US-Soldaten in Afghanistan

Migazin


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19.01.2016

"Wenn, dann die Religionszugehörigkeit aller Straftäter nennen"

http://www.migazin.de/2016/01/19/neue-medienmacher-wenn-religionszugehoerigkeit-straftaeter/

Sollen Herkunft und Religionszugehörigkeit ausländischer Straftäter genannt werden oder nicht? Darum streiten mit Blick auf die Kölner Silvesterübergriffe Teile deutscher Medienmacher. Journalisten mit Migrationshintergrund mahnen nun den Pressekodex einzuhalten oder konsequent zu sein. "'Das hat nichts mit einem Verschweigen oder Vertuschen unliebsamer Wahrheiten aufgrund von falscher Toleranz und übertriebener Political Correctness zu tun, wie manche Kollegen, aber vor allem rassistische Blogger und populistische Publizisten meinen. Es verhindert vielmehr eine Diskriminierung und Stigmatisierung von Minderheiten, die von genau diesen Kreisen in Sippenhaft genommen werden', so die 'Medienmacher' in einer Stellungnahme."

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18.12.2015

"Assimilationsdruck macht Jugendliche radikal"

http://www.migazin.de/2015/12/18/studie-assimilationsdruck-treibt-jugendliche-zum-terror/

Das Migazin stellt die Studie "Der Kampf um Zugehörigkeit: Die Marginalisierung von Immigranten und das Risiko einer hausgemachten Radikalisierung" näher vor, die sich mit den psychologischen Prozessen der Radikalisierung muslimischer Jugendlicher im Westen auseinandergesetzt hat. "Eine kleine Zahl von Immigranten wendet sich gegen die westliche Gesellschaft, in der sie leben. Wie kann es sein, dass es junge Menschen gibt, die etwa im demokratischen Frankreich oder Belgien aufgewachsen, oft sogar geboren sind, sich dann aber als Kämpfer an dem so genannten 'Heiligen Krieg' beteiligen, Attentate planen und ausführen? Welche Faktoren führen dazu, dass diese Menschen zu Terroristen werden?"

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09.11.2015

"Unlogische Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen"

http://www.migazin.de/2015/11/09/fluechtlingskrise-empathie-reicht-nicht/

Die Diplom-Volkswirtin Sabine Beppler-Spahl hält nicht viel von der Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen, einer Differenzierung, die selbst von einigen Hilfsorganisationen verwendet werde. "Natürlich haben sie Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass auch in Afghanistan Terror herrscht und der Kosovo bitter arm ist. Aber die Behauptung, dass nur die blanke Not die Menschen antreibt, ist unehrlich und falsch. Auch wenn in Syrien ein brutaler Krieg tobt, wandern Menschen nicht ziel- und planlos durch die Welt. Die meisten überlegen sich trotz ihrer schwierigen Lage sehr genau, was sie tun. (...) Das Streben nach Wohlstand und einem besseren Leben scheint mir positiv, zukunftsgewandt und hoffnungsvoll. Viele Hilfsorganisationen dagegen machen den Eindruck, als erfülle sie das mit Unbehagen. Sie fühlen sich wohler, die Menschen als schutzbedürftige Objekte und eben nicht als selbstbewusst handelnde Subjekte darzustellen."

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16.10.2015

"Das steckt im Asylpaket"

http://www.migazin.de/2015/10/16/hintergrund-das-steckt-im-asylpaket/

Das Migazin hat sich die Details des vom Bundestag verabschiedeten Asylgesetzes genauer angesehen. "Der Bundestag hat das Asylpaket der Bundesregierung verabschiedet. Es hat zum Ziel, Asylverfahren zu beschleunigen, Integration in Teilen zu erleichtern, vor allem aber auch mit Verschärfungen dafür zu sorgen, dass abgelehnte Asylbewerber das Land schneller verlassen. Ein anderes Gesetz will die Situation unbegleiteter Minderjähriger verbessern."

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29.04.2015

"Zwei rechte Gewalttaten in Ostdeutschland – jeden Tag!"

http://www.migazin.de/2015/04/29/zwei-rechte-gewalttaten-in-ostdeutschland-jeden-tag/

"Die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten in Ostdeutschland sind im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gestiegen", berichtet das Migazin mit Blick auf aktuelle Statistiken. "Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt, wie die Beratungsstellen mitteilten. Häufigstes Gewaltmotiv war den Angaben zufolge mit 457 Fällen Rassismus. Das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent. 23 Fälle hatten einen antisemitischen Hintergrund. In sieben Fällen waren die Opfer Journalisten."

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31.03.2015

"Dritter Zeuge unter mysteriösen Umständen gestorben"

http://www.migazin.de/2015/03/31/nsu-dritter-zeuge-unter-mysterioesen-umstaenden-gestorben/

Erneut sei ein Zeuge des NSU-Untersuchungsausschusses ums Leben gekommen, berichtet das Migazin. Der plötzliche Tod der Zeugin werfe nicht nur medizinische Fragen auf. "Denn die 20-Jährige war einst liiert mit Florian H., der ebenfalls ein wichtiger NSU-Zeuge war und 2013 gestorben ist. Offiziellen Stellen zufolge beging er Selbstmord durch Selbstanzündung in seinem Pkw. Als Motiv wurde von den Ermittlungsbehörden Liebeskummer genannt. Inzwischen wird diese These selbst von der Staatsanwalt angezweifelt. Sie ermittelt wieder. (...) Im Falle der 20-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft weitere Analysen angeordnet. Untersucht wird, ob die Frau womöglich vergiftet wurde."

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19.12.2014

"Eine andere Perspektive auf den Salafismus"

http://www.migazin.de/2014/12/19/eine-andere-perspektive-auf-den-salafismus/2/

Mit Blick auf die Fundamente verschiedenster Jugendbewegungen, bzw. -rebellionen analysiert der Soziologe Aladin El-Mafaalani im Migazin das Entstehen und die Erfolge der Salafisten in Europa und sucht nach Ursachen für und Lösungen gegen die Radikalisierung junger Muslime. "Die Muslime innerhalb Europas zu isolieren, war ein zentrales Ziel der internationalen Terrorgruppen. Diese Strategie war bemerkenswert erfolgreich. Den Nährboden für Radikalisierungsprozesse auszutrocknen, ist eine große Herausforderung. Die Menschen und ihre Religion als Fremdkörper zu betrachten, war eine – wenn auch nicht die einzige – Ursache. Daher müssen zwei Erkenntnisse, die sich bereits in manchen Aussagen hochrangiger Politiker ausdrücken, handlungsleitend sein: 'Das sind unsere Kinder' und 'Der Islam gehört zu Deutschland' – in guten wie in schlechten Zeiten."

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28.08.2014

"Kostet nichts, ändert nichts und tut niemandem weh"

http://www.migazin.de/2014/08/28/nsu-gesetz-kostet-nichts-aendert-nichts-und-tut-niemandem-weh/

Ekrem Senol kommentiert im Migazin den von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzesentwurf "zur Umsetzung von Empfehlungen des NSU Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages". "Die Bundesregierung möchte mit dem gestern beschlossenen Gesetzesentwurf Lehren aus dem NSU-Desaster ziehen. Dabei ist der Gesetzesentwurf selbst ein Teil des Problems."

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13.08.2014

"Rassismus und Gewalt in sozialen Netzwerken auf Höchststand"

http://www.migazin.de/2014/08/13/studie-rassismus-gewalt-netzwerken-hoechststand/

Der Jugendschutz-Bericht "Rechtsextremismus online 2013" der Beratungsplattform jugendschutz.net habe einen dramatischen Anstieg von Rassismus und Gewalt im Internet festgestellt, berichtet das Migazin. "Insgesamt waren 5.500 Webangebote wie Seiten, Profile, Videos und Einzelkommentare untersucht worden, 70 Prozent davon im Social Web. Vorherrschende Trends seien verschleierter Rassismus, subversive Aktionen und offener Hass gegen bestimmte Menschengruppen, sagte Stefan Glaser, stellvertretender Leiter von jugenschutz.net. Das Gros der unzulässigen Inhalte (78 Prozent) stellten Rechtsextreme über Server im Ausland ins Netz."

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21.07.2014

"Ein Burka-Verbot ist kontraproduktiv!"

http://www.migazin.de/2014/07/21/ein-burka-verbot-ist-kontraproduktiv/

"Die Denkweise, die dem Burka-Verbot zugrunde liegt, führt letztlich zu einer Tyrannei der Mehrheitsnormen, die die muslimische Minderheit diskriminiert", schreibt Khola Maryam Hübsch. "Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht im muslimischen Kopftuch ein politisches Symbol für die Unterdrückung der Frau, obwohl es empirische Studien gibt, die belegen, dass kopftuchtragende Frauen in Deutschland sich aus religiösen Gründen verschleiern und darin keinen Widerspruch zur Gleichstellung der Geschlechter sehen. Doch die Fremdwahrnehmung der Mehrheit reicht, um die nicht belegbare Behauptung aufzustellen, das Kopftuch verletze demokratische Prinzipien. Gehört es nicht gerade zu jeder guten demokratischen Erziehung, den Mainstream kritisch zu hinterfragen? Ja, es erfordert auch Selbstbewusstsein und Mut sich selbstbestimmt gegen herrschende Normen für ein Kleidungsstück zu entscheiden, das von der Majorität derart stereotyp wahrgenommen wird."

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09.07.2014

"Landestheater bringt Geschichte der NSU-Opfer auf die Bühne"

http://www.migazin.de/2014/07/09/theaterauffuehrung-ueber-familiengeschichte-von-nsu-opfer/

Das Westfälische Landestheater wird mit ihrem Stück "Schmerzliche Heimat" die Familiengeschichte der NSU-Opfer auf die Bühne bringen und damit gegen das Vergessen ankämpfen, berichtet das Migazin. "Die Uraufführung ist für den 17. Oktober angekündigt. Es werde eine sehr emotionale Angelegenheit. 'Unberührt wird das Publikum das Theater nicht verlassen. Die Zuschauer identifizieren sich automatisch mit den Figuren und fühlen mit ihnen mit. Das spüren wir auch jetzt schon in der uns sehr nahegehenden Probenarbeit'(...)".

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08.07.2014

"Der Rassist in uns"

http://www.migazin.de/2014/07/08/vorurteile-der-rassist-in-uns/

"Wie sollte man auf Rassismus reagieren? Sollte man seine Erfahrungen mit anderen teilen; am besten im Internet, damit es auch jeder lesen kann", fragt Trang Dang im Migazin mit Blick auf ihre eigene Reaktion auf einen verbalen rassistischen Angriff.

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04.07.2014

"Opposition, Krise und Macht"

http://www.migazin.de/2014/07/04/opposition-krise-und-macht/

Imad Mustafa, Verfasser des Buches "Der Politische Islam – Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah", über die Rückkehr des politischen Islams auf die Titelseiten deutscher Medien. "Mediale Aufmerksamkeit für den Politischen Islam verläuft in Wellen. Häufig, wenn ein Ereignis den Sprung vom nicht wahrnehmbaren Hintergrundrauschen auf die vorderen Seiten der Zeitungen schafft, geht es um Terrorismus, Demokratiefeindlichkeit, Frauenunterdrückung. Diese Form der Themensetzung schafft ein Gesamtbild, das sowohl die Trennung zwischen Islam als Religion und Politischer Islam als Ideologie aufhebt, als auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen islamischen Parteien, Bewegungen und Organisationen verwischt. Auf diese Weise werden alle Muslime pauschal dem Verdacht der Rückständigkeit, Modernitätsfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft ausgesetzt."

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04.07.2014

"Das Leid der Syrer wird ignoriert!"

http://www.migazin.de/2014/07/04/das-leid-der-syrer-wird-ignoriert/

Nasreen Ahmadi im Gespräch mit Dr. Bülent Kilic, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, der derzeit in der Türkei nahe der syrischen Grenze verletzte Syrer behandelt. "Die Situation der Menschen in Syrien und der Flüchtlinge in den Nachbarländern findet in den Medien aktuell kaum Beachtung. Aktuell sind die WM in Brasilien und der Konflikt in der Ukraine die führenden Themen in den Nachrichten. Dies ist sehr traurig, da das Leid der Menschen in Syrien unverändert andauert."

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30.05.2014

"Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU"

http://www.migazin.de/2014/05/30/heimatschutz-der-staat-mordserie-nsu/

Der Politikwissenschaftler Hajo Funke rezensiert im Migazin das Buch "Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU". "Die Mitglieder des NSU konnten 13 Jahre im Untergrund leben, dabei zehn Menschen umbringen, über ein Dutzend Banken überfallen und mutmaßlich drei Sprengstoffanschläge begehen. Warum hat man sie nicht entdeckt? Prof. Hajo Funke hat das Buch von Stefan Aust und Dirk Laabs gelesen. Sein Fazit: 'Großartig. Exzellent recherchiert. Ein spannend erzählter Realkrimi auf 812 Seiten.'"

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30.04.2014

"Niemand ist völlig vorurteilsfrei in seinem Denken"

http://www.migazin.de/2014/04/30/rassismus-niemand-ist-voellig-vorurteilsfrei-in-seinem-denken/

Das Migazin im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Vereins Deutscher Sprache, Dr. Holger Klatte, über die Herausforderung, in der deutschen Sprache auch ungewollte rassistische Äußerungen zu vermeiden. "Wenn jemand z.B. ein 'Zigeunerschnitzel' bestellt, halte ich es noch unwahrscheinlich, dass eine rassistische Einstellung dahintersteckt. Gerade über die Frage, ob bestimmte Wörter rassistisch sind, gibt es viele Vorstellungen. Ich stimme zu, dass wir uns anderen gegenüber respektvoll ausdrücken sollten, aber Sprechgewohnheiten sind eben nicht so leicht zu verändern. Manchmal kann auch bereits ein Blick oder eine unbewusste Reaktion als rassistisch gedeutet werden, obwohl das überhaupt nicht beabsichtigt war. Solche Missverständnisse kommen übrigens nicht nur in Deutschland vor."

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17.04.2014

"Das Zeugensterben geht weiter"

http://www.migazin.de/2014/04/17/nsu-das-zeugensterben-geht-weiter/

Mittlerweile gebe es im NSU-Prozess bereits sieben Tote, bei denen Zweifel an den Hintergründen ihres Todes aufkämen, berichtet das Migazin. "Unterm Strich ist Corelli bereits der Siebte, der unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen ist. Die wohl bekanntesten Toten in diesem Zusammenhang dürften Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sein, die offiziell ebenfalls Selbstmord begangen haben, in dem Wohnmobil, das sie zuvor in Brand gesetzt haben sollen. Neuere Untersuchungen lassen allerdings weitere Zweifel an der offiziellen Version aufkommen: In den Lungen der Toten wurden keine Rußpartikel gefunden. Die drei anderen Toten waren hochrangige Beamte des LKA Thüringen, die mit der NSU-Fahndung befasst waren. Sie starben 2001/2002 ebenfalls unter mysteriösen Umständen."

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15.04.2014

"Wo endet Islamkritik und beginnt Islamfeindlichkeit?"

http://www.migazin.de/2014/04/15/farid-hafez-wo-endet-islamkritik-und-beginnt-islamfeindlichkeit/

Das Migazin im Gespräch mit dem Wiener Politologen Farid Hafez über die Grenzen berechtigter Kritik am Islam bzw. an islamischen Akteuren. "Wenn über den Islam gesprochen wird, heißt es oft, er sei rückständig und totalitär, frauenfeindlich und mit der Demokratie nicht vereinbar. Solche Aussagen, erklärt der Wiener Politologe Farid Hafez, seien bereits islamfeindlich. Aber er sagt auch, dass man Muslime nicht gegen alle Kritik in Schutz nehmen sollte."

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07.03.2014

"Lehren aus dem NSU Desaster sollen wenig kosten"

http://www.migazin.de/2014/03/07/lehren-aus-dem-nsu-desaster-sollen-wenig-kosten/

Das Migazin bemängelt die von der Bundesregierung beschlossene Aufstockung der Mittel für die Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus um "lediglich" 1,5 Millionen Euro. "Das hält die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, für einen 'schlechten Witz'. 'Eine Verdoppelung wäre das Mindeste', so Jelpke. Allein in den ersten Wochen dieses Jahres gab es bereits 21 Angriffe auf Unterkünfte von Asylsuchenden und Flüchtlingen. In Merseburg wurde wiederholt ein Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma geschändet. 'All dies zeigt: Die gesellschaftlichen Initiativen gegen Rechtsextremismus brauchen eine deutlich stärkere finanzielle Unterstützung', so die Linkspolitikerin weiter. Statt der von der Bundesregierung geplanten Erhöhung um 1,5 Millionen Euro fordert sie eine Aufstockung der Mittel auf insgesamt 50 Millionen Euro."

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10.02.2014

"Der Tunnelblick der Bundesanwaltschaft"

http://www.migazin.de/2014/02/10/nsu-prozess-der-tunnelblick/

"Ist das NSU-Trio wirklich ein Trio und wieso hält die Bundesanwaltschaft an der Drei-Täter-These fest", fragt Michael Kraske im Migazin. "Die Bundesanwaltschaft hat sich in ihrer Anklage darauf festgelegt, dass das so genannte 'Terror-Trio' nahezu allein agierte. 'Deren wahre Identität und terroristische Zielsetzung war nur einem eng begrenzten Kreis von wenigen Unterstützern und Gehilfen bekannt. Anhaltspunkte für eine Beteiligung ortskundiger Dritter an den Anschlägen des NSU oder eine organisatorische Verflechtung mit anderen Gruppierungen haben die Ermittlungen nicht ergeben', so die Bundesanwaltschaft zu Prozessbeginn. An dieser Linie hält sie bis heute fest. Man muss kein Verschwörungstheoretiker oder Spinner sein, um die These vom weitgehend allein agierenden Terror-Trio anzuzweifeln. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizisten hat im vergangenen Oktober bemerkenswert deutlich Stellung bezogen: 'Wir gehören zu den wenigen, die nicht auf der Linie der Bundesanwaltschaft die 3-Täter-These mit noch wenigen Unterstützern, die auf der Anklagebank in München sitzen, vertreten.' Die organisierten Polizeibeamten kritisieren ein publizistisches Einschwenken auf diese offizielle Täter-Theorie: 'Das widerspricht jeder Analyse der bekannt gewordenen Fakten und Zusammenhänge. Ja, es stellt für jeden vernünftig denkenden Menschen, der sich mit den Abläufen beschäftigt hat, eine intellektuelle Beleidigung dar.'"

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16.01.2014

"Sozialbetrüger” oder 'Neue Nachbarn'?"

http://www.migazin.de/2014/01/16/rumaenen-bulgaren-sozialbetrueger-oder-neue-nachbarn/

Die Germanistin Clara Herdeanu kritisiert im Migazin die sprachliche Darstellung von Rumänen und Bulgaren in den deutschen Medien. "Ich bin promovierte Linguistin und habe mich in meiner Doktorarbeit mit der gesellschaftspolitischen Relevanz der Massenmedien und ihres Sprachgebrauchs auseinandergesetzt: Deshalb beobachte ich diesen aktuellen Diskurs auch aus fachlichem Interesse und darum zielt mein Beitrag darauf ab, Aufmerksamkeit dafür zu wecken, wie diese Debatte sprachlich geführt wird."

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