US-Soldaten in Afghanistan

Migazin


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20.05.2019

"Was uns das Strache-Video sagt"

http://www.migazin.de/2019/05/20/was-uns-das-strache-video-sagt/

Stephan Anpalagan sieht den Rechtspopulismus nach dem Strache-Video demaskiert. "Nach dem Strache-Video könnte man zusammenfassend sagen, dass Nazis und Nazisympathisanten ihrer Russland-Affinität frönen, Journalisten beschimpfen, Parteispenden am Rechnungshof vorbeischleusen, sich als Partei der kleinen Leute gerieren, dabei aber damit beschäftigt sind, ihren elitären Freunden Posten, Aufträge und Einfluss zuzuschanzen."

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15.05.2019

"Seehofer sieht 'massives Problem' von rechts"

http://www.migazin.de/2019/05/15/kriminalstatistik-seehofer-sieht-massives-problem-von-rechts/

Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigt sich "massiv" besorgt über den Anstieg rechtsextremer Gewalttaten, berichtet das Migazin. "Die Kriminalstatistik zeigt einen Rückgang politisch motivierter Straftaten. Entwarnung gibt Innenminister Seehofer aber nicht. Dass die Taten Rechtsextremer nicht sinken, ihre Gewalttaten sogar zunehmen, sieht er als massives Problem."

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04.04.2019

"Terrorkämpfern droht künftig der Passentzug"

http://http://www.migazin.de/2019/04/04/terrorkaempfern-droht-kuenftig-der-passentzug/

Die Bundesregierung hat eine Neuregelung des Staatsangehörigkeitsgesetzes auf den Weg gebracht, die es ermöglichen soll, Terrorkämpfern mit Doppelpass den deutschen Pass zu entziehen. Die Neuregelung könnte auch PKK-Kämpfer treffen. "Es heißt in dem Entwurf, dass es um einen paramilitärisch organisierten bewaffneten Verband geht, der hinsichtlich seiner Größenordnung, sowie seines operativen und territorialen Wirkens das Ziel verfolgt, in völkerrechtswidriger Weise die Strukturen eines ausländischen Staates gewaltsam zu beseitigen und anstelle dieser Strukturen neue staatliche oder staatsähnliche Strukturen zu errichten. Demnach müsste die Neuregelung auch Personen treffen, die für die verbotene Terrororganisation PKK kämpfen. Wie hoch das Personenpotenzial ist, lässt sich kaum einschätzen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht von mehreren Hundert aus. (...) Ausgenommen von einem Passentzug sind Terrorkämpfer, die nur die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Denn laut Artikel 16 im Grundgesetz darf 'der Verlust der Staatsangehörigkeit' nur eintreten, 'wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird'."

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13.03.2019

"Neues Antisemitismus-Konzept"

http://www.migazin.de/2019/03/13/berlin-neues-antisemitismus-konzept/

Das Migazin stellt das neue Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention vor. "Berlin will mit einem neuen Konzept das jüdische Leben in der Hauptstadt besser schützen. Der Berliner Senat beschloss am Dienstag als erste Landesregierung ein Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention. Der Schutz der Juden sei eine 'historische Verantwortung', sagte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Unter anderem werde es künftig einen Ansprechpartner des Landes zum Thema Antisemitismus geben, an den sich sowohl die Justiz als auch die jüdische Gemeinde wenden können."

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28.02.2019

"Politisch motivierte Gewalt hat zugenommen"

http://www.migazin.de/amp/2019/02/28/berlin-politische-gewalt-hat-zugenommen/

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2018 vorgestellt. "Die Zahl politisch motivierter Gewaltdelikte ist im vergangenen Jahr in Berlin um knapp 19 Prozent auf 578 Fälle gestiegen. Insgesamt sei aber die Gesamtzahl der registrierten politischen Delikte gegenüber 2017 leicht um 1,6 Prozent auf 4.203 Fälle gesunken, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2018. Rechtsextrem motivierte Delikte wurden 2018 insgesamt 1.766 registriert, ein Rückgang um 8,6 Prozent gegenüber 2017. Propagandadelikte in diesem Bereich sanken leicht um sieben auf 803 Fälle, bei den Gewaltdelikten gab es einen Anstieg um neun Fälle auf 125. Außerdem wurden 17 Angriffe auf Asylunterkünfte gezählt, fünf weniger als im Vorjahr."

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25.01.2019

"Islamfeindlichkeit hat erschreckende Ausmaße angenommen"

http://www.migazin.de/2019/01/25/osteuropa-islamfeindlichkeit-in-erschreckendem-ausmass/

Forschungen der Universität Leipzig haben ein "erschreckendes Ausmaß" von Islamfeindlichkeit in Osteuropa festgestellt, berichtet das Migazin. "'Es wird immer wieder sichtbar, dass dort die Islamfeindlichkeit besonders hoch ist, wo kaum oder sogar gar keine Muslime leben', sagte der Soziologe Alexander Yendell vom Leibniz-Instituts für Länderkunde der Universität am Donnerstag. Das gelte ganz besonders stark für Osteuropa, fügte er hinzu."

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05.12.2018

"Antisemitismus ist Alltag an der Schule, Schweigen auch"

http://www.migazin.de/2018/12/05/studie-antisemitismus-alltag-schule-schweigen/

Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Sciences, hat eine neue Studie zu Antisemitismus an der Schule veröffentlicht. "Bernstein sagt: 'über das ‚wehret den Anfängen‘ sind wir längst hinaus.' Adäquate Reaktionen seien in Schulen aber noch die Ausnahme. Antisemitische Stereotype würden oft überhört oder abgewiegelt, 'das war nicht so gemeint'. Es fehle das Bewusstsein, dass auch mit 'nicht so gemeinten' Stereotypen judenfeindliche und antisemitische Bilder vom 'Juden als Personifizierung des Bösen' oder vom 'geizigen, geldgierigen Juden' transportiert und gefestigt werden. Auch fehle die Kenntnisvermittlung für Antisemitismuskritische Bildungsarbeit im Lehramtsstudium. Die von ihr befragten jüdischen Jugendlichen oder ihre Eltern, die Antisemitismus in ihrer Schule erlebten äußerten, dass sie das Schweigen der anderen als ebenso schlimm oder noch schlimmer empfanden als die Vorfälle selbst."

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31.10.2018

"Traumatisierte Flüchtlinge müssen behandelt werden"

http://www.migazin.de/2018/10/31/studie-traumatisierte-fluechtlinge-muessen-behandelt-werden/

Das Migazin stellt eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zu psychischen Leiden von in Deutschland lebenden Flüchtlingen vor. "Drei Viertel der in Deutschland lebenden Flüchtlinge haben traumatische Erfahrungen gemacht, die sich bei vielen auf ihre Gesundheit auswirken. Vor allem die psychischen Leiden müssten behandelt werden, heißt es in einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Erhebung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, für die gut 2.000 Syrer, Afghanen und Iraker befragt wurden. Etwa jeder zweite Flüchtling in Deutschland kommt aus einem der drei Länder. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach von einer schwierigen Aufgabe, die man bisher unterschätzt und vernachlässigt habe."

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12.10.2018

"Auswertung von Handys Asylsuchender widerlegt nur selten Identität"

http://www.migazin.de/2018/10/12/schlechter-scherz-auswertung-handys-asylsuchender/

Die mit dem Ziel Identitätstäuscher unter Asylbewerbern zu überführen eingeführten Auswertungen von Handydaten haben nur in zwei Prozent der Fälle die vom Flüchtling angegebene Identität widerlegen können, berichtet das Migazin über die Beantwortung einer aktuelle Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. "Von Januar bis Ende Juli wurde nur in zwei Prozent der Fälle, in denen Datenträger ausgewertet wurden, die vom Flüchtling angegebene Identität widerlegt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, über die zuerst die 'Süddeutsche Zeitung' berichtet hatte. In gut einem Drittel der Fälle wurden die Angaben des Asylsuchenden bestätigt. In den allermeisten Fällen (64 Prozent) konnten durch das Auslesen der Handydaten keine Erkenntnisse gewonnen werden."

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25.09.2018

"Ja zu Muslimen, Nein zum Islam"

http://www.migazin.de/2018/09/25/studie-ja-muslimen-nein-islam/

Eine aktuelle Umfrage der Evangelischen Kirche zeige ein weiterhin gespaltenes Verhältnis der Deutschen zum Islam, berichtet das Migazin. "Nach einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verneinen 54 Prozent der Bevölkerung, dass der Islam in die deutsche Gesellschaft passt. Gleichzeitig sagt eine Mehrheit von 69 Prozent, dass die Muslime zum Alltagsleben gehören. Es scheint, als halte es ein Großteil der Bevölkerung wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der mit seinen Aussagen über den Islam kurz nach Amtsantritt für Diskussionen sorgte. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, selbstverständlich täten es aber die hierzulande lebenden Muslime, sagte er im März."

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24.11.2017

"Warum wurde NSU-Einsatzleiter trotz massiven Ermittlungsfehlern befördert?"

http://www.migazin.de/2017/11/24/nsu-einsatzleiter-ermittlungsfehlern-befoerdert/

Wolf Wetzel ist verwundert, dass ein leitender Polizist trotz seines unprofessionellen Handelns an einem Tatort des NSU eine "stattliche Beförderung" erhalten habe. "Für die Selbstmordthese der beiden Uwes im NSU-Komplex gibt es keinen Beweis, dafür spricht viel für die Ermordung der beiden. Ermitteln lässt sich aber nicht mehr, weil ein leitender Polizist den Tatort kontaminierte, er tat das Gegenteil von dem, was kriminologisch richtig gewesen wäre. Für seine 'Fehler' gab es aber keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen, sondern eine stattliche Beförderung."

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18.10.2017

"Verfassungsschutz erhält viele Hinweise von Flüchtlingen"

http://www.migazin.de/2017/10/18/internationaler-terrorismus-verfassungsschutz-hinweise-fluechtlingen/

Das Migazin berichtet über die aktive Mithilfe Geflüchteter im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". "Der Verfassungsschutz erhält nach Worten von Präsident Hans-Georg Maaßen 'viele hundert Hinweise' von Asylbewerbern zu mutmaßlichen ISIS-Anhängern. Er halte 'weit über 80 Prozent der Hinweise für belastbar', sagte Maaßen der Deutschen Welle in Bonn. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe ein eigenes Hinweistelefon geschaltet, das auf Tippgeber aus diesem Umfeld abzielt."

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09.10.2017

"Mehr als 15.500 Kinder Opfer von Kriegen"

http://www.migazin.de/2017/10/09/vereinte-nationen-mehr-kinder-opfer/

Das Migazin stellt den Uno-Jahresbericht über Kinder in bewaffneten Konflikten vor. "Mehr als 15.500 Kinder sind nach UN-Angaben im vergangenen Jahr Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten geworden. Die Mädchen und Jungen seien in den Kämpfen getötet und verletzt worden oder Konfliktparteien hätten sie als Soldaten missbraucht (...)".

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16.08.2017

"Juden in Deutschland schauen pessimistisch in die Zukunft"

http://www.migazin.de/2017/08/16/antisemitismus-studie-juden-deutschland-zukunft/

Eine aktuelle Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) zeichnet ein düsteres Bild bezüglich des Stands des in Deutschland vorhandenen Antisemitismus, berichtet das Migazin. "Antisemitismus nehmen Juden in Deutschland als ein großes Problem wahr. Sie fühlen sich in vielen Lebenslagen diskriminiert und verunsichert. Antisemitische Vorurteile würden immer offener geäußert."

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31.01.2017

"Berichte über Menschenrechtsverletzungen in Flüchtlingslagern"

http://www.migazin.de/2017/01/31/eu-libyen-pakt-berichte-menschenrechtsverletzungen/

Die Welt am Sonntag hat den Inhalt eines internen Berichts der deutschen Botschaft in Niger veröffentlicht, in dem auf "allerschwerste, systematische Menschenrechtsverletzungen" in Flüchtlingslagern in Libyen aufmerksam gemacht wird. Die Linken-Chefin im EU-Parlament, Gabi Zimmer, hat die Bundesregierung daraufhin aufgefordert, mögliche Flüchtlingspakte der EU mit Libyen zu blockieren. "Nach Angaben der EU starten 90 Prozent der Menschen, die die lebensgefährliche Flucht über das zentrale Mittelmeer wagen, in Libyen. In der EU wird derzeit darüber diskutiert, wie die Zusammenarbeit mit Libyen in der Flüchtlingsfrage verstärkt werden kann. (...) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Wochenende ein Abkommen mit Libyen nicht grundsätzlich, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Erst wenn die Regierung in Libyen tatsächlich die Kontrolle über das Land habe, könne 'über Menschenrechtsfragen, Standards und ähnliches' mit Blick auf ein Abkommen gesprochen werden, sagte Merkel am Samstag in ihrer Videobotschaft."

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05.09.2016

"Stimmung zu Flüchtlingen positiver als von Politikern dargestellt"

http://www.migazin.de/2016/09/05/studie-stimmung-zu-fluechtlingen-positiver-als-politikern-dargestellt/

Eine aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland zeigt dem Migazin zufolge, dass sehr viele Menschen in Deutschland dem Satz "Wir schaffen das." von Angela Merkel immer noch zustimmen. "Das kirchliche Institut hat in den vergangenen zehn Monaten viermal zwischen 1.000 und 2.000 Menschen zu ihrer Einstellung gegenüber Flüchtlingen, gesellschaftlichen Veränderungen und im August 2016 auch zu ihrer Angst vor Terroranschlägen befragt. Demnach hat die Hälfte der Bevölkerung Angst vor 'islamistischen' Terroranschlägen in Deutschland, ein knappes Drittel befürchtet, selbst Opfer eines Anschlags zu werden. Dabei seien diejenigen, die Angst vor Anschlägen hätten, auch eher skeptisch, ob das Land die Herausforderungen bewältigen könne. Deshalb sei 'nicht auszuschließen, dass die Zuversicht im August 2016 sogar weiter angestiegen wäre, wenn es die Terroranschläge im Juli dieses Jahres nicht gegeben hätte', schreiben die Verfasser der Studie."

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05.08.2016

"Muslime müssen politisch sein"

http://www.migazin.de/2016/08/05/islamexperte-muslime-muessen-politisch-sein/

Der Islamexperte Akif Şahin hält es für falsch, einen unpolitischen Islam anzustreben. Muslime müssten auch in Deutschland politisch auftreten, um eine staatliche Anerkennung ihres muslimischen Lebens durchzusetzen. "Wir leben in einem säkularen Staat, der keine Staatskirche kennt. Die Gesetze in diesem Land gelten für alle Menschen, egal welches Geschlecht und welche Religion sie haben. Allein deshalb entstehen aber Probleme. Denn die Gesetze decken das Spektrum des Islam und der Muslime nicht ab – sie sehen muslimisches Leben in diesem Staatswesen eigentlich gar nicht vor. (...) Als Muslim und muslimische Gemeinschaft ist man dazu gezwungen seinen Glauben zu politisieren und Forderungen an den Staat zu stellen, damit muslimisches Leben überhaupt möglich wird. Anderenfalls wären heute viele Freiheiten, die man als Muslime in Deutschland genießt, gar nicht vorhanden."

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04.08.2016

"Noch ein langer Weg zum 'deutschen' Imam"

http://www.migazin.de/2016/08/04/noch-ein-langer-weg-zum-deutschen-imam/

Die von der deutschen Politik gewünschte Ausbildung einheimischer Imame werde noch einige Zeit auf sich warten lassen, schreibt Corinna Buschow. Für viele Studenten sei der Job derzeit nicht attraktiv genug. "Zwar steigt die Studentenzahl an den fünf etablierten Zentren in Tübingen, Münster, Osnabrück, Erlangen-Nürnberg und Frankfurt am Main kontinuierlich – 1.800 'Erstis' waren es nach Angaben des Bundesbildungsministeriums im Wintersemester 2015/16. Ein sechstes Institut soll in Berlin eingerichtet werden. Doch nur wenige starten das Studium derzeit mit dem Berufsziel Imam. (...) 'Der Job als Imam ist für die meisten Studierenden nicht so attraktiv, wie er derzeit gestaltet ist', erklärt [Islam-Professor Mouhanad Khorchide]."

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19.07.2016

"Einzug der Schar’ia ins deutsche Recht? Weit gefehlt."

http://www.migazin.de/2016/07/19/heirat-fluechtlinge-einzug-schar-recht/

Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Bamberg, eine in Syrien geschlossene Ehe zwischen einer Minder- und einem Volljährigen anzuerkennen, ist der Gabriele Boos-Niazy zufolge falsche Vorwurf laut geworden, dass die Scharia nun offenbar auch in Deutschland gelten soll. In einem Land mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung geschlossene Ehen dürften nicht generell als "Zwangsheiraten" definiert werden, so Boos-Niazy. "Als Konsequenz dieser diskriminierenden Sichtweise – diskriminierend, weil sie auf der Annahme basiert, dass weder Eltern noch Familiengerichten 'in diesen Ländern' das Wohl junger Frauen und Männer am Herzen liege – wird ungeachtet des Einzelfalls eine generelle Regelung gefordert, die im Ausland legal geschlossene Ehen in Deutschland annulliert, wenn einer der Partner unter 18 Jahren alt ist. (...) Verständlicherweise verschließen wir die Augen gern vor der Tatsache, dass in Zeiten des Krieges Ehen auch aus Sicherheits- und Versorgungsgründen geschlossen werden. Diese Umstände zu ändern, ist eine politische Aufgabe, und Gesetzesänderungen bekämpfen nur die Symptome."

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07.06.2016

"Ex-Verfassungsschützer hat vor NSU-Ausschuss erneut Erinnerungslücken"

http://www.migazin.de/2016/06/07/ex-verfassungsschuetzer-nsu-ausschuss-erinnerungsluecken/

Der ehemalige Verfassungsschützer Andreas Temme habe vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags immer wieder Erinnerungslücken geltend gemacht, berichtet das Migazin über die aktuellen Geschehnisse im Untersuchungsausschuss.

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03.03.2016

"Angst scheint im Mainstream für Pegida-Anhänger reserviert zu sein"

http://www.migazin.de/2016/03/03/rassistischer-terror-angst-mainstream-pegida/

Bethi Ngari, Ibrahim Danbaki und Vanessa Eileen Thompson diskutieren im Migazin "über globale Zusammenhänge, Widerstand und Empowerment einer 'most vulnerable and resistantial group'."

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10.02.2016

"Wieder Familiennachzug, wieder 'Flüchtlingskrise', wieder Fehler"

http://www.migazin.de/2016/02/10/geschichte-wieder-familiennachzug-fluechtlingskrise-fehler/

Deutschland stehe erneut vor einem migrationspolitischen Wendepunkt, schreibt der Religionswissenschaftler und Sozialpädagoge David Yuzva Clement im Migazin. "Die Bundesregierung steht vor keiner leichten Aufgabe und augenscheinlich ist es nicht gelungen, das alte Paradigma 'Das Boot ist voll' durch ein anderes zu ersetzen, nämlich 'Das Boot ist leer'. Gemeint sind die demografische Entwicklung, bzw. die Überalterung unserer Gesellschaft und die verschärfte und festgefahrene Situation auf dem Arbeitsmarkt. Ebenfalls kann konstatiert werden, dass rechtsextreme Parteien in Deutschland und anderen europäischen Ländern nicht mehr von der politischen Landkarte wegzudenken sind, doch nicht nur das, unlängst sind menschenfeindliche Deutung- und Orientierungsmuster in der Mitte der Gesellschaft angekommen und haben sich dort festgebissen. Statements wie 'multikulti ist tot' waren an dieser Stelle nicht sonderlich hilfreich. Bewegungen wie Pegida verstehen sich dabei als Vollstrecker einer schweigenden Mehrheit und bieten ein Radikalisierungsmilieu, aus dem extremistische Anschläge heraus auf Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlingsheime erfolgen, ähnlich wie Anfang der 1990er Jahre."

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08.02.2016

"Was tun mit der Jugend?"

http://www.migazin.de/2016/02/08/was-tun-mit-der-jugend/

"Wie kann der radikale 'Islamismus' bekämpft werden, fragt die Diplom-Vokswirtin Sabine Beppler-Spahl im Migazin und warnt vor einfachen Antworten. "'Wenn auch nur ein Prozent derjenigen, die kommen, radikale Gedanken hegen, wären das, bei einer Million, immer noch 10.000 Menschen', sagte mir ein Bekannter kürzlich. Diese Sichtweise trägt nicht zum Verständnis des Problems bei, denn der Salafismus wächst unabhängig von der Immigration. Wer davon ausgeht, es handele sich um ein externes – d.h. von außen an uns herangetragenes Problem – verdrängt, dass es handfeste Gründe gibt, warum sich Jugendliche islamistischen Gruppen zuwenden."

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29.01.2016

"Wie viel Migration verträgt ein Land?"

http://www.migazin.de/2016/01/29/wissenschaftler-wie-viel-migration-vertraegt-ein-land/

Das Migazin macht sich auf die Suche nach einer wissenschaftlichen Antwort auf die Frage, wie viel Migration ein Land verträgt. Eine eindeutige Antwort lasse sich nicht finden, so das Ergebnis, die Grenzen für eine Aufnahmefähigkeit einer Gesellschaft müssten immer wieder neu ausgehandelt werden, so die Autorin Nina Sündermann. "In der aktuellen politischen Debatte um mögliche Obergrenzen für Flüchtlinge werden unterschiedliche Zahlen genannt. Im Raum steht damit auch die Frage, wie viel Migration ein Land verträgt. Gibt es darauf eine wissenschaftliche Antwort? 'Die Hoffnung, dass die Wissenschaft Ergebnisse hat, die Orientierung bieten, muss ich enttäuschen', sagt Professor Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück. Die Grenze werde immer neu ausgehandelt."

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27.01.2016

"Immer mehr rechtsextreme Gewalttäter"

http://www.migazin.de/2016/01/27/immer-mehr-rechtsextreme-gewalttaeter/

Das Migazin berichtet über die jüngsten Zahlen zu rechtsextremistisch motivierter Gewalt in Deutschland. "Die Zahl der gewalttätigen Rechtsextremisten ist auf 11.500 angewachsen. Auch die Anzahl von Gewalttaten hat einen großen Sprung nach oben gemacht. Nach vorläufigen Zahlen wurden im vergangenen Jahr 846 Gewaltdelikte gezählt."

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19.01.2016

"Wenn, dann die Religionszugehörigkeit aller Straftäter nennen"

http://www.migazin.de/2016/01/19/neue-medienmacher-wenn-religionszugehoerigkeit-straftaeter/

Sollen Herkunft und Religionszugehörigkeit ausländischer Straftäter genannt werden oder nicht? Darum streiten mit Blick auf die Kölner Silvesterübergriffe Teile deutscher Medienmacher. Journalisten mit Migrationshintergrund mahnen nun den Pressekodex einzuhalten oder konsequent zu sein. "'Das hat nichts mit einem Verschweigen oder Vertuschen unliebsamer Wahrheiten aufgrund von falscher Toleranz und übertriebener Political Correctness zu tun, wie manche Kollegen, aber vor allem rassistische Blogger und populistische Publizisten meinen. Es verhindert vielmehr eine Diskriminierung und Stigmatisierung von Minderheiten, die von genau diesen Kreisen in Sippenhaft genommen werden', so die 'Medienmacher' in einer Stellungnahme."

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18.12.2015

"Assimilationsdruck macht Jugendliche radikal"

http://www.migazin.de/2015/12/18/studie-assimilationsdruck-treibt-jugendliche-zum-terror/

Das Migazin stellt die Studie "Der Kampf um Zugehörigkeit: Die Marginalisierung von Immigranten und das Risiko einer hausgemachten Radikalisierung" näher vor, die sich mit den psychologischen Prozessen der Radikalisierung muslimischer Jugendlicher im Westen auseinandergesetzt hat. "Eine kleine Zahl von Immigranten wendet sich gegen die westliche Gesellschaft, in der sie leben. Wie kann es sein, dass es junge Menschen gibt, die etwa im demokratischen Frankreich oder Belgien aufgewachsen, oft sogar geboren sind, sich dann aber als Kämpfer an dem so genannten 'Heiligen Krieg' beteiligen, Attentate planen und ausführen? Welche Faktoren führen dazu, dass diese Menschen zu Terroristen werden?"

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09.11.2015

"Unlogische Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen"

http://www.migazin.de/2015/11/09/fluechtlingskrise-empathie-reicht-nicht/

Die Diplom-Volkswirtin Sabine Beppler-Spahl hält nicht viel von der Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen, einer Differenzierung, die selbst von einigen Hilfsorganisationen verwendet werde. "Natürlich haben sie Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass auch in Afghanistan Terror herrscht und der Kosovo bitter arm ist. Aber die Behauptung, dass nur die blanke Not die Menschen antreibt, ist unehrlich und falsch. Auch wenn in Syrien ein brutaler Krieg tobt, wandern Menschen nicht ziel- und planlos durch die Welt. Die meisten überlegen sich trotz ihrer schwierigen Lage sehr genau, was sie tun. (...) Das Streben nach Wohlstand und einem besseren Leben scheint mir positiv, zukunftsgewandt und hoffnungsvoll. Viele Hilfsorganisationen dagegen machen den Eindruck, als erfülle sie das mit Unbehagen. Sie fühlen sich wohler, die Menschen als schutzbedürftige Objekte und eben nicht als selbstbewusst handelnde Subjekte darzustellen."

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16.10.2015

"Das steckt im Asylpaket"

http://www.migazin.de/2015/10/16/hintergrund-das-steckt-im-asylpaket/

Das Migazin hat sich die Details des vom Bundestag verabschiedeten Asylgesetzes genauer angesehen. "Der Bundestag hat das Asylpaket der Bundesregierung verabschiedet. Es hat zum Ziel, Asylverfahren zu beschleunigen, Integration in Teilen zu erleichtern, vor allem aber auch mit Verschärfungen dafür zu sorgen, dass abgelehnte Asylbewerber das Land schneller verlassen. Ein anderes Gesetz will die Situation unbegleiteter Minderjähriger verbessern."

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