US-Soldaten in Afghanistan

SWR


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31.03.2018

"Was Eltern tun können"

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/terrorangst-im-kinderzimmer/-/id=660374/did=20962738/ni
d=660374/tkk13u/index.html

Maike Hildebrand gibt Eltern in dieser Radiosendung des SWR Hinweise für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die Medienberichte über Terroranschläge noch nicht richtig einordnen können. "Eine Studie der Medienwissenschaftlerin Maya Götz hat offen gelegt, wie stark Kriegs- und Katastrophenbilder in den Medien auf Kinder wirken. Besonders Bilder verletzter Menschen – oder gar verletzter Kinder – können sie noch lange begleiten. Die schnelllebige Berichterstattung leistet oft nicht, was Kinder brauchen, um sich wieder zu beruhigen: eine Einordnung und altersgerechte Auseinandersetzung, um Ängste abzubauen. Maya Götz weist daher darauf hin, wie wichtig es ist, mit den Kindern zu reden, auf ihre Fragen einzugehen und sie zu beantworten– gerade in einer Gesellschaft die so stark von den Medien dominiert wird. Denn, wenn Kinder mit ihren Fragen alleine gelassen werden, laufen sie Gefahr, Ängste zu entwickeln."

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26.11.2017

"Gehören Religion und Gewalt zusammen?"

https://www.swr.de/swr2/wissen/religion-und-gewalt/-/id=661224/did=14602870/nid=661224/18x6ys8/index.html

Werner Bloch stellt im Südwestrundfunk das Buch "Im Namen Gottes. Religion und Gewalt" von Karen Armstrong vor. Armstrong fordere dazu auf, Religionen nicht als Sündenböcke der Weltgeschichte zu betrachten, "sondern deren Missbrauch durch Ideologien, Staaten, Sekten" anzuprangern. "Religion, davon ist die siebzigjährige Religionswissenschaftlerin überzeugt, setzt tiefste Energien frei, sie gießt bei Konflikten oft Öl ins Feuer Das aber könne man nicht der Religion anlasten. Gefährlich werde es, wenn eine Religion ihre Wurzeln verlässt und ihre eigenen Prämissen nicht mehr versteht, weil sie radikal interpretiert wird – wie im Fall des so genannten 'Islamischen Staats'."

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07.08.2017

"Schießende Roboter"

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/krieg-mit-autonomen-waffen/-/id=660374/did=19822678/nid
=660374/hqc9h6/index.html

Gábor Paál berichtet auf "SWR2 Wissen" über den aktuellen Stand in der Entwicklung Autonomer Waffensysteme. Die derzeitige Entwicklung erfordere eine internationale Regulierung solcher Systeme und deren Entwicklung, so der Autor. Marcel Dickow von der Stiftung Wissenschaft und Politik "rechnet damit, dass es früher oder später zu einer Ächtung kommt. Er räumt aber ein: Bis dahin wird die technische Entwicklung weitergehen. 'Es gab ja die Hoffnung, dass - anders als bei Chemie- oder Atomwaffen – es diesmal rechtzeitig zu einer Regulierung kommt, bevor diese Waffen zum ersten Mal eingesetzt werden. Aber es sieht im Moment nicht danach aus. Die Menschen werden wohl erst Erfahrungen mit diesen Systemen machen müssen, bevor sie zu der Erkenntnis kommen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war.'"

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26.01.2017

"Helden oder Verräter? – Whistleblower"

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/whistleblower/-/id=660374/did=18634840/nid=660374/ucgtb2
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Karin Lamsfuß schreibt, dass Whistleblower immer noch häufig als "Nestbeschmutzer, Denunzianten, Verräter" beschimpft würden. Sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft sollten Whistleblower in Deutschland gesetzlich besser geschützt werden, so die Forderung einiger Politiker und Experten. "Immer wieder mal werden Gesetzesentwürfe aus der Schublade geholt und im Bundestag diskutiert. Als 2016 ein Vorschlag der Grünen diskutiert wurde, war Rainer Frank dabei. Ebenso Vertreter großer Unternehmen, die alle über interne Whistleblowingsysteme verfügten. Ein Gesetz jedoch wollten sie auf keinen Fall. Der Entwurf der Grünen für eine EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern sieht unter anderem eine Umkehrung der Beweispflicht vor. Nicht mehr der Whistleblower müsste im Falle des Verrats von Geschäftsgeheimnissen beweisen, dass er im öffentlichen Interesse gehandelt hat, sondern das Unternehmen muss darlegen, dass dem nicht so war. Ob diese Richtlinie jemals umgesetzt wird, ist fraglich. All dies zementiert Missstände, die von vielen ängstlichen Mitwissern geduldet werden. Ein Skandal in einer Demokratie, in der jeder mutig und aufrecht Position beziehen dürfen sollte."

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23.01.2017

"Macht der Raketen"

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/der-drohende-krieg-in-ostasien/-/id=660374/did=18634470/
nid=660374/1xgz3r1/index.html

Michael Hänel warnt vor einer Verschärfung der Spannungen zwischen Japan, China sowie Nord- und Südkorea. Experten fürchten demnach, dass es bei einer militärischen Eskalation der Konflikte zum Einsatz von Atomwaffen kommen könnte. "Die neue Weltmacht China wird nichts mehr hinnehmen, was seiner Hegemonie entgegensteht. In Ostasien sind also auch weiterhin kaum Anzeichen für Vernunft und Abrüstung zu erkennen. Eine gewaltige Herausforderung für den politisch insgesamt und besonders mit Ostasien weitgehend unerfahrenen Präsidenten Trump."

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14.01.2017

"Gab es Verbindungen zu rechter Terrorgruppe?"

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/kaiserslautern/sprengstoffsammler-aus-lauterecken-verbindungen-z
u-rechter-terrorgruppe/-/id=1632/did=18819346/nid=1632/17rb7ca/index.html

Nach einem Sprengstofffund in der Stadt Lauterecken in Rheinland-Pfalz prüfen die Behörden mögliche Verbindungen des 18-Jährigen Verdächtigen zur rechten Szene. "Dass der 18-jährige Pfälzer der rechten Szene nahe steht, hatte zuvor bereits der SWR berichtet. Recherchen hatten ergeben, dass sich der Verdächtige beispielsweise im Internet offen zur rechtsextremen NPD bekennt und sich über Facebook mit einem führenden NPD-Mitglied aus Rheinland-Pfalz austauschte. Der 24-jährige mutmaßliche Komplize aus Nordrhein-Westfalen war der Polizei laut 'Spiegel' schon vor Jahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz aufgefallen. 2012 fanden Ermittler zudem rechtsextreme Literatur bei ihm. Im aktuellen Verfahren hätten jedoch keine Hinweise auf eine rechte Gesinnung festgestellt werden können, so die Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise."

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29.09.2016

"Wachsende Gefahr"

http://www.swr.de/odysso/atomwaffen-wachsende-gefahr/-/id=1046894/did=17986074/nid=1046894/1rqz5l2/index.
html

Michael Hänel warnt im Südwestfunk vor der wachsenden Gefahr eines Atomkrieges und verweist dabei insbesondere auf die Einbindung der Nuklearwaffen in digitale Kommunikationsstrukturen. "Kaum etwas fürchtet man mehr als Cyberattacken auf Atomwaffen. Unautorisierte Abschussbefehle durch Hacker könnten einen Krieg auslösen. Eigentlich müssten die Nuklearmächte also auch über Cybersecurity verhandeln. Prof. Götz Neuneck: 'Solche Abkommen könnte man aushandeln. Das ist nicht einfach, weil man in einer Art und Weise Informationen auf den Tisch legen muss, was man ungern tut. Das wäre auch extrem sinnvoll und nützlich, aber noch mal, wenn man gar keine Abrüstungsverhandlung führt, wie im Augenblick, wie soll man dann über Cybersecurity verhandeln.'"

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