Lage gefangen ist', sagt Mathew Hemsley."

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11.03.2019

"Cyberangriff – das ist doch ein Witz"

https://www.deutschlandfunk.de/juan-guaido-im-exklusiv-interview-cyberangriff-das-ist-doch.694.de.html?dr
am:article_id=443222

Burkhard Birke spricht in diesem Interview mit Venezuelas selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó u.a. über die Hintergründe des aktuellen Stromausfalls, der das ganze Land betrifft. Während Präsident Maduro die Opposition beschuldigt, den Ausfall mit einem Cyberangriff herbeigeführt zu haben, macht Guaidó Korruption in der Regierung verantwortlich. "Deutschland sollte zunächst einmal wissen, dass es 2009 eine Stromkrise gab und deshalb 100 Milliarden Dollar investiert worden sind. 2013 wurde die Stromversorgung dem Militär unterstellt. Im Jahr 2017 hat das Parlament, dem ich vorstehe, versucht, die Verantwortlichen wegen Korruption zur Rechenschaft zu ziehen. Damals wurde das Klimaphänomen 'El nino' verantwortlich gemacht, dann das Unternehmen Eguana, und jetzt wird von Cyberangriff gesprochen – das ist doch ein Witz! Sabotage ist, die Investitionsgelder geraubt zu haben, Sabotage ist, die humanitäre Hilfe nicht ins Land zu lassen. Für mich will sich das Regime von Maduro, des Diktators, nur entschuldigen, weil das, was sich jetzt in Venezuela abspielt, in seiner Verantwortung liegt."

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09.03.2019

"Die zweifelhafte Rolle der USA"

https://www.deutschlandfunk.de/krise-in-honduras-die-zweifelhafte-rolle-der-usa.724.de.html?dram:article_
id=443181

Martin Reischke erinnert angesichts der aktuellen Krise in Venezuela an die "zweifelhafte Rolle" der USA beim Sturz der Regierung in Honduras im Jahr 2009. "Die EU-Mitgliedsstaaten sowie zahlreiche lateinamerikanische Länder zogen ihre Botschafter aus der Hauptstadt Tegucigalpa ab. In den Wochen und Monaten nach dem Putsch habe das State Department in Washington offiziell daran gearbeitet, [Manuel Zelaya, den liberalen Präsidenten des Landes,] im Rahmen einer 'Regierung der Nationalen Einheit' an die Staatsspitze zurückzuholen. So schildert es die US-amerikanische Enthüllungsplattform 'The Intercept' im Juli 2015. Hinter den Kulissen sorgten die USA aber offenbar dafür, dass Zelaya nicht wieder zurück an die Macht kam. Darauf deuten E-Mails aus dem Umfeld der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton hin, die 'The Intercept' ausgewertet hat. Washington wollte anscheinend eine gemäßigt linke Regierung in Honduras verhindern, sagt auch Hugo Noé Pino, der unter Zelaya für einige Monate als Finanzminister des Landes arbeitete."

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09.03.2019

"Arabische Liga ringt um Umgang mit Assad"

https://www.deutschlandfunk.de/syrischer-buergerkrieg-arabische-liga-ringt-um-umgang-mit.799.de.html?dram
:article_id=443178

Die Mitglieder der Arabischen Liga gehen Carsten Kühntopp zufolge unterschiedlich mit Präsident Assad nach dessen militärischem Sieg im syrischen Bürgerkrieg um. Die bisherige "Mauer der Ablehnung" habe Risse bekommen. "Am Rande der UN-Generalversammlung in New York im vergangenen September umarmte der Außenminister von Bahrain seinen syrischen Kollegen, küsste ihn auf die Wangen und nannte ihn seinen 'Bruder', vor laufenden Kameras. Im Dezember eröffneten die Vereinigten Arabischen Emirate wieder ihre Botschaft in Damaskus. Und im Januar reiste eine hochrangig besetzte syrische Wirtschaftsdelegation nach Abu Dhabi. Dass die Emirate im Alleingang vorgeprescht sind, stört den jordanischen Politologen Hassan al-Barari. Assad zu isolieren, sei eine gemeinsame Entscheidung der Arabischen Liga gewesen; ob man diese Entscheidung jetzt ändern wolle, müssten deshalb auch alle Liga-Staaten gemeinsam festlegen, so Barari."

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07.03.2019

"In der Trainingsarena der Datenkrieger"

https://www.deutschlandfunk.de/wenn-hacker-angreifen-in-der-trainingsarena-der-datenkrieger.795.de.html?d
ram:article_id=442433

Kilian Kirchgeßner stellt eine "digitale Trainingsarena" für europäische IT-Spezialisten in Prag vor. "Der Cyberwar ist das Geschäft von Milan Balazik. Um die 50 Jahre alt ist er, schwarze Jeans, schwarzes Poloshirt, und Chef eines Teams von Hackern. Unternehmen aus ganz Europa schicken ihre Spezialisten zu ihm, um sie zu schulen: Wie können sie reagieren, wenn Konkurrenten, Industriespione oder Saboteure die Computernetze angreifen? 'Es ist typisch, dass sich die meisten gar nicht vorstellen können, wie es aussieht, wenn man angegriffen wird, und schon gar nicht, was man tun kann. Deshalb zeigen wir ihnen das. Wir können die Attacken verlangsamen, damit die Teams mithalten können, dann drehen wir wieder mehr auf – je nachdem, wie der Kunde vorbereitet ist, was er für Skills hat.'"

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07.03.2019

"Russlands Angst vor einem Krieg"

https://www.deutschlandfunk.de/nach-dem-ende-des-inf-vertrages-russlands-angst-vor-einem.795.de.html?dram
:article_id=442912

Christina Nagel stellt die Arbeit eines Moskauer Museums vor, das den Besuchern die Folgen eines atomaren Ernstfalls nahebringen möchte. "Kaputte Städte, zerstörte Wälder, verendende Tiere – in einem Moskauer Museum können Besucher den atomaren Ernstfall durchspielen. Ein Szenario, das vielen Russinnen und Russen immer mehr Sorgen macht. Denn die Spannungen mit dem Westen nehmen zu."

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02.03.2019

"Hier gibt es ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz"

https://www.deutschlandfunk.de/polizeidaten-bei-amazon-gespeichert-hier-gibt-es-ein-hohes.694.de.html?dra
m:article_id=442551

Sandra Schulz hat mit dem IT-Experten Sven Herpig über die umstrittene Speicherung von Daten deutscher Sicherheitsbehörden auf Servern des US-Unternehmens Amazon gesprochen. "Dass die Bundespolizei Daten auf Rechnern des US-Unternehmens Amazon speichere, sei wohl richtig, da hier höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt würden, sagte der IT-Experte Sven Herpig im Dlf. Es stelle sich natürlich die Frage, ob es so etwas wie eine Bundes-Cloud geben sollte. Aber da sei Deutschland viele Jahre hinterher."

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02.03.2019

"Maas wirbt für Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Mali"

https://www.deutschlandfunk.de/bundesaussenminister-besucht-soldaten-maas-wirbt-fuer.1773.de.html?dram:ar
ticle_id=442400

Klaus Remme berichtet über den Besuch von Bundesaußenminister Heiko Maas bei den in Mali stationierten Bundeswehrsoldaten. "Der Bundeswehreinsatz in Mali geht in sein siebtes Jahr. Gebessert hat sich die Sicherheitslage bislang nicht, das zeigte zuletzt der Selbstmordanschlag auf das UN-Trainingscamp für die malischen Streitkräfte“

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02.03.2019

"Krieg ist keine Lösung"

https://www.deutschlandfunk.de/lage-zwischen-pakistan-und-indien-krieg-ist-keine-loesung.1773.de.html?dra
m:article_id=442529

Bernd Musch-Borowska berichtet im Deutschlandfunk über die aktuelle Entwicklung der Beziehungen zwischen Pakistan und Indien. "Nachdem Pakistan einen abgeschossenen indischen Piloten wieder an Indien übergeben hat, scheint sich die Lage zwischen den beiden Atommächten ein wenig entspannt zu haben. Allerdings kommt es in der Grenzregion Kaschmir immer wieder zu kleinen Gefechten. Leidtragende sind die Bewohner."

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28.02.2019

"Schwieriger Wiederaufbau in Slowjansk"

https://www.deutschlandfunk.de/ostukraine-krieg-schwieriger-wiederaufbau-in-slowjansk.1773.de.html?dram:a
rticle_id=442277

Peter Sawicki berichtet aus dem ostukrainischen Slowjansk, das vom Ostukraine-Krieg schwer gezeichnet ist. "Im Frühling 2014 stand Slowjansk unter Kontrolle von Separatisten. Später eroberte die ukrainische Armee die Stadt zurück. Es war der Auftakt zum bis heute andauernden Ostukraine-Krieg. Viele Orte der Stadt zeigen die Spuren dieses Krieges – genau wie ihre Bewohner. Die Vergangenheitsbewältigung dauert an."

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24.02.2019

"Die Taliban im Salon der Weltpolitik"

https://www.deutschlandfunk.de/friedensverhandlungen-fuer-afghanistan-die-taliban-im-salon.724.de.html?dr
am:article_id=441915

Silke Diettrich und Klaus Remme berichten über den Verlauf der mittlerweile schon seit Monaten andauernden Friedensgespräche für Afghanistan - ohne Beteiligung der afghanischen Regierung. "Es sind etwas merkwürdige Friedensgespräche, die nun seit Monaten stattfinden: Sie handeln vom Frieden in Afghanistan, doch die gewählte afghanische Regierung nimmt gar nicht Teil. Dass diese Gespräche selbst eingefleischten Skeptikern dennoch relativ erfolgversprechend vorkommen, liegt unter anderem daran, dass der US-Präsident als ausgesprochen ungeduldig gilt: Was sonst in der Außenpolitik als negative Eigenschaft verbucht wird, scheint in diesem Fall manchen Unterhändler zu beflügeln. Diese Woche werden sich die Verhandler wieder in Doha in Katar treffen, wo die aufständischen Taliban eine Dependance unterhalten."

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23.02.2019

"Droht ein neues Wettrüsten?"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/unsichere-zeiten-droht-ein-neues-wettruesten.970.de.html?dram:articl
e_id=441848

Katrin Heise spricht auf Deutschlandfunk Kultur mit Claudia Major, Expertin für Verteidigungs-und Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik und Marcus Pindur vom Deutschlandfunk über die Folgen der beidseitigen Kündigung des INF-Vertrags durch Russland und die USA. "Die Präsidenten der USA und Russlands kündigen den Atom-Abrüstungsvertrag. Der Nationalismus ist auf dem Vormarsch, auch in der EU. Die alte Weltordnung zerfällt. Droht ein neues Wettrüsten?"

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20.02.2019

"In der französischen Gesellschaft stimmt etwas nicht mehr"

https://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-in-der-franzoesischen-gesellschaft-stimmt.694.de.html?dram:
article_id=441536

Jörg Münchenberg im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Jürgen Ritte von der Sorbonne über Antisemitismus in Frankreich als Symptom für andere gesellschaftliche Missstände. "(...) da ist ein alter Bodensatz, ein antisemitischer Bodensatz, den es in Frankreich seit dem 19. Jahrhundert gibt, der wieder abflaut, der aber doch an den Rändern der Gesellschaft immer wieder unterhalten wird, und ich vermute, dass das in vielen Gesellschaften der Fall ist. Er hat Zuwachs bekommen durch den islamistischen Antisemitismus. Auch das muss man sehen. Und Umfragen haben jetzt auch ergeben, dass ein ganz erschreckendes Ausmaß von Franzosen noch immer an die jüdische Weltverschwörung glauben. 22 Prozent, jeder fünfte Franzose glaubt so etwas. Das sind diese ganzen Verschwörungstheorien, die im Moment allenthalben wieder aufflammen, und ich vermute, das ist auch ein Zeichen dafür, dass in der Tat an der französischen Gesellschaft irgendetwas nicht mehr stimmt. Es gibt keinen Zusammenhalt mehr, es gibt keinen Konsens mehr über das, was Frankreich ist und was französische Identität ist. Das haben wir seit einiger Zeit. Dieser Antisemitismus ist ein Symptom für etwas, das wir noch gar nicht genau bestimmt haben."

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18.02.2019

"Deutsche IS-Kämpfer: Wenige Haftbefehle, wenige Verfahren"

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/deutsche-is-k%C3%A4mpfer-ein-haftbefehl-ist-ihr-ticket

Marcus Pindur, Deutschlandfunk-Korrespondent für Sicherheitspolitik, hält die Forderung nach Rücknahme der IS-Kämpfer seitens der kurdischen und syrischen Seite für legitim. "Grundsätzlich haben alle deutschen Staatsbürger ein Recht auf Einreise nach Deutschland - auch jene, die im Verdacht stehen, für den IS gekämpft zu haben. Sie müssen sich nach ihrer Rückkehr vor der deutschen Strafjustiz verantworten. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Haftbefehl. Marcus Pindur berichtet, dass laut einer gemeinsamen Recherche der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR gerade 18 neue Haftbefehle für inhaftierte IS-Kämpfer erlassen worden sind."

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18.02.2019

"Das muss der Rechtsstaat bewältigen können"

https://www.deutschlandfunk.de/rueckkehr-von-is-kaempfern-das-muss-der-rechtsstaat.720.de.html?dram:artic
le_id=441423

Marcus Pindur plädiert im Deutschlandfunk für einen Rückkehr von aus Deutschland in den Dschihad gezogenen IS-Kämpfern. "Die Art und Weise, wie Donald Trump Deutschland und Europa dazu aufgefordert habe, IS-Kämpfer zurückzunehmen, sei zwar empörend, meint Marcus Pindur, doch in der Sache nicht verkehrt. Der deutsche Rechtsstaat müsse das bewältigen können – denn die Alternativen seien nicht besser."

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18.02.2019

"Muss Europa außenpolitisch und militärisch stärker werden?"

https://www.deutschlandfunk.de/welt-in-unordnung-muss-europa-aussenpolitisch-und.1784.de.html?dram:articl
e_id=441201

Der Deutschlandfunk stellt eine Gesprächsrunde mit dem Titel "Welt in Unordnung" vor. Es diskutieren Sevim Dagdelen von den Linken und Johann Wadephul von der CDU mit Klaus Remme, DLF-Korrespondent für Außen- und Sicherheitspolitik. "In einer Welt wachsender Unberechenbarkeit fordern viele gerade von Deutschland, im europäischen Rahmen mehr Verantwortung zu übernehmen. Reicht es, vor allem auf Diplomatie und internationale Zusammenarbeit zu setzen? Oder gehören dazu zwingend auch höhere Verteidigungsausgaben?"

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16.02.2019

"Eine Bankrotterklärung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik"

https://www.deutschlandfunk.de/inf-vertrag-eine-bankrotterklaerung-deutscher-aussen-und.694.de.html?dram:
article_id=441275

Dirk Müller im Gespräch mit dem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Harald Kujat über die Haltung der Bundesregierung zum INF-Vertrag. "(...) im Augenblick ist unser größtes Problem, unser größtes Sicherheitsproblem natürlich die Kündigung des INF-Vertrages. Da bin ich schon sehr enttäuscht von dem, was die Bundeskanzlerin sagte. Man muss sich vergegenwärtigen – das wissen die meisten unserer Zuhörer wahrscheinlich nicht mehr –, dass die Bundeskanzlerin gemeinsam mit allen NATO-, Staats- und Regierungschefs noch am 12. Juli vergangenen Jahres gesagt hat, der INF-Vertrag ist entscheidend für die euroatlantische Sicherheit, und wir bleiben voll und ganz verpflichtet, diesen Vertrag zu erhalten."

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12.02.2019

"Bundesregierung gegen raschen Abzug der US-Truppen"

https://www.deutschlandfunk.de/afghanistan-bundesregierung-gegen-raschen-abzug-der-us.1939.de.html?drn:ne
ws_id=976208

Die Bundesregierung warnt die Vereinigten Staaten vor einem raschen militärischen Abzug aus Afghanistan, berichtet der Deutschlandfunk mit Blick auf ein gemeinsames Papier des Auswärtigen Amts und des Verteidigungsministeriums. "Darin heißt es, die internationale Unterstützung für die afghanischen Streitkräfte sei ein entscheidender Faktor, um die Taliban zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen."

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06.02.2019

"Schaulaufen für die NATO"

https://www.deutschlandfunk.de/mazedonien-schaulaufen-fuer-die-nato.795.de.html?dram:article_id=440256

Wie geht es nun weiter mit Mazedonien, nach dem der Namensstreit mit Griechenland beigelegt ist, fragt Srdjan Govedarica im Deutschlandfunk. "Nach dem Ende des Namensstreits mit Griechenland scheint für Mazedonien der Weg in die NATO frei zu sein. Dem NATO-Generalsekretär und der Regierung in Skopje kann es nicht schnell genug gehen mit den Beitritt, doch in der Bevölkerung gibt es auch kritische Stimmen."

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02.02.2019

"Das ist alles nicht im Interesse Europas"

https://www.deutschlandfunk.de/us-ausstieg-aus-inf-vertrag-das-ist-alles-nicht-im.694.de.html?dram:articl
e_id=439996

Philipp May im Gespräch mit dem Grünen-Politiker Jürgen Trittin über seine Kritik an der Haltung Europas zur Aufkündigung des INF-Vertrags seitens der USA. "Ich glaube, sie lügen alle, aber die Interessen sind ja offen auf dem Tisch. Man sieht, Putin ist pflichtgemäß empört, dass der Erstvertrag gekündigt worden ist, die Amerikaner halten sich nicht mal an selbst gesetzte Fristen nach dem Iran-Abkommen. Nach dem Pariser Klimaabkommen, nach der Mitgliedschaft im UNESCO kündigt die USA den nächsten multilateralen Vertrag, ohne ein Konzept zu haben, was man an die Stelle setzen kann, außer das zu tun, was der polnische Außenminister schon gefordert hat, nämlich neue Atomraketen zu stationieren, also in eine neue Runde des Wettrüstens einzutreten. Das ist alles nicht im Interesse Europas, und mich wundert ein bisschen, dass die europäischen NATO-Mitgliedstaaten diesen einseitigen Aktionen schlicht und ergreifend einfach die Hacken zusammenschlagen und sagen, wir sind geschlossen hinter den USA."

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30.01.2019

"Die Wiederkehr des atomaren Wettrüstens"

https://www.deutschlandfunk.de/zerfall-des-inf-vertrags-die-wiederkehr-des-atomaren.724.de.html?dram:arti
cle_id=439771

Robert Baag und Klaus Remme rekapitulieren im Deutschlandfunk die Entstehung des INF-Vertrags zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion und deren Rechtsnachfolger Russland und erörtert die Chancen, für eine Rettung des Vertrags angesichts der aktuellen angespannten Situation zwischen den beiden Nationen. "Die Notwendigkeit von Verhandlungen wird von niemandem bestritten. Wie groß ist der Zeitdruck? Roderich Kiesewetter von der CDU meint: 'Das kommt darauf an, wie sich die Amerikaner am 2. Februar entscheiden. Wenn sie bereit sind, den Vertrag nicht nur aufzukündigen, sondern auch zu suspendieren, haben wir keine Zeit mehr. Wenn sie ihn nur aufkündigen, dann gibt es eine Suspensionsfrist von sechs Monaten, dann hätten wir noch Zeit gewonnen bis Mitte August. Ich hoffe auf das Letztere, und dann wird der Frühling und der Sommer ein harter Verhandlungssommer werden.'"

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27.01.2019

"Das Schlimmste, was passieren konnte"

https://www.deutschlandfunk.de/assads-sieg-in-syrien-das-schlimmste-was-passieren-konnte.724.de.html?dram
:article_id=439412

Kristin Helberg befasst sich in diesem Hintergrundartikel ausführlich mit der aktuellen Situation in Syrien und den Folgen des Siegs des Assad-Regimes für die Bürger des Landes. "Der Syrien-Konflikt gilt als größte menschengemachte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Jetzt scheint sich der Krieg seinem Ende zu nähern – Machthaber Bashar al-Assad und seine Verbündeten Russland und Iran haben militärisch gesiegt und gestalten die Nachkriegsordnung. Was bedeutet das für die Syrer?"

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26.01.2019

"Rückschlag für Marokkos Terroristen-Jäger"

https://www.deutschlandfunk.de/islamische-extremisten-rueckschlag-fuer-marokkos.799.de.html?dram:article_
id=439372

Der Mord an zwei skandinavischen Touristinnen in Marokko lasse viele Fragen offen wo das Land im Kampf gegen den islamischen Extremismus stehe, schreibt Jens Borchers im Deutschlandfunk. "Der Mord an zwei skandinavischen Touristinnen hat ganz klar gezeigt: Auch Khiames 'Büro für juristische Ermittlungen' hat bei der Terrorismusbekämpfung nicht alles im Griff."

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21.01.2019

"Chinas intelligenter Schule entgeht nichts"

https://www.deutschlandfunk.de/alles-unter-kontrolle-chinas-intelligenter-schule-entgeht.680.de.html?dram
:article_id=438868

Axel Dorloff berichtet über das Projekt einer chinesischen Schule, die über eine rigorose Datenauswertung das Lernverhalten ihrer Schüler kontrollieren will. "Die chinesische Regierung treibt die Forschung zur künstlichen Intelligenz massiv voran, ebenso wie die praktische Anwendung. China hat sich längst zum wichtigsten Standort für die Produktentwicklung für künstliche Intelligenz gemausert. Die Oberschule Nummer Elf in Hangzhou gilt als Modell für die Zukunft, wie künstliche Intelligenz auch an Schulen eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt: Schülerverhalten überwachen, kontrollieren und analysieren."

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15.01.2019

"Warnung und Chance für die AfD"

https://www.deutschlandfunk.de/entscheidung-des-verfassungsschutzes-warnung-und-chance.720.de.html?dram:a
rticle_id=438418

Die AfD müsse nun zeigen, wie ernst es ihr sei mit der Abgrenzung von rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Kräften in den eigenen Reihen, schreibt Volker Finthammer im Deutschlandfunk. "Der Bundesverfassungsschutz hat die AfD zum Prüffall erklärt. Diese Entscheidung sei eine Warnung und eine Chance für die Partei, kommentiert Volker Finthammer. Sie müsse nun zeigen, wie ernsthaft sie ihre Selbstreinigung angehen werde – bislang wolle sie auf ihre rechten Zugpferde nicht verzichten."

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13.01.2019

"Von Mauern und Menschen"

https://www.deutschlandfunk.de/grenzziehungen-von-mauern-und-menschen.1184.de.html?dram%3Aarticle_id=4363
41&fbclid=IwAR07PH30VT74UPM7BlSDU-U4qqR67G4GssTsK2w-1BgssFUD9KjmgqxULPM

Torsten Körner schreibt in seinem Essay zu den neuen Grenzziehungen und -sicherungen unserer Zeit über die Auswirkungen neuer Mauern auf das Bewusstsein der Menschen. "Die Grenzen sind zurück. Ein neuer Mauermensch wächst in der Festung Europa heran, der sich panzert und armiert. Ein Essay über den Bewusstseinswandel der Menschen, Gedanken über Beton und Stahl und die Radikalisierung unserer Rhetorik."

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